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	Kommentare zu: Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (II)	</title>
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	<description>Christlicher Bücherblog</description>
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		<title>
		Von: eddi		</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-ii/3077/comment-page-1#comment-795</link>

		<dc:creator><![CDATA[eddi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 14:59:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-ii/3077/comment-page-1#comment-791&quot;&gt;Dovep&lt;/a&gt;.

Die Übersetzung der letzten beiden Sätze auf S. 43 und 45 könnte ungefähr so lauten:
&quot;Es geht vor allem darum, ob Christen (wie wir) geduldig genug sein werden, die in Worten eingeschlossene Bedeutung herauszufinden, oder ob wir uns mit den oberflächlichen Vergnügungen zufrieden geben, die uns die schnell wechselnden Bilder in unserer Kultur anbieten.&quot;

&quot;In Wirklichkeit haben Bilder die Unwissenheit der Analphabeten bezüglich der ewigen Wahrheiten weiter aufrechterhalten.&quot;

Nun kurz zu deinen Anmerkungen Dovep: Ich hatte beim Lesen auch zeitweilig den Eindruck, dass Reinke übertreibt. Vielleicht war es Absicht und es ist meiner Meinung auch nötig, die Sache etwas zu überspitzen. Die Dominanz von Bildern in verschiedenen Formen lässt sich nicht leugnen. Mit allen Vorteilen die damit verbunden sind (wie dein Beispiel mit dem Tsunami), werden die Gefahren oft unterschätzt. Man sollte allerdings weder auf die eine noch auf die andere Seite des Pferdes fallen. Inwiefern Filme oder Bilder einen Text adäquat und möglicherweise besser veranschaulichen, bin ich mir nicht sicher. Ich denke, dass auf Bilder durchaus verzichtet werden kann, wenn man es versteht mit Sprache umzugehen und sie zu deuten. Dafür benötigt man allerdings eine gute Portion Geduld und etwas Übung, die vielen immer mehr abhandenkommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-ii/3077/comment-page-1#comment-791">Dovep</a>.</p>
<p>Die Übersetzung der letzten beiden Sätze auf S. 43 und 45 könnte ungefähr so lauten:<br />
&#8222;Es geht vor allem darum, ob Christen (wie wir) geduldig genug sein werden, die in Worten eingeschlossene Bedeutung herauszufinden, oder ob wir uns mit den oberflächlichen Vergnügungen zufrieden geben, die uns die schnell wechselnden Bilder in unserer Kultur anbieten.&#8220;</p>
<p>&#8222;In Wirklichkeit haben Bilder die Unwissenheit der Analphabeten bezüglich der ewigen Wahrheiten weiter aufrechterhalten.&#8220;</p>
<p>Nun kurz zu deinen Anmerkungen Dovep: Ich hatte beim Lesen auch zeitweilig den Eindruck, dass Reinke übertreibt. Vielleicht war es Absicht und es ist meiner Meinung auch nötig, die Sache etwas zu überspitzen. Die Dominanz von Bildern in verschiedenen Formen lässt sich nicht leugnen. Mit allen Vorteilen die damit verbunden sind (wie dein Beispiel mit dem Tsunami), werden die Gefahren oft unterschätzt. Man sollte allerdings weder auf die eine noch auf die andere Seite des Pferdes fallen. Inwiefern Filme oder Bilder einen Text adäquat und möglicherweise besser veranschaulichen, bin ich mir nicht sicher. Ich denke, dass auf Bilder durchaus verzichtet werden kann, wenn man es versteht mit Sprache umzugehen und sie zu deuten. Dafür benötigt man allerdings eine gute Portion Geduld und etwas Übung, die vielen immer mehr abhandenkommt.</p>
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		<title>
		Von: Rami A.		</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-ii/3077/comment-page-1#comment-794</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rami A.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 10:43:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gute Zusammenfassung, danke dafür! Ich fand das Kapitel besonders hilfreich und wir sollten jeder für uns grundsätzlich überlegen, ob wir dem Fernseher oder dem Buch den Vorzug geben - hier wird es herausfordernd... :-)

Allerdings meine ich auch, dass Gott nichts gegen Bilder hat, solange sie nicht angebetet werden. Wir nutzen zB den Jesus-Film von CCC und die Bilder von NTM als Hilfe, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund und schlechten Deutschkenntnissen der einfachen Botschaft folgen können. Nicht als Ersatz, sondern als erste Hilfe, um dann tiefer in den Bibeltext einzusteigen. Ein Verbot von Bildern zB in der Evangelisation halte ich für übertrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Zusammenfassung, danke dafür! Ich fand das Kapitel besonders hilfreich und wir sollten jeder für uns grundsätzlich überlegen, ob wir dem Fernseher oder dem Buch den Vorzug geben &#8211; hier wird es herausfordernd&#8230; 🙂</p>
<p>Allerdings meine ich auch, dass Gott nichts gegen Bilder hat, solange sie nicht angebetet werden. Wir nutzen zB den Jesus-Film von CCC und die Bilder von NTM als Hilfe, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund und schlechten Deutschkenntnissen der einfachen Botschaft folgen können. Nicht als Ersatz, sondern als erste Hilfe, um dann tiefer in den Bibeltext einzusteigen. Ein Verbot von Bildern zB in der Evangelisation halte ich für übertrieben.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Dovep		</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-ii/3077/comment-page-1#comment-791</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dovep]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:35:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Eddi,

ich bin heute mit dem Lesen des Kapitels fertiggeworden. Die zentrale Aussage steckt für mich in dem Zitaten auf. S. 41 und S. 45, die du auch oben wiedergegeben hast. Gott nutzt Worte, um sich zu offenbaren und keine Bilder. Damit setzt er einen Gegentrend zur Religiosität der anderen Kulturen. Gott wird nicht greifbar und vollends verfügbar. Damit bleibt der Gottesbegriff stückweit abstrakt, weil Gott nicht durch ein Bildnis &quot;anfassbar&quot; ist. Auf der anderen Seite gibt es keine größere Art eine Beziehung zu Menschen zu bauen als durch Worte. 

Zwei Überlegungen sind mir beim Lesen des Textes gekommen: Erstens, beim Abschnitt &quot;die Sprache erfasst am besten den Sinn der sichtbaren Welt&quot;. Hin und wieder geht es mir so, dass ich durch Bilder oder Szenen unsere Welt besser verstehe und an ihr partizipieren kann. Ich denke bspw. an den Tsunami in Japan. Als ich die Bilder sah, wie diese riesige Flutwelle ganze Landstriche weggespülte, war ich zutiefst betroffen. Hätte ich jedoch nur darüber gelesen, wäre meine Betroffenheit nicht derartig ausgefallen. Dies liegt - wie oben erwähnt - am Unterschied zwischen dem Konkreten (&quot;Anfassbaren&quot;) und  dem Abstrakten. In diesem Fall wäre das Lesen bzgl. der Katastrophe eher abstrakt und die Bilder &quot;anfassbar&quot;. Ähnlich ist es beim Lesen von gewissen Szenen: Wenn Tolkien in der Herr der Ringe Landschaften beschreibt, kann ich mir diese nicht so gut vorstellen (ähnlich bei Karl May seine Personenbeschreibungen). Deshalb hilft mir der Film, solche Dinge zu erfassen.

Die zweite Überlegung ist, dass ich hin und wieder das Gefühl gehabt habe, dass er die Idee mit der Sprache überreizt. Der Sinn der 10 Gebote im Gegensatz zu einer Figur war, dass damit die Figur nicht zu einem Gott erhoben wird. Gott will nicht das Geschaffenes als Schöpfer verstanden wird. Der Schöpfer liegt kategorisch außerhalb der Schöpfung. Darum nutzt Gott einen anderen Weg. 
Was ich meine ist, dass im Wort &quot;Images&quot; vieles enthalten sein kann: ein Bildnis (z. B. eine geschaffene Figur), ein Bild, ein Film oder eine &quot;Idee&quot;. Denn so können bspw. Filme eine Idee oder Aussage transportieren. 
Gott will nicht durch einen Götzen repräsentiert werden, d.h. aber noch lange nicht, dass Gott etwas gegen Bilder hat. Es ging um diese Gegenständlichkeit des Gottes! Ich könnte mir vorstellen, dass die ganze Szene um die 10 Gebote damals verfilmt werden hätte können, solange Gott dadurch nicht manifestiert wird (- etwa eine Stimme aus dem Off). Damit würde Bild und Wort vereint werden. Hauptsächlich soll die Unverfügbarkeit Gottes gewahrt bleiben, und diese wäre durch ein Abbild nicht möglich gewesen. 
(Leider bekomme ich meinen Gedanken nicht so gut auf den Punkt...)

Zwei Textstellen konnte ich mir nicht genau erschließen; vielleicht könnte jemand diese übersetzen: S. 43 letzter Satz; S. 45 letzter Satz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Eddi,</p>
<p>ich bin heute mit dem Lesen des Kapitels fertiggeworden. Die zentrale Aussage steckt für mich in dem Zitaten auf. S. 41 und S. 45, die du auch oben wiedergegeben hast. Gott nutzt Worte, um sich zu offenbaren und keine Bilder. Damit setzt er einen Gegentrend zur Religiosität der anderen Kulturen. Gott wird nicht greifbar und vollends verfügbar. Damit bleibt der Gottesbegriff stückweit abstrakt, weil Gott nicht durch ein Bildnis &#8222;anfassbar&#8220; ist. Auf der anderen Seite gibt es keine größere Art eine Beziehung zu Menschen zu bauen als durch Worte. </p>
<p>Zwei Überlegungen sind mir beim Lesen des Textes gekommen: Erstens, beim Abschnitt &#8222;die Sprache erfasst am besten den Sinn der sichtbaren Welt&#8220;. Hin und wieder geht es mir so, dass ich durch Bilder oder Szenen unsere Welt besser verstehe und an ihr partizipieren kann. Ich denke bspw. an den Tsunami in Japan. Als ich die Bilder sah, wie diese riesige Flutwelle ganze Landstriche weggespülte, war ich zutiefst betroffen. Hätte ich jedoch nur darüber gelesen, wäre meine Betroffenheit nicht derartig ausgefallen. Dies liegt &#8211; wie oben erwähnt &#8211; am Unterschied zwischen dem Konkreten (&#8222;Anfassbaren&#8220;) und  dem Abstrakten. In diesem Fall wäre das Lesen bzgl. der Katastrophe eher abstrakt und die Bilder &#8222;anfassbar&#8220;. Ähnlich ist es beim Lesen von gewissen Szenen: Wenn Tolkien in der Herr der Ringe Landschaften beschreibt, kann ich mir diese nicht so gut vorstellen (ähnlich bei Karl May seine Personenbeschreibungen). Deshalb hilft mir der Film, solche Dinge zu erfassen.</p>
<p>Die zweite Überlegung ist, dass ich hin und wieder das Gefühl gehabt habe, dass er die Idee mit der Sprache überreizt. Der Sinn der 10 Gebote im Gegensatz zu einer Figur war, dass damit die Figur nicht zu einem Gott erhoben wird. Gott will nicht das Geschaffenes als Schöpfer verstanden wird. Der Schöpfer liegt kategorisch außerhalb der Schöpfung. Darum nutzt Gott einen anderen Weg.<br />
Was ich meine ist, dass im Wort &#8222;Images&#8220; vieles enthalten sein kann: ein Bildnis (z. B. eine geschaffene Figur), ein Bild, ein Film oder eine &#8222;Idee&#8220;. Denn so können bspw. Filme eine Idee oder Aussage transportieren.<br />
Gott will nicht durch einen Götzen repräsentiert werden, d.h. aber noch lange nicht, dass Gott etwas gegen Bilder hat. Es ging um diese Gegenständlichkeit des Gottes! Ich könnte mir vorstellen, dass die ganze Szene um die 10 Gebote damals verfilmt werden hätte können, solange Gott dadurch nicht manifestiert wird (- etwa eine Stimme aus dem Off). Damit würde Bild und Wort vereint werden. Hauptsächlich soll die Unverfügbarkeit Gottes gewahrt bleiben, und diese wäre durch ein Abbild nicht möglich gewesen.<br />
(Leider bekomme ich meinen Gedanken nicht so gut auf den Punkt&#8230;)</p>
<p>Zwei Textstellen konnte ich mir nicht genau erschließen; vielleicht könnte jemand diese übersetzen: S. 43 letzter Satz; S. 45 letzter Satz</p>
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