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	<title>Gedichte/Lyrik Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Gedichte/Lyrik Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Ein Gedicht von Kurt Tucholsky Augen in der Großstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 08:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte/Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Augen in der Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Tucholsky]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit vor einigen Tagen die Maskenpflicht in einem Großteil der Innenräume gefallen ist, habe ich mich  wiederholt gefragt, wie ich das so einfach zulassen konnte, mit so einer Übermenge an irren und unmenschlichen Maßnahmen mitzumachen. Ich beobachte, wie ich gierig die Gesichter meines Gegenüber lesen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/ein-gedicht-von-kurt-tucholsky/14788">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ein-gedicht-von-kurt-tucholsky/14788">Ein Gedicht von Kurt Tucholsky &lt;br /&gt;&lt;span style=&#039;color:#4d4545;font-size:1.5rem;&#039;&gt;Augen in der Großstadt&lt;/span&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vor einigen Tagen die Maskenpflicht in einem Großteil der Innenräume gefallen ist, habe ich mich  wiederholt gefragt, wie ich das so einfach zulassen konnte, mit so einer Übermenge an irren und unmenschlichen Maßnahmen mitzumachen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.tucholsky-museum.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_KT_mit_Pfeife_01_5e5ada6722.jpg" alt="Kurt Tucholsky Literature Museum" width="278" height="278" />Ich beobachte, wie ich gierig die Gesichter meines Gegenüber lesen will und wie sehr mir das die letzten zwei Jahre gefehlt hat. &#8211; Gefehlt hat? Ist es nicht ein Stückweit die anonyme Individualität der Verstädterung die in der Gesichtsvermummung vollendet wird?</p>
<p>Ich auf jeden Fall, entdecke die Freiheit aufs Neue, auch dem hässlichen, unangenehmen, böse drein blickenden Bürger frisch entgegenzublicken und zu rufen: &#8222;Grüß Gott&#8220;, &#8222;Das Leben ist schön&#8220;, &#8222;Hallo&#8220;, &#8222;Jesus lebt&#8220; oder was auch immer. Wie sehr hat mir das gefehlt! Ein Grund Freiheit radikal neu zu entdecken!</p>
<p>Das wiederum erinnert mich besonders an das Gedicht &#8222;Augen in der Großstadt&#8220;. Unter den vielen prägnanten und ausdrucksvollen Gedichten und Prosatexten Tucholskys (<a href="https://www.gedichte-lyrik-online.de/kurt-tucholsky.html">eine gute Auswahl findet sich hier</a>), passt das heute besonders gut.. Kurt Tucholsky, der die Katastrophe des Nationalsozialismus nahezu prophetisch bevorsah, überlebte seine Enttäuschung am Untergang seines Vaterlandes nicht, das Vaterland, das seine Bücher zum Teil der ersten Bücherverbrennungen 1933 erklärte&#8230;</p>
<h2>Augen in der Großstadt</h2>
<p>Wenn du zur Arbeit gehst<br />
am frühen Morgen,<br />
wenn du am Bahnhof stehst<br />
mit deinen Sorgen:<br />
dann zeigt die Stadt<br />
dir asphaltglatt<br />
im Menschentrichter<br />
Millionen Gesichter:<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider –<br />
Was war das? Vielleicht dein Lebensglück…<br />
vorbei, verweht, nie wieder.</p>
<p>Du gehst dein Leben lang<br />
auf tausend Straßen;<br />
du siehst auf deinem Gang,<br />
die dich vergaßen.<br />
Ein Auge winkt,<br />
die Seele klingt;<br />
du hast’s gefunden,<br />
nur für Sekunden…<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider –<br />
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück…<br />
vorbei, verweht, nie wieder.</p>
<p>Du mußt auf deinem Gang<br />
durch Städte wandern;<br />
siehst einen Pulsschlag lang<br />
den fremden Andern.<br />
Es kann ein Feind sein,<br />
es kann ein Freund sein,<br />
es kann im Kampfe dein<br />
Genosse sein.<br />
Es sieht hinüber<br />
und zieht vorüber…<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider –<br />
Was war das? Von der großen Menschheit ein Stück!<br />
Vorbei, verweht, nie wieder.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ein-gedicht-von-kurt-tucholsky/14788">Ein Gedicht von Kurt Tucholsky &lt;br /&gt;&lt;span style=&#039;color:#4d4545;font-size:1.5rem;&#039;&gt;Augen in der Großstadt&lt;/span&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ein christliches Lied, das Deutschland zur Buße ermahnt</title>
		<link>https://nimm-lies.de/ein-christliches-lied-das-deutschland-zur-busse-ermahnt/13467</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 09:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte/Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon einige Jahrhunderte her, es war im Jahr 1561, da verfasste Johann Walter im Rückblick auf die damals gerade von Gott geschenkte Reformation das folgende Gedicht:  1. Wach auf, wach auf, du deutsches Land! Du hast genug geschlafen, bedenk, was Gott an dich gewandt, wozu er dich erschaffen. Bedenk, was Gott dir&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/ein-christliches-lied-das-deutschland-zur-busse-ermahnt/13467">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ein-christliches-lied-das-deutschland-zur-busse-ermahnt/13467">Ein christliches Lied, das Deutschland zur Buße ermahnt</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i><img decoding="async" class="alignright size-large wp-image-13481" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920-1024x683.jpg" alt="" width="840" height="560" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920-1024x683.jpg 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920-300x200.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920-768x512.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920-840x560.jpg 840w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920-1200x800.jpg 1200w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920-1320x880.jpg 1320w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/landscape-3999584_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />Es ist schon </i><i>einige Jahrhunderte </i><i>her, es war im Jahr </i><i>1561</i><i>,</i><i> da </i><i>verfasste Johann Walter </i><i>im Rückblick auf </i><i>die </i><i>damals gerade von Gott geschenkte Reformation</i><i> das folgende Gedicht:</i><span id="more-1880"></span></p>
<p style="padding-left: 90px;"> 1. Wach auf, wach auf, du deutsches Land!<br />
Du hast genug geschlafen,<br />
bedenk, was Gott an dich gewandt,<br />
wozu er dich erschaffen.<br />
Bedenk, was Gott dir hat gesandt<br />
und dir vertraut sein höchstes Pfand,<br />
drum magst du wohl aufwachen.</p>
<p style="padding-left: 90px;">2. Gott hat dich, Deutschland, hoch geehrt<br />
mit seinem Wort der Gnaden.<br />
Ein großes Licht dir auch beschert<br />
und hat dich lassen laden<br />
zu seinem Reich, welchs ewig ist,<br />
dazu du denn geladen bist,<br />
will heilen deinen Schaden.</p>
<p style="padding-left: 90px;">3. Gott hat dir Christus, seinen Sohn,<br />
die Wahrheit und das Leben,<br />
sein liebes Evangelium<br />
aus lauter Gnad gegeben;<br />
denn Christus ist allein der Mann,<br />
der für der Welt Sünd gnug getan,<br />
kein Werk hilft sonst daneben.</p>
<p style="padding-left: 90px;"><span id="more-13467"></span>4. Du lagst zuvor im Finstern gar<br />
mit Blindheit hart gekränket.<br />
Bei dir kein Licht der Wahrheit war.<br />
Dein Herz war gar gelenket<br />
zur Lüge und Abgötterei,<br />
falsch Gottesdienst und Heuchelei<br />
ins Teufels Reich versenket.</p>
<p style="padding-left: 90px;">5. Du hast zuvor den Antichrist,<br />
sein Teufels Lehr gehöret.<br />
Und seine Lügen, Stank und Mist<br />
als göttlich Ding geehret.<br />
Du gabst ihm noch als deinem Herrn<br />
dein Leib und Gut auch willig gern,<br />
der keins dich nicht beschweret.</p>
<p style="padding-left: 90px;">6. Von solcher Lügen falschem Schein<br />
hat Gott dein Herz getrennet.<br />
Durch Luther, den Propheten dein,<br />
ganz Deutschland solchs bekennet.<br />
Hat dich gezogen gnädiglich<br />
zu seinem Reich gar väterlich.<br />
wohl dem, der’s recht erkennet.</p>
<p style="padding-left: 90px;">7. Für solche Gnad und Güte groß<br />
sollst du Gott billig danken.<br />
Nicht laufen aus sei’m Gnaden Schoß<br />
von seinem Wort nicht wanken!<br />
Dich halten wie sein Wort dich lehrt.<br />
Dadurch wird Gottes Reich gemehrt,<br />
geholfen auch den Kranken.</p>
<p style="padding-left: 90px;">8. Du solltest bringen gute Frucht,<br />
so du rechtgläubig wärest.<br />
In Lieb und Treu, in Scham und Zucht,<br />
wie du solch’s selbst begehrest.<br />
In Gottes Furcht dich halten fein<br />
und suchen Gottes Ehr allein,<br />
dass du niemand beschwerest.</p>
<p style="padding-left: 90px;">9. Ob du solchs tust, das ist am Tag,<br />
darf nicht erweiset werden.<br />
Es zeugt jetzt die gemeine Klag’,<br />
dass ärger nie auf Erden,<br />
auch weil die Welt gestanden ist,<br />
noch nie gewest solch Tück’ und List,<br />
in Worten und Gebärden.</p>
<p style="padding-left: 90px;">10. Es ist nicht auszusprechen mehr<br />
die Bosheit, Sünd und Schande,<br />
die grausam Gottes Läst’rung schwer,<br />
so jetzt in deutschem Lande.<br />
Solch Sünde ist so hoch gebracht,<br />
dass auch dafür der Himmel kracht,<br />
erschüttert seine Bande.</p>
<p style="padding-left: 90px;">11. Gott hat sein Wort gegeben drum,<br />
dass wir uns zu ihm wenden.<br />
So kehrt Deutschland das Blättlein um,<br />
tut seinen Namen schänden.<br />
Ist ärger worden denn zuvor,<br />
all Sünde schwebt jetzt hoch empor.<br />
Drum wird Gott Strafen senden!</p>
<p style="padding-left: 90px;">12. Der Wucher, Geiz, Betrügerei<br />
wird jetzt als Kunst gelobet,<br />
Ehebruch, Unzucht und Völlerei,<br />
wird auch noch wohl begabet.<br />
Falsch Tück und List, Verräterei,<br />
Untreu, Falschheit, groß Büberei<br />
ihr viel jetzt hoch erhebet.</p>
<p style="padding-left: 90px;">13. Die Jugend wird gezogen jetzt<br />
in Mutwill frech gewähnet,<br />
dass sie in Schalkheit so verschmitzt,<br />
was ehrlich ist, verhöhnet.<br />
Ihr Kleidung muss fein bübisch sein.<br />
Das Weibsvolk gibt sehr bösen Schein,<br />
mit Zierlichkeit beschönet.</p>
<p style="padding-left: 90px;">14. Denn welcher Christ solch Kleid anblickt,<br />
der wird vor Trauer klagen.<br />
Sein Herz vor Gottes Zorn erschrickt.<br />
Wird bei ihm selbst oft sagen:<br />
Ach Gott, Deutschland, das dringet dich!<br />
Das du musst strafen härtiglich<br />
mit schweren großen Plagen.</p>
<p style="padding-left: 90px;">15. All Ständ’ sind jetzt so gar<br />
Will niemand sich erkennen<br />
mit gutem Schein, doch so gefärbt,<br />
tun all sich Christen nennen.<br />
Und wird der göttlich Name teu’r<br />
zur Sünd‘ gebraucht so ungeheu’r,<br />
Deutschland wird sich abbrennen.</p>
<p style="padding-left: 90px;">16. Was vormals Unrecht, Sünd’ und Schand’,<br />
das tut man jetzt gut preisen.<br />
Was vormals Blei und Zinn genannt,<br />
das heißt man jetzt hart Eisen.<br />
All Ding’ han sich so gar verkehrt.<br />
Unrecht hat sich sehr hoch gemehrt.<br />
Solch’s tut die Tat erweisen.</p>
<p style="padding-left: 90px;">17. Die Wahrheit wird jetzt unterdrückt,<br />
will niemand Wahrheit hören;<br />
die Lüge wird gar fein geschmückt,<br />
man hilft ihr oft mit Schwören;<br />
dadurch wird Gottes Wort veracht’,<br />
die Wahrheit höhnisch auch verlacht,<br />
die Lüge tut man ehren.</p>
<p style="padding-left: 90px;">18. Dieweil denn Deutschland gar nicht will<br />
an Gottes Wort sich kehren<br />
und häuft der Sünden täglich viel,<br />
es lässt ihm niemand wehren,<br />
so wird auch Gott ein scharfe Rut,<br />
viel Strafen senden wie ein Flut<br />
und Deutschland Mores lehren.</p>
<p style="padding-left: 90px;">19. Wer Augen hätt’ und sehen könnt,<br />
der würde freilich spüren<br />
an Himmel, Erde, Luft und Wind<br />
die Gottesstrafe rühren.<br />
Viel Zeichen lässt geschehen Gott.<br />
Fürwahr er was im Sinne hat:<br />
Will uns zur Buße führen.</p>
<p style="padding-left: 90px;">20. Martinus Luther, Gottes Mann,<br />
hat Deutschland oft vermahnet.<br />
Es sollt von Sünden abelan,<br />
ein große Straf ihm ahnet.<br />
Gott würd an Deutschland strafen hart<br />
den Undank an seim Gnadenwort,<br />
keins Undanks Gott sich schonet.</p>
<p style="padding-left: 90px;">21. Wach auf, Deutschland, ’s ist hohe Zeit,<br />
du wirst sonst übereilet,<br />
die Straf dir auf dem Halse leit,<br />
ob sich’s gleich jetzt verweilet.<br />
Fürwahr, die Axt ist angesetzt<br />
und auch zum Hieb sehr scharf gewetzt,<br />
was gilt’s, ob sie dein fehlet.</p>
<p style="padding-left: 90px;">22. Gott warnet täglich für und für,<br />
das zeugen seine Zeichen,<br />
denn Gottes Straf ist vor der Tür;<br />
Deutschland, lass dich erweichen,<br />
tu rechte Buße in der Zeit,<br />
weil Gott dir noch sein Gnad anbeut<br />
und tut sein Hand dir reichen.</p>
<p style="padding-left: 90px;">23. Das helfe Gott uns allen gleich,<br />
dass wir von Sünden lassen,<br />
und führe uns zu seinem Reich,<br />
dass wir das Unrecht hassen.<br />
Herr Jesu Christe, hilf uns nu’<br />
und gib uns deinen Geist dazu,<br />
dass wir dein Warnung fassen.</p>
<p style="padding-left: 90px;">24. O Gott gib, dass der Name dein<br />
durch falsche Lehr nicht g’schändet!<br />
Von deinem Wort und Lehre rein<br />
nicht werden abgewendet.<br />
Dein Wille dämpf all’ Menschen Tand,<br />
so von der Wahrheit abgewandt,<br />
durch Teufels List verblendet.</p>
<p style="padding-left: 90px;">25. Amen spricht, der dies Lied gemacht.<br />
Gott tröste, die Not leiden,<br />
und stürze bald der Lügen Pracht,<br />
so Wahrheit stets tut neiden,<br />
und mach zuschand, was Unrecht ist.<br />
Stärk unsern Glauben, Jesu Christ,<br />
wenn wir von hinnen scheiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ein-christliches-lied-das-deutschland-zur-busse-ermahnt/13467">Ein christliches Lied, das Deutschland zur Buße ermahnt</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brief an einen Dauerzocker</title>
		<link>https://nimm-lies.de/brief-an-einen-dauerzocker/12458</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 17:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte/Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen/Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Hanniel Strebel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lieber Zocker Vielleicht wird dich dieser Brief ärgern. Das wünsche ich mir eigentlich. Weil mir Unwille und Widerstand lieber sind als passives Hinnehmen. Passivität deutet nämlich auf Enttäuschung hin. Könnte es sein, dass du zu einem bestimmten Zeitpunkt resigniert hast? Für Jungs ist die Schule&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/brief-an-einen-dauerzocker/12458">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/brief-an-einen-dauerzocker/12458">Brief an einen Dauerzocker</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Lieber Zocker</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird dich dieser Brief ärgern. Das wünsche ich mir eigentlich. Weil mir Unwille und Widerstand lieber sind als passives Hinnehmen. Passivität deutet nämlich auf Enttäuschung hin. Könnte es sein, dass du zu einem bestimmten Zeitpunkt resigniert hast? Für Jungs ist die Schule ein Ort für solche Enttäuschungen. Sie ist öde. Die Inhalte gefallen nur Mädchen, die brav Vokabeln büffeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei hättest du es wahrscheinlich faustdick hinter den Ohren, ich meine damit (auch) im Kopf. Nur ist dein Kopf nicht gleichermassen trainiert wie deine Finger. Ich frage mich, was wohl geschehen würde, wenn du konsequent dein Hirn trainieren würdest! Zugegeben, das braucht einige Jährchen. Doch jetzt sitzt du die beste Zeit deines Lebens ab, als ob es nichts Spannenderes geben würde als auf eine kleine Glastafel zu gucken (oder auf das Tablet bzw. den PC).&nbsp;Und ich befürchte, dass es tatsächlich nichts Spannenderes gibt. Sonst würdest du es nicht ständig tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gescheiter Mann hat gesagt: Wer ein Wozu hat, erträgt fast jedes Wie. Und ich füge hinzu: Wer kein Wozu hat, testet fast jedes Wie aus. Die Stimulation des Hirns durch das Zocken ist nicht zu verachten. Die Ausschüttungen sind beträchtlich. Nur muss der Stoff – wie beim Süchtigen – immer höher dosiert werden. Online-Spiele sind Betäubung und Ablenkung. Die Kräfte, Ideen und Erwartungen werden umgelenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steil vorgelegt: Ein erfülltes Leben und (übermässiges) Zocken schliessen sich gegenseitig aus. Du suchst das, was alle Menschen suchen. Glück. Aber du suchst es am falschen Ort (im virtuellen Raum) und in einer falschen Form (unmittelbarer Kick-back in Form von positiven Gefühlen). Ich vermute, dass du es dir nicht eingestehen willst, dass du suchst. Ich denke mir auch, dass du es gar nicht wissen willst. Also begibst du dich lieber in freiwillige Gefangenschaft: Am selben Ort, alleine (physisch, meine ich), gedanklich absorbiert, körperlich immer in derselben (oft verkrampften) Körperhaltung.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterlesen auf <a href="http://hanniel.ch/2018/01/04/kolumne-brief-an-einen-dauerzocker/" target="_blank" rel="noopener">www.hanniel.ch</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/brief-an-einen-dauerzocker/12458">Brief an einen Dauerzocker</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Volk, das in vergang&#8217;nen Tagen</title>
		<link>https://nimm-lies.de/mein-volk-das-in-vergangnen-tagen/9407</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/mein-volk-das-in-vergangnen-tagen/9407#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2017 18:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte/Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Heinrich Gebhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenslied]]></category>
		<category><![CDATA[Lied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nimm-lies.de/?p=9407</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren bin ich auf dieses Lied gestoßen, dass ich gerne mit euch teilen würde, da der Inhalt doch ungewöhnlich ist im Vergleich zu vielen der anderen alten Glaubenslieder: 1. Mein Volk, das in vergangnen Tagen des Herren Banner fröhlich schwang, dazu, von hohem Geist&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/mein-volk-das-in-vergangnen-tagen/9407">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/mein-volk-das-in-vergangnen-tagen/9407">Mein Volk, das in vergang&#8217;nen Tagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren bin ich auf dieses Lied gestoßen, dass ich gerne mit euch teilen würde, da der Inhalt doch ungewöhnlich ist im Vergleich zu vielen der anderen alten Glaubenslieder:</p>
<blockquote><p>1. Mein Volk, das in vergangnen Tagen<br />
des Herren Banner fröhlich schwang,<br />
dazu, von hohem Geist getragen,<br />
so himmlisch schöne Lieder sang,<br />
wo ist denn deiner Väter Glauben,<br />
ihr&#8216; feste Burg, ihr&#8216; Waff und Wehr?<br />
Du ließt dein höchstes Gut dir rauben<br />
von einem ganzen Höllenheer!</p>
<p>2. Mein Volk, das in verfloss&#8217;nen Zeiten<br />
mit einer heiligen Geduld,<br />
verfolgt, erträgt die schwersten Leiden,<br />
gestützt auf Gottes Vaterhuld,<br />
kaum sah&#8217;n wir dich dem Leid entrinnen,<br />
so warfst du dich zum Herrscher auf,<br />
um schnell am Faden fortzuspinnen,<br />
wo Rom verlor den blut&#8217;gen Lauf!</p>
<p>3. Mein Volk, das einstens protestierte<br />
voll Kühnheit wider Trug und Wahn,<br />
dass schnell dein Geist, der lang&#8216; verirrte,<br />
betrat der Wahrheit lichte Bahn.<br />
Ist jener Kampf denn schon beendet,<br />
im Geist besiegt der Lügner Rott&#8216;?<br />
Weh&#8216; dir, du hast dein Herz gewendet,<br />
bekämpfst das Licht nun selbst mit Spott!</p>
<p>4. Mein Volk, erwach aus deinem Schlummer<br />
und kehr zu deinem Herrn zurück,<br />
sonst trifft dich endlich schwerer Kummer,<br />
verscherz doch nicht dein eignes Glück!<br />
Folg deiner Väter treuem Mahnen,<br />
noch hast du hierzu Gnadenfrist.<br />
O schar dich eilends zu den Fahnen<br />
des Siegesfürsten Jesus Christ.</p></blockquote>
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		<title>Sarah und die Verheißung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 14:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte/Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie waren hochbetagt und alt, Die Füße langsam, die Hände kalt, Doch als Gott sie erwählte vor der Welt, Da folgten sie treu, es hielt sie kein Geld. Gott sagte nicht viel, doch deutlich sein Wort Abram, du musst ziehen an einen anderen Ort Überhäuft&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/sarah-und-die-verheissung/11740">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sie waren hochbetagt und alt,<br />
Die Füße langsam, die Hände kalt,<br />
Doch als Gott sie erwählte vor der Welt,<br />
Da folgten sie treu, es hielt sie kein Geld.</p>
<p>Gott sagte nicht viel, doch deutlich sein Wort<br />
Abram, du musst ziehen an einen anderen Ort<br />
Überhäuft wirst mit Segen du in der fremden Au,<br />
Dein ganzes Geschlecht und auch deine Frau.</p>
<p>Abraham glaubte dem was Gott hier sagte,<br />
Der Weg war weit, doch keiner klagte,<br />
Auch Sarah folgte Schritt um Schritt<br />
Durch Nacht und Wüste ging ihr Ritt.</p>
<p>Wie sieht er aus, dieser neue Segen?<br />
Sarah fühlte eine neue Hoffnung sich regen.<br />
Gott sprach: ich werde euch mehren,<br />
Die Frau konnte kaum dem Zweifel wehren.</p>
<p>Und als sie nach langer Reise Last<br />
Fanden in Kanaan ihre Rast,<br />
Wo blieb da bloß der Verheißung Brot,<br />
Im Lande herrschte Hunger, sogar der Tod.</p>
<p>Bei Abraham wurden die Sorgen groß<br />
In Ägypten, dacht er, da finden wir Trost,<br />
Sara sah die Schwäche des Gatten<br />
Doch würde sie ihn niemals verraten.</p>
<p>An den sie sich lehnte, der Mann,<br />
Der floh nach Ägypten alsdann.<br />
Hier blieb Gott treu und gerecht,<br />
Er verschaffte Sarah ihr Recht</p>
<p>Zurück in der Heimat, spricht Gott deutlich und klar:<br />
&#8222;Nicht mehr lange und das Verheißne wird wahr&#8220;.<br />
Doch Sarah treffen mächtige Sorgen,<br />
Trifft der Segen ein, so erst morgen.</p>
<p>Vielleicht hat Gott nur Abram im Blick,<br />
vielleicht ist die Sache doch noch verzwickt,<br />
Vielleicht trifft der Segen nur Abraham,<br />
nicht ihre sondern nur seine Nachfahrn&#8216;?</p>
<p>Sarah musst sich tief beugen,<br />
Es lässt sich nun mal nicht leugnen,<br />
Gott blieb treu seinem Worte,<br />
der Segen galt Sarah an dem Orte.</p>
<p>Da verhieß Gott ohne Hohn<br />
Noch ein Jahr, und da ist der Sohn,<br />
Sarah muss lachen, es kommen die Zweifel<br />
Die im Herzen nährt der Teufel.</p>
<p>Doch Gott zeigt sein Gnädiges Angesicht,<br />
Gott hat Sarah ein Lachen zugericht.<br />
Und Isaak hält sie in den Händen,<br />
Gottes Führung hat viele frohe Enden</p>
<p>Wo nahm Sarah die Kraft und die Treue?<br />
War es nicht der Glaub&#8216; ohne Reue,<br />
Sie achtete auf den, der alles verhieß,<br />
Auch ihren alten Leib er nicht verstieß.</p>
<p>Und viele wurden geboren, wie am Himmel die Sterne,<br />
Wie der Sand am Meere in der Ferne,<br />
Wo zahlreich sind ihre Nachkommen,<br />
Seid nicht ihr es alle, ihr Frommen?</p>
<p>Trotz ihrer Schwächen, Sarah glaubte,<br />
Und Abraham und Gott sie sicher traute.<br />
Dadurch wurden beide in ihren Leben fest<br />
Sie wussten, dass Gott sie niemals verlässt.</p>
<p>Der Mensch, der Verborgne war ihr Schmuck<br />
Der sichtbar wird ohne Lug und Trug,<br />
Der sanfte stille Geist,<br />
Das ist, was Gott als köstlich heißt.</p></blockquote>
<p><span id="more-11740"></span></p>
<p>Ihr Schmuck war der verborgene Mensch des Herzens mit sanften stillen Geiste. Ja, Sarah wurde von Gott als köstlich empfunden.</p>
<p>Sergej Pauli</p>
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