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	<title>Bücher lesen Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Bücher lesen Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Wenn man nicht mehr lesen kann&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2023 20:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Trueman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder habe ich Phasen, in denen mir Bücher, vor allem theologische Bücher als derart lästig vorkommen, dass ich sie nicht mehr lesen mag. Es sind Phasen, in denen mich selbst die besten Werke und liebsten Autoren ärgern. Ich möchte das an einem meiner Lieblingsautoren,&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/wenn-man-nicht-mehr-lesen-kann/14948">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder habe ich Phasen, in denen mir Bücher, vor allem theologische Bücher als derart lästig vorkommen, dass ich sie nicht mehr lesen mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind Phasen, in denen mich selbst die besten Werke und liebsten Autoren ärgern.  Ich möchte das an einem meiner Lieblingsautoren, Carl R. Trueman, illustrieren. So fiel mir immer auf, dass er  &#8222;katholikenfreundlich&#8220; schreibt. Das finde ich im Allgemeinen zunächst unproblematisch. Aber dann lese ich seine Kritik an den Evangelikalen, die Bekenntnisse nicht so ernst nehmen. Nun was soll man dann machen? Soll ich Carl. R. Trueman daran erinnern, dass es ja sein Bekenntnis ist, das in Artikel 26,5 über den Papst diese Aussage trifft:  <em>&#8222;Auch der Papst von Rom kann nicht in irgendeinem Sinn ihr Haupt sein, sondern er ist der Antichrist, der Mensch der Sünde und Sohn des Verderbens, der sich selbst in der Kirche gegen Christus und alles, was Gott genannt wird, erhebt&#8220;</em>. In Kürze: Ich fange an, diese Aussagen persönlich zu nehmen und das Gefühl, dass all diese Aussagen bloß Macht-Strategien sind, um sich einen guten Lehrstuhl zu verschaffen oder die richtige Zeitschrift (FirstThings) als Herausgeber zu erhalten, fängt an zu dominieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich mag ich mich irren, und ich hoffe, hier kein Urteil über Trueman zu fällen, sondern vor allem zu beschreiben, wie der Keim eines Verdachts aufkommt, der nicht so schnell ausgerottet werden kann. Das Lesen von Trueman ist auf jeden Fall zunächst gelähmt. Greife ich nach Trueman zu einem seelsorgerlichen Werk, keimt der Verdacht aber weiter: Auch dieses Buch landet in der Ecke, da ich nicht den Verdacht loswerde, dass dieses wiederum aus rein finanziellen oder sonstig manipulativen Gründen verfasst wurde. Im Übrigen ist das ganze hier nur ein punktueller Einblick in eine äußerst dicke und Schicht Frustration mit theologischen Büchern, die oft lange schlummert und nun erbarmungslos herausbricht. Ich habe einfach keine Geduld mehr mit ihnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann gehörig frustrierend sein, aber da ich bereits die dritte Runde &#8222;dieser Fastenzeit&#8220; drehe, bringe ich dieses Mal etwas mehr Gelassenheit mit. In diesem Artikel möchte ich nun schildern, was ich anschließend unternehme (und was mich letztlich zu den Büchern zurückbringt)</p>



<span id="more-14948"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Literatur neu entdecken</h4>



<p class="wp-block-paragraph"> In einer solchen &#8222;Theologie-Flaute&#8220; entdecke ich immer auch meine Begeisterung für klassische Literatur aufs Neue. Ich habe immer den Verdacht gehabt, dass ich nicht über die Theologie auf das Lesen sondern durch das Lesen auf die Theologie gekommen bin. Auch fällt irgendwie die Frage nach der &#8222;Glaubwürdigkeit&#8220; des Autors bei einem Nicht-Christen nicht so schwer ins Gewicht. Auch wenn der Kummer gerade bei hochwertigen Werken nicht christlicher Autoren schwer wiegt: Wie kann jemand, der so ein grandios schönes Werk verfasst hat, nun in der Hölle sein?  Vielleicht griff ich auch aus diesem Grund dieses Mal zu einem christlichen Werk, genauer zu <em>&#8222;Die Brüder Karamazov&#8220;</em> von Fjodor M. Dostojewski. Einen Auszug dieses Werkes habe ich hier im Blog bereits vor Wochen besprochen, was zeigt, wie lange mich dieses Werk nun beschäftigt. Ich höre das Buch auf russisch und von den fast 50h liegen immer noch 17 vor mir. Ich bin aber froh, dass ich mich für dieses Werk entschieden habe, und  wenn ich von diesem Buch erzähle, erwähne ich regelmäßig, dass das Buch einen nicht unverändert lassen wird. Man wird zu einem anderen Menschen. Das mag für manche so klingen, als erhebe ich das Buch auf eine Höhe mit der Bibel, was so gar nicht gemeint ist. Was aber gemeint ist, dass mich die vielen  Personenbeschreibungen und -entwicklungen durch ihre Genauigkeit erschüttert haben, die zahlreichen Episoden des Buches dabei gleichzeitig immer herausfordernd bleiben, sich zu positionieren. So wahr mir Gott helfe, will ich dieses Werk ebenfalls ausführlicher rezensieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist das hier erwähnenswert? Weil meine Zeit begrenzt ist! In der &#8222;Ich bin nicht mit theologischen Büchern frustriert&#8220; &#8211; Phase wird Literatur gegenüber den theologischen Werken den kürzeren ziehen, da ich Religion/Frömmigkeit/Theologie für das Zentrum des menschlichen Lebens halte. Somit für wichtiger, entscheidender! Statt &#8222;Die Brüder Karamazov&#8220; würde ich dann eher Truemans (!) &#8222;Der Siegeszug des modernen Selbst lesen&#8220;. Da aber nun Variante PRIO-1 &#8222;verstopft&#8220; ist, bleibt mir &#8222;nur&#8220; PRIO-2.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Bibel neu entdecken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Art Lesenslähmung tritt übrigens nicht mit der Bibel auf (Wenn ich auch gestehen muss, dass nicht immer der Eifer für das Wort Gottes vorhanden ist!). Bei diesem Buch fühlt man sich nicht als Leser  für eine höhere &#8222;Popularität&#8220; benutzt. Die Aufrichtigkeit der Bibel fasziniert. Selbst viele entschiedene Kritiker des Christentums loben die ehrliche Darstellung &#8222;der biblischen Personen&#8220;. Von Heiligenverehrung oder beschönigenden Berichten findet sich in der Bibel nichts. Das schafft ungemeines Vertrauen. Und so entschied ich mich ausgerechnet in dieser Frustrationsphase zur Lektüre eher schwieriger Bibelbücher: Der Chronikbücher und der Propheten Joel und Obadja. Mir ist dann Obadja 21 aufgefallen:<em>  &#8222;die Geretteten werden auf den Berg Zion ziehn (&#8230;) und die Königsherrschaft wird des HERRN sein&#8220;.</em> Eine derart ungewöhnliche Prophezeihung in einem ansonsten so technischen Text über Edomitische Geschichte hat mich überrascht. Die Parallele dieses Themas findet sich mindestens in Mi. 4,7, aber in weiterem Sinne auch in weiteren Stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte mehr über die Rezeptions Obadjas bei den anderen Propheten erfahren (Die leitende Frage: Wer zitiert warum wen?) und griff (wenn auch noch mit einem Seufzer) zu einem Kommentar, &#8211; genauer- , ich  fing an, erste Recherchen in Logos durchzuführen. Plötzlich war es mir egal, ob der Autor, den ich las, sein Werk mit einem bösen Ziel verfasst hat, wenn nur die Informationen, die ich bei ihm finde, mir helfen. Tatsächlich war der Autor des Kommentars mir gänzlich unbekannt, hat aber auf bereits wenigen Seiten sehr hilfreiches Licht geliefert. (Ich meine by the way Winfried Meissner von Edition C).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich ging es mir bei den Chronike-Büchern. Es werden gigantische Opfertiere genannt:  2. Chronik 7,5 berichtet von 22.000 Rindern und 120.000 Schafen, die im Laufe von 7 Tagen geopfert wurden. Das gleiche Kapitel berichtet zwar auch, dass zusätzlich zum Altar auch der Vorhof als Opferplatz verwendet wurde, dennoch irritieren mich diese derart hohen Zahlen. Das Problem mit den Zahlen lief mir bereits regelmäßig über den Weg und ich konnte nicht immer zufriedenstellende Antworten finden, aber ich werde auch zu diesen Stellen in den folgenden Tagen weitergehende Recherchen durchführen (so wahr mir Gott helfe).</p>



<p class="wp-block-paragraph">So bin ich gewiss, dass ich schon in kurzer Zeit wieder zu Trueman/Welch/Carson/&#8230; greifen werde. Doch zunächst sind andere Werke dran!</p>
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		<title>Bücher, die den Schlaf versüßen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2015 13:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lieben]]></category>
		<category><![CDATA[CLV]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt wieder eine deutsche Neuerscheinung von John Piper. In Schmeckt und seht &#8211; Gottes Überlegenheit in allen Lebenslagen genießen führt Piper den Leser in die Nähe Gottes. Nicht nur kampfmüde Gläubige finden darin Ermutigung, Hilfe und Wegweisung im Aufschauen auf den lebendigen Gott. Ich&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/buecher-die-den-schlaf-versuessen/9999">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://www.cbuch.de/piper-schmeckt-und-seht.html"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Schmeckt-und-seht.jpg" alt="John Piper: Schmeckt und seht (CLV)" class="wp-image-10001" width="264" height="400" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Schmeckt-und-seht.jpg 527w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Schmeckt-und-seht-198x300.jpg 198w" sizes="(max-width: 264px) 100vw, 264px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es gibt wieder eine deutsche Neuerscheinung von John Piper. In <em>Schmeckt und seht &#8211; Gottes Überlegenheit in allen Lebenslagen genießen</em> führt Piper den Leser in die Nähe Gottes. Nicht nur kampfmüde Gläubige finden darin Ermutigung, Hilfe und Wegweisung im Aufschauen auf den lebendigen Gott.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe das Buch noch nicht gelesen. Aber das Vorwort hat mich sofort angesprochen. Darin erklärt Piper, warum er das Buch geschrieben hat. Gleichzeitig gibt er wohl den wichtigsten Grund an, warum wir gute Bücher lieben und lesen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die besten Schreiber erhöhen unseren Genuss an der Bibel und unsere Freude an Gott selbst.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Anspruch hat John Piper an sein eigenes Buch. Diesen Anspruch sollte jeder christliche Autor haben. Auch wir Leser können unseren Lesegeschmack und unsere Auswahl an diesem Anspruch testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist das Vorwort in voller Länge:</p>



<p class="wp-block-paragraph">John Cotton – ein Pastor aus Boston, der 1652 starb – hatte einen geistlichen Geschmack, der dem Durchschnittsmenschen heute unverständlich ist. Im Alter wurde er einmal gefragt, warum er bis spät in die Nacht hinein las. »Weil ich meinen Mund gerne mit einer Portion Calvin versüße, ehe ich mich schlafen lege«, erwiderte er. Mir geht es so mit dem Propheten Jesaja, dem Psalmisten David und dem Apostel Paulus sowie mit Jonathan Edwards, der 51 Jahre nach Cottons Tod geboren wurde.</p>



<span id="more-9999"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt schlechte Gründe, die einen veranlassen, andere Autoren neben der Bibel zu lesen. Und es gibt gute. Einer der schlechten Gründe, warum wir zu anderen Autoren greifen, ist, dass wir die Botschaft der Bibel harmlos und fade finden. Die Bibel ist alles andere als das. Einer der guten Gründe, warum wir zu anderen Autoren neben der Bibel greifen, ist, dass wir den Wohlgeschmack Gottes in allen biblisch fundierten Büchern genießen wollen (wenngleich er in der Bibel selbst unübertroffen ist). Die besten Schreiber erhöhen unseren Genuss an der Bibel und unsere Freude an Gott selbst. Edwards hat<br>seit über dreißig Jahren diese Wirkung auf mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schmeckt und seht, dass der HERR gütig ist!«, sagt der Psalmist (Ps 34,9). Darum geht es. Wir schmecken die umfassende Güte Gottes in der Begegnung mit seinem Wort. »Wie süß sind meinem Gaumen deine Worte, mehr als Honig meinem Mund!« (Ps 119,103). Es überrascht daher nicht, dass Menschen, die von seinem Wort durchdrungen sind, einen bestimmten »Geschmack« an sich haben. Jesus sagt: »Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden?« (Mt 5,13). Und wenn Christen, die uns zum »Appetit« auf die Bibel anregen und ganz von ihr durchdrungen sind, so schreiben, wie es Jonathan Edwards tat, liegt ein göttlicher Geschmack in dem, was sie sagen. Deshalb nehmen wir gerne etwas Süßes zu uns, ehe wir schlafen gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, dass ich nicht Calvin und auch nicht Edwards bin, aber ich liebe die Bibel und versuche, meinen Geist und mein Herz jahrein, jahraus tiefer in sie zu versenken. Was ich also hier geschrieben habe, beruht teilweise auf dem Nachsinnen über die biblische Realität und beinhaltet teilweise Anwendungen auf unser heutiges Leben. Ich hoffe, dass das Schmecken der Erhabenheit und Überlegenheit Gottes alles Geschriebene durchdringt. Jonathan Edwards sagte: »Die Erschaffung des Universums ist nichts weniger als Gottes Offenbarung seiner eigenen Vollkommenheit und Vortrefflichkeit.« So ist es. Deshalb findet alles menschliche Leben seine Erfüllung darin, diese Vollkommenheit und Vortrefflichkeit wahrzunehmen, zu genießen und zu zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mein Ziel. Und wenn dieses Buch auf dem Nachttisch eines kampfesmüden Gläubigen liegt, hoffe ich, dass er als Grund angibt: »Weil ich meinem Mund mit der Größe und Überlegenheit Gottes versüßen möchte, ehe ich mich schlafen lege.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie Regen träufle meine Lehre,</em><br><em>wie Tau fließe meine Rede,</em><br><em>wie Regenschauer auf das Gras</em><br><em>und wie Regengüsse auf das Kraut!</em><br><em>5. Mose 32,2</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Autor: John Piper<br>Titel: Schmeckt und seht &#8211; Gottes Überlegenheit in allen Lebenslagen genießen<br>Sei­ten: 448 Sei­ten<br>Ein­band: Hard­co­ver<br>Auf­lage: 1. Auf­lage 2015<br>Ver­lag: CLV<br>ISBN: 978-3-86699-309-9<br>Lese­probe: <a href="http://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/256309.pdf" target="_blank" rel="noopener">CLV</a>https://www.cbuch.de/piper-schmeckt-und-seht.html<br>Preis: 12,90 Euro<br>Erhältlich bei: <a href="https://www.cbuch.de/piper-schmeckt-und-seht.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">cbuch.de</a></p>
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		<title>Lesen als Herausforderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2015 20:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Erne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kann man von Büchern am meisten profitieren? Als Bücherfreund  hat Jonas Erne in seinem Blog seine Erfahrungen in fünf Punkten zusammengefasst: Als lang­jäh­ri­ger Bücher­freund habe ich schon immer sehr gerne gele­sen. Bücher waren für mich seit jeher neue Wel­ten, in die ich mit mei­ner Phan­ta­sie&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/lesen-als-herausforderung/9501">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man von Büchern am meisten profitieren? Als Bücherfreund  hat Jonas Erne in seinem Blog seine Erfahrungen in fünf Punkten zusammengefasst:</p>
<p style="padding-left: 90px;">Als lang­jäh­ri­ger Bücher­freund habe ich schon immer sehr gerne gele­sen. Bücher waren für mich seit jeher neue Wel­ten, in die ich mit mei­ner Phan­ta­sie abtau­chen konnte. Und das gilt nicht nur für Romane und Bio­gra­phien, son­dern in ähn­li­cher Weise für Sach­bü­cher und Abhand­lun­gen aller Art.</p>
<p style="padding-left: 90px;">Vor ein paar Tagen bin ich über eine wun­der­bare Beschrei­bung gestol­pert. Han­niel Stre­bel bezeich­nete ein Buch, das er gele­sen hatte, als „<a href="http://hanniel.ch/2015/01/13/buchbesprechung-die-gotteslehre-der-protestantischen-orthodoxie-i/">steile Berg­tour</a>“. Ja, auch ich kenne diese Bücher, die eine steile Berg­tour sind. Im Rück­blick würde ich sagen, dass das vier­bän­dige Haupt­werk Imma­nuel Kants über die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der Ver­nunft, das ich im Zuge mei­nes Theo­lo­gie­stu­di­ums (frei­wil­lig) gele­sen habe, die ver­mut­lich steilste Berg­tour mei­nes bis­he­ri­gen Lese­le­bens war.</p>
<p style="padding-left: 90px;">Für mich ist Lesen eine Sache, die mich in vie­len Berei­chen mei­nes Lebens wach­sen lässt. Was mache ich, um vom Lesen mög­lichst viel pro­fi­tie­ren zu können?</p>
<div align="JUSTIFY">Zu den fünf Punkten: <a href="http://jonaserne.blogspot.de/2015/01/lesen-als-herausforderung.html" target="_blank">hier klicken</a>.</div>
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			</item>
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		<title>Bücher sind nicht zum Rotieren da, sondern zum Lesen.</title>
		<link>https://nimm-lies.de/buecher-sind-nicht-zum-rotieren-da-sondern-zum-lesen/9237</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 12:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Vishal Mangalwadi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich lese gerade mit vielen Aha-Effekten Das Buch der Mitte von dem Inder Vishal Mangalwadi. Es ist ein höchst informatives und gleichzeitig unterhaltsames Buch. Kapitel für Kapitel deckt Mangalwadi den Einfluss der Bibel auf die Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Bildung auf. Trotz der hecktischen Zeit&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/buecher-sind-nicht-zum-rotieren-da-sondern-zum-lesen/9237">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Das-Buch-der-Mitte-Vishal-Mangalwadi-204004.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-9238" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Das-Buch-der-Mitte-Vishal-Mangalwadi-204004-190x300.jpg" alt="Das Buch der Mitte von Vishal Mangalwadi" width="190" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Das-Buch-der-Mitte-Vishal-Mangalwadi-204004-190x300.jpg 190w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Das-Buch-der-Mitte-Vishal-Mangalwadi-204004.jpg 317w" sizes="(max-width: 190px) 100vw, 190px" /></a>Ich lese gerade mit vielen Aha-Effekten <a href="http://www.fontis-verlag.com/artikel/buecher-zur-bibel/das-buch-der-mitte/" target="_blank"><em>Das Buch der Mitte</em></a> von dem Inder Vishal Mangalwadi. Es ist ein höchst informatives und gleichzeitig unterhaltsames Buch. Kapitel für Kapitel deckt Mangalwadi den Einfluss der Bibel auf die Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Bildung auf. Trotz der hecktischen Zeit fällt es mir schwer, das Buch zur Seite zu legen. Bei dem folgenden Abschnitt musste ich an die Leser von NIMM UND LIES denken. An uns, die wir Bücher lieben und lesen und sammeln.</p>
<blockquote>
<h2>Erlösung durch Rotation?</h2>
<p>Dem Buchdruck und den Büchern gelang es deshalb nicht, meinen asiatischen Kontinent zu reformieren, weil unsere religiöse Denkweise das Denken aushebelte. Um das Jahr 823 n. Chr. besaßen die chinesischen Klöster bereits so viele Bücher, dass sie auf die Idee kamen, rotierende Bücherregale zu konstruieren. Gegen 836 erfand man in einem Kloster in Suchow im Osten Chinas sogar eine Bremse, um sie anzuhalten. In der Mitte des 12. Jh., als einige der europäischen Klöster und Klosterschulen aufblühten und daraus Universitäten entstanden, reiste der buddhistische Mönch Yeh Meng-te (gest. 1148) durch die Klöster und Tempel im Osten Chinas und berichtete: «In sechs bis sieben von zehn Tempeln kann man bei Tag und Nacht das Geräusch der rotierenden Regale vernehmen.»</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollte dies den Mönchen ermöglichen, leichter an die Bücher zu kommen? Das würde bedeuten, dass diese Tempel Zentren eifrigster Forschung waren. Aber Professor Lynn White Jr., einer der größten Kenner der Frömmigkeit und des Technikfortschritts im Mittelalter, erläuterte, das Geräusch der drehbaren Regale sei keineswegs Zeichen großer Gelehrsamkeit gewesen. Vielmehr meditierten die Mönche zum Geräusch der unermüdlich rotierenden Bücherregale, in denen die heiligen Bücher standen. Die Weisheit, die diese Werke enthielten, interessierte sie nicht. Sie suchten «Erlösung durch Rotation der heiligen Schriften», weil Wörter für sie keine Bedeutung hatten. Ihre Absicht war es, durch sinnfreien Klang (mantra)zum Schweigen zu gelangen.</p></blockquote>
<p><span id="more-9237"></span></p>
<p>Ein weiteres Zitat aus diesem empfehlenswerten Buch stammt von Luther und sollte unsere Liebe zu Büchern prägen. Nicht das Sammeln von Büchern und auch nicht das Verschlingen vieler Bücher macht weise und verständig.</p>
<blockquote><p>«Die Anzahl der Bücher über Theologie muss reduziert werden […] Nicht die vielen Bücher machen einen Menschen gelehrig, noch nicht einmal das Lesen. Aber ein gutes Buch häufig gelesen, egal wie schmal, lässt einen Mann in der Schrift gelehrig und gottesfürchtig sein.»</p></blockquote>
<p>Ich bin froh, dass die Anzahl guter theologischer Literatur in deutscher Sprache zunimmt. Da bin dankbar für die zahlreichen christlichen Verlage, die um gute Bücher bemüht sind. Diesen Segen wünsche ich mir auch für die nächsten Jahre. Ich als Leser muss aber nicht alles lesen. Ich will meine Lesegewohnheiten hinterfragen, nach den besten Büchern Ausschau halten und die allerbesten Bücher wiederholt lesen.</p>
<p>Das Buch ist ein ideales Weihnachtsgeschenk und kostet <a href="http://www.fontis-verlag.com/artikel/buecher-zur-bibel/das-buch-der-mitte/" target="_blank">21,99 Euro</a>. Und wer es gerne als eBook lesen möchte, um nicht über 500 Seiten in der Hand halten zu müssen, bekommt es für 19,99 Euro bei <a href="http://www.cebooks.de/ebooks/das-buch-der-mitte.html" target="_blank">ceBooks.de</a>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-9244" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Wie-können-wir-denn-leben-Francis-Schaeffer-199x300.jpg" alt="Wie können wir denn leben - Francis Schaeffer" width="199" height="300" />Ergänzend empfehle ich den neuaufgelegten Klassiker <em>Wie können wir denn leben?</em> von Francis Schaeffer, der im Betanien Verlag erschienen ist. Auf nur 240 Seiten bietet Schaeffer eine messerscharfe biblische Analyse der Zeitströmungen von der Antike bis zur Moderne. Im Klappentext heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Oft klingen Schaeffers Einsichten wie prophetische Warnungen vor dem moralischen, geistlichen und intellektuellen Niedergang und den antichristlichen Machenschaften unserer Zeit. Aber auch die Antwort, wie wir in einer solchen Welt zur Ehre Gottes und hoffnungsvoll leben können, zeigt er klar auf.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/buecher-sind-nicht-zum-rotieren-da-sondern-zum-lesen/9237">Bücher sind nicht zum Rotieren da, sondern zum Lesen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Warum es vielen schwer fällt, Bücher zu lesen</title>
		<link>https://nimm-lies.de/warum-es-vielen-schwer-fallt-bucher-zu-lesen/4907</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 20:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Betanien]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[John MacArthur]]></category>
		<category><![CDATA[MacArthur über Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Tozer über Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Rolle hochwertige Bücher in unserem Leben spielen, ist absolut von entscheidender Bedeutung. Warum fällt es dann so vielen Christen schwer, sich mit Büchern zu beschäftigen? A. W. Tozer sagte einmal: „Um ein hervorragendes geistliches Buch zu genießen, muss man sich in einem Maße Gott&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/warum-es-vielen-schwer-fallt-bucher-zu-lesen/4907">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Rolle hochwertige Bücher in unserem Leben spielen, ist absolut von entscheidender Bedeutung. Warum fällt es dann so vielen Christen schwer, sich mit Büchern zu beschäftigen?</p>
<p><div id="attachment_4909" style="width: 325px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4909" class="wp-image-4909 " title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/566848_web_R_K_by_CFalk_pixelio.de_.jpg" alt="" width="315" height="207" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/566848_web_R_K_by_CFalk_pixelio.de_.jpg 400w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/566848_web_R_K_by_CFalk_pixelio.de_-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" /><p id="caption-attachment-4909" class="wp-caption-text"><em><span style="font-size: xx-small;">Bild­quelle: CFalk / pixelio.de</span></em></p></div></p>
<p>A. W. Tozer sagte einmal: „Um ein hervorragendes geistliches Buch zu genießen, muss man sich in einem Maße Gott hingeben und von der Welt lösen, wie es nur wenige Christen von heute besitzen.“ Es fordert zwar feste Entschlossenheit, durch Bücher neue Gewohnheiten zu entwickeln und das Denken neu auszurichten, doch weit größer ist der Lohn, den Sie sehen werden, wenn sich Ihre Denkweise ändert und Sie geistlich wachsen. Wenn es darum geht, wie wir unsere Freizeit nutzen, erlauben wir dann der Welt, uns nach ihrem Bild zu formen? Was können wir heutzutage tun um das zu ändern?</p>
<p>John MacArthur in <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=4816" target="_blank"><em>John MacArthur &#8211; Dienst am Wort und Evangelium</em></a>, S. 240-241</p>
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		<title>Leserunde: Lernen, zu beten (8)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 14:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lernen, zu beten]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[christliche Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[D.A. Carson]]></category>
		<category><![CDATA[das Beste]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen zu beten]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Philipper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche konnte ich aus zeitlichen Gründen keinen Artikel zur Leserunde schreiben. Doch heute möchte ich nahtlos mit Kapitel 8 weitermachen. Wir lesen gemeinsam das Buch  „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Darin untersucht der Autor einige Gebete des Apostels Paulus. Im 8. Kapitel beschäftigt er&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lernen-zu-beten-8/4645">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lernen-zu-beten-8/4645">Leserunde: Lernen, zu beten (8)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche konnte ich aus zeitlichen Gründen keinen Artikel zur Leserunde schreiben. Doch heute möchte ich nahtlos mit Kapitel 8 weitermachen. Wir lesen gemeinsam das Buch  <a href="http://www.3lverlag.de/xtshop/product_info.php?info=p263_Lernen--zu-beten.html" target="_blank">„Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son</a>. Darin untersucht der Autor einige Gebete des Apostels Paulus. Im 8. Kapitel beschäftigt er sich mit einem recht kurzen Gebet aus <a href="http://www.bibleserver.com/text/SLT/Philipper1%2C9-11" class="bibleserver extern" target="_blank">Philipper 1,9-11</a>:</p>
<blockquote>
<dl id="attachment_4315" class="wp-caption alignright" style="width: 201px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4315" title="Carson: Lernen zu beten" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Carson_Lernen_zu_beten-191x300.jpg" alt="" width="191" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Carson_Lernen_zu_beten-191x300.jpg 191w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Carson_Lernen_zu_beten.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px" /></dt>
</dl>
<p>&#8222;Und um das bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen, damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt [Luther 1984: &#8222;was das Beste sei&#8220;], sodass ihr lauter und ohne Anstoß seid bis auf den Tag des Christus, erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt werden zur Ehre und zum Lob Gottes.&#8220;</p></blockquote>
<p>Carson legt seinen Schwerpunkt in diesem Kapitel auf zwei Worte, die seiner Meinung nach auch den Kerngedanken dieser Verse enthalten: <em>Das Beste</em>. Ich möchte in diesem Beitrag das Kapitel zusammenfassen, in dem ich erläutere, wie wir uns für <em>das Beste</em> entscheiden können und warum <em>das Beste</em> nicht unser Götze werden darf.<span id="more-4645"></span></p>
<p><strong>1. Paulus betet für das Beste.</strong></p>
<p>Das Beste fällt einem nicht in den Schoss und ist auch nicht in jeder Situation auf den ersten Blick ersichtlich. Das Beste muss erkannt, gesucht, erforscht und beurteilt werden. Mal ehrlich, wer möchte  schon immer nur Ware 2. Wahl kaufen? Wenn wir schon in vielen Bereichen Wert auf Qualität legen, sollten wir das nicht auch in geistlichen Bereichen tun? Paulus beauftragt uns mit geistlichem Qualitätsmanagement. Die besten Voraussetzungen dafür sind gegeben, wenn die &#8222;Liebe noch mehr und mehr überströmt in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ganz klar können Erkenntnis und Urteilsvermögen ohne Liebe leicht herablassend, anmaßend und kasuistisch wirken. Doch Liebe ohne Erkenntnis und Urteilsvermögen wird rasch zu einer Karikatur ihrer selbst.&#8220; (S. 179)</p></blockquote>
<p>Nachdem Carson den 9. und 10. Vers ausführlich erklärt hat, gibt er einige praktische Beispiele, in denen er Hinweise gibt, wie man jeweils das Beste herausfinden kann. Ich greife exemplarisch den Bereich heraus, der insbesondere Bücherliebhaber betrifft:</p>
<blockquote><p>&#8222;Was haben Sie in den letzten sechs Monaten gelesen? Wenn Sie Zeit gefunden haben, um Zeitungen, Zeitschriften [heute müsste man hinzufügen: Blogs, Nachrichtenportale, Internetforen usw.], ein paar Krimis, einen Roman oder zwei oder vielleicht noch ein Wirtschaftsmagazin zu lesen: haben Sie dann auch die Zeit gefunden, um einen Bibelkommentar oder andere christliche Literatur zu lesen, die Ihnen helfen wird, die Bibel besser zu verstehen oder Ihr geistliches Leben zu verbessern und Ihren Horizont zu erweitern? Sind sie in Ihren Lesegewohnheiten dem verpflichtet, was das Beste ist?&#8220; (S. 182)</p></blockquote>
<p>Es gibt unzählige Bereiche, in denen wir uns stets für das Beste entscheiden sollten. Liebe gepaart mit Erkenntnis und Urteilsvermögen wird uns helfen, viele Fragen zu beantworten. Was ist das Beste für mich? Was ist das Beste für meine Frau? Was ist das Beste für meine Familie? Was ist das Beste für meine Gemeinde?</p>
<p><strong>2. Warnung vor dem Perfektionismus</strong></p>
<p>Doch leider kann das Streben nach dem Besten, verbunden mit zweifelhaften oder sogar sündigen Beweggründen, zum Götzendienst werden.</p>
<blockquote><p>&#8222;In all unserem Streben nach dem Besten dürfen wir nie das Beste anbeten. Das wäre schlicht Götzendienst.&#8220; (S. 197)</p></blockquote>
<p>Die Neigung zum Perfektionismus kann dann zur Gefahr werden, wenn wir nach dem Besten streben, nur um unser Ego zu befriedigen. Das werden wir nie laut sagen, aber einer Selbstprüfung sollte sich jeder unterziehen. Wenn Paulus dafür betet, dass Christen sich stets für das Beste entscheiden, dann verfolgt er nur ein Ziel: die Ehre und das Lob Gottes.</p>
<blockquote><p>&#8222;Hier kommt nun ein praktischer Test, ob das Beste, nach dem ich strebe, wirklich zur Ehre und zum Lob Gottes ist oder nur für mein eigenes Selbstbild. Wenn mir die Dinge, die ich wirklich wertschätze, genommen werden, ist meine Freude im Herrn dann noch genauso groß? Oder bin ich so an meine Träume gebunden, dass die Zerstörung dieser Träume gleichzeitig meine Zerstörung bedeutet?&#8220; (S. 201)</p></blockquote>
<p>Und jetzt bist du dran! Wie wür­dest du die Fra­gen zur Ver­tie­fung am Ende des Kapi­tels beant­wor­ten? Was ist dir beson­ders wich­tig gewor­den? Ich freue mich auf dei­nen Kom­men­tar. Bis nächste Woche Mitt­woch wol­len wir das 9. Kapi­tel lesen. Ich wün­sche dir dabei Gottes Segen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lernen-zu-beten-8/4645">Leserunde: Lernen, zu beten (8)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIV) &#8211; ENDE</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiv-ende/3430</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind nun am Ende eines sehr nützlichen Buches angekommen. Wir wenden uns heute dem 15. und letzten Kapitel des Buches Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books von Tony Reinke zu. Er schließt das Buch mit dem Kapitel Glücklich bis ans Ende &#8211; Fünf Kennzeichen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiv-ende/3430">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiv-ende/3430">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIV) &#8211; ENDE</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind nun am Ende eines sehr nützlichen Buches angekommen. Wir wenden uns heute dem 15. und letzten Kapitel des Buches <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> von Tony Reinke zu. Er schließt das Buch mit dem Kapitel <em>Glücklich bis ans Ende &#8211; Fünf Kennzeichen eines gesunden Lesers</em>.</p>
<blockquote><p>Ein großer Leser zu werden, ist kein Unfall. Dieses Buch beschäftigte sich durchweg mit den gewöhnlichen Herausforderungen des Lesens. In diesem letzten Kapitel nenne ich fünf Eigenschaften eines reifen Lesers. Das sind fünf Ziele, die ich in meinem Leben erreichen möchte und ich arbeite beständig daran, diese Ziele zu erreichen.<span id="more-3430"></span></p></blockquote>
<ol>
<li>Reife Leser schätzen Weisheit.</li>
<li>Reife Leser lieben alte Bücher.</li>
<li>Reife Leser geben der Literatur ihren angemessenen Platz.</li>
<li>Reife Leser vermeiden es, aus Büchern Götzen zu machen.</li>
<li>Reife Leser klammern sich an den Erretter.</li>
</ol>
<p>Es wird unmöglich sein, alle christlichen Neuerscheinungen zu lesen. Ein versierter Leser wird sich dieses nicht zum Ziel setzten. Vielmehr wird der versierte Leser beabsichtigen, eine gewisse Reife zu erlangen. Ein reifer und mündiger Leser liest nicht Bücher, um sie lediglich gelesen zu haben. Er wird in den Büchern nach Weisheit suchen.</p>
<blockquote><p>Ein Leser, der die Weisheit schätzt, wird gute Bücher fünf oder zehn oder sogar zwanzig Mal lesen.</p></blockquote>
<p>Suche dir eine Handvoll Bücher und lies sie mehrmals. Es müssen nicht die neuesten Bücher sein. Ein reifer Leser liebt alte und bewährte Bücher. Der moderne Mensch ist in vielerlei Hinsicht so gepolt, dass er immer das Neueste und das Aktuellste braucht. Hinsichtlich des schnellen technischen Fortschrittes bei elektronischen Geräten ist diese Einstellung oft unvermeidlich. Jedoch wäre es nicht angemessen, wenn wir z.B. die Alterungszeit der Technik auf das Medium Buch übertragen würden. Bücher entwickeln ein interessantes Eigenleben. Einige Bücher scheinen gleich nach dem Erscheinen zu Bestsellern zu mutieren. Andere werden unscheinbar geboren und erst nach etlichen Jahren wird deren hoher Wert erkannt.</p>
<p>Welche Bücher, die ich heute lese, sind so gut, dass ich sie 10 oder 20 Jahren noch lesen werde? Welche Bücher werden nach dem anfänglichen Hype auch nach Jahren neu aufgelegt und weiterempfohlen und ohne aufwendige Werbemaßnahmen erfolgreich verkauft? Suche solche Bücher, die sich bewährt haben und niemals veralten. Ein reifer Leser wird nach Goldschätzen in alten Büchern suchen. Tony Reinke beschreibt, wie Mark Dever planmäßig zu alten Büchern greift. Sein Jahresplan, der chronologisch durch die Kirchengeschichte führt, lässt sich nicht ohne Weiteres auf den deutschen Leser übertragen. Inspirierend ist er jedoch allemal:</p>
<ul>
<li>Januar: frühkirchliche Schriften der Kirchenväter (1. &#8211; 3. Jahrhundert)</li>
<li>Februar: Augustin (354-430)</li>
<li>März: Martin Luther (1483-1546)</li>
<li>April: Johannes Calvin (1509-1564)</li>
<li>Mai: Richard Sibbes (1577-1635)</li>
<li>Juni: John Owen (1616-1683) und John Bunyan (1628-1688)</li>
<li>Juli: Jonathan Edwards (1703-1758)</li>
<li>August: C.H. Spurgeon (1834-1892)</li>
<li>September: B.B. Warfield (1851-1921)</li>
<li>Oktober: Martyn Lloyd-Jones (1899-1981)</li>
<li>November: C.S. Lewis (1898-1963) und Carl F.H. Henry (1913-2003)</li>
<li>Dezember: zeitgenössische Autoren</li>
</ul>
<p>Ein reifer Leser wird auch der Literatur &#8211; gemeint sind Romane und Erzählungen &#8211; ihren gebührenden Platz einräumen. Aber:</p>
<blockquote><p>Wir sind bereit unsere Zeit zu opfern, die wir für das Lesen von Literatur verwenden würden, um zunächst unseren Nachbarn zu helfen, füreinander zu beten, Gemeinschaft mit Gläubigen zu haben und in unserer Gemeinde zu dienen.</p></blockquote>
<p>Ein reifer Leser wird aus Büchern niemals Götzen machen. Nicht Bücher geben ein erfülltes Leben, sondern Gott. &#8222;Wenn wir unsere private Bibliothek konsultieren würden, damit ihre Bücher unser Leben mit höchster Freude füllen, werden diese Bücher jedes Mal scheitern.&#8220; Hast du dich schon mal nach der Lektüre eines Buches müde, leer und einsam gefühlt? Bedenke, &#8222;des Büchermachens ist kein Ende&#8220; (<a href="http://www.bibleserver.com/text/SLT/Prediger12%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank">Prediger 12,12</a>). Nur wer Gott fürchtet, ihn liebt und für ihn lebt, der erfährt wahre Erfüllung im Leben.</p>
<blockquote><p>Ganz gleich wie viele Bücher wir lesen, wir klammern uns fest an das Kreuz. Wenn Bücher uns erdrücken und unsere intellektuellen Grenzen uns entmutigen, erinnern wir uns wieder an das Evangelium. In der guten Nachricht von Jesus Christus finden bedrückte Leser Frieden und Freude und den Mut, weiterzulesen.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiv-ende/3430">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIV) &#8211; ENDE</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
		<category><![CDATA[vorlesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 14. Kapitel (das vorletzte) von Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books mit der Überschrift Leser heranbilden &#8211; Wie Eltern und Pastoren in anderen eine Liebe zu Büchern entzünden können gehört zusammen mit dem 10. Kapitel zu meinen Favoriten aus dem praktischen Teil des Buches. Mir&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das 14. Kapitel (das vorletzte) von <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> mit der Überschrift <em>Leser heranbilden &#8211; Wie Eltern und Pastoren in anderen eine Liebe zu Büchern entzünden können</em> gehört zusammen mit dem <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=3344" target="_blank">10. Kapitel</a> zu meinen Favoriten aus dem praktischen Teil des Buches. Mir scheint, als verwende der Autor seine ganze sprachliche, kreative und kognitive Überzeugungskraft in diesen Kapiteln, um mit seinem Buch größtmögliche Auswirkungen zu erzielen. Wenn das Elternhaus für die eigenen Kinder und die Gemeinde für die neuen Kinder im Glauben nicht früh Anreize zum Lesen schafft und geübte Leser heranbildet, geht wertvolles Potenzial verloren. Denn nicht vielen Erwachsenen gelingt es mit zunehmendem Alter eine Affinität zu Büchern zu entwickeln. Deswegen richtet Tony Reinke ermutigende Worte an Eltern und Pastoren.</p>
<blockquote><p>Zuhause und in der Gemeinde sind Bücher überaus wichtige Hilfsmittel.</p>
<p>Dieses Kapitel möchte zwei Zielgruppen unterstützen, die dazu bestimmt sind, andere zum Lesen zu ermutigen &#8211; Eltern und Pastoren. Es möchte Eltern und Pastoren helfen, kreativ darüber nachzudenken, wie sie in anderen eine Sehnsucht nach Büchern entzünden können. (S. 165)</p></blockquote>
<p>Es erscheint mir nicht sinnvoll, hier alle Anregungen zusammenzufassen. Ich habe mir vier Ideen für Eltern herausgesucht, die meiner Meinung nach unablässig sind, um Kinder zum Lesen zu motivieren.<span id="more-3414"></span></p>
<p><strong>1. Fülle dein Haus mit Büchern.</strong> Spurgeon hatte als siebenjähriger freien Zutritt in die Bibliothek seines Großvaters und verbrachte Stunden in ihr. Ist nicht damit in seiner frühen Kindheit ein Grundstock gelegt worden für die über 3500 Predigten, die er hielt? &#8222;Ohne großartige Bücher werden wir keine großartigen Prediger, Autoren oder Leiter haben.&#8220; Bücher sind nicht nur wertvoll, sondern sie kosten Geld. Um den Geldbeutel zu schonen, kann man sich Bücher in Bibliotheken ausleihen. Gibt es in deiner Gemeinde eine Bibliothek mit wertvollen Büchern?</p>
<p><strong>2. Lese deinen Kindern vor.</strong> Lese deinen Kindern vor, wenn sie noch nicht lesen können. Lese ihnen vor, wenn sie schon lesen können. Und lese ihnen vor, wenn sie ins Teenager- und Jugendalter kommen. Lese mit Betonung. Lese so, dass die Kinder an deinen Lippen hängen. Und lese ihnen auch das vor, was du kostbares aus deiner eigenen Lektüre gewonnen hast. Lass deine Kinder an deiner Lektüre teilhaben.</p>
<p><strong>3. Lese deine Bücher in der Gegenwart deiner Kinder.</strong> Kinder tun gerne das, was die Eltern tun. Es gibt Phasen, in denen Kindern gerne die Eltern imitieren. Wenn sie dich beim Lesen beobachten, werden sie sich vielleicht auch ganz vorsichtig und still neben dich setzten und auch lesen.</p>
<p><strong>4. Lass deine Kinder in der Familie laut vorlesen.</strong> Tony Reinke schreibt: &#8222;Mein ältester Sohn (9 Jahre) verschlingt duzende Bücher. [&#8230;] Ich werde ihm so viele Bücher kaufen, wie viele er lesen kann, solange er damit einverstanden ist, in jedem Buch fünf Lieblingsseiten zu markieren, diese zum Abendbrot mitzubringen, den Kontext zu erklären und sie der Familie laut vorzulesen.&#8220;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<blockquote><p>Ich vermute, dass die meisten eifrigen Leser Mentoren hatten, die sie beeinflussten. Gott hat Eltern und Pastoren dazu bestimmt, in der Liebe zum Bücherlesen ein Vorbild für die Kinder und für die Gemeinde zu sein. Es ist in dieser Kultur äußerst schwierig Bücher attraktiv zu machen, aber eine Liebe zum Lesen zu entzünden, ist eine hohe Berufung, die unsere Zeit, unsere Pläne und unsere Voraussicht wert ist.</p></blockquote>
<p>Noch ein Hinweis auf einen älteren Artikel von mir und Vorträge von William Mackenzie: <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=309" target="_blank">Books work, when you cannot.</a></p>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XII)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinsam lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch gut an das Stöhnen und Ächzen in der Klasse, als der Deutschlehrer die nächste gemeinsame Lektüre ankündigte. Begeistert hielt er eines dieser gelben Reclambücher hoch, von denen wir zuvor schon einige mit Mühe gelesen hatten. Vermutlich würden damals die wenigsten freiwillig&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xii/3391">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch gut an das Stöhnen und Ächzen in der Klasse, als der Deutschlehrer die nächste gemeinsame Lektüre ankündigte. Begeistert hielt er eines dieser gelben Reclambücher hoch, von denen wir zuvor schon einige mit Mühe gelesen hatten. Vermutlich würden damals die wenigsten freiwillig zu diesen kleinen gelben Büchern greifen. Doch die kollektive Lektüre hatte durchaus positive Effekte. Man quälte sich gemeinsam von Woche zu Woche und hatte das Buch nach einer gewissen Zeit durchgelesen. Doch reichte das bloße Lesen bei weitem nicht für eine gute Note in der Klassenarbeit aus. Erst das Gespräch über das Buch, die souveränen Antworten des Lehrers auf (dumme) Fragen und möglicherweise ein Lesetagebuch führten zum gewünschten Erfolg. Am Ende hatte man das Gefühl, einen kleinen Teil der Weltliteratur für sich eingenommen zu haben. Heute bin ich meinen Deutschlehrern dankbar, dass sie mich mit Schiller, Goethe und anderen Autoren und ihren Werken bekannt machten.</p>
<p>Das ging mir durch den Kopf, als ich das 13. Kapitel aus dem Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> las: <em>Gemeinsam lesen &#8211; Gemeinschaft um ein Buch zur gleichen Zeit.</em> In der Regel heißt Lesen, sich zurückzuziehen, sich unzugänglich zu machen. Und für manchen ist Lesen eine überaus selbstsüchtige Beschäftigung. Tony Reinke lockt uns mit diesem Kapitel aus unseren Leseecken heraus. Wir sollen wieder das praktizieren, was wir während der Schulzeit gelernt haben.<span id="more-3391"></span></p>
<blockquote><p>Eine großartige Möglichkeit sich Details tief ins Langzeitgedächtnis einzuprägen, ist das Lesen und Diskutieren über Bücher mit Freunden. Dabei können wir langsam unseren Gedanken nachgehen, unsere Gedanken fokussieren und von anderen lernen. (S. 156)</p></blockquote>
<p>Die Idee, ein Buch gemeinsam zu lesen und zu diskutieren, ist so einfach und gleichzeitig so genial. Suche dir ein paar Leute aus, die du für geeignet hältst, und los geht&#8217;s. Tony Reinke gibt uns sieben Hinweise mit auf den Weg:</p>
<ol>
<li>Bilde eine kleine, informelle Gruppe von 2-5 Personen.</li>
<li>Wähle das zu lesende Buch sehr sorgfältig aus.</li>
<li>Optional liest jeder das Buch, was er mag und berichtet beim nächsten Treffen darüber.</li>
<li>Lest ausgewählte Abschnitte laut vor.</li>
<li>Wichtig ist nicht, ein Buch ausführlich zu besprechen, sondern die Diskussion erbaulich und glaubensfördernd durchzuführen.</li>
<li>Es ist super, wenn man mit dem Autor einverstanden ist. Aber gerade dann, wenn man eine andere Meinung vertritt als der Autor, ist die Diskussion wertvoll und schärft unser Urteilsvermögen.</li>
<li>Eine Gruppe funktioniert nur dann gut, wenn ein demütiger Umgang miteinander gepflegt wird.</li>
</ol>
<p>Eine ähnliche Idee fand ich vor einiger Zeit im Internet: <a href="http://www.zeitblueten.com/news/2417/buch-lesen/" target="_blank">Ein Buch als Ehepaar gemeinsam lesen</a>. Das funktioniert so:</p>
<ol>
<li>Kauft euch zwei Bücher.</li>
<li>Jeder liest für sich selbst.</li>
<li>Nach jedem Kapitel wird geredet, diskutiert, philosophiert.</li>
</ol>
<p>Was erreicht man damit:</p>
<ol>
<li>Man wird sich besser kennenlernen.</li>
<li>Neue Perspektiven tun sich auf.</li>
<li>Es wird intensiver gelesen.</li>
<li>Kommunikation untereinander wird gefördert.</li>
</ol>
<p>Tony Reinke schließt das 13. Kapitel mit folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>Während das Lesen meistens eine einsame Beschäftigung ist &#8211; und dazu eine sehr wichtige &#8211; ist das Verstehen eine gemeinsame Angelegenheit. Ich bin überzeugt, dass wir so viel vom Gelesenen vergessen, nicht daran liegt, dass wir schlechte Leser sind, sondern ich glaube viel mehr, dass wir so viel vom Gelesenen vergessen, weil wir selbstsüchtige Leser sind. Und wir alle leiden darunter.</p></blockquote>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XI)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Randbemerkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ein guter Leser schreibt, während er liest&#8220;, schreibt der französische Schriftsteller Charles Dantzig. Davon ist auch Tony Reinke in seinem Buch Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books überzeugt und widmet den Marginalien &#8211; den Randbemerkungen &#8211; ein ganzes Kapitel: Randbemerkungen &#8211; Die feine Art Bücher&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xi/3378">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xi/3378">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XI)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ein guter Leser schreibt, während er liest&#8220;, schreibt der französische Schriftsteller Charles Dantzig. Davon ist auch Tony Reinke in seinem Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> überzeugt und widmet den Marginalien &#8211; den Randbemerkungen &#8211; ein ganzes Kapitel: Randbemerkungen &#8211; Die feine Art Bücher mit Bleistiften, Kulis und Textmarkern zu verunstalten. Während des Studiums habe ich manchmal Bücher in der Bibliothek ausgeliehen, in denen fleißige Leser Passagen unterstrichen und Randbemerkungen hinterlassen haben. Ich empfand das nie als störend, auch wenn man ausgeliehene Bücher so nicht &#8222;verunstalten&#8220; sollte. Aus diesen Büchern habe ich für mich mit der Zeit ein einfaches Anstreichsystem entwickelt. Selten lese ich jetzt ein Buch ohne einen Bleistift in der Hand. Auch Tony Reinkes Buch sieht durch die vielen Anstreichungen nicht mehr neu aus. Und das soll es nicht.</p>
<p>Im 12. Kapitel nennt der Autor zehn Gründe, warum er in Büchern anstreicht und reinschreibt. Davon habe ich sechs ausgewählt, die ich ebenfalls als Begründung nennen würde.<span id="more-3378"></span></p>
<ol>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um sie für mich in Anspruch zu nehmen.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um hervorzuheben, was ich besonders gut finde.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um den Aufbau des Buches nachzuvollziehen.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um zu markieren, womit ich vorerst nicht einverstanden bin.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um Gedanken zu erfassen [zu behalten].</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um meine persönlichen Notizen zu archivieren.</li>
</ol>
<p>Es gibt verschieden Methoden, Dinge anzustreichen oder zu notieren. Jeder sollte für sich herausfinden, was gut funktioniert. Ich bevorzuge Bücher mit einem Bleistift zu erobern. Kugelschreiber und Textmarker finde ich zu auffällig und zu bunt. Markierungen mit einem Bleistift sind dezent, aber deutlich genug und lassen sich bei Bedarf leicht entfernen. Tony Reinke stellt keine Regeln auf, möchte aber Tipps geben. Ich finde sie gut.</p>
<ul>
<li>Kurze Zitate unterstreichen.</li>
<li>Längere <em>sehr wichtige</em> Passagen am Rand mit einer vertikalen Linie und wenn ein Gedanke <em>überaus entscheidend ist</em>, mit zwei Linien kennzeichnen.</li>
<li>Den roten Faden auf leeren Flächen am Anfang oder Ende des Kapitels kurz notieren.</li>
<li>Bücher ohne Zwischenüberschriften mit eigenen Überschriften versehen.</li>
<li>Einen thematischen Index am Ende des Buches erstellen.</li>
</ul>
<p>Zwei weitere Tipps von mir:</p>
<ul>
<li>Unverständliches mit einem Fragezeichen am Rand markieren.</li>
<li>Ungereimtheiten oder Gedanken, mit denen man nicht einverstanden ist, mit einem Blitz kennzeichnen.</li>
</ul>
<p>Wenn wir schon bei <em>Marginalien</em> sind, müssen wir auch auf den <em>margo</em> &#8211; den Rand &#8211; zu sprechen kommen. Dieser ist bei vielen Büchern zu klein. Um Bücher günstig herzustellen wird der Platz einer Seite möglichst effizient ausgenutzt. Ränder werden daher oft als überflüssig angesehen und aus ökonomischen Gründen reduziert. Das ist nicht nur für die eigenhändigen Marginalien hinderlich, sondern dazu noch sehr unschön und stilwidrig. Buchgestalter sollten sich wieder an den goldenen Schnitt oder an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satzspiegel" target="_blank">Satzspiegelkonstruktion</a> nach Tschichold erinnern und sich danach richten. Eine harmonische Seitengestaltung, eine gut leserliche Schrift und ein Rand, der den Text in einen würdigen Rahmen setzt, kommt dem Leser und den Marginalien zugute.</p>
<p><a href="http://www.robaweb.de/gdm/inhalt/Typografie_p/Satzspiegel_Quart5.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" title="" src="https://www.robaweb.de/gdm/inhalt/Typografie_p/Satzspiegel_Quart5.gif" alt="" width="250" height="167" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xi/3378">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XI)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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