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	<title>Bücher lieben Archive - NIMM und LIES</title>
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	<description>Christlicher Bücherblog</description>
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		<title>Bücher, die den Schlaf versüßen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2015 13:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lieben]]></category>
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		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt wieder eine deutsche Neuerscheinung von John Piper. In Schmeckt und seht &#8211; Gottes Überlegenheit in allen Lebenslagen genießen führt Piper den Leser in die Nähe Gottes. Nicht nur kampfmüde Gläubige finden darin Ermutigung, Hilfe und Wegweisung im Aufschauen auf den lebendigen Gott. Ich&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/buecher-die-den-schlaf-versuessen/9999">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://www.cbuch.de/piper-schmeckt-und-seht.html"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Schmeckt-und-seht.jpg" alt="John Piper: Schmeckt und seht (CLV)" class="wp-image-10001" width="264" height="400" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Schmeckt-und-seht.jpg 527w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Schmeckt-und-seht-198x300.jpg 198w" sizes="(max-width: 264px) 100vw, 264px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es gibt wieder eine deutsche Neuerscheinung von John Piper. In <em>Schmeckt und seht &#8211; Gottes Überlegenheit in allen Lebenslagen genießen</em> führt Piper den Leser in die Nähe Gottes. Nicht nur kampfmüde Gläubige finden darin Ermutigung, Hilfe und Wegweisung im Aufschauen auf den lebendigen Gott.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe das Buch noch nicht gelesen. Aber das Vorwort hat mich sofort angesprochen. Darin erklärt Piper, warum er das Buch geschrieben hat. Gleichzeitig gibt er wohl den wichtigsten Grund an, warum wir gute Bücher lieben und lesen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die besten Schreiber erhöhen unseren Genuss an der Bibel und unsere Freude an Gott selbst.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Anspruch hat John Piper an sein eigenes Buch. Diesen Anspruch sollte jeder christliche Autor haben. Auch wir Leser können unseren Lesegeschmack und unsere Auswahl an diesem Anspruch testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist das Vorwort in voller Länge:</p>



<p class="wp-block-paragraph">John Cotton – ein Pastor aus Boston, der 1652 starb – hatte einen geistlichen Geschmack, der dem Durchschnittsmenschen heute unverständlich ist. Im Alter wurde er einmal gefragt, warum er bis spät in die Nacht hinein las. »Weil ich meinen Mund gerne mit einer Portion Calvin versüße, ehe ich mich schlafen lege«, erwiderte er. Mir geht es so mit dem Propheten Jesaja, dem Psalmisten David und dem Apostel Paulus sowie mit Jonathan Edwards, der 51 Jahre nach Cottons Tod geboren wurde.</p>



<span id="more-9999"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt schlechte Gründe, die einen veranlassen, andere Autoren neben der Bibel zu lesen. Und es gibt gute. Einer der schlechten Gründe, warum wir zu anderen Autoren greifen, ist, dass wir die Botschaft der Bibel harmlos und fade finden. Die Bibel ist alles andere als das. Einer der guten Gründe, warum wir zu anderen Autoren neben der Bibel greifen, ist, dass wir den Wohlgeschmack Gottes in allen biblisch fundierten Büchern genießen wollen (wenngleich er in der Bibel selbst unübertroffen ist). Die besten Schreiber erhöhen unseren Genuss an der Bibel und unsere Freude an Gott selbst. Edwards hat<br>seit über dreißig Jahren diese Wirkung auf mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schmeckt und seht, dass der HERR gütig ist!«, sagt der Psalmist (Ps 34,9). Darum geht es. Wir schmecken die umfassende Güte Gottes in der Begegnung mit seinem Wort. »Wie süß sind meinem Gaumen deine Worte, mehr als Honig meinem Mund!« (Ps 119,103). Es überrascht daher nicht, dass Menschen, die von seinem Wort durchdrungen sind, einen bestimmten »Geschmack« an sich haben. Jesus sagt: »Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden?« (Mt 5,13). Und wenn Christen, die uns zum »Appetit« auf die Bibel anregen und ganz von ihr durchdrungen sind, so schreiben, wie es Jonathan Edwards tat, liegt ein göttlicher Geschmack in dem, was sie sagen. Deshalb nehmen wir gerne etwas Süßes zu uns, ehe wir schlafen gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, dass ich nicht Calvin und auch nicht Edwards bin, aber ich liebe die Bibel und versuche, meinen Geist und mein Herz jahrein, jahraus tiefer in sie zu versenken. Was ich also hier geschrieben habe, beruht teilweise auf dem Nachsinnen über die biblische Realität und beinhaltet teilweise Anwendungen auf unser heutiges Leben. Ich hoffe, dass das Schmecken der Erhabenheit und Überlegenheit Gottes alles Geschriebene durchdringt. Jonathan Edwards sagte: »Die Erschaffung des Universums ist nichts weniger als Gottes Offenbarung seiner eigenen Vollkommenheit und Vortrefflichkeit.« So ist es. Deshalb findet alles menschliche Leben seine Erfüllung darin, diese Vollkommenheit und Vortrefflichkeit wahrzunehmen, zu genießen und zu zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mein Ziel. Und wenn dieses Buch auf dem Nachttisch eines kampfesmüden Gläubigen liegt, hoffe ich, dass er als Grund angibt: »Weil ich meinem Mund mit der Größe und Überlegenheit Gottes versüßen möchte, ehe ich mich schlafen lege.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie Regen träufle meine Lehre,</em><br><em>wie Tau fließe meine Rede,</em><br><em>wie Regenschauer auf das Gras</em><br><em>und wie Regengüsse auf das Kraut!</em><br><em>5. Mose 32,2</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Autor: John Piper<br>Titel: Schmeckt und seht &#8211; Gottes Überlegenheit in allen Lebenslagen genießen<br>Sei­ten: 448 Sei­ten<br>Ein­band: Hard­co­ver<br>Auf­lage: 1. Auf­lage 2015<br>Ver­lag: CLV<br>ISBN: 978-3-86699-309-9<br>Lese­probe: <a href="http://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/256309.pdf" target="_blank" rel="noopener">CLV</a>https://www.cbuch.de/piper-schmeckt-und-seht.html<br>Preis: 12,90 Euro<br>Erhältlich bei: <a href="https://www.cbuch.de/piper-schmeckt-und-seht.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">cbuch.de</a></p>
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		<title>Fritz Binde über das Wissen der Welt und das Wissen über Gott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 21:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiografie]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Binde]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen über Gott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich hatte einen Plan gemacht. Streben wollte ich, streben jede Stunde und mit allen Kräften. Aber nach was? Maler wollte ich werden. Aber malen konnte ich nur am Sonntag. Sollten die Abende der Woche verloren gehen mit dem Geschwätz der sogenannten Freunde? Das musste aufhören.&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/fritz-binde-uber-das-wissen-der-welt-und-das-wissen-uber-gott/4930">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/fritz-binde-uber-das-wissen-der-welt-und-das-wissen-uber-gott/4930">Fritz Binde über das Wissen der Welt und das Wissen über Gott</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ich hatte einen Plan gemacht. Streben wollte ich, streben jede Stunde und mit allen Kräften. Aber nach was? Maler wollte ich werden. Aber malen konnte ich nur am Sonntag. Sollten die Abende der Woche verloren gehen mit dem Geschwätz der sogenannten Freunde? Das musste aufhören. Da sah ich im Schaufenster einer Buchhandlung eine Reihe blaugrauer Bücher stehen. &#8222;Wissen der Gegenwart&#8220; stand darüber und jeder Band kostete eine Mark.</p>
<p><div id="attachment_4937" style="width: 285px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Fritz-Binde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption=""><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4937" class=" wp-image-4937" title="" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Fritz-Binde.jpg" alt="" width="275" height="264" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Fritz-Binde.jpg 523w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Fritz-Binde-300x289.jpg 300w" sizes="(max-width: 275px) 100vw, 275px" /></a><p id="caption-attachment-4937" class="wp-caption-text"><em><span style="font-size: xx-small;">Bildquelle: www.verlag-linea.de</span></em></p></div></p>
<p>Auf einmal wusste ich, wonach ich streben wollte,  nämlich nach mehr Wissen als mir die Schule und Vaters Bibliothek gegeben haben, nämlich nach dem gesamten Wissen der Gegenwart &#8211; über alles in der Welt. Auch über Gott. Ja, auch über Gott. Und da wusste ich auch, wo von jetzt an die Mark bleiben sollte, die mir Vater jede Woche als Taschengeld gab. Einen solch blaugrauen Band würde ich mir dafür kaufen, jede Woche einen, und an den Abenden jeder Woche würde ich ihn durchlesen. So fing ich an und führte es aus, Woche um Woche. Ich las vom Licht, vom Schall, von der Wärme und Elektrizität, von Fixsternen und Kometen, von der Sonne und den Planeten, von der Erde und ihrem Gestein, vom Bau und Wachstum der Pflanzen, von den Werkzeugen und der Geschichte der Tiere, vom Bau und Werden des Menschen, von den Kulturen und Künsten der Rassen und Völker und von der Geschichte der Staaten.  <span id="more-4930"></span></p>
<p>Daraus wurde das neue Bild der Welt, das ich anstaunte mit unersättlich schauenden, großen, starren Augen. Und es wurde daraus, dass ich nicht  einen sondern zwei und drei Bände in der Woche durchlas. Auch wurde daraus, dass das Licht meiner Lampe verblasste, weil seine Flamme vor dem aufsteigenden Tag erblasste. Des Weiteren wurde daraus, dass ich zwanzig Mark Schulden beim Buchhändler und ebenso viel Schulden beim Schreiner für einen Bücherschrank hatte. Schließlich wurde daraus noch, dass ich besessen vom Leseteufel bleich und kurzsichtig wurde.</p>
<p>Das Schlimmste war aber, dass ich durch das &#8222;Wissen der Gegenwart&#8220; so viel Wissen von der weiten Welt erlangte, dass mir von Gott nichts mehr zu wissen übrig zu bleiben schien. Die Welt wurde mir erstaunlich bekannter und Gott erstaunlich unbekannter. Ja, so unbekannt, dass ich von jener Zeit an gar nicht mehr zu sagen wagte: &#8222;Ich suche Gott&#8220;, sondern nur noch sagte: &#8222;Ich suche die Wahrheit.&#8220; Nie zuvor hatte ich den Herrn Zweifel so sachverständig und gesprächig gefunden, als damals, als er mir das &#8222;Wissen der Gegenwart&#8220; erläuterte.&#8220;</p>
<p>Fritz Binde in seiner <a href="http://www.verlag-linea.de/html/aktuell.php" target="_blank">Biographie von Ernst Schultze-Binde</a>, Seite 49-51</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/fritz-binde-uber-das-wissen-der-welt-und-das-wissen-uber-gott/4930">Fritz Binde über das Wissen der Welt und das Wissen über Gott</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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