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	<title>Ehe Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Ehe Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>&#8222;Die höchste Gnade Gottes ist es, wenn in der Ehe die Liebe dauernd blüht&#8230;&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 11:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ehe/Familie/Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lyndal Roper stellt in ihrer Biographie über Martin Luther schlüssig dar, mit welcher Leichtigkeit Luther ein tausend Jahre altes Verständnis über Ehe und vor allem über Sexualität zur Seite wischte. Liest man seine zahlreichen Aussagen über die Ehe, wird schnell deutlich, dass Luther deswegen derart&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/die-hoechste-gnade-gottes-ist-es-wenn-in-der-ehe-die-liebe-dauernd-blueht/13948">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/die-hoechste-gnade-gottes-ist-es-wenn-in-der-ehe-die-liebe-dauernd-blueht/13948">&#8222;Die höchste Gnade Gottes ist es, wenn in der Ehe die Liebe dauernd blüht&#8230;&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.art-prints-on-demand.com/kunst/ernst_hildebrandt/martin_luther_im_kreise.jpg" /></p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/und-s/13692">Lyndal Roper stellt in ihrer Biographie über Martin Luther</a> schlüssig dar, mit welcher Leichtigkeit Luther ein tausend Jahre altes Verständnis über Ehe und vor allem über Sexualität zur Seite wischte. Liest man seine zahlreichen Aussagen über die Ehe, wird schnell deutlich, dass Luther deswegen derart revolutionär, faszinierend fortschrittlich und mutig anti-kulturell ist, dabei aber praktisch und in sich schlüssig bleibt, weil er beharrlich und immer wieder zum Wort Gottes zurückkehrt.  Im Folgenden eine kleine Auswahl; die Quellennachweise habe ich dabei gesondert gesammelt(<a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/quellennachweise.pdf">download</a>).</p>
<p>Zum Aufwärmen einige Aussagen aus den Tischreden:</p>
<p><em>&#8222;Es ist sehr gut, daß Gott nicht will, daß die Ehe zerrissen werde, denn sonst würde sie zugrunde gehen und aufhören, die Sorge für die Kinder würde in Gefahr geraten und der Hausstand würde fallen, und danach würde auch das Weltregiment und die Religion vernachlässigt werden. <strong>Es ist aber die Ehe die Grundlage des Hauswesens, der öffentlichen Ordnung, der Religion.</strong>&#8220; [1]</em></p>
<p><em>&#8222;Über die Ehe, diese ehrwürdige und göttliche Stiftung, sagte er (Luther) vieles Ausgezeichnete: daß sie nach dem Gottesdienst um vieler Ursachen willen der wichtigste Stand sei, aber die Menschen, das Vieh auf dem Felde und die Hefe dieser Welt fliehen sie um der (damit verbundenen) persönlichen Unbequemlichkeit willen. Sie wollen dem Regen entlaufen und fallen dabei ins Wasser. <strong>Deshalb muß man es im Namen des Herrn wagen und das Kreuz auf sich nehmen.</strong> Man muß die Ordnung Gottes beachten, wegen der Aufgabe, Kinder zu zeugen. Wenn es diesen Grund nicht gäbe, so sollten wir doch bedenken, daß sie ein Mittel gegen die Sünde ist.&#8220; [2]</em></p>
<p>Eine kurze Anmerkung dazu: Mit &#8222;Sünde&#8220; meint Luther an dieser Stelle den Geschlechtsverkehr.</p>
<p><em>Am Tage nach Neujahr schrie das Kind des Doktor Martinus so sehr, daß es sich von niemandem zur Ruhe bringen ließ. Da saß der Herr Doktor eine ganze Stunde traurig mit seiner Frau. Dann sagte er: Das sind die Nöte der Ehe, um derentwillen sich jeder vor der Ehe scheut. Wir fürchten uns alle vor dem Eigensinn der Frauen, vor dem Geschrei der Kinder, vor den Sorgen und vor schlechten Nachbarn. Deshalb wollen wir gern frei sein und nicht gebunden. Wir wollen freie Herren bleiben und gehen (lieber) zu einer Dirne. Außerdem haben die Väter auch nichts Bemerkenswertes über die Ehe geschrieben. [3]</em></p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/die-hoechste-gnade-gottes-ist-es-wenn-in-der-ehe-die-liebe-dauernd-blueht/13948/martinluther_1" rel="attachment wp-att-13960"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13960" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_1.png" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_1.png 1920w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_1-300x169.png 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_1-1024x576.png 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_1-768x432.png 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_1-1536x864.png 1536w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_1-1320x743.png 1320w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></p>
<p><em><strong>&#8222;Die höchste Gnade Gottes ist es, wenn in der Ehe die Liebe dauernd blüht.</strong> Die erste Liebe ist feurig, eine trunkene Liebe, mit der wir geblendet werden und wie die Trunkenen hinangehen. Wenn wir die Trunkenheit ausgeschlafen haben, dann bleibt in den Frommen die echte Eheliebe, die Gottlosen aber haben die Reue.&#8220; [4]</em><span id="more-13948"></span></p>
<p><em>&#8222;Daß die Ehe eine Ehe, die Hand eine Hand und Reichtum Reichtum ist, das begreifen alle Menschen und glauben es. Aber zu glauben, daß die Ehe von Gott gestiftet, daß die Hand eine Hand ist durch die Schöpfung Gottes, und daß die Nahrung, die ich genieße und alles andere zu meinem Gebrauch mir von Gott gegeben und Gottes Schöpfung ist – das zu glauben ist nicht ein Werk der Menschen sondern Gottes an den Menschen.&#8220; [31]</em></p>
<p>Auch über seine eigene Ehe berichtet Luther gerne und regelmäßig. So schreibt er über seine ersten Ehejahre:</p>
<p><em>&#8222;Das erste Jahr der Ehe macht einem seltsame Gedanken. Denn wenn er am Tische sitzt, denkt er: Vorher war ich allein, nun bin ich zu zweit. Wenn er im Bette erwacht, sieht er ein Paar Zöpfe neben sich liegen, welche er früher nicht sah. Ebenso verursachen die Frauen ihren Männern, wenn diese auch noch so sehr beschäftigt sind, viele unnötige Störungen. So fragte meine Katharina mich zuerst, da sie bei mir saß, als ich ernstlich studierte und sie spann: Herr Doktor, ist der Hochmeister (des Deutschen Ritterordens) des Markgrafen (Albrecht) Bruder?&#8220; [5]</em></p>
<p>An einer anderen Stelle berichtet er noch offenherziger:</p>
<p><em>&#8222;Luther sprach von seiner Heirat: Wenn ich vor vierzehn Jahren hätte heiraten wollen, dann hätte ich mir die Ave von Schönfeld, die jetzige Frau des Basilius Axt, ausgesucht. Die meine habe ich (damals) gar nicht geliebt; ich hatte sie immer in Verdacht, sie sei hochmütig. A<strong>ber Gott hat es so gewollt, daß ich mich der gänzlich Verlassenen erbarmte. Und durch Gottes Gnade schlug mir diese Ehe zum großen Glück aus. Ich habe eine treue Frau, wie Salomo (Spr. 31, 11) sagt: »Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen.« Sie verdirbt mirs nicht.</strong> Ach, lieber Herrgott, <strong>die Ehe ist</strong> nicht etwas Natürliches oder Naturbedingtes, sondern sie ist <strong>ein Geschenk Gottes</strong>. <strong>Sie ist ein überaus liebliches Leben, ja sie ist ganz und gar keusch und steht höher als jeder Zölibat.</strong> Wenns aber übel gerät, so ist es die Hölle. Obwohl die Frauen sich im allgemeinen sehr auf die Kunst verstehen, die Männer mit Weinen, Lügen und Reden zu betören und sie alles fein verdrehen können, trotzdem – wenn diese drei Stücke im Ehestand bleiben: Treue, Kindersegen und göttliche Stiftung – dann ist der Ehestand reich gesegnet. Ach, wie sehnte ich mich in Schmalkalden, als ich auf den Tod krank lag, nach den Meinen! Ich dachte schon, ich würde Frau und Kinder nie wiedersehen. Wie schmerzlich war mir diese Trennung! Jetzt glaube ich gern, daß auch die Sterbenden solche natürlichen Neigungen empfinden. Aber nachdem ich nun wieder gesund geworden bin, liebe ich meine Frau und die Kinder nur um so mehr. Niemand ist so geistlich, daß er solche natürliche Liebe nicht fühlte. Denn das Bündnis zwischen einem Mann und einer Frau ist eine große Sache, sie beruht nämlich auf dem Naturgesetz und auf der göttlichen Ordnung und Einsetzung.&#8220; [6]</em></p>
<p>Frisch aus der Wartburg zurückkehrend und noch ganz Mönch veröffentlicht Luther 1522 ein kurzes Werk über  &#8222;das eheliche Leben&#8220;. Ich habe es mit Genuß gelesen. In aller Kürze entwickelt Luther ein evangelisches Verständnis der Ehe. Er erkennt auch in diesem Thema das Spaltungspotential zu Rom:</p>
<p><em>&#8222;Mir graut und ich predige nicht gern vom ehelichen Leben, deshalb, weil ich befürchte: wo ichs einmal recht anrühre, wirds mir und andern viel zu schaffen geben. Denn der Jammer ist durch das päpstliche verdammte Gesetz so schändlich verwirrt, dazu haben sich durch das nachlässige Regiment des geistlichen wie des weltlichen Schwerts so viel greuliche Mißbräuche und irrige Fälle darin begeben, daß ich nicht gern drein sehe, noch gern davon höre. Aber angesichts der Not hilft kein Scheuen, ich muß hinan, die elenden, verwirrten Gewissen zu unterrichten und frisch dreingreifen. Ich teile diese Predigt in drei Teile.&#8220; [7]</em></p>
<p>Dabei war der Bruch mit Rom auch bei diesem Thema bereits initiiert worden. Denn 1520 verwarf Luther in der explosiven Schrift <em>&#8222;Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche&#8220;</em> das Sakramentalverständnis Roms:</p>
<p><em>&#8222;Weiter: weil die Ehe von Anfang der Welt bestanden hat und (selbst) bei den Ungläubigen noch bis zum Augenblick besteht, so gibt es keinen Grund dafür, daß die Ehe ein Sakrament des neuen Gesetzes und der Kirche allein genannt werden kann. Denn die Ehen der Väter waren nicht weniger heilig als unsere,und die Ehen der Ungläubigen sind nicht weniger echte Ehen als die der Gläubigen – und doch halten sie es bei denen (den Ungläubigen) nicht für ein Sakrament. Außerdem sind bei den Gläubigen auch gottlose Eheleute, die viel gottloser sind als die Heiden selbst. Warum soll denn hier die Ehe ein Sakrament genannt werden, aber nicht bei den Heiden?&#8220; [8]</em></p>
<p>Doch zurück zur Schrift &#8222;Vom ehelichen Leben&#8220;. Ich habe sie mit soviel Freude gelesen, dass ich mich kaum entscheiden konnte, welche Zitate ich wählen soll, so dass ich sie an dieser Stelle zahlreich einfüge. Die Schrift ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil geht Luther der Frage nach, &#8222;welche Personen miteinander die Ehe schließen können&#8220;:</p>
<p><em>&#8222;Aufs erste wollen wir sehen, welche Personen miteinander die Ehe schließen können. Und auf daß wir dazu einen passenden Eingang machen, nehmen wir uns den Spruch 1. Mose 1, 27 vor: »Gott schuf den Menschen, als Mann und Weib.« Auf Grund dieses Spruches sind wir sicher, daß Gott die Menschen in die zwei Teile geteilt hat: daß Mann und Weib oder ein Er und Sie sein soll. Und das hat ihm so gefallen, daß ers selbst ein gutes Schöpfungswerk nennt (1. Mose 1, 31). Darum wie Gott seinen Leib einem jeden von uns geschaffen hat, so muß er ihn haben, und es steht nicht in unserer Gewalt, daß ich mich zu einem Weibsbild oder du dich zu einem Mannsbilde machest, sondern wie er mich und dich gemacht hat, so sind wir: ich ein Mann, du ein Weib. Und solch gutes Schöpfungswerk will er geehrt und als sein göttlich Werk unverachtet (gehalten) haben, daß der Mann das Weibsbild1 nicht verachte noch verspotte, und umgekehrt (auch) das Weib den Mann nicht, sondern daß ein jeglicher des andern Bild und Leib als ein göttlich gut Werk ehre, das Gott selbst wohlgefällt.&#8220; [9]</em></p>
<p>Luthers Hinweis darauf, dass die Schöpfungsordnung mehr ist als einfach ein Gebot, empfinde ich als sehr treffend und hilfreich:</p>
<p><em><strong>&#8222;Denn dies Wort, da Gott spricht: »Seid fruchtbar und mehret euch«, ist nicht ein Gebot, sondern mehr als ein Gebot, nämlich ein göttlich Werk, das zu verhindern oder zu unterlassen nicht bei uns steht, sondern es ist ebenso notwendig, wie daß ich ein Mannsbild sei und notwendiger als Essen und Trinken, Reinigung des Leibes,Schlafen und Wachen.</strong> Es ist eine (dem Menschen) eingepflanzte Natur und Art ebensowohl wie die Gliedmaßen, die dazu gehören. Darum gleichwie Gott niemand gebietet, daß er Mann oder Weib sei, sondern es schafft, daß sie so sein müssen,ebenso gebietet er auch nicht, sich zu mehren, sondern schafft es, daß sie sich mehren müssen. Und wo man dem wehren will, da ists dennoch ungewehrt und geht doch durch Hurerei, Ehebruch und stumme Sünde seinen Weg, denn es ist Natur und nicht freies Ermessen hierin.&#8220; [10]</em></p>
<p>Luther erkennt drei Menschen an, die aus der Schöpfungsordnung ausgenommen werden.</p>
<p><em>&#8222;Aus dieser Schöpfungsordnung hat er dreierlei Menschen selbst ausgenommen: Matth. 19, 12, da er sagt: »Etliche enthalten sich der Ehe, weil sie von Geburt an zur Ehe unfähig sind; etliche enthalten sich, weil sie von Menschen zur Ehe untauglich gemacht sind; und etliche enthalten sich, weil sie um des Himmelreichs willen auf die Ehe verzichten.« Über diese drei (Gruppen) hinaus vermesse sich kein Mensch, ohne ehelich Gemahl zu sein. Und wer sich nicht in dieser drei (Gruppen) Zahl befindet, der denke nur auf das eheliche Leben, denn da wird nichts anderes draus, du bleibst nicht rechtschaffen, es ist unmöglich. Sondern das Wort Gottes, das dich geschaffen und gesagt hat: Sei fruchtbar und mehre dich, das bleibt und regiert in dir, und du kannst dich ihm mitnichten entziehen, oder du wirst greuliche Sünde ohne Aufhören tun müssen.&#8220; [11]</em></p>
<p>Damit ist für Luther die Ehelosigkeit als Entscheidung für einen Christenmenschen nur dann möglich, wenn er sich für das Reich Gottes weiht. Er führt aus:</p>
<p><em>&#8222;Ich will lieber am Himmelreich, das ist am Evangelium, schaffen und (die Zahl der) geistlichen Kinder mehren. Diese sind selten, und unter tausend Menschen ist nicht einer, denn sie sind Gottes besonderes Wunderwerk, dessen sich niemand unterwinden soll, Gott rufe ihn denn besonders wie Jeremia (Jer. 1, 5; 16, 2), oder er finde Gottes Gnade so mächtig in sich, daß jenes Wort Gottes »Seid fruchtbar und mehret euch« keine Stätte in ihm habe.&#8220; [12]</em></p>
<p>Künstlich oder Gewalttätig gegen den Sexualtrieb vorzugehen lehnt Luther ab:</p>
<p><em>&#8222;Das ist die (&#8230;)Weise, der Natur zu wehren, daß sie nicht sich same noch mehre, Gottes eingepflanztem Werk und Art entgegen, gerade als wäre es in unserer Hand und Macht, Jungfrauschaft zu haben wie Kleider und Schuhe. Aber wenn man mit eisernen Gittern und Schlössern Gottes Schöpfung und Wort wehren könnte, so hoffe ich, wir wollten auch so dicke und große eiserne Gitter davorsetzen, daß aus Weibern Männer würden oder aus Menschen Stein und Holz.&#8220; [13]</em></p>
<p>Luther bespricht in dieser kurzen Schrift auch drei Gründe, die eine Scheidung rechtfertigen. Dies stellt den zweiten Teil seiner Schrift dar:</p>
<p><em>&#8222;Drei Ursachen weiß ich, die Mann und Weib voneinander scheiden. Die erste, von der jetzt und oben geredet wird: wenn Mann oder Weib der Gliedmaßen oder der Natur halber untüchtig zur Ehe ist (wie das sein kann, davon ist genug geredet). Die zweite ist der Ehebruch. Von dieser Ursache haben die Päpste geschwiegen, darum müssen wir Christus Matth. 19, 3 ff. hören (&#8230;) (Anm.: An dieser Stelle bespricht Luther die genannte Stelle ausführlicher) (&#8230;) Die dritte Ursache (für eine Scheidung) ist, wenn sich eins dem andern selbst beraubt und entzieht, daß es die eheliche Pflicht nicht zahlen noch bei ihm sein will. Wie man wohl so ein halsstarrig Weib findet, das seinen Kopf aufsetzt, und sollte der Mann zehnmal in Unkeuschheit fallen, so fragt sie nicht danach.Hier ist es Zeit, daß der Mann sage: Willst du nicht, so will eine andere, will die Frau nicht, so komme die Magd. Aber doch so, daß der Mann es ihr zuvor zwei- oder dreimal sage und sie warne und es vor andere Leute kommen lasse, daß man öffentlich ihre Halsstarrigkeit wisse und vor der Gemeinde strafe. Will sie dann nicht, so laß sie von dir und laß dir eine Esther geben und die Vasthi fahren, wie der König Ahasveros tat (Esth. 1, 12 ff.).&#8220; [14]</em></p>
<p>Für das konservative evangelikale Verständnis, dass nach einer Scheidung eine Wiederheirat ausschließt, hätte Luther diese Erklärung:</p>
<p><em>&#8220; Darum hat Gott im Gesetz geboten, die Ehebrecher zu steinigen, daß sie dieser Frage nicht bedürften. So soll auch (heute) noch das weltliche Schwert und die Obrigkeit die Ehebrecher töten. Denn wer seine Ehe bricht, der hat sich schon selbst geschieden und ist für einen toten Menschen zu achten. Darum kann sich das andere wieder verheiraten, gleich als wäre ihm sein Gemahl gestorben, wo er nach dem Recht verfahren und ihm nicht Gnade erzeigen will. Wo aber die Obrigkeit säumig und lässig ist und nicht tötet, mag sich der Ehebrecher in ein anderes fernes Land fortmachen und daselbst freien, wo er sich nicht enthalten kann, aber es wäre besser: Tot, tot mit ihm, um das böse Beispiel zu meiden.&#8220; [15]</em></p>
<p>Man mag diesen Ton als schockierend empfinden, dennoch ist Luther korrekt in der Einschätzung, dass das Alte Testament da sehr deutlich ist, indem es Mord und Ehebruch gleichermaßen als Kapitalverbrechen einstufft. Luther wird sogar noch deutlicher:</p>
<p><em>&#8222;Wird dies aber jemand anfechten und wird er sagen: damit wird allen bösen Männern und Weibern Luft und Raum gegeben, voneinander wegzulaufen und sich in fremdem Land wieder zu verheiraten. Antwort: was kann ich dafür? Es ist der Obrigkeit Schuld, warum tötet man die Ehebrecher nicht? Dann brauchte ich einen solchen Rat nicht zu geben. Es ist ja unter zwei bösen (Dingen) eins besser, nämlich daß nicht Hurerei geschehe, als einen Ehebrecher sich in andern Ländern wieder verheiraten und meinen lassen, er sei auch vor Gott sicher, weil ihm sein Leben gelassen wird und er sich doch nicht enthalten kann. Laufen aber nach diesem Beispiel auch andere voneinander, so lasse sie laufen, sie haben nicht Ursache wie dieser, denn sie werden nicht vertrieben noch gezwungen. Gott und ihr Gewissen wird sie zu seiner Zeit finden, wer kann aller Bosheit wehren?&#8220; [16]</em></p>
<p>Neben den drei genannten Anlässen für eine Scheidung, diskutiert Luther auch die Möglichkeit, dass eine Trennung für die Partner gelegentlich eine sinnvolle Maßnahme sein könnte. Offensichtlich hat er hier Gewaltsituationen im Blick:</p>
<p><em>&#8222;Über diese drei Ursachen ist noch eine, die Mann und Weib voneinander scheiden läßt, aber doch so, daß beide hinfort ohne Ehe bleiben oder sich wieder versöhnen müssen. Die ist, wenn Mann und Weib sich nicht wegen der ehelichen Pflicht, sondern um anderer Sachen willen nicht vertragen. Davon spricht Paulus 1. Kor. 7, 10 f.; »Den Ehelichen aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, daß die Frau sich nicht scheide von dem Manne, hat sie sich aber geschieden, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit dem Manne versöhnen, und daß der Mann die Frau nicht von sich schicke.« Über solche Weiber klagt auch Salomo viel Pred. 7, 27 ff. und sagt, er habe ein Weib gefunden, das sei bitterer als der Tod. Ebenso findet man (aber) auch manchen wüsten, wilden, unerträglichen Mann.</em><br />
<em>Nun wenn hier eins von christlicher Stärke wäre und trüge des andern Bosheit, das wäre wohl ein fein seliges Kreuz und ein richtiger Weg zum Himmel. Denn ein solch Gemahl erfüllt wohl eines Teufels Amt und fegt den Menschen rein, der es anerkennen und tragen kann. Kann ers aber nicht, so laß er sich lieber scheiden, ehe er denn Ärgeres tut, und bleibe ohne Ehe sein Leben lang. Daß er aber sagen wollte, es sei nicht seine Schuld, sondern die des andern und er wollte ein ander ehelich Gemahl nehmen, das gilt nicht, denn er ist schuldig, Übel zu leiden, oder sich allein durch Gott vom Kreuz nehmen zu lassen, weil die Ehepflicht nicht versagt wird. Es gilt hier das Sprichwort: Wer das Feuer haben will, muß den Rauch auch leiden.&#8220;</em> [18]</p>
<p><em>&#8222;Wie denn, wenn jemand ein krank Gemahl hat, das ihm zur ehelichen Pflicht unbrauchbar geworden ist, darf der nicht ein anderes nehmen? Beileibe nicht, sondern er diene Gott in dem Kranken und warte sein, denke, daß dir Gott an ihm etwas in dein Haus9 geschickt hat, womit du den Himmel erwerben sollst. Selig und aber selig bist du, wenn du solche Gabe und Gnade erkennst und deinem Gemahl so um Gottes willen dienst. Sagst du aber: ja, ich kann mich nicht enthalten? Da lügst du! Wirst du mit Ernst deinem kranken Gemahl dienen und anerkennen, daß dirs Gott zugesandt hat, und ihm (dafür) danken, so laß ihn sorgen: gewiß wird er dir Gnade geben, daß du nicht mehr tragen mußt als du kannst. Er ist viel zu treu dazu, daß er dich deines Gemahls so mit Krankheit berauben und dich nicht auch dafür aus des Fleisches Mutwillen herausnehmen sollte, sofern du deinem Kranken treulich dienst.&#8220; [19]</em></p>
<p>Im dritten Teil schließlich findet Luther offensichtlich nicht genug  Superlative um den Ehestand &#8222;aufs löblichste zu ehren&#8220; und zu verteidigen. Eine Auswahl:</p>
<p><em>&#8222;Dieweil aber dies Gebot so unmittelbar auf den Ehestand gerichtet ist und Ursache gibt davon zu reden, sollst du wohl fassen und merken: zum ersten, wie Gott diesen Stand so herrlich ehret und preiset damit, daß er ihn durch sein Gebot sowohl bestätigt und bewahret.&#8220;[17]</em></p>
<p><em>&#8222;Man findet auch noch täglich Eltern (die ihre Krankheit vergessen und des Mehls, wie die Maus, nun satt sind), die ihre Kinder vom ehelichen Stand zur Pfafferei und Nonnerei anhalten und anreizen, die Mühe und bösen Tage im ehelichen Leben vorgeben, und so ihre eigenen Kinder dem Teufel heimbringen, wie wir täglich sehen, und ihnen gute Tage dem Leibe nach, aber die Hölle an den Seelen verschaffen.&#8220; [20]</em></p>
<p><em>&#8222;1. Mose 2, 18 sagt: »Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei, ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.«<strong> Da siehst Du, daß er das Weib gut und eine Gehilfin nennt. Stellst Du es aber anders fest, so ist es bestimmt Deine Schuld, daß Du Gottes Wort und Werk nicht verstehst noch glaubst</strong>. Siehe, mit diesem Spruch Gottes stopft man allen das Maul, die über die Ehe klagen und schelten.&#8220; [21]</em></p>
<p><em><a href="https://www.nimm-lies.de/die-hoechste-gnade-gottes-ist-es-wenn-in-der-ehe-die-liebe-dauernd-blueht/13948/martinluther_2" rel="attachment wp-att-13959"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13959" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_2.png" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_2.png 1920w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_2-300x169.png 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_2-1024x576.png 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_2-768x432.png 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_2-1536x864.png 1536w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_2-1320x743.png 1320w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></em></p>
<p><em>&#8222;Die Welt sagt von der Ehe: Eine kurze Freude und eine lange Unlust. Aber laß sie sagen, was sie will: was Gott schafft und haben will, das muß ihr ein Spott sein. Was sie auch für Lust und Freud außerhalb der Ehe hat, meine ich, werde sie am besten im Gewissen gewahr. Es ist ein völlig&#8220;</em> [22]</p>
<p><em><strong>&#8222;Die sinds aber, die es erkennen, die fest glauben, daß Gott die Ehe selbst eingesetzt, Mann und Frau zusammengegeben, Kinderzeugen und -warten verordnet hat. Denn sie haben 1. Mose 1, 28 Gottes Wort darauf, so daß sie sicher sind, daß er nicht lügt. Deshalb sind sie auch sicher, daß ihm der Stand an sich mit allem seinem Wesen, seinen Werken und Leiden und was drinnen ist, gefällt. Nun sage mir: wie kann ein Herz größer Gut, Friede und Lust haben als in Gott, wenn es sicher ist, daß sein Stand, Wesen und Werk Gott gefällt?</strong> Siehe, das bedeutet: »ein Weib finden«. Viele haben Weiber, aber wenige »finden Weiber«. Warum? Sie sind blind, können nicht merken, daß es Gottes Werk ist und Gott wohlgefalle, was sie mit einer Frau leben und tun. Wenn sie das fänden, so würde ihnen keine Frau so häßlich, so böse, so unartig, so arm, so krank sein, daran sie nicht die Lust (ihres) Herzens fänden&#8220; [23]</em></p>
<p>So auch die folgende Aussage, die im heutigen Blick gerne als Antifeminismus Luthers gewertet wird, was weder der Schrift noch der Absicht der selben gerecht wird:</p>
<p><em>&#8222;<strong>So soll auch das Weib bei seinen Werken denken: wenn sie das Kind säugt, wiegt, badet und andere Werke mit ihm tut, und wenn sie sonst arbeitet und ihrem Mann hilft und gehorsam ist. Es sind alles lauter goldene, edle Werke.</strong> So soll man auch ein Weib in Kindesnöten trösten und stärken, nicht mit Legenden und andern närrischen Weiberwerken umgeben, sondern so zu ihr sprechen: Denke daran, liebe Greta, daß du ein Weib bist und Gott dies Werk an dir gefällt, getröste dich fröhlich seines Willens und laß ihm sein Recht an dir. Gib das Kind her und tue (das Deine) mit aller Macht dazu; stirbst du drüber, so fahr hin: wohl dir, denn du stirbst bestimmt bei einem edlen Werk und im Gehorsam Gottes.&#8220; [24] </em></p>
<p>Am Schluss hat Luther wie so oft sehr praktische Ratschläge parat:</p>
<p><em>&#8222;Deshalb (um diese Schrift) zu beschließen: Wer sich nicht zur Keuschheit geschickt findet, der tue beizeiten (etwas) dazu, daß er etwas schaffe und zu arbeiten habe, und wage es danach in Gottes Namen und greife zur Ehe (ein Jüngling aufs späteste, wenn er zwanzig, ein Mägdlein, wenn es gegen fünfzehn oder achtzehn Jahre alt ist, so sind sie noch gesund und geschickt) und lasse Gott sorgen, wie sie mit ihren Kindern ernährt werden. Gott macht Kinder, der wird sie auch wohl ernähren. Hebt er dich und sie nicht hoch auf Erden, so laß dir daran genügen, daß er dir eine christliche Ehe gegeben und dich hat erkennen lassen, daß er dich dort hoch erhebe, und sei ihm dankbar für solch seine Güter und Gaben. (&#8230;)Aber mit all diesem Preis des ehelichen Lebens will ich nicht der Natur zugegeben haben, daß dort keine Sünde sei, sondern ich sage, daß Fleisch und Blut, durch Adam verderbt, in Sünden empfangen und geboren wird, wie Ps. 51, 7 lautet, und daß keine Ehepflicht ohne Sünde geschieht. Aber Gott verschont sie aus Gnade deshalb, weil die eheliche Ordnung sein Werk ist, und behält auch mitten und durch die Sünde hindurch all das Gute, das er darein gepflanzt und gesegnet hat. &#8220; [25]</em></p>
<p>Das Thema Ehe kehrt für Luther noch einmal zurück als er das sechste (&#8222;du sollst nicht ehebrechen&#8220;) Gebot bespricht. Auch hier verteidigt er den Ehestand, auch mit dem Verweis darauf, dass das Gebot in besonderer Weise die Ehe schützt:</p>
<p><em>&#8222;<strong>Darum hat ihn auch Gott vor allen Ständen aufs reichlichste gesegnet, dazu alles, was in der Welt ist, darauf gewandt und ihm verliehen, daß dieser Stand ja wohl und reichlich versorget würde</strong>; so daß es kein Scherz noch Fürwitz, sondern treffliches Ding und göttlicher Ernst ist um das eheliche Leben. Denn es liegt ihm vor allem daran, daß man Leute aufziehe, die der Welt dienen und helfen zu Gottes Erkenntnis, seligem Leben und allen Tugenden, wider die Bosheit und den Teufel streiten. (&#8230;) Und es ist nicht allein äußerlich die Tat verboten, sondern auch alle Ursache, Reizung und Mittel dazu; so daß Herz, Mund und der ganze Leib keusch sei, keinen Raum, Hilfe noch Rat zur Unkeuschheit gebe, und nicht allein das, sondern auch wehre, schütze und rette, wo die Gefahr und Not ist, und umgekehrt helfe und rate, daß sein Nächster bei Ehren bleibe. Denn wo Du solches unterlässest, so Du es verhüten könntest, oder durch die Finger siehest, als gings Dich nicht an, bist Du eben sowohl schuldig wie der Täter selbst. <strong>Also ist, aufs kurze zu fassen, so viel gefordert, daß ein jeglicher für sich selbst keusch lebe und dem Nächsten auch dazu helfe; so daß Gott durch dies Gebot eines jeglichen ehelich Gemahl will geschützt und bewahret haben, daß sich niemand daran vergreife.</strong>&#8220; [26]</em></p>
<p>Nur wenige sind zur Ehelosigkeit berufen, wie Luther oft unterstreicht:</p>
<p><em>&#8222;Denn wo die Natur gehet, wie sie von Gott eingepflanzt ist, ist es nicht möglich, außerhalb der Ehe keusch zu bleiben; denn Fleisch und Blut bleibt Fleisch und Blut, und die natürliche Neigung und Reizung gehet ungewehret und unverhindert, wie jedermann siehet und fühlet. Deshalb, auf daß es desto leichter wäre, Unkeuschheit einigermaßen zu meiden, hat auch Gott den Ehestand befohlen, daß ein jeglicher sein ihm beschiedenes Teil habe und sich daran genügen lasse; wiewohl noch Gottes Gnade dazu gehöret, daß das Herz auch keusch sei.&#8220; [27]</em></p>
<p>Auch das klösterliche Leben wird einem dabei nicht gegen unkeusche Gedanken helfen:</p>
<p><em>&#8222;Und, in Kürze gesagt, ob sie gleich des Werks sich enthalten, so stecken sie doch im Herzen voll unkeuscher Gedanken und böser Lust, daß da ein ewiges Brennen und heimliches Leiden ist, welches man im ehelichen Leben umgehen kann. Darum ist durch dies Gebot aller unehelichen Keuschheit Gelübde verdammt und der Abschied gegeben, ja auch allen armen gefangenen Gewissen, die durch ihre Klöstergelübde betrogen sind, geboten, daß sie aus dem unkeuschen Stand ins eheliche Leben treten, in Anbetracht dessen, daß (ob sonst gleich das Klosterleben göttlich wäre) es doch nicht in ihrer Kraft stehet, Keuschheit zu halten, und sie, wo sie darin bleiben, nur mehr und weiter wider dies Gebot sündigen müssen.&#8220; [28]</em></p>
<p>Luthers Fazit in aller Kürze:</p>
<p><em>&#8222;Solches sage ich nun darum, daß man das junge Volk dazu anhalte, daß sie Lust zum Ehestand gewinnen und wissen, daß er ein seliger Stand und Gott gefällig ist.&#8220; [29]</em></p>
<p>Das man Ehelosigkeit als die heiligere Alternative zum Ehestand ausspielt, verwirft Luther erneut, als er die Schmalkaldischen Artikel 1537 veröffentlich. Auch in dieser Spätschrift bleibt ein polemischer Luther hitziger Verteidiger des Ehestandes:</p>
<p><em>&#8222;Daß sie die Ehe verboten und den göttlichen Stand der Priester mit dauernder Ehelosigkeit beschwert haben, dazu haben sie weder Fug noch Recht gehabt, sondern haben als die antichristlichen, tyrannischen, ruchlosen Buben gehandelt, und damit für allerlei erschreckliche, greuliche, unzählige Sünden der Unkeuschheit Ursache gegeben, worin sie denn noch (jetzt) stecken. So wenig nun uns oder ihnen Macht gegeben ist, aus einem Mann eine Frau oder aus einer Frau einen Mann zu machen69 oder den Unterschied zwischen beiden ganz aufzuheben, so wenig haben sie auch Macht gehabt, solche Ordnung Gottes70 zu scheiden oder zu verbieten, daß sie nicht ehrlich und ehelich beieinander wohnen sollten. Darum wollen wir in ihren leidigen Zölibat (Verbot der Priesterehe) nicht einwilligen und ihn auch nicht leiden, sondern die Ehe frei haben, wie sie Gott geordnet und gestiftet hat. Und wir wollen sein Werk nicht zerreißen noch hindern; denn Paulus sagt 1. Tim. 4, 1, es sei eine teuflische Lehre.&#8220; [30]</em></p>
<p>Insgesamt fällt auf, dass Luther nicht sonderlich zwischen Ehe und Familie unterscheidet. Das das oben zusammengefasste für Luther nicht bloße Theorie war, aber er dennoch als Kind der Zeit an den Umgebungsbedingungen gescheitert ist, wird vor allem deutlich, wenn man das Testament Luthers betrachtet, in dem Luther alles an seine Frau vermacht, die aber (gemäß der damals üblichen Gesetzsprechung) nach seinem Tod dennoch arm und mittellos wurde. Bereits 1542 hält Luther dieses fest. Er möchte unbedingt sicherstellen, dass seine Frau gut dasteht. Er blickt auf mögliche Schulden zurück und möchte Rechtssicherheit erreichen. Unter anderem schreibt er:</p>
<p><em>&#8222;Zum dritten und am allermeisten deshalb, weil ich will, sie müsse nicht den Kindern, sondern die Kinder sollen ihr in die Hände sehen, sie in Ehren halten und ihr unterworfen sein, wie Gott geboten hat. Denn ich habe wohl gesehen und erfahren, wie der Teufel gegen dies Gebot die Kinder durch böse und neidische Mäuler hetzet und reizet, wenn sie gleich fromm sind, besonders wenn die Mütter Witwen sind, und die Söhne Ehefrauen und die Töchter Ehemänner kriegen und umgekehrt (die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter, die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter usw.). <strong>Denn ich glaube, daß die Mutter ihren eigenen Kindern der beste Vormund sein und solch Gütlein und Leibgeding nicht zu der Kinder Schaden oder Nachteil, sondern zu ihrem Nutzen und Besserung brauchen werden, als die ihr Fleisch und Blut sind und die sie unter ihrem Herzen getragen hat. </strong>Auch bitt ich alle meine guten Freunde, wollten meiner lieben Käthe Zeugen sein und sie verteidigen helfen, wo etliche unnütze Mäuler sie beschweren oder verleumden wollten, als sollte sie etwa eine Barschaft beiseitegebracht haben, die sie den armen Kindern entwenden oder unterschlagen würde. Ich bin dessen Zeuge, daß kein Kapital da ist außer den Bechern und Kleinoden, droben im Leibgedinge aufgezählet. Und zwar kann solches bei jedermann das Nachrechnen öffentlich ergeben, weil man weiß, wieviel ich Einkommens von m. gnädigsten Herrn gehabt habe, und sonst habe ich nicht einen Heller noch Körnlein von jemand einzukommen gehabt, außer was Geschenk gewesen ist, welches droben unter den Kleinoden, zum Teil auch noch in der Schuld steckt und zu finden ist.&#8220; [32]</em></p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/die-hoechste-gnade-gottes-ist-es-wenn-in-der-ehe-die-liebe-dauernd-blueht/13948/martinluther_3" rel="attachment wp-att-13961"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13961" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_3.png" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_3.png 1920w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_3-300x169.png 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_3-1024x576.png 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_3-768x432.png 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_3-1536x864.png 1536w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/martinluther_3-1320x743.png 1320w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></p>
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		<title>Lieblinge auf Lebenszeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Klem]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 13:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe/Familie/Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblinge auf Lebenszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wayne A. Mack]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin noch ein sehr jungverheirateter Mann (ein Jahr), somit bin ich noch sehr grün hinter den Ohren, was die Ehe betrifft. Daher will ich auch keine Ehe-Ratschläge weitergeben, sondern ein Buch vorstellen, was mein Denken bezüglich der Ehe sehr beeinflusst und geprägt hat. Wayne&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/lieblinge-auf-lebenszeit/10887">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://www.cbuch.de/mack-lieblinge-auf-lebenszeit.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/lieblinge_auf_lebenszeit_01.jpg" alt="" class="wp-image-15557" width="326" height="500" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/lieblinge_auf_lebenszeit_01.jpg 652w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/lieblinge_auf_lebenszeit_01-196x300.jpg 196w" sizes="auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ich bin noch ein sehr jungverheirateter Mann (ein Jahr), somit bin ich noch sehr grün hinter den Ohren, was die Ehe betrifft. Daher will ich auch keine Ehe-Ratschläge weitergeben, sondern ein Buch vorstellen, was mein Denken bezüglich der Ehe sehr beeinflusst und geprägt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wayne A.&nbsp;Mack, der Autor dieses Buches schreibt in der Einleitung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Als Pastor, College-Professor und Seelsorger, (seit 1957 im Dienst), habe ich persönlich verschiedenste Sorten und Zustände von Ehen beobachtet. Es gibt nur ganz wenige Ehen, von denen man sagen kann, dass die Eheleute ihr ganzes Leben lang „Lieblinge“ füreinander bleiben. Und selbst solche Ehen müssen stets gehegt und gepflegt werden, es muss beständig überprüft werden, ob alles in Ordnung ist und was verbessert werden kann. Diese Wachsamkeit ist auch in der besten Ehe angesagt. Und für alle anderen Ehen ist göttliche, biblisch ausgerichtete Unterstützung von umso größerer Wichtigkeit.</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe dieses Buch durchgelesen als ich noch nicht verheiratet war, deswegen kann ich es auch den Leuten empfehlen die noch nicht verheiratet sind. Momentan lese ich es jetzt aber wieder mit meiner Frau zusammen und es ist noch eine größere Bereicherung. Da die Kapitel nicht sehr lange gehalten sind, eignet es sich super um zu zweit zu lesen. Am Ende des Kapitels finden sich dann immer Fragen, die zur Diskussion und Anwendung anregen sollen. Hier kann man manchmal lange, tiefe Gespräche führen über die Ehe, die Aufgaben, Sichtweisen, über Kinder und vieles mehr, was man von alleine wohl nicht besprechen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bekommen wir eine erfüllte Ehe? Kann man überhaupt eine erfüllte Ehe bekommen? Was bedeutet es Ehemann und Ehefrau zu sein? Welchen Stellenwert hat die Ehe in deinem Leben? Wie sollte eine Ehe aussehen? Was ist überhaupt der Zweck der Ehe? Habt ihr eine Familienphilosophie? Was ist das überhaupt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesen Fragen gibt es immer sehr praktische Anweisungen wie man vorgehen kann. Dieses Buch ist nicht einfach irgendein Ehe-Ratgeber ohne biblischen Aspekt, im Gegenteil, in jedem Kapitel werden Bibelstellen ausgelegt und angewendet. Nicht nur jüngere Ehen profitieren von diesem Buch, sondern auch die, die schon Jahrzehnte im Bund der Ehe stehen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Zitat: Gott, der Erfinder der Ehe, hat uns für die Ehe eine absolut klare Bedienungsanleitung mitgegeben. Wenn wir bereit sind, seinem Plan zu folgen, können wir sicher sein, dass wir uns nicht eines Tages wundern müssen, wie etwas, was so schön begann, so traurig enden kann.</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte die Ehe momentan für dich nicht so schön sein, dann gib dich nicht damit zufrieden. Hole das beste aus deiner Ehe heraus, gib dich nicht mit einer normalen Ehe zufrieden. Nein, die Ehe soll Christus verherrlichen, indem sie die Beziehung zwischen ihm und seiner Gemeinde wiederspiegelt, (Epheser 5,21-32) deshalb wende allen Fleiß daran.</p>



<span id="more-10887"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Titel: Lieblinge auf Lebenszeit – Aus der Ehe das Beste machen<br>Autor: Wayne A. Mack<br>Seiten: 320<br>Einband: Hardcover<br>Verlag: CMV<br>ISBN: 978-3-932308-85-7<br>Jahr: 2. Auflage 2022<br>Preis: 12,90 EUR<br>erhältlich bei: <a href="https://www.cbuch.de/mack-lieblinge-auf-lebenszeit.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">cbuch</a></p>
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		<title>Tipp: Mit Gottes Hilfe in die Ehe</title>
		<link>https://nimm-lies.de/tipp-mit-gottes-hilfe-in-die-ehe/10805</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2016 08:01:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ehe/Familie/Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Ehevorbereitungskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Mit Gottes Hilfe in die Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der bisher zweite Ehevorbereitungskurs, auf den ich gestoßen bin. Vor fast acht Jahren haben meine damalige Verlobte und ich den Kurs Vorbereitung auf die Ehe von Wayne A. Mack durchgearbeitet und haben uns dadurch vorbereitet gefühlt. Der Kurs ist mit 168 Seiten im&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/tipp-mit-gottes-hilfe-in-die-ehe/10805">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-10807" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/mit-gottes-hilfe-in-die-ehe-218x300.jpg" alt="mit-gottes-hilfe-in-die-ehe" width="218" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/mit-gottes-hilfe-in-die-ehe-218x300.jpg 218w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/mit-gottes-hilfe-in-die-ehe.jpg 580w" sizes="auto, (max-width: 218px) 100vw, 218px" />Es ist der bisher zweite Ehevorbereitungskurs, auf den ich gestoßen bin. Vor fast acht Jahren haben meine damalige Verlobte und ich den Kurs <a href="https://www.cbuch.de/mack-partnerset-vorbereitung-auf-die-ehe.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Vorbereitung auf die Ehe</em></a> von Wayne A. Mack durchgearbeitet und haben uns dadurch vorbereitet gefühlt. Der Kurs ist mit 168 Seiten im A4-Format sehr umfangreich und benötigt daher etwas Ausdauer. Es ist daher erfreulich, dass mit dem neuen Vorbereitungskurs <a href="https://www.cbuch.de/mit-gottes-hilfe-in-die-ehe.html"><em>Mit Gottes Hilfe in die Ehe</em> </a>eine Alternative vorhanden ist.</p>
<p>Dabei handelt es sich um ein Heft mit knappen 60 Seiten im A5-Format. Also deutlich abgespeckter im Vergleich zu Macks Kurs. Der Vorbereitungskurs wurde von Ältesten einer Mennoniten-Gemeinde mit dem Anliegen entwickelt, Familien ein &#8222;solides Fundament&#8220; anzubieten. Für nahezu alle wichtigen Bereiche gibt es eine Ausbildung und müssen Qualifikationen nachgewiesen werden. Die Ehe trauen sich jedoch viel zu viele Paare auch ohne Vorbereitung zu.</p>
<p>Der Kurs besteht aus 8 Themenblöcken:</p>
<ul>
<li>Grundlagen &amp; Bestandsaufnahme</li>
<li>Wesen &amp; Bedürfnisse</li>
<li>Kommunikation &amp; Konfliktbewältigung</li>
<li>Finanzen &amp; Einrichtung</li>
<li>Eltern &amp; Schwiegereltern</li>
<li>Glaube &amp; Gemeinde</li>
<li>Sexualität &amp; Kindersegen</li>
<li>Treueversprechen &amp; Segen</li>
</ul>
<p>Es wird empfohlen den Kurs sechs Monate vor Eheschließung zu beginnen. Die Verlobten sollten zunächst jeder für sich jeweils ein Kapitel erarbeiten und anschließend zu zweit oder mit einem Eheseelsorger durchgehen. Viele Fragen, Listen und Tabellen regen dazu an, sich selbst und den Partner kennen zu lernen. Anhand von ausgewählten Bibelstellen wird Gottes Sicht auf die Ehe ausgearbeitet. Die Mappe endet mit Ratschlägen und Anregungen für eine gesunde Ehebeziehung.</p>
<p>Mein Fazit zu diesem Vorbereitungskurs ist eine deutliche Empfehlung. Gerade für Wenig-Leser ist dieser Kurs vorzuziehen. Er ist kurz, jedoch nicht oberflächlich, bleibt nicht nur bei der Theorie, sondern geht auch auf äußerst praktische Bereiche wie Finanzen ein.</p>
<p>Update 10.06.2021:</p>
<p>Es ist mittlerweile eine <a href="https://www.cbuch.de/mit-gottes-hilfe-in-die-ehe.html">Neuauflage bei CMV</a> erschienen, als Hardcover. <a href="https://www.cbuch.de/mit-gottes-hilfe-in-die-ehe.html">Jetzt erhältlich</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/tipp-mit-gottes-hilfe-in-die-ehe/10805">Tipp: Mit Gottes Hilfe in die Ehe</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Buchrezension: Joni &#038; Ken – Deine Liebe schenkt mir Flügel</title>
		<link>https://nimm-lies.de/buchrezension-joni-ken-deine-liebe-schenkt-mir-fluegel/8914</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2014 19:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biografien]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Ken & Joni Eareckson Tada]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du kennst Joni nicht? Bis vor Kurzem dachte ich noch, dass alle Christen Joni kennen. Kürzlich hörte ich von Christen, die noch nie etwas von Joni gehört haben. Sicher, ich war etwas überrascht, doch insgeheim wusste ich natürlich, dass nicht jeder Joni kennt. Man muss&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/buchrezension-joni-ken-deine-liebe-schenkt-mir-fluegel/8914">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/buchrezension-joni-ken-deine-liebe-schenkt-mir-fluegel/8914">Buchrezension: Joni &#038; Ken – Deine Liebe schenkt mir Flügel</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-8915" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/191849-190x300.jpg" alt="Joni &amp; Ken" width="190" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/191849-190x300.jpg 190w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/191849.jpg 507w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" />Du kennst Joni nicht? Bis vor Kurzem dachte ich noch, dass alle Christen Joni kennen. Kürzlich hörte ich von Christen, die noch nie etwas von Joni gehört haben. <span class="null">Sicher</span>, ich war etwas überrascht, doch insgeheim wusste ich natürlich, dass nicht jeder Joni kennt. Man muss Joni nicht kennen, doch wer ihre Biografie gelesen hat, wird vieles lernen können. Ich werde Joni hier nicht vorstellen. Dazu müsstest du schon ihre Biografie selbst lesen. Heute möchte ich Jonis letztes Buch vorstellen mit dem Titel <em>Joni &amp; Ken – Deine Liebe schenkt mir Flügel</em>.</p>
<p>Wir lieben dramatische Geschichten. Wir lesen gerne Biografien, <span class="null">die spannend wie ein Abenteuerroman sind</span>, nur eben von echten Personen handeln. Jonis Leben erfüllt all diese Voraussetzungen. Doch dieses Buch von Joni ist anders. Es könnte den Untertitel tragen: <em>&#8222;Denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig&#8220;</em> (2. Kor 12,9).</p>
<p><strong>1. Du bist Jesus</strong></p>
<p>Joni ist ab dem 17. Lebensjahr querschnittsgelähmt und Ken heiratet sie trotzdem oder gerade deswegen. Seine Entscheidung, sich auf dieses herausfordernde Leben einzulassen, hat er nicht bereut. Als bei Joni zusätzlich Krebs festgestellt wird, läuft das Fass nicht über, sondern Gott macht Ken fähig, in dieser Zeit den Mann zu stehen und Aufgaben zu übernehmen, denen er bis dahin nicht gewachsen zu sein schien.</p>
<p>In einer Nacht mit schrecklichen Schmerzen und lebensbedrohlicher Atemnot bittet Joni in ihrer Verzweiflung bei Jesus: &#8222;Bitte, zeig dich mir auf eine besondere Weise.&#8220; Wie in den vorigen so auch in dieser Nacht verzichtet Ken auf seinen Schlaf und kümmert sich geduldig, freundlich und hilfsbereit um Joni. Und dann folgt dieser Dialog:<span id="more-8914"></span></p>
<blockquote><p>&#8222;Du bist <em>Er</em>!&#8220;, sagte sie.</p>
<p>&#8222;Ich … ich verstehe nicht, Joni.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ken … du bist Er! <em>Du bist Jesus!&#8220;</em></p>
<p>Tränen liefen ihr übers Gesicht, und er tupfte sie mit einem Taschentuch ab. &#8222;Ich meine es ernst. Wenn du mich berührst, kann ich seine Berührung spüren. Ich kann ihn in deinem Lächeln sehen. Ich höre ihn in deiner Stimme. Genau jetzt! Ich meine es wirklich so&#8220;, schluchzte sie. &#8222;Das ist es, worum ich gebetet habe. Du bist Jesus!&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieses Gespräch machte mich sprachlos. Wie würde ich mich in schweren Zeiten verhalten? Auf das Leid im Leben bereitet man sich nicht erst dann vor, wenn es vor der Tür steht, sondern dann, wenn noch alles glatt läuft. Dieses Buch ist für mich eine Art Vorbereitungskurs für Zeiten, in denen auch mich Leid und Krankheit treffen könnten.</p>
<p><strong>2. Alltägliches Zusammenleben als Ehepaar</strong></p>
<p>Nach besonderen Anlässen oder &#8222;Hoch&#8220;-Zeiten im Leben freut man sich, wenn der Alltag wieder einkehrt. Das war auch bei Joni und Ken der Fall. Doch wenn wir ehrlich sind, kann aus der Gleichmäßigkeit des Alltags, Gleichgültigkeit gegenüber dem Ehepartner folgen. Joni und Ken berichten in ihrem Buch ehrlich und schonungslos darüber.</p>
<p>Manche Stellen im Buch sind so krass, wie ich es mir von einer weltweit berühmten Konferenzsprecherin und ihrem Ehemann niemals hätte vorstellen können. Man erwartet von weitbekannten Personen ein perfektes Leben. Doch ich bin von Joni und Ken nicht enttäuscht. Sie haben mir gezeigt, wie man diese Gleichgültigkeit verhindert und wie wieder Wertschätzung und Liebe dem anderen entgegengebracht werden kann.</p>
<p><strong> 3. Ein einfacher Mann an der Seite einer berühmten Frau</strong></p>
<p>Nach biblischen Verständnis ist der Mann das Haupt der Frau. Doch wie lebt ein Mann im biblischen Rahmen, wenn er eine weltweit bekannte und gefragte Frau heiratet? Joni lernte, sich ihrem Mann zu unterordnen und Ken den ersten Platz einzuräumen. Ken ging demütig aber auch verantwortungsvoll mit seiner Frau um. Das klingt jetzt alles sehr harmonisch. Doch zu dieser Harmonie kam es erst im Laufe der Jahre. Durch Gottes Gnade leben sie jetzt eine Ehe zur Ehre Gottes. Das Buch bietet zahlreiche praktische Lektionen auch für &#8222;ganz normale&#8220; Ehen.</p>
<p><strong> 4. Mit dem Ehepartner gemeinsam die Bibel lesen</strong></p>
<p>Wer vor Tausenden Menschen Vorträge hält und sie ermutigt mit Gott zu leben, der lebt in einer perfekten Beziehung mit Gott. Könnte man meinen. Die Realität sieht manchmal anders aus. Joni und Ken haben zum Beispiel erst nach vielen Ehejahren den Wert des gemeinsamen Bibellesens für sich entdeckt. Es gibt viele Ehen, die selten gemeinsam die Bibel lesen und beten.</p>
<blockquote><p>&#8222;Würdest du gern zusammen mit mir die Bibel lesen?&#8220; Und ob sie das wollte! An jenem Morgen haben sie damit begonnen und es bis heute weitergeführt. […] Das tägliche Bibellesen erhielt die Glut des Glaubens in ihren Herzen am Leben.</p></blockquote>
<p><strong>5. Der ungezähmte Mann</strong></p>
<p>Das Buch <em>Der ungezähmte Mann</em> von John Eldridge spielt zeitweilig eine wichtige Rolle in Kens Leben. Ein Freund nimmt ihn mit zu einem Outdoor-Wochenende mit Eldridge. Dieses Buch hat Ken geprägt und es hat ihm viel bedeutet. Doch Ken wird durch dieses Buch nicht zu einem &#8222;wilden&#8220; Mann oder zu einem ausgeprägten Outdoor-Typen. Eldridges Ideen sind zwar recht interessant und das Buch mag durchaus einige geistliche Lektionen vermitteln. Aber was ist, wenn es hart auf hart kommt? Dann braucht eine Ehefrau keinen &#8222;wilden&#8220; Mann, sondern einen, der wie Christus liebt. Doch die Vorbilder in Eldridges Buch und viele darin zitierte Autoren sind nicht biblisch und oft moralisch und ethisch fragwürdig. Wie soll ein solches Buch Männer nach der Bibel hervorbringen?</p>
<p>Ken scheint das begriffen zu haben. Nach der Krebs-Diagnose und den Chemotherapien schreibt Ken seinem engsten Freund aus dieser &#8222;Der ungezähmte Mann&#8220;-Gruppe eine E-Mail (S. 177). Unter anderem heißt es darin: &#8222;Es tut mir leid, dir das zu sagen, mein lieber Freund, aber du stehst auf meiner Liste jetzt an zweiter Stelle.&#8220;</p>
<blockquote><p>Ken nahm sich einen Augenblick Zeit, die E-Mail an seinen Freund Chris noch einmal durchzulesen, bevor er auf &#8222;Senden&#8220; klickte. Nein, er würde kein Wort davon ändern. Seine Angelfreunde dort oben in Montana würden sich jetzt wohl gerade auf den Weg zu ihren Schlafplätzen machen. Sie würden noch einmal kurz draußen treten, die Arme ausstrecken und hinauf in den wilden, sternenübersäten Nachthimmel blicken. […]</p>
<p>Wünschte Ken sich dorthin? […] Nein, er war genau dort, wo Gott ihn haben wollte. Und das fühlte sich <em>so gut</em> an.</p>
<p>Am nächsten Morgen las Ken seine E-Mail Joni vor. &#8222;Weißt du, was das für eine Frau bedeutet, wenn sie so etwas hört?&#8220;, fragte Joni. &#8222;Wie viele Frauen hören so etwas schon von ihrem Mann: ‚Ich bin stolz auf dich‘?&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Nachdem ich vor ca. 20 Jahren Jonis erstes Buch gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen wie es bei ihr weiterging. Dieses Buch habe ich nicht nur mit einer gewissen Neugier gelesen, sondern auch mit großem Gewinn. Joni und Ken sind hier keine Superstars und keine christlichen Überflieger. Sie schreiben von Mensch zu Mensch. Das macht dieses Buch so wertvoll. An viele Passagen werde ich mich noch lange erinnern. Wie Joni und Ken mit ihren Schwächen und Sünden umgehen, wie Ken seiner Frau dient, wie sie auf die Souveränität eines gnädigen Gottes mitten im Leid vertrauten, davon habe ich viel zu lernen.</p>
<p>Titel: Joni &amp; Ken &#8211; Deine Liebe schenkt mir Flügel<br />
Autor: Ken &amp; Joni Eareckson Tada mit Larry Libby<br />
Sei­ten: 224 plus 8 Fotoseiten<br />
For­mat: 14 x 21<br />
Ein­band: gebunden, mit Schutzumschlag<br />
Jahr: 2014<br />
Ver­lag: Brunnen Ver­lag<br />
ISBN: 978-3-7655-1849-2<br />
Preis: 17,99 EUR<br />
erhält­lich bei: <a href="http://brunnen-verlag.de/joni-ken.html#" target="_blank">Brunnen Verlag</a>, leseplatz.de<br />
als eBook für 14,99 EUR bei: <a href="http://www.cebooks.de/ebooks/joni-ken.html" target="_blank">ceBooks.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/buchrezension-joni-ken-deine-liebe-schenkt-mir-fluegel/8914">Buchrezension: Joni &#038; Ken – Deine Liebe schenkt mir Flügel</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Buchrezension: Einfach himmlisch! Was die Ehe über Gott zeigt</title>
		<link>https://nimm-lies.de/einfach-himmlisch-was-die-ehe-ueber-gott-zeigt/8592</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 20:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ehe/Familie/Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[heiraten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
		<category><![CDATA[Rezenion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe schon einige Bücher zum Thema Ehe gelesen. Doch keines ist wie Einfach himmlisch! Mit diesem Buch ist John Piper ein Meisterwerk gelungen. Während die allermeisten christlichen Bücher zum Thema Ehe mehr oder weniger gute Ratgeber sind, offenbart Einfach himmlisch! das grundsätzliche Ziel und&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/einfach-himmlisch-was-die-ehe-ueber-gott-zeigt/8592">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://www.cbuch.de/john-piper-einfach-himmlisch.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/einfach_himmlisch_01.jpg" alt="" class="wp-image-15554" width="330" height="500" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/einfach_himmlisch_01.jpg 660w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/einfach_himmlisch_01-198x300.jpg 198w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ich habe schon einige Bücher zum Thema Ehe gelesen. Doch keines ist wie <a href="https://www.cbuch.de/john-piper-einfach-himmlisch.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Einfach himmlisch!</em> </a>Mit diesem Buch ist John Piper ein Meisterwerk gelungen. Während die allermeisten christlichen Bücher zum Thema Ehe mehr oder weniger gute Ratgeber sind, offenbart <em>Einfach himmlisch!</em> das grundsätzliche Ziel und den übergeordneten Zweck der Ehe. Ich bin beeindruckt und möchte es nicht nur für Ehepaare, sondern uneingeschränkt jedem Christen weiterempfehlen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>Mit diesem Buch möchte ich Ihren Horizont im Blick auf die Ehe erweitern. Wie Bonhoeffer sagt: Sie ist mehr als nur die Liebe zweier Menschen füreinander. Weit mehr. Die Bedeutung der Ehe ist unendlich groß. Und das sage ich ganz bewusst so. Die Ehe ist das Modell des Liebesbundes zwischen Christus und seinem Volk.</em>&#8220; So beschreibt Piper treffend das Ziel des Buches.</p>



<span id="more-8592"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade der letzte Satz, der auf Epheser 5,32 beruht, ist die sich durchziehende Erkenntnis des Buches. Die Aussage scheint so eingängig zu sein und doch ist &#8222;Was die Ehe über Gott zeigt&#8220; (so der deutsche Untertitel) für die meisten von uns unklar oder nebensächlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">John Piper erklärt anhand der Bibel, wozu Gott die Ehe ins Leben gerufen hat und wie sich dieser Zweck in den Ehethemen wie Veränderung, Hauptsein &amp; Unterordnung, Sexualität, Kinder bekommen &amp; Erziehung widerfindet. Seine Auslegung ist schlicht und enthält doch so viele Erkenntnisse. Ich hatte beim Lesen häufig Aha-Erlebnisse und habe das halbe Buch ange- und unterstrichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da jeder Christ durch das Wissen von der Absicht Gottes mit der Ehe ermutigt wird und noch mehr über ihn staunt, kann und sollte jeder Christ &#8222;Einfach himmlisch!&#8220; lesen. D.h. es ist nicht nur für junge Ehepaare, sondern auch für alte Hasen geeignet. Ebenso enthält es Kapitel für Singles, Geschiedene und Wiederverheiratete. Jeder kann hier dazulernen und so hilfreiche Erkenntnisse an andere weitergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lobe ich das Buch über den grünen Klee? Wenn du es nicht liest, kannst du es nicht beurteilen. Ich bin einfach begeistert. Natürlich hat das Buch auch seine Schwäche. Für viele Leser wird es zu &#8222;trocken&#8220; sein. Bewegende Geschichten und Unterhaltung sind keine Stärken dieses Buches. Doch wer bereit ist, sich auf die grundlegenden Aussagen zu den Themen einzulassen, wird davon mehr profitieren, als ein bewegtes Gemüt bewirken kann. Mein Blick auf die Ehe ist auf jeden Fall für immer verändert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist einfach biblisch! Einfach klasse! Einfach himmlisch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vik­tor Janke, <a href="http://www.lgvgh.de/" target="_blank" rel="noopener">www.lgvgh.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Titel: Einfach himmlisch &#8211; Was die Ehe über Gott zeigt<br>Autor: John Piper<br>Sei­ten: 240<br>For­mat: 14 x 21 cm<br>Ein­band: gebunden<br>Jahr: Neuauflage 2019<br>Ver­lag: CLV<br>ISBN: 9783866993907<br>Preis: 8,90 EUR<br>erhält­lich bei: <a href="https://www.cbuch.de/john-piper-einfach-himmlisch.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">cbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/einfach-himmlisch-was-die-ehe-ueber-gott-zeigt/8592">Buchrezension: Einfach himmlisch! Was die Ehe über Gott zeigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Vor der Verlobung &#8211; Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten</title>
		<link>https://nimm-lies.de/vor-der-verlobung-funf-fragen-die-sie-sich-stellen-sollten/5974</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 05:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe/Familie/Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[3L Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[David Powlison]]></category>
		<category><![CDATA[der richtige Partner]]></category>
		<category><![CDATA[die Sie sich stellen sollten]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[John Yenchko]]></category>
		<category><![CDATA[Partner finden]]></category>
		<category><![CDATA[Verlobung]]></category>
		<category><![CDATA[Vor der Verlobung - Fünf Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt einige Fragen im Leben, die man sich mindestens einmal beantworten muss: Werde ich nach der zehnten Klasse Abitur machen, oder gehe ich von der Schule ab. Werde ich nach dem Abitur eine Ausbildung starten oder gehe ich studieren. In welche Richtung soll meine&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/vor-der-verlobung-funf-fragen-die-sie-sich-stellen-sollten/5974">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/vor-der-verlobung-funf-fragen-die-sie-sich-stellen-sollten/5974">Vor der Verlobung &#8211; Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/863.903_vor_der_verlobung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7732 alignright" alt="863.903_vor_der_verlobung" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/863.903_vor_der_verlobung-150x300.jpg" width="150" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/863.903_vor_der_verlobung-150x300.jpg 150w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/863.903_vor_der_verlobung.jpg 235w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Es gibt einige Fragen im Leben, die man sich mindestens einmal beantworten muss: Werde ich nach der zehnten Klasse Abitur machen, oder gehe ich von der Schule ab. Werde ich nach dem Abitur eine Ausbildung starten oder gehe ich studieren. In welche Richtung soll meine berufliche Laufbahn gehen? Technisch? Sozial? Kaufmännisch? Eine Entscheidung, die noch einen größeren Einfluss auf unser Leben hat, ist die Entscheidung der Familiengründung. Wenn man heiraten möchte, sollte man sich den Partner nach bestimmten Kriterien aussuchen, denn nicht jede Person passt zu unserem Wesen.</p>
<p>David Powlison und John Yenchko gehen in ihrem kleinen Heft: „Vor der Verlobung – Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten“ auf diese Kriterien ein. Denn es macht mehr Sinn, sich vor der Verlobung ernste Gedanken zu machen, als in der Ehe ernste Probleme zu bekommen.<span id="more-5974"></span></p>
<p>Die Fragen, die behandelt werden, sind:</p>
<ol>
<li>Sind Sie beide entschiedene Christen?</li>
<li>Haben Sie die Angewohnheit, Probleme biblisch zu lösen?</li>
<li>Haben Sie dieselbe Lebensrichtung?</li>
<li>Wie denken Menschen, die Sie gut kennen, über Ihre Beziehung?</li>
<li>Wollen Sie diese Person heiraten? Sind sie bereit, sich gegenseitig so anzunehmen, wie Sie sind?</li>
</ol>
<p>Jede Frage wird in einem Kapitel ausgeführt und zum Ende von jedem Kapitel gibt es einen praktischen Teil, welchen man mit dem Partner durchdiskutieren sollte.</p>
<p>Im Epilog schreiben die Autoren: „Die Zeit, die Sie in Überlegung und Diskussion unserer Fragen investieren, ist gut angelegte Zeit. Es ist mehr, als nur das Abhaken einer Kontrollliste. In dieser Zeit werden Sie den anderen entdecken und ihn oder sie dadurch mehr lieben lernen. Sie investieren Zeit in ihr zukünftiges Glück“ (Seite 25).</p>
<p>Das Heft hat zwar nicht viele Seiten, aber trotzdem hat es Tiefgang. Es werden Fragen aufgeworfen, über die es sich wirklich nachzudenken lohnt &#8211; alleine und auch mit dem Partner. Es ersetzt auf keinen Fall einen Ehe-Vorbereitungskurs, aber es ist eine gute Ergänzung. Ich würde jedem (heiratswilligen) Christen empfehlen, das Heft zu lesen.</p>
<p>vm</p>
<p>Titel: Vor der Verlobung (Nr. 4)<br />
Untertitel: Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten<br />
Autor: David Powlison, John Yenchko<br />
Sei­ten: 28<br />
For­mat: DIN-lang<br />
Ein­band: gehef­tet<br />
Jahr: 2009<br />
Ver­lag: 3L Ver­lag<br />
ISBN: 978-3-941988-03-3<br />
Preis: 2,95 Euro<br />
erhält­lich bei: <a href="http://www.3lverlag.de/xtshop/product_info.php?info=p161_Vor-der-Verlobung--Nr--4-.html&amp;XTCsid=4751d76ca64d7d25f38606b08ffc85e3" target="_blank">3L Ver­lag</a>, cbuch.de<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3942258110/num-21" target="_blank"><br />
</a>Lese­probe: <a href="http://www.3lverlag.de/html/img/pool/Leseprobe_Nr4.pdf" target="_blank">3L Ver­lag</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/vor-der-verlobung-funf-fragen-die-sie-sich-stellen-sollten/5974">Vor der Verlobung &#8211; Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</title>
		<link>https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 22:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsgewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Russlanddeutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Pahls]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen. Nach dem ersten Teil folgt nun Teil zwei&#8230; Wie gelingt es uns&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über <strong>wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens</strong>, <strong>radi­kale Nach­folge</strong> und das <strong>enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion</strong>. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen.</em></p>
<p><em>Nach dem <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1544" target="_blank">ersten Teil</a> folgt nun Teil zwei</em><strong><em>&#8230;</em><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie gelingt es uns trotz des materiellen Wohlstandes intensiver in der Abhängigkeit von Gott zu leben?</strong></p>
<p>Also ich denke, in unseren Gemeinden wird viel zu wenig über den Himmel gepredigt und nachgedacht. Viele haben auch ein ganz falsches Verständnis: „Wenn ich hier sterbe, dann holt Jesus mich Heim und dann bin ich bei ihm im Himmel. Und dort wird es mir unglaublich gut gehen.“</p>
<p>Aber was das eigentlich bedeutet, gerettet zu sein, bei Jesus zu sein, das haben die allermeisten gar nicht richtig verstanden! Mein ganzes Erdenleben ist ja nur eine Vorbereitung auf das ewige Leben. Und das ewige Leben wird ja so unglaublich vielfältig und interessant sein. Unser Zustand dort hat sehr viel mit dem zu tun, was wir als Bekehrte hier unten gemacht haben. Manche Leute werden so mit Ach und Krach gerettet. Wie ein Brandscheit aus dem Feuer. Sie sind soeben gerettet und stehen dann mit leeren Händen vor Jesus. Und die anderen werden mit Triumph empfangen. Ein Mütterchen, eine treue Beterin, wird geehrt vor allen anderen, weil sie treu gewesen ist.</p>
<p>Wir können uns darunter ja nicht viel vorstellen, aber ich denke, es wird unheimlich interessant sein. Wenn dann die Einzelnen kommen und ihre Anerkennung, ihren Lohn und ihre zukünftigen Aufgaben zugeteilt bekommen.<span id="more-1553"></span></p>
<p>Unser Dienst dort hat auch etwas mit unserem Leben hier zu tun. Paulus sagt im 2. Korintherbrief: „Was sucht man bei einem Mitarbeiter? Nicht mehr, als dass er als treu erfunden wird!“ Mein Leben hier hat einen entscheidenden Einfluss auf meine Stellung und Mitarbeit und auf mein Erbe im Himmel. Und das wissen die meisten Gemeindeglieder nicht! Sie wollen nur in den Himmel kommen. Aber dass alles in meinen Glaubensleben einen Niederschlag im Himmel hat, das wissen nur die Wenigsten.</p>
<p>Pastor Kemner hat einmal gesagt: „Beneide nie einen Reichen!“ Es gibt Menschen, die verdienen dreimal so viel wie sie brauchen. Und die haben Häuser von denen die Hälfte genügen würde. Manch haben richtige Paläste. Und sie haben fünf Kinder und jedes Kind hat ein Einzelzimmer und bald hat auch jedes Kind einen eigenen Computer. Also was wir alles an Gütern haben. Manchmal denke ich: „Ich möchte gar nicht in seiner Haut stecken!“ Der kommt – wenn er bekehrt ist – natürlich in den Himmel. Er besucht auch die Gemeinde und arbeitet hier oder da etwas mit. Aber irgendwie hat er seine irdischen Güter doch nicht richtig verwaltet. Wenn Gott einem mehr gibt als dem anderen, dann hat er doch auch mehr Verantwortung! Und Jesus wird einmal fragen, was wir mit all dem Anvertrauten gemacht haben. John Wesley hat mal in London vor Studenten eine gewaltige Predigt gehalten. Seine Predigt hatte drei Punkte:</p>
<ol>
<li>Lerne so viel du kannst! – Alle waren einverstanden.</li>
<li>Verdiene so viel du kannst! Mach was aus deinem Leben! Hol alles raus! – Alle waren begeistert.</li>
<li>Gib so viel du kannst! – Darauf gingen einige Köpfe runter.</li>
</ol>
<p>Wenn einer lernt, so viel er kann und dann verdient, so viel er kann, nur um es für sich selbst zu verpulvern, dann ist er ein ganz bedauernswerter Mensch. Er hat sein Leben vergeudet. Und ich denke, das ist das Problem vieler junger Leute. Sobald einer mehr verdient, muss das Haus größer werden und das Auto muss größer werden, ebenso auch die Ferien. Man kann mit der Familie so günstig Ferien auf dem Bauernhof machen. Und das wäre für die Kinder das Schönste. Aber man muss nach Indonesien fliegen oder an einen anderen weit entfernten Ort.</p>
<p>Wenn ich dann an unsere Missionare denke, wie sparsam sie leben und wie sorgfältig sie haushalten müssen. Während einige Gleichaltrige inzwischen schon ein eigenes Haus gebaut haben und ein großes Auto besitzen, leben manche Missionare in einfachsten Verhältnissen freiwillig im Kosovo oder in Albanien oder in einem anderen armen Land. Wir werden einmal staunen, wenn der Herr im Himmel die Treue belohnt. Doch dafür haben die meisten Christen, und besonders viele junge Christen, überhaupt keinen Blick. Martin Luther hat einmal gesagt – den Satz sollte man sich merken: „Nichts ist gefährlicher für einen Christen als eine Reihe guter Tage!“ Warum? Weil die meisten nicht damit umgehen können.</p>
<p>Ein Christ sollte wenigstens den Zehnten von allem geben. Wer macht das von den jungen Leuten? Und wer von den Kindern? Als ich das begriffen hatte, hatten wir noch keine Kinder. Damals habe ich es mit meiner Frau abgemacht: Auch von jedem Geschenk wollten wir immer den Zehnten dem Herrn geben. Und dann kamen die Kinder. Unsere Kinder haben sobald sie mit Geld ein bisschen umgehen konnten, Taschengeld bekommen. Das Geld war nach Alter abgestuft. Und jedes Jahr gab es eine Taschengelderhöhung. Alle hatten eine Spardose und alle hatten ein Sparbuch und ein Portmonee.</p>
<p>Und dann haben wir ihnen ans Herz gelegt: „Gebt dem Heiland den Zehnten, dann wird er immer für euch sorgen!“ In jeder Kinderstunde wurde für ein Waisenkind gesammelt. Und sie waren treu und haben den Zehnten gegeben, besonders dann, wenn wieder einmal ein Missionar im Heimatdienst war und seine Dias zeigte und dann für seine Arbeit gesammelt wurde.</p>
<p>Über Geld muss gelehrt werden. Wir haben tagtäglich damit zu tun. Und über den richtigen Umgang muss auch in der Jugendsunde und in der Gemeinde gelehrt werden. Aber weithin tut man das nicht und darum wissen die Leute vieles nicht. Ihr könnt das mal in der Bibel nachprüfen und dann könnt ihr sehen, dass Jesus mehr über Geld gesprochen hat als zum Beispiel über Gebet. Das war ihm ein wichtiges Thema. Jesus möchte dass wir ihm mit unseren Gaben dienen.</p>
<p>Schwarzarbeit ist auch ein trauriges Thema. Wie viele Gläubige machen Schwarzarbeit, die sie sich z.T. auch bezahlen lassen. Am Staat vorbei. Und das ist einfach falsch. Wir können das als Christen nicht tun, ob uns das gefällt oder nicht, weil wir sonst an dieser Stelle betrügen. Oder wie viele ältere Leute beziehen eine Rente, die sie in dieser Höhe eigentlich nicht bekommen dürfte. Weil sie Angaben gemacht haben, die nicht stimmen. Das kann ja keiner genau nachprüfen, wo sie wie lange gearbeitet haben. Diese Leute kommen auch in den Himmel, aber statt Lohn für treue Haushalterschaft wird es Beschämung geben.</p>
<p>Ich kann mir auch vorstellen, dass manche, die immer hier im Rampenlicht gestanden haben, dann ganz dumm dastehen werden. Jesus wird sagen: „Dafür bist du doch schon belohnt! Aber sieh das Mütterchen da an. Es war so treu im Verborgenen, z.B. im Gebet, doch es wurde kaum von jemandem bemerkt. Jetzt wird es von meinem Vater geehrt.</p>
<p><strong>Zu uns kommen immer öfters Jugendliche in die Jugendstunden, bei denen wir merken, dass sie schon mit Drogen, Alkohol und Zigaretten Erfahrung haben. Wie können wir ihnen zeigen, dass sie keine Zigaretten, Drogen und gottlose Musik brauchen, sondern dass sie aus Freude Jesus dienen können? Wie können wir sie in die Mitarbeit in der Jugend einbeziehen?</strong></p>
<p>Ich habe bei einer Studienreise durch Amerika eine Menge Gemeinden besucht. Auch da konnte ich mir einen guten Überblick verschaffen. Wir kamen an einem Abend in eine Gemeinde. Wir wollten auch die Jugendarbeit kennenlernen. Vor der Jugendstunde gab es in einer großen Halle allerlei Ballspiele. Da wurde hart gekämpft. Zuerst fragten wir und, was denn hier los wäre. Wir hatten und doch auf eine Jugendstunde eingestellt. Ich war richtig erschrocken. Wie die sich da ausgetobt haben!</p>
<p>Doch dann ging es in die Jugendstunde. Sie sangen viele Lieder zu einer passenden Musik, doch dann kam eine Botschaft über Hingabe, eine Botschaft, die wirklich jeden erreichte. Das war so eine gute Botschaft über das Leben mit Jesus. Dann wurde gebetet und danach konnte man sehen, wie zwei Gläubige mit einem Ungläubigen, den sie mitgebracht hatten, zusammen standen, ihm den Heilsweg erklärten und dann mit mit beteten.</p>
<p>Aber die haben den jungen Leuten etwas geboten, das ihnen Spaß machte. Die haben sich ausgetobt und hinterher kam dann diese Andacht. Die Jugendgruppe ist gewachsen. Jeder hatte den Wunsch, Freunde zu Jesus zu bringen.</p>
<p>Bei unsren jungen Leuten haben wir oft das Problem, dass sie vor Langeweile nicht wissen, was sie tun sollen. Sie haben nichts, was sie wirklich begeistert. Sie haben keine Aufgaben. In der Schule lernen sie und haben etwas zu tun. In der Gemeinde lernen sie, aber haben nichts zu tun. Und das ist das Problem. Es gibt überschüssige Kräfte und Langeweile – und dann kommt einer an und bietet eine Zigarette an, ja und dann kommt die verkehrte Weichenstellung.</p>
<p>Die Programme müssen so sein, dass die jungen Leute gefordert sind. Die müssen merken, dass sich ihr Tun lohnt. Und dass das, was sie tun, anerkannt wird. Wenn junge Leute bei einem Straßeneinsatz einladen und 5 Leute kommen dann mit und einer davon kommt vielleicht zum Glauben, dann kann man das messen. Man sieht: Das hat sich gelohnt! Aber wenn man nichts macht, was sich nicht messen lässt – was bringt das?</p>
<p>Also wenn ich hier etwas Kritisches sage, dann einfach, weil mich vieles, was ich beobachte, wirklich traurig macht. Und wenn ich an die hiesigen Gemeinden denke – was da manchmal alles schief läuft. Man kann aber auch so viel und so verkehrte Programme machen, dass das Geistliche gar nicht mehr vorkommt.</p>
<p>Wenn man nach Kanada kommt, dann stellt man fest dass fast, dass fast jede Mennonitengemeinde hinter der Kirche eine Sporthalle hat. Und da toben die jungen Leute sich aus. Da spielt eine Gemeinde gegen die andere. Und was machen unsere Jugendlichen? Unsere Jugendliche hängen irgendwo herum und kommen oft gar nicht oder zu spät und nach der Jugendstunde gehen sie zu McDonalds. Aber sie sind zum großen Teil nicht wirklich ergriffen von einem Leben mit Jesus.</p>
<p>Hier in Düren gibt es inzwischen vier ähnliche Gemeinden. das ist eigentlich gut so. Die Gemeinden sollten so vorgehen. Man sollte ruhig sagen: Unsere Gemeinde hat jetzt eine Größe, dass wir uns fast nicht mehr alle kennen, wir sollten eine neue Station bauen. Diese Stadt muss durchdrungen werden. Inzwischen gibt es hier schon einige Moscheen. Warum denn? Die wollen am liebsten in jeder Straße eine haben. Und so ähnlich sollten auch wir viele Gemeinden gründen.</p>
<p><strong><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1544" target="_blank">Hier geht es zu Teil 1/3.</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1560" target="_blank">Und hier zu Teil 3/3.</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 04:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsgewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Widergeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Pahls]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen. Viele christlich erzogene Jugendliche haben Zweifel an ihrer Errettung, weil sie keine&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über <strong>wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens</strong>, <strong>radi­kale Nach­folge</strong> und das <strong>enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion</strong>. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen.</em></p>
<p><strong>Viele christlich erzogene Jugendliche haben Zweifel an ihrer Errettung, weil sie keine „schwarz/weiß”-Umkehr erlebt haben. Oft sieht es dann so aus, dass diese Jugendlichen schon in der Gemeinde sind und trotzdem gehen sie bei der nächsten Evangelisation wieder nach vorne und bei der nächsten wieder… Was ist die Lösung?</strong></p>
<p><em><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1577 alignright" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg" alt="" width="303" height="354" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg 704w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_-257x300.jpg 257w" sizes="auto, (max-width: 303px) 100vw, 303px" /></a></em><strong>Wilhelm Pahls:</strong> Oft hört man Menschen sagen, und zwar aus einer tiefen Not heraus: „Ich habe immer wieder Probleme mit der Heilsgewissheit.“ Und jedes Mal, wenn sie eine ernste Predigt hören, kommt wieder die Frage: „Bin ich wirklich wiedergeboren?“ Was ist überhaupt Heilsgewissheit? In dem Wort steckt das Wörtchen „Gewissheit“, das bedeutet auch Überzeugung. Das Wort bedeutet ganz einfach: Ich bin davon überzeugt, dass ich bekehrt und wiedergeboren bin! Das ist alles. Heilsgewissheit hat nichts mit Gefühlen zu tun.</p>
<p>Und warum bin ich überzeugt? Weil ich das selber erlebt hab. Das kann mir ja keiner ausreden. Das hat ja nicht die Oma oder die Tante für mich gemacht. Auch nicht die Eltern. Ich habe mich bekehrt und Jesus aufgenommen und das weiß ich ganz genau. Ich war selber dabei.</p>
<p>Ich hab es in dieser Evangelisation schon mal so erklärt: Da ist ein Paar, das verliebt oder verlobt ist. Die beiden haben sich jedenfalls gern und sind schon jahrelang zusammen. Wenn es unbekehrte Leute sind, leben sie vielleicht sogar zusammen und leben wie Eheleute; aber in Wirklichkeit sind sie keine. Wenn es ums Erben ginge – angenommen, er wäre sehr reich und sie normal begütert, und der Mann würde plötzlich sterben-, was würde sie dann kriegen? Keinen Cent! Sie hat überhaupt keine Rechte.</p>
<p>Aber angenommen sie heiraten beide – der entscheidende und rechtliche Akt passiert ja nicht in der Kirche sondern beim Standesamt-, beide sagen ja, die beiden und die Trauzeugen geben ihre Unterschrift.Der Standesbeamte unterschreibt die Heiratsurkunde und versieht sie mit einem Siegel. Jetzt gehen die Jungverheirateten aus dem Standesamt und da geschieht ein Unglück: Der Mann wird von einem Auto angefahren. Er fällt unglücklich, bricht sich das Genick und ist tot.</p>
<p>Wer kriegt sein ganzes Vermögen? Seine Frau! Die Brüder kriegen keinen Cent. Die Ehefrau bekommt alles! Warum? Weil die beiden einen Bund gemacht haben! Aber der Bund hat nichts mit dem Gefühl zu tun. Sie haben eine Entscheidung getroffen und haben in Gegenwart der Trauzeugen und in Gegenwart der zuständigen Behörde „Ja“ gesagt. Es hängt unheimlich viel von diesem Bund ab, von diesem Augenblick der Entscheidung.<span id="more-1544"></span></p>
<p>So ist es auch auf der geistlichen Ebene. Ich habe mit meinem Herrn einen Bund gemacht! Warum bin ich so sicher? Weil ich es selbst gemacht habe. Das kann mir doch keiner ausreden.</p>
<p>Ältere Leute haben öfters das Problem, dass ihre Gewissheit vom Gefühl abhängt. Obwohl jemand wirklich bekehrt ist, bekommt er plötzlich ein bedrückendes Gefühl und fragt sich, ob sie wirklich richtig bekehrt hat. Und dann wird ein entscheidender Fehler gemacht. Er bittet Gott wieder um Vergebung für Sünden, die Gott ihm schon lange vergeben hat!</p>
<p>Aber hier gilt: Bitte nie mehr um Vergebung einer Sünde die vor der Bekehrung geschah. Denn diese Sünde gibt es nicht mehr. Wenn wir es immer wieder tun, dann machen wir Jesus sehr traurig damit! Wir zeigen damit, dass wir ihm gar nicht vertrauen.</p>
<p>Nach der Bekehrung geht das Leben weiter. Am Tag nach der Bekehrung stellt jemand fest: „Das Fahrrad, mit dem ich gerade zur Schule fahre, gehört mir ja gar nicht. Das habe ich vor einigen Monaten mal auf dem Bahnhof mitgehen lassen.“ Dann wird wahrscheinlich der Teufel sofort kommen und sagen: „Duu willst bekehrt sein und fährst mit einem gestohlenen Fahrrad durch die Gegend!?“ Und dann kommen schon wieder einige ins Schwimmen und denken: „Ich glaube, ich bin wohl doch nicht wirklich bekehrt! Ich fahre ja mit einem gestohlenen Fahrrad durch die Stadt.“</p>
<p>Jesus hat aber die Sünde vergeben und hat dein Herz gereinigt! Doch der Herr Jesus will nicht nur dein Herz reinigen, er will auch deine Garage reinigen, (deinen Computer, dein Bücherregal und deine Beziehungen zu anderen Menschen.) Jetzt muss alles geordnet werden. Das Fahrrad muss also wieder zurück.</p>
<p>Und wenn einem dann wieder eine Sünde einfällt, die man vor der Bekehrung getan hat, dann bittet man Gott nicht erneut um Vergebung. Sünde ist ja vergeben. Aber vielleicht muss man bei einer Person – an der man damals schuldig geworden ist – anrufen und reinen Tisch machen. Aber zwischen dem Bekehrten und Gott ist seit der Bekehrung alles in Ordnung.</p>
<p><strong>Aber angenommen, jemand war schon lange bekehrt. Vielleicht hat er sich, wie die meisten Jugendlichen in christlichen Gemeinden, schon als Kind mal irgendwie für Jesus entschieden. Diese Jugendlichen haben in ihrem Leben nie eine „krasse“ Änderung erlebt, da sie schon von Kind auf alles hörten und von „groben“ Sünden bewahrt geblieben sind…</strong></p>
<p>…sie haben es sozusagen mit der Muttermilch eingesogen. Aber trotzdem haben sie hoffentlich einen Punkt, wo sie einen entscheidenden Schritt gemacht haben.</p>
<p>Wenn ich an unsere älteste Tochter denke, Karina – sie war so eine liebes Kind. Von klein auf immer dabei. Sie hat gebetet, war immer in der Kinderstunde und, und, und. Dann kam ein Sonntagmorgen, an dem der Evangelist Sigmund Schmidt predigte – und an diesem Tag hat Karina zum ersten Mal begriffen: „Ein Kind Gottes wird man, wenn man in einer persönlichen Entscheidung Jesus ins Herz aufnimmt. Jesus war schon immer bei mir, aber er war nicht in mir. Wiedergeboren wird man, wenn man Jesus aufnimmt.“</p>
<p>Und dann ist sie zu Onkel Sigmund gegangen. Er hat es ihr genau erklärt, dann haben sich beide hingekniet und Karina hat sich bekehrt, zum ersten Mal richtig bekehrt. Dann ist sie zu Mutti gelaufen, um ihr mit Freuden alles zu erzählen.</p>
<p>Ich war zwar gerade nicht zu Hause, aber Karina wusste, wann ich heimkommen wollte, sie hat sich dann an die Straße gestellt und gewartet, bis ich kam. Als ich dann kam, hat sie dort Anhalter gespielt. Und dann hab ich angehalten; Karina sprang zu mir ins Auto und überschlug sich beinahe mit ihren Worten: „Vati, Vati, ich bin jetzt auch bekehrt, jetzt bin ich ein Gotteskind. Onkel Siegmund hat mir dabei geholfen.“</p>
<p>Es geht darum dass man diese Entscheidung einmal ganz bewusst trifft. Es ist in diesem Fall egal, ob ich ein schlimmes Leben geführt habe oder meistens lieb war. Wir sind verloren, von Adam her und müssen wiedergeboren werden. Und die Kinder von Evangelisten sind genauso verloren wie die Kinder von Schwerverbrechern. Wir müssen uns bekehren. Und wenn jemand das erlebt, dann ist es jedes Mal ein gewaltiges Ereignis! Der ganze Himmel nimmt daran teil.</p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1553" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zu Teil 2/3.</strong></a><br />
<a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1560" target="_blank" rel="noopener"><strong>Und hier zu Teil 3/3.</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Buchempfehlung: Lügen, die wir Frauen glauben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 10:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ehe/Familie/Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[CBD]]></category>
		<category><![CDATA[CLV]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Leigh DeMoss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kein Buch (speziell für Frauen) hat so viele gute Kritiken von den Kunden der Christlichen Buchhandlung Düren erhalten wie dieses Buch. Nancy Leigh DeMoss legt ihren Finger in kleine und größere Wunden im Leben vieler Christinnen hinein. Sie schreibt, dass viele christliche Frauen von Lügen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/lugen-die-wir-frauen-glauben/1055">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/256211_z1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-9093" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/256211_z1-194x300.jpg" alt="256211_z1" width="194" height="300" /></a>Kein Buch (speziell für Frauen) hat so viele gute Kritiken von den Kunden der Christlichen Buchhandlung Düren erhalten wie dieses Buch.</p>
<p lang="de-DE">Nancy Leigh DeMoss legt ihren Finger in kleine und größere Wunden im Leben vieler Christinnen hinein. Sie schreibt, dass viele christliche Frauen von Lügen geprägt sind. Das ist zuerst mal kein schöner Gedanke. Wer gibt denn gerne zu, dass er einer (oder gar mehrere) Lüge glaubt.</p>
<p lang="de-DE">Aber je länger ich das Buch las, desto mehr erkannte ich, wie auch ich (als Mann) an viele der Lügen glaubte. Hier eine kleine Kostprobe der zahlreichen Lügen, die uns in unserem Leben oft lähmen:</p>
<p lang="de-DE">„Gott ist genau wie mein Vater“, „Gott ist nicht wirklich ausreichend“, „Ich muss lernen, mich selbst zu lieben“, „Ich kann mein Wesen nicht ändern“, „Äußere Schönheit ist wichtiger als innere“, „Man kann mir nicht zumuten, mit unerfüllten Wünschen zu leben“, „Ich habe keine Zeit, alles zu tun, was ich tun sollte“, „Eine Berufskarriere ist wichtiger und befriedigender als Hausfrau und Mutter zu sein“.<span id="more-1055"></span></p>
<p lang="de-DE">Oder eine Auswahl der Lügen über die Ehe: „Ich brauche einen Mann, um glücklich zu werden“, „Ich bin dafür verantwortlich, meinen Mann zu verändern“, „Wenn mein Mann nichts tut, muss ich die Initiative ergreifen, sonst geschieht nichts“.</p>
<p lang="de-DE">Zum Thema Kinder: „Es ist ausschließlich unsere persönliche Angelegenheit, zu bestimmen, wie groß unsere Familie sein soll“, „Alle Kinder machen eine rebellische Phase durch“.</p>
<p lang="de-DE">Und zuletzt aus dem Bereich Gefühle: „Wenn ich etwas fühle, dann muss es wahr sein“, „Ich kann meine Gefühle nicht unter Kontrolle halten“, „Wenn meine Hormone verrückt spielen, kann ich meine Reaktionen nicht immer steuern (zu bestimmten Zeiten bin ich eben aggressiv)“.</p>
<p lang="de-DE">DeMoss führt diese und viele andere Lügen aber nicht nur auf, sondern versucht biblische Hilfestellung und einen Ausweg aus diesem Dilemma aufzuzeigen.</p>
<p lang="de-DE">Einen entscheidenden Pluspunkt erhält das Buch außerdem dadurch, dass es <strong>von</strong> einer Frau <strong>für</strong> Frauen geschrieben wurde. Ich wünsche mir, dass viele dieses Buch kaufen (oder leihen) um so manche falsche Annahme aus dem eigenen Leben zu entfernen.</p>
<p>Titel: Lügen, die wir Frauen glauben<br />
Autor: Nancy Leigh DeMoss<br />
Seiten: 256<br />
Einband: Hardcover<br />
Format: 14 cm x 21 cm<br />
Verlag: Christliche Literatur-Verbreitung (CLV)<br />
Jahr: 2. Auflage 2010<br />
Preis: 8,50 EUR<br />
erhältlich bei: <a href="http://www.clv.de/index.php?sid=bffed4884962e8a0472cdbf4b59661c3&amp;cl=details&amp;anid=4a5492d0319d51990.47673514" target="_blank">CLV</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/lugen-die-wir-frauen-glauben/1055">Buchempfehlung: Lügen, die wir Frauen glauben</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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