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	<title>Ethik Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Os Guinness über die Denkfaulheit der Evangelikalen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 21:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>T. Schirrmacher zitiert diese prägnanten Sätze von Os Guinness aus &#8222;Des Teufels Fehde-Handschuh&#8220; in der Präambel seiner umfangreichen Ethik (bd1). „Haben Sie jemals eines jener osteuropäischen Länder besucht, wo die Milizionäre stets zu dritt herumlaufen? Damit hat es, wie man sagt, folgende Bewandtnis: Der erste&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/os-guinness-ueber-die-denkfaulheit-der-evangelikalen/17960">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">T. Schirrmacher zitiert diese prägnanten Sätze von Os Guinness aus &#8222;Des Teufels Fehde-Handschuh&#8220; in der Präambel <a href="https://www.cbuch.de/Schirrmacher-Ethik-Paket/860257?srsltid=AfmBOor-6y-Jz0I-y1V05am2m2-9LwtVcx0ELlHa10E6SkQWLmHVfcC5">seiner umfangreichen Ethik (bd1).</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Haben Sie jemals eines jener osteuropäischen Länder besucht, wo die Milizionäre stets zu dritt herumlaufen? Damit hat es, wie man sagt, folgende Bewandtnis: Der erste kann lesen, der zweite ist des Schreibens kundig und der dritte hat die Aufgabe, die beiden gefährlichen Intellektuellen im Auge zu behalten. Heute geht es in vielen Kirchengemeinden ähnlich zu. Wer mehr als zwei Minuten lang intelligent redet und dabei pro Minute mehr als einen Gedanken äußert, gilt als ein gefährlicher, ungebremster Intellektueller. Die heutige Kirche steht jedoch vor großen Problemen und Schwierigkeiten, und diese müssen im Licht des Wortes Gottes als auch der aktuellen Lage der Welt gründlich durchdacht werden. Wir müssen davon Abstand nehmen, auf schwere Fragen einfache Antworten zu geben, und die Bereitschaft aufbringen, zu beten, nachzudenken und geistige Schwerstarbeit zu leisten, damit wir unseren gegenwärtigen Standort bestimmen und erkennen können, was der Herr von uns möchte.“</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/os-guinness-ueber-die-denkfaulheit-der-evangelikalen/17960">Os Guinness über die Denkfaulheit der Evangelikalen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Not a Fan!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2021 08:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blognews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mir schon länger überlegt über dieses Thema einen Artikel zu schreiben. Der Skandal um Ravi Zacharias macht mir deutlich, dass ich eher unnötig lang gezögert habe: Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. (Mt.&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/not-a-fan/14249">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir schon länger überlegt über dieses Thema einen Artikel zu schreiben. <a href="https://www.christianitytoday.com/news/2021/february/ravi-zacharias-rzim-investigation-sexual-abuse-sexting-rape.html">Der Skandal um Ravi Zacharias</a> macht mir deutlich, dass ich eher unnötig lang gezögert habe:</p>
<blockquote><p><em>Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. </em>(Mt. 23,9)</p>
<p><em>Was kann aus Nazareth schon Gutes kommen?</em> (Joh. 1,46)</p></blockquote>
<p>Manchmal frage ich mich, ob gerade die Abwesenheit eines formellen Papsttums uns Evangelikale derart anfällig für den Personenkult macht? Bevor ich hier überhaupt wage, auf jemand anderen mit dem Finger zu zeigen, wird mir mein götzendienerisches Herz auf beschämende Weise bewusst.</p>
<p>Mir ist es neulich beim Lesen von<a href="https://www.nimm-lies.de/schmeckt-und-seht/14224">&#8222;Schmeckt und Seht&#8220;</a> aufgefallen, dass John Piper völlig überflüssige und unnötige Hinweise auf C.S. Lewis gibt. Auf S. 76 und 78 z.B. findet sich zuerst ein Verweis darüber, wie wichtig es ist über die &#8222;gewöhnliche alltägliche Schöpfung&#8220;, wie Bäume zu staunen, und im zweiten Fall, wie wichtig es ist, gute Bücher zu lesen. In beiden Fällen hielt Piper einen Verweis auf Lewis für notwendig, obwohl der Artikel explizit über das Leben eines völlig anderen Theologen handelte (Clyde Kilby). Ist das Staunen über Bäume deswegen so wichtig, weil Lewis es tat? Ist das Lesen alter Bücher vor allem deswegen so nützlich, weil Lewis das nahelegt? Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass die besseren Argumente dafür, warum man beides (also Bäume bestaunen und alte Bücher lesen) tun sollte, dadurch nicht erwähnt wurden, weil man sich auf einen Verweis auf eine Autorität beschränkte. Beim Lesen aufgefallen?! Eigentlich ist mir das nur bewusst geworden, weil ich an dem Abend zu viele Nüsse gegessen habe, schlecht schlafen konnte und mir nachts der gelesene Artikel immer wieder vor Augen kam. Beim Lesen selbst war mein dominierender Gedanke: Ich muss unbedingt mehr von Lewis lesen, immerhin schwärmt ja Piper von diesem Autor!<span id="more-14249"></span></p>
<p>Mir wird zunehmend bewusst, wie tief verwurzelt dieses Problem ist und wie unfassbar anfällig wir (oder zumindest ich) für Personenverehrung (eine modifizierte Form der Menschenfurcht) sind. Ich erinnere mich daran, dass eine völlig bizarre Praxis (Rasiergebot für Männer) locker mit dem Satz abgenickt wurde: &#8222;Die Brüder werden sich dabei etwas gedacht haben&#8220;. Aber auch hier beklage ich das Trachten meines Herzens. Auf mich macht zwar das Rasiergebot wenig Eindruck, dafür machte der Verweis auf die &#8222;Gedanken der Brüder&#8220; umso mächtiger Eindruck. Sei es auch nur,  dass dies im inversen Sinne geschah, dass ich mich über solche Gebote ärgerte, die von &#8222;solch geistlichen und erfahrenen Brüdern&#8220; zu kommen scheinen. Also selbst meine Ablehnung einer Meinung ist mit einem hinterhältigen Personenkult beschmutzt. Ich würde es mir wünschen, dass &#8222;die besagten Brüder&#8220; eben eine zuverlässige Autorität wären, ein Leitstern für moralische Entscheidungen. Weil sie meinen Ansprüchen nicht genügten, war meine Ablehnung umso vernichtender.</p>
<p>In Gesprächen mit meinen Mitchristen fällt mir immer wieder auf, wie schädlich Personenkult für saubere Bibelarbeit ist. Einige meiner Freunde sind sehr von der Theologie R. Liebis geprägt, was zunächst einmal kein großes Problem ist. Problematisch ist es, wenn in Gesprächen über den Inhalt biblischer Texte weniger über die Bedeutung des Textes gesprochen wird, als darüber, was Liebi (in anderen Denominationen mit anderen Namen ersetzen bitte!) darüber denkt. Es ist einfach keine gute Exegese, wenn man auf eine Interpretation nicht mit einer tieferen Bibelarbeit, sondern mit dem Verweis &#8222;Liebi sagt aber so&#8220; begnügt.</p>
<p>Ich muss meine Überlegungen mit drei Punkten eingrenzen und klar stellen:</p>
<p>Erstens, werden wir nicht frei vom Personenkult, wenn wir einfach das Erbe der Kirchengeschichte oder die wertvolle Arbeit der Lehrer der Gemeinde, die Gott eingesetzt hat, streichen oder ignorieren.  Es geht wirklich um angemessene, gottesfürchtige Anerkennung derselben. Es geht nicht darum, nicht mehr &#8222;zu zitieren&#8220;! Deswegen ist es keine Lösung &#8222;nichts als die Bibel zu lesen&#8220;, oder nur verschleiert &#8222;zu zitieren&#8220;.  Häufig versteckt sich so der törichteste Personenkult, den es gibt, die narzisstische Begeisterung von sich selbst. Im Kontext starker, großer und dominanter christlicher Familien habe ich z.B. häufig beobachtet, dass man die Ansichten eines Vaters, Onkels, Opas (oder eben der Leitfigur der Familie) mantraartig mit heiliger Würde wiederholte, oftmals noch Jahrzehnte nachdem diese Leitfigur verstarb (oder andersweitig als nicht zuverlässig erkannt wurde). Es wird auch klar, enttäuscht uns ein &#8222;Häuptling&#8220;, suchen wir uns den nächsten. Schuld am Personenkult ist vor allem unser sündiges Herz.</p>
<p>Zweitens gibt es den Bezug auf eine &#8222;Insider-Clique&#8220;, des christlichen Tribalismus. Hier hat man weniger einen einzelnen Menschen im Blick als eine Strömung. Nur die dieser angehören, gelten dann als zuverlässig. Dass andere, nicht einmal die leiseste Möglichkeit besaßen, zu diesen Insidern zu gehören, wird geflissentlich übersehen. Das passiert mir immer wieder, wenn ich einen Kommentar, eine biblische Theologie o. Ä schon deswegen für gut halte, weil sie &#8222;reformiert&#8220; ist. Immer wieder musste ich feststellen, dass man so zahlreiche kostbare Perlen übersehen hat.</p>
<p>Schließlich darf auch der historische Personenkult nicht unerwähnt bleiben. Natürlich bin ich Martin Luther Fan, womöglich bin ich gar Crypto-Lutheraner . Einen unseren Söhne haben wir sogar Martin Luther genannt. Mir wird immer wieder bewusst, wie weit mein Personenkult hier geht, wenn ich Luthers völlig bizarrer Abendmahlslehre (und ihrer unchristlichen Verteidigung) nur deswegen mit Verständnis begegne, weil sie eben von Luther stammt. Würde ein ganz gewöhnlicher Christ darauf kommen, könnte ich höchstens darüber spotten. So wird der hitzigste Bekämpfer des Papststum zum Ersatzpapst.</p>
<p>Luther ist ein gutes Beispiel um mit diesem Thema abzuschließen. Ein Christ ist immer <em>simul justus et peccator</em> (Gleichzeitig gerecht und Sünder). Verschließen wir nicht die Augen, weder vor seiner brillanten Leistung, die er durch die Gnade Gottes in vielen Bereichen wirken konnte, aber auch nicht vor den furchtbaren, kaum zu ertragenden Positionen die dieser hoffnungslose Sünder vertratt.</p>
<p>Übrigens: Das einzig <a href="https://www.glaubend.de/der-personenkult/">wirksame Gegengift gegen den Personenkult ist radikale Umkehr zum Christuskult.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/not-a-fan/14249">Not a Fan!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Tipp: Liebe deinen Körper</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 12:59:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gesellschaft hat bei der Sicht auf den menschlichen Körper einen nachchristlichen Weg beschritten. Die Auswüchse sind Transgenderismus, eine Aufreiß-Kultur, Homosexualität, Abtreibung und Euthanasie. Abtreibungsbefürworter behaupten, dass das ungeborene Leben zwar ein Mensch sei, aber keine Person – daher wäre es vertretbar, es zu töten.&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/tipp-liebe-deinen-koerper/13609">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-13610" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/liebe_deinen_k_rper-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/liebe_deinen_k_rper-188x300.jpg 188w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/liebe_deinen_k_rper.jpg 625w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" />Die Gesellschaft hat bei der Sicht auf den menschlichen Körper einen nachchristlichen Weg beschritten. Die Auswüchse sind Transgenderismus, eine Aufreiß-Kultur, Homosexualität, Abtreibung und Euthanasie.</p>
<p>Abtreibungsbefürworter behaupten, dass das ungeborene Leben zwar ein Mensch sei, aber keine Person – daher wäre es vertretbar, es zu töten. Vertreter des Transgenderismus führen an, dass die männliche oder weibliche Person nicht zwingend mit dem biologischen Körper übereinstimmt – Geschlechtsumwandlungen wären daher eine Lösung. Aufgrund der Zweiteilung wird am Ende des Lebens die Euthanasie angewandt, da der Mensch nach dem Verlust von gewissen Fähigkeiten den „Status“ als Person verlieren würde.</p>
<p>Die im deutschsprachigen Raum nur wenig bekannte Bestsellerautorin <em>Nancy R. Pearcy</em> konfrontiert auf über 400 Seiten das säkulare Dogma der Zweiteilung von Körper und Person/Geist mit der christlich-biblischen Sicht auf den Körper. Die von <em>Francis Schaeffer (L&#8217;Abri)</em> geprägte Autorin hat ein gut verständliches Buch verfasst und mit zahlreichen Quellen belegt.</p>
<p>Beim Lesen tuen sich ethische Abgründe auf, die nicht für jedermann verträglich sind. Insbesondere Prediger und Älteste, Lehrer und Studenten sollten es lesen um einen christlich-biblischen Gegenentwurf mit einer gesunden Liebe zum Körper zu verinnerlichen.</p>
<p><em><a href="https://www.cbuch.de/pearcey-liebe-deinen-koerper.html" target="_blank" rel="noopener">Liebe deinen Körper, Nancy R. Pearcey,</a> 434 Seiten, Betanien Verlag, Augustdorf, 19,90 EUR</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/tipp-liebe-deinen-koerper/13609">Tipp: Liebe deinen Körper</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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