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	<title>Evangelisation Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 20:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[China-Inland-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Evagenlium]]></category>
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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph">Der 1992 verstorbene Oswald Sanders war langjähriger Leiter der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/OMF_International">&nbsp;China-Inland Mission&nbsp;</a>und ist bis&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/s?k=oswald+sanders&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3022083G4KAQJ&amp;sprefix=oswald+sanders%2Caps%2C107&amp;ref=nb_sb_noss_1">heute als Autor geschätzt.&nbsp;</a>Eher durch einen Zufall ist mir das 1966 zuerst erschienene Büchlein&nbsp;<em><a href="https://www.amazon.de/die-Menschen-ohne-Evangelium/dp/3765532673">“Und die Menschen ohne Evangelium?”</a></em>&nbsp;in die Hände gefallen. Ich finde es ein hoch aktuelles Thema, da in christlichen Kreisen heute nahezu selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass auch Menschen, ohne Evangelium” durch das Zeugnis des natürlichen Gesetzes” (genauer beruft man sich meist auf Röm. 2,14-15) einen Weg zu Gott finden können. Meist geht man davon aus, dass Gott jedem Menschen eine Chance gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heutige Mindset ist völlig auf die Entscheidungsfreiheit ausgelegt und unterscheidet sich von den Vorschlägen, die zur Zeit der Entstehung des Buches diskutiert wurden. Damals ging man meist von unterschiedlichen Varianten der Allversöhnung aus. Obwohl Sanders somit eine andere Ausgangssituation hat, war es gewinnbringend das Thema mit den Augen eines Missionars zu betrachten. Sanders konnte es noch erleben wie in den Jahren nach dem Krieg mit der Botschaft “der unerreichten Millionen” plötzlich keine Missionare und kein Missionseifer mehr erreicht wurde.&nbsp;<em>“Die Gründer der modernen Missionsbewegung waren Männer, für die die Ewigkeit furchtgebietend war und die nicht leichtfertigt mit dem ewigen Los der Seele spielen konnten.&nbsp;</em><strong><em>Sie glaubten, dass Christus der einzige Erlöser ist und dass die Menschen ohne Ihn keine Hoffnung haben können.”</em>&nbsp;</strong>(S. 17, eigene Hervorhebung). Sanders erinnert an das Selbstzeugnis von Hudson Taylor (das im Übrigen eine übliche Sicht war, wie Sanders unterstreicht):&nbsp;<em>“Ich hätte nie daran gedacht, nach China auszuziehen, wenn ich nicht daran geglaubt hätte, dass die Chinesen verloren seien und Christus brauchten”.&nbsp;</em>(S. 18)</p>



<span id="more-15913"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Heute kann man oft das Paradox beobachten, dass viele Prediger und Christen überzeugt sind, dass Menschen ohne Christus keine Hoffnung haben und doch gleichzeitig denken, Heiden könnten auch einen Weg ohne Evangelium zu Gott finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sanders geht gerade auf das Argument ein, das gerade an dieser Stelle gerne erfolgt: Werden denn die Menschen dafür gerichtet, das sie das Evangelium nicht hören konnten? Wie soll das ein Gott der Liebe sein. Sanders antwortet:&nbsp;<em>“Wenn sie verlorengehen, dann nicht, weil sie das Evangelium nicht zu hören bekamen. Dass wir Jesus Christus im Glauben angenommen haben, davon hängt unsere ewige Errettung ab. Nur dies entscheidet über das menschliche Schicksal (…) Wenn die Heiden verlorengehen, dann aus dem gleichen Grunde, wie aller anderen Menschen: weil sie sündig sind. Alle Menschen, ob religiös oder zivilisiert, wie auch jene, die man allgemein Heiden nennt, sind verloren, weil sie sündig sind. (S. 62 f.)”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Heiden sind Sünder und für einen Sünder gibt es die Rettung nur im Evangelium. Ich möchte an der Stelle Sanders in seiner ganzen Brisanz zu Wort kommen lassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“War die Feststellung Jesu: “Ich bin der Weg…., niemand kommt zum Vater denn durch mich” (Joh. 14,6) relativ oder absolut gemeint? Können die Menschen zum Vater kommen, durch einen Christus, von dem sie nichts gehört haben? Machte sich Paulus einer herzlosen Spitzfindigkeit schuldig, als er die verheerenden Fragen stellte: “Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?” (Röm. 10,14). Als unser Herr mit allem Nachdruck versicherte: “Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen”(Joh. 3,3), hat Er da Menschen ausgenommen? Was meinte Paulus, als er an die Epheser im Blick auf die Tage ihres Heidentums schrieb: “…ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt”? (Eph. 2,12.) (…) Lässt es sich irgendwie aus der Bibel rechtfertigen, dass die Namen von Heiden, die nie vom Evangelium gehört haben, automatisch ins Buch des Lebens eingeschrieben werden?<br>“</em>&nbsp;(S. 32f.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was ist nun mit dem natürlichen Gesetz? Sanders macht deutlich, dass niemand unter den “Heiden” bestätigen kann, dass er auch seinem ihm bekannten natürlichen Gesetz genügt:&nbsp;<em>“Die Heiden sind wie alle anderen Menschen weit davon entfernt, ihrer Erkenntnis gemäß zu leben. Ihr Gewissen ist unruhig, weil sie das Unrecht bewusst tun. Darum sind sie auch verantwortlich für ihr Tun.“ (S. 52)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>An dieser Stelle sei von einer persönlichen Beobachtung berichtet. Ich frage meine Gesprächspartner gerne darüber aus, ob die Erkenntnis des Alten Testaments allein heute zur Zeit des Neuen Bundes zum Heil ausreichen würde. Könnte sozusagen heute ein Jude den rettenden Glauben des Alten Bundes besitzen? Diese Frage wird immer verneint und gilt allgemein als anrüchig. Während man also diesen Punkt (korrekt wie mir scheint) deutet, wird man sehr schwammig bei dem Weg zum Heil all jener, die das Evangelium nie gehört haben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das besondere an Sanders Buch ist, dass es aus der Praxis spricht. Das Buch ist von zahlreichen praktischen Beispielen und Missionarsberichten durchspickt. Sanders möchte aufs Neue unterstreichen, wie wichtig es ist die Mission als Notwendigkeit der Seelenrettung zu sehen.&nbsp;„Der Herr hat seiner Gemeinde die volle Verantwortung für die Verkündigung des Evangeliums übertragen. Hier wird einer verlorenen Menschheit der einzige Weg zum Heil, zur Rettung gegeben.“(</em><em>S. 7).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sanders berichtet auch die Suche und die Begegnungen der Missionare mit „Corneliussen“, also mit Menschen, die voller Energie auf der Suche nach Wahrheit wahren. Es sind dabei wahre Sonderfälle, denn&nbsp;„gibt es einen Beweis dafür, dass die Heidenwelt im Allgemeinen die Wahrheit sucht, Gott fürchtet und wie ein Kornelius nach Gerechtigkeit trachtet? Das Gegenteil ist der Fall. Wenn die Wahrheit des Evangeliums durch die Missionare angeboten wird, lehnt die Mehrheit sie ab, anstatt sie anzunehmen. Nur wenige sind es, die gegen das Böse angehen, die Dämonenanbetung und den Götzendienst aufgeben oder der Verderbnis und den Ketten der Sünde entgehen wollen.“(S. 75)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sanders&nbsp;</em><em>berichtet von eigenen und Begegnungen anderer mit „Corneliussen der Missionsarbeit“: (Sanders zitiert H.W. Frost an der Stelle): „Es ist eine beachtenswerte Tatsache, dass Gott solchen Erlebnissen immer eine Grenze gesetzt hat. Kornelius wurde gezeigt, er solle zu Petrus schicken. Die Gegenwart des Apostels und die Predigt von dem gekreuzigten Erlöser waren nötig, damit seine Hörer das Heil erfassen konnten. Männer und Frauen im Heidenland haben „Männer in weißen Kleidern“ gesehen, die ihnen sagten, sie sollten in bestimmte Städte oder Kapellen gehen und der Lehre glauben, die sie dort hören würden. Sie mussten aber&nbsp;<strong>gehen</strong>, den Prediger des Evangeliums&nbsp;<strong>aufsuchen, hören und glauben</strong>, um die volle Bedeutung der Vision verstehen zu können.“</em><em>&nbsp;&nbsp;(S. 76 f.)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Buch ist in der Tat schwere Kost. Zum einen, weil es uns erneut an etwas erinnert, was eigentlich trivial sein sollte: An die Exklusivität des Evangeliums. Kein Weg zu Gott ohne Jesus Christus. Keine Rettung ohne Glauben. Kein Heil ohne Wiedergeburt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das schwerwiegendere jedoch ist die Erinnerung an die Verantwortung der Christen, mit der das Buch auch schließt:&nbsp;„Wenn die bisherigen Überlegungen die biblische Lehre in Bezug auf den geistlichen Zustand der nicht evangelisierten Heiden deutlich gemacht haben -und ich glaube, sie haben es getan -, wie dringend ist dann unsere Verpflichtung, allen Menschen von Christus zu sagen!“(</em><em>S. 82)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Wie lange habt ihr in England die Frohe Botschaft gehabt?“ wurde einst Hudson Taylor von Mr. Nyi gefragt. Zögernd antwortete er: „Einige hundert<br>Jahre.&nbsp;</em><em>„Was Einige hundert Jahre? Ist es möglich, dass ihr so lange schon von Jesus wusstet und seid erst jetzt zu uns gekommen, um uns von Ihm zu sagen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine Muslima in Bengalen fragte eine Missionarin: „Wie lange ist es her, seitdem Jesus für sündige Menschen starb? Sieh mich an! Ich bin alt. Ich habe gebetet, Almosen gegeben, die heiligen Schreine aufgesucht, bin vom vielen Fasten wie Staub geworden, und dies alles soll ncihts nützen? Wo bist du in all dieser Zeit gewesen?“ Ja wo?“</em><em>&nbsp;(S. 84)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Buch halte ich für dringender für unsere Zeit als dieses.</p>
</div></div>


<p><!-- /wp:post-content --></p>
<p><!-- /wp:group --></p><p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913">Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Wie J.H. Volkening einen Sterbenden zu Christus führte (von Wilhelm Busch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 12:56:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Buße]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium]]></category>
		<category><![CDATA[J H Volkening]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wilhelm Busch berichtet eine ungewöhnliche Bekehrungsgeschichte in seinem Buch Jesus unser Schicksal (Ab. S. 97): &#8222;Im Ravensberger Land hat im vorigen Jahrhundert ein gewaltiger Erweckungsprediger gelebt: Johann Heinrich Volkening. Durch die Predigten Volkenings ist das Land um Bielefeld, das Ravensberger Land, tatsächlich umgewandelt worden. Dieser&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/wie-j-h-volkening-einen-sterbenden-zu-christus-fuehrte-von-wilhelm-busch/15360">Weiterlesen</a></p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/image-6.png" alt="" class="wp-image-15361" width="304" height="372" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/image-6.png 800w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/image-6-245x300.png 245w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/image-6-768x941.png 768w" sizes="(max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption class="wp-element-caption">J.H. Volkening, Erweckungsprediger</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wilhelm Busch berichtet eine ungewöhnliche Bekehrungsgeschichte in seinem Buch<a href="https://www.cbuch.de/busch-jesus-unser-schicksal.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Jesus unser Schicksal</a> (Ab. S. 97):</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Im Ravensberger Land hat im vorigen Jahrhundert ein gewaltiger Erweckungsprediger gelebt: Johann Heinrich Volkening. Durch die Predigten Volkenings ist das Land um Bielefeld, das Ravensberger Land, tatsächlich umgewandelt worden. Dieser Volkening wurde eines Abends zu einem reichen Bauern gerufen. Der hatte einen großen Hof und war ein rechtschaffener und fleißiger Mann. Die Er­weckungspredigten hasste er aber vom Grunde seines Her­zens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissen Sie: Er lehnte es ab, ein Sünder zu sein. Er brauchte keinen Sünderheiland am Kreuz. Er sagte: »Ich tue recht und scheue niemand.« – Eines Tages wird Volkening zu ihm gerufen, weil der Bauer auf den Tod krank ist. Er will das Abendmahl. Und Volkening geht hin. Volkening war von großer Gestalt, und seine leuchtend blauen Augen fielen besonders auf. Er tritt also an das Bett dieses Bauern, schaut ihn lange schweigend an und sagt dann: »<em>Hinrich, ich bin bange, bange bei euch. So wie bisher geht’s noch nicht in den Himmel, sondern geradewegs der Hölle zu.«</em> Spricht’s, dreht sich um und geht. Nun, der reiche Bauer hat eine Mordswut und tobt: <em>»Das will ein Pfarrer sein! Ist das christliche Liebe?« </em>Dann kommt die Nacht. Der schwerkranke Bauer liegt wach. In seinem Gewissen bohrt’s: »<em>Es geht nicht dem Himmel zu, sondern der Hölle! Wenn das wahr wäre!«</em> Und dann fallen ihm auch allerhand Sünden ein. Er hatte Gott nicht geehrt. Und er hat gelegentlich auch sehr klug andere betrogen. In den Nächten darauf aber überfällt ihn eine richtige Angst. Er wird wirklich sehr unruhig. Er sieht auf einmal, dass es viel Schuld in seinem Leben gibt und dass er absolut kein Kind Gottes ist. Jetzt möchte er mit Ernst umkehren. Nach drei Tagen schickt er seine Frau wieder zu Volkening: <em>»Frau, hole den Volkening!«</em> Es ist spät am Abend. Volkening kommt sofort. Der Bauer sagt in großer Unruhe: <em>»Pfarrer, ich glaube, ich muss umkehren!« »Ja«,</em> erklärt Volkening, <em>»sachte gehn kommt mit dem Alter! In der Not rufen sie, aber Notbuße – tote Buße! Es muss ganz anders kommen.«</em> Spricht’s, dreht sich um und geht. Jetzt hat der Bauer erst recht einen Mordszorn. – Sie hätten doch auch alle einen ganz großen Zorn auf den Pfarrer, nicht? Schließlich stände der Pfarrer sich ja auch besser, wenn er mit einem reichen Bauern freundlich spräche. Es sieht doch auch so aus, als ob der Mann bald sterben würde. Aber Volkening war ein Mann, der vor Gott stand und wusste, was er sagte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Tage hat’s noch gedauert, bis der Bauer in eine schreckliche Not kam. Dann wusste er: <em>»Ich muss sterben! Und wo sind in meinem Leben Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit gewesen?«</em> Er hatte ein Leben lang den Heiland verachtet, der für ihn starb. Er hatte ihn weg gejagt, der in seiner Liebe vor ihm stand. Er sieht sich am Rande der Hölle und ist ein völlig verzweifelter Mann. <em>»Frau«,</em> bittet er, <em>»hol den Pfarrer!«</em> Die entgegnet: »<em>Ich mag nicht mehr! Der hilft dir doch nicht!« »Frau, hol ihn! Ich komme in die Hölle!« </em>Da geht dieFrau. Als Volkening kommt, findet er einen Mann, der begriffen hat<em>: »Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch sät, das wird er ernten!«</em> Volkening rückt einen Stuhl ans Bett heran und fragt<em>: »Gelt, es geht in die Hölle?« »Ja, es geht in die Hölle!«</em> Da sagt Volkening: »<em>Hinrich, lass uns nach Golgatha gehen! Auch für dich starb Jesus!«</em> Und nun spricht er ihm in den freundlichsten und lieblichsten Worten davon, wie Jesus Sünder errettet. Aber dazu müssten wir erst auch in unseren eigenen Augen Sünder gewor­den sein. Da müsste es erst aufhören mit dem <em>»Ich tue recht und scheue niemand!«</em>.Da müsste man erst in der Wahrheit stehen. Dann könne Jesus erretten! Jetzt erkennt der Bauer auf einmal: <em>»Jesus starb für mich am Kreuz! Er bezahlt für meine Sünden! Er kann mir die Gerechtigkeit schenken, die allein vor Gott gilt!</em>« Und zum ersten Mal betet der Bauer richtig: <em>»Gott, sei mir Sünder gnädig! Herr Jesus, rette mich vom Rande der Hölle!« </em>Volkening geht leise weg. Er verlässt einen Mann, der Jesus anruft. Volkening ist getrost, denn dreimal steht in der Bibel: »Wer den Namen Jesus anruft, soll selig werden.« Als er am nächsten Tag wieder hinkommt, findet er einen Mann, der Frieden mit Gott hat.»Wie steht’s, Hinrich?« Und Hinrich antwortet: »<em>Er hat mich angenommen – aus Gnaden!«</em> Ein Wunder ist geschehen!&#8220;</p>
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		<title>Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 18:57:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Cahill]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Was du im Himmel nicht mehr tun kannst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor kurzem erschien im Daniel-Verlag das Buch Was du im Himmel nicht mehr tun kannst von Mark Cahill. Es gliedert sich in 14 Kapitel und richtet sich an alle, die die Notwendigkeit des Zeugnisgebens und der Evangelisation bisher noch nicht richtig gesehen haben oder nicht wissen, wie&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/was-du-im-himmel-nicht-mehr-tun-kannst/7277">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/was-du-im-himmel-nicht-mehr-tun-kannst/7277">Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-7278" alt="Vergebung_usg.indd" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/1371564358-1377-182x300.jpg" width="182" height="300" />Vor kurzem erschien im Daniel-Verlag das Buch <i>Was du im Himmel nicht mehr tun kannst</i> von Mark Cahill. Es gliedert sich in 14 Kapitel und richtet sich an alle, die die Notwendigkeit des Zeugnisgebens und der Evangelisation bisher noch nicht richtig gesehen haben oder nicht wissen, wie sie selbst Zeugnis geben können.</p>
<p>Mark Cahill versteht es, den Leser am Lesen zu halten. Er zeigt in den ersten Kapiteln die dringende Notwendigkeit auf, den Menschen das Evangelium zu verkündigen. Dabei macht er klar: Es geht nicht darum, dass wir das Evangelium verkündigen <i>müssen</i>, sondern dass wir es<i>dürfen,</i> und dabei können wir nur gewinnen und niemals verlieren, selbst wenn die Botschaft abgelehnt wird. Mark Cahill stellt einige Entschuldigungen vor, die uns schnell einfallen, damit wir möglicherweise nicht Zeugnis geben. Der Rest des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit Beispielen, wie man das Evangelium weitersagen und mit Leuten ins Gespräch über ewige Dinge kommen kann. Hieraus kann man wirklich gute und wertvolle Ideen entnehmen. Gerade für ungeübte Gläubige, die es jedoch auf dem Herzen haben, das Evangelium weiterzusagen, kann dies eine großartige Hilfe sein. Mark Cahill greift die wesentlichen Argumente ungläubiger Menschen auf und gibt griffige Tipps, wie man auf diese Argumente reagieren kann; für die Arbeit z.B. an Büchertischen ein fast unverzichtbarer Leitfaden. Allein der Platz dieser Rezension reicht nicht aus, die hervorragenden Passagen des Buches entsprechend zu würdigen — dazu muss man das Buch schon selbst lesen.</p>
<p>&#8230;weiterlesen bei <a href="http://soundwords.de/artikel.asp?id=8633" target="_blank">www.soundwords.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/was-du-im-himmel-nicht-mehr-tun-kannst/7277">Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Das Ende meiner Zeltmacher Mission</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 06:26:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit vom Herrn]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Mission in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rami A.]]></category>
		<category><![CDATA[Zeltmacher Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über vollzeitlichen Dienst, Mission in Deutschland und Abhängigkeit vom Herrn hat Rami von den Zeltmacher Nachrichten verfasst. Nein, nicht dieser Internetdienst ist gemeint sondern die Missionsarbeit vor Ort. Die folgenden Gedanken zu dessen Ende sind persönlich. Ich schreibe sie trotzdem,&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/das-ende-meiner-zeltmacher-mission/2872">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/das-ende-meiner-zeltmacher-mission/2872">Das Ende meiner Zeltmacher Mission</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über vollzeitlichen Dienst, Mission in Deutschland und Abhängigkeit vom Herrn hat Rami von den Zeltmacher Nachrichten verfasst.</strong></p>
<p>Nein, nicht dieser Internetdienst ist gemeint sondern die Missionsarbeit vor Ort. Die folgenden Gedanken zu dessen Ende sind persönlich. Ich schreibe sie trotzdem, weil ich ein Tabu brechen will. Es geht ums Geld und zwar um jenes, das Christen geben sollten, damit es den Gemeinden besser geht, sie geistlich besser versorgt werden und missionarisch aktiver wirken können. Nicht irgendwo, sondern auf dem Missionsfeld Deutschland. Nicht andere, sondern wir Deutsche. Da ich nun acht Jahre lang meine Erfahrungen sammeln durfte denke ich, zum Thema beitragen zu können. Und vielleicht ist ja der Tag der Reformation ein ganz guter Zeitpunkt.</p>
<p>Im Frühjahr 2003 habe ich fröhlich meine Stelle gekündigt und eine Karriere aufgegeben, um dem HERRN vollzeitlich zu dienen. Im Herbst 2011 bewerbe ich mich nun genauso fröhlich um eine neue Stelle, weil ich dem Zirkus rund ums Geld endgültig absagen will. Seit Jahren balancieren wir auf einem Hochseil gespannt zwischen der Unterstützung treuer Geschwister und den Einnahmen aus unserem Gewerbe, das wir angefangen haben bzw. anfangen mussten. Es reicht einfach nicht, wir fallen oft vom Seil und es fehlt das solide Fangnetz, das Missionare besser haben sollten.</p>
<p>&#8230;weiterlesen auf <a href="http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/das-ende-meiner-zeltmacher-mission" target="_blank">www.zeltmacher-nachrichten.eu</a></p>
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		<title>Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 22:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Russlanddeutsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen. Nach dem ersten Teil folgt nun Teil zwei&#8230; Wie gelingt es uns&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über <strong>wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens</strong>, <strong>radi­kale Nach­folge</strong> und das <strong>enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion</strong>. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen.</em></p>
<p><em>Nach dem <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1544" target="_blank">ersten Teil</a> folgt nun Teil zwei</em><strong><em>&#8230;</em><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie gelingt es uns trotz des materiellen Wohlstandes intensiver in der Abhängigkeit von Gott zu leben?</strong></p>
<p>Also ich denke, in unseren Gemeinden wird viel zu wenig über den Himmel gepredigt und nachgedacht. Viele haben auch ein ganz falsches Verständnis: „Wenn ich hier sterbe, dann holt Jesus mich Heim und dann bin ich bei ihm im Himmel. Und dort wird es mir unglaublich gut gehen.“</p>
<p>Aber was das eigentlich bedeutet, gerettet zu sein, bei Jesus zu sein, das haben die allermeisten gar nicht richtig verstanden! Mein ganzes Erdenleben ist ja nur eine Vorbereitung auf das ewige Leben. Und das ewige Leben wird ja so unglaublich vielfältig und interessant sein. Unser Zustand dort hat sehr viel mit dem zu tun, was wir als Bekehrte hier unten gemacht haben. Manche Leute werden so mit Ach und Krach gerettet. Wie ein Brandscheit aus dem Feuer. Sie sind soeben gerettet und stehen dann mit leeren Händen vor Jesus. Und die anderen werden mit Triumph empfangen. Ein Mütterchen, eine treue Beterin, wird geehrt vor allen anderen, weil sie treu gewesen ist.</p>
<p>Wir können uns darunter ja nicht viel vorstellen, aber ich denke, es wird unheimlich interessant sein. Wenn dann die Einzelnen kommen und ihre Anerkennung, ihren Lohn und ihre zukünftigen Aufgaben zugeteilt bekommen.<span id="more-1553"></span></p>
<p>Unser Dienst dort hat auch etwas mit unserem Leben hier zu tun. Paulus sagt im 2. Korintherbrief: „Was sucht man bei einem Mitarbeiter? Nicht mehr, als dass er als treu erfunden wird!“ Mein Leben hier hat einen entscheidenden Einfluss auf meine Stellung und Mitarbeit und auf mein Erbe im Himmel. Und das wissen die meisten Gemeindeglieder nicht! Sie wollen nur in den Himmel kommen. Aber dass alles in meinen Glaubensleben einen Niederschlag im Himmel hat, das wissen nur die Wenigsten.</p>
<p>Pastor Kemner hat einmal gesagt: „Beneide nie einen Reichen!“ Es gibt Menschen, die verdienen dreimal so viel wie sie brauchen. Und die haben Häuser von denen die Hälfte genügen würde. Manch haben richtige Paläste. Und sie haben fünf Kinder und jedes Kind hat ein Einzelzimmer und bald hat auch jedes Kind einen eigenen Computer. Also was wir alles an Gütern haben. Manchmal denke ich: „Ich möchte gar nicht in seiner Haut stecken!“ Der kommt – wenn er bekehrt ist – natürlich in den Himmel. Er besucht auch die Gemeinde und arbeitet hier oder da etwas mit. Aber irgendwie hat er seine irdischen Güter doch nicht richtig verwaltet. Wenn Gott einem mehr gibt als dem anderen, dann hat er doch auch mehr Verantwortung! Und Jesus wird einmal fragen, was wir mit all dem Anvertrauten gemacht haben. John Wesley hat mal in London vor Studenten eine gewaltige Predigt gehalten. Seine Predigt hatte drei Punkte:</p>
<ol>
<li>Lerne so viel du kannst! – Alle waren einverstanden.</li>
<li>Verdiene so viel du kannst! Mach was aus deinem Leben! Hol alles raus! – Alle waren begeistert.</li>
<li>Gib so viel du kannst! – Darauf gingen einige Köpfe runter.</li>
</ol>
<p>Wenn einer lernt, so viel er kann und dann verdient, so viel er kann, nur um es für sich selbst zu verpulvern, dann ist er ein ganz bedauernswerter Mensch. Er hat sein Leben vergeudet. Und ich denke, das ist das Problem vieler junger Leute. Sobald einer mehr verdient, muss das Haus größer werden und das Auto muss größer werden, ebenso auch die Ferien. Man kann mit der Familie so günstig Ferien auf dem Bauernhof machen. Und das wäre für die Kinder das Schönste. Aber man muss nach Indonesien fliegen oder an einen anderen weit entfernten Ort.</p>
<p>Wenn ich dann an unsere Missionare denke, wie sparsam sie leben und wie sorgfältig sie haushalten müssen. Während einige Gleichaltrige inzwischen schon ein eigenes Haus gebaut haben und ein großes Auto besitzen, leben manche Missionare in einfachsten Verhältnissen freiwillig im Kosovo oder in Albanien oder in einem anderen armen Land. Wir werden einmal staunen, wenn der Herr im Himmel die Treue belohnt. Doch dafür haben die meisten Christen, und besonders viele junge Christen, überhaupt keinen Blick. Martin Luther hat einmal gesagt – den Satz sollte man sich merken: „Nichts ist gefährlicher für einen Christen als eine Reihe guter Tage!“ Warum? Weil die meisten nicht damit umgehen können.</p>
<p>Ein Christ sollte wenigstens den Zehnten von allem geben. Wer macht das von den jungen Leuten? Und wer von den Kindern? Als ich das begriffen hatte, hatten wir noch keine Kinder. Damals habe ich es mit meiner Frau abgemacht: Auch von jedem Geschenk wollten wir immer den Zehnten dem Herrn geben. Und dann kamen die Kinder. Unsere Kinder haben sobald sie mit Geld ein bisschen umgehen konnten, Taschengeld bekommen. Das Geld war nach Alter abgestuft. Und jedes Jahr gab es eine Taschengelderhöhung. Alle hatten eine Spardose und alle hatten ein Sparbuch und ein Portmonee.</p>
<p>Und dann haben wir ihnen ans Herz gelegt: „Gebt dem Heiland den Zehnten, dann wird er immer für euch sorgen!“ In jeder Kinderstunde wurde für ein Waisenkind gesammelt. Und sie waren treu und haben den Zehnten gegeben, besonders dann, wenn wieder einmal ein Missionar im Heimatdienst war und seine Dias zeigte und dann für seine Arbeit gesammelt wurde.</p>
<p>Über Geld muss gelehrt werden. Wir haben tagtäglich damit zu tun. Und über den richtigen Umgang muss auch in der Jugendsunde und in der Gemeinde gelehrt werden. Aber weithin tut man das nicht und darum wissen die Leute vieles nicht. Ihr könnt das mal in der Bibel nachprüfen und dann könnt ihr sehen, dass Jesus mehr über Geld gesprochen hat als zum Beispiel über Gebet. Das war ihm ein wichtiges Thema. Jesus möchte dass wir ihm mit unseren Gaben dienen.</p>
<p>Schwarzarbeit ist auch ein trauriges Thema. Wie viele Gläubige machen Schwarzarbeit, die sie sich z.T. auch bezahlen lassen. Am Staat vorbei. Und das ist einfach falsch. Wir können das als Christen nicht tun, ob uns das gefällt oder nicht, weil wir sonst an dieser Stelle betrügen. Oder wie viele ältere Leute beziehen eine Rente, die sie in dieser Höhe eigentlich nicht bekommen dürfte. Weil sie Angaben gemacht haben, die nicht stimmen. Das kann ja keiner genau nachprüfen, wo sie wie lange gearbeitet haben. Diese Leute kommen auch in den Himmel, aber statt Lohn für treue Haushalterschaft wird es Beschämung geben.</p>
<p>Ich kann mir auch vorstellen, dass manche, die immer hier im Rampenlicht gestanden haben, dann ganz dumm dastehen werden. Jesus wird sagen: „Dafür bist du doch schon belohnt! Aber sieh das Mütterchen da an. Es war so treu im Verborgenen, z.B. im Gebet, doch es wurde kaum von jemandem bemerkt. Jetzt wird es von meinem Vater geehrt.</p>
<p><strong>Zu uns kommen immer öfters Jugendliche in die Jugendstunden, bei denen wir merken, dass sie schon mit Drogen, Alkohol und Zigaretten Erfahrung haben. Wie können wir ihnen zeigen, dass sie keine Zigaretten, Drogen und gottlose Musik brauchen, sondern dass sie aus Freude Jesus dienen können? Wie können wir sie in die Mitarbeit in der Jugend einbeziehen?</strong></p>
<p>Ich habe bei einer Studienreise durch Amerika eine Menge Gemeinden besucht. Auch da konnte ich mir einen guten Überblick verschaffen. Wir kamen an einem Abend in eine Gemeinde. Wir wollten auch die Jugendarbeit kennenlernen. Vor der Jugendstunde gab es in einer großen Halle allerlei Ballspiele. Da wurde hart gekämpft. Zuerst fragten wir und, was denn hier los wäre. Wir hatten und doch auf eine Jugendstunde eingestellt. Ich war richtig erschrocken. Wie die sich da ausgetobt haben!</p>
<p>Doch dann ging es in die Jugendstunde. Sie sangen viele Lieder zu einer passenden Musik, doch dann kam eine Botschaft über Hingabe, eine Botschaft, die wirklich jeden erreichte. Das war so eine gute Botschaft über das Leben mit Jesus. Dann wurde gebetet und danach konnte man sehen, wie zwei Gläubige mit einem Ungläubigen, den sie mitgebracht hatten, zusammen standen, ihm den Heilsweg erklärten und dann mit mit beteten.</p>
<p>Aber die haben den jungen Leuten etwas geboten, das ihnen Spaß machte. Die haben sich ausgetobt und hinterher kam dann diese Andacht. Die Jugendgruppe ist gewachsen. Jeder hatte den Wunsch, Freunde zu Jesus zu bringen.</p>
<p>Bei unsren jungen Leuten haben wir oft das Problem, dass sie vor Langeweile nicht wissen, was sie tun sollen. Sie haben nichts, was sie wirklich begeistert. Sie haben keine Aufgaben. In der Schule lernen sie und haben etwas zu tun. In der Gemeinde lernen sie, aber haben nichts zu tun. Und das ist das Problem. Es gibt überschüssige Kräfte und Langeweile – und dann kommt einer an und bietet eine Zigarette an, ja und dann kommt die verkehrte Weichenstellung.</p>
<p>Die Programme müssen so sein, dass die jungen Leute gefordert sind. Die müssen merken, dass sich ihr Tun lohnt. Und dass das, was sie tun, anerkannt wird. Wenn junge Leute bei einem Straßeneinsatz einladen und 5 Leute kommen dann mit und einer davon kommt vielleicht zum Glauben, dann kann man das messen. Man sieht: Das hat sich gelohnt! Aber wenn man nichts macht, was sich nicht messen lässt – was bringt das?</p>
<p>Also wenn ich hier etwas Kritisches sage, dann einfach, weil mich vieles, was ich beobachte, wirklich traurig macht. Und wenn ich an die hiesigen Gemeinden denke – was da manchmal alles schief läuft. Man kann aber auch so viel und so verkehrte Programme machen, dass das Geistliche gar nicht mehr vorkommt.</p>
<p>Wenn man nach Kanada kommt, dann stellt man fest dass fast, dass fast jede Mennonitengemeinde hinter der Kirche eine Sporthalle hat. Und da toben die jungen Leute sich aus. Da spielt eine Gemeinde gegen die andere. Und was machen unsere Jugendlichen? Unsere Jugendliche hängen irgendwo herum und kommen oft gar nicht oder zu spät und nach der Jugendstunde gehen sie zu McDonalds. Aber sie sind zum großen Teil nicht wirklich ergriffen von einem Leben mit Jesus.</p>
<p>Hier in Düren gibt es inzwischen vier ähnliche Gemeinden. das ist eigentlich gut so. Die Gemeinden sollten so vorgehen. Man sollte ruhig sagen: Unsere Gemeinde hat jetzt eine Größe, dass wir uns fast nicht mehr alle kennen, wir sollten eine neue Station bauen. Diese Stadt muss durchdrungen werden. Inzwischen gibt es hier schon einige Moscheen. Warum denn? Die wollen am liebsten in jeder Straße eine haben. Und so ähnlich sollten auch wir viele Gemeinden gründen.</p>
<p><strong><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1544" target="_blank">Hier geht es zu Teil 1/3.</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1560" target="_blank">Und hier zu Teil 3/3.</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</title>
		<link>https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 04:36:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen. Viele christlich erzogene Jugendliche haben Zweifel an ihrer Errettung, weil sie keine&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über <strong>wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens</strong>, <strong>radi­kale Nach­folge</strong> und das <strong>enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion</strong>. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen.</em></p>
<p><strong>Viele christlich erzogene Jugendliche haben Zweifel an ihrer Errettung, weil sie keine „schwarz/weiß”-Umkehr erlebt haben. Oft sieht es dann so aus, dass diese Jugendlichen schon in der Gemeinde sind und trotzdem gehen sie bei der nächsten Evangelisation wieder nach vorne und bei der nächsten wieder… Was ist die Lösung?</strong></p>
<p><em><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="size-full wp-image-1577 alignright" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg" alt="" width="303" height="354" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg 704w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_-257x300.jpg 257w" sizes="(max-width: 303px) 100vw, 303px" /></a></em><strong>Wilhelm Pahls:</strong> Oft hört man Menschen sagen, und zwar aus einer tiefen Not heraus: „Ich habe immer wieder Probleme mit der Heilsgewissheit.“ Und jedes Mal, wenn sie eine ernste Predigt hören, kommt wieder die Frage: „Bin ich wirklich wiedergeboren?“ Was ist überhaupt Heilsgewissheit? In dem Wort steckt das Wörtchen „Gewissheit“, das bedeutet auch Überzeugung. Das Wort bedeutet ganz einfach: Ich bin davon überzeugt, dass ich bekehrt und wiedergeboren bin! Das ist alles. Heilsgewissheit hat nichts mit Gefühlen zu tun.</p>
<p>Und warum bin ich überzeugt? Weil ich das selber erlebt hab. Das kann mir ja keiner ausreden. Das hat ja nicht die Oma oder die Tante für mich gemacht. Auch nicht die Eltern. Ich habe mich bekehrt und Jesus aufgenommen und das weiß ich ganz genau. Ich war selber dabei.</p>
<p>Ich hab es in dieser Evangelisation schon mal so erklärt: Da ist ein Paar, das verliebt oder verlobt ist. Die beiden haben sich jedenfalls gern und sind schon jahrelang zusammen. Wenn es unbekehrte Leute sind, leben sie vielleicht sogar zusammen und leben wie Eheleute; aber in Wirklichkeit sind sie keine. Wenn es ums Erben ginge – angenommen, er wäre sehr reich und sie normal begütert, und der Mann würde plötzlich sterben-, was würde sie dann kriegen? Keinen Cent! Sie hat überhaupt keine Rechte.</p>
<p>Aber angenommen sie heiraten beide – der entscheidende und rechtliche Akt passiert ja nicht in der Kirche sondern beim Standesamt-, beide sagen ja, die beiden und die Trauzeugen geben ihre Unterschrift.Der Standesbeamte unterschreibt die Heiratsurkunde und versieht sie mit einem Siegel. Jetzt gehen die Jungverheirateten aus dem Standesamt und da geschieht ein Unglück: Der Mann wird von einem Auto angefahren. Er fällt unglücklich, bricht sich das Genick und ist tot.</p>
<p>Wer kriegt sein ganzes Vermögen? Seine Frau! Die Brüder kriegen keinen Cent. Die Ehefrau bekommt alles! Warum? Weil die beiden einen Bund gemacht haben! Aber der Bund hat nichts mit dem Gefühl zu tun. Sie haben eine Entscheidung getroffen und haben in Gegenwart der Trauzeugen und in Gegenwart der zuständigen Behörde „Ja“ gesagt. Es hängt unheimlich viel von diesem Bund ab, von diesem Augenblick der Entscheidung.<span id="more-1544"></span></p>
<p>So ist es auch auf der geistlichen Ebene. Ich habe mit meinem Herrn einen Bund gemacht! Warum bin ich so sicher? Weil ich es selbst gemacht habe. Das kann mir doch keiner ausreden.</p>
<p>Ältere Leute haben öfters das Problem, dass ihre Gewissheit vom Gefühl abhängt. Obwohl jemand wirklich bekehrt ist, bekommt er plötzlich ein bedrückendes Gefühl und fragt sich, ob sie wirklich richtig bekehrt hat. Und dann wird ein entscheidender Fehler gemacht. Er bittet Gott wieder um Vergebung für Sünden, die Gott ihm schon lange vergeben hat!</p>
<p>Aber hier gilt: Bitte nie mehr um Vergebung einer Sünde die vor der Bekehrung geschah. Denn diese Sünde gibt es nicht mehr. Wenn wir es immer wieder tun, dann machen wir Jesus sehr traurig damit! Wir zeigen damit, dass wir ihm gar nicht vertrauen.</p>
<p>Nach der Bekehrung geht das Leben weiter. Am Tag nach der Bekehrung stellt jemand fest: „Das Fahrrad, mit dem ich gerade zur Schule fahre, gehört mir ja gar nicht. Das habe ich vor einigen Monaten mal auf dem Bahnhof mitgehen lassen.“ Dann wird wahrscheinlich der Teufel sofort kommen und sagen: „Duu willst bekehrt sein und fährst mit einem gestohlenen Fahrrad durch die Gegend!?“ Und dann kommen schon wieder einige ins Schwimmen und denken: „Ich glaube, ich bin wohl doch nicht wirklich bekehrt! Ich fahre ja mit einem gestohlenen Fahrrad durch die Stadt.“</p>
<p>Jesus hat aber die Sünde vergeben und hat dein Herz gereinigt! Doch der Herr Jesus will nicht nur dein Herz reinigen, er will auch deine Garage reinigen, (deinen Computer, dein Bücherregal und deine Beziehungen zu anderen Menschen.) Jetzt muss alles geordnet werden. Das Fahrrad muss also wieder zurück.</p>
<p>Und wenn einem dann wieder eine Sünde einfällt, die man vor der Bekehrung getan hat, dann bittet man Gott nicht erneut um Vergebung. Sünde ist ja vergeben. Aber vielleicht muss man bei einer Person – an der man damals schuldig geworden ist – anrufen und reinen Tisch machen. Aber zwischen dem Bekehrten und Gott ist seit der Bekehrung alles in Ordnung.</p>
<p><strong>Aber angenommen, jemand war schon lange bekehrt. Vielleicht hat er sich, wie die meisten Jugendlichen in christlichen Gemeinden, schon als Kind mal irgendwie für Jesus entschieden. Diese Jugendlichen haben in ihrem Leben nie eine „krasse“ Änderung erlebt, da sie schon von Kind auf alles hörten und von „groben“ Sünden bewahrt geblieben sind…</strong></p>
<p>…sie haben es sozusagen mit der Muttermilch eingesogen. Aber trotzdem haben sie hoffentlich einen Punkt, wo sie einen entscheidenden Schritt gemacht haben.</p>
<p>Wenn ich an unsere älteste Tochter denke, Karina – sie war so eine liebes Kind. Von klein auf immer dabei. Sie hat gebetet, war immer in der Kinderstunde und, und, und. Dann kam ein Sonntagmorgen, an dem der Evangelist Sigmund Schmidt predigte – und an diesem Tag hat Karina zum ersten Mal begriffen: „Ein Kind Gottes wird man, wenn man in einer persönlichen Entscheidung Jesus ins Herz aufnimmt. Jesus war schon immer bei mir, aber er war nicht in mir. Wiedergeboren wird man, wenn man Jesus aufnimmt.“</p>
<p>Und dann ist sie zu Onkel Sigmund gegangen. Er hat es ihr genau erklärt, dann haben sich beide hingekniet und Karina hat sich bekehrt, zum ersten Mal richtig bekehrt. Dann ist sie zu Mutti gelaufen, um ihr mit Freuden alles zu erzählen.</p>
<p>Ich war zwar gerade nicht zu Hause, aber Karina wusste, wann ich heimkommen wollte, sie hat sich dann an die Straße gestellt und gewartet, bis ich kam. Als ich dann kam, hat sie dort Anhalter gespielt. Und dann hab ich angehalten; Karina sprang zu mir ins Auto und überschlug sich beinahe mit ihren Worten: „Vati, Vati, ich bin jetzt auch bekehrt, jetzt bin ich ein Gotteskind. Onkel Siegmund hat mir dabei geholfen.“</p>
<p>Es geht darum dass man diese Entscheidung einmal ganz bewusst trifft. Es ist in diesem Fall egal, ob ich ein schlimmes Leben geführt habe oder meistens lieb war. Wir sind verloren, von Adam her und müssen wiedergeboren werden. Und die Kinder von Evangelisten sind genauso verloren wie die Kinder von Schwerverbrechern. Wir müssen uns bekehren. Und wenn jemand das erlebt, dann ist es jedes Mal ein gewaltiges Ereignis! Der ganze Himmel nimmt daran teil.</p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1553" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zu Teil 2/3.</strong></a><br />
<a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1560" target="_blank" rel="noopener"><strong>Und hier zu Teil 3/3.</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Eindrücke vom Einsatz auf dem Flohmarkt Düren</title>
		<link>https://nimm-lies.de/eindrucke-vom-einsatz-auf-dem-flohmarkt-duren/1260</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 11:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betanien]]></category>
		<category><![CDATA[CLV]]></category>
		<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[evangelistische Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Straßeneinsatz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eddi-on.de/?p=1260</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/eindrucke-vom-einsatz-auf-dem-flohmarkt-duren/1260">Eindrücke vom Einsatz auf dem Flohmarkt Düren</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1266" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007-1024x768.jpg" alt="" width="660" height="495" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007-1024x768.jpg 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007-300x225.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007-768x576.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007-1320x990.jpg 1320w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></a></p>
<p><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_007.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""></a><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1263" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004-768x1024.jpg" alt="" width="660" height="880" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004-768x1024.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004-225x300.jpg 225w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004-420x560.jpg 420w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004-1320x1760.jpg 1320w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></a></p>
<p><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_004.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""></a><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1267" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008-1024x768.jpg" alt="" width="660" height="495" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008-1024x768.jpg 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008-300x225.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008-768x576.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008-1320x990.jpg 1320w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></a></p>
<p><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_008.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""></a><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1269" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010-1024x768.jpg" alt="" width="660" height="495" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010-1024x768.jpg 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010-300x225.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010-768x576.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010-1320x990.jpg 1320w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></a></p>
<p><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_010.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""></a><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_006.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-1265" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/IMG20110416_006-1024x768.jpg" alt="" width="660" height="495" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_006-1024x768.jpg 1024w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_006-300x225.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_006-768x576.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_006-1320x990.jpg 1320w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/IMG20110416_006.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></a></p>
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		<title>Dwight L. Moody – Vater der modernen Evangelisation</title>
		<link>https://nimm-lies.de/dwight-l-moody-%e2%80%93-vater-der-modernen-evangelisation/834</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 16:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biografien]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Christliche Verlagsanstalt Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Dwight L. Moody]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[John Pollock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dwight Lyman Moody. Ein Mann des 19. Jahrhunderts. Er wird zu den größten Evangelisten überhaupt gezählt. Und es verwundert dabei ein wenig, dass aktuell keine Biografie über ihn regulär erhältlich ist. In meiner Bibliothek fand ich jedoch kürzlich ein Exemplar. Geschrieben von John Pollock. Thema&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/dwight-l-moody-%e2%80%93-vater-der-modernen-evangelisation/834">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE">Dwight Lyman Moody. Ein Mann des 19. Jahrhunderts. Er wird zu den größten Evangelisten überhaupt gezählt. Und es verwundert dabei ein wenig, dass aktuell keine Biografie über ihn regulär erhältlich ist. In meiner Bibliothek fand ich jedoch kürzlich ein Exemplar. Geschrieben von John Pollock.<span id="more-834"></span></p>
<p lang="de-DE"><strong>Thema und Inhalt </strong></p>
<p lang="de-DE">Moody geht als junger Mann nach Chicago, um dort im Schuhladen seines Onkels zu arbeiten. Zur gleichen Zeit erfährt die Stadt eine Erweckung. Mitgerissen davon, schreibt er:</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE"><em>Es gibt hier eine große religiöse Erweckung. Ich gehe jeden Abend zu den Versammlungen, und ich habe große Freude daran. Es ist, als wäre Gott selbst zugegen. S. 37</em></p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Er fragt nach Möglichkeiten um dienen zu können und beginnt damit, Kinder zum Gottesdienst einzuladen. Sein Eifer ist beispielhaft und zeugt von großer Erfindungsgabe. Immer wieder ersinnt er sich neue Tricks, um Schüler auch in seine von ihm geführte Sonntagsschule zu locken.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE"><em>Er wählte zwölf oder fünfzehn der zerlumptesten Jungen aus und versprach jedem, der bis Weihnachten regelmäßig die Sonntagsschule besuche einen neuen Anzug. S. 87</em></p>
</blockquote>
<p lang="de-DE"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-835 alignright" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Moody.jpg" alt="" width="243" height="322" /></strong>Moody reift und erreicht durch seine sehr einfache, aber liebevolle Art, dass Menschen errettet werden. Viele der Neubekehrten in der Stadt, fühlen sich jedoch in den prächtigen Kirchen nicht wohl. Auch, weil das einfache Volk dort nicht gern gesehen wird. Moody entschließt eine eigene, aber an keine Konfession gebundene Kirche zu gründen. Großen Wert auf die Lehre legt er nicht dabei.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE"><em>Moody und zwei Freunde entwarfen eine schlichte Erklärung zur Lehre und eine Organisationsform, die sich an die der Kongregationalisten anlehnte. Auf Emmas Rat </em>[Moodys Ehefrau] <em>wurden ein Taufstein und ein großes Taufbecken vorgesehen, weil sowohl Kinder- als auch Erwachsenentaufe möglich war. S. 94</em></p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Es ist verwunderlich, dass Moody erst über Umwege, und aus der Not heraus, zu predigen beginnt. Eine improvisierte Ansprache fiel ihm dabei nicht schwer. Ganz im Gegensatz zu einer strukturierten, formalen Predigt.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">„<em>In jenen frühen Tagen bedeutete das Predigen für ihn eine schwere Arbeit“, berichtete ein Geistlicher aus Chicago. „Eines Tages kam ich in sein Zimmer, als er sich bemühte, eine Predigt vorzuberei</em><em>ten. Er hatte die Jacke abgelegt und beschäftigte sich mit seiner Bibel und einer Konkordanz, während ihm der Schweiß übers Gesicht lief. S. 94</em></p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Auf einer Sonntagsschul-Vereinigung spricht er folgende Worte:</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE"><em>„Seid freundlich – gewinnt durch Liebe. Wenn ein Mensch das Herz voller Liebe hat und ein wenig gesunden Menschenverstand, dann wir er Erfolg haben.“ S. 126</em></p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Erst später beginnt seine Zeit der großen Evangelisationen mit Tausenden Zuhörern und Bekehrungen. Eine Evangelisation in schottischen Edinburgh führt zu Wiedervereinigung von Kirchen. Überhaupt setzt sich Moody stark für Einheit unter Christen ein. So stark, dass es  befremdlich wirkt.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE"><em>Sein Wille zur Zusammenarbeit übertraf das Vorstellungsvermögen seiner Freunde, die schockiert waren, als er für die Errichtung einer katholischen Kirche für die Iren in Northfield spendete, und die sich ganz entsetzt zeigten, als er die Einladung eines römisch-katholisch gewordenen Freundes annahm, bei ihm den Erzbischof Corrigan von New York zu treffen. Dem Erzbischof sagte er: „Mir wäre es die größte Freude, wenn ganz New York für Christus wachgerüttelt würde. Und wäre es nicht wunderbar, wenn alle Kirchen sich da zu einer gemeinsamen</em><em> Anstrengung fänden&#8230;“ Der Erzbischof habe die Macht, das in den römisch-katholischen Kirchen zu bewirken, und die anderen Kirchen würden diesem Beispiel dann gewiss folgen. S. 450</em></p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Interessant auch sein Umgang mit den Kindern:</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE"><em>Er wollte auch gern, dass seine Kinder Christen würden, doch er wollte sie zugleich – und damit war er seiner Zeit weit voraus – vor einer Überdosis bewahren. Deshalb gab es zum Beispiel vor dem Frühstück kein Gebet. „Für Vater hatte es keinen Sinn, eine ganze Familie beim Duft von Kaffee und gebratenem Schinken mit einer Andacht zu quälen.“ Und wenn die jungen Moodys auch in einem religiös bestimmten Haus aufwuchsen, hab es doch keine erzwungenen oder mühsam aufgebauten frommen Gespräche. Moody stimmte auch nicht mit der landläufigen Meinung überein, man dürfe Kinder zwar sehen, nicht aber hören. S. 419</em></p>
</blockquote>
<p lang="de-DE"><strong>Form und Sprache</strong></p>
<p lang="de-DE">Das Buch ist auf einigen Seiten recht zäh. Biografien von Männern und Frauen Gottes können sehr nützlich sein. Es ist aber schade, wenn durch langweilig geschriebene Passagen die Lesefreude genommen wird.</p>
<p lang="de-DE"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-845 alignright" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Dwight_Lyman_Moody_c-geschnitten.jpg" alt="" width="106" height="137" /><strong>Autor</strong></p>
<p lang="de-DE">John Pollock ist Autor vieler Biografien. Er hat zum Beispiel über Wesley, Hudson Taylor, John Newton und auch Billy Graham Bücher verfasst.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Fazit</strong></p>
<p lang="de-DE">Das Buch gibt einen guten Einblick in das Leben Moodys. Viele Bereiche seines Lebens werden erfasst. Seine jungen Jahre, seine geistliche Entwicklung, sein Wirken und Arbeiten im Dienst. Auch ganz persönliche Dinge wie die Kindererziehung werden kurz behandelt. Gefehlt haben mir ausführliche Informationen über seine Theologie und das Verhältnis zu seiner Ehefrau. Leider werden auch viele, für mich unnötige Details erwähnt, die durch Streichung sicher 100 Seiten eingespart hätten. Ein wenig „trocken“. Aber trotzdem lesenswert.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Daten</strong></p>
<p><strong>Titel:</strong><strong> </strong>Dwight L. Moody – Vater der modernen Evangelisation<strong><br />
Autor:</strong> John Pollock<br />
<strong>Seiten:</strong> 487<br />
<strong>Einband:</strong> Hardcover<br />
<strong>Format:</strong> 13 cm x 19 cm<br />
<strong>Verlag:</strong> Christliche Verlagsanstalt Konstanz<br />
<strong>Jahr:</strong> 1. Auflage 1973<br />
<strong>Preis:</strong> -,&#8211; EUR<br />
<strong>erhältlich:</strong> <strong><a href="http://www.amazon.de/Dwight-Moody-Vater-modernen-Evangelisation/dp/B002T86EUG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1284832686&amp;sr=8-1" target="_blank">Amazon</a></strong></p>
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		<title>Michael Putzi: Vom Eishockey-Profi zum Evangelisten</title>
		<link>https://nimm-lies.de/m-putzi-vom-eishockey-profi-zum-evangelisten/767</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 21:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bruderhand]]></category>
		<category><![CDATA[CBD]]></category>
		<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey-Profi]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelist]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Putzi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 31. Oktober hat mittlerweile mehrere Bedeutungen. Viele Hunderte Jahre war es ein Gedenktag für den Beginn der Reformation. Erst seit einigen Jahren gewinnt dieser Tag mit Halloween seine ursprüngliche, heidnische Bedeutung zurück. Als christliche Jugend war uns eine Alternative für die heidnischen Feiern wichtig.&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/m-putzi-vom-eishockey-profi-zum-evangelisten/767">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/m-putzi-vom-eishockey-profi-zum-evangelisten/767">Michael Putzi: Vom Eishockey-Profi zum Evangelisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der 31. Oktober hat mittlerweile mehrere Bedeutungen. Viele Hunderte Jahre war es ein Gedenktag für den Beginn der Reformation. Erst seit einigen Jahren gewinnt dieser Tag mit Halloween seine ursprüngliche, heidnische Bedeutung zurück.</em></p>
<p><em>Als christliche Jugend war uns eine Alternative für die heidnischen Feiern wichtig. Um vor allem Jugendliche zu erreichen führten wir einen Gottesdienst mit dem jungen Evangelisten <a href="http://www.bruderhand.de/evangelist/michael-putzi/berichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Michael Putzi</a> aus der Schweiz durch. In einem Interview gab er einen kleinen Einblick in sein Leben.</em></p>
<p><strong>Update 01.05.2017</strong>: Weiter unten <a href=#video>verlinken wir auf ein Video</a>, in dem Michal Putzi aus seinem Leben erzählt.</p>
<p><strong>Erst Eishockey-Profi, dann Drogenopfer und zuletzt Prediger. D</strong><strong>as ist ja keine gewöhnliche Laufbahn, die man </strong><strong>einschlägt. Kannst du etwas mehr dazu erzählen.</strong></p>
<p><strong><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/4cd69a8116e349f7b168cf4df8f8a308.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8194" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/4cd69a8116e349f7b168cf4df8f8a308.jpg" alt="4cd69a8116e349f7b168cf4df8f8a308" width="110" height="159" /></a>Michael Putzi:</strong> Mein absoluter Traum und mein Ziel war Eishockeyprofi zu werden. Ich habe mein halbes Leben darin investiert. Mit elf Jahren hab ich angefangen und alles auf diese Karte gesetzt. 18 Jahre habe ich gespielt.</p>
<p>Natürlich, wenn man in das Teeny-Alter kommt werden auch andere Dinge sehr interessant. Da hab ich mich auch mächtig ins Zeug gelegt. Das Trinken gehörte bei mir zu diesen Dingen. Ich bin dann auch in Kreise geraten, in denen Drogen genommen wurde. Es begann zuerst mit Kiffen, dann kam Kokain dazu.</p>
<p>Als der Vorstand des Eishockeyclubs das bemerkte, musste ich sofort damit aufhören. Ich habe dann auch versprochen mit den Drogen aufzuhören. Ich habe es mir vorgenommen. Aber immer wieder bin ich zurückgefallen. Und das hat dann dazu geführt, dass ich unter Alkohol- und Drogeneinfluss einen schweren Autounfall hatte. Das war, als ich in der zweithöchsten Eishockeyliga der Schweiz gespielt hatte. Die Folge war die Kündigung des Vertrags im Eishockeyclub.</p>
<p><span id="more-767"></span>Durch diesen Vorfall entstand ein Riss in mir. Ab diesem Zeitpunkt ging‘s bergab in meinem Leben. Mein Suchtkonsum wurde immer stärker. Beziehungen zerbrachen&#8230; Mit 29 Jahren war ich an einem Punkt angekommen, wo ich nicht mehr leben wollte. Meine Beziehung war kaputt, meine Karriere war vorbei. Das Leben lohnte sich nicht mehr. Doch dann kam Jesus in mein Leben&#8230;</p>
<p><strong>Dazu kommen wir gleich noch etwas detaillierter &#8230; </strong><strong>Es wird heute viel üb</strong><strong>er den Teufel geschmunzelt. Vor allem beim Karneval sieht man, dass die Menschen Satan nicht ernst nehmen. Michael, gibt es einen Teufel?</strong></p>
<p><strong>Michael Putzi:</strong> Also wenn es keinen Teufel gäbe, dann wäre die Bibel ein Märchenbuch. Denn die Bibel spricht oft vom Feind Gottes. Lange habe ich ihn nicht erkannt.</p>
<p>Es war kurz bevor ich Selbstmordgedanken hatte. Es war, als ob ich eine Stimme hören würde: „Bring dich doch um! Du hast versagt! Schau dir dein Leben an! Nimm dir doch das Leben, dann ist alles vorbei!“ Es war nicht meine innere Stimme. Es waren nicht eigene Gedanken. Es war der Teufel, der nur die Zerstörung der Seele im Sinn hat. Ganz klar, es gibt den Teufel. Aber die Bibel sagt, dass er sich verstellt. Zum Beispiel als Engel des Lichts. Er gibt sich manchmal sehr fromm aus.</p>
<p><strong>Du sagst, dass dich das Christentum überzeugt hat. Wie kam das, und warum Christentum? Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Wir haben Zugang zu allen Religionen. Und gerade in unserer Kultur wird gesagt, dass überall die Wahrheit zu finden ist.</strong></p>
<p><strong>Michael Putzi:</strong> Als die Frage zum Sinn des Lebens in meinem Leben immer größer wurde, kam mir mein früherer Religionslehrer in den Sinn. Er könnte mir dir Wahrheit sagen. Ich habe ihn dann besucht und er hat mir einen Tipp gegeben. Er sagte: „Michael, beginn in der Bibel zu lesen. Nimm dir einen Monat Zeit, beginn im Neuen Testament und bitte um ein Zeichen von Jesus Christus.“ Im ersten Moment dachte ich, was soll ich mit der Bibel? So ein altes Buch&#8230;</p>
<p>Er sagte dann aber: „Wenn ein Monat nichts passiert, dann kannst du die Bibel wieder weglegen, dann gibt es nichts.“</p>
<p>Dieser Satz hat mich total herausgefordert. Ich habe angefangen in der Bibel zu lesen. Am Anfang verstand ich nichts. Aber an den darauffolgenden Tagen sind ganz besondere Dinge geschehen. Und ich erkannte, da ist jemand. Die Bibel wurde mir auf einmal so lebendig. So, dass ich darin die Wahrheit von Jesus Christus erkannte. Deshalb sage ich, auch wenn es viele Religionen gibt: Nur das Evangelium bringt uns Heil. Das sagt uns die Bibel.</p>
<p><strong>Was würdest du denn sagen, wann begann dein Leben als Christ? Also das Ausziehen des alten Mantels und das Anziehen des neuen Mantels. Wie geschah es praktisch?</strong></p>
<p><strong>Michael Putzi:</strong> Drei Wochen nachdem ich angefangen hatte die Bibel zu lesen, war der entscheidende Moment gekommen. Daheim in meinem Bett hatte ich eine kleine Schrift gelesen: Gott persönlich kennenlernen. Darin stand ein Lebensübergabegebet mit dem Satz: „VATER im Himmel, mir ist klargeworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und dadurch von dir getrennt bin.“ In diesem Augenblick wusste ich, ich bin getrennt von Gott! Es war, als ob vor meinem Inneren ein Film ablief. So viele Dinge, die GOTT nicht gefallen. Ich habe vielen Menschen Leid angetan.</p>
<p>Das Gebet ging dann weiter: „Bitte vergib mir alle meine Schuld. Danke, dass alle meine Sünden vergeben sind, weil CHRISTUS für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. HERR JESUS, übernimm DU die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie DU mich haben willst.“</p>
<p>Ich habe das von Herzen gebetet und erlebte eine gewaltige Veränderung in meinem Leben. Es war der Moment meiner Umkehr. Eine ganz klare Entscheidung für JESUS.</p>
<p><strong>Du hast ja eine Sportlerkarriere hinter dir. Manche Menschen sagen, der Glaube an Gott ist etwas für Verlierer. Ist Christentum etwas für Überflieger oder doch für Verlierer? </strong></p>
<p><strong>Michael Putzi: </strong>Also gekommen ist Christus für jeden! Für jedermann. Aber vor allem für Menschen, die kapitulieren. Die sagen: „Ich schaffe es nicht alleine. Ich brauche einen persönlichen Erlöser.“ Natürlich lebt auch ein Christ nicht perfekt. Es gibt immer Situationen, in denen man in Sünde hineintritt. Aber wenn wir gesündigt haben, können wir es JESUS bekennen und Vergebung real erfahren, im Hier und Jetzt. Das ist etwas, was es in keiner Religion gibt.</p>
<p><strong>Du bist im Gegensatz zu vielen jugendlichen Christen in einer nichtchristlichen Familie aufgewachsen. Manche werfen jungen Christen vor, keine eigene Entscheidung getroffen zu haben. Sie hätten keine eigene </strong><strong>Wahl. Sie würden ja nichts anderes kennen. Was würdest du denen raten, die sich in der Gemeinde oder Familie eingeengt fühlen, und sich lieber einmal in der Welt umschauen würden? Welchen Ratschlag würdest du diesen jungen Menschen geben? Du kennst ja beide Seiten&#8230;</strong></p>
<p><strong>Michael Putzi: </strong>Ich habe mittlerweile mit einigen aus christlichen Familien geredet. Sie sagen dann auch: „Du hast das erlebt, und ich hab das nicht erlebt. Es reizt mich schon, das alles zu erleben.“ Und meine Antwort darauf ist immer wieder: „Die Welt verspricht so viel, aber am Ende hält sie nichts, und du bezahlst einen unendlich hohen Preis dafür.“</p>
<p>Ich habe auch versucht glücklich zu werden. Das wollte ich dadurch schaffen, indem ich alles ausprobierte. Und es gibt ein großes Angebot. Aber schlussendlich hat es mich nur leerer gemacht. Und heute sage ich, dass es ein großes Geschenk ist, wenn man in einem christlichen Haus aufwachsen darf. Wo es vor allem auch vorgelebt wird. Nicht überall wird es real vorgelebt. Aber es ist ein großes Geschenk und man wird vor vielem bewahrt.</p>
<p><strong>Noch eine letzte Frage. Bist du jetzt glücklich? Bist du jetzt glücklicher? Oder vermisst du etwas aus deinem alten Leben? </strong></p>
<p><strong>Michael Putzi:</strong> Viele die mich von früher kennen sagen: „Es kann doch nicht nur dieser Jesus sein. Es muss doch noch etwas anderes geben.“ Aber seitdem ich Jesus habe, habe ich alles. Natürlich lebe ich immer noch in dieser Welt. Natürlich habe ich auch Ziele und Wünsche. Aber Jesus hat mich glücklich gemacht. Er hat mir diese Sehnsucht nach Liebe gestillt. Ich weiß, dass er immer bei mir ist. Und das Allerwichtigste, wenn ich heute sterbe, werde ich bei IHM sein. Ob heute oder in einem Jahr. Das spielt gar keine Rolle. Ich weiß, ich werde bei Ihm sein.</p>
<p><strong>Vielen Dank, Michael.</strong></p>
<p><a id="video"></a>Gerne verweisen wir auf ein Video von Michael Putzi, dass vom Missionswerk Werner Heukelback produziert wurde:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="uRyrTOkk7r"><p><a href="https://heukelbach.org/ich-war-lebendig-tot">Ich war lebendig tot</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Ich war lebendig tot&#8220; &#8212; Stiftung Missionswerk Heukelbach" src="https://heukelbach.org/ich-war-lebendig-tot/embed#?secret=vHqG97NMbI#?secret=uRyrTOkk7r" data-secret="uRyrTOkk7r" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/m-putzi-vom-eishockey-profi-zum-evangelisten/767">Michael Putzi: Vom Eishockey-Profi zum Evangelisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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