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	<title>Ewigkeit Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Was für ein Segen ist das? Johannes Calvin und die Reichgotteserwartung im Alten Testament</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 08:44:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Calvins Institutio findet sich in Buch 2 ein über drei Kapitel (9-11) gehender Themenblock, der die Beziehung, Ähnlichkeit und Unterschiede vom Alten und Neuen Testament bespricht. Schwerpunkt vom 10 Kapitel (&#8222;Von der Ähnlichkeit des Alten und Neuen Testaments&#8220;) ist dabei die Frage, ob die&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/was-fuer-ein-segen-ist-das-johannes-calvin-und-die-reichgotteserwartung-im-alten-testament/16088">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Calvins Institutio findet sich in Buch 2 ein über drei Kapitel (9-11) gehender Themenblock, der die Beziehung, Ähnlichkeit und Unterschiede vom Alten und Neuen Testament bespricht. Schwerpunkt vom 10 Kapitel (&#8222;Von der Ähnlichkeit des Alten und Neuen Testaments&#8220;) ist dabei die Frage, ob die Menschen im Alten Testament eine irdische oder eine himmlische Herrlichkeit erwarteten. Wollte Mose sein Volk in das irdische Kanaan führen oder in das himmlische. Und wenn in  das himmlische, wie viel wussten die Väter tatsächlich davon, oder wusste vielleicht nur Gott von der ewigen Seligkeit und hat sie den Patriarchen und Gläubigen des Alten Testaments verborgen. Dieses Ziel des Glaubens, das Reich Gottes zu ererben, davon geht Calvin entschieden aus, ist im Neuen Bund das gleiche wie im Alten Bund. Die Väter ererbten nicht eine andere Zukunft als wir, ihre Kinder im Neuen Bund. Eine zentrale Stützstelle ist für Calvin dabei Heb. 11,13-16 (siehe II,10,13), ein Text der davon spricht, dass die Patriarchen eben gar keine erfüllenden irdischen Segnungen bekamen und die zukünftige Heimat erwarteten. Zentral ist aber auch die Phrase &#8222;Ich bin euer Gott&#8220;. Gott ist ein Gott der Lebenden und nicht der Toten. Gottes Gegenwart unter seinem Volk war schon seine größte Zusage seiner über den leiblichen Tod anhaltenden Gemeinschaft mit diesem. Calvin schreibt dazu (II,10,8): <em>&#8222;Und wäre ihnen (Anm.: Dem Volk Israel in der Wüste) nichts weiter gesagt worden, so hätten sie doch eine vollgültige Verheißung des geistlichen Lebens an dem einen Wort gehabt: &#8222;Ich bin euer Gott&#8220; (Ex. 6,7). Denn er hat sich nicht allein für unseren Leib zum Gott gegeben, sondern in besonderer Weise für die Seele; diese müsste aber von ihm ferne im Tode verbleiben, wenn er sie nicht in Gerechtigkeit mit sich verbände! Ist aber diese Verbindung da, so bringt sie ewiges Heil mit sich!&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Kapitel ist für jeden lesenswert, der sich die Frage stellt, wie viel von der ewigen Seligkeit den &#8222;Vätern&#8220; bekannt war. Die Menge an Zitaten, die Calvin aus den Liedern Davids und aus prophetischen Texten anbringt, ist erschlagend. Ich sehe in diesem Kapitel aber auch ein wichtiges Korrektiv für die Bewertung der irdischen Segnungen im Leben der Patriarchen. Wie oft verkündigen auch Prediger &#8222;des neuen Bundes&#8220;, wie großartig z.B. Jakob gesegnet war, und konzentrieren sich dabei ausschließlich auf sein irdisches Leben. <em>Doch was für ein Segen ist das?</em> Ein Leben voll Elend, Ängsten, Todeserfahrungen, Betrug? Calvin bittet uns darum, den Segen Jakobs genauer anzuschauen. Was für ein Segen ist das? Calvin führt zum Schluss von II,10,12 an, dass Jakob entweder undankbar war, als er von der &#8222;bösen Zeit seines Lebens&#8220; zeugt, oder gerade den Kern der Sache trifft. Doch lest selbst im nächsten großen Abschnitt aus II,10,12, das uns auch einen Einblick in die illustrierende Kunst Calvins zeigt und wie nah er uns die Erlebnisse Jakobs bringt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Und nun ist Jakob gar das Urbild furchtbarsten Elendes. Unruhig ist seine Jugend daheim — unter dem Drohen des erstgeborenen Bruders, das ihn schließlich zur Flucht zwingt. So war er denn ein Flüchtling, und es ist schon allein bitter ge­nug, fern von Eltern und Vaterland leben zu müssen; aber bei seinem Onkel, dem Laban, wird er keineswegs freundlicher und menschlicher aufgenommen. Daß er sie­ben Jahre so harten und rauhen Dienst tut (Gen. 29,20), wäre noch ein Geringes, wenn er nicht mit böser List noch um die Frau betrogen würde! So muß er denn um des zweiten Weibes willen abermals in den Dienst hinein, und da dörrt ihn nach seiner eigenen Klage am Tage die Sonne mit ihrer Glut, und des Nachts quält ihn schlaflos die Kälte! (Gen. 31,40). Zwanzig Jahre trägt er dies harte Leben, und alle Tage erlaubt sich sein Schwiegervater neue Ungerechtigkeiten gegen ihn. Auch zu Hause hat er keine Ruhe: seine Weiber zerreißen und zerstören ihm mit Haß und Streit und Eifersucht das ganze Hauswesen. Dann trifft ihn der Befehl, in die Heimat zurückzuziehen. Aber sein Abschied sieht eher schnöder Flucht ähnlich; und sein Schwiegervater treibt das Unrecht gegen ihn so weit, daß er ihn noch mitten auf dem Wege mit Vorwürfen quält! (Gen. 31,23). Aber bald droht ihm noch größere Not. Denn er zieht ja seinem Bruder entgegen — und er sieht den Tod vielfältig vor Augen, weil Esau in seiner Grausamkeit und seinem Haß ihn eben vielfältig bedroht. Furcht und Bangigkeit macht ihm das Herz schwer, solange er auf das Kommen seines Bruders wartet (Gen. 32,12). Und als er ihm gegen­übertritt, da fällt er ihm wie halbtot zu Füßen — bis er merkt, daß Esau versöh­nungsbereiter ist, als er zu hoffen gewagt! Aber dann wird ihm Rahel, sein einzig geliebtes Weib, gleich beim Betreten des Landes durch den Tod entrissen (Gen. 35,16-20). und dann erhält er bald die Botschaft, daß der Sohn, den Rahel ihm ge­geben und den er mehr liebte als die anderen alle, von einem wilden Tier zerrissen sei (Gen. 37,32). Wie furchtbar sein Schmerz über den Tod des Sohnes war, das sagt er uns selber: er weinte lange Zeit um ihn und wollte sich nicht trösten lassen, hatte auch nichts anderes mehr vor, als „mit Leid hinunterzufahren in die Grube zu seinem Sohn“. Unterdessen nimmt einer seiner Tochter die Ehre (Gen. 34,2), und seine Söhne üben grausame Rache an dem Übeltäter. Dadurch kommt nun der Vater in Verruf bei allen Landesbewohnern, und die Gewalttat der Söhne droht ihn selbst ins Unglück zu stürzen! Was für Angst und Not und Herzeleid macht ihm das alles! Dann erlebt er die unerhörte Freveltat seines erstgeborenen Sohnes Ruben — furchtbarste Schande! (Gen. 35,22). Denn es ist an sich schon schrecklich, die eigene Frau entehrt zu sehen — was soll man aber sagen, wenn der eigene Sohn solchen Frevel begeht? Aber bald darauf besudelt neue Blutschande die Familie (Gen. 38,18); es müßte gar ein Mann, den alle Not sonst nicht hätte beugen und knicken können, unter soviel Schande zusammenbrechen! Und gegen Ende seines Lebens, als er dem Hunger der Seinen Abhilfe tun will, da streckt ihn eine neue Unglücksbot­schaft zu Boden: der eine Sohn liegt in Fesseln — und um ihn wiederzubekommen, soll er seinen Liebling Benjamin fremden Händen überlassen! (Gen. 42,34). Wie soll er in so viel Kummer und Not auch nur einen Augenblick fröhlich aufgeatmet haben? Er selbst ist dafür der beste Zeuge: er versichert dem Pharao: „wenig und böse ist die Zeit meines Lebens“ (Gen. 47,9). Ist er aber nach seinem eigenen Zeugnis alle Lage seines Lebens in Jammer und Elend gewesen, so bezeugt er damit klar, daß er das Glück noch nicht empfangen hatte, das ihm der Herr verheißen. S<strong>o war denn Jakob entweder ein böser, undankbarer Mensch, der Gottes Gnade nicht zu schätzen vermochte — oder er gab mit diesen Worten ein wirkliches Zeugnis für sein Elend auf Erden ab. War es aber ein wirkliches Zeugnis, so folgt daraus, daß er seine Hoffnung nicht an das Irdische geheftet hat!</strong>&#8222;</em></p>
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		<title>Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 04:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[evangelistische Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Werner Deppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hölle als Gesprächsthema oder als Inhalt in christlichen Zeitschriften ist wahrlich alles andere als ausgereizt. Und auch die christlichen Verleger halten sich bei diesem unangenehmen Thema eher zurück. Dieser Eindruck entsteht zumindest wenn man nach Literatur zur Hölle sucht. Aktuell sind meines Wissen im&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/hans-werner-deppe-wie-wird-es-in-der-holle-sein/2088">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/hans-werner-deppe-wie-wird-es-in-der-holle-sein/2088">Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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<figure class="alignright"><a href="https://www.cbuch.de/deppe-wie-wird-es-in-der-hoelle-sein.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-300x300.jpg" alt="wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe" class="wp-image-8937" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-300x300.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-150x150.jpg 150w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-120x120.jpg 120w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe.jpg 390w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Hölle als Gesprächsthema oder als Inhalt in christlichen Zeitschriften ist wahrlich alles andere als ausgereizt. Und auch die christlichen Verleger halten sich bei diesem unangenehmen Thema eher zurück. Dieser Eindruck entsteht zumindest wenn man nach Literatur zur Hölle sucht. Aktuell sind meines Wissen im Wesentlichen nur zwei Titel erhältlich. &#8222;Die Wirklichkeit der Hölle&#8220; mit David Hilborn als Herausgeber und ein Buch von Hans-Werner Deppe, welches ich hier vorstellen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie wird es in der Hölle sein?</em> ist im Jahre 2005 erschienen und ist jetzt in der vierten, überarbeiteten Auflage erhältlich. In seinem gerade einmal 94 Seiten dünnen Büchlein wendet sich der Autor gleichsam an Christen und Nichtchristen. Dabei stellt er zuerst fest, wie wenig die Wahrheit der Hölle in der Gesellschaft und unter vielen Christen präsent ist. Darüber wird nicht gerne gesprochen. Es passt scheinbar nicht zum &#8222;lieben Gott&#8220;. Der natürliche Mensch hört lieber, dass Gott unendlich gut und lieb ist. So fürchten sich nicht wenige Prediger und Pastoren im Land&nbsp; von einem Gott zu reden, der seinen Zorn über die Sünder ausschütten wird.</p>



<span id="more-2088"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Kapitel räumt Hans-Werner Deppe mit falschen Vorstellungen von der Hölle auf. Dazu gehören die mittelalterlichen Phantasien, die besonders von der römisch-katholischen Kirche verbreitet wurden. Im Gegensatz dazu aber auch &#8222;modern-theologische Leugnungen, Abschwächungen oder Umdeutungen&#8220; aus aktueller Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen haben den Eindruck, dass der Gott des Alten Testaments nichts oder wenig mit dem Gott des Neuen Testaments zu tun hat. Im AT wirkt Gott für viele grausam und voll Zorn. Im NT wird er in der Gestalt Jesu als ein Gott der Liebe eingeschätzt. Weiter scheint die Hölle eine Erfindung des Neuen Testaments zu sein, da im AT relativ wenig darüber steht. Der Autor zeigt deshalb auf, dass bereits im AT Hinweise auf eine Auferstehung der Toten festzustellen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst ab der Mitte des Buches geht es um die eigentliche Frage des Buches. Wie wird es in der Hölle sein? Jesus hatte relativ oft darüber gesprochen. In Gleichnissen und anderen Reden. Dabei hat er oft sehr drastisch und deutlich gesprochen. Seine Vokabeln zur Hölle zeichnen ein düsteres Bild. &#8222;Weinen und Zähneknirschen&#8220;, &#8222;unauslöschliches Feuer&#8220;, &#8222;ewiges Feuer&#8220;, &#8222;äußere Finsternis&#8220;, ein Ort, an dem &#8222;ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hans-Werner Deppe stellt sich entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass lediglich das &#8222;Getrennt-Sein von Gott&#8220; die Hölle definiert. Jesus Christus spricht von Schwefel und Feuer und lässt wenig Freiraum zu Vorstellungen, es handele sich hier lediglich um symbolische Reden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem praktischen und gut verständlichen Schreibstil macht Hans-Werner Deppe es dem Leser leicht, sich mit den wesentlichen Aussagen der Bibel zur Hölle auseinander zu setzen. Es ist verständlich, dass auf knapp 100 Seiten keine ausführliche Arbeit über die Lehre der Hölle zu erwarten ist. Aber diese 100 Seiten reichen aus, um sich einen guten Eindruck von Gottes Gedanken über die ewige Strafe zu verschaffen. Und das haben die Evangelikalen nötig. Denn aktuell ist es gerade die Lehre der Hölle, die durch &#8222;Das letzte Wort hat die Liebe&#8220; von Rob Bell bei vielen Christen mächtig unter Druck geraten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist auch als Hörbuch im MP3-Format erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daten</strong><br>Titel: Wie wird es in Hölle sein?<br>Autor/Herausgeber: Hans-Werner Deppe<br>Seiten: 94<br>Format: 11 x 18 cm<br>Einband: Taschenbuch<br>Jahr: 4. Auflage 2011<br>Verlag: Betanien Verlag<br>Preis: 2,50 €<br>erhältlich bei: <a href="https://www.cbuch.de/deppe-wie-wird-es-in-der-hoelle-sein.html" target="_blank" rel="noopener">cbuch.de</a><br>als eBook für 1,50 EUR bei: <a href="http://www.cebooks.de/wie-wird-es-in-der-hoelle-sein-hans-werner-deppe.html" target="_blank" rel="noopener">ceBooks.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/hans-werner-deppe-wie-wird-es-in-der-holle-sein/2088">Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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