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	<title>Geld Archive - NIMM und LIES</title>
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	<description>Christlicher Bücherblog</description>
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	<title>Geld Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Lesenswerte Blog-Artikel September 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 10:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blognews]]></category>
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		<category><![CDATA[kritische Rassentheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Protestantismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Keller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zukunft plane ich, regelmäßig auf lesenswerte Blog-Artikel hinzuweisen.  Das lief bei mir über den Bildschirm in den letzten Wochen. Welche Artikel habt ihr die letzten Wochen gelesen? Welches Thema bewegt euch? Zu welchem Thema hättet ihr gernen einen Artikel? Hinterlasst mir gerne eure Kommentare!&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/lesenswerte-blog-artikel-september-2022/14858">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/lesenswerte-blog-artikel-september-2022/14858">Lesenswerte Blog-Artikel September 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zukunft plane ich, regelmäßig auf lesenswerte Blog-Artikel hinzuweisen.  Das lief bei mir über den Bildschirm in den letzten Wochen.</p>
<p><em>Welche Artikel habt ihr die letzten Wochen gelesen? Welches Thema bewegt euch? Zu welchem Thema hättet ihr gernen einen Artikel? Hinterlasst mir gerne eure Kommentare!</em></p>
<h3>O Beard, Where art Thou?</h3>
<p>Wie man es von Greg Morse gewöhnt ist, ein mit ausreichend Ironie ausgestatteter Artikel, der Männlichkeit und Bärte und Schöpfung diskutiert. Sein Ausgangspunkt: Warum war es für die Männer Davids eine so große Schande, als sie Zwangsrasiert wurden? (2. Sam. 10, 11ff) <a href="https://www.desiringgod.org/articles/o-beard-where-art-thou">Erschienen am 22.08.2022 bei desiringGod.</a></p>
<h3>How the 5 Solas Do More Than Respond to Catholicism</h3>
<p>Der Artikel, den <a href="https://www.michaeljkruger.com/how-the-5-solas-do-more-than-respond-to-catholicism/">Michael Kruger am 29.08.2022 auf seinem Blog michaeljkruger.com veröffentlich hat,</a> ging mir in dieser Weise ebenfalls durch den Kopf. Ausgehend von den 5 Solis kann man leicht aufzeichnen, was es bedeutet &#8222;typisch evangelisch zu sein&#8220;. Wie häufig bei Kruger empfinde ich seine Artikel als etwas zu kurz, so dass die wirklich brennenden Fragen nicht ausreichend tief genug berührt werden.<span id="more-14858"></span></p>
<h2>What is Eternity-Minded Stewardship?</h2>
<p>Auf diesen Artikel bin durch <a href="https://geteilt.wordpress.com/2022/08/31/wo-ist-dein-herz/">&#8222;Unter dem Regenbogen&#8220;</a> gestoßen. Randy Alcorn geht der Frage nach, warum wir uns als Christen gegenseitig eigentlich nie zu einem gottesfürchtigen Umgang mit unseren finanziellen Ressourcen auffordern? Erschienen am <a href="https://www.epm.org/blog/2022/Aug/29/eternity-minded-stewardship?fbclid=IwAR3fV8hl23vXHwfSOgHhgYloPvStsXGmnmqqjPprF5UFn4i8Ew46u9tJtoc">29.08.2022 auf epm.org</a></p>
<h2>Me, Myself, and Lies</h2>
<p>Auf diesen Artikel, der eine gründliche Ausarbeitung von Sprüche 18,1 darstellt, bin ich durch einen Freund aufmerksam gemacht worden. Er analysiert die Gefahr und die Unweisheit hinter Selbstisolation (z.B. durch Medienkonsum). Ich vermisste nur ein bisschen den Kontrast zu einer &#8222;guten Isolation im Gebetskämmerlein&#8220;. Erschienen am <a href="https://www.desiringgod.org/articles/me-myself-and-lies?utm_campaign=Daily+Email&amp;utm_medium=email&amp;_hsmi=210559769&amp;_hsenc=p2ANqtz-_IlRHUcymzZb3dHVIFUfhoVhH2dom_jdM76Jvgp7Ab3GyQbE44J2OjNBqd-hhUrjZep9tHg9KNj3nZPVn_J5TsuhLZyQ&amp;utm_content=210559769&amp;utm_source=hs_email">26.04.2022 auf desiringGod.</a></p>
<h2>Ein Interview mit Tim Keller</h2>
<p>Viktor Zander hat für glaubend.de/biblipedia, dieses umfangreiche Interview mit Tim Keller über das Bestehen von Christen in<a href="http://biblipedia.de/2022/08/18/bewaeltigung-einer-feindseligen-kultur-ein-interview-mit-tim-keller/"> einer zunehmend feindseligen Kultur ins Deutsche übersetzt.</a> Ich finde es als einen sehr weitläufigen Rückblick Kellers auf seinen Dienst als Pastor, wenn er auch an ein paar Fragen zu sehr allgemein antwortet oder ausweicht.</p>
<h2>Ein Deep Dive zur kritischen Rassentheorie</h2>
<p>Eine dieser typischen verrückten und umfangreichen &#8222;Rezensionen&#8220; Hanniels zu einem aktuellen Thema. Durch die vielen Links zu Beginn ein guter Ausgangspunkt für weitere Recherchen zu diesem Thema. Durch die umfangreichen Aufzählungen im zweiten Teil der Rezension ein hilfreiches Frame für die dahinterliegenden Fragen.</p>
<h2>Zwei Artikel von Carl Trueman über die Cancel Culture.</h2>
<p>Trueman ist eindeutig älter geworden und hat etwas von seiner Eleganz und Leichtigkeit verloren. Andere mögen es als wachsende Ernsthaftigkeit bezeichnen. Ich lese ihn weiterhin gern. Hier  beschreibt er <a href="https://www.firstthings.com/web-exclusives/2022/09/the-cancellation-of-dr-nassif">die Kündigung von Dr. Nassif von einer</a> evangelikalen Fakultät, die durch seinen Einsatz für die biblische Familie ausgelöst wurde und hier diskutiert er den Umgang der Medien mit dem Anschlag auf <a href="https://www.firstthings.com/web-exclusives/2022/08/salman-rushdie-and-the-social-media-fatwa">Salman Rushdie. </a> Ich kenne immer noch nichts besseres für Kulturkritik aus christlicher Sicht als <a href="https://www.firstthings.com/">firstthings</a> und Trueman ist da ein Autor, der immer auf meiner Leseliste landet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/lesenswerte-blog-artikel-september-2022/14858">Lesenswerte Blog-Artikel September 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Buch zur Woche: Geld, Besitz und Ewigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 05:29:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch zur Woche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Griechenland ist praktisch Pleite, Spanien, Portugal und Irland soll es nicht viel besser gehen und Italien wurde, wie ich gerade lese, von der Ratingagentur Moody&#8217;s herabgestuft. Und zwischendurch erklingen Warnungen, auch die Ersparnisse der Privatpersonen seien in Gefahr. Ich zähle mich nicht zu den Euro-Finanz-Krisen-Experten.&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/buch-zur-woche-geld-besitz-und-ewigkeit/2655">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/buch-zur-woche-geld-besitz-und-ewigkeit/2655">Buch zur Woche: Geld, Besitz und Ewigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Griechenland ist praktisch Pleite, Spanien, Portugal und Irland soll es nicht viel besser gehen und Italien wurde, wie ich gerade lese, von der Ratingagentur Moody&#8217;s herabgestuft. Und zwischendurch erklingen Warnungen, auch die Ersparnisse der Privatpersonen seien in Gefahr. Ich zähle mich nicht zu den Euro-Finanz-Krisen-Experten. Und doch bin ich überzeugt, dass dieses Buch vielen Christen mit einem ansehnlichen Guthaben auf der hohen Kante eine Hilfe sein kann. Eine Hilfe, von der enormen Belastung des Geldes befreit zu werden.<a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Geld-Besitz-und-Ewigkeit.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2656" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Geld-Besitz-und-Ewigkeit.jpg" alt="" width="300" height="470" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Geld-Besitz-und-Ewigkeit.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Geld-Besitz-und-Ewigkeit-191x300.jpg 191w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<blockquote><p>&#8222;Geld, Besitz und Ewigkeit&#8220; ist nicht einfach nur ein Buch über Geld und Besitz. Es ist vielmehr eine umfassende, biblisch sorgfältig untersuchte und praktische Abhandlung darüber, was christliche Haushalterschaft bedeutet. Randy Alcorn zeigt auf, in wieweit unser Vermögen uns in der Nachfolge Christi ein Segen oder ein Hindernis sein kann. Er macht deutlich, dass der Schlüssel zu einem rechten Gebrauch von Geld und Gütern darin besteht, die richtige Perspektive zu haben, nämlich den Blick für die Ewigkeit.</p>
<p>Randy Alcorn arbeitet in diesem Buch zum einen sehr gründlich heraus, was die Bibel über Wohlstand, Besitz, Haushalterschaft, Materialismus und verwandte Themen lehrt. Zum anderen wendet er die gewonnenen Erkenntnisse auf unsere moderne Gesellschaft an. Wie kann z.B. ein verantwortungsbewusster Umgang mit Erbschaften, Aktien, Versicherungen oder Spareinlagen aussehen? Bietet die Heilige Schrift Hinweise darauf, wie wir mit Schulden oder Glücksspiel umgehen sollen? Wie können wir unseren Kindern dabei helfen, zu einem richtigen Umgang mit Geld und Besitz zu gelangen? Diese und noch andere Fragen aus dem Alltag werden sorgfältig anhand der Bibel untersucht.</p>
<p>&#8222;Über Geld spricht man nicht.&#8220; – Randy Alcorn tut es trotzdem! Und er tut dies auf so begeisternde und gewinnende Art, die es dem Leser leicht macht, sich auch manchen unbequemen Fragen zu stellen. Es ist dem Autor auf jeder Seite abzuspüren, wie er danach strebt und darum ringt, dass die Gemeinde Jesu in unser Zeit ihren größten Schatz ganz neu in Christus und den ewigen Dingen entdecken möge. &#8222;Geld, Besitz und Ewigkeit&#8220; ist das Werben darum, Sprüche 3,9 ganz praktisch im Alltag auszuleben: &#8222;Ehre den HERRN mit deinem Besitz.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das Buch hat satte 672 Seiten, kostet <a href="http://www.3lverlag.de/xtshop/product_info.php?info=p221_Geld--Besitz-und-Ewigkeit.html&amp;XTCsid=145b2026f1570c37c45e152405dfed97" target="_blank">27,95 EUR und ist im 3L Verlag erschienen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/buch-zur-woche-geld-besitz-und-ewigkeit/2655">Buch zur Woche: Geld, Besitz und Ewigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</title>
		<link>https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 22:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen. Nach dem ersten Teil folgt nun Teil zwei&#8230; Wie gelingt es uns&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über <strong>wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens</strong>, <strong>radi­kale Nach­folge</strong> und das <strong>enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion</strong>. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen.</em></p>
<p><em>Nach dem <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1544" target="_blank">ersten Teil</a> folgt nun Teil zwei</em><strong><em>&#8230;</em><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie gelingt es uns trotz des materiellen Wohlstandes intensiver in der Abhängigkeit von Gott zu leben?</strong></p>
<p>Also ich denke, in unseren Gemeinden wird viel zu wenig über den Himmel gepredigt und nachgedacht. Viele haben auch ein ganz falsches Verständnis: „Wenn ich hier sterbe, dann holt Jesus mich Heim und dann bin ich bei ihm im Himmel. Und dort wird es mir unglaublich gut gehen.“</p>
<p>Aber was das eigentlich bedeutet, gerettet zu sein, bei Jesus zu sein, das haben die allermeisten gar nicht richtig verstanden! Mein ganzes Erdenleben ist ja nur eine Vorbereitung auf das ewige Leben. Und das ewige Leben wird ja so unglaublich vielfältig und interessant sein. Unser Zustand dort hat sehr viel mit dem zu tun, was wir als Bekehrte hier unten gemacht haben. Manche Leute werden so mit Ach und Krach gerettet. Wie ein Brandscheit aus dem Feuer. Sie sind soeben gerettet und stehen dann mit leeren Händen vor Jesus. Und die anderen werden mit Triumph empfangen. Ein Mütterchen, eine treue Beterin, wird geehrt vor allen anderen, weil sie treu gewesen ist.</p>
<p>Wir können uns darunter ja nicht viel vorstellen, aber ich denke, es wird unheimlich interessant sein. Wenn dann die Einzelnen kommen und ihre Anerkennung, ihren Lohn und ihre zukünftigen Aufgaben zugeteilt bekommen.<span id="more-1553"></span></p>
<p>Unser Dienst dort hat auch etwas mit unserem Leben hier zu tun. Paulus sagt im 2. Korintherbrief: „Was sucht man bei einem Mitarbeiter? Nicht mehr, als dass er als treu erfunden wird!“ Mein Leben hier hat einen entscheidenden Einfluss auf meine Stellung und Mitarbeit und auf mein Erbe im Himmel. Und das wissen die meisten Gemeindeglieder nicht! Sie wollen nur in den Himmel kommen. Aber dass alles in meinen Glaubensleben einen Niederschlag im Himmel hat, das wissen nur die Wenigsten.</p>
<p>Pastor Kemner hat einmal gesagt: „Beneide nie einen Reichen!“ Es gibt Menschen, die verdienen dreimal so viel wie sie brauchen. Und die haben Häuser von denen die Hälfte genügen würde. Manch haben richtige Paläste. Und sie haben fünf Kinder und jedes Kind hat ein Einzelzimmer und bald hat auch jedes Kind einen eigenen Computer. Also was wir alles an Gütern haben. Manchmal denke ich: „Ich möchte gar nicht in seiner Haut stecken!“ Der kommt – wenn er bekehrt ist – natürlich in den Himmel. Er besucht auch die Gemeinde und arbeitet hier oder da etwas mit. Aber irgendwie hat er seine irdischen Güter doch nicht richtig verwaltet. Wenn Gott einem mehr gibt als dem anderen, dann hat er doch auch mehr Verantwortung! Und Jesus wird einmal fragen, was wir mit all dem Anvertrauten gemacht haben. John Wesley hat mal in London vor Studenten eine gewaltige Predigt gehalten. Seine Predigt hatte drei Punkte:</p>
<ol>
<li>Lerne so viel du kannst! – Alle waren einverstanden.</li>
<li>Verdiene so viel du kannst! Mach was aus deinem Leben! Hol alles raus! – Alle waren begeistert.</li>
<li>Gib so viel du kannst! – Darauf gingen einige Köpfe runter.</li>
</ol>
<p>Wenn einer lernt, so viel er kann und dann verdient, so viel er kann, nur um es für sich selbst zu verpulvern, dann ist er ein ganz bedauernswerter Mensch. Er hat sein Leben vergeudet. Und ich denke, das ist das Problem vieler junger Leute. Sobald einer mehr verdient, muss das Haus größer werden und das Auto muss größer werden, ebenso auch die Ferien. Man kann mit der Familie so günstig Ferien auf dem Bauernhof machen. Und das wäre für die Kinder das Schönste. Aber man muss nach Indonesien fliegen oder an einen anderen weit entfernten Ort.</p>
<p>Wenn ich dann an unsere Missionare denke, wie sparsam sie leben und wie sorgfältig sie haushalten müssen. Während einige Gleichaltrige inzwischen schon ein eigenes Haus gebaut haben und ein großes Auto besitzen, leben manche Missionare in einfachsten Verhältnissen freiwillig im Kosovo oder in Albanien oder in einem anderen armen Land. Wir werden einmal staunen, wenn der Herr im Himmel die Treue belohnt. Doch dafür haben die meisten Christen, und besonders viele junge Christen, überhaupt keinen Blick. Martin Luther hat einmal gesagt – den Satz sollte man sich merken: „Nichts ist gefährlicher für einen Christen als eine Reihe guter Tage!“ Warum? Weil die meisten nicht damit umgehen können.</p>
<p>Ein Christ sollte wenigstens den Zehnten von allem geben. Wer macht das von den jungen Leuten? Und wer von den Kindern? Als ich das begriffen hatte, hatten wir noch keine Kinder. Damals habe ich es mit meiner Frau abgemacht: Auch von jedem Geschenk wollten wir immer den Zehnten dem Herrn geben. Und dann kamen die Kinder. Unsere Kinder haben sobald sie mit Geld ein bisschen umgehen konnten, Taschengeld bekommen. Das Geld war nach Alter abgestuft. Und jedes Jahr gab es eine Taschengelderhöhung. Alle hatten eine Spardose und alle hatten ein Sparbuch und ein Portmonee.</p>
<p>Und dann haben wir ihnen ans Herz gelegt: „Gebt dem Heiland den Zehnten, dann wird er immer für euch sorgen!“ In jeder Kinderstunde wurde für ein Waisenkind gesammelt. Und sie waren treu und haben den Zehnten gegeben, besonders dann, wenn wieder einmal ein Missionar im Heimatdienst war und seine Dias zeigte und dann für seine Arbeit gesammelt wurde.</p>
<p>Über Geld muss gelehrt werden. Wir haben tagtäglich damit zu tun. Und über den richtigen Umgang muss auch in der Jugendsunde und in der Gemeinde gelehrt werden. Aber weithin tut man das nicht und darum wissen die Leute vieles nicht. Ihr könnt das mal in der Bibel nachprüfen und dann könnt ihr sehen, dass Jesus mehr über Geld gesprochen hat als zum Beispiel über Gebet. Das war ihm ein wichtiges Thema. Jesus möchte dass wir ihm mit unseren Gaben dienen.</p>
<p>Schwarzarbeit ist auch ein trauriges Thema. Wie viele Gläubige machen Schwarzarbeit, die sie sich z.T. auch bezahlen lassen. Am Staat vorbei. Und das ist einfach falsch. Wir können das als Christen nicht tun, ob uns das gefällt oder nicht, weil wir sonst an dieser Stelle betrügen. Oder wie viele ältere Leute beziehen eine Rente, die sie in dieser Höhe eigentlich nicht bekommen dürfte. Weil sie Angaben gemacht haben, die nicht stimmen. Das kann ja keiner genau nachprüfen, wo sie wie lange gearbeitet haben. Diese Leute kommen auch in den Himmel, aber statt Lohn für treue Haushalterschaft wird es Beschämung geben.</p>
<p>Ich kann mir auch vorstellen, dass manche, die immer hier im Rampenlicht gestanden haben, dann ganz dumm dastehen werden. Jesus wird sagen: „Dafür bist du doch schon belohnt! Aber sieh das Mütterchen da an. Es war so treu im Verborgenen, z.B. im Gebet, doch es wurde kaum von jemandem bemerkt. Jetzt wird es von meinem Vater geehrt.</p>
<p><strong>Zu uns kommen immer öfters Jugendliche in die Jugendstunden, bei denen wir merken, dass sie schon mit Drogen, Alkohol und Zigaretten Erfahrung haben. Wie können wir ihnen zeigen, dass sie keine Zigaretten, Drogen und gottlose Musik brauchen, sondern dass sie aus Freude Jesus dienen können? Wie können wir sie in die Mitarbeit in der Jugend einbeziehen?</strong></p>
<p>Ich habe bei einer Studienreise durch Amerika eine Menge Gemeinden besucht. Auch da konnte ich mir einen guten Überblick verschaffen. Wir kamen an einem Abend in eine Gemeinde. Wir wollten auch die Jugendarbeit kennenlernen. Vor der Jugendstunde gab es in einer großen Halle allerlei Ballspiele. Da wurde hart gekämpft. Zuerst fragten wir und, was denn hier los wäre. Wir hatten und doch auf eine Jugendstunde eingestellt. Ich war richtig erschrocken. Wie die sich da ausgetobt haben!</p>
<p>Doch dann ging es in die Jugendstunde. Sie sangen viele Lieder zu einer passenden Musik, doch dann kam eine Botschaft über Hingabe, eine Botschaft, die wirklich jeden erreichte. Das war so eine gute Botschaft über das Leben mit Jesus. Dann wurde gebetet und danach konnte man sehen, wie zwei Gläubige mit einem Ungläubigen, den sie mitgebracht hatten, zusammen standen, ihm den Heilsweg erklärten und dann mit mit beteten.</p>
<p>Aber die haben den jungen Leuten etwas geboten, das ihnen Spaß machte. Die haben sich ausgetobt und hinterher kam dann diese Andacht. Die Jugendgruppe ist gewachsen. Jeder hatte den Wunsch, Freunde zu Jesus zu bringen.</p>
<p>Bei unsren jungen Leuten haben wir oft das Problem, dass sie vor Langeweile nicht wissen, was sie tun sollen. Sie haben nichts, was sie wirklich begeistert. Sie haben keine Aufgaben. In der Schule lernen sie und haben etwas zu tun. In der Gemeinde lernen sie, aber haben nichts zu tun. Und das ist das Problem. Es gibt überschüssige Kräfte und Langeweile – und dann kommt einer an und bietet eine Zigarette an, ja und dann kommt die verkehrte Weichenstellung.</p>
<p>Die Programme müssen so sein, dass die jungen Leute gefordert sind. Die müssen merken, dass sich ihr Tun lohnt. Und dass das, was sie tun, anerkannt wird. Wenn junge Leute bei einem Straßeneinsatz einladen und 5 Leute kommen dann mit und einer davon kommt vielleicht zum Glauben, dann kann man das messen. Man sieht: Das hat sich gelohnt! Aber wenn man nichts macht, was sich nicht messen lässt – was bringt das?</p>
<p>Also wenn ich hier etwas Kritisches sage, dann einfach, weil mich vieles, was ich beobachte, wirklich traurig macht. Und wenn ich an die hiesigen Gemeinden denke – was da manchmal alles schief läuft. Man kann aber auch so viel und so verkehrte Programme machen, dass das Geistliche gar nicht mehr vorkommt.</p>
<p>Wenn man nach Kanada kommt, dann stellt man fest dass fast, dass fast jede Mennonitengemeinde hinter der Kirche eine Sporthalle hat. Und da toben die jungen Leute sich aus. Da spielt eine Gemeinde gegen die andere. Und was machen unsere Jugendlichen? Unsere Jugendliche hängen irgendwo herum und kommen oft gar nicht oder zu spät und nach der Jugendstunde gehen sie zu McDonalds. Aber sie sind zum großen Teil nicht wirklich ergriffen von einem Leben mit Jesus.</p>
<p>Hier in Düren gibt es inzwischen vier ähnliche Gemeinden. das ist eigentlich gut so. Die Gemeinden sollten so vorgehen. Man sollte ruhig sagen: Unsere Gemeinde hat jetzt eine Größe, dass wir uns fast nicht mehr alle kennen, wir sollten eine neue Station bauen. Diese Stadt muss durchdrungen werden. Inzwischen gibt es hier schon einige Moscheen. Warum denn? Die wollen am liebsten in jeder Straße eine haben. Und so ähnlich sollten auch wir viele Gemeinden gründen.</p>
<p><strong><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1544" target="_blank">Hier geht es zu Teil 1/3.</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1560" target="_blank">Und hier zu Teil 3/3.</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-23/1553">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 2/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</title>
		<link>https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 04:36:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen. Viele christlich erzogene Jugendliche haben Zweifel an ihrer Errettung, weil sie keine&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/im-gesprach-mit-wilhelm-pahls-13/1544">Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 1/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in seine Gedan­ken über <strong>wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens</strong>, <strong>radi­kale Nach­folge</strong> und das <strong>enorme Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion</strong>. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Teilen.</em></p>
<p><strong>Viele christlich erzogene Jugendliche haben Zweifel an ihrer Errettung, weil sie keine „schwarz/weiß”-Umkehr erlebt haben. Oft sieht es dann so aus, dass diese Jugendlichen schon in der Gemeinde sind und trotzdem gehen sie bei der nächsten Evangelisation wieder nach vorne und bei der nächsten wieder… Was ist die Lösung?</strong></p>
<p><em><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="size-full wp-image-1577 alignright" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg" alt="" width="303" height="354" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_.jpg 704w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wilhelm_pahls_-257x300.jpg 257w" sizes="(max-width: 303px) 100vw, 303px" /></a></em><strong>Wilhelm Pahls:</strong> Oft hört man Menschen sagen, und zwar aus einer tiefen Not heraus: „Ich habe immer wieder Probleme mit der Heilsgewissheit.“ Und jedes Mal, wenn sie eine ernste Predigt hören, kommt wieder die Frage: „Bin ich wirklich wiedergeboren?“ Was ist überhaupt Heilsgewissheit? In dem Wort steckt das Wörtchen „Gewissheit“, das bedeutet auch Überzeugung. Das Wort bedeutet ganz einfach: Ich bin davon überzeugt, dass ich bekehrt und wiedergeboren bin! Das ist alles. Heilsgewissheit hat nichts mit Gefühlen zu tun.</p>
<p>Und warum bin ich überzeugt? Weil ich das selber erlebt hab. Das kann mir ja keiner ausreden. Das hat ja nicht die Oma oder die Tante für mich gemacht. Auch nicht die Eltern. Ich habe mich bekehrt und Jesus aufgenommen und das weiß ich ganz genau. Ich war selber dabei.</p>
<p>Ich hab es in dieser Evangelisation schon mal so erklärt: Da ist ein Paar, das verliebt oder verlobt ist. Die beiden haben sich jedenfalls gern und sind schon jahrelang zusammen. Wenn es unbekehrte Leute sind, leben sie vielleicht sogar zusammen und leben wie Eheleute; aber in Wirklichkeit sind sie keine. Wenn es ums Erben ginge – angenommen, er wäre sehr reich und sie normal begütert, und der Mann würde plötzlich sterben-, was würde sie dann kriegen? Keinen Cent! Sie hat überhaupt keine Rechte.</p>
<p>Aber angenommen sie heiraten beide – der entscheidende und rechtliche Akt passiert ja nicht in der Kirche sondern beim Standesamt-, beide sagen ja, die beiden und die Trauzeugen geben ihre Unterschrift.Der Standesbeamte unterschreibt die Heiratsurkunde und versieht sie mit einem Siegel. Jetzt gehen die Jungverheirateten aus dem Standesamt und da geschieht ein Unglück: Der Mann wird von einem Auto angefahren. Er fällt unglücklich, bricht sich das Genick und ist tot.</p>
<p>Wer kriegt sein ganzes Vermögen? Seine Frau! Die Brüder kriegen keinen Cent. Die Ehefrau bekommt alles! Warum? Weil die beiden einen Bund gemacht haben! Aber der Bund hat nichts mit dem Gefühl zu tun. Sie haben eine Entscheidung getroffen und haben in Gegenwart der Trauzeugen und in Gegenwart der zuständigen Behörde „Ja“ gesagt. Es hängt unheimlich viel von diesem Bund ab, von diesem Augenblick der Entscheidung.<span id="more-1544"></span></p>
<p>So ist es auch auf der geistlichen Ebene. Ich habe mit meinem Herrn einen Bund gemacht! Warum bin ich so sicher? Weil ich es selbst gemacht habe. Das kann mir doch keiner ausreden.</p>
<p>Ältere Leute haben öfters das Problem, dass ihre Gewissheit vom Gefühl abhängt. Obwohl jemand wirklich bekehrt ist, bekommt er plötzlich ein bedrückendes Gefühl und fragt sich, ob sie wirklich richtig bekehrt hat. Und dann wird ein entscheidender Fehler gemacht. Er bittet Gott wieder um Vergebung für Sünden, die Gott ihm schon lange vergeben hat!</p>
<p>Aber hier gilt: Bitte nie mehr um Vergebung einer Sünde die vor der Bekehrung geschah. Denn diese Sünde gibt es nicht mehr. Wenn wir es immer wieder tun, dann machen wir Jesus sehr traurig damit! Wir zeigen damit, dass wir ihm gar nicht vertrauen.</p>
<p>Nach der Bekehrung geht das Leben weiter. Am Tag nach der Bekehrung stellt jemand fest: „Das Fahrrad, mit dem ich gerade zur Schule fahre, gehört mir ja gar nicht. Das habe ich vor einigen Monaten mal auf dem Bahnhof mitgehen lassen.“ Dann wird wahrscheinlich der Teufel sofort kommen und sagen: „Duu willst bekehrt sein und fährst mit einem gestohlenen Fahrrad durch die Gegend!?“ Und dann kommen schon wieder einige ins Schwimmen und denken: „Ich glaube, ich bin wohl doch nicht wirklich bekehrt! Ich fahre ja mit einem gestohlenen Fahrrad durch die Stadt.“</p>
<p>Jesus hat aber die Sünde vergeben und hat dein Herz gereinigt! Doch der Herr Jesus will nicht nur dein Herz reinigen, er will auch deine Garage reinigen, (deinen Computer, dein Bücherregal und deine Beziehungen zu anderen Menschen.) Jetzt muss alles geordnet werden. Das Fahrrad muss also wieder zurück.</p>
<p>Und wenn einem dann wieder eine Sünde einfällt, die man vor der Bekehrung getan hat, dann bittet man Gott nicht erneut um Vergebung. Sünde ist ja vergeben. Aber vielleicht muss man bei einer Person – an der man damals schuldig geworden ist – anrufen und reinen Tisch machen. Aber zwischen dem Bekehrten und Gott ist seit der Bekehrung alles in Ordnung.</p>
<p><strong>Aber angenommen, jemand war schon lange bekehrt. Vielleicht hat er sich, wie die meisten Jugendlichen in christlichen Gemeinden, schon als Kind mal irgendwie für Jesus entschieden. Diese Jugendlichen haben in ihrem Leben nie eine „krasse“ Änderung erlebt, da sie schon von Kind auf alles hörten und von „groben“ Sünden bewahrt geblieben sind…</strong></p>
<p>…sie haben es sozusagen mit der Muttermilch eingesogen. Aber trotzdem haben sie hoffentlich einen Punkt, wo sie einen entscheidenden Schritt gemacht haben.</p>
<p>Wenn ich an unsere älteste Tochter denke, Karina – sie war so eine liebes Kind. Von klein auf immer dabei. Sie hat gebetet, war immer in der Kinderstunde und, und, und. Dann kam ein Sonntagmorgen, an dem der Evangelist Sigmund Schmidt predigte – und an diesem Tag hat Karina zum ersten Mal begriffen: „Ein Kind Gottes wird man, wenn man in einer persönlichen Entscheidung Jesus ins Herz aufnimmt. Jesus war schon immer bei mir, aber er war nicht in mir. Wiedergeboren wird man, wenn man Jesus aufnimmt.“</p>
<p>Und dann ist sie zu Onkel Sigmund gegangen. Er hat es ihr genau erklärt, dann haben sich beide hingekniet und Karina hat sich bekehrt, zum ersten Mal richtig bekehrt. Dann ist sie zu Mutti gelaufen, um ihr mit Freuden alles zu erzählen.</p>
<p>Ich war zwar gerade nicht zu Hause, aber Karina wusste, wann ich heimkommen wollte, sie hat sich dann an die Straße gestellt und gewartet, bis ich kam. Als ich dann kam, hat sie dort Anhalter gespielt. Und dann hab ich angehalten; Karina sprang zu mir ins Auto und überschlug sich beinahe mit ihren Worten: „Vati, Vati, ich bin jetzt auch bekehrt, jetzt bin ich ein Gotteskind. Onkel Siegmund hat mir dabei geholfen.“</p>
<p>Es geht darum dass man diese Entscheidung einmal ganz bewusst trifft. Es ist in diesem Fall egal, ob ich ein schlimmes Leben geführt habe oder meistens lieb war. Wir sind verloren, von Adam her und müssen wiedergeboren werden. Und die Kinder von Evangelisten sind genauso verloren wie die Kinder von Schwerverbrechern. Wir müssen uns bekehren. Und wenn jemand das erlebt, dann ist es jedes Mal ein gewaltiges Ereignis! Der ganze Himmel nimmt daran teil.</p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1553" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zu Teil 2/3.</strong></a><br />
<a href="https://www.nimm-lies.de/?p=1560" target="_blank" rel="noopener"><strong>Und hier zu Teil 3/3.</strong></a></p>
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		<title>Gute Gaben, alles haben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 23:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[3L Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[John Ben­ton]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Wahre Jüngerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Christ und Geld wird gerne behandelt. Man schaue sich nur an, wie viele Bücher dazu bereits geschrieben wurden. Und vielleicht ist das auch ganz gut so. Man beachte: 16 der 38 Gleichnisse Jesu handeln vom Umgang mit irdischem Besitz. Jetzt also dieses Buch.&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/gute-gaben-alles-haben/588">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE">Das Thema Christ und Geld wird gerne behandelt. Man schaue sich nur an, wie viele Bücher dazu bereits geschrieben wurden. Und vielleicht ist das auch ganz gut so. Man beachte: 16 der 38 Gleichnisse Jesu handeln vom Umgang mit irdischem Besitz. Jetzt also dieses Buch. Ich habe es ganz besonders günstig im Paket bei der Aktion zum 10-jährigen Jubiläum vom 3L Verlag bestellt.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Thema und Inhalt </strong></p>
<p lang="de-DE">Das Buch ist in zehn Kapitel eingeteilt. Fast jedes Kapitel stützt sich dabei auf einen längeren Bibelabschnitt. Dabei macht John Benton direkt am Anfang klar, dass wir Menschen in einer vom Konsumdenken beherrschten Welt leben.</p>
<p lang="de-DE" style="text-align: left;">Wie sollte nun unsere Grundausrichtung als Christen aussehen?</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Wir sollten unsere Hoffnung auf Gott setzen und nicht auf materielle Dinge. S. 16</p>
<p lang="de-DE">Wir sollen die materiellen Güter dieser Welt im Licht der kommenden Welt gebrauchen. S. 20</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Er nennt die Problematik der Postmoderne. Nichts ist wahr. Nichts ist falsch. Alles steht zur Debatte. Alles ist relativ. <strong><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Gute-Gaben-alles-haben.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="size-medium wp-image-595 alignright" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Gute-Gaben-alles-haben-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gute-Gaben-alles-haben-197x300.jpg 197w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gute-Gaben-alles-haben.jpg 300w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a></strong>Wie soll man dabei als durchschnittlicher Mensch hindurchblicken? Wer kann einem noch sagen was wirklich richtig oder falsch ist? Diese Orientierungslosigkeit verführt den Menschen zur Aufgabe des selbstständigen Denkens und Flucht in den Konsum.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Der einzige Lebenszweck ist, das Leben zu genießen, solange man es noch kann. S. 30</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Benton fragt wo denn die christliche Gegenbewegung geblieben sei. Wo ist der revolutionäre Lebensstil, den Jesus predigte?</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Das Image eines Weltverbesserers und eines Außenseiters sollte wahrer Jüngerschaft immer anhaften. Es ist dieses Image, das wir wieder neu entdecken müssen. S. 35</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p lang="de-DE">&#8230;der Hauptgrund[…]für die Impotenz der christlichen Gemeinden von heute [sind] nicht unbedingt die schlimmen Sünden, sondern die Tatsache, dass Christen sich vom Trivialen ablenken lassen – von dem schier unbegrenzten Angebot an zeitvergeudenden Aktivitäten unserer Konsumgesellschaft. S. 36</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">In der Analyse über die Medienmacht stellt der Autor fest, dass vor allem das Fernsehen stark zur Manipulation unseres Denkens führt. Er führt fünf wesentliche Botschaften auf, die das Fernsehen aussendet:</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Was du siehst, ist wahr.</p>
<p lang="de-DE">Nur das Jetzt zählt.</p>
<p lang="de-DE">Was auf dem Bildschirm geschieht, betrifft dich nicht.</p>
<p lang="de-DE">Was unterhaltsam ist, ist gut.</p>
<p lang="de-DE">Was du wählst, ist das Beste. S. 64</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Doch es bleibt nicht nur beim Aufführen des mächtigen Konsumzwangs, des manipulierenden Fernsehens und der verführerischen Werbung.</p>
<p lang="de-DE">Benton fordert die Christen auf, die Ich-Sucht zu kreuzigen und zur Zufriedenheit in Christus zurückzukehren. Vor allem mit dieser Haltung wird eine Trennung zur konsumsüchtigen Umwelt geschaffen.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Form und Sprache</strong></p>
<p lang="de-DE">Das Buch ist einerseits schnell zu lesen, da es meist leicht formuliert ist. Andererseits wirkt es trocken und langatmig. Das Cover ist gut, auch wenn ich bei “Gute Gaben” zuerst an die Gaben des Heiligen Geistes denken musste. Besonders schön sind bei 3L-Büchern der rote Streifen auf dem Cover. Es wirkt einfach edel und unverwechselbar.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Autor<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.3lverlag.de/cms/website.php?id=/de/index/autoren/benton.htm" target="_blank">3L schreibt:</a> John Benton ist mehr als 25 Jahre lang Pastor der “Chertsey Street Baptist Church” in Guildford (UK) und seit 14 Jahren Herausgeber von “Evangelicals Now”. Er ist Autor mehrer Bücher. John Benton ist glücklich verheiratet mit seiner Frau Ann.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Fazit</strong></p>
<p lang="de-DE">Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen. Teilweise überflog ich es, da mir die Gedanken selbstredend oder nicht wesentlich erschienen. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, einige gute und neue Gedanken reicher geworden zu sein. Aber einige Seiten hätte ich mir sparen können. Und so wird es vermutlich auch anderen Lesern gehen. John Benton holt teilweise weit aus und fordert damit zum Überfliegen auf. Ich möchte es so sagen: Wer sich über den Konsumzwang in der Welt und dessen Auswirkungen auf uns Christen Gedanken macht, wird in diesem Buch Hilfe finden. Wer jedoch einfach nur Auslegungen und praktische Anwendungen zu Bibelaussagen über Geld sucht, sollte lieber zu „Wahre Jüngerschaft“ oder „Wer gibt, gewinnt“ greifen.</p>
<p><strong>Titel:</strong><strong> Gute Gaben, alles haben?</strong><strong><br />
Autor:</strong> John Benton<br />
<strong>Seiten:</strong> 150<br />
<strong>Einband: </strong>Paperback<br />
<strong>Format:</strong> 13,5 cm x 20,5 cm<br />
<strong>Verlag:</strong> 3L Verlag<br />
<strong>Jahr:</strong> 2001<br />
<strong>Preis:</strong> 9,60 EUR</p>
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		<title>Hindernisse der Jüngerschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:40:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[CLV]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Jüngerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jüngling]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[William MacDonald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder, der beginnt Christus nachzufolgen, kann sicher sein, dass sich verschiedene Fluchtwege vor ihm auftun werden. Dies wird eindrücklich dargestellt in dem Bericht der drei, die Jesu Jünger hätten sein können, die aber anderen Stimmen den Vorrang gegenüber der Stimme Christi einräumten: »Es begab sich&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/hindernisse-der-jungerschaft/164">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der beginnt Christus  nachzufolgen, kann sicher sein, dass sich verschiedene Fluchtwege vor  ihm auftun werden. Dies wird eindrücklich dargestellt in dem Bericht der  drei, die Jesu Jünger hätten sein können, die aber anderen Stimmen den  Vorrang gegenüber der Stimme Christi einräumten:</p>
<p><em>»Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm:  ›Ich will dir folgen, wo du hingehst.‹ Und Jesus sprach zu ihm: ›Die  Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester, aber  des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege.‹</em></p>
<p>Wir wollen ihn <strong>»Herrn Schnell«</strong> nennen. Er bot sich  begeistert an, dem Herrn überallhin zu folgen. Die Antwort des Heilandes  scheint auf den ersten Blick in gar keinem Zusammenhang mit dem  bereitwilligen Angebot des Herrn Schnell zu stehen. Es war so, als ob er  sagte: »Du erklärst, dass du willens bist, mir überallhin zu folgen,  aber bist du auch gewillt, ohne jede Bequemlichkeit auszukommen? Bist du  bereit, die Sicherheit eines Heimes zu opfern, um mir zu folgen? Bist  du bereit, die normalen Bequemlich keiten des Lebens aufzugeben, um mir  treu ergeben zu dienen?«  Leider war seine Liebe zur irdischen  Bequemlichkeit größer als seine Hingabe an Christus!</p>
<p><em>Und er sprach zu einem anderen:  ›Folge mir nach.‹ Der aber sprach: ›Herr, erlaube mir, dass ich zuvor  hingehe und meinen Vater begrabe.‹ Aber Jesus sprach zu ihm: ›Lass die  Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich  Gottes.‹</em></p>
<p><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/1073_0.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-175 alignleft" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/1073_0.jpg" alt="" width="299" height="497" /></a></p>
<p>Den zweiten Mann wollen wir <strong>»Herr  Langsam«</strong> nennen, denn er wollte  noch etwas erledigen, bevor er dem Herrn folgen würde. Es war nicht so,  dass er völlig uninteressiert am Herrn gewesen wäre. Es war da nur  etwas, was er gern vorher noch tun wollte. Das jedoch war seine Sünde.  Wir können seine Worte auch wie folgt abwandeln: »Es gibt bestimmte  Dinge, die ein geistlich Toter genauso wie ein Gläubiger tun kann. Sieh  zu, dass du dein Leben nicht mit Sachen zubringst, die ein unbekehrter  Mensch genauso gut tun könnte.« Gottes Wille ist, dass ein Mann für  seine Bedürfnisse und für die seiner Familie arbeiten soll. Aber die  Ausübung einer Beschäftigung soll nur dazu dienen, für die laufenden  Bedürfnisse zu sorgen, während die Hauptberufung eines Christen ist, das  Reich Gottes zu predigen.</p>
<p><em>Und ein anderer sprach: ›Herr,  ich will dir nachfolgen, aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme  von denen, die in mei nem Hause sind.‹ Jesus aber sprach zu ihm: ›Wer  seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt  zum Reich Gottes‹ « (Lk 9,57-62).</em></p>
<p>Der dritte Mann soll <strong>»Herr  Einfach«</strong> genannt werden, weil er  es sich zu einfach macht. Er stellt die Liebe zu seiner Familie an den  ersten Platz in seinem Leben, und nicht den Herrn. Worin hat dieser Mann  versagt? Es war dies: Die innige Verbindung zu seiner Familie war ihm  wichtiger als der Herr Jesus. Mit anderen Worten: »Meine wirklichen  Jünger sind nicht aus solch einem egoistischen, weichlichen Stoff  gemacht wie du. Ich brauche Menschen, die bereit sind, auf häusliche  Bindungen zu verzichten; solche, die nicht von sentimentalen Angehörigen  abgelenkt werden; solche, die mich über alles in ihrem Leben stellen.«  Vielleicht</p>
<p>war es eine weinende Mutter, die schluchzte: »Du wirst das  Herz deiner Mutter brechen, wenn du aufs Missionsfeld gehst!« Wir wissen  es nicht.</p>
<p>Dieses sind also drei der Haupthindernisse für die Jüngerschaft,  dargestellt anhand von drei Männern, die nicht gewillt waren, den ganzen  Weg mit dem Herrn zu gehen.</p>
<p><strong>Herr Schnell </strong>– er war zu schnell, ohne die Kosten zu  überschlagen, voll Selbstvertrauen. Aber er war nicht in der Lage, auf  Bequemlichkeiten zu verzichten.</p>
<p><strong>Herr Langsam </strong>– er war zu langsam, weil er gebremst  wardurch eine Beschäftigung oder den Beruf. Diese Dinge waren ihm  wichtiger als der Herr.</p>
<p><strong>Herr Einfach</strong> – macht es sich zu einfach, indem er  seiner Familie den ersten Platz gibt vor dem Herrn Jesus.</p>
<p>Der Herr Jesus ruft auch heute noch – wie er schon immer gerufen hat –  Männer und Frauen, die ihm tapfer und hingegeben folgen wollen.</p>
<p><a href="http://www.clv.de/index.php?sid=c9fbee9e205e6e643845ada406ea7627&amp;cl=details&amp;anid=387&amp;listtype=search" target="_blank"><strong>Wahre Jüngerschaft, William MacDonald, CLV, Seiten 24 – 29, gekürzt</strong></a></p>
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