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	<title>Gott Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Gott Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Standardwerk zur Heiligen Dreieinigkeit Gottes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2020 14:28:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibelkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dreieinigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich glaube in der letzten Zeit hat mich kaum ein Thema mehr beschäftigt als die Dreieinigkeit. Es gab hier so viel Unklarheit, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen konnte. Einige Beispiele. Im Grunde genommen wäre das Modell das ich aus der&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/standardwerk-zur-heiligen-dreieinigkeit-gottes/14019">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://m.media-amazon.com/images/I/41X97rpOSDL.jpg" alt="The Holy Trinity: In Scripture, History, Theology, and Worship (English Edition) von [Robert Letham]" width="260" height="390" />Ich glaube in der letzten Zeit hat mich kaum ein Thema mehr beschäftigt als die Dreieinigkeit. Es gab hier so viel Unklarheit, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen konnte. Einige Beispiele. Im Grunde genommen wäre das Modell das ich aus der Dreieinigkeit zeichnen würde in etwa so etwas wie eine &#8222;Zweieinigkeit&#8220; von Vater und Sohn + einem in irgend einer Weise untergeordneten Heiligen Geist. Ehrlich gesagt kenne ich auch kaum einen aus dem konservativen Milieu der nicht in irgend einer Weise die Subordination des Sohnes lehren würde.</p>
<p>Der Sohn weiß ja schließlich nicht, wann das Ende der Zeiten anbrechen soll (Mt. 24,36). So ein Modell endet schließlich im Tritheismus: Die Lehre von drei göttlichen Wesen, die sich zudem im Umfang ihrer Göttlichkeit unterscheiden würden. Ein klarer Verstoß gegen die Einheit Gottes, die an so vielen Stellen der Schrift gelehrt wird. Zudem muss man eingestehen, dass die Dreieinigkeit so gut wie keine Rolle im Evangelikalismus spielt. Man wird zwar im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft, aber das die Dreieinigkeit das typisch christliche Element unserer Gotteslehre ist (z. B. im Vergleich zum Judentum, nicht nur zum Islam) wird in der Anbetung viel zu selten  ausgearbeitet. Mir ist es geradezu peinlich, wie viele Jahre ich die Omas in der Gemeinde, die ihre Gebete mit &#8222;im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes&#8220; beendeten, mit schrägen Blicken anblickte, im Verdacht, es wäre noch ein Restkatholizismus in ihrer Pietät enthalten.<span id="more-14019"></span></p>
<p>Zunehmend musste man eingestehen, wie Analogien in der Erklärung der Dreieinigkeit im besten Fall als kindlich misslungen zu gelten sind. Man denke an das Modell des Wassers: So wie Wasser drei Formen besitzt (Eis, Dampf, Flüssig) und doch immer Wasser bleibt, wäre es auch mit Gott. Doch dieses Model hat mehr Ähnlichkeit mit etwas, das die Kirche als Irrlehre des Modalismus (von Modus, Modi) zur Seite getan hat: Die verschiedenen Personen der Dreieinigkeit sind dann nur &#8222;Modi&#8220; oder Erscheinungformen der einen Person. Die Unterschiede der Personen verschwimmen und verschwinden so. Gleichzeitig wuchs zunehmend die Herausforderung an die Kinder ein biblisches Gottesbild zu vermitteln. Wer ist der Gott, auf dessen Wort wir hören, dem wir folgen, den wir anbeten? Ein zu großes Vermeiden über das Thema Dreieinigkeit nachzudenken, kann ich auch kaum gut heißen. Es klingt zu sehr nach: &#8222;Was redest du da über Gott, ich will einfach wissen wie ich in den Himmel komme&#8220;. Können wir dann als gleichgültige Götzenanbeter die Rechtfertigung aus Gnaden überhaupt beanspruchen? Vielleicht spielt die Dreieinigkeit in unserem Leben deswegen eine solch geringe Rolle, weil wir so wenig Zeit im Gebet verbringen oder unsere Gebete eher dem Vortragen von Wunschlisten ähneln.</p>
<p>Das sind oben nur einige Beispiele dafür, wie dringend eine Neuentdeckung der Dreieinigkeit ist. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Man überlege einmal nur, wie viel Chaos man mit der Frage anrichten kann: &#8222;Kann man auch zum Heiligen Geist beten?&#8220; Oder man nehme eine Systematische Theologie seiner Wahl zur Hand: Dominierendes Thema der Gotteslehre sind die Eigenschaften Gottes. Auch hier kann ich mich an der Nase selbst packen. In dem gelegentlichen Dialog mit Zeugen Jehovas habe ich mich früher immer gefragt, warum ihre Leugnung der Gottheit Christi wirklich das entscheidende Problem ist. Wäre es da nicht besser über die Notwendigkeit der Buße zu sprechen? Man könnte auch biblisch-theologisch danach fragen, ob die Dreieinigkeit nur eine Sache des Neuen Testaments ist. Ist dann die Lücke der Gotteslehre zwischen AT und NT so groß?</p>
<p>Nun kenne ich mein selbstherrliches Weiden an unendlichen Fragen und ich bin froh, dass ein guter Freund mich zum Lesen des Buches von Letham gedrängt hat. Der Untertitel des Buches trügt nicht: Letham geht wirklich die vier Bereiche Schrift, Geschichte, Theologie und Anbetung durch.</p>
<p>Die Betrachtung der Schriftstellen war ein Augenöffner, um triadische Muster zu entdecken, z. B. in den Grüßen des Paulus (einige Beispiele: Röm. 1.1.; 1. Kor. 1,1-3. 2 Kor 1.1-2; Gal 1-5. Vgl. auch 1. Pet.1,1-2). Letham listet zahlreiche Stellen auf, die es sich lohnt genauer anzuschauen (z. B. Röm. 15,30; 1. Kor. 12,4-6; 2. Kor. 13,14; Gal. 4,4-6; Eph. 2,18; Kol. 1,3-8. 2. Thess. 2,13-14 etc&#8230;) Diese Triaden können ein Ausgangspunkt dafür sein, die Dreieinigkeit als gemeinsam und doch zu unterscheiden an der Schöpfung und auch am Heil wirken zu sehen. Letham führt diese Analyse am Beispiel des Epheserbriefes durch, die eine Vorlage für eigene Studien werden kann. Ich glaube wir würden die Ehre in unserem Heil vielmehr bei Gott sehen, wenn wir erkennen würden, dass die ganze Dreieinigkeit an unserem Heil wirkt. Man denke z. B. über Jes. 61,1 nach: Der Messias sagt, dass der Geist des Herrn auf ihm ist. Die Trinitarische Verbindung mit dem Bund Gottes mit seinem Volk wiederum wird an Stellen wie Jes. 49,8 deutlich.</p>
<p>Die Betrachtung in der Geschichte empfand ich vor allem als hilfreich, um Zugang zu den Kirchenvätern zu bekommen. Ich habe das Lesen des Werkes an dieser Stelle regelmäßig unterbrochen um die genannten Quellen zu betrachten. <a href="https://bkv.unifr.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bibliothek der Kirchenväter</a> war hierbei eine gute und leicht zugängliche Dokumentensammlung. Man kann im Rückblick nur staunen wie Gott sein Volk geführt hat und es immer wieder zur Verteidigung der Gotteslehre genötigt wurde. Dadurch entstanden wundervolle Beschreibungen der Dreieinigkeit, z. B. die alten Bekenntnisse. Die Betrachtung der eher späteren Autoren, wie z. B. Rahner, Moltmann oder auch der orthodoxen Gelehrten wie Bulgakov fiel mir etwas schwer. Ich habe mich gefragt, wie ich hiervon profitieren kann. Aber wahrscheinlich ist genau das bei diesem Thema die falsche Frage: Die Dreieinigkeit ist nicht dafür da um mir zu nützen. Sie besteht unabhängig von ihrer Schöpfung.</p>
<p>Die Betrachtung der kritischen Fragen im letzten Teil des Buches brachte aber wirklich die Auflösung. Während man bei der Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung der Lehre von der Dreieinigkeit immer wieder fast schon irritiert fragte, wie man das biblisch einzuordnen habe, wird dies in den letzten Essays sehr gut deutlich. Es half mir insbesondere bei diesem Thema: Weil man jegliche Subordination in der Dreieinigkeit ablehnt, heißt das nicht, das man nicht Ordnung in der Dreieinigkeit ablehnt. In letzter Zeit wurden Vorwürfe laut, dass alle die, die biblische Komplementarität von Mann und Frau vertreten, dies nur tun, weil sie die Subordination Christi lehren (Vgl. 1. Kor. 11,7). Hier hilft es an der Ordnung in der Dreieinigkeit festzuhalten: Es ist &#8222;nur&#8220; der Sohn der Mensch wurde, &#8222;nur&#8220; der Heilige Geist, der inmitten seiner Gemeinde wohnt.</p>
<p>Das Buch hat mir eine Menge Fragen beantwortet und mich zu einem gottesfürchtigeren Umgang mit der Schrift geführt. Es hilft auch bei Meinungsverschiedenheiten den Kern des Themas im Blick zu behalten. Warum z. B. diskutieren wir viel mehr über den Kreationismus als über die Dreieinigkeit? Bei all dem Umfang des Werkes bleibt es aber dennoch nur eine Einführung in das Thema. Ich habe zusätzlich von den Essays in<a href="https://www.amazon.de/Essential-Trinity-Testament-Foundations-Practical/dp/1783592869"> Essential Trinity</a> von Crowe udn Trueman profitiert. Ein besonderer Geheimtipp, auf den ich durch Letham aufmerksam wurde, darf dabei auch die Darstellung der Dreieinigkeit in Calvins Institutio sein. Eine sehr gelungene biblische Einführung in das Thema Dreieinigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/standardwerk-zur-heiligen-dreieinigkeit-gottes/14019">Standardwerk zur Heiligen Dreieinigkeit Gottes</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Der wahre Gott der Bibel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 20:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Münch]]></category>
		<category><![CDATA[Betanien]]></category>
		<category><![CDATA[cebooks.de]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wesen Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Tozer]]></category>
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<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" width="200" height="300" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/1759461-200x300.jpg" alt="" class="wp-image-7736" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/1759461-200x300.jpg 200w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/1759461-768x1152.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/1759461-683x1024.jpg 683w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/1759461-1320x1980.jpg 1320w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/1759461.jpg 1653w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Bibel ist nicht Gottes Autobiografie. Wer sie gründlich studiert, erfährt sehr viel über Gott, weil er nicht nur die Autoren der einzelnen Bücher inspiriert hat, sondern weil er darin wörtlich zitiert wird. Ein lebenslanges Studium dieser Selbstoffenbarung Gottes reicht nicht aus, um ihn vollkommen zu erkennen. Auch wenn die Erkenntnis in der Regel mit den Jahren zunimmt, wird sie Stückwerk bleiben. Vor mir liegt jetzt ein Buch über diesen erhabenen Gott, von einem Autor der noch nicht einmal 30 Jahre alt ist. Das finde ich mutig! Wie es dazu kam, dass Andreas Münch ein Buch veröffentlicht, beschreibt er im Vorwort folgendermaßen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Alles fing damit an, dass ich mich als frischer Absolvent einer Bibelschule auf den vollzeitigen Missionsdienst vorbereitete. Und zwar musste ich zu meinem eigenen Bestürzen feststellen, dass ich zwar in den letzten drei Jahren viel studiert hatte, aber nicht in der Lage war, fundamentale biblische Lehren (wie z. B. die Dreieinigkeit) zu verstehen. [&#8230;]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das alles veranlasste mich, dieses Thema der Eigenschaften Gottes und verwandte Themen näher und intensiver zu studieren.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis dieser Bibelstudien ist letztes Jahr im Betanien Verlag erschienen: <em>Der wahre Gott der Bibel &#8211; Ein Studienbuch über Gottes Wesen &amp; Werke</em>. Andreas Münch lädt den Leser also nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Studieren ein. Schauen wir uns mal an, was dabei herausgekommen ist.</p>



<span id="more-6079"></span>



<p class="wp-block-paragraph">In 21 meist kurzen Kapiteln beleuchtet der Autor jeweils eine Eigenschaft Gottes. Es gäbe viel mehr über Gott zu schreiben, das bekennt der Autor immer wieder. Doch es gelingt ihm, in jedem Kapitel eine Eigenschaft zu skizzieren und Impulse zum Weiterdenken zu integrieren. Jedes Kapitel enthält die Untersuchung eines Wesenszugs Gottes und ist immer mit prägnanten Beispielen aus der Bibel angereichert. Trotz der Kürze war ich erstaunt über die Fülle und tiefe der Gedanken und Schriftauslegungen. Hin und wieder findet man Exkurse zu Bereichen, über die der Autor beim Studium gestoßen ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was Gott nicht kann</li>



<li>Die Verwerflichkeit von Bilderdienst</li>



<li>Ist Gott auch in der Hölle gegenwärtig?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapitel enden jeweils mit drei Versen zum Auswendiglernen und Fragen zur Wiederholung und Vertiefung. Die Verse sind sorgfältig ausgewählt und werden im jeweiligen Kapitel behandelt &#8211; knüpfen also an das Gelesene an. Die Fragen waren für mich als Schnellleser sehr wichtig. Ich musste noch mal innehalten, zurückblättern und das Gelesene Revue passieren lassen. Sie eignen sich auch gut für ein Gruppengespräch. Dieses Buch will ein Studienbuch sein. Diesem Anspruch wird es gerecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt wenig allgemein verständliche deutsche Bücher, die systematisch das Wesen und Wirken Gottes untersuchen. Noch weniger sind über den allgemeinen Buchhandel erhältlich. Nur zwei fallen mir dazu ein: 1. Martyn Lloyd-Jones: <a href="http://www.cbuch.de/Lloyd-Jones-Gott-der-Vater-p735/" target="_blank" rel="noopener"><em>Gott &#8211; der Vater</em></a> und 2. William MacDonald: <em>So ist Gott. </em>Ein längst vergriffenes Werk &#8211; für Andreas Münch ein Klassiker, der ihn sichtlich inspiriert und geprägt hat &#8211; ist das 140 Seiten starke Buch von Aiden W. Tozer: <em>Das Wesen Gottes &#8211; Eigenschaften Gottes und ihre Bedeutung für das Glaubensleben</em>. Was Münchs Buch von Tozers unterscheidet, ist, dass seine Argumentation fast immer auf Bibelstellen basiert. Wenn es im Klappentext heißt, dass es angereichert ist &#8222;mit vielen Zitaten bekannter Autoren wie Matthew Henry, Martin Lloyd-Jones, J.I. Packer und A.W. Pink&#8220;, so liegt die Stärke dieses Buch in den vielen Zitaten aus dem Buch der Bücher &#8211; der Bibel. Leider fehlt dem Buch ein Bibelstellenverzeichnis und wird hoffentlich in einer neuen Auflage ergänzt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist noch bis zum 31. März 2013 zum Einführungspreis von 10,90 Euro erhältlich. Danach kostet es 2 Euro mehr. Das eBook kostet nut 7,90 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Titel: Der wahre Gott der Bibel &#8211; Ein Studienbuch über Gottes Wesen und Werke<br>Autor: Andreas Münch<br>Sei­ten: 282<br>For­mat: 14 cm x 21 cm<br>Ein­band: Paperback<br>Jahr: 2012<br>Ver­lag: Betanien Verlag<br>ISBN: 978-3-935558-46-4<br>Preis: 10,90 EUR (ab 1. April 2013: 12,90 EUR)<br>erhält­lich bei: <a href="https://www.cbuch.de/muench-der-wahre-gott-der-bibel.html" target="_blank" rel="noopener">cbuch.de</a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3942258110/num-21" target="_blank" rel="noopener"><br></a>eBook: <a href="http://www.cebooks.de/der-wahre-gott-der-bibel-andreas-muench.html" target="_blank" rel="noopener">ceBooks.de</a></p>
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		<title>Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?</title>
		<link>https://nimm-lies.de/hans-werner-deppe-wie-wird-es-in-der-holle-sein/2088</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 04:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[evangelistische Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Werner Deppe]]></category>
		<category><![CDATA[Hölle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hölle als Gesprächsthema oder als Inhalt in christlichen Zeitschriften ist wahrlich alles andere als ausgereizt. Und auch die christlichen Verleger halten sich bei diesem unangenehmen Thema eher zurück. Dieser Eindruck entsteht zumindest wenn man nach Literatur zur Hölle sucht. Aktuell sind meines Wissen im&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/hans-werner-deppe-wie-wird-es-in-der-holle-sein/2088">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://www.cbuch.de/deppe-wie-wird-es-in-der-hoelle-sein.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-300x300.jpg" alt="wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe" class="wp-image-8937" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-300x300.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-150x150.jpg 150w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe-120x120.jpg 120w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/wie_wird_es_in_der_h_lle_sein-deppe.jpg 390w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Hölle als Gesprächsthema oder als Inhalt in christlichen Zeitschriften ist wahrlich alles andere als ausgereizt. Und auch die christlichen Verleger halten sich bei diesem unangenehmen Thema eher zurück. Dieser Eindruck entsteht zumindest wenn man nach Literatur zur Hölle sucht. Aktuell sind meines Wissen im Wesentlichen nur zwei Titel erhältlich. &#8222;Die Wirklichkeit der Hölle&#8220; mit David Hilborn als Herausgeber und ein Buch von Hans-Werner Deppe, welches ich hier vorstellen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie wird es in der Hölle sein?</em> ist im Jahre 2005 erschienen und ist jetzt in der vierten, überarbeiteten Auflage erhältlich. In seinem gerade einmal 94 Seiten dünnen Büchlein wendet sich der Autor gleichsam an Christen und Nichtchristen. Dabei stellt er zuerst fest, wie wenig die Wahrheit der Hölle in der Gesellschaft und unter vielen Christen präsent ist. Darüber wird nicht gerne gesprochen. Es passt scheinbar nicht zum &#8222;lieben Gott&#8220;. Der natürliche Mensch hört lieber, dass Gott unendlich gut und lieb ist. So fürchten sich nicht wenige Prediger und Pastoren im Land&nbsp; von einem Gott zu reden, der seinen Zorn über die Sünder ausschütten wird.</p>



<span id="more-2088"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Kapitel räumt Hans-Werner Deppe mit falschen Vorstellungen von der Hölle auf. Dazu gehören die mittelalterlichen Phantasien, die besonders von der römisch-katholischen Kirche verbreitet wurden. Im Gegensatz dazu aber auch &#8222;modern-theologische Leugnungen, Abschwächungen oder Umdeutungen&#8220; aus aktueller Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen haben den Eindruck, dass der Gott des Alten Testaments nichts oder wenig mit dem Gott des Neuen Testaments zu tun hat. Im AT wirkt Gott für viele grausam und voll Zorn. Im NT wird er in der Gestalt Jesu als ein Gott der Liebe eingeschätzt. Weiter scheint die Hölle eine Erfindung des Neuen Testaments zu sein, da im AT relativ wenig darüber steht. Der Autor zeigt deshalb auf, dass bereits im AT Hinweise auf eine Auferstehung der Toten festzustellen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst ab der Mitte des Buches geht es um die eigentliche Frage des Buches. Wie wird es in der Hölle sein? Jesus hatte relativ oft darüber gesprochen. In Gleichnissen und anderen Reden. Dabei hat er oft sehr drastisch und deutlich gesprochen. Seine Vokabeln zur Hölle zeichnen ein düsteres Bild. &#8222;Weinen und Zähneknirschen&#8220;, &#8222;unauslöschliches Feuer&#8220;, &#8222;ewiges Feuer&#8220;, &#8222;äußere Finsternis&#8220;, ein Ort, an dem &#8222;ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hans-Werner Deppe stellt sich entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass lediglich das &#8222;Getrennt-Sein von Gott&#8220; die Hölle definiert. Jesus Christus spricht von Schwefel und Feuer und lässt wenig Freiraum zu Vorstellungen, es handele sich hier lediglich um symbolische Reden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem praktischen und gut verständlichen Schreibstil macht Hans-Werner Deppe es dem Leser leicht, sich mit den wesentlichen Aussagen der Bibel zur Hölle auseinander zu setzen. Es ist verständlich, dass auf knapp 100 Seiten keine ausführliche Arbeit über die Lehre der Hölle zu erwarten ist. Aber diese 100 Seiten reichen aus, um sich einen guten Eindruck von Gottes Gedanken über die ewige Strafe zu verschaffen. Und das haben die Evangelikalen nötig. Denn aktuell ist es gerade die Lehre der Hölle, die durch &#8222;Das letzte Wort hat die Liebe&#8220; von Rob Bell bei vielen Christen mächtig unter Druck geraten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist auch als Hörbuch im MP3-Format erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daten</strong><br>Titel: Wie wird es in Hölle sein?<br>Autor/Herausgeber: Hans-Werner Deppe<br>Seiten: 94<br>Format: 11 x 18 cm<br>Einband: Taschenbuch<br>Jahr: 4. Auflage 2011<br>Verlag: Betanien Verlag<br>Preis: 2,50 €<br>erhältlich bei: <a href="https://www.cbuch.de/deppe-wie-wird-es-in-der-hoelle-sein.html" target="_blank" rel="noopener">cbuch.de</a><br>als eBook für 1,50 EUR bei: <a href="http://www.cebooks.de/wie-wird-es-in-der-hoelle-sein-hans-werner-deppe.html" target="_blank" rel="noopener">ceBooks.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/hans-werner-deppe-wie-wird-es-in-der-holle-sein/2088">Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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