<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kritik Archive - NIMM und LIES</title>
	<atom:link href="https://nimm-lies.de/tag/kritik/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://nimm-lies.de/tag/kritik</link>
	<description>Christlicher Bücherblog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Jun 2018 12:33:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/favicon-nimm-lies-150x150.png</url>
	<title>Kritik Archive - NIMM und LIES</title>
	<link>https://nimm-lies.de/tag/kritik</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Tipp: Charles T. Russell und die Zeugen Jehovas (F. Graf-Stuhlhofer)</title>
		<link>https://nimm-lies.de/tipp-charles-t-russell-und-die-zeugen-jehovas-f-graf-stuhlhofer/12942</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/tipp-charles-t-russell-und-die-zeugen-jehovas-f-graf-stuhlhofer/12942#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 12:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[Bigorafie]]></category>
		<category><![CDATA[Charles T. Russell]]></category>
		<category><![CDATA[F. Graf-Stuhlhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Graf-Stuhlhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Wachtturmgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugen Jehovas]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nimm-lies.de/?p=12942</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder kennt sie, sei es durch ihre Hausbesuche, ihr Anbieten von Zeitschriften an frequentierten Plätzen oder durch Schlagzeilen wegen einer Bluttransfusions-Verweigerung: Die Zeugen Jehovas. In Diskussionen ist ihrer Argumentation kaum jemand gewachsen, zu gründlich ist ihre Schulung. Nimmt man jedoch ihre Literatur genauer unter die&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/tipp-charles-t-russell-und-die-zeugen-jehovas-f-graf-stuhlhofer/12942">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/tipp-charles-t-russell-und-die-zeugen-jehovas-f-graf-stuhlhofer/12942">Tipp: Charles T. Russell und die Zeugen Jehovas (F. Graf-Stuhlhofer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12944" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/9783958930452s-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/9783958930452s-300x300.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/9783958930452s-150x150.jpg 150w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/9783958930452s-120x120.jpg 120w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/9783958930452s.jpg 390w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Jeder kennt sie, sei es durch ihre Hausbesuche, ihr Anbieten von Zeitschriften an frequentierten Plätzen oder durch Schlagzeilen wegen einer Bluttransfusions-Verweigerung: Die Zeugen Jehovas. In Diskussionen ist ihrer Argumentation kaum jemand gewachsen, zu gründlich ist ihre Schulung.</p>
<p>Nimmt man jedoch ihre Literatur genauer unter die Lupe, bietet sich ein erschütterndes Bild; man entdeckt viele Beispiele von (absichtlicher?) Irreführung. Solche Versuche der Irreführung werden in diesem Buch gründlich und schonungslos aufgedeckt. Der Nachweis erfolgt ausschließlich unter Zugrundelegung der von der Wachtturmgesellschaft selbst herausgegeben Literatur.</p>
<p>Lassen Sie sich mit hineinnehmen in ein detektivisches Abenteuer …</p>
<p><a href="http://www.cebooks.de/folgen-verlag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Folgen Verlag</a>, als eBook 5,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: <a href="http://www.cebooks.de/ebooks/charles-t-russell-und-die-zeugen-jehovas" target="_blank" rel="noopener">ceBooks.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/tipp-charles-t-russell-und-die-zeugen-jehovas-f-graf-stuhlhofer/12942">Tipp: Charles T. Russell und die Zeugen Jehovas (F. Graf-Stuhlhofer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/tipp-charles-t-russell-und-die-zeugen-jehovas-f-graf-stuhlhofer/12942/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kolumne: Im Hause Gottes</title>
		<link>https://nimm-lies.de/kolumne-im-hause-gottes/12667</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/kolumne-im-hause-gottes/12667#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 20:49:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindebau]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Brüderbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Plymouth Brethren]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nimm-lies.de/?p=12667</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei Gründe bewegen mich, folgende Zeilen zu schreiben. Erstens habe ich die Möglichkeit gehabt, unterschiedliche Versammlungen von Christen zu besuchen. Ich entdeckte, dass es dabei wichtig ist, nicht mit Unzufriedenheit oder mit dem Wunsch eine bessere Gemeinde als die Eigene zu entdecken, hinzugehen. Auch nicht&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/kolumne-im-hause-gottes/12667">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/kolumne-im-hause-gottes/12667">Kolumne: Im Hause Gottes</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Gründe bewegen mich, folgende Zeilen zu schreiben.</p>
<p>Erstens habe ich die Möglichkeit gehabt, unterschiedliche Versammlungen von Christen zu besuchen. Ich entdeckte, dass es dabei wichtig ist, nicht mit Unzufriedenheit oder mit dem Wunsch eine bessere Gemeinde als die Eigene zu entdecken, hinzugehen. Auch nicht um andere Christen in ihrer (angenommenen) Unreife zu verspotten. Sondern vor allem um sich mit anderen Gemeinden zu treffen. Ich habe die Möglichkeit gehabt eine lutherische und eine reformierte Versammlung zu besuchen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-12837" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Plym.jpg" alt="" width="615" height="438" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Plym.jpg 615w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Plym-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 615px) 100vw, 615px" />Mehrmals durfte ich Mennoniten besuchen und ein Erlebnis war auch der Besuch einer Synagoge. Über all diese Ereignisse will ich so Gott will und wir leben berichten, weil ich von jedem dieser Besuche als Christ profitiert habe. Auch glaube ich das Theologie Praxis ist, so war ich auch immer neugierig, wie die einzelnen Denominationen ihre Gottesdienste gestalten. Wie gesagt, all das schreibe ich als ein Christ, der zufrieden mit seiner Gemeinde ist, und gerne diese besucht. Am allermeisten durfte ich jedoch von den Besuchen unterschiedlicher Brüdergemeinden profitieren.</p>
<p>Und das bringt mich zum zweiten Grund. In den letzten Monaten habe ich mich hier sehr kritisch mit dem Dispensationalismus auseinandergesetzt. Vor allem seine radikalen Ausformungen verurteile ich auch scharf. Dennoch ehre ich und schätze ich die sogenannten Plymouth-Brethren (ich sehe keine bessere Möglichkeit, die Brüderbewegung entstanden um Darby und Müller von der Brüderbewegung des Pietismus terminologisch zu differenzieren). Der oftmals verwendete Titel Darbysten ist meiner Meinung nach unfair und beleidigend!<span id="more-12667"></span></p>
<p>Ich durfte in meinem Leben drei unterschiedliche Brüdergemeinden besuchen und die Gestaltung der Gottesdienste war immer sehr ähnlich. Die Treffen am Sonntag sind Momente der Stille und Begegnung mit Gott. Für die Brüdergemeinden sind für ihre Versammlungen offensichtlich (so verstehe ich das als Laie) vor allem zwei Texte der Heiligen Schrift leitgebend:</p>
<blockquote><p>(Mt 23:8 [Luther 1912])<br />
Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.</p></blockquote>
<p>Entsprechend sitzen die Pastoren (besser Älteste) nicht auf besonderen Plätzen, es gibt keine ritualisierte Liturgie oder Ähnliches.  Man fühlt sich eigentlich schnell als Bruder unter Brüdern. Für die Durchführung der Gottesdienste orientieren sich die Brüder an (wieder rede ich als Laie):</p>
<blockquote><p>(Apg 2:42 [Luther 1912])<br />
Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.</p></blockquote>
<p>So sehen auch die Gottesdienste aus. Der Gottesdienst ist üblicherweise in zwei, besser drei Teile unterteilt. Zunächst einmal gibt es eine lehrmäßige Predigt. Einer der Brüder bereitet sich für ein ausführliches Wort vor. Es wird anschließend gebetet. Jeder Mann darf sich daran beteiligen, die Gebetszeiten nehmen meist viel Zeit in Anspruch und man lernt schnell mit seinen Brüdern und Schwestern mitzubeten. Beim Gebet war das in allen drei Gemeinden so, dass die meisten Frauen eine Kopfbedeckung trugen. So weit ich informiert bin, machen das hier oftmals auch ledige Schwestern. Die Brüder setzen Wert darauf, dass die Frau in der Gemeinde schweigt, so dass Frauen nicht öffentlich beten dürfen.</p>
<p>Nach diesem ersten Teil (= Apostellehre) folgt eine Unterbrechung zur Gemeinschaft. Im Grunde gibt es die Möglichkeit des gemeinsamen Austausches. Man spricht miteinander, aber nicht über Beruf, Wetter oder die neueste App sondern über Christus, und welchen Trost man durch ihn auf seinem Weg erlebt hat. Oftmals gibt es auch kleine Snacks. Vor allem für christusferne Menschen wird hier die Möglichkeit gegeben, sehr schnell in gute Gespräche zu kommen. Etwas skurril wirkt dies, wenn ein Mensch ausgeschlossen wird, mit diesem möchte man dann in dieser Zeit auch keine Gemeinschaft haben.</p>
<p>Der schönste Teil folgt aber erst jetzt. Vor dem Brotbrechen erzählen unterschiedliche Brüder aus den Reihen von Christus und seinem Leiden. Ich habe alle Male gestaunt, welchen Trost hier die unterschiedlichsten Geschwister in dem Blut Jesu Christi fanden. Zu den erhabendsten Momenten meines Lebens gehören diese Zeiten der Andacht in den Brüdergemeinden. Am Brotbrechen darf man (meist?) auch als Baptist teilnehmen, jedoch wird in manchen Gemeinden ein Empfehlungsschreiben verlangt, dies ist auf diese Stelle zurückzuführen:</p>
<blockquote><p>(2.Thes 3:14 [Luther 1912])<br />
So aber jemand nicht gehorsam ist unserem Wort, den zeigt an durch einen Brief, und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf dass er schamrot werde;</p></blockquote>
<p>Was mir an der Ethik der Brüdergemeinden gefällt, ist ihr Wunsch in allen Dingen nicht der Tradition sondern der Schrift untertan zu sein. Am obigen Vers wollte ich zeigen, dass man auch weniger bekannte Bibelverse in die Praxis umsetzen wollte. Das kenne ich auch bei unseren russlanddeutschen Versammlungen (Wir nehmen meist  1 Kor. 14, 29 wörtlich). Jedoch scheint mir dieses Streben irgendwann zu versanden. Irgendwann wird auch dieser Impuls zur Tradition So wird man den Bruderkuss nicht in den Brüdergemeinden finden. Und wo lehren heute alte Frauen die Jungen, wie es gemäß Titus Kap. 2 Gottes Gebot ist. Die Gefahr ist auch, solche Details über die Schwergewichte der Theologie, wie Rechtfertigung, Heiligung, Leben aus Gnade zu setzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/kolumne-im-hause-gottes/12667">Kolumne: Im Hause Gottes</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/kolumne-im-hause-gottes/12667/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipp: Das Evangelium nach Rom</title>
		<link>https://nimm-lies.de/tipp-das-evangelium-nach-rom/11754</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/tipp-das-evangelium-nach-rom/11754#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 16:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Das Evangelium nach Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium nach Rom]]></category>
		<category><![CDATA[James McCarthy]]></category>
		<category><![CDATA[Katholizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nimm-lies.de/?p=11754</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorerst muss ich mich wohl für die lange Auszeit entschuldigen. Tatsächlich habe ich aufgrund diverser persönlicher Projekte letztes Jahr kaum geschafft neben der Bibel weitere Bücher zu lesen. Im Übrigen ist manchmal etwas Distanz zu den ganzen Schriften durchaus heilsam. Vor einigen Wochen hatte ich einen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/tipp-das-evangelium-nach-rom/11754">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/tipp-das-evangelium-nach-rom/11754">Tipp: Das Evangelium nach Rom</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-11880" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/255366_z1-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/255366_z1-198x300.jpg 198w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/255366_z1.jpg 439w" sizes="(max-width: 198px) 100vw, 198px" />Vorerst muss ich mich wohl für die lange Auszeit entschuldigen. Tatsächlich habe ich aufgrund diverser persönlicher Projekte letztes Jahr kaum geschafft neben der Bibel weitere Bücher zu lesen. Im Übrigen ist manchmal etwas Distanz zu den ganzen Schriften durchaus heilsam. Vor einigen Wochen hatte ich einen meiner Freunde zu Besuch, der ein überzeugter Katholik ist und zudem auch in früher Kirchengeschichte promoviert.</p>
<p>Zwar nahm ich diese Tatsache immer als Grund um ihn darauf hinzuweisen, dass z. B. die Didache ganz klar von einer Erwachsenentaufe spricht, aber ansonsten habe ich bisher von Maßnahmen abgesehen auf die Fehler der katholische Kirche hinzuweisen. Tatsächlich habe ich hierin wohl zu viel Gleichgültigkeit gehabt, gemäß dem Motto, seriöse Katholiken gäbe es ja eh kaum im Freundeskreis. Nun musste ich eingestehen, dass ich zu wenig über den Katholizismus weiß, um einen überzeugten Katholiken auf Missstände in der Lehre Roms hinweisen zu können.<span id="more-11754"></span></p>
<p>Das führte dazu, dass ich zu einem Buch griff, dass sich bereits seit längerem in meinen Regalen befindet, und auch auf deutsch erhältlich ist. Das Buch hat mir von Anhieb durch seine freundliche Art äußerst imponiert. Keine scharfen Angriffe auf die katholische Kirche, sondern eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Die Lehren des Katholizismus werden anhand des großen Katechismus dargestellt und mit der Bibel verglichen. Hier werden ausführliche Zitate von Summa theologica, dem Katechismus und dem zweiten vatikanischen Konzil vorgeführt. Zudem nimmt der Autor sich Zeit und illustriert an Beispielen Traditionen der katholischen Kirche erzählerisch: So z. B. eine Kindertaufe und die Taufe eines Erwachsenen.</p>
<p>Das Buch gibt einem Interessierten bereits nach wenigen Seiten einiges an Material, um mit Katholiken über das entscheidende Thema, die Rechtfertigung aus dem Glauben allein, ins Gespräch zu kommen. Interessante Fakten faszinieren einen: So gab es z. B. durchaus schon Kindertaufen, die noch im Leib der Mutter durchgeführt wurden.</p>
<p>Faszinierend ist  auch, dass ein erwachsener Neuanwärter zunächst einmal einen elf-Monate langen Kurs mitmachen muss, um in die Lehre der katholischen Kirche eingeführt zu werden. Da kann sich manch eine evangelikale Kirche eine Scheibe davon abschneiden, die in jeder Träne schon die Wirkung des Heiligen Geistes und eine junge, gerettete und geistliche Seele sieht. Oft werden fleischliche Menschen ohne jede Unterweisung, Belehrung und Prüfung in die Gemeinden eingelassen, und nach einigen Jahren wundert man sich, wie den die Welt den Weg in das Haus Gottes fand.</p>
<p>Verschiedene Anhänge erweitern das Buch zu üblichen Streitthemen, wie die Glaubenstaufe und den Kanon der Schrift.</p>
<p>Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, dass durch seine Ehrlichkeit und den Respekt vor der katholischen Kirche besticht, und dadurch auch geeignet ist, um es Katholiken in die Hand zu drücken, die sich fragen, was Evangelikale am Papsttum zu Rom auszusetzen haben.</p>
<p><a href="http://clv.de/Buecher/Religion-Ideologien-Sekten/Das-Evangelium-nach-Rom.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Evangelium nach Rom</a> ist bei CLV erschienen und kostet 12,90 EUR.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/tipp-das-evangelium-nach-rom/11754">Tipp: Das Evangelium nach Rom</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/tipp-das-evangelium-nach-rom/11754/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thorsten Hebel – der „Evangelist“, der seinen evangelikalen Glauben ablegte</title>
		<link>https://nimm-lies.de/thorsten-hebel-der-evangelist-der-seinen-evangelikalen-glauben-ablegte/10636</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/thorsten-hebel-der-evangelist-der-seinen-evangelikalen-glauben-ablegte/10636#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 21:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlagswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen/Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelist]]></category>
		<category><![CDATA[Freischwimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[SCM Hänssler]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Hebel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nimm-lies.de/?p=10636</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das wesentliche Ziel von NIMM UND LIES ist, empfehlenswerte Bücher und andere christliche Medien zu besprechen und somit Gutes bekannt zu machen. Manchmal sehe ich es jedoch für notwendig, auch deutliche Kritik an Büchern und Autoren zu üben. Besonders dann, wenn Autor und Buch eine&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/thorsten-hebel-der-evangelist-der-seinen-evangelikalen-glauben-ablegte/10636">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/thorsten-hebel-der-evangelist-der-seinen-evangelikalen-glauben-ablegte/10636">Thorsten Hebel – der „Evangelist“, der seinen evangelikalen Glauben ablegte</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das wesentliche Ziel von NIMM UND LIES ist, empfehlenswerte Bücher und andere christliche Medien zu besprechen und somit <strong>Gutes</strong> bekannt zu machen. Manchmal sehe ich es jedoch für notwendig, auch deutliche Kritik an Büchern und Autoren zu üben. Besonders dann, wenn Autor und Buch eine gewisse Bekanntheit genießen, der Inhalt des Buches jedoch das Potenzial hat, großen geistlichen Schaden anzurichten. Um so ein Buch soll es in diesem Beitrag gehen.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Thorsten Hebel zählt zu den bekannteren jüngeren „Evangelisten“ in der evangelikalen Bewegung; er hat sich besonders durch seine Botschaften bei dem Pro-Christ-Jugendevent „Jesus House“ bei vielen Christen einen Namen gemacht. Vor einiger Zeit hat er durch die Veröffentlichung eines Bekenntnisbuches [Freischwimmer, Anm. von A.R.] von sich reden gemacht, in dem er sich von seinem traditionellen evangelikalen Glauben distanziert und bekennt: „Mein Glaube an Gott war irgendwann weg“.</p>
<p style="padding-left: 60px;">In einem <em>Idea</em>-Interview sagte Hebel, der heute eine sozialdiakonische Arbeit unter Berliner Jugendlichen leitet: „Auf meiner Glaubensreise hatte ich ein spirituelles Erlebnis, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ich habe eine ganz neue Weite gefunden, ein Bewußtsein für die Gegenwart Gottes in meinem Leben“. Später führt er aus, er habe „das Bewußtsein, daß ich von Gott umgeben bin, eine allgegenwärtige, liebende Präsenz, die ich nicht verlassen kann – egal, wohin ich in meinem Leben noch laufe. (…) Es geht also nicht darum, daß ich den dreieinigen Gott erst finden muß – er ist doch längst da“. Auf den ganz berechtigten Einwand des Interviewenden: „Das klingt etwas esoterisch“ antwortet Hebel: „Nein, das ist christliche Mystik (…) Ich bade in der Präsenz Gottes: Gott in dir und du in Gott“.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Dieses offenkundig esoterische und mystische, von einem trügerischen Geist gewirkte Erlebnis hat Hebel von seinem herkömmlichen, modern-evangelikal geprägten Glauben entfremdet. Ganz offenkundig war dieser „Glaube“ nicht wirklich biblisch und geistlich gegründet, sondern seelisch und oberflächlich. Nun bekennt Hebel, er empfinde die Aufrufe zur Bekehrung bei Pro Christ als manipulativ, und er meint: „Ich glaube nicht, daß wir ständig hören müssen, was falsch ist und daß wir Sünder sind. Anstatt sich dauernd mit Hölle und Gericht zu beschäftigen, setze ich auf eine wertschätzende, positive Kommunikation. Ich setze auf die Stärken der Menschen.“</p>
<p style="padding-left: 60px;">Hebel folgt damit einem gewissen Trend, wie auch Christina Brudereck und andere: man kehrt sich ab vom traditionellen Evangelikalismus und wendet sich hin zum heidnisch-esoterischen Gedankengut der Emerging Church. Hebels neue esoterische Religion hat mit dem biblischen Christusglauben nichts mehr zu tun; er hat sich von der rettenden Gnade in Christus abgewandt, die er mit seinen Lippen bekannt hatte, ohne sie je wirklich erfasst zu haben, um nun auf die trügerische Stimme mystischer Geister zu hören.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Das wird ihm in der heutigen evangelikalen Szene kaum schaden, die insgesamt für solche verführerischen Einflüsse immer offener ist. Hebel ist jedenfalls immer noch als Mitglied des Christival-Leiterkreises aufgeführt.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Quelle: „Der Evangelist, der seinen Glauben verlor“ Interview mit Thorsten Hebel; in: <em>IdeaSpektrum</em> 6/2016, S. 16-18</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.das-wort-der-wahrheit.de/news/newsdetail.php?id=88&amp;nid=87" target="_blank">www.das-wort-der-wahrheit.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/thorsten-hebel-der-evangelist-der-seinen-evangelikalen-glauben-ablegte/10636">Thorsten Hebel – der „Evangelist“, der seinen evangelikalen Glauben ablegte</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/thorsten-hebel-der-evangelist-der-seinen-evangelikalen-glauben-ablegte/10636/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</title>
		<link>https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 12:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aussiedler]]></category>
		<category><![CDATA[Baptisten]]></category>
		<category><![CDATA[bibeltreu]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[John N. Klassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Russlanddeutsche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eddi-on.de/?p=1352</guid>

					<description><![CDATA[<p>Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie. So heißt das 452 Seiten starke Werk des Dozenten John N. Klassen. Ich möchte heute ein Buch vorstellen, das ich mit viel Genuss, aber auch Wehmut gelesen habe. Nachdem ich es bestellt hatte, stand es zuerst eine Zeit&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352">Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #333333; font-style: normal;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1393 alignright" style="color: #333333; font-style: normal; line-height: 30px;" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Russlanddeutsche3155_0.jpg" alt="" width="250" height="404" /></p>
<p><em>Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie.</em> So heißt das 452 Seiten starke Werk des Dozenten John N. Klassen.</p>
<p>Ich möchte heute ein Buch vorstellen, das ich mit viel Genuss, aber auch Wehmut gelesen habe. Nachdem ich es bestellt hatte, stand es zuerst eine Zeit im Regal, da ich mich nicht traute, mit dem Lesen zu beginnen. Es gibt manche Bücher, die mit einem Rutsch durchgelesen werden können ohne den Leser sonderlich zu bewegen. Andere greifen das Gemüt an und erzeugen Emotionen.</p>
<p><em>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</em> ist ein Buch, dass mich nicht unberührt gelassen hat. Es ist eine sorgfältige Ausarbeitung und wurde ursprünglich als Dissertation geschrieben. Gegenstand des Buches ist die russlanddeutsche Geschichte, die Entwicklung der Russlanddeutschen in der neuen, alten Heimat Deutschland und deren Theologie. Mich hat das Buch nicht kalt gelassen, da ich mich als Russlanddeutscher in vielen Bereichen selber angesprochen fühle.</p>
<p><span id="more-1352"></span></p>
<p>Es gibt sehr wenig Literatur, die sich mit den Christen unter den Russlanddeutschen befasst. Obwohl diese mittlerweile einen nicht unbedeutenden Zweig innerhalb der deutschen evangelikalen Bewegung darstellen. Deshalb bin ich für dieses Buch dankbar. John N. Klassen, selbst Mennonit, schreibt gut verständlich und sensibel.</p>
<p>Das Buch besteht aus vier Teilen, wobei der Autor bei der Auswanderung der Deutschen nach Russland beginnt. Der Leser erhält dabei einen guten Einblick über die Hintergründe bei der Ausreise. Auch über das Leben in Russland bzw. Sowjetunion schreibt Klassen eindrücklich. Im zweiten Teil geht es um den Aufbruch nach Deutschland und die Gründung erster Gemeinden. Im dritten und ausführlichsten Teil wird das Wachsen und Leben der Aussiedler-Gemeinden dargestellt. Dabei stellt Klassen mehrere Gemeinden aus verschiedenen Richtungen der Russlanddeutschen vor. Denn wer meint, Russlanddeutsche Christen wären eine homogene Gruppe, wird beim Studieren schnell eines Besseren belehrt. Die nähere Beobachtung dieser Bewegung macht schnell klar, dass die Entwicklung nach der Ausreise in die alte Heimat sehr unterschiedlich verlaufen ist.</p>
<p>Klassen hat viele Jahrzehnte unter Russlanddeutschen verschiedener Schattierungen gearbeitet, viele Gespräche geführt und daraus Schlussfolgerungen gezogen. Auf fast 60 Seiten versucht er Antworten auf die sehr relevante Frage der Mission und die Zukunft der Russlanddeutschen zu geben. Er zeigt dabei die besondere Frömmigkeit vieler russlanddeutscher Gemeinden auf und stellt fest, dass in vielen Gemeinden die Ethik ein deutlich höheres Gewicht als die Theologie hat. Dies ist auch ein wesentlicher Kritikpunkt Klassens. Eine Einengung der christlichen Freiheit durch, nach seiner Ansicht, kulturell bedingte Regeln.</p>
<p>Gleichzeitig bescheinigt er den Christen aus diesen Gemeinden eine große Bindung an die Bibel. Historisch-kritische und liberale Theologie hätten bisher in den meisten Gemeinden keinen Eingang gefunden.</p>
<p>Zum Schluss äußert Klassen die Hoffnung, dass sich die Aussiedler-Gemeinden im &#8222;Heimatland&#8220; integrieren werden, um missionarisch auch unter den Einheimischen relevant zu werden.</p>
<p>Man mag zu den Schlussfolgerungen unterschiedlich stehen. Unumstritten ist, dass dieses Buch einen Meilenstein darstellt.</p>
<blockquote><p>Klassens Werk stellt einen lange erwarteten und unverzichtbaren Beitrag zur Aussiedlerfrömmigkeit dar. Evangelikale Aussiedler können sich nun kritisch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen, einheimische Evangelikale lernen eine für sie bisher eher unbekannte Welt kennen. Dr. Friedhelm Jung</p></blockquote>
<p>Sehr interessant ist vor allem für Russlanddeutsche der Anhang mit einer Fülle von Belegen, Beispielen, Untersuchungen und Tabellen. Ein Personen-, Sach- und Ortsregister hilft bei der Suche nach bestimmten Stellen und ein detailliertes Inhaltsverzeichnis gibt einen schönen Überblick über den Inhalt. Meine Heimatgemeinde konnte ich in Auflistungen auch finden.</p>
<p>Leider ist das Buch mit einem Preis von 34,80 EUR nicht gerade billig. Ich hoffe trotzdem, dass viele russlanddeutsche und einheimische Christen das nötige Geld für dieses so wesentliche Werk über die Aussiedler-Gemeinden ausgeben. Es gibt keine vergleichbare Untersuchung dieser wachsenden evangelikalen Bewegung.</p>
<p><strong>Titel: </strong>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland &#8211; Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie.<br />
<strong>Autor:</strong> John N. Klassen<br />
<strong>Sei­ten: </strong>452<br />
<strong>For­mat:</strong> 15 x 21 cm<br />
<strong>Ein­band:</strong> Paper­back<br />
<strong>Jahr:</strong> 2007<br />
<strong>Ver­lag:</strong> VTR/VKW<br />
<strong>Preis:</strong> 34,80 EUR<strong><br />
</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352">Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchempfehlung: Gefährliche Stille!</title>
		<link>https://nimm-lies.de/gefahrliche-stille/459</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 21:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[CLV]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Gefährliche Stille!]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr der Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Konservative]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Maleachi-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Mystik]]></category>
		<category><![CDATA[SCM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eddi-on.de/?p=459</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Jahr der Stille geht seinem Ende entgegen. Noch knappe drei Monate und dann darf es wieder lauter werden. Nun ja, vielleicht nicht lauter, aber zumindest wird das Thema in der evangelikalen Öffentlichkeit nicht mehr so breit behandelt. Wer sich auf der Seite des Medienkonzerns&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/gefahrliche-stille/459">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/gefahrliche-stille/459">Buchempfehlung: Gefährliche Stille!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/256226_z1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-9089" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/256226_z1-198x300.jpg" alt="256226_z1" width="198" height="300" /></a>Das Jahr der Stille geht seinem Ende entgegen. Noch knappe drei Monate und dann darf es wieder lauter werden. Nun ja, vielleicht nicht lauter, aber zumindest wird das Thema in der evangelikalen Öffentlichkeit nicht mehr so breit behandelt. Wer sich auf der Seite des Medienkonzerns SCM umschaut, entdeckt dutzende neue Bücher und Accessoire zur Stille. Interessant in diesem Zusammenhang, dass das einzige Buch, welches sich kritisch mit dem Thema befasst, von SCM boykottiert wird. Grund genug, dass Buch näher anzuschauen &#8230;</p>
<p>Das Buch besteht aus 7 eigentlichen Kapitel und zwei Anhängen. Verfasst haben die Beiträge verschiedene Autoren des Maleachi-Kreises.</p>
<p>Einleitend beginnt Ulrich Skambraks mit der Feststellung, wie akut notwendig Stille in unserem Leben geworden ist. Unser Leben läuft immer schneller an uns vorbei. Ruhepausen sind „unproduktive“ Zeitdiebe und haben wenig Chancen in unserem täglichen Dasein. Deshalb raten Psychotherapeuten dazu, das Leben zu „entschleunigen“, also zu verlangsamen.<span id="more-459"></span></p>
<p>Weiter beschreibt er die Projektidee hinter dem „Jahr der Stille“. Den Startschuss, den Leitungskreis und das Ideenheft zum „Jahr der Stille 2010“. Besonders dem Ideenheft und den Personen und Überzeugungen, die im Heft vertreten sind, widmet Skambraks seine Aufmerksamkeit.</p>
<p>Im zweiten Kapitel „Trügerische Stille&#8230;“ beginnt Wolfgang Nestvogel mit einer Vorstellung:</p>
<p>„<em>Ein „normaler Evangelikaler“ aus dem Jahr (sagen wir) 1976,</em><em> treues Mitglied einer Landeskirch</em><em>lichen Gemeinschaft oder freien Gemeinde, regelmäßiger Teilnehmer an Veranstaltungen der Evangelischen Allianz, fällt plötzlich in ein Koma. Er bekommt nicht mit, was sich in den folgenden Jahrzehnten innerhalb der christlichen Szene in Deutschland verändert. Im Jahr 2010 wacht er wieder auf, besucht wie in früheren Jahren den Gottesdienst seiner Gemeinde, erfährt von aktuellen Angeboten der jetzigen Evangelischen Allianz, erhält Einladungen zu Kongressen von Willow Creek und Emerging Church, bekommt ein Abonnement der Zeitschrift Aufatmen und hört begeisterte Vorberichte von den geplanten Aktionen zum Jahr der Stille. Ich wage zu behaupten: Dieser Mensch findet sich nicht mehr zurecht.“ S. 81</em></p>
<p>Diese Vorstellung macht die große Wandlung deutlich, die die evangelikalen in den letzten 40 Jahren durchlebt haben. Nestvogel bemüht sich um Ursachenforschung. Dabei nennt er drei wesentliche Gründe:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Der verlorene Kompass (der Verlust der Verbindlichkeit in der Lehre)</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Der verlorene Mut</p>
<p>Nicht alle verkennen das inhaltliche Problem beim Jahr der Stille.</p>
<p><em>Eigentlich müssten diese Einsichtigen jetzt aktiv werden. Sie müssten in ihrem Umfeld, in ihrer Gemeinde, in ihrem Hauskreis durch solide Information und faire Erläuterungen auf die Problematik des Projektes hinweisen. Sie müssten sich erkennbar positionieren. Hier verlässt viele der Mut. Auch mancher, der in den evangelikalen Reihen Vertrauen genießt und sich durch einen treuen Dienst in vielen Jahren bewährt hat, äußert sich nicht (mehr), obwohl er öffentlich Gehör finden würde. Die Suche nach den Gründen bleibt spekulativ. S. 90</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Die verlorene Gemeinschaft</p>
<p><em>Umso dringender wird das Anliegen einer neuen, bibeltreuen Sammlungsbewegung, wie immer man sie auch nennen mag. Wenn nicht jetzt, wann dann? S. 95</em></p>
<p>Roland Antholzer gibt einen Einblick in das Spannungsfeld zwischen „Couch und Kreuz“. Also Psychologie und christlicher Seelsorge.</p>
<p>In den Kapiteln „Stille in der Bibel“ und „Stille<a href="../wp-content/uploads/bibel.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-476 size-medium" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/bibel-300x252.gif" alt="" width="300" height="252" /></a> mit der Bibel“ geben die Autoren biblische Anleitung um Stille und Ruhe in Gott zu finden. Dabei fällt Eberhard Platte mit seinem positiven Umgang mit dem Stillejahr auf.</p>
<p>Laufen wir nicht vor der Stille weg, sondern lernen es neu, vor Gott und in der Beschäftigung mit seinem Wort zur Ruhe zu kommen. S. 130</p>
<p>Johannes Pflaum gibt dabei in „Stille mit der Bibel“ Hilfestellung, wie das gelingen kann.</p>
<p><em>Eine Hilfe zum besseren Verständnis können einfach Fragen zum Text sein. Beispielsweise der sogenannten POTZEK-Schlüssel. Um welche Personen geht es in diesem Text? An welchem Ort handelt der Text? Was ist das Thema das Textes? In welche Zeit gehört der Text? Welche Ereignisse finden statt? Und was ist der Kern des Textes? […] All dies wird zum Gewinn, wenn wir es mit einer inneren betenden Haltung tun, mit dem Wunsch, dass unser Herr selbst durch sein Wort zu seinem Knecht oder seiner Magd spricht. S. 140</em></p>
<p>Als Leiter der Emmaus-Fernbibelschule gibt Martin Vedder praktische Anleitung zum erhörlichen Gebet. Zu oft sind wir gerade was das Gebet angeht einem Irrglauben erlegen. Vedder zeigt dabei auf, was erhörliches Gebet verhindern kann und wie erhörliche Gebete zustande kommen.</p>
<p>Im siebten Kapitel erzählt Lothar Schäfer von seinem persönlichen „Jahr der Stille“. Dabei geht es um eine schwere Krankheit, die er auskurieren musste. Dies zwang ihn zu mehr Stille und Ruhe in seinem Leben.</p>
<p>In den beiden Anhängen geht Ulrich Skambraks auf die Themen „Bibel und Anbetungstanz“ und „Das Herzensgebet“ ein.</p>
<p>Mehrere Autoren waren an diesem Buch beteiligt. Und so unterschiedlich die Themen sind, so auch der Schreibstil. Ganz besonders gut hat mir „Trügerische Stille&#8230;“ von Wolfgang Nestvogel gefallen. Auch Martin Vedder hat eine besonders gut lesbaren Beitrag geschrieben. Etwas anspruchsvoller, auch von der Materie, ist „Zur Ruhe kommen – auf der Couch oder am Kreuz?. Insgesamt aber gut geschrieben. Und das Cover in weiß sieht klasse aus.</p>
<p>Der Herausgeber dieses Buches ist der <a href="http://maleachi-kreis.de/" target="_blank">Maleachi-Kreis</a>.<a href="../wp-content/uploads/maleachi_grundlayout_05.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><br />
</a> Sich selbst beschreibt sich dieser Zusammenschluss als „ein Arbeitskreis für Glaubensstärkung in Lehre und Leben.“ Zum Kreis gehören „bibeltreue Verantwortliche aus dem evangelikalen Raum“. Es ist zu vermuten, dass die Verantwortlichen aus diesem losen Verbund weitere Bücher herausgeben werden.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich nicht ohne Vorurteil mit der Lektüre begann. Vor einigen Jahren besuchte ich einen Maleachi-Tag im Bibel-und Erholungsheim Hohegrete. Der Tag blieb mir positiv in Erinnerung. Durch Besuche der „Endzeit aktuell“-Thementage im gleichen Hause hörte ich Vorträge zum Thema Mystik und Evangelikale.</p>
<p>Somit betrachtete ich das offizielle Heft zur Stille kritisch, als es bei mir per Post einging.</p>
<p>Dieses Buch muss als wertvolles Buch bezeichnet werden. Es ist bedauerlich, dass der größte christliche Verlagsverbund SCM dieses Buch boykottiert. Denn lieblose Kritik ist hier nicht zu finden. Ganz im Gegenteil. Es hat mich zudem positiv überrascht, dass nicht nur Kritik geübt wird, sondern auch mehrere erbauliche Beiträge zur Stille und Gemeinschaft mit Gott zu finden sind.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass die „normalen Christen“ sich durch die Bevormundung der SCM nicht abhalten lassen, ein eigenes Urteil zu bilden. Und dieses Buch lesen.</p>
<p>Titel: Gefährliche Stille<br />
Autor: Maleachi-Kreis (Hrsg.)<br />
Seiten: 224<br />
Einband: Paperback<br />
Format: 13,5 cm x 20,5 cm<br />
Verlag: CLV<br />
Jahr: 1. Auflage 2010<br />
Preis: 6,90 EUR<br />
erhältlich: <a href="http://clv.de/Buecher/Zeitgeschehen/Gefaehrliche-Stille.html?listtype=search&amp;searchparam=stille" target="_blank">CLV</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/gefahrliche-stille/459">Buchempfehlung: Gefährliche Stille!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
