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	<title>Mennoniten Archive - NIMM und LIES</title>
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	<description>Christlicher Bücherblog</description>
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	<title>Mennoniten Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Schriftstücke gesucht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 06:13:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Blognews]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus in der UdSSR]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Russlanddeutsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/schriftstuecke-gesucht/14468">Schriftstücke gesucht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Helmut Henschel hat das Anliegen, die Geschichte der russlanddeutschen Gemeinden, Verbünde und Bruderschaften zu sichern. Wer kann dabei helfen?</em></p>
<p>Seit dem Zweiten Weltkrieg und zunehmend nach dem Zerfall der Sowjetunion sind Russlanddeutsche in die Bundesrepublik übergesiedelt. Die Erforschung ihrer Geschichte wird seitdem von verschiedensten Initiativen und Einzelpersonen vorangetrieben; stellvertretend seien das <a href="https://www.russlanddeutsche.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold</a> und der kürzlich verstorbene <a href="https://www.amazon.de/Russlanddeutsche-Freikirchen-Bundesrepublik-Deutschland-Grundlinien/dp/3937965874" target="_blank" rel="noreferrer noopener">John N. Klassen</a> genannt. Aber auch auf explizit akademischer Ebene findet durch die Juniorprofessur <a href="https://www.geschichte.uni-osnabrueck.de/abteilungen/migration_und_integration_der_russlanddeutschen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Migration und Integration der Russlanddeutschen“ an der Universität Osnabrück</a> eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Russlanddeutschen statt.</p>
<p>Um klassische Geschichtsschreibung zu betreiben ist es zwingend notwendig, die dafür erforderlichen Quellen zu sichern und letztendlich auch nutzbar zu machen&#8230; (Weiterlesen auf <a href="https://christusallein.com/2021/09/04/schriftstuecke-gesucht%ef%bf%bc/">Christusallein.com</a>)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/schriftstuecke-gesucht/14468">Schriftstücke gesucht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>H. Goerz: Die Molotschnaer Ansiedlung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 06:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[H. Goerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Molotschna]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter meinen Vorfahren befinden sich Mennoniten, die in der Molotschnaer Ansiedlung in der Südukraine für zirka 100 Jahre eine Heimat fanden. Das war der Anlass für mich, dieses Geschichtsbuch über die Entstehung, Entwicklung und den Untergang der deutschen Kolonie zu lesen. Meine Hoffnungen waren einen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/h-goerz-die-molotschnaer-ansiedlung/13998">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/h-goerz-die-molotschnaer-ansiedlung/13998">H. Goerz: Die Molotschnaer Ansiedlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-13999" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/548024-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/548024-189x300.jpg 189w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/548024.jpg 472w" sizes="(max-width: 189px) 100vw, 189px" />Unter meinen Vorfahren befinden sich Mennoniten, die in der Molotschnaer Ansiedlung in der Südukraine für zirka 100 Jahre eine Heimat fanden. Das war der Anlass für mich, dieses Geschichtsbuch über die Entstehung, Entwicklung und den Untergang der deutschen Kolonie zu lesen. Meine Hoffnungen waren einen Einblick in das gemeindliche und tägliche Leben zu gewinnen, das meine Vorfahren von 1810 bis zirka 1920 geführt haben.</p>
<p>Das Buch ist eine Neuauflage und ist ursprünglich 1950 im Echo-Verlag in Manitoba (Kanada) erschienen. Die Sprache ist daher etwas gediegen und nicht immer ist verständlich was gemeint ist. Der Autor hat selbst die blühende Phase der Molotschna erlebt und schreibt daher nicht „nur als Historiker“, sondern auch als Zeitzeuge. Er berichtet auf 350 Seiten systematisch und in zeitlicher und teilweise thematischer Abfolge das Geschehene und hält sich mit Bewertungen meist zurück.</p>
<p>Beim Lesen hat sich mir eine zu großen Teilen unbekannte Geschichte eröffnet und hat meine Identität als mennonitischer Christ gefestigt. Für Nachfahren der Mennoniten der Molotschna ist dieses übersichtliche Werk eine wertvolle Informationsquelle. Das Buch ist mit einigen Fotos und Fußnoten versehen und bietet daher Hinweise auf Quellen und weiterführende Literatur. Der Verlag sollte das Buch vor einer Neuauflage unbedingt korrekturlesen, da auffällig viele Rechtschreibfehler die Leselust etwas trüben.</p>
<p>Das Buch ist <a href="https://lichtzeichen-shop.com/buecher/mennonitische-literatur/6432/die-molotschnaer-ansiedlung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Lichtzeichen erschienen</a> und kostet 12,90 EUR.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/h-goerz-die-molotschnaer-ansiedlung/13998">H. Goerz: Die Molotschnaer Ansiedlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Töws: Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten</title>
		<link>https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 14:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagswelt]]></category>
		<category><![CDATA[christliche Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Christlicher Missions-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[CMV]]></category>
		<category><![CDATA[Demut - die vergessene Tugend]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Töws]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Sanders]]></category>
		<category><![CDATA[Satan ist kein Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Von der Freude des vertrauten Umgangs mit Gott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der CMV in Bielefeld gehört mittlerweile zu den größten Anbietern von konservativ-evangelikalen Kinderhörspielen und Büchern für das Vorlesealter. Der von Mennoniten gegründete Verlag bietet neben Kinderliteratur ein umfangreiches Angebot aus dem Bereich Jüngerschaft und Nachfolge. Dazu zählen neben Klassikern wie „Zur geistlichen Reife“ und „Geistliche&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227">Töws: Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der CMV in Bielefeld gehört mittlerweile zu den größten Anbietern von konservativ-evangelikalen Kinderhörspielen und Büchern für das Vorlesealter. Der von Mennoniten gegründete Verlag bietet neben Kinderliteratur ein umfangreiches Angebot aus dem Bereich Jüngerschaft und Nachfolge. Dazu zählen neben Klassikern wie „Zur geistlichen Reife“ und „Geistliche Leiterschaft“ von Oswald Sanders auch Erstauflagen wie „Demut &#8211; die vergessene Tugend“ von Wayne A. Mack.</strong></p>
<p><strong><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="size-full wp-image-2234 aligncenter" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo.jpg" alt="" width="840" height="100" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo.jpg 840w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo-300x36.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo-768x91.jpg 768w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></strong><strong>NIMM UND LIES:</strong> Herr Töws, der <a href="http://www.cmverlag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christ­li­che Missions-Verlag</a> wurde von Mit­glie­dern der Mennoniten-Gemeinde Bie­le­feld ins Leben geru­fen. Wie kamen Sie dazu, einen neuen Ver­lag zu gründen?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Aus­schlag­ge­bend war die Tat­sa­che, dass viele wert­volle, aber ver­grif­fene christ­li­che Bücher ande­rer Ver­lage nicht mehr neu auf­ge­legt wur­den. Das woll­ten wir ändern, aber natür­lich auch mit neuen Pro­duk­tio­nen den christ­li­chen Markt bereichern.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Was ist das Beson­dere an Ihrem Verlag?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Wahr­schein­lich die enge Bin­dung an eine Orts­ge­meinde, da wir unsere Ver­lags­ar­beit als einen Zweig der Gemein­de­ar­beit betrach­ten, wo viele Gemein­de­glie­der ihre Gaben ent­fal­ten und für unse­ren Herrn ein­set­zen können.</p>
<p><span id="more-2227"></span><strong>N</strong><strong>IMM UND LIES:</strong> In den letz­ten 20 Jah­ren wurde eine Reihe christ­li­cher Ver­lage gegrün­det. Wäre es nicht sinn­vol­ler bei ande­ren Ver­la­gen mit ähnli­cher Aus­rich­tung mitzuarbeiten?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Wir sehen die vie­len klei­nen Ver­lage durch­aus als eine Berei­che­rung an, wel­che auch die Viel­falt in der „christ­li­chen Kul­tur­land­schaft“ widerspiegelt.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Warum gerade „Christ­li­cher Missions-Verlag“? Warum haben Sie sich für die­sen Namen entschieden?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Das Wort „Mis­sion“ in unse­rem Namen wird manch­mal miss­ver­stan­den und weckt die Erwar­tung, dass wir vor allem mis­sio­na­ri­sche (kos­ten­lose) Schrif­ten ver­brei­ten wür­den, was jedoch nicht der Fall ist. Wir haben bei der Namens­ge­bung eher daran gedacht, dass der Erlös der Ver­lags­ar­beit die Mis­si­ons­ar­beit unse­rer Orts­ge­meinde för­dern soll. Unter Mis­si­ons­ar­beit ver­ste­hen wir dabei die Umset­zung des Mis­si­ons­be­fehls des Herrn, „Machet zu Jün­gern…“, und den­ken dabei nicht nur an das Aus-, son­dern auch an das Inland.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wie sieht Ihr Ver­lags­pro­gramm aus? Wo lie­gen die Schwerpunkte?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Wir haben mitt­ler­weile ein recht brei­tes Spek­trum an Erwach­se­nen– und Kin­der­li­te­ra­tur, wobei unser Schwer­punkt stets dar­auf gerich­tet ist, <em>erbau­li­che</em> Lite­ra­tur her­aus­zu­ge­ben. Wäre das Motto <a href="http://www.clv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Bücher, die wei­ter­hel­fen“</a> nicht bereits von einem ande­ren Ver­lag beschlag­nahmt, wür­den wir es auf unser „Wap­pen“ set­zen. Das Auf­zei­gen und Kri­ti­sie­ren zeit­ge­nös­si­scher Miss­stände (was sicher auch seine Berech­ti­gung hat) über­las­sen wir ande­ren Ver­la­gen und kon­zen­trie­ren uns statt des­sen auf Hil­fe­stel­lun­gen zum geist­li­chen Wachstum.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Man­chen Chris­ten sind die Preise für christ­li­che Lite­ra­tur und Medien zu hoch. Was mei­nen Sie dazu?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Da kann ich nur sagen: Unse­rer­seits tun wir alles, um die Preise gering zu hal­ten, doch hin und wie­der hören auch wir der­ar­tige Beschwer­den. Doch es dürfte jedem ein­leuch­ten, (1.) dass auch die Mit­ar­bei­ter christ­li­cher Ver­lage sich selbst und ihre Fami­lien ver­sor­gen müs­sen, (2.) dass ein Ver­lag gewisse „Gewinne“ ein­fah­ren muss, um wach­sen und neue Pro­dukte her­aus­ge­ben zu kön­nen, und schließ­lich, (3.) dass wir ja auch die Arbeits­plätze in unse­rem Land erhal­ten und nicht grund­sätz­lich in Billig-Lohn-Ländern pro­du­zie­ren sollten.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>NIMM UND LIES:</strong> Einige Ver­lage haben bereits den Schritt gewagt, durch die Nut­zung von neuen Medien ihre Pro­dukte zu ver­mark­ten. Was sind Ihre Metho­den im Mar­ke­ting? Oder anders gefragt, wo sehen Sie bei sich Verbesserungspotential?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Töws:</strong> Der­zeit bemü­hen wir uns vor allem, mehr christ­li­che Buch­hand­lun­gen durch per­sön­li­che Besu­che unse­res Rei­se­ver­tre­ters für unsere Lite­ra­tur zu gewinnen.</p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2950 alignleft" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos-183x300.jpg" alt="" width="183" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos-183x300.jpg 183w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos-625x1024.jpg 625w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos.jpg 640w" sizes="(max-width: 183px) 100vw, 183px" /></a><strong>NIMM UN</strong><strong>D</strong><strong> LIES:</strong> Mit www.christlichebooks.de (<a href="http://www.cebooks.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.cebooks.de</a>) ist der erste Online-Shop für christ­li­che eBooks auf dem Markt. Exis­tie­ren Pläne in Zukunft Bücher in digi­ta­ler Ver­sion anzubieten?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Nein, der­zeit nicht.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wie sieht ein typi­scher Arbeits­tag bei Ihnen aus?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Naja, ein sol­ches Inter­view zu beant­wor­ten gehört eher zu den unty­pi­schen Auf­ga­ben des Tages <img decoding="async" src="../wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" /> .</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wel­che Her­aus­for­de­run­gen beschäf­ti­gen Sie als Ver­lag zur Zeit beson­ders stark?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Eine schöne Her­aus­for­de­rung ist das seit zwei Jah­ren anhal­tende enorme Wachs­tum, da unser Ver­sand auf ehren­amt­li­cher Basis läuft. Neben dem dadurch immer grö­ßer wer­den­den „All­tags­ge­schäft“ ist es natür­lich auch eine blei­bende Her­aus­for­de­rung, an neuen Pro­duk­tio­nen zu arbeiten.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wel­ches Pro­jekt steht bei Ihnen als nächs­tes an?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Der­zeit sind es eine Reihe klei­ner Pro­jekte. Große Pro­jekte wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren (z.B. das Gemein­de­lie­der­buch „Singt dem Herrn“ oder die „CMV-Materialsammlung“) ste­hen der­zeit nicht auf dem Plan.</p>
<p><em><a href="http://www.cmv-shop.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.cmv-shop.de</a> </em>&#8211; Christlicher Missions-Verlag<br />
<em><a href="http://www.leben-braucht-hoffnung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.leben-braucht-hoffnung.de</a> &#8211;</em> evangelistische Seite der Mennoniten-Gemeinde Bielefeld<em><br />
</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227">Töws: Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</title>
		<link>https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 12:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aussiedler]]></category>
		<category><![CDATA[Baptisten]]></category>
		<category><![CDATA[bibeltreu]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[John N. Klassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Russlanddeutsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie. So heißt das 452 Seiten starke Werk des Dozenten John N. Klassen. Ich möchte heute ein Buch vorstellen, das ich mit viel Genuss, aber auch Wehmut gelesen habe. Nachdem ich es bestellt hatte, stand es zuerst eine Zeit&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352">Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #333333; font-style: normal;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1393 alignright" style="color: #333333; font-style: normal; line-height: 30px;" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Russlanddeutsche3155_0.jpg" alt="" width="250" height="404" /></p>
<p><em>Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie.</em> So heißt das 452 Seiten starke Werk des Dozenten John N. Klassen.</p>
<p>Ich möchte heute ein Buch vorstellen, das ich mit viel Genuss, aber auch Wehmut gelesen habe. Nachdem ich es bestellt hatte, stand es zuerst eine Zeit im Regal, da ich mich nicht traute, mit dem Lesen zu beginnen. Es gibt manche Bücher, die mit einem Rutsch durchgelesen werden können ohne den Leser sonderlich zu bewegen. Andere greifen das Gemüt an und erzeugen Emotionen.</p>
<p><em>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</em> ist ein Buch, dass mich nicht unberührt gelassen hat. Es ist eine sorgfältige Ausarbeitung und wurde ursprünglich als Dissertation geschrieben. Gegenstand des Buches ist die russlanddeutsche Geschichte, die Entwicklung der Russlanddeutschen in der neuen, alten Heimat Deutschland und deren Theologie. Mich hat das Buch nicht kalt gelassen, da ich mich als Russlanddeutscher in vielen Bereichen selber angesprochen fühle.</p>
<p><span id="more-1352"></span></p>
<p>Es gibt sehr wenig Literatur, die sich mit den Christen unter den Russlanddeutschen befasst. Obwohl diese mittlerweile einen nicht unbedeutenden Zweig innerhalb der deutschen evangelikalen Bewegung darstellen. Deshalb bin ich für dieses Buch dankbar. John N. Klassen, selbst Mennonit, schreibt gut verständlich und sensibel.</p>
<p>Das Buch besteht aus vier Teilen, wobei der Autor bei der Auswanderung der Deutschen nach Russland beginnt. Der Leser erhält dabei einen guten Einblick über die Hintergründe bei der Ausreise. Auch über das Leben in Russland bzw. Sowjetunion schreibt Klassen eindrücklich. Im zweiten Teil geht es um den Aufbruch nach Deutschland und die Gründung erster Gemeinden. Im dritten und ausführlichsten Teil wird das Wachsen und Leben der Aussiedler-Gemeinden dargestellt. Dabei stellt Klassen mehrere Gemeinden aus verschiedenen Richtungen der Russlanddeutschen vor. Denn wer meint, Russlanddeutsche Christen wären eine homogene Gruppe, wird beim Studieren schnell eines Besseren belehrt. Die nähere Beobachtung dieser Bewegung macht schnell klar, dass die Entwicklung nach der Ausreise in die alte Heimat sehr unterschiedlich verlaufen ist.</p>
<p>Klassen hat viele Jahrzehnte unter Russlanddeutschen verschiedener Schattierungen gearbeitet, viele Gespräche geführt und daraus Schlussfolgerungen gezogen. Auf fast 60 Seiten versucht er Antworten auf die sehr relevante Frage der Mission und die Zukunft der Russlanddeutschen zu geben. Er zeigt dabei die besondere Frömmigkeit vieler russlanddeutscher Gemeinden auf und stellt fest, dass in vielen Gemeinden die Ethik ein deutlich höheres Gewicht als die Theologie hat. Dies ist auch ein wesentlicher Kritikpunkt Klassens. Eine Einengung der christlichen Freiheit durch, nach seiner Ansicht, kulturell bedingte Regeln.</p>
<p>Gleichzeitig bescheinigt er den Christen aus diesen Gemeinden eine große Bindung an die Bibel. Historisch-kritische und liberale Theologie hätten bisher in den meisten Gemeinden keinen Eingang gefunden.</p>
<p>Zum Schluss äußert Klassen die Hoffnung, dass sich die Aussiedler-Gemeinden im &#8222;Heimatland&#8220; integrieren werden, um missionarisch auch unter den Einheimischen relevant zu werden.</p>
<p>Man mag zu den Schlussfolgerungen unterschiedlich stehen. Unumstritten ist, dass dieses Buch einen Meilenstein darstellt.</p>
<blockquote><p>Klassens Werk stellt einen lange erwarteten und unverzichtbaren Beitrag zur Aussiedlerfrömmigkeit dar. Evangelikale Aussiedler können sich nun kritisch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen, einheimische Evangelikale lernen eine für sie bisher eher unbekannte Welt kennen. Dr. Friedhelm Jung</p></blockquote>
<p>Sehr interessant ist vor allem für Russlanddeutsche der Anhang mit einer Fülle von Belegen, Beispielen, Untersuchungen und Tabellen. Ein Personen-, Sach- und Ortsregister hilft bei der Suche nach bestimmten Stellen und ein detailliertes Inhaltsverzeichnis gibt einen schönen Überblick über den Inhalt. Meine Heimatgemeinde konnte ich in Auflistungen auch finden.</p>
<p>Leider ist das Buch mit einem Preis von 34,80 EUR nicht gerade billig. Ich hoffe trotzdem, dass viele russlanddeutsche und einheimische Christen das nötige Geld für dieses so wesentliche Werk über die Aussiedler-Gemeinden ausgeben. Es gibt keine vergleichbare Untersuchung dieser wachsenden evangelikalen Bewegung.</p>
<p><strong>Titel: </strong>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland &#8211; Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie.<br />
<strong>Autor:</strong> John N. Klassen<br />
<strong>Sei­ten: </strong>452<br />
<strong>For­mat:</strong> 15 x 21 cm<br />
<strong>Ein­band:</strong> Paper­back<br />
<strong>Jahr:</strong> 2007<br />
<strong>Ver­lag:</strong> VTR/VKW<br />
<strong>Preis:</strong> 34,80 EUR<strong><br />
</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352">Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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