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	<title>Mission Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Mission Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Der Mut des John Paton!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 21:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mission und Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[John Paton]]></category>
		<category><![CDATA[Kannibalen]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Missionare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einmal im Jahr stellte John Piper eine Lebensgeschichte auf der Bethlehem Conference for Pastors vor. 1993 war es J. Gresham Machen, ein Lebensbild, dass wir auch auf deutsch veröffentlicht haben. 2000 war es das wirklich herausfordernde Leben John Patons, des Kannibalen Missionars der Inseln, die&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/der-mut-des-john-paton/16733">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Einmal im Jahr stellte John Piper eine Lebensgeschichte auf der Bethlehem Conference for Pastors vor. 1993 war es J. Gresham Machen,<a href="https://www.glaubend.de/j-gresham-machen-und-der-modernismus/"> ein Lebensbild, dass wir auch auf deutsch veröffentlicht haben.</a> 2000 war es das wirklich herausfordernde Leben John Patons, des<a href="https://www.desiringgod.org/messages/you-will-be-eaten-by-cannibals-lessons-from-the-life-of-john-g-paton"> Kannibalen Missionars der Inseln,</a> die heute als Vanuatu bekannt sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lebensgeschichte Patons war für mich eine große Ermutigung. Als Paton mit etwa 30 Jahren seinen Wunsch vor den Gemeindeältesten äußert, Missionar unter den Kannibalen zu werden, die noch wenige Jahre zuvor mehrere Missionare verspeist haben, erwidern diese: &#8222;Die Kannibalen! Sie werden sie auffressen!&#8220; Doch Paton erwidert ziemlich schroff (eigene Übersetzung, hier und an allen Stellen):</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Herr Dickson, Sie sind jetzt in fortgeschrittenem Alter, und Ihre Aussicht ist die, bald ins Grab gelegt zu werden, um dort von Würmern gefressen zu werden; ich gestehe Ihnen, dass, wenn ich nur leben und sterben kann, um dem Herrn Jesus zu dienen und ihn zu ehren, es für mich keinen Unterschied machen wird, ob ich von Kannibalen oder von Würmern gefressen werde; und am ebendiesen gleichen Tag wird mein Auferstehungsleib so schön wie der Ihre auferstehen&#8230;&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Patons Dienst war so fruchtbar, das bis Heute Vanuatu ein christliches Land ist, und sich 22% der Einwohner als Evangelikal bezeichnen. Zeit für Feigheit gab es dabei nicht viel, denn kaum kommt Paton in Vanuatu an, verstirbt erst seine Frau und kurze Zeit später sein Kind. Er ist nun allein auf sich gestellt, umgeben von zahlreichen Feinden. Patton hält seinen Kummer fest (fast auch zeigt, dass sein Mut nicht eine Art von Abgestumpftheit war):</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Betäubt von diesem schrecklichen Verlust, als ich dieses Arbeitsfeld betrat, zu dem mich der Herr  so offensichtlich geführt hatte, schien meine Vernunft eine Zeit lang fast zu versagen. Der immer barmherzige Herr hat mich gestützt … und dieser Ort (Anm.: Das Grab des Kindes und der Frau, das Paton eigenhändig ausgegraben hat) wurde zu meinem heiligen und viel besuchten Heiligtum während all der folgenden Monate und Jahre, in denen ich mich unter Schwierigkeiten, Gefahren und Todesfällen für die Rettung der wilden Inselbewohner einsetzte. . . . Ohne Jesus und die Gemeinschaft, die er mir dort gewährte, wäre ich wohl verrückt geworden und neben dem einsamen Grab gestorbe</em>n&#8230;&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">4 Jahre bleibt Paton nun auf der Insel, und kehrt zwischendurch nach England um anschließend für 30 Jahre erneut auf diese pazifischen Inseln zurückzukehren. Leichte Phasen gab es dabei nur selten. Meistens stand ein ganzes Band an Prüfungen vor Paton. Dabei wird deutlich, dass gerade die Prüfungen Patons Glauben gestärkt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Meine Feinde ließen nur selten von ihren hasserfüllten Plänen gegen mein Leben ab, auch wenn sie für den Moment besänftigt oder verwirrt waren. . . . Ein wilder Häuptling verfolgte mich vier Stunden lang mit seiner geladenen Muskete, und obwohl er oft auf mich zielte, hielt Gott seine Hand zurück. Ich sprach freundlich mit ihm und ging meiner Arbeit nach, als ob er nicht da gewesen wäre, in der festen Überzeugung, dass mein Gott mich dort hingestellt hatte und mich beschützen würde, bis die mir zugewiesene Aufgabe erfüllt war. In unablässigem Gebet zu unserem lieben Herrn Jesus aufblickend, überließ ich alles seinen Händen und fühlte mich unsterblich, bis mein Werk vollendet war. Die Prüfungen, denen ich nur um Haaresbreite entkam, stärkten meinen Glauben und schienen mir nur Mut zu machen für das, was noch folgen sollte, und sie folgten rasch aufeinander. &#8222;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Widerstand der Kannibalen reduzierte seinen Eifer für die Mission nicht. Schon zu Beginn seines Dienstes hat Paton einen Ureinwohner namens Abraham als Unterstützer. Paton sah darin die positive Wirkung der Missionsarbeit:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Wenn ich die oberflächlichen Einwände irreligiöser Schreiberlinge und Schwätzer gelesen oder gehört habe, die andeuteten, dass Bekehrungen nicht der Realität entsprächen und dass Missionsbemühungen nur Verschwendung seien, oh, wie sehr hat sich mein Herz danach gesehnt, sie nur eine Woche auf Tanna einzupflanzen, mit dem „natürlichen“ Menschen überall in der Person des Kannibalen und Heiden, und nur der eine „geistliche“ Mensch in der Person des bekehrten Abraham, der sie pflegt, ernährt und „aus Liebe zu Jesus“ rettet &#8211; damit ich erfahre, wie viele Stunden es dauert, sie davon zu überzeugen, dass Christus im Menschen doch eine Realität ist! Der ganze Skeptizismus Europas würde sein Haupt in törichter Scham verbergen; und all seine Zweifel würden sich auflösen unter einem Blick des neuen Lichts, das Jesus, und nur Jesus, aus dem Auge des bekehrten Kannibalen gießt.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur verbissener Mut? Patons Leben war voller Freude, er bezeugt selbst:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Ach, könnten die vergnügungssüchtigen Männer und Frauen der Welt doch nur die wahre Freude derer schmecken und fühlen, die den wahren Gott kennen und lieben &#8211; ein Erbe, das die Welt ihnen nicht geben kann, das aber die ärmsten und bescheidensten Nachfolger Jesu erben und genießen!  Mein Herz sagt oft in sich selbst &#8211; wann, wann werden den Menschen zu Hause die Augen geöffnet werden? Wann werden die Reichen und die Gelehrten … ihren seichten Frivolitäten entsagen und unter den Armen, den Unwissenden, den Ausgestoßenen und den Verlorenen leben und ihren ewigen Ruhm auf die Seelen schreiben, die sie gesegnet und zum Erlöser gebracht haben? Diejenigen, die diese höchste Freude, „die Freude des Herrn“, gekostet haben, werden nie wieder fragen: „Ist das Leben lebenswert?&#8220;&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Zitate kommen aus John Pipers Artikel, der diese Zitate sämtlich aus <a href="https://banneroftruth.org/us/store/history-biography/john-g-paton/">John Patons Autobiographie</a> entnommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/der-mut-des-john-paton/16733">Der Mut des John Paton!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 20:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[China-Inland-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Evagenlium]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Hudson Taylor]]></category>
		<category><![CDATA[J. Oswald Sanders]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Sanders]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 1992 verstorbene Oswald Sanders war langjähriger Leiter der&#160;China-Inland Mission&#160;und ist bis&#160;heute als Autor geschätzt.&#160;Eher durch einen Zufall ist mir das 1966 zuerst erschienene Büchlein&#160;“Und die Menschen ohne Evangelium?”&#160;in die Hände gefallen. Ich finde es ein hoch aktuelles Thema, da in christlichen Kreisen heute nahezu&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913">Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph">Der 1992 verstorbene Oswald Sanders war langjähriger Leiter der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/OMF_International">&nbsp;China-Inland Mission&nbsp;</a>und ist bis&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/s?k=oswald+sanders&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3022083G4KAQJ&amp;sprefix=oswald+sanders%2Caps%2C107&amp;ref=nb_sb_noss_1">heute als Autor geschätzt.&nbsp;</a>Eher durch einen Zufall ist mir das 1966 zuerst erschienene Büchlein&nbsp;<em><a href="https://www.amazon.de/die-Menschen-ohne-Evangelium/dp/3765532673">“Und die Menschen ohne Evangelium?”</a></em>&nbsp;in die Hände gefallen. Ich finde es ein hoch aktuelles Thema, da in christlichen Kreisen heute nahezu selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass auch Menschen, ohne Evangelium” durch das Zeugnis des natürlichen Gesetzes” (genauer beruft man sich meist auf Röm. 2,14-15) einen Weg zu Gott finden können. Meist geht man davon aus, dass Gott jedem Menschen eine Chance gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heutige Mindset ist völlig auf die Entscheidungsfreiheit ausgelegt und unterscheidet sich von den Vorschlägen, die zur Zeit der Entstehung des Buches diskutiert wurden. Damals ging man meist von unterschiedlichen Varianten der Allversöhnung aus. Obwohl Sanders somit eine andere Ausgangssituation hat, war es gewinnbringend das Thema mit den Augen eines Missionars zu betrachten. Sanders konnte es noch erleben wie in den Jahren nach dem Krieg mit der Botschaft “der unerreichten Millionen” plötzlich keine Missionare und kein Missionseifer mehr erreicht wurde.&nbsp;<em>“Die Gründer der modernen Missionsbewegung waren Männer, für die die Ewigkeit furchtgebietend war und die nicht leichtfertigt mit dem ewigen Los der Seele spielen konnten.&nbsp;</em><strong><em>Sie glaubten, dass Christus der einzige Erlöser ist und dass die Menschen ohne Ihn keine Hoffnung haben können.”</em>&nbsp;</strong>(S. 17, eigene Hervorhebung). Sanders erinnert an das Selbstzeugnis von Hudson Taylor (das im Übrigen eine übliche Sicht war, wie Sanders unterstreicht):&nbsp;<em>“Ich hätte nie daran gedacht, nach China auszuziehen, wenn ich nicht daran geglaubt hätte, dass die Chinesen verloren seien und Christus brauchten”.&nbsp;</em>(S. 18)</p>



<span id="more-15913"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Heute kann man oft das Paradox beobachten, dass viele Prediger und Christen überzeugt sind, dass Menschen ohne Christus keine Hoffnung haben und doch gleichzeitig denken, Heiden könnten auch einen Weg ohne Evangelium zu Gott finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sanders geht gerade auf das Argument ein, das gerade an dieser Stelle gerne erfolgt: Werden denn die Menschen dafür gerichtet, das sie das Evangelium nicht hören konnten? Wie soll das ein Gott der Liebe sein. Sanders antwortet:&nbsp;<em>“Wenn sie verlorengehen, dann nicht, weil sie das Evangelium nicht zu hören bekamen. Dass wir Jesus Christus im Glauben angenommen haben, davon hängt unsere ewige Errettung ab. Nur dies entscheidet über das menschliche Schicksal (…) Wenn die Heiden verlorengehen, dann aus dem gleichen Grunde, wie aller anderen Menschen: weil sie sündig sind. Alle Menschen, ob religiös oder zivilisiert, wie auch jene, die man allgemein Heiden nennt, sind verloren, weil sie sündig sind. (S. 62 f.)”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Heiden sind Sünder und für einen Sünder gibt es die Rettung nur im Evangelium. Ich möchte an der Stelle Sanders in seiner ganzen Brisanz zu Wort kommen lassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“War die Feststellung Jesu: “Ich bin der Weg…., niemand kommt zum Vater denn durch mich” (Joh. 14,6) relativ oder absolut gemeint? Können die Menschen zum Vater kommen, durch einen Christus, von dem sie nichts gehört haben? Machte sich Paulus einer herzlosen Spitzfindigkeit schuldig, als er die verheerenden Fragen stellte: “Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?” (Röm. 10,14). Als unser Herr mit allem Nachdruck versicherte: “Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen”(Joh. 3,3), hat Er da Menschen ausgenommen? Was meinte Paulus, als er an die Epheser im Blick auf die Tage ihres Heidentums schrieb: “…ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt”? (Eph. 2,12.) (…) Lässt es sich irgendwie aus der Bibel rechtfertigen, dass die Namen von Heiden, die nie vom Evangelium gehört haben, automatisch ins Buch des Lebens eingeschrieben werden?<br>“</em>&nbsp;(S. 32f.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was ist nun mit dem natürlichen Gesetz? Sanders macht deutlich, dass niemand unter den “Heiden” bestätigen kann, dass er auch seinem ihm bekannten natürlichen Gesetz genügt:&nbsp;<em>“Die Heiden sind wie alle anderen Menschen weit davon entfernt, ihrer Erkenntnis gemäß zu leben. Ihr Gewissen ist unruhig, weil sie das Unrecht bewusst tun. Darum sind sie auch verantwortlich für ihr Tun.“ (S. 52)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>An dieser Stelle sei von einer persönlichen Beobachtung berichtet. Ich frage meine Gesprächspartner gerne darüber aus, ob die Erkenntnis des Alten Testaments allein heute zur Zeit des Neuen Bundes zum Heil ausreichen würde. Könnte sozusagen heute ein Jude den rettenden Glauben des Alten Bundes besitzen? Diese Frage wird immer verneint und gilt allgemein als anrüchig. Während man also diesen Punkt (korrekt wie mir scheint) deutet, wird man sehr schwammig bei dem Weg zum Heil all jener, die das Evangelium nie gehört haben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das besondere an Sanders Buch ist, dass es aus der Praxis spricht. Das Buch ist von zahlreichen praktischen Beispielen und Missionarsberichten durchspickt. Sanders möchte aufs Neue unterstreichen, wie wichtig es ist die Mission als Notwendigkeit der Seelenrettung zu sehen.&nbsp;„Der Herr hat seiner Gemeinde die volle Verantwortung für die Verkündigung des Evangeliums übertragen. Hier wird einer verlorenen Menschheit der einzige Weg zum Heil, zur Rettung gegeben.“(</em><em>S. 7).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sanders berichtet auch die Suche und die Begegnungen der Missionare mit „Corneliussen“, also mit Menschen, die voller Energie auf der Suche nach Wahrheit wahren. Es sind dabei wahre Sonderfälle, denn&nbsp;„gibt es einen Beweis dafür, dass die Heidenwelt im Allgemeinen die Wahrheit sucht, Gott fürchtet und wie ein Kornelius nach Gerechtigkeit trachtet? Das Gegenteil ist der Fall. Wenn die Wahrheit des Evangeliums durch die Missionare angeboten wird, lehnt die Mehrheit sie ab, anstatt sie anzunehmen. Nur wenige sind es, die gegen das Böse angehen, die Dämonenanbetung und den Götzendienst aufgeben oder der Verderbnis und den Ketten der Sünde entgehen wollen.“(S. 75)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sanders&nbsp;</em><em>berichtet von eigenen und Begegnungen anderer mit „Corneliussen der Missionsarbeit“: (Sanders zitiert H.W. Frost an der Stelle): „Es ist eine beachtenswerte Tatsache, dass Gott solchen Erlebnissen immer eine Grenze gesetzt hat. Kornelius wurde gezeigt, er solle zu Petrus schicken. Die Gegenwart des Apostels und die Predigt von dem gekreuzigten Erlöser waren nötig, damit seine Hörer das Heil erfassen konnten. Männer und Frauen im Heidenland haben „Männer in weißen Kleidern“ gesehen, die ihnen sagten, sie sollten in bestimmte Städte oder Kapellen gehen und der Lehre glauben, die sie dort hören würden. Sie mussten aber&nbsp;<strong>gehen</strong>, den Prediger des Evangeliums&nbsp;<strong>aufsuchen, hören und glauben</strong>, um die volle Bedeutung der Vision verstehen zu können.“</em><em>&nbsp;&nbsp;(S. 76 f.)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Buch ist in der Tat schwere Kost. Zum einen, weil es uns erneut an etwas erinnert, was eigentlich trivial sein sollte: An die Exklusivität des Evangeliums. Kein Weg zu Gott ohne Jesus Christus. Keine Rettung ohne Glauben. Kein Heil ohne Wiedergeburt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das schwerwiegendere jedoch ist die Erinnerung an die Verantwortung der Christen, mit der das Buch auch schließt:&nbsp;„Wenn die bisherigen Überlegungen die biblische Lehre in Bezug auf den geistlichen Zustand der nicht evangelisierten Heiden deutlich gemacht haben -und ich glaube, sie haben es getan -, wie dringend ist dann unsere Verpflichtung, allen Menschen von Christus zu sagen!“(</em><em>S. 82)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Wie lange habt ihr in England die Frohe Botschaft gehabt?“ wurde einst Hudson Taylor von Mr. Nyi gefragt. Zögernd antwortete er: „Einige hundert<br>Jahre.&nbsp;</em><em>„Was Einige hundert Jahre? Ist es möglich, dass ihr so lange schon von Jesus wusstet und seid erst jetzt zu uns gekommen, um uns von Ihm zu sagen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine Muslima in Bengalen fragte eine Missionarin: „Wie lange ist es her, seitdem Jesus für sündige Menschen starb? Sieh mich an! Ich bin alt. Ich habe gebetet, Almosen gegeben, die heiligen Schreine aufgesucht, bin vom vielen Fasten wie Staub geworden, und dies alles soll ncihts nützen? Wo bist du in all dieser Zeit gewesen?“ Ja wo?“</em><em>&nbsp;(S. 84)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Buch halte ich für dringender für unsere Zeit als dieses.</p>
</div></div>


<p><!-- /wp:post-content --></p>
<p><!-- /wp:group --></p><p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913">Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Der &#8222;Schmuggler Gottes&#8220; ist tot Anne van der Bijl ist heim gegangen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 14:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mission und Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Anne van der Bijl]]></category>
		<category><![CDATA[Bruder Andrew]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[OpenDoors]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 27.09.2022 ist Anne van der Bijl, besser bekannt als Bruder Andrew, heimgegangen. Der Gründer und langjährige Leiter von Open Doors machte bereits in den 60ern des letzten Jahrhunderts Schlagzeilen mit Bibelschmuggelaktionen in die kommunistischen Länder des Ostblocks. Über diese berichtete er in einem langjährigen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/der-schmuggler-gottes-ist-tot/14881">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/der-schmuggler-gottes-ist-tot/14881">Der &#8222;Schmuggler Gottes&#8220; ist tot &lt;br /&gt;&lt;span style=&#039;color:#4d4545;font-size:1.5rem;&#039;&gt;Anne van der Bijl ist heim gegangen&lt;/span&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div style="width: 763px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.idea.de/fileadmin/news_pics/personen/b/bijl_anne_van_der_870_open_doors_22.jpg" alt="" width="753" height="416" /><p class="wp-caption-text">Foto: Open Doors</p></div></p>
<p>Am 27.09.2022 ist Anne van der Bijl, besser bekannt als <em>Bruder Andrew</em>, heimgegangen. Der Gründer und langjährige Leiter von Open Doors machte bereits in den 60ern des letzten Jahrhunderts Schlagzeilen mit Bibelschmuggelaktionen in die kommunistischen Länder des Ostblocks. Über diese berichtete er in einem langjährigen Bestseller <a href="https://www.amazon.de/Schmuggler-Gottes-hinter-Grenze-wartete/dp/3775153195/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=11I6KV5C4UPPK&amp;keywords=der+schmuggler+gottes&amp;qid=1664376674&amp;qu=eyJxc2MiOiIxLjcwIiwicXNhIjoiMC43NiIsInFzcCI6IjAuOTQifQ%3D%3D&amp;sprefix=der+schmuggler+gottes%2Caps%2C183&amp;sr=8-2">&#8222;der Schmuggler Gottes.</a> Sehr hörenswert ist auch das gleichnamige <a href="https://www.amazon.de/Der-Schmuggler-Gottes/dp/B01MR7SNBY/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=11I6KV5C4UPPK&amp;keywords=der+schmuggler+gottes&amp;qid=1664376674&amp;qu=eyJxc2MiOiIxLjcwIiwicXNhIjoiMC43NiIsInFzcCI6IjAuOTQifQ%3D%3D&amp;sprefix=der+schmuggler+gottes%2Caps%2C183&amp;sr=8-1">Hörbuch. </a></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://m.media-amazon.com/images/I/61wuBy7bqeL.jpg" alt="Der Schmuggler Gottes" width="249" height="249" />Nachdem sein Buch veröffentlicht wurde, war für ihn zwar der Weg in die Staaten des Warschauer Paktes versperrt, es eröffneten sich neue Möglichkeiten für Bibeltransporte, nach China und in islamische Länder. Heute ist OpenDoors vor allem für seinen Einsatz für verfolgte Christen weltweit bekannt.</p>
<p>Zahlreiche Zeitschriften berichten heute über den Tod von Bruder Andrew. Eine Auswahl:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.idea.de/artikel/der-schmuggler-gottes-ist-tot">Idea</a> (Anmeldung erforderlich)</li>
<li><a href="https://www.christianitytoday.com/news/2022/september/died-brother-andrew-open-door-smuggled-bibles-into-communis.html">Christianity Today</a></li>
<li><a href="https://www.opendoors.de/ueber-uns/bruder-andrew">Opendoors.de</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/der-schmuggler-gottes-ist-tot/14881">Der &#8222;Schmuggler Gottes&#8220; ist tot &lt;br /&gt;&lt;span style=&#039;color:#4d4545;font-size:1.5rem;&#039;&gt;Anne van der Bijl ist heim gegangen&lt;/span&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tipp: Briefe, die nie geschrieben werden &#8230;</title>
		<link>https://nimm-lies.de/tipp-briefe-die-nie-geschrieben-werden/11650</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2016 16:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mission und Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder von Missionaren]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren habe ich ein Buch gelesen, dass meinen Blick auf Missionare und ihre Familien stark verändert hat. Die in 2015 verstorbene Missionarin Elisabeth Elliot wurde einmal gefragt, was ihre größte geistliche Herausforderung war. Eine zu erwartende Antwort hätte sein können, den Mördern ihres&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/tipp-briefe-die-nie-geschrieben-werden/11650">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-11652" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/2562531-1-198x300.jpg" alt="2562531-1" width="198" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/2562531-1-198x300.jpg 198w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/2562531-1.jpg 438w" sizes="(max-width: 198px) 100vw, 198px" />Vor einigen Jahren habe ich ein Buch gelesen, dass meinen Blick auf Missionare und ihre Familien stark verändert hat. Die in 2015 verstorbene Missionarin Elisabeth Elliot wurde einmal gefragt, was ihre größte geistliche Herausforderung war.</p>
<p>Eine zu erwartende Antwort hätte sein können, den Mördern ihres Ehemannes Jim Elliot zu vergeben. Aber keineswegs. Sie antwortete: &#8222;Das Zusammenleben mit den anderen Missionaren!&#8220; Diese Antwort ernüchtert, da sie zeigt, dass auch Missionare &#8222;ganz normale Christenmenschen&#8220; sind. Sie haben ihre Charakterschwächen und auch sie sündigen, indem sie lieblos zum Partner, ungeduldig mit ihren Kindern sind und mit Ungerechtigkeiten von Seiten Nichtchristen zu kämpfen haben.</p>
<p>Viele Missionare scheuen sich von ihren Anfechtungen zu sprechen, da sie oft als &#8222;Überchristen&#8220; angesehen werden, und von ihnen ein fehlerloses Christsein erwartet wird. Der Autor Kosin hat mit vielen Missionaren gesprochen, kennt ihre spezielle Herausforderungen und gibt ihnen mit diesem Buch eine Stimme. Das Buch besteht aus fiktiven Briefen, wie sie viele Missionare hätten schreiben können.</p>
<p>Viele praktische Hinweise zeigen auf, wie wir Missionaren helfen könne, ihre Herausforderungen zu bewältigen. Der Autor gibt konkrete Gebetsanliegen und hat mir die Augen für die Nöte von Missionaren und ihren Kindern geöffnet. Ich empfehle es uneingeschränkt gerne. D<a href="http://clv.de/Buecher/Glaube-Nachfolge/Briefe-die-nie-geschrieben-werden.html?listtype=search&amp;searchparam=briefe%2C%20die%20nie%20geschrieben" target="_blank">as Buch ist bei CLV erschienen und kostet 7,90 EUR.</a></p>
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		<title>Berufen zum Senden &#8211; Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2014 09:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Mission und Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Neal Pirolo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neal Pirolo ist Autor von „Berufen zum Senden &#8211; Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen“. Das Vorwort zum Buch ist von dem Deutschen Missionsleiter der „Operation Mobilisation Deutschland“ Fritz Schuler. Neal Pirolo lebt in San Diego (Kalifornien) und ist Gründer des evangelikalen amerikanischen Missionswerkes Emmaus Road&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/berufen-zum-senden-praktische-tipps-fuer-verantwortungsvolle-christen/8757">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8905" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/berufen_zum_senden.jpg" alt="Berufen zum Senden" width="155" height="236" />Neal Pirolo ist Autor von <em>„Berufen zum Senden &#8211; Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen“</em>. Das Vorwort zum Buch ist von dem Deutschen Missionsleiter der „Operation Mobilisation Deutschland“ Fritz Schuler. Neal Pirolo lebt in San Diego (Kalifornien) und ist Gründer des evangelikalen amerikanischen Missionswerkes <em>Emmaus Road International</em>. Als Gründer und Leiter des Missionswerkes hat er sich zum Ziel genommen, Gemeinden in der praktischen Unterstützung der äußeren Mission zu schulen.</p>
<p>Neal Pirolo lebt in San Diego (Kalifornien) und ist Gründer des evangelikalen, amerikanischen Missionswerkes <em>Emmaus Road International</em>. Als Gründer und Leiter des Missionswerkes hat er sich zum Ziel genommen, Gemeinden in der praktischen Unterstützung der äußeren Mission zu schulen.</p>
<p>Der Autor beschreibt in 9 Kapiteln, wie wichtig es bei der Aussendung ist, dass eine Gemeinde mit ihren Missionaren Hand in Hand geht. Der Aufbau jedes Kapitels ist gleich. Es beinhaltet eine Beispielgeschichte, Tipps für Gemeinden, Biblische Wahrheiten und eine kurze Eigenarbeit. Weiter werden die einzelnen Phasen eines interkulturellen Missionaren gezeigt von Beginn seiner Berufung von Gott bis er wieder nach seiner Dienstzeit in seine Heimat zurückkehrt und in die Gemeinde eingegliedert wird. In den nächsten Kapiteln führt der Autor dem Leser vor Augen welche Unterstützungen ein Missionar bei seiner Abreise von seinem Unterstützerkreis braucht. Hier wird die moralische, logische und finanzielle Unterstützung sowie die Unterstützung durch Gebet, der Kontaktpflege und der Rückkehr des Missionaren mit vielen praktischen Möglichkeiten für den Aussendekreis erklärt, veranschaulicht und ans Herz gelegt.<span id="more-8757"></span></p>
<p>Im ersten Kapitel dieses Buches beschäftigt sich der Autor mit der Frage, wie wichtig es ist, Mission zu betreiben und vergleicht die Notwendigkeit der praktischen Mission mit der Notwendigkeit in der Gemeindearbeit zu wirken anhand von Beispielen aus dem Alltag. Anhand dieser Beispiele fordert er den Leser mit der Frage heraus, wie er zur Mission steht und wofür sein Herz schlägt? Im nächsten Kapitel beschreibt der Autor die Rückkehr einer Missionarin, die ausgebrannt in ihre Heimatgemeinde zurückkam und keine Möglichkeit erhielt, von ihren Eindrücken zu berichten, weil sich auch keiner dafür interessiert hatte. Der Autor betont an dieser stelle, dass ein Missionar und die Heimatgemeinde in einem Boot sitzen und Hand in Hand gehen müssen. In den nächsten Kapiteln kommt er darauf zurück, wie dieses Hand in Hand gehen Praktisch aussehen sollte. Der Autor betont hier, dass der Weg eines Missionars nicht einfach ist und das die Gemeinde hier keine Stolpersteine in den Weg legen soll, sondern moralische Unterstützung durch verschiedene Möglichkeiten, die im Buch beschrieben werden, bieten soll. Weiter kann die Gemeinde den Missionaren darin unterstützen, wenn sie ihr logisches Denken benutzen und ihn bei seinen geschäftlichen und privaten Angelegenheiten unterstützen in der Zeit wo er im Ausland ist. Der Autor führt weiter aus, in wie fern Finanzen eine Rolle in der Mission spielen und was nicht alles erreicht werden kann, wenn Menschen spenden. In einem weiteren Kapitel betont er, wie wichtig Gebete für einen Missionaren sind, weil er auch vom Satan angefochten wird und ohne die Hilfe des Heiligen Geistes nichts bewirken kann. In der Zeit, in der ein Missionar in einer fremden Kultur und von seiner Heimat getrennt ist, sollte die Familie und die Gemeinde mit ihm den Kontakt pflegen und mit ihm kommunizieren. Er soll dabei als ein Freund betrachtet werden, dem man gerne zuhört. Im vorletzten Kapitel werden Probleme und Schwierigkeiten aufgelistet, die den Missionaren bei seiner Heimkehr begegnen können. Diese Probleme treten auf, weil sich der Missionar von seiner Heimat entfremdet hat. Diese Schwierigkeiten zeigen sich in verschiedenen Lebenslagen und Verhaltensmustern. Der Autor gibt hierzu Hilfestellung und Tipps wie einem Missionar geholfen werden kann, wenn er aus dem Missionsfeld zurückkommt. Das letzte Kapitel gibt Praxisvorschläge zu jedem Kapitel.</p>
<p><strong>Analyse</strong></p>
<p>Das Buch beantwortet die Frage, wie man einen Missionaren praktisch in seinem Dienst unterstützen kann. Weiter beantwortet es die Frage, welche Lasten auf Menschen liegen, die ein Herz für Mission haben, aufs Missionsfeld gehen und dort das Wort weitergeben. Das Buch wurde für Gemeinden geschrieben und nicht für Missionare. Für mich bleibt hier die Frage offen, in wie fern der Missionar sich selbst in seinem Dienst im Alltag in jedem einzelnen Bereich verhalten soll, wie es in dem Buch beschrieben wird. Eine der Stärken des Buches ist, dass es Tipps gibt, wie man mit dem Missionaren umgehen soll. Das Buch beschreibt die Situation des Missionaren so, dass man mit Missionaren mitfühlen kann. Weitere Stärken des Buches sind die Geschichten, die darin beschrieben werden. Der Autor lässt den Leser die Realität spüren, die auf dem Missionsfeld herrscht. Eine Schwäche des Buches ist, das es stark auf die Aufgaben der Gemeinde bei der Aussendung fokussiert ist und nicht so sehr auf die Aufgaben des Missionars eingeht. Das Buch war mehr als informationsreich. In den praktischen Unterstützungen habe ich von jedem Kapitel dieses Buches profitiert. Ich werde das Buch auf jeden Fall meiner Gemeindeleitung zum Lesen vorschlagen.</p>
<p><strong>Bewertung </strong></p>
<p>Das Buch hat mich positiv überrascht. Die zahlreichen praktischen Tipps für die Gemeinde zeigen mir, dass die Berufung nicht nur beim Missionar ist, sondern dass die Gemeinde Hand in Hand mit dem Missionar aufs Missionsfeld gehen muss. Ich kann das Buch an Menschen weiter empfehlen, die mit Missionaren zu tun haben, damit sie wissen, welche Last auf ihren Schultern liegt. Somit kann ich es jedem Christen empfehlen, weil jeder Christ etwas mit Mission zu tun haben müsste. Ich stimme Detlef Eigenbrodt zu, wenn er sagt, dass wenn 25% aller Menschen, die das Buch lesen und danach handeln, es einen Aufschwung in der Mission geben wird.</p>
<p>Arthur Brestel</p>
<p>Titel: Berufen zum Senden &#8211; Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen<br />
Autor: Neal Pirolo<br />
Sei­ten: 170<br />
For­mat: 14 x 21<br />
Ein­band: Taschen­buch<br />
Jahr: 2001, 3. überarbeitete Auflage<br />
Ver­lag: Hänssler Verlag<br />
ISBN: 978−3−775136−64−4<br />
Preis: ab 2,00 EUR<br />
erhält­lich bei: <a href="http://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/titel=Berufen+zum+Senden?lid=1" target="_blank">booklooker.de</a>, <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=Berufen+zum+Senden+&amp;rh=n%3A186606%2Ck%3ABerufen+zum+Senden+" target="_blank">Amazon</a></p>
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		<title>Suche: Fahrräder für Missionszwecke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 04:30:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[alte Fahrräder]]></category>
		<category><![CDATA[alte Fahrräder verwerten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrräder reparieren]]></category>
		<category><![CDATA[gebrauchte Fahrräder]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Missionswerk FriedensBote]]></category>
		<category><![CDATA[Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Skambraks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu den Empfängern gehört beispielsweise die baptistische Gemeinde Belaja Zerkow in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Deren Jugendliche verwenden die gebrauchten Räder für missionarische Einsätze in umliegenden Dörfern. Vormittags streichen sie Zäune, jäten Unkraut oder reparieren Kleinigkeiten im Haushalt. Nachmittags organisieren die Fahrrad-Missionare Kinderstunden,&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/suche-fahrrader-fur-missionszwecke/4713">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_4714" style="width: 346px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/1-563479-Die-alte-Fahrradwerkstatt-pixelio.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption=""><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4714" class=" wp-image-4714 " title="" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/1-563479-Die-alte-Fahrradwerkstatt-pixelio.jpg" alt="" width="336" height="223" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/1-563479-Die-alte-Fahrradwerkstatt-pixelio.jpg 400w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/1-563479-Die-alte-Fahrradwerkstatt-pixelio-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /></a><p id="caption-attachment-4714" class="wp-caption-text"><em><span style="font-size: xx-small;">Bildquelle: Thorsten Pahlke/PIXELIO</span></em></p></div></p>
<p>Zu den Empfängern gehört beispielsweise die baptistische Gemeinde Belaja Zerkow in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Deren Jugendliche verwenden die gebrauchten Räder für missionarische Einsätze in umliegenden Dörfern. Vormittags streichen sie Zäune, jäten Unkraut oder reparieren Kleinigkeiten im Haushalt. Nachmittags organisieren die Fahrrad-Missionare Kinderstunden, und abends beim Lagefeuer führen die ukrainischen Christen „evangelistische Stunden“ durch. Seit 1993 sind allein dadurch rund 20 neue Gemeinden im Raum Belaja Zerkow entstanden.</p>
<p>Wer ein noch halbwegs gebrauchsfähiges Fahrrad abgeben möchte, kann sich an das Missionswerk FriedensBote wenden (Tel. 08000 777826, kostenfrei). Mitarbeiter des Missionswerkes holen das Fahrrad überall in Deutschland persönlich zu Hause ab. Günstig ist es, wenn Gemeinden gebrauchte Fahrräder sammeln, sodass nur ein Abholtermin nötig ist. Ansonsten werden die Fahrräder nach einem Tourenplan eingesammelt. Auch Fahrräder aus Österreich und der Schweiz sind willkommen und werden auch dort abgeholt (Service-Nummer: 0049 2354 777826).<span id="more-4713"></span></p>
<p>Quelle: TOPIC Nr. 9, September 2012</p>
<p>Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Ulrich Skambraks.</p>
<p>TOPIC erscheint mtl. — Bezugspreis jähr­lich incl. MwSt. + Ver­sand:<br />
Deutsch­land: 22,00 Euro Schweiz: 43,20 CHF<br />
Län­der der EU: 28,00 Euro andere Län­der: 45,00 Euro</p>
<p>TOPIC-Versand und Abo-Vewaltung: RZS, Wal­ber­gra­ben 1, D-35614 Ass­lar, Tele­fon 06441/804173, Tele­fax 06441/804501</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vorschau: Das Leben von David Brainerd</title>
		<link>https://nimm-lies.de/vorschau-das-leben-von-david-brainerd/1204</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 19:45:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[3L Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[David Brainerd]]></category>
		<category><![CDATA[Indianer]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Edwards]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Puritaner]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe es soeben erblickt. Der 3L Verlag kündigt das äußerst bedeutende Buch Das Leben von David Brainerd (Originaltitel: Life &#38; Diary of David Brainerd) für den 6. Mai an. In der deutschen Übersetzung erscheint das Tagebuch eines Indianermissionars erstmalig. Bisher erschien in den siebziger&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/vorschau-das-leben-von-david-brainerd/1204">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/vorschau-das-leben-von-david-brainerd/1204">Vorschau: Das Leben von David Brainerd</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es soeben erblickt. Der <a href="http://3lverlag.de/cms/website.php" target="_blank">3L Verlag</a> kündigt das äußerst bedeutende Buch <em>Das Leben von David Brainerd </em>(Originaltitel: Life &amp; Diary of David Brainerd) für den 6. Mai an. In der deutschen Übersetzung erscheint das Tagebuch eines Indianermissionars erstmalig. Bisher erschien  in den siebziger Jahren lediglich ein Auszug seines Tagebuchs im Brendow Verlag. Der Autor der bewegenden Biografie ist kein geringerer als <a href="http://www.clv.de/index.php?sid=8819e2aadaaf0f4eac51060fb5daa6ec&amp;cl=details&amp;anid=fbd4ca97a4e2304c2.45351243&amp;listtype=search" target="_blank">Jonathan Edwards</a>, die größte intellektuelle Gestalt Amerikas im 18. Jahrhundert. <a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/863.935_brainerd.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1207" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/863.935_brainerd.jpg" alt="" width="300" height="470" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/863.935_brainerd.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/863.935_brainerd-191x300.jpg 191w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Hier der Verlagstext:</p>
<p style="padding-left: 90px">In diesem Buch hat Jonathan Edwards das Tagebuch und die  Aufzeichnungen des Indianermissionars David Brainerd zusammengestellt  und zu einer Erzählung verwoben. In seinen Betrachtungen zeichnet  Jonathan Edwards gewissermaßen ein Porträt von David Brainerd und fügt  die jeweiligen Tagebucheinträge und Aufzeichnungen wie Puzzleteile zu  einem großen Gesamtbild zusammen.</p>
<p style="padding-left: 90px">Mit diesem Buch wird der Leser nicht nur Gelegenheit haben, zu sehen,  was die äußeren Umstände und außergewöhnlichen Ereignisse im Leben  dieses Menschen waren und wie er jeden Tag seine Zeit verbrachte sowie  was sein äußeres Verhalten betrifft, sondern auch, was in seinem Herzen  vorging. Es gibt zwei Wege, der Welt wahre Frömmigkeit und echte Tugend  vor Augen zu führen und zu empfehlen. Der eine besteht in Lehre und  Unterweisung, der andere aus Beispiel und Vorbild. Ein solches Vorbild  finden wir in David Brainerd. Er hatte bemerkenswerte natürliche  Begabungen, was allen bewusst war, die ihn kannten. Als Diener am  Evangelium war er in dieser Arbeit zu einem außergewöhnlichen Dienst  berufen, und sein Dienst wurde von sehr bemerkenswerten und  außergewöhnlichen Ereignissen begleitet. Er war das Werkzeug einer  außergewöhnlichen Erweckung, einer wunderbaren und bleibenden  Veränderung und moralischen Umwandlung von Menschen, die diesen Wandel  herausragend und in seltener und erstaunlicher Weise umsetzten.</p>
<p><em>Das Leben von David Brainerd</em> erscheint als gebundene Ausgabe und kostet als 408 Seiten starkes Buch 14,30 EUR. Das Buch kann demnächst im <a href="http://www.3lverlag.de/cms/website.php?id=/de/index.htm" target="_blank">3L Shop</a> bestellt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/vorschau-das-leben-von-david-brainerd/1204">Vorschau: Das Leben von David Brainerd</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Henry Martyn – Alles für Christus verlassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 08:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biografien]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Wille]]></category>
		<category><![CDATA[Henry Martyn]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Pioniermissionar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Henry Martyn (1781 – 1812) arbeitete als der erste moderne Pionier-Missionar unter Muslimen. Was veranlasst einen jungen Mann mit 27 Jahren seine große Liebe aufzugeben, nach Indien zu gehen und einsam in der Fremde an einem chronischen Leiden zu sterben? Es gibt wohl wirklich nicht&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/henry-martyn-%e2%80%93-alles-fur-christus-verlassen/1089">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/henry-martyn-%e2%80%93-alles-fur-christus-verlassen/1089">Henry Martyn – Alles für Christus verlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-10952" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Henry-Martyn149_0-1-190x300.jpg" alt="Henry-Martyn149_0" width="190" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Henry-Martyn149_0-1-190x300.jpg 190w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Henry-Martyn149_0-1.jpg 571w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" />Henry Martyn (1781 – 1812) arbeitete als der erste moderne Pionier-Missionar unter Muslimen. Was veranlasst einen jungen Mann mit 27 Jahren seine große Liebe aufzugeben, nach Indien zu gehen und einsam in der Fremde an einem chronischen Leiden zu sterben?</p>
<p lang="de-DE">Es gibt wohl wirklich nicht viele Menschen, die koste es, was es wolle, Gottes Willen zu erfüllen suchen. Henry Martyn ist einer von diesen. Er opfert seine ihm vorhergesagte Zukunft als großer Gelehrter, seine Gesundheit und nicht zuletzt seine große Liebe.</p>
<p lang="de-DE">Für ihn ist die Hingabe an Gott wichtiger und somit ist für ihn klar, was er tun soll. Der junge Engländer gewinnt Zuneigung zu Muslimen und reist zuerst nach Indien. Mit Hilfe Einheimischer beginnt er mit der Übersetzung des Neuen Testaments auf Urdu. Immer wieder wird er durch Muslime aufgefordert, seinen Glauben zu verteidigen. Martyn schreibt dazu:</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Ich wünsche mir, dass eine Gesinnung des Suchens geweckt würde, doch ich lege keinen großen Wert auf schlüssige Argumente; auf diese Weise wird das Werk Gottes selten gewirkt. Das Evangelium durch den Heiligen Geist predigen, der vom Himmel herabgesandt wurde, ist der bessere Weg, ihre Seelen zu gewinnen.“ S. 65</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Ich habe noch nie so stark verspürt, dass ich nichts tun kann. Alle meine klaren Argumente sind nutzlos; wenn der Herr seine Hand nicht ausstreckt, spreche ich zu Steinen.“ S. 117</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Das mag eine Grundhaltung sein, die wir leider gerne mal vergessen. Als Christen haben wir schon oft die Erfahrung gemacht, dass langes und bisweilen heftiges Debattieren noch lange keinen Nichtchristen zu Christus bekehrt.</p>
<p lang="de-DE">Später geht Henry Martyn unter großer körperlicher Anstrengung nach Persien. Seine Stimme wird immer schwächer so dass es ihm immer schwerer fällt, zu reden, geschweige denn zu predigen. Doch diese große Einschränkung führt nicht dazu, dass er in seine Heimat reist. Er versucht stattdessen sich verstärkt auf dem Gebiet für Gott einzusetzen, der ihm noch bleibt. Die Übersetzung des Neuen Testaments ins Persische.</p>
<p lang="de-DE">Als er innerhalb kürzester Zeit fertig wird, will er nun doch die Reise bis nach England auf sich nehmen um noch einmal die lieben Freunde und Familie zu sehen. Doch soweit kommt er nicht mehr. In Tokat, einem Ort in der heutigen Türkei stirbt er als ein Mensch, der alles für Gott geopfert hatte.</p>
<p lang="de-DE">Das Leben des Henry Martyn ist ein beeindruckendes Leben. Voller Höhen und Tiefen in der völligen Hingabe an Gott. Leider ist das Buch eher analytisch und somit nicht sehr spannend geschrieben. Für den Preis von 2,90 EUR aber eine sehr gute Investition.</p>
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		<title>Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin (CD)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 23:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biografien]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Gladys Aylward]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspielbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin Christliche Hörspiele für Erwachsene gibt es noch nicht so lange. Vor wenigen Jahren hat SCM Hänssler mit der Produktion von HörspielBüchern begonnen. Es war für mich etwas verwunderlich. Denn bis dahin hatte ich noch nie etwas von HörspielBüchern&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/gladys-aylward-im-auftrag-des-mandarin-cd/524">Weiterlesen</a></p>
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<figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="107" height="135" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-CD-Auszug.jpg" alt="" class="wp-image-625"/></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Christliche Hörspiele für Erwachsene gibt es noch nicht so lange. Vor wenigen Jahren hat SCM Hänssler mit der Produktion von HörspielBüchern begonnen. Es war für mich etwas verwunderlich. Denn bis dahin hatte ich noch nie etwas von HörspielBüchern gehört. Hörspiele kannte ich. Hörbücher auch. Aber was waren Hörspielbücher? Ich wollte es bald herausfinden…</p>



<span id="more-524"></span>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Thema und Inhalt </strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><a href="http://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Gladys-CD.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="270" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-CD-300x270.jpeg" alt="Gladys" class="wp-image-534" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-CD-300x270.jpeg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-CD.jpeg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Gladys Aylward ist eine wenig gebildete, nicht sonderlich begabte Frau in London. Mit 18 Jahren bekehrt sie sich zum lebendigen Gott und findet bald ihre Liebe zum chinesischen Volk. Als sie von der Grenzöffnung in China erfährt, sieht sie ihre Berufung als Missionarin unter Chinesen. Doch der Versuch über die Chinainlandmission ausgesendet zu werden scheitert kläglich. Der Ablehnungsgrund: geringe Bildung, mangelnde Intelligenz. Gladys gehört aber nicht zu denen, die schnell aufgeben. Allen Widerständen zum trotz lässt sie sich nicht entmutigen und reist eigenständig nach China. Dort unterstützt sie eine 73-jährige, schottische Missionarin. Mit viel Mut und Ideen verschaffen sie sich gemeinsam Vertrauen bei der Bevölkerung. Denn Europäer sind nicht beliebt. Das zeigt schon deren Spitzname: weiße Teufel. Bald stirbt die alte Missionarin und Gladys ist allein auf sich gestellt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.cbuch.de/Mijnders-van-Woerden-Gladys-Aylward-Die-Frau-mit-dem-Buch/255689"><img loading="lazy" decoding="async" width="196" height="300" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-Buch-196x300.jpg" alt="" class="wp-image-535" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-Buch-196x300.jpg 196w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-Buch-768x1175.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-Buch-669x1024.jpg 669w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Gladys-Buch.jpg 1063w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Neue Aufgaben stellen sich ein. Der Mandarin, was für ein Mensch?, beauftragt sie durch die Dörfer zu reisen und unter den Menschen ein neues Gesetz bekannt zu machen. Ab sofort dürfen den Mädchen und Frauen die Füße nicht mehr verbunden werden. Gladys beginnt gerne diese neue Aufgabe, weil sie dadurch eine weitere Gelegenheit bekommt, das Evangelium zu verkündigen. Bei einer ihrer Reisen durch die Provinz stößt sie immer wieder auf Kinder, die nicht gewollt sind. Kranke Kinder mit zerlumpter Kleidung und ohne Heimat. Schnell begreift Gladys, dass diese Waisenkinder ein neues zuhause brauchen und so nimmt sie immer mehr in ihre Herberge auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überall wo sie neue Aufgaben übernimmt, begreifen die Menschen etwas von der Liebe Gottes, die in Gladys so stark zum Ausdruck kommt. Sie schlichtet einen Gefängnisaufstand, arbeitet unter Leprakranken und gibt Christen Bibelunterricht. Auch die Wirren des Krieges zwischen China und Japan hindern sie nicht daran, China aufzugeben. Erst als Mao Tse Tung an die Macht gelangt und die Christen unter Verfolgung leben müssen, erwacht in ihr der Wunsch, ihren Landsleuten in England zu predigen. Sie reist in ihre alte Heimat und ist über die Lauheit und Gleichgültigkeit der Christen betrübt, die sie vorfindet. Doch sie gibt nicht auf. Ihr Leben lang bleibt sie ihrem Dienst an den Menschen und vor allem den Chinesen treu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Form, Stil und Sprecher</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl der Stimmen scheint mir gut getroffen. Besonders Gladys Stimme ist angenehm. Nur der Mandarin scheint mir etwas abwesend zu sein. Seine Worte wirken einfach zu emotionslos. Das Booklet bietet im Innenteil weiterführende Informationen zu Gladys Aylward.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Autor</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Drehbuch-Autorin hat bereits einige Hörspiele geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach dem Hören des HörspielBuches bin ich nicht schlau geworden, warum die Wortneuschöpfung HörspielBuch gewählt wurde. Vielleicht weil der Erzähler so oft spricht, aber auch Hörspielszenen drin vorkommen? Vielleicht sollte man beim Verlag nachfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag professionell gemachte Hörspiele. Dieses Hörspiel gehört auch zu diesen. Leider kommt aber kaum Dramaturgie auf. Es sind nur sehr wenige Szenen mit Handlung dabei. Das ist schade. So reiht sich meist Dialog an Dialog an. Aber vermutlich ist es auch schwierig ein Lebensbild wahrheitsgetreu wiederzugeben und gleichzeitig Spannung zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Die Biografie über Gladys Aylward gibt es auch als <a href="https://www.cbuch.de/Mijnders-van-Woerden-Gladys-Aylward-Die-Frau-mit-dem-Buch/255689" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buch</a>. Und als <a href="https://www.cbuch.de/Mijnders-van-Woerden-Gladys-Aylward-MP3-Hoerbuch/256914" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hörbuch</a> im Januar 2011.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titel: </strong>Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin<br><strong>Autor: </strong>Kerstin Engelhardt<br><strong>Produziert von:</strong> Christian Mörken<br><strong>Länge: </strong>73 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Format: </strong>Audio CD<br><strong>Verlag: </strong>SCM Hänssler<br><strong>Jahr:</strong> 2010<br><strong>Preis: </strong>12,95 EUR</p>
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