<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Oswald Sanders Archive - NIMM und LIES</title>
	<atom:link href="https://nimm-lies.de/tag/oswald-sanders/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://nimm-lies.de/tag/oswald-sanders</link>
	<description>Christlicher Bücherblog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Mar 2025 09:29:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/favicon-nimm-lies-150x150.png</url>
	<title>Oswald Sanders Archive - NIMM und LIES</title>
	<link>https://nimm-lies.de/tag/oswald-sanders</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</title>
		<link>https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 20:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[China-Inland-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Evagenlium]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Hudson Taylor]]></category>
		<category><![CDATA[J. Oswald Sanders]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Sanders]]></category>
		<category><![CDATA[Sanders]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nimm-lies.de/?p=15913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der 1992 verstorbene Oswald Sanders war langjähriger Leiter der&#160;China-Inland Mission&#160;und ist bis&#160;heute als Autor geschätzt.&#160;Eher durch einen Zufall ist mir das 1966 zuerst erschienene Büchlein&#160;“Und die Menschen ohne Evangelium?”&#160;in die Hände gefallen. Ich finde es ein hoch aktuelles Thema, da in christlichen Kreisen heute nahezu&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913">Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph">Der 1992 verstorbene Oswald Sanders war langjähriger Leiter der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/OMF_International">&nbsp;China-Inland Mission&nbsp;</a>und ist bis&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/s?k=oswald+sanders&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3022083G4KAQJ&amp;sprefix=oswald+sanders%2Caps%2C107&amp;ref=nb_sb_noss_1">heute als Autor geschätzt.&nbsp;</a>Eher durch einen Zufall ist mir das 1966 zuerst erschienene Büchlein&nbsp;<em><a href="https://www.amazon.de/die-Menschen-ohne-Evangelium/dp/3765532673">“Und die Menschen ohne Evangelium?”</a></em>&nbsp;in die Hände gefallen. Ich finde es ein hoch aktuelles Thema, da in christlichen Kreisen heute nahezu selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass auch Menschen, ohne Evangelium” durch das Zeugnis des natürlichen Gesetzes” (genauer beruft man sich meist auf Röm. 2,14-15) einen Weg zu Gott finden können. Meist geht man davon aus, dass Gott jedem Menschen eine Chance gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heutige Mindset ist völlig auf die Entscheidungsfreiheit ausgelegt und unterscheidet sich von den Vorschlägen, die zur Zeit der Entstehung des Buches diskutiert wurden. Damals ging man meist von unterschiedlichen Varianten der Allversöhnung aus. Obwohl Sanders somit eine andere Ausgangssituation hat, war es gewinnbringend das Thema mit den Augen eines Missionars zu betrachten. Sanders konnte es noch erleben wie in den Jahren nach dem Krieg mit der Botschaft “der unerreichten Millionen” plötzlich keine Missionare und kein Missionseifer mehr erreicht wurde.&nbsp;<em>“Die Gründer der modernen Missionsbewegung waren Männer, für die die Ewigkeit furchtgebietend war und die nicht leichtfertigt mit dem ewigen Los der Seele spielen konnten.&nbsp;</em><strong><em>Sie glaubten, dass Christus der einzige Erlöser ist und dass die Menschen ohne Ihn keine Hoffnung haben können.”</em>&nbsp;</strong>(S. 17, eigene Hervorhebung). Sanders erinnert an das Selbstzeugnis von Hudson Taylor (das im Übrigen eine übliche Sicht war, wie Sanders unterstreicht):&nbsp;<em>“Ich hätte nie daran gedacht, nach China auszuziehen, wenn ich nicht daran geglaubt hätte, dass die Chinesen verloren seien und Christus brauchten”.&nbsp;</em>(S. 18)</p>



<span id="more-15913"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Heute kann man oft das Paradox beobachten, dass viele Prediger und Christen überzeugt sind, dass Menschen ohne Christus keine Hoffnung haben und doch gleichzeitig denken, Heiden könnten auch einen Weg ohne Evangelium zu Gott finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sanders geht gerade auf das Argument ein, das gerade an dieser Stelle gerne erfolgt: Werden denn die Menschen dafür gerichtet, das sie das Evangelium nicht hören konnten? Wie soll das ein Gott der Liebe sein. Sanders antwortet:&nbsp;<em>“Wenn sie verlorengehen, dann nicht, weil sie das Evangelium nicht zu hören bekamen. Dass wir Jesus Christus im Glauben angenommen haben, davon hängt unsere ewige Errettung ab. Nur dies entscheidet über das menschliche Schicksal (…) Wenn die Heiden verlorengehen, dann aus dem gleichen Grunde, wie aller anderen Menschen: weil sie sündig sind. Alle Menschen, ob religiös oder zivilisiert, wie auch jene, die man allgemein Heiden nennt, sind verloren, weil sie sündig sind. (S. 62 f.)”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Heiden sind Sünder und für einen Sünder gibt es die Rettung nur im Evangelium. Ich möchte an der Stelle Sanders in seiner ganzen Brisanz zu Wort kommen lassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“War die Feststellung Jesu: “Ich bin der Weg…., niemand kommt zum Vater denn durch mich” (Joh. 14,6) relativ oder absolut gemeint? Können die Menschen zum Vater kommen, durch einen Christus, von dem sie nichts gehört haben? Machte sich Paulus einer herzlosen Spitzfindigkeit schuldig, als er die verheerenden Fragen stellte: “Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?” (Röm. 10,14). Als unser Herr mit allem Nachdruck versicherte: “Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen”(Joh. 3,3), hat Er da Menschen ausgenommen? Was meinte Paulus, als er an die Epheser im Blick auf die Tage ihres Heidentums schrieb: “…ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt”? (Eph. 2,12.) (…) Lässt es sich irgendwie aus der Bibel rechtfertigen, dass die Namen von Heiden, die nie vom Evangelium gehört haben, automatisch ins Buch des Lebens eingeschrieben werden?<br>“</em>&nbsp;(S. 32f.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was ist nun mit dem natürlichen Gesetz? Sanders macht deutlich, dass niemand unter den “Heiden” bestätigen kann, dass er auch seinem ihm bekannten natürlichen Gesetz genügt:&nbsp;<em>“Die Heiden sind wie alle anderen Menschen weit davon entfernt, ihrer Erkenntnis gemäß zu leben. Ihr Gewissen ist unruhig, weil sie das Unrecht bewusst tun. Darum sind sie auch verantwortlich für ihr Tun.“ (S. 52)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>An dieser Stelle sei von einer persönlichen Beobachtung berichtet. Ich frage meine Gesprächspartner gerne darüber aus, ob die Erkenntnis des Alten Testaments allein heute zur Zeit des Neuen Bundes zum Heil ausreichen würde. Könnte sozusagen heute ein Jude den rettenden Glauben des Alten Bundes besitzen? Diese Frage wird immer verneint und gilt allgemein als anrüchig. Während man also diesen Punkt (korrekt wie mir scheint) deutet, wird man sehr schwammig bei dem Weg zum Heil all jener, die das Evangelium nie gehört haben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das besondere an Sanders Buch ist, dass es aus der Praxis spricht. Das Buch ist von zahlreichen praktischen Beispielen und Missionarsberichten durchspickt. Sanders möchte aufs Neue unterstreichen, wie wichtig es ist die Mission als Notwendigkeit der Seelenrettung zu sehen.&nbsp;„Der Herr hat seiner Gemeinde die volle Verantwortung für die Verkündigung des Evangeliums übertragen. Hier wird einer verlorenen Menschheit der einzige Weg zum Heil, zur Rettung gegeben.“(</em><em>S. 7).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sanders berichtet auch die Suche und die Begegnungen der Missionare mit „Corneliussen“, also mit Menschen, die voller Energie auf der Suche nach Wahrheit wahren. Es sind dabei wahre Sonderfälle, denn&nbsp;„gibt es einen Beweis dafür, dass die Heidenwelt im Allgemeinen die Wahrheit sucht, Gott fürchtet und wie ein Kornelius nach Gerechtigkeit trachtet? Das Gegenteil ist der Fall. Wenn die Wahrheit des Evangeliums durch die Missionare angeboten wird, lehnt die Mehrheit sie ab, anstatt sie anzunehmen. Nur wenige sind es, die gegen das Böse angehen, die Dämonenanbetung und den Götzendienst aufgeben oder der Verderbnis und den Ketten der Sünde entgehen wollen.“(S. 75)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sanders&nbsp;</em><em>berichtet von eigenen und Begegnungen anderer mit „Corneliussen der Missionsarbeit“: (Sanders zitiert H.W. Frost an der Stelle): „Es ist eine beachtenswerte Tatsache, dass Gott solchen Erlebnissen immer eine Grenze gesetzt hat. Kornelius wurde gezeigt, er solle zu Petrus schicken. Die Gegenwart des Apostels und die Predigt von dem gekreuzigten Erlöser waren nötig, damit seine Hörer das Heil erfassen konnten. Männer und Frauen im Heidenland haben „Männer in weißen Kleidern“ gesehen, die ihnen sagten, sie sollten in bestimmte Städte oder Kapellen gehen und der Lehre glauben, die sie dort hören würden. Sie mussten aber&nbsp;<strong>gehen</strong>, den Prediger des Evangeliums&nbsp;<strong>aufsuchen, hören und glauben</strong>, um die volle Bedeutung der Vision verstehen zu können.“</em><em>&nbsp;&nbsp;(S. 76 f.)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Buch ist in der Tat schwere Kost. Zum einen, weil es uns erneut an etwas erinnert, was eigentlich trivial sein sollte: An die Exklusivität des Evangeliums. Kein Weg zu Gott ohne Jesus Christus. Keine Rettung ohne Glauben. Kein Heil ohne Wiedergeburt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das schwerwiegendere jedoch ist die Erinnerung an die Verantwortung der Christen, mit der das Buch auch schließt:&nbsp;„Wenn die bisherigen Überlegungen die biblische Lehre in Bezug auf den geistlichen Zustand der nicht evangelisierten Heiden deutlich gemacht haben -und ich glaube, sie haben es getan -, wie dringend ist dann unsere Verpflichtung, allen Menschen von Christus zu sagen!“(</em><em>S. 82)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Wie lange habt ihr in England die Frohe Botschaft gehabt?“ wurde einst Hudson Taylor von Mr. Nyi gefragt. Zögernd antwortete er: „Einige hundert<br>Jahre.&nbsp;</em><em>„Was Einige hundert Jahre? Ist es möglich, dass ihr so lange schon von Jesus wusstet und seid erst jetzt zu uns gekommen, um uns von Ihm zu sagen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine Muslima in Bengalen fragte eine Missionarin: „Wie lange ist es her, seitdem Jesus für sündige Menschen starb? Sieh mich an! Ich bin alt. Ich habe gebetet, Almosen gegeben, die heiligen Schreine aufgesucht, bin vom vielen Fasten wie Staub geworden, und dies alles soll ncihts nützen? Wo bist du in all dieser Zeit gewesen?“ Ja wo?“</em><em>&nbsp;(S. 84)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Buch halte ich für dringender für unsere Zeit als dieses.</p>
</div></div>


<p><!-- /wp:post-content --></p>
<p><!-- /wp:group --></p><p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913">Oswald Sanders: &#8222;Und die Menschen ohne Evangelium?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/oswald-sanders-und-die-menschen-ohne-evangelium/15913/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Töws: Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten</title>
		<link>https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 14:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagswelt]]></category>
		<category><![CDATA[christliche Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Christlicher Missions-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[CMV]]></category>
		<category><![CDATA[Demut - die vergessene Tugend]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Töws]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Sanders]]></category>
		<category><![CDATA[Satan ist kein Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Von der Freude des vertrauten Umgangs mit Gott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nimm-lies.de/?p=2227</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der CMV in Bielefeld gehört mittlerweile zu den größten Anbietern von konservativ-evangelikalen Kinderhörspielen und Büchern für das Vorlesealter. Der von Mennoniten gegründete Verlag bietet neben Kinderliteratur ein umfangreiches Angebot aus dem Bereich Jüngerschaft und Nachfolge. Dazu zählen neben Klassikern wie „Zur geistlichen Reife“ und „Geistliche&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227">Töws: Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der CMV in Bielefeld gehört mittlerweile zu den größten Anbietern von konservativ-evangelikalen Kinderhörspielen und Büchern für das Vorlesealter. Der von Mennoniten gegründete Verlag bietet neben Kinderliteratur ein umfangreiches Angebot aus dem Bereich Jüngerschaft und Nachfolge. Dazu zählen neben Klassikern wie „Zur geistlichen Reife“ und „Geistliche Leiterschaft“ von Oswald Sanders auch Erstauflagen wie „Demut &#8211; die vergessene Tugend“ von Wayne A. Mack.</strong></p>
<p><strong><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-2234 aligncenter" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo.jpg" alt="" width="840" height="100" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo.jpg 840w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo-300x36.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/CMVtop_logo-768x91.jpg 768w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></strong><strong>NIMM UND LIES:</strong> Herr Töws, der <a href="http://www.cmverlag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christ­li­che Missions-Verlag</a> wurde von Mit­glie­dern der Mennoniten-Gemeinde Bie­le­feld ins Leben geru­fen. Wie kamen Sie dazu, einen neuen Ver­lag zu gründen?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Aus­schlag­ge­bend war die Tat­sa­che, dass viele wert­volle, aber ver­grif­fene christ­li­che Bücher ande­rer Ver­lage nicht mehr neu auf­ge­legt wur­den. Das woll­ten wir ändern, aber natür­lich auch mit neuen Pro­duk­tio­nen den christ­li­chen Markt bereichern.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Was ist das Beson­dere an Ihrem Verlag?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Wahr­schein­lich die enge Bin­dung an eine Orts­ge­meinde, da wir unsere Ver­lags­ar­beit als einen Zweig der Gemein­de­ar­beit betrach­ten, wo viele Gemein­de­glie­der ihre Gaben ent­fal­ten und für unse­ren Herrn ein­set­zen können.</p>
<p><span id="more-2227"></span><strong>N</strong><strong>IMM UND LIES:</strong> In den letz­ten 20 Jah­ren wurde eine Reihe christ­li­cher Ver­lage gegrün­det. Wäre es nicht sinn­vol­ler bei ande­ren Ver­la­gen mit ähnli­cher Aus­rich­tung mitzuarbeiten?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Wir sehen die vie­len klei­nen Ver­lage durch­aus als eine Berei­che­rung an, wel­che auch die Viel­falt in der „christ­li­chen Kul­tur­land­schaft“ widerspiegelt.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Warum gerade „Christ­li­cher Missions-Verlag“? Warum haben Sie sich für die­sen Namen entschieden?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Das Wort „Mis­sion“ in unse­rem Namen wird manch­mal miss­ver­stan­den und weckt die Erwar­tung, dass wir vor allem mis­sio­na­ri­sche (kos­ten­lose) Schrif­ten ver­brei­ten wür­den, was jedoch nicht der Fall ist. Wir haben bei der Namens­ge­bung eher daran gedacht, dass der Erlös der Ver­lags­ar­beit die Mis­si­ons­ar­beit unse­rer Orts­ge­meinde för­dern soll. Unter Mis­si­ons­ar­beit ver­ste­hen wir dabei die Umset­zung des Mis­si­ons­be­fehls des Herrn, „Machet zu Jün­gern…“, und den­ken dabei nicht nur an das Aus-, son­dern auch an das Inland.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wie sieht Ihr Ver­lags­pro­gramm aus? Wo lie­gen die Schwerpunkte?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Wir haben mitt­ler­weile ein recht brei­tes Spek­trum an Erwach­se­nen– und Kin­der­li­te­ra­tur, wobei unser Schwer­punkt stets dar­auf gerich­tet ist, <em>erbau­li­che</em> Lite­ra­tur her­aus­zu­ge­ben. Wäre das Motto <a href="http://www.clv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Bücher, die wei­ter­hel­fen“</a> nicht bereits von einem ande­ren Ver­lag beschlag­nahmt, wür­den wir es auf unser „Wap­pen“ set­zen. Das Auf­zei­gen und Kri­ti­sie­ren zeit­ge­nös­si­scher Miss­stände (was sicher auch seine Berech­ti­gung hat) über­las­sen wir ande­ren Ver­la­gen und kon­zen­trie­ren uns statt des­sen auf Hil­fe­stel­lun­gen zum geist­li­chen Wachstum.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Man­chen Chris­ten sind die Preise für christ­li­che Lite­ra­tur und Medien zu hoch. Was mei­nen Sie dazu?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Da kann ich nur sagen: Unse­rer­seits tun wir alles, um die Preise gering zu hal­ten, doch hin und wie­der hören auch wir der­ar­tige Beschwer­den. Doch es dürfte jedem ein­leuch­ten, (1.) dass auch die Mit­ar­bei­ter christ­li­cher Ver­lage sich selbst und ihre Fami­lien ver­sor­gen müs­sen, (2.) dass ein Ver­lag gewisse „Gewinne“ ein­fah­ren muss, um wach­sen und neue Pro­dukte her­aus­ge­ben zu kön­nen, und schließ­lich, (3.) dass wir ja auch die Arbeits­plätze in unse­rem Land erhal­ten und nicht grund­sätz­lich in Billig-Lohn-Ländern pro­du­zie­ren sollten.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>NIMM UND LIES:</strong> Einige Ver­lage haben bereits den Schritt gewagt, durch die Nut­zung von neuen Medien ihre Pro­dukte zu ver­mark­ten. Was sind Ihre Metho­den im Mar­ke­ting? Oder anders gefragt, wo sehen Sie bei sich Verbesserungspotential?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Töws:</strong> Der­zeit bemü­hen wir uns vor allem, mehr christ­li­che Buch­hand­lun­gen durch per­sön­li­che Besu­che unse­res Rei­se­ver­tre­ters für unsere Lite­ra­tur zu gewinnen.</p>
<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2950 alignleft" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos-183x300.jpg" alt="" width="183" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos-183x300.jpg 183w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos-625x1024.jpg 625w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Satan-ist-kein-Mythos.jpg 640w" sizes="(max-width: 183px) 100vw, 183px" /></a><strong>NIMM UN</strong><strong>D</strong><strong> LIES:</strong> Mit www.christlichebooks.de (<a href="http://www.cebooks.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.cebooks.de</a>) ist der erste Online-Shop für christ­li­che eBooks auf dem Markt. Exis­tie­ren Pläne in Zukunft Bücher in digi­ta­ler Ver­sion anzubieten?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Nein, der­zeit nicht.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wie sieht ein typi­scher Arbeits­tag bei Ihnen aus?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Naja, ein sol­ches Inter­view zu beant­wor­ten gehört eher zu den unty­pi­schen Auf­ga­ben des Tages <img decoding="async" src="../wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" /> .</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wel­che Her­aus­for­de­run­gen beschäf­ti­gen Sie als Ver­lag zur Zeit beson­ders stark?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Eine schöne Her­aus­for­de­rung ist das seit zwei Jah­ren anhal­tende enorme Wachs­tum, da unser Ver­sand auf ehren­amt­li­cher Basis läuft. Neben dem dadurch immer grö­ßer wer­den­den „All­tags­ge­schäft“ ist es natür­lich auch eine blei­bende Her­aus­for­de­rung, an neuen Pro­duk­tio­nen zu arbeiten.</p>
<p><strong>NIMM UND LIES:</strong> Wel­ches Pro­jekt steht bei Ihnen als nächs­tes an?</p>
<p><strong>Töws:</strong> Der­zeit sind es eine Reihe klei­ner Pro­jekte. Große Pro­jekte wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren (z.B. das Gemein­de­lie­der­buch „Singt dem Herrn“ oder die „CMV-Materialsammlung“) ste­hen der­zeit nicht auf dem Plan.</p>
<p><em><a href="http://www.cmv-shop.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.cmv-shop.de</a> </em>&#8211; Christlicher Missions-Verlag<br />
<em><a href="http://www.leben-braucht-hoffnung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.leben-braucht-hoffnung.de</a> &#8211;</em> evangelistische Seite der Mennoniten-Gemeinde Bielefeld<em><br />
</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227">Töws: Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/heinrich-tows-mit-dem-christlichen-missions-verlag-im-gesprach/2227/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
