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	<title>Randbemerkungen Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Randbemerkungen Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XI)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ein guter Leser schreibt, während er liest&#8220;, schreibt der französische Schriftsteller Charles Dantzig. Davon ist auch Tony Reinke in seinem Buch Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books überzeugt und widmet den Marginalien &#8211; den Randbemerkungen &#8211; ein ganzes Kapitel: Randbemerkungen &#8211; Die feine Art Bücher&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xi/3378">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ein guter Leser schreibt, während er liest&#8220;, schreibt der französische Schriftsteller Charles Dantzig. Davon ist auch Tony Reinke in seinem Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> überzeugt und widmet den Marginalien &#8211; den Randbemerkungen &#8211; ein ganzes Kapitel: Randbemerkungen &#8211; Die feine Art Bücher mit Bleistiften, Kulis und Textmarkern zu verunstalten. Während des Studiums habe ich manchmal Bücher in der Bibliothek ausgeliehen, in denen fleißige Leser Passagen unterstrichen und Randbemerkungen hinterlassen haben. Ich empfand das nie als störend, auch wenn man ausgeliehene Bücher so nicht &#8222;verunstalten&#8220; sollte. Aus diesen Büchern habe ich für mich mit der Zeit ein einfaches Anstreichsystem entwickelt. Selten lese ich jetzt ein Buch ohne einen Bleistift in der Hand. Auch Tony Reinkes Buch sieht durch die vielen Anstreichungen nicht mehr neu aus. Und das soll es nicht.</p>
<p>Im 12. Kapitel nennt der Autor zehn Gründe, warum er in Büchern anstreicht und reinschreibt. Davon habe ich sechs ausgewählt, die ich ebenfalls als Begründung nennen würde.<span id="more-3378"></span></p>
<ol>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um sie für mich in Anspruch zu nehmen.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um hervorzuheben, was ich besonders gut finde.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um den Aufbau des Buches nachzuvollziehen.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um zu markieren, womit ich vorerst nicht einverstanden bin.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um Gedanken zu erfassen [zu behalten].</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um meine persönlichen Notizen zu archivieren.</li>
</ol>
<p>Es gibt verschieden Methoden, Dinge anzustreichen oder zu notieren. Jeder sollte für sich herausfinden, was gut funktioniert. Ich bevorzuge Bücher mit einem Bleistift zu erobern. Kugelschreiber und Textmarker finde ich zu auffällig und zu bunt. Markierungen mit einem Bleistift sind dezent, aber deutlich genug und lassen sich bei Bedarf leicht entfernen. Tony Reinke stellt keine Regeln auf, möchte aber Tipps geben. Ich finde sie gut.</p>
<ul>
<li>Kurze Zitate unterstreichen.</li>
<li>Längere <em>sehr wichtige</em> Passagen am Rand mit einer vertikalen Linie und wenn ein Gedanke <em>überaus entscheidend ist</em>, mit zwei Linien kennzeichnen.</li>
<li>Den roten Faden auf leeren Flächen am Anfang oder Ende des Kapitels kurz notieren.</li>
<li>Bücher ohne Zwischenüberschriften mit eigenen Überschriften versehen.</li>
<li>Einen thematischen Index am Ende des Buches erstellen.</li>
</ul>
<p>Zwei weitere Tipps von mir:</p>
<ul>
<li>Unverständliches mit einem Fragezeichen am Rand markieren.</li>
<li>Ungereimtheiten oder Gedanken, mit denen man nicht einverstanden ist, mit einem Blitz kennzeichnen.</li>
</ul>
<p>Wenn wir schon bei <em>Marginalien</em> sind, müssen wir auch auf den <em>margo</em> &#8211; den Rand &#8211; zu sprechen kommen. Dieser ist bei vielen Büchern zu klein. Um Bücher günstig herzustellen wird der Platz einer Seite möglichst effizient ausgenutzt. Ränder werden daher oft als überflüssig angesehen und aus ökonomischen Gründen reduziert. Das ist nicht nur für die eigenhändigen Marginalien hinderlich, sondern dazu noch sehr unschön und stilwidrig. Buchgestalter sollten sich wieder an den goldenen Schnitt oder an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satzspiegel" target="_blank">Satzspiegelkonstruktion</a> nach Tschichold erinnern und sich danach richten. Eine harmonische Seitengestaltung, eine gut leserliche Schrift und ein Rand, der den Text in einen würdigen Rahmen setzt, kommt dem Leser und den Marginalien zugute.</p>
<p><a href="http://www.robaweb.de/gdm/inhalt/Typografie_p/Satzspiegel_Quart5.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption=""><img decoding="async" class="aligncenter" title="" src="https://www.robaweb.de/gdm/inhalt/Typografie_p/Satzspiegel_Quart5.gif" alt="" width="250" height="167" /></a></p>
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