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	<title>Tony Reinke Archive - NIMM und LIES</title>
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	<description>Christlicher Bücherblog</description>
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	<title>Tony Reinke Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIV) &#8211; ENDE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind nun am Ende eines sehr nützlichen Buches angekommen. Wir wenden uns heute dem 15. und letzten Kapitel des Buches Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books von Tony Reinke zu. Er schließt das Buch mit dem Kapitel Glücklich bis ans Ende &#8211; Fünf Kennzeichen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiv-ende/3430">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind nun am Ende eines sehr nützlichen Buches angekommen. Wir wenden uns heute dem 15. und letzten Kapitel des Buches <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> von Tony Reinke zu. Er schließt das Buch mit dem Kapitel <em>Glücklich bis ans Ende &#8211; Fünf Kennzeichen eines gesunden Lesers</em>.</p>
<blockquote><p>Ein großer Leser zu werden, ist kein Unfall. Dieses Buch beschäftigte sich durchweg mit den gewöhnlichen Herausforderungen des Lesens. In diesem letzten Kapitel nenne ich fünf Eigenschaften eines reifen Lesers. Das sind fünf Ziele, die ich in meinem Leben erreichen möchte und ich arbeite beständig daran, diese Ziele zu erreichen.<span id="more-3430"></span></p></blockquote>
<ol>
<li>Reife Leser schätzen Weisheit.</li>
<li>Reife Leser lieben alte Bücher.</li>
<li>Reife Leser geben der Literatur ihren angemessenen Platz.</li>
<li>Reife Leser vermeiden es, aus Büchern Götzen zu machen.</li>
<li>Reife Leser klammern sich an den Erretter.</li>
</ol>
<p>Es wird unmöglich sein, alle christlichen Neuerscheinungen zu lesen. Ein versierter Leser wird sich dieses nicht zum Ziel setzten. Vielmehr wird der versierte Leser beabsichtigen, eine gewisse Reife zu erlangen. Ein reifer und mündiger Leser liest nicht Bücher, um sie lediglich gelesen zu haben. Er wird in den Büchern nach Weisheit suchen.</p>
<blockquote><p>Ein Leser, der die Weisheit schätzt, wird gute Bücher fünf oder zehn oder sogar zwanzig Mal lesen.</p></blockquote>
<p>Suche dir eine Handvoll Bücher und lies sie mehrmals. Es müssen nicht die neuesten Bücher sein. Ein reifer Leser liebt alte und bewährte Bücher. Der moderne Mensch ist in vielerlei Hinsicht so gepolt, dass er immer das Neueste und das Aktuellste braucht. Hinsichtlich des schnellen technischen Fortschrittes bei elektronischen Geräten ist diese Einstellung oft unvermeidlich. Jedoch wäre es nicht angemessen, wenn wir z.B. die Alterungszeit der Technik auf das Medium Buch übertragen würden. Bücher entwickeln ein interessantes Eigenleben. Einige Bücher scheinen gleich nach dem Erscheinen zu Bestsellern zu mutieren. Andere werden unscheinbar geboren und erst nach etlichen Jahren wird deren hoher Wert erkannt.</p>
<p>Welche Bücher, die ich heute lese, sind so gut, dass ich sie 10 oder 20 Jahren noch lesen werde? Welche Bücher werden nach dem anfänglichen Hype auch nach Jahren neu aufgelegt und weiterempfohlen und ohne aufwendige Werbemaßnahmen erfolgreich verkauft? Suche solche Bücher, die sich bewährt haben und niemals veralten. Ein reifer Leser wird nach Goldschätzen in alten Büchern suchen. Tony Reinke beschreibt, wie Mark Dever planmäßig zu alten Büchern greift. Sein Jahresplan, der chronologisch durch die Kirchengeschichte führt, lässt sich nicht ohne Weiteres auf den deutschen Leser übertragen. Inspirierend ist er jedoch allemal:</p>
<ul>
<li>Januar: frühkirchliche Schriften der Kirchenväter (1. &#8211; 3. Jahrhundert)</li>
<li>Februar: Augustin (354-430)</li>
<li>März: Martin Luther (1483-1546)</li>
<li>April: Johannes Calvin (1509-1564)</li>
<li>Mai: Richard Sibbes (1577-1635)</li>
<li>Juni: John Owen (1616-1683) und John Bunyan (1628-1688)</li>
<li>Juli: Jonathan Edwards (1703-1758)</li>
<li>August: C.H. Spurgeon (1834-1892)</li>
<li>September: B.B. Warfield (1851-1921)</li>
<li>Oktober: Martyn Lloyd-Jones (1899-1981)</li>
<li>November: C.S. Lewis (1898-1963) und Carl F.H. Henry (1913-2003)</li>
<li>Dezember: zeitgenössische Autoren</li>
</ul>
<p>Ein reifer Leser wird auch der Literatur &#8211; gemeint sind Romane und Erzählungen &#8211; ihren gebührenden Platz einräumen. Aber:</p>
<blockquote><p>Wir sind bereit unsere Zeit zu opfern, die wir für das Lesen von Literatur verwenden würden, um zunächst unseren Nachbarn zu helfen, füreinander zu beten, Gemeinschaft mit Gläubigen zu haben und in unserer Gemeinde zu dienen.</p></blockquote>
<p>Ein reifer Leser wird aus Büchern niemals Götzen machen. Nicht Bücher geben ein erfülltes Leben, sondern Gott. &#8222;Wenn wir unsere private Bibliothek konsultieren würden, damit ihre Bücher unser Leben mit höchster Freude füllen, werden diese Bücher jedes Mal scheitern.&#8220; Hast du dich schon mal nach der Lektüre eines Buches müde, leer und einsam gefühlt? Bedenke, &#8222;des Büchermachens ist kein Ende&#8220; (<a href="http://www.bibleserver.com/text/SLT/Prediger12%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank">Prediger 12,12</a>). Nur wer Gott fürchtet, ihn liebt und für ihn lebt, der erfährt wahre Erfüllung im Leben.</p>
<blockquote><p>Ganz gleich wie viele Bücher wir lesen, wir klammern uns fest an das Kreuz. Wenn Bücher uns erdrücken und unsere intellektuellen Grenzen uns entmutigen, erinnern wir uns wieder an das Evangelium. In der guten Nachricht von Jesus Christus finden bedrückte Leser Frieden und Freude und den Mut, weiterzulesen.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
		<category><![CDATA[vorlesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 14. Kapitel (das vorletzte) von Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books mit der Überschrift Leser heranbilden &#8211; Wie Eltern und Pastoren in anderen eine Liebe zu Büchern entzünden können gehört zusammen mit dem 10. Kapitel zu meinen Favoriten aus dem praktischen Teil des Buches. Mir&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das 14. Kapitel (das vorletzte) von <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> mit der Überschrift <em>Leser heranbilden &#8211; Wie Eltern und Pastoren in anderen eine Liebe zu Büchern entzünden können</em> gehört zusammen mit dem <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=3344" target="_blank">10. Kapitel</a> zu meinen Favoriten aus dem praktischen Teil des Buches. Mir scheint, als verwende der Autor seine ganze sprachliche, kreative und kognitive Überzeugungskraft in diesen Kapiteln, um mit seinem Buch größtmögliche Auswirkungen zu erzielen. Wenn das Elternhaus für die eigenen Kinder und die Gemeinde für die neuen Kinder im Glauben nicht früh Anreize zum Lesen schafft und geübte Leser heranbildet, geht wertvolles Potenzial verloren. Denn nicht vielen Erwachsenen gelingt es mit zunehmendem Alter eine Affinität zu Büchern zu entwickeln. Deswegen richtet Tony Reinke ermutigende Worte an Eltern und Pastoren.</p>
<blockquote><p>Zuhause und in der Gemeinde sind Bücher überaus wichtige Hilfsmittel.</p>
<p>Dieses Kapitel möchte zwei Zielgruppen unterstützen, die dazu bestimmt sind, andere zum Lesen zu ermutigen &#8211; Eltern und Pastoren. Es möchte Eltern und Pastoren helfen, kreativ darüber nachzudenken, wie sie in anderen eine Sehnsucht nach Büchern entzünden können. (S. 165)</p></blockquote>
<p>Es erscheint mir nicht sinnvoll, hier alle Anregungen zusammenzufassen. Ich habe mir vier Ideen für Eltern herausgesucht, die meiner Meinung nach unablässig sind, um Kinder zum Lesen zu motivieren.<span id="more-3414"></span></p>
<p><strong>1. Fülle dein Haus mit Büchern.</strong> Spurgeon hatte als siebenjähriger freien Zutritt in die Bibliothek seines Großvaters und verbrachte Stunden in ihr. Ist nicht damit in seiner frühen Kindheit ein Grundstock gelegt worden für die über 3500 Predigten, die er hielt? &#8222;Ohne großartige Bücher werden wir keine großartigen Prediger, Autoren oder Leiter haben.&#8220; Bücher sind nicht nur wertvoll, sondern sie kosten Geld. Um den Geldbeutel zu schonen, kann man sich Bücher in Bibliotheken ausleihen. Gibt es in deiner Gemeinde eine Bibliothek mit wertvollen Büchern?</p>
<p><strong>2. Lese deinen Kindern vor.</strong> Lese deinen Kindern vor, wenn sie noch nicht lesen können. Lese ihnen vor, wenn sie schon lesen können. Und lese ihnen vor, wenn sie ins Teenager- und Jugendalter kommen. Lese mit Betonung. Lese so, dass die Kinder an deinen Lippen hängen. Und lese ihnen auch das vor, was du kostbares aus deiner eigenen Lektüre gewonnen hast. Lass deine Kinder an deiner Lektüre teilhaben.</p>
<p><strong>3. Lese deine Bücher in der Gegenwart deiner Kinder.</strong> Kinder tun gerne das, was die Eltern tun. Es gibt Phasen, in denen Kindern gerne die Eltern imitieren. Wenn sie dich beim Lesen beobachten, werden sie sich vielleicht auch ganz vorsichtig und still neben dich setzten und auch lesen.</p>
<p><strong>4. Lass deine Kinder in der Familie laut vorlesen.</strong> Tony Reinke schreibt: &#8222;Mein ältester Sohn (9 Jahre) verschlingt duzende Bücher. [&#8230;] Ich werde ihm so viele Bücher kaufen, wie viele er lesen kann, solange er damit einverstanden ist, in jedem Buch fünf Lieblingsseiten zu markieren, diese zum Abendbrot mitzubringen, den Kontext zu erklären und sie der Familie laut vorzulesen.&#8220;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<blockquote><p>Ich vermute, dass die meisten eifrigen Leser Mentoren hatten, die sie beeinflussten. Gott hat Eltern und Pastoren dazu bestimmt, in der Liebe zum Bücherlesen ein Vorbild für die Kinder und für die Gemeinde zu sein. Es ist in dieser Kultur äußerst schwierig Bücher attraktiv zu machen, aber eine Liebe zum Lesen zu entzünden, ist eine hohe Berufung, die unsere Zeit, unsere Pläne und unsere Voraussicht wert ist.</p></blockquote>
<p>Noch ein Hinweis auf einen älteren Artikel von mir und Vorträge von William Mackenzie: <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=309" target="_blank">Books work, when you cannot.</a></p>
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		<item>
		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XII)</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xii/3391</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinsam lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesegruppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch gut an das Stöhnen und Ächzen in der Klasse, als der Deutschlehrer die nächste gemeinsame Lektüre ankündigte. Begeistert hielt er eines dieser gelben Reclambücher hoch, von denen wir zuvor schon einige mit Mühe gelesen hatten. Vermutlich würden damals die wenigsten freiwillig&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xii/3391">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xii/3391">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch gut an das Stöhnen und Ächzen in der Klasse, als der Deutschlehrer die nächste gemeinsame Lektüre ankündigte. Begeistert hielt er eines dieser gelben Reclambücher hoch, von denen wir zuvor schon einige mit Mühe gelesen hatten. Vermutlich würden damals die wenigsten freiwillig zu diesen kleinen gelben Büchern greifen. Doch die kollektive Lektüre hatte durchaus positive Effekte. Man quälte sich gemeinsam von Woche zu Woche und hatte das Buch nach einer gewissen Zeit durchgelesen. Doch reichte das bloße Lesen bei weitem nicht für eine gute Note in der Klassenarbeit aus. Erst das Gespräch über das Buch, die souveränen Antworten des Lehrers auf (dumme) Fragen und möglicherweise ein Lesetagebuch führten zum gewünschten Erfolg. Am Ende hatte man das Gefühl, einen kleinen Teil der Weltliteratur für sich eingenommen zu haben. Heute bin ich meinen Deutschlehrern dankbar, dass sie mich mit Schiller, Goethe und anderen Autoren und ihren Werken bekannt machten.</p>
<p>Das ging mir durch den Kopf, als ich das 13. Kapitel aus dem Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> las: <em>Gemeinsam lesen &#8211; Gemeinschaft um ein Buch zur gleichen Zeit.</em> In der Regel heißt Lesen, sich zurückzuziehen, sich unzugänglich zu machen. Und für manchen ist Lesen eine überaus selbstsüchtige Beschäftigung. Tony Reinke lockt uns mit diesem Kapitel aus unseren Leseecken heraus. Wir sollen wieder das praktizieren, was wir während der Schulzeit gelernt haben.<span id="more-3391"></span></p>
<blockquote><p>Eine großartige Möglichkeit sich Details tief ins Langzeitgedächtnis einzuprägen, ist das Lesen und Diskutieren über Bücher mit Freunden. Dabei können wir langsam unseren Gedanken nachgehen, unsere Gedanken fokussieren und von anderen lernen. (S. 156)</p></blockquote>
<p>Die Idee, ein Buch gemeinsam zu lesen und zu diskutieren, ist so einfach und gleichzeitig so genial. Suche dir ein paar Leute aus, die du für geeignet hältst, und los geht&#8217;s. Tony Reinke gibt uns sieben Hinweise mit auf den Weg:</p>
<ol>
<li>Bilde eine kleine, informelle Gruppe von 2-5 Personen.</li>
<li>Wähle das zu lesende Buch sehr sorgfältig aus.</li>
<li>Optional liest jeder das Buch, was er mag und berichtet beim nächsten Treffen darüber.</li>
<li>Lest ausgewählte Abschnitte laut vor.</li>
<li>Wichtig ist nicht, ein Buch ausführlich zu besprechen, sondern die Diskussion erbaulich und glaubensfördernd durchzuführen.</li>
<li>Es ist super, wenn man mit dem Autor einverstanden ist. Aber gerade dann, wenn man eine andere Meinung vertritt als der Autor, ist die Diskussion wertvoll und schärft unser Urteilsvermögen.</li>
<li>Eine Gruppe funktioniert nur dann gut, wenn ein demütiger Umgang miteinander gepflegt wird.</li>
</ol>
<p>Eine ähnliche Idee fand ich vor einiger Zeit im Internet: <a href="http://www.zeitblueten.com/news/2417/buch-lesen/" target="_blank">Ein Buch als Ehepaar gemeinsam lesen</a>. Das funktioniert so:</p>
<ol>
<li>Kauft euch zwei Bücher.</li>
<li>Jeder liest für sich selbst.</li>
<li>Nach jedem Kapitel wird geredet, diskutiert, philosophiert.</li>
</ol>
<p>Was erreicht man damit:</p>
<ol>
<li>Man wird sich besser kennenlernen.</li>
<li>Neue Perspektiven tun sich auf.</li>
<li>Es wird intensiver gelesen.</li>
<li>Kommunikation untereinander wird gefördert.</li>
</ol>
<p>Tony Reinke schließt das 13. Kapitel mit folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>Während das Lesen meistens eine einsame Beschäftigung ist &#8211; und dazu eine sehr wichtige &#8211; ist das Verstehen eine gemeinsame Angelegenheit. Ich bin überzeugt, dass wir so viel vom Gelesenen vergessen, nicht daran liegt, dass wir schlechte Leser sind, sondern ich glaube viel mehr, dass wir so viel vom Gelesenen vergessen, weil wir selbstsüchtige Leser sind. Und wir alle leiden darunter.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xii/3391">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XI)</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xi/3378</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Randbemerkungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ein guter Leser schreibt, während er liest&#8220;, schreibt der französische Schriftsteller Charles Dantzig. Davon ist auch Tony Reinke in seinem Buch Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books überzeugt und widmet den Marginalien &#8211; den Randbemerkungen &#8211; ein ganzes Kapitel: Randbemerkungen &#8211; Die feine Art Bücher&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xi/3378">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xi/3378">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XI)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ein guter Leser schreibt, während er liest&#8220;, schreibt der französische Schriftsteller Charles Dantzig. Davon ist auch Tony Reinke in seinem Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> überzeugt und widmet den Marginalien &#8211; den Randbemerkungen &#8211; ein ganzes Kapitel: Randbemerkungen &#8211; Die feine Art Bücher mit Bleistiften, Kulis und Textmarkern zu verunstalten. Während des Studiums habe ich manchmal Bücher in der Bibliothek ausgeliehen, in denen fleißige Leser Passagen unterstrichen und Randbemerkungen hinterlassen haben. Ich empfand das nie als störend, auch wenn man ausgeliehene Bücher so nicht &#8222;verunstalten&#8220; sollte. Aus diesen Büchern habe ich für mich mit der Zeit ein einfaches Anstreichsystem entwickelt. Selten lese ich jetzt ein Buch ohne einen Bleistift in der Hand. Auch Tony Reinkes Buch sieht durch die vielen Anstreichungen nicht mehr neu aus. Und das soll es nicht.</p>
<p>Im 12. Kapitel nennt der Autor zehn Gründe, warum er in Büchern anstreicht und reinschreibt. Davon habe ich sechs ausgewählt, die ich ebenfalls als Begründung nennen würde.<span id="more-3378"></span></p>
<ol>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um sie für mich in Anspruch zu nehmen.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um hervorzuheben, was ich besonders gut finde.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um den Aufbau des Buches nachzuvollziehen.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um zu markieren, womit ich vorerst nicht einverstanden bin.</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um Gedanken zu erfassen [zu behalten].</li>
<li>Ich schreibe in meine Bücher, um meine persönlichen Notizen zu archivieren.</li>
</ol>
<p>Es gibt verschieden Methoden, Dinge anzustreichen oder zu notieren. Jeder sollte für sich herausfinden, was gut funktioniert. Ich bevorzuge Bücher mit einem Bleistift zu erobern. Kugelschreiber und Textmarker finde ich zu auffällig und zu bunt. Markierungen mit einem Bleistift sind dezent, aber deutlich genug und lassen sich bei Bedarf leicht entfernen. Tony Reinke stellt keine Regeln auf, möchte aber Tipps geben. Ich finde sie gut.</p>
<ul>
<li>Kurze Zitate unterstreichen.</li>
<li>Längere <em>sehr wichtige</em> Passagen am Rand mit einer vertikalen Linie und wenn ein Gedanke <em>überaus entscheidend ist</em>, mit zwei Linien kennzeichnen.</li>
<li>Den roten Faden auf leeren Flächen am Anfang oder Ende des Kapitels kurz notieren.</li>
<li>Bücher ohne Zwischenüberschriften mit eigenen Überschriften versehen.</li>
<li>Einen thematischen Index am Ende des Buches erstellen.</li>
</ul>
<p>Zwei weitere Tipps von mir:</p>
<ul>
<li>Unverständliches mit einem Fragezeichen am Rand markieren.</li>
<li>Ungereimtheiten oder Gedanken, mit denen man nicht einverstanden ist, mit einem Blitz kennzeichnen.</li>
</ul>
<p>Wenn wir schon bei <em>Marginalien</em> sind, müssen wir auch auf den <em>margo</em> &#8211; den Rand &#8211; zu sprechen kommen. Dieser ist bei vielen Büchern zu klein. Um Bücher günstig herzustellen wird der Platz einer Seite möglichst effizient ausgenutzt. Ränder werden daher oft als überflüssig angesehen und aus ökonomischen Gründen reduziert. Das ist nicht nur für die eigenhändigen Marginalien hinderlich, sondern dazu noch sehr unschön und stilwidrig. Buchgestalter sollten sich wieder an den goldenen Schnitt oder an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satzspiegel" target="_blank">Satzspiegelkonstruktion</a> nach Tschichold erinnern und sich danach richten. Eine harmonische Seitengestaltung, eine gut leserliche Schrift und ein Rand, der den Text in einen würdigen Rahmen setzt, kommt dem Leser und den Marginalien zugute.</p>
<p><a href="http://www.robaweb.de/gdm/inhalt/Typografie_p/Satzspiegel_Quart5.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption=""><img decoding="async" class="aligncenter" title="" src="https://www.robaweb.de/gdm/inhalt/Typografie_p/Satzspiegel_Quart5.gif" alt="" width="250" height="167" /></a></p>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (X)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht fragt sich so mancher treuer Besucher dieses Blogs, der das Buch Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books nicht mitliest, wann wir  denn endlich mit dem Buch fertig sind. Erlaubt uns noch zwei Wochen, und dann wird der Schwerpunkt nicht mehr darauf liegen, wie man lesen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-x/3373">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht fragt sich so mancher treuer Besucher dieses Blogs, der das Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> nicht mitliest, wann wir  denn endlich mit dem Buch fertig sind. Erlaubt uns noch zwei Wochen, und dann wird der Schwerpunkt nicht mehr darauf liegen, wie man lesen soll, sondern auf dem Lesen selbst. Es werden sicher wieder Rezensionen geschrieben und verstärkt Bücher vorgestellt. Dennoch hoffe ich, dass auf die Artikel zu diesem Buch immer wieder zurückgegriffen wird. Und wer weiß, vielleicht erscheint diesen Buch irgendwann in deutscher Sprache&#8230;</p>
<p>Heute wenden wir uns dem 11. Kapitel zu: <em>Ablenkungen. Wie Internetgewohnheiten das Bücherlesen lahmlegen</em>. Das überall verfügbare Internet hat unser Leben radikal verändert. Diese These ist nicht neu. Über die Auswirkungen des Internets wird an vielen Stellen im Internet und in der Fachliteratur debattiert. Die meisten Internetuser kennen das Problem, doch ändert sich dadurch nicht viel. Noch schnell etwas gegoogelt, mal kurz etwas bei Wikipedia nachgeschlagen, zufällig ein Youtube-Video bei Facebook entdeckt und angeschaut, und dann noch geschwind zwei E-Mails beantwortet und schon ist wertvolle Zeit vergangen, in der man eigentlich ein Buch lesen wollte. Endlich hat man einen freien Abend, an dem man gemütlich ein Buch zu Ende lesen wollte, doch kaum hat man sich (im Internet) umgesehen, ist es Zeit, ins Bett zu gehen. Wer kennt das nicht? Wie schafft man es trotz Internet, Bücher zu lesen? Ist unser Gehirn überhaupt noch dazu in der Lage? <span id="more-3373"></span></p>
<p>Tony Reinke meint, dass wenn es ums Bücherlesen geht, wir ständig zwischen Gegensätzen entscheiden müssen. Es sind vor allem vier entgegengesetzte Paare, die die Einstellung zum Lesen prägen.</p>
<p><strong>1.    Fragmentarisiertes Durchstöbern vs. kontinuierliches Verstehen</strong></p>
<blockquote><p>„Andererseits kann man nicht Bücher lesen ohne disziplinierte und anhaltende Konzentration aufzuweisen. Anstatt sich bruchstückhafte Informationen einzusammeln, müssen wir  es lernen, intensive Denker zu werden, die hart arbeiten um zu verstehen.“</p></blockquote>
<p><strong>2.    Reagieren vs. Resümieren</strong></p>
<blockquote><p>„Traditionell wäre es so, dass ein Leser sich ein Buch aussuchte  und sich allein auf einen Lesestuhl setzte. Wenn man großartige Ideen vorfand, verinnerlichte der Leser sie und dachte darüber nach. […] Man könnte also sagen, dass traditionelle Leser mit einem Buch und mit Nachdenken beschäftigt waren. […] Das hat sich mit der sozialen Online-Interaktion geändert. Wenn wir jetzt auf einen Gedanken stoßen, der uns gefällt, neigen wir dazu, schnell zu reagieren, um diesen Gedanken mit Freunden in einer E-Mail, auf Facebook oder in einem Blog zu teilen.“</p></blockquote>
<p><strong>3.    Problemloser Informationszugriff vs. langsam verdaute Lebensweisheit</strong></p>
<blockquote><p>„Die Fähigkeit wenige Bücher intensiv zu lesen, mit dem Ziel Weisheit zu erlangen, erfordert  eine bewusste und antikulturelle Konzentration. Von allen Menschen, die im Informationszeitalter von Daten umgeben sind, sollten vor allem Christen sich die Zeit zum gediegenen Nachsinnen schützen und erhalten.“</p></blockquote>
<p><strong>4.    Mit dem Kopf querlesen vs. sich mit dem Herzen erfreuen</strong></p>
<blockquote><p>„Um geistliche Wahrheiten tiefgründig zu empfinden [oder zu verstehen], müssen wir tiefgründig nachdenken. Und um tiefgründig nachzudenken, müssen wir tiefgründiger lesen. Und um tiefgründiger zu lesen, müssen wir aufmerksamer und nicht hastiger lesen.“</p></blockquote>
<p>Tony Reinkes Rat ist ein ganz einfacher: Wenn du intensiv lesen willst, dann gehe offline. Hast du das schon mal probiert?</p>
<p>Meine Buchempfehlung zu dieser Thematik (in Englisch):<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0310329035/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0310329035">The Next Story: Life and Faith After the Digital Explosion</a><img decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=num-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0310329035" alt="" width="1" height="1" border="0" />von Tim Challies</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-x/3373">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (X)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (IX)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht lesen diesen Blog auch ab und an Besucher, die wenig oder gar nicht lesen. Ich hoffe, dass nicht nur Leseratten hier ihre Tipps abholen. Tony Reinke hat in seinem Buch Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books ein wunderbar hilfreiches Kapitel für alle, die keine&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-ix/3344">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht lesen diesen Blog auch ab und an Besucher, die wenig oder gar nicht lesen. Ich hoffe, dass nicht nur Leseratten hier ihre Tipps abholen. Tony Reinke hat in seinem Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> ein wunderbar hilfreiches Kapitel für alle, die keine Zeit zum Lesen finden. Das 10. Kapitel hat die Überschrift: <em>Zu beschäftigt, um zu lesen &#8211; Sechs Wege, um Zeit <em>zum Bücherlesen</em> zu finden (und sie zu erhalten). </em>Ich wünschte, ich könnte dieses Kapitel komplett übersetzen und allen zum Lesen geben, die mir jemals gesagt haben, sie hätten keine Zeit zum Lesen. Nicht jeder wird es schaffen 75 Bücher pro Jahr zu lesen &#8211; das ist Tony Reinke jährliches Ziel. Doch jeder, der weniger als 8,9 Bücher pro Jahr liest, liest laut einer Umfrage vom Börsenblatt im Jahr 2008 weniger als der Durchschnitt der Befragten. Christen, deren Lebensgrundlage ein Buch ist, sollten zumindest in unseren Breitengraden versierte Leser sein. Wie man neben der Bibel noch genügend Zeit für andere Bücher findet, erklärt Tony Reinke im 10. Kapitel.<span id="more-3344"></span></p>
<p>Zunächst führt der Autor eine einfache Rechnung aus. Er geht davon aus, dass die meisten Menschen 60 Minuten am Tag zum Lesen finden könnten. Zum Beispiel 15 Minuten morgens, 15 Minuten mittags und 30 Minuten am Abend. Pro Woche käme man auf 420 Minuten. Mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lesegeschwindigkeit" target="_blank">durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit</a> von 250 Wörter/Minute könnte man in einer Woche 105.000 Wörter lesen. Tony Reinkes Buch <em>Lit!</em> hat 55.000 Wörter. Nach dieser Berechnung könnte man pro Woche mehr als ein Buch bewältigen oder innerhalb eines Jahres ca. 70 Bücher!</p>
<p>Tony Reinke ist überzeugt, dass die Ausrede, man habe keine Zeit, falsch sei. &#8222;Lesen ist eine Disziplin und alle Disziplinen erfordern Selbstdisziplin und Selbstdisziplin ist etwas, das unserem sündigen Fleisch widerstrebt. [&#8230;] Und das ist ein geistliches Problem, ein Mangel an Selbstdisziplin und nicht ein Mangel an Zeit&#8220; (S. 131). &#8222;Das Problem ist nicht, dass wir keine Zeit zum Lesen haben, sondern dass wir kein Verlangen zum Lesen haben. Lerne also das Lesen zu lieben, weil es einfacher ist, Zeit für etwas zu finden, was man liebt&#8220; (S. 132).</p>
<p>Die einfachste Art eine Vorliebe fürs Lesen zu entwickeln, ist das Lesen sehr guter Bücher. Bücher, die einem den Schlaf rauben. Das ist ein wichtiger Ratschlag. Reinke schlägt außerdem vor, drei Bücher aus verschiedenen Bereichen gleichzeitig zu lesen. Es gibt Bücher, die man nicht vor dem Schlafengehen lesen sollte, weil sie zu viel fordern. Diese könnte man zu einer anderen Tageszeit und oder in einer anderen Situation besser lesen. Die Auswahl der Bücher sollte zu der Umgebung passen, in der sie gelesen werden. Reinke hat für sich mindestens sieben verschiedene Umgebungen und Situationen gefunden, die er mit dem Lesen verschiedener Lektüre füllt.</p>
<ol>
<li>Lesen am Tisch.</li>
<li>Lesen im Café.</li>
<li>Lesen beim Friseur.</li>
<li>Lesen in der Mittagspause.</li>
<li>Lesen am Abend, &#8222;wenn der Kopf schon raucht&#8220;.</li>
<li>Lesen im Bett.</li>
<li>Lesen auf Reisen.</li>
</ol>
<p>Sicher könnte man in diesen Umgebungen und Situationen etwas anderes tun, als zu lesen. Doch wertvolle Wartezeiten oder Zeiten, die mit Vergnügungen und Zeitvertreib verschiedenster Art gefüllt werden, sollten besser mit wertvollen Büchern verbracht werden. &#8222;Wenn du dich selbst disziplinierst, wirst du Zeit finden, die du zum Lesen brauchst.&#8220;</p>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (VIII)</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-viii/3325</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sollte man, oder sollte man lieber nicht? Tony Reinke sagt, man darf und man soll. Man soll als Christ Bücher aus dem Bereich der Belletristik lesen. &#8222;Und nicht nur christliche Romane sind wertvoll, sondern auch klassische Romane von Nichtchristen.&#8220; Kapitel 9 aus dem Buch Lit!&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-viii/3325">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte man, oder sollte man lieber nicht? Tony Reinke sagt, man darf und man soll. Man soll als Christ Bücher aus dem Bereich der Belletristik lesen. &#8222;Und nicht nur christliche Romane sind wertvoll, sondern auch klassische Romane von Nichtchristen.&#8220; Kapitel 9 aus dem Buch <em></em><em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> wird wahrscheinlich die meisten Irritationen, Diskussionen und Widersprüche hervorrufen. Und wer meint, in diesem Kapitel die Legitimation für die Lektüre leichter Romane gefunden zu haben, der hat Reinke sicher falsch verstanden. Doch auch wenn man Reinke versucht richtig zu verstehen, bleiben immer noch Fragen offen. Tony Reinke schildert im 9. Kapitel <em>Literatur ist das Leben &#8211; Sich die Vorteile von fiktionaler Literatur erschließen</em> seine Belletristik-Entdeckungsreise. Man kann ihn auf dieser Reise begleiten, nur muss man nicht zu den gleichen Ergebnissen wie er kommen.</p>
<p>Doch fangen wir mit einem Zitat von Leland Ryken &#8211; dem &#8222;Reiseführer&#8220; des Autors &#8211; an:</p>
<blockquote><p><span id="more-3325"></span>Literatur ist eine Form der Entdeckung, Wahrnehmung, Intensivierung, Ausdrucksweise, Interpretation, Kreativität, Schönheit und des Verstehens. Das sind edle Aktivitäten und Qualitäten. Für einen Christen können sie gottverherrlichend sein, eine Gabe für den Menschen von Gott, die man mit Würze akzeptieren soll.</p></blockquote>
<p>Tony Reinke entfaltet anschließend diese These. Vor allem zwei Punkte sind mir dabei wichtig geworden.</p>
<p><strong>1. Belletristik kann behilflich sein, abstrakte menschliche Erfahrungen zu erforschen.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Die besten Romanautoren kleiden unsere gewöhnlichen menschlichen Erfahrungen auf eine Art und Weise in Worte, wie es bei anderen Schreibstilen kaum möglich ist. Man könnte sogar sagen, dass fiktionale Literatur manchmal sogar wahrer ist als nicht-fiktionale.  In Romanen besteht die Freiheit sich wegzubewegen von den einzelnen Details der Geschichte [engl. history] hin zum Allgemeinen der menschlichen Erfahrung, insbesondere zu den abstrakten und philosophischen Aspekten wie Liebe, Hass, das Gute und Böse.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>2. Belletristik erweitert unsere Bandbreite an Erfahrungen.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Literatur führt uns hinein in das Leben und die Erfahrungen, Gedanken und Gefühle von anderen, auch dann, wenn diese Personen als Resultat der wilden Vorstellung eines Autors entspringen. Dabei erweitert Literatur unsere eigenen Erfahrungen und veranlasst uns, Sympathie für andere zu entwickeln.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wenn ich die Argumentation richtig erfasst habe, bieten Romane und Erzählungen die Möglichkeit, mehr zu erfahren, als wir je durch reale Begegnungen und eigene Erfahrungen  lernen könnten. Dass es durchaus sinnvoll ist, den eigenen Horizont zu erweitern, ist nachvollziehbar. Sympathie und Verständnis für andere Menschen, Kulturen, Länder und Zeiten zu entwickeln, ist dabei mindestens so wertvoll, wie in der Erkenntnis seiner selbst zu wachsen und die Sehnsucht nach Erlösung und Befreiung von irdischen und sündigen Zwängen aufrechtzuhalten. Damit sind wir aber auch schon beim wichtigsten Argument gegen Romane, Fantasy und Erzählungen. Wie Tony Reinke richtig bemerkt, lässt sich Sünde mit ihrer Auswirkung und Folgeerscheinung dramatischer darstellen und oft ist es gerade das Böse und seine Bekämpfung, das den Spannungsbogen herstellt. Reinke schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das <strong>Böse</strong> ist dramatisch, leicht zu vermitteln und für den Leser leicht zugänglich. <strong>Integrität</strong> ist fein [oder: hintergründig], viel schwerer zu vermitteln und entgeht dem Leser oft unbemerkt.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ist es erbaulich, nützlich und gut sich so intensiv mit der Sünde zu beschäftigen? Ist nicht Integrität, die Wahrheit und das Gute, wonach wir uns als Christen ausstrecken und wofür wir uns interessieren sollten? Das meint doch Paulus in Philipper 4,8: &#8222;Im übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht!&#8220;  Doch in vielen Romanen bemühen sich die Autoren seitenweise, mit schillernden Worten das Böse und die Sünde zu beschreiben.</p>
<p>Oder wenn ich das 5. Kapitel im Epheserbrief lese, habe ich den Eindruck, dass Paulus viele Romane kategorisch ablehnen würde:</p>
<blockquote><p>(3.) Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht, soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt; (4.) auch nicht Schändlichkeiten und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören&#8230; (11.) &#8230;und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf; (12.) denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen.</p></blockquote>
<p>Tony Reinke erwähnt diese Bibelstellen nicht. Und doch beschäftigt er sich mit dieser Problematik. Wenn Sünde in der Literatur vorkommt, heißt es noch lange nicht, dass der Autor sie befürworten muss. In der Bibel wird Sünde in einigen Fällen auch schonungslos aufgedeckt. Auch Brutalität und Skrupellosigkeit bleibt nicht unerwähnt. Von daher ist weder die Bibel noch das Leben und auch Romane sind nicht frei davon. Es gibt also keine &#8222;saubere&#8220; Literatur. Literatur ist das Leben, wie es in der Überschrift heißt. Unser Leben sollte zwar frei davon sein, aber das Leben im Allgemeinen ist nicht frei vom Bösen und Ungerechten.</p>
<blockquote><p>Wie viel Freiheit sollte also ein christlicher Romanautor für die Darstellung von Sünde bekommen? Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Wie in so vielen Bereichen des Lebens, müssen auch sensible und anspruchsvolle Leser sorgfältig auf ihr Gewissen hören. (S. 124-125)</p>
<p>Die besten Autoren helfen uns in der Literatur Liebe, Freude, Frieden Geduld, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung zu sehen und zu schätzen (Gal 5,22-23). Als christliche Leser sollten wir mit Geduld lesen und mit der Fähigkeit, die hintergründige Güte Gottes zu schätzen, wenn sie in Erscheinung tritt. (S. 126-127)</p></blockquote>
<p>Damit sind bei mir zwar nicht alle Fragen beantwortet. Literatur sollte auf jeden Fall nicht über- und auch nicht unterbewertet werden. Und irgendwann kommt wahrscheinlich jeder an den Punkt, wo er entweder für sich selbst oder für seine Kinder entscheiden muss, was gelesen wird. Und gerade in der Schule bleiben die Kinder nicht verschont davor, Bücher von nichtchristlichen Autoren zu lesen. Wie man die Kinder dabei begleitet und ihnen hilft, von der Lektüre zu profitieren, das werde ich noch lernen müssen. Zum Glück sind es bis dahin noch einige Jahre.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-viii/3325">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (VIII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (VII)</title>
		<link>https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-vii/3274</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:43:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir kommen heute zu Kapitel 8: Wie man Bücher lesen sollte. 20 Tipps und Tricks für das Lesen von Sachbüchern aus dem Buch von Tony Reinke Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books. Ich habe zu jeden Tipp den für mich wichtigsten Gedanken übersetzt und einige&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-vii/3274">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-vii/3274">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (VII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir kommen heute zu Kapitel 8: <em>Wie man Bücher lesen sollte. 20 Tipps und Tricks für das Lesen von Sachbüchern</em> aus dem Buch von Tony Reinke <em><em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em>.</em> Ich habe zu jeden Tipp den für mich wichtigsten Gedanken übersetzt und einige Artikel aus Tony Reinkes Blog passend verlinkt. Auch wenn diese Tipps und Tricks sich auf Sach- und Fachbücher beziehen, kann vieles davon auch auf Biographien, Erzählungen und Romane angewandt werden. Wenn man versucht umzusetzen, was der Autor in diesem Kapitel beschreibt, so &#8222;riecht&#8220; es nach Arbeit. Wer jedoch nachhaltig und effizient lesen möchte, wird davon profitieren.</p>
<p><strong>1. Schnell lesen.</strong></p>
<p>&#8222;Wegen der unterschiedlichen Auffassungsgaben, wird nicht jeder Leser bereit sein, schnell zu lesen. Und das ist gut so, weil viele Bücher nicht all schnell gelesen werden sollten. Wenn du jedoch schneller lesen lernen kannst, dann tue es.&#8220;</p>
<p>Eine schnellere Lesegeschwindigkeit bedeutet nicht automatisch, dass man weniger versteht und behält. Wer sein Gehirn und seine Augen nicht trainiert, wird in der Regel längst nicht alle Kapazitäten ausschöpfen, die Gott den Menschen gegeben hat. Meine Buchempfehlung für alle, die schneller lesen lernen wollen: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499623781/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3499623781" target="_blank">Schneller lesen &#8211; besser verstehen</a> von Wolfgang Schmitz.</p>
<p><strong>2. Langsam lesen.<span id="more-3274"></span></strong></p>
<p>&#8222;Unsere Frustration beim langsamen Lesen entsteht oft wegen einer falschen Grundhaltung, wenn Bücher als Pflichterfüllung angesehen werden und nicht als mühsames Vergnügen, welches man genießt.&#8220;</p>
<p><strong>3. Lesegeschwindigkeit anpassen.</strong></p>
<p>&#8222;Einige Abschnitte im Buch können schneller gelesen werden als andere. Ein vorausschauender Leser kann das Gelände einschätzen und entsprechend den Gang wechseln.&#8220;</p>
<p><strong>4. Erwartungen an ein Buch.</strong></p>
<p>&#8222;Wenn du Fragen an ein Buch stellst, bevor du zu lesen beginnst, legst du eine objektive Grundlage dafür, warum du das Buch in erster Linie liest.&#8220;</p>
<p>Passender Blogartikel: <a href="http://spurgeon.wordpress.com/2009/01/12/tip-3-read-with-purpose-in-mind/" target="_blank">Read With Purpose in Mind<br />
</a></p>
<p><strong>5. Die Einflusssphäre des Autors.</strong></p>
<p>&#8222;In welche Richtung möchtest du vom Autor gezogen werden? Möchtest du, dass der Autor dich <em>in das Buch</em> mit hineinnimmt (zentripetal)? Oder möchtest du, dass der Autor dich <em>aus dem Buch</em> heraus drängt (zentrifugal)? Wenn du z.B. ein Buch liest, um dich einfach an der literarischen Schönheit zu erfreuen, wünschst du, dass der Autor dich in das Buch mit hineinnimmt [&#8230;]. Wenn du aber ein Buch liest, das dich unmittelbar persönlich verändern soll, hättest du es gern, wenn dich der Autor aus dem Buch heraus drängt, sodass du dich vom Buch löst, um nachzudenken und [das Gelesene] anzuwenden. &#8220;</p>
<p><strong>6. Infos rund um das Buch einsammeln.</strong></p>
<p>&#8222;Bevor ich ein Buch lese, mache ich schnell eine Onlinerecherche, um Rezensionen bei Buchhändlern zu durchforsten, kurze Zusammenfassungen zu finden, Empfehlungen zu lesen.&#8220;</p>
<p><strong>7. Lese mit einem Stift in der Hand.</strong></p>
<p>&#8222;Ohne einen Stift in der Hand vergesse ich meine Gedanken, die mir beim Lesen kommen. Aus Gewohnheit greife ich zuerst zum Stift und erst danach zum Buch.&#8220;</p>
<p>Passender Blogartikel: <a href="http://spurgeon.wordpress.com/2008/12/26/tip-2-read-with-a-pen-in-hand/" target="_blank">Read with a Pen in Hand</a></p>
<p><strong>8. Röntge das Buch.</strong></p>
<p>&#8222;Zuerst studiere ich das Inhaltsverzeichnis [&#8230;]. Danach überfliege ich das Buch und die Zwischenüberschriften. Als drittes lese ich die Kapitelzusammenfassungen und das abschließende Kapitel. Erst danach bin ich bereit, mit der Einleitung zu beginnen.&#8220;</p>
<p><strong>9. Lesestrategie festlegen.</strong></p>
<p>&#8222;Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken, und einige wenige kauen und verdauen&#8230;&#8220;</p>
<p><strong>10. Markiere Fragen und lese weiter.</strong></p>
<p>&#8222;Ich kann Zeit sparen, wenn ich nicht jedes Mal unterbreche, wenn ich eine Frage habe.&#8220;</p>
<p><strong>11. Markiere fortlaufende Gedanken.</strong></p>
<p>&#8222;Sei beim Lesen sehr aufmerksam auf die Zwischenüberschriften und Hinweise auf die Gliederung wie z.B. <em>erstens</em>, zweitens und <em>drittens</em>.&#8220;</p>
<p><strong>12. Finde den Hauptgedanken heraus.</strong></p>
<p>&#8222;Habe den Hauptgedanken immer im Kopf und achte darauf, wie der Autor ihn stützt und verteidigt.&#8220;</p>
<p><strong>13. Erkenne, wann du mit dem Weiterlesen aufhören sollst.</strong></p>
<p>&#8222;Leser hören oft nicht auf zu lesen, weil sie die &#8218;Erlaubnis&#8216; dazu nicht besitzen. Du hast die Erlaubnis. Das einzige Buch, das du vollständig lesen solltest, ist die Bibel.&#8220;</p>
<p><strong>14. Markiere das Wertvollste.</strong></p>
<p>&#8222;Wenn nur 1 Prozent, von dem was du liest lebensveränderndes Gold ist, dann ist die Mühe, sich durch die restlichen 99 Prozent durchzuarbeiten nicht mühsam.&#8220;</p>
<p><strong>15. Fasse Kapitel/Buch in wenigen Sätzen zusammen.</strong></p>
<p>&#8222;Bevor wir die Argumentation des Autors übernehmen oder die Schlussfolgerungen des Autors verwerfen, müssen wir zuerst verstehen, was der Autor sagt. Das ist die Funktion des Paraphrasierens [in eigenen Worten zusammenfassen].&#8220;</p>
<p><strong>16. Beantworte das &#8222;Warum&#8220; des Buches.</strong></p>
<p>&#8222;Warum schrieb der Autor es [das Buch]? Warum ließ der Verlag das drucken? Warum hat es die Buchhandlung ins Sortiment aufgenommen? [&#8230;] Oft ist die Bewertung eines Buches beeinflusst von den Antworten auf diese wichtigen Warum-Fragen.&#8220;</p>
<p><strong>17. Erkenne die Lücken des Buches.</strong></p>
<p>&#8222;Urteilsvermögen ist notwendig, um zu bewerten, <em>was der Autor geschrieben hat</em>, aber um festzustellen <em>was der Autor nicht geschrieben hat</em>, ist ein geschultes Urteilsvermögen erforderlich.&#8220;</p>
<p><strong>18. Lass einige Tage verstreichen, bevor du das Buch bewertest.</strong></p>
<p>&#8222;Oft wird der Wert eines Buches erst nach ein paar Tagen deutlicher, nachdem dein Gehirn die Details verarbeitet hat.&#8220;</p>
<p><strong>19. Vergleiche Bücher.</strong></p>
<p>&#8222;Reife Leser vergleichen ihre Bücher. [&#8230;] Die besten Bücher, Bücher, die ein Thema sehr gut behandeln, sind Bücher, die wir schätzen, lieben, wiederholt lesen und unseren Freunden empfehlen.&#8220;</p>
<p><strong>20. Sammle und speicher das Gold.</strong></p>
<p>&#8222;Wenn ich einen wichtigen Satz oder Abschnitt lese, markiere ich den, blättere später zurück und kopiere den in eine thematische Datenbank in meinem Computer.&#8220;</p>
<p>Passender Blogartikel: <a href="http://spurgeon.wordpress.com/2006/08/31/keeping-your-quotes-in-order/" target="_blank">Keeping your quotes in order</a></p>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (VI)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 19:31:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir lesen weiter das Buch von Tony Reinke Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books und kommen jetzt zum zweiten Teil: Einige praktische Ratschläge zum Bücherlesen. Oft frage ich Menschen, mit denen ich ins Gespräch komme, was sie gerade lesen oder welches gute Buch sie in&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-vi/3271">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lesen weiter das Buch von Tony Reinke <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> und kommen jetzt zum zweiten Teil: <em>Einige praktische Ratschläge zum Bücherlesen</em>. Oft frage ich Menschen, mit denen ich ins Gespräch komme, <em>was</em> sie gerade lesen oder welches gute Buch sie in letzter Zeit gelesen haben. Selten habe ich danach gefragt, <em>wie</em> jemand liest. Das werde ich in Zukunft verstärkt tun. Tony Reinke berichten in den kommenden Kapiteln nicht nur, was er liest, sondern auch wie er es tut. Für den zweiten Teil des Buches habe ich mir vorgenommen, jede Woche zwei Kapitel zu besprechen. Immer am Dienstag und Donnerstag lade ich alle Leser zur Diskussion und Austauein.<span id="more-3271"></span>Wir beginnen also mit dem siebten Kapitel, das die Überschrift trägt: <em>Mit Entschlossenheit lesen. Sechs Prioritäten, die entscheiden, welche Bücher ich lese (oder nicht lese).</em> Wichtige Grundlage für eine ausgewogene Lesekost ist eine Prioritätenliste. Der Autor hat für sich folgende Unterteilung und Wertung unternommen:</p>
<ol>
<li>Bibellesen</li>
<li>Lesen, um Christus zu kennen und sich an ihm zu erfreuen</li>
<li>Lesen, um geistliches Nachsinnen anzufachen</li>
<li>Lesen, um persönliche Veränderungen anzuleiten</li>
<li>Lesen, um sich beruflich zu verbessern</li>
<li>Lesen, um eine gute Geschichte zu genießen</li>
</ol>
<p>Die erste und zweite Kategorie kann ich für mich so übernehmen. Ich liebe die Bibel und möchte ein Mann der Bibel sein. Nichts ist mit ihr vergleichbar. Um Christus (besser) kennenzulernen, lese ich z.B. wiederholt <em>Die Herrlichkeit Christi</em> von John Owen, <em>Überfließende Liebe</em> von John Bunyan, <em>Geborgen in ihm</em> von Richard Sibbes und viele Predigten von Spurgeon. Bücher aus diese Kategorie lese ich besonders intensiv und meistens am Sonntagabend.</p>
<p>Zur dritten Priorität fand ich Reinkes Auflistung interessant. Er liest (christliche) fiktionale Literatur, christliche Biografien und Autobiografien und Lyrik. &#8222;Ich lese Bücher, um geistlich angeregt zu werden. Für mich geschieht das durch ganz verschiedene Buchgattungen. Meine Möglichkeiten sind weit und reich.&#8220;</p>
<p>Zur Kategorie Nummer 4 erscheinen auf dem christlichen Markt wohl die meisten Bücher (neben Romanen und Erzählungen). Wie findet man die besten heraus? &#8222;Die besten Empfehlungen bekommt man meistens unter der Führung eines weisen und belesenen Pastors, der dich kennt.&#8220;</p>
<p>Bücher für die fünfte Kategorie wird jeder nach seiner beruflichen Spezifikation auswählen müssen. Dabei kann man zwischen allgemeinen und speziellen Kompetenzen (hard and soft skills) unterscheiden. Man sollte nie aufhören zu lernen. Bücher sind für Qualifikation und Weiterbildung meistens die erste Anlaufstelle.</p>
<p>Den letzten Platz in der Prioritätenliste nimmt bei Reinke Literatur ein, die er zum reinen Vergnügen liest: Säkulare Literatur, Romane, Biografien, Humor und Fantasy. Ich muss gestehen, ich lese selten Bücher aus dieser Kategorie. Die Zeit ist mir dafür zu schade. Ich greife schon ab und an zu weltlichen Büchern, die nichts mit meinem Beruf und auch nichts mit der allgemeinen Bildung im weitesten Sinne zu tun haben. Es sind aber auf jeden Fall Bücher, aus denen ich ein irgendeinen Gewinn erzielen möchte.</p>
<p>Die Idee, eine Prioritätenliste anzulegen finde ich äußerst sinnvoll. Und um nach einer gewissen Zeit seine Lektüre zu evaluieren, rate ich jedem ein Lesetagebuch zu führen, in dem man auflistet was man wann gelesen hat und evtl. Bücher bewertet und kurz rezensiert. Tony Reinke nennt folgende Vorteile eine Prioritätenliste:</p>
<ul>
<li>Prioritäten konzentrieren die Auswahl für die eigene Bibliothek auf die wichtigsten Themen.</li>
<li>Prioritäten helfen die Balance zu halten und das ganze Spektrum der zu lesenden Bücher nicht aus dem Auge zu verlieren.</li>
<li>Prioritäten helfen bei der Bewertung von Büchern.</li>
<li>Prioritäten helfen zu unterscheiden, welche Autoren zu einem bestimmten Thema nützlich sind.</li>
<li>Prioritäten sorgen für Ausgewogenheit, auch wenn sich die Lebensumstände ändern.</li>
<li>Prioritäten helfen bei der Entscheidung, wann die Lektüre eines Buches lieber aufgeschoben oder abgebrochen werden sollte.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Leserunde: Lit! &#8211; Fortsetzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:50:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Lit! A christian Guide to Reading Books]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im neuen Jahr wollen wir mit unserer Leserunde: Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books fortsetzen und hoffentlich beenden. Nächste Woche Dienstag folgt die Besprechung von Kapitel 7. Die Kapitel im zweiten Teil des Buches sind jeweils ca. 10 Seiten lang. Mich würde interessieren, ob wir (1)&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-fortsetzung/3244">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-fortsetzung/3244">Leserunde: Lit! &#8211; Fortsetzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-3247" title="Lit_Reinke" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Lit_Reinke2-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Lit_Reinke2-194x300.jpg 194w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Lit_Reinke2.jpg 200w" sizes="(max-width: 194px) 100vw, 194px" />Im neuen Jahr wollen wir mit unserer Leserunde: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank"><em>Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</em></a> fortsetzen und hoffentlich beenden. Nächste Woche Dienstag folgt die Besprechung von Kapitel 7. Die Kapitel im zweiten Teil des Buches sind jeweils ca. 10 Seiten lang. Mich würde interessieren, ob wir (1) pro Woche ein Kapitel, oder (2) zwei Kapitel pro Woche lesen und besprechen sollen. Die erste Option hätte den Vorteil, dass jeder Artikel nur ein Thema behandeln würde und bei der Diskussion nur ein Thema im Vordergrund stände. Allerdings würden wir mit dem Buch erst in zwei Monaten durch sein. Die zweite Option hätte den Vorteil, dass wir in einer relativ kurzen Zeit mit dem Buch fertig wären. Dabei müssten wir in Kauf nehmen, zwei Themen gleichzeitig zu behandeln. Die Entscheidung würde mir leichter fallen, wenn sich einige Leser dazu äußern würden.</p>
<p>Um keine Zeit zu verlieren, empfehle ich, das 7. Kapitel <em>Read with Resolve</em> (Mit Entschlossenheit lesen) bis nächste Woche Dienstag zu lesen. Jetzt wird es richtig praktisch. Und wer bisher bei dieser Leserunde nicht mitgemacht hat, kann immer noch einsteigen. Als ich das Buch bekam, interessierte mich zunächst der praktische Teil mehr und ich begann gleich mit Kapitel 7. Also, los geht&#8217;s!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Wir lesen jede Woche zwei Kapitel. Am kommenden Dienstag, den 17.01.2012, erscheint also die Zusammenfassung und Besprechung von Kapitel 7 und 8. Nimm und lies!</p>
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