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	<title>Ulrich Eggers Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Ulrich Eggers Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Faszination Bibel III</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 21:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibellesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundes-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Gundlach]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Eggers]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter der Rubrik &#8222;Bibelerfahrung&#8220; bietet die Zeitschrift &#8222;Faszination Bibel&#8220; ein aufschlussreiches Redaktionsgespräch. Dieser Teil der Zeitschrift hat mich besonders traurig und besorgt gemacht. 4. Muss ich die Bibel lieben lernen Grundsätzlich ist es gut wenn wir ehrlich sagen, wie es bei uns mit dem Bibellesen&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/faszination-bibel-iii/569">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" src="https://www.bvmedia.ch/images/stories/news/verlagsnews/20100908-faszination-bibel/Faszination-Bibel-Titelbild-Startausgabe-3D-Web.jpg" alt="" width="198" height="246" />Unter der Rubrik &#8222;Bibelerfahrung&#8220; bietet die Zeitschrift &#8222;<a href="http://www.faszination-bibel.net/" target="_blank">Faszination Bibel</a>&#8220; ein aufschlussreiches Redaktionsgespräch. Dieser Teil der Zeitschrift hat mich besonders traurig und besorgt gemacht.</p>
<p><strong>4. Muss ich die Bibel lieben lernen</strong></p>
<p>Grundsätzlich ist es gut wenn wir ehrlich sagen, wie es bei uns mit dem Bibellesen ausschaut. Es bringt nichts, sich etwas vorzumachen. Aber es ist fatal, wenn Personen, die eine Vorbildfunktion haben, ehrlich äußern, dass sie selten in der Bibel lesen. Es ist fatal, weil sie sich selbst damit schaden und auch öffentlich den Eindruck erwecken (wollen), dass man auch ganz gut ohne Bibellesen auskommen kann.</p>
<p><span id="more-569"></span>Aus meinem eigenen Leben als Christ und auch aus meinem engen Umfeld, ist mir die Tatsache bekannt, dass oft wenig und selten in der Bibel gelesen wird. Ich denke nicht gerne an diese Zeiten in meinem Glaubensleben zurück. Es waren auch nicht Zeiten, wo ich eine enge Gemeinschaft mit Gott hatte. Wie sollte sie auch eng sein, wenn man viel Zeit mit anderen Dingen verbringt, und dabei Gott auf der Strecke lässt. In diesen Zeiten brauchte ich Menschen, denen ich eine Liebe zum Wort Gottes ansehen konnte. Dadurch wurde ich motiviert, die Bibel zur Hand zu nehmen.</p>
<p>Bei einer Zeitschrift, die Faszination für die Bibel wecken will, erwartete ich Christen in der Redaktion, die die Bibel lieben und lesen. Das ist aber leider nicht der Fall. Wie Ulrich Eggers in dem Gespräch selbst feststellt, sind es nur drei von fünf Personen aus dem Redaktionsteam, die die Bibel regelmäßig lesen. Das hat mich stark schockiert. Ich möchte einige Gesprächsfetzen aus diesem Gespräch wiedergeben:</p>
<blockquote><p>Jenseits vom Beruf lese ich wenig in der Bibel und erwarte nicht viel von ihr, sondern möchte meinen Glauben leben. (Ulrich Eggers)</p>
<p>Ich habe keine Lust, den Text oder Diamanten zu drehen und zu drehen &#8211; und es funkelt nicht. Aber es ist ja eine legitime Frage, ob überhaupt jemand die Bibel lieben muss. (Ulrich Eggers)</p>
<p>Als Teenager bin ich dann vom regelmäßigen Bibellesen abgekommen. Und hab bis heute nicht so richtig dorthin zurückgefunden &#8211; außer in Ausnahmesituationen. (Martin Gundlach)</p>
<p>In einer Krisensituation in meinem Leben hab ich nicht in der Bibel gelesen, sondern da habe ich gesungen [&#8230;]. Die Bibel hatte nur indirekt Einfluss auf mein Leben. [&#8230;] Aber es war nicht die Bibel, die mich gerettet hat, sondern es war Jesus selbst, der zu meinem Leben sprach. Ich weiß nicht, ob der Zugang &#8222;durch die Bibel zu Gott&#8220; nicht manchmal überhöht wird. (Martin Gundlach)</p></blockquote>
<p>Das sind Aussagen von dem Verlagsleiter und von dem Redaktionsleiter des Bundes-Verlages. Sicher werden sich viele Menschen mit diesen Aussagen identifizieren und die Bibel weiterhin getrost im Bücherregal oder in der Nachttischschublade lassen. Nein, diese Redaktion und diese Zeitschrift kann keine Faszination an der Bibel wecken. Denn die Leitung des Verlages und die Verantwortung für diese Zeitschrift liegen in den Händen von Menschen, die weder bibeltreu noch jesustreu sind. Hört auf Jesus:</p>
<blockquote><p>Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und die sind es, die von mir Zeugnis geben. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.</p></blockquote>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">http://www.faszination-bibel.net/</div>
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		<title>Faszination Bibel I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 09:13:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundes-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Eggers]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war (fast nur) reine Neugier, die mich veranlasste die neue Zeitschrift Faszination Bibel zu bestellen. Fast nur Neugier, weil ich insgeheim hoffte, eine Zeitschrift gefunden zu haben, die mich im beim Bibellesen unterstützt und in der ich gleichzeitig Material für die Jugendarbeit finde. Ich&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/faszination-bibel/505">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/faszination-bibel/505">Faszination Bibel I</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" src="https://www.bvmedia.ch/images/stories/news/verlagsnews/20100908-faszination-bibel/Faszination-Bibel-Titelbild-Startausgabe-3D-Web.jpg" alt="" width="198" height="246" />Es war (fast nur) reine Neugier, die mich veranlasste die neue Zeitschrift <a href="http://www.faszination-bibel.net/index.php" target="_blank"><em>Faszination Bibel</em></a> zu bestellen. <em>Fast nur</em> Neugier, weil ich insgeheim hoffte, eine Zeitschrift gefunden zu haben, die mich im beim Bibellesen unterstützt und in der ich gleichzeitig Material für die Jugendarbeit finde. Ich hoffte <em>insgeheim</em>, weil mich von den wenigen Zeitschriften, die ich bisher aus dem Bundes-Verlag gesehen und gelesen habe, noch keine richtig überzeugt hat. Andrerseits ist ja auch bekannt, dass der Verlagsleiter Ulrich Eggers eher zur Jesus-Treue neigt als zur Bibel-Treue. Die ganze Debatte, die er zu diesen zwei Begriffen angestoßen hat, so war meine Vermutung, wird sich auch in dieser Zeitschrift niederschlagen – und zwar eher zur Jesus-Treue auf Kosten der Bibel-Treue. Aber ich hoffte. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.</p>
<p>Wie auch immer. Ich habe mich erwartungsvoll an die Lektüre der ersten Ausgabe von <em>Faszination Bibel</em> gemacht. Im Folgenden möchte ich meine Eindrücke zu dieser Zeitschrift weitergeben.</p>
<p><span id="more-505"></span></p>
<p><strong>1. Aufbau der Zeitschrift: Bibelwissen, Bibelerfahrung, Bibelzugänge</strong></p>
<p>Die erste Ausgabe hat 99 Seiten und ist somit recht umfangreich. Was aber sofort auffällt, sind die zahlreichen Werbeseiten. Ca. 20 % des Heftes ist Werbefläche. Ob das nur bei der Startauflage der Fall ist, die kostenlos abgegeben wird,  oder ob die folgenden Ausgaben auch so einen hohen Werbeanteil haben, kann ich nicht sagen. Den Preis hat die Werbung anscheinend nicht gedrückt. Der beträgt für ein Jahresabonnement mit vier Ausgaben 23,60 Euro.</p>
<p>Inhaltlich ist das Heft dreigeteilt mit den Rubriken Bibelwissen, Bibelerfahrung und Bibelzugänge. Zu einigen Artikel aus den drei Bereichen möchte ich jetzt Stellung nehmen.</p>
<p><strong>2.       Was ist so heilig an der Heiligen Schrift?</strong></p>
<p>In dem Artikel „Was ist so heilig an der Heiligen Schrift“ (S. 26-29) geht der Autor Christoph Schrodt (Mitglied der Redaktion) der Frage nach, was Inspiration bedeutet. Es handelt sich ja bekanntlich um die grundsätzlichste Frage überhaupt, an der sich in den letzten Jahren viele zerstritten hatten, besonders die sogenannten bibeltreuen Christen. Dass die Bibel von Gott inspiriert ist, darüber sind sich viele einig. Was aber Inspiration bedeutet, da scheiden sich die Geister. Im Artikel werden die drei meistvertretenen Sichtweisen von Inspiration vorgestellt und kritisch hinterfragt: Verbalinspiration, Realinspiration und Personalinspiration. Der Autor kommt zu dem Schluss, und das hat mich stutzig gemacht, dass „jede dieser Auffassungen für sich alleine nicht genügt und das Wesen der Bibel nicht wirklich erfasst. […] In der Bibel selbst gibt es keine ‚Lehre‘ von der Inspiration, die den Sachverhalt näher erläutert oder gar definiert.“ Allein an dieser Aussage stellt man fest, wie weit der Autor und womöglich auch das gesamte Redaktionsteam von <em>Faszination Bibel</em> von der <a href="http://www.bibelbund.de/pdf/chicago.pdf" target="_blank">Chicago Erklärung</a> entfern sind.</p>
<p>Anschließend entwickelt Schrodt eine für mich bis dahin unbekannte eigene „Lehre“ von der Inspiration. Anhand von 1 Mose 2,7 und Johannes 20, 21-23, die er gleichnishaft auf die Inspiration der Heiligen Schrift anwendet, erklärt er, dass die Bibel lebendig ist und lebendig macht. Und die Verse aus dem Johannesevangelium machen lediglich deutlich, dass die Bibel ein Bote Gottes ist und wir in der Bibel Jesus begegnen. Abgesehen davon, dass diese Bibelstellen nur im Entferntesten etwas mit der Inspiration der Heiligen Schrift zu tun haben, habe ich mich gefragt, warum der Autor nicht anhand von 2. Timotheus 3,16, 2. Petrus 1,21 oder Matthäus 5,18 die Entstehung der Bibel und ihre Inspiration erklärt. Aber es geht Schrodt nicht um die Entstehung der Bibel. Und Inspiration hat weniger mit der Entstehung zu tun, sondern eher etwas mit der Wirkung der Bibel. Somit lenkt er die Aufmerksamkeit weg von der Heiligen Schrift hin zur Person, auf die die Bibel wirkt. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Bibel fehlbar ist, oder wie er es ausdrückt: „Es ist Gottes Wort nicht im Sinne eines abgesicherten, unfehlbaren Wortbestandes oder Buchstabensystems.“ Wichtiger ist mehr dieses: „Inspiration wird erfahren, wo das Wort trifft.“ Ich als Leser habe nach dem Lesen dieses Artikels folgenden Eindruck: Lasst uns weniger von  dem objektiven, unfehlbaren und inspirierten Wort reden, viel mehr lenken wir unseren Blick auf die subjektiven, individuellen Erfahrungen mit der Schrift, die vielfältig und widersprüchlich sein dürfen. Denn, jeder hat seinen eigenen Zugang zur Bibel. Jeder kann sich die Bibelübersetzung aussuchen, die zu ihm passt (s. S. 58 und 64). Jeder hat sein eigenes Auslegungssystem und auch viel Spielraum (s. S. 71). Ich finde das verhängnisvoll.</p>
<p>Es ist nicht so, dass ich aus der Zeitschrift nichts lernen konnte, oder dass alles verwerflich ist. Aber an diesem Grundlagenartikel ist für mich klar geworden, dass das Redaktionsteam die Bibel mit anderen Augen sieht, als es in der Chicago Erklärung bekenntnishaft festgehalten wurde. Damit verliert diese Zeitschrift in meinen Augen an Wert und Nutzen, auch wenn ich die Idee einer solchen Zeitschrift sehr gut finde.</p>
<p>Zu folgenden Artikeln folgen in Kürze weitere Stellungnahmen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.eddi-on.de/?p=514" target="_self">Welche Bibel passt zu mir?</a></li>
<li><a href="http://www.eddi-on.de/?p=569" target="_self">Muss ich die Bibel lieben lernen? (Redaktionsgespräch)</a></li>
<li>Die Bibel in drei Geschwindigkeiten</li>
<li>Jesus kam zur Welt &#8211;  aber nicht im Stall!</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/faszination-bibel/505">Faszination Bibel I</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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