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	<title>vorlesen Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) - Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 15:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im ersten Teil der Buchbesprechung habe ich einige Gründe genannt, warum ich das Buch Die Pilgerreise von John Bunyan gut finde und jedem empfehlen kann. Im zweiten Teil gehe ich auf die sprachliche Neubearbeitung der Pilgerreise ein, die dieses Jahr im SCM R. Brockhaus Verlag&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/john-bunyan-die-pilgerreise-neue-ausgabe-teil-2/4121">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/john-bunyan-die-pilgerreise-neue-ausgabe-teil-2/4121">John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) - Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="268" height="400" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Pilgerreise_NEU.jpg" alt="Quelle: www.scm-brockhaus.de" class="wp-image-4105" title="Pilgerreise_NEU" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Pilgerreise_NEU.jpg 268w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Pilgerreise_NEU-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 268px) 100vw, 268px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=4101" target="_blank" rel="noopener">ersten Teil</a> der Buchbesprechung habe ich einige Gründe genannt, warum ich das Buch <em>Die Pilgerreise</em> von John Bunyan gut finde und jedem empfehlen kann. Im zweiten Teil gehe ich auf die sprachliche Neubearbeitung der Pilgerreise ein, die dieses Jahr im SCM R. Brockhaus Verlag erschienen ist. Wenn ich Vergleiche anstelle, beziehe ich mich auf die ältere Ausgabe von 1998. Weil dieser Artikel recht lang geworden ist, werde ich im nächsten Beitrag auf das Vorwort von Johannes Falk eingehen. Hier also die Vor- und Nachteile der sprachlichen Neubearbeitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Sie ist ideal zum Vorlesen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer schon ein Mal die ältere Ausgabe der Pilgerreise jemanden vorlesen musste, wird gemerkt haben, dass sie dafür nicht so gut geeignet ist. Holprig ist es vor allem bei den vielen Dialogen. Hier zuerst ein Auszug aus der alten Ausgabe (S.153):</p>



<span id="more-4121"></span>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Kurze Zeit später sahen sie in der Ferne jemanden, der ihnen auf der Straße entgegenkam. &#8222;Dort vorn ist ein Mann, der <em>Zion</em> den Rücken gekehrt hat&#8220;, sagte <em>Christ</em> zu seinem Gefährten, &#8222;und er kommt uns entgegen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hoffnungsvoll</em>: &#8222;Ich sehe ihn. Laß uns diesmal gut aufpassen, ob er nicht auch ein Schmeichler ist.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mann kam immer näher, bis er schließlich vor ihnen stand. Sein Name war <em>Atheist</em>, und er fragte sie, wohin sie wollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Christ</em>: &#8222;Wir sind unterwegs zum Berg <em>Zion</em>.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da brach <em>Atheist</em> in lautes Gelächter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Christ</em>: &#8222;Warum lachst du so?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Atheist</em>: &#8222;Ich lache, weil ich sehe, was für Dummköpfe ihr seid, eine so mühselige Reise auf euch zu nehmen, wo ihr doch am Ende für all eure Mühe nichts als die Reise selbst bekommen werdet.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Christ</em>: &#8222;Warum sagst du das? Meinst du, man wird uns nicht aufnehmen?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Atheist</em>: &#8222;Aufnehmen? Diesen Ort, von dem ihr träumt, gibt es überhaupt nicht, auf der ganzen Welt nicht.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Christ</em>: &#8222;Aber in der zukünftigen Welt.&#8220;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die gleiche Passage jetzt aus der überarbeiteten Fassung. Die wörtliche Rede ist hier anders verarbeitet (S. 134):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Weile erblickten die Pilger in der Ferne einen Mann, der ihnen langsam und ganz allein auf der Straße entgegenkam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Mann hat Zion den Rücken gekehrt&#8220;, sagte Christian. Er kommt uns entgegen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich sehe ihn. Lass uns jetzt vorsichtig sein&#8220;, riet Hoffnungsvoll. &#8222;Vielleicht ist er auch ein Verführer.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als der Mann bei ihnen angekommen war, erfuhren sie, dass sein Name Atheist war. Er fragte sie, wohin sie gingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir gehen zum Berg Zion&#8220;, sagte Christian.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin brach Atheist in lautes Gelächter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Warum lachst du?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich lache über eure Dämlichkeit, dass ihr eine so anstrengende Reise unternehmt. Für alle eure Mühe werdet ihr keinen anderen Lohn bekommen als den Rückweg für den Heimweg.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wieso?&#8220;, fragte Christian, &#8222;glaubst du denn, wir würden dort nicht angenommen?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Angenommen?&#8220;, wiederholte Atheist. &#8222;Die Stadt, von der ihr träumt, ist in der ganzen Welt nicht zu finden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Aber doch in der zukünftigen Welt.&#8220;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Einige Namen von Personen und Orten wurden geändert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Christ wurde Christian, wie der die Hauptperson im ersten Teil auch im englischen Original heißt. Doch warum Stur jetzt Eigensinnig heißt, Willig zu Gefügig und Weltklug in Weltlich umbenannt wurde kann ich nicht ganz nachvollziehen. Einige Namen wurden zu Recht an die heutige Sprache angepasst. Aus Simpel, Faul und Dünkel wurden Einfach, Faul und Vermessen. Der Markt der Eitelkeiten heißt jetzt Markt der Nichtigkeiten. Nur Zion heißt immer noch Zion. Mit diesen Änderungen kann man leben, auch wenn ich es bevorzugt hätte, wenn die Eigennamen behutsamer und an nur wenigen Stellen geändert worden wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem obigen Dialog ist auch ersichtlich, dass in der neuen Ausgabe die Eigennamen nicht mehr kursiv gesetzt sind. Das finde ich schade, denn so ist das Auffinden der Namen schwieriger und die besondere Namensgebung ist nicht mehr so auffällig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Verweise zu Schriftstellen fehlen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner alten Ausgabe schätze ich sehr die Schriftstellenverweise. Der erste Teil enthält 286 und der zweite 157 Endnoten zu Bibelstellen. Diese Masse beeindruckt&nbsp;mich und hat mich immer wieder überrascht. Spurgeon, der die Pilgerreise jedes Jahr las, schreibt über Bunyan:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wenn du etwas von ihm liest, dann ist es fast so, als läsest du die Bibel selbst. Er las und studierte die Authorized Version, die, wie ich urteile, nicht verbessert werden kann, bis Christus wiederkommt. Er hat die Bibel gelesen, bis seine ganze Sprache von ihr durchtränkt war. Und wenn das, was er geschrieben hat, auch eine faszinierende Dichtung ist, so fühle ich doch, wenn wir seine <em>Pilgerreise</em> &#8211; die beste aller Prosadichtungen &#8211; in die Hand nehmen, jedes Mal: &#8222;Dieser Mann ist ja eine lebende Bibel!&#8220; Wo immer du ihn auch anzapfst, wirst du feststellen: Sein Blut ist <em>Biblin</em>, die Essenz der Bibel selbst. Er kann nicht sprechen, ohne ein Bibelwort zu zitieren, denn seine Seele ist voll des Wortes Gottes.&#8220;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Eindruck wird in der neuen Ausgabe geschwächt, weil die Bibelzitate zum einen oft nicht wörtlich übersetzt und die Schriftstellen nicht in den laufenden Text oder in die Fußnoten mit aufgenommen wurden. Im Anhang findet man zwar ein thematisches Bibelstellenverzeichnis, aus dem aber nicht der Bezug zu den jeweiligen Passagen ersichtlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Bunyans&nbsp; Poesie wurde an vielen Stellen gestrichen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ältere Ausgabe und auch das englische Original beginnen mit einer poetischen Apologie des Buches. Die deutsche Übersetzung der englischen Poesie ist meiner Ansicht nach ein Meisterstück. Exemplarisch zitiere ich hier fünf Zeilen aus seiner Rechtfertigung, die dem modernen Leser durchaus zumutbar sind:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Heil&#8217;ge Schrift, so wag&#8216; ich zu behaupten,<br>in Stil und Ausdruck Maßstab des Erlaubten,<br>ist überall so voll von Dingen<br>(Allegorien und Bildern), und doch springen<br>aus jenem Buche Lichter ohnegleichen,<br>daß unsre finstre Nacht dem Tag muss weichen.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Bunyan verwendet Poesie meistens dann, wenn er etwas Wichtiges zusammenfassen oder zu einem neuen Thema wechseln möchte. Schade, dass in der neuen Ausgabe die meisten Reime gestrichen wurden. Interessanterweise hat man die kurzen Gedichte im zweiten Teil an vielen Stellen doch aufgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Übersetzern ist ein gutes Werk gelungen. Die sehr leserfreundliche Neuausgabe, ist trotz einigen Kürzungen und Veränderungen eine adäquate Übersetzung eines Klassikers gelungen, der es auch heute noch verdient, gelesen zu werden. Die beschriebenen Änderungen und Weglassungen werden nur denjenigen auffallen, die die älteren Ausgaben kennen. Und trotzdem finde ich es schade, dass die neu hinzukommenden Pilgerreise-Leser auf einige Privilegien verzichten müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich noch eine alte Ausgabe kaufen möchte, kann das zu einem überhöhten Preis bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3501013604/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3501013604" target="_blank" rel="noopener">Amazon</a> oder etwas günstiger bei <a href="http://www.booklooker.de/app/result.php?token=0084757526&amp;setMediaType=0&amp;sortOrder=&amp;js_state=on&amp;autocomplete=on&amp;message=&amp;autor=&amp;titel=&amp;infotext=&amp;verlag=&amp;isbn=%093501013604&amp;year_from=&amp;year_to=&amp;sprache=&amp;einbandCategory=&amp;price_min=&amp;price_max=&amp;searchUserTyp=0&amp;land=&amp;datefrom=&amp;oldBooks=on&amp;newBooks=on&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank" rel="noopener">booklooker</a> tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titel: </strong>Die Pilgerreise<br><strong>Autor:</strong> John Bunyan<br><strong>Sei­ten: </strong>286<br><strong>For­mat:</strong> 13,5 x 20,5 cm<br><strong>Ein­band:</strong> Hardcover<br><strong>Jahr:</strong> 2012<br><strong>Ver­lag:</strong> SCM R. Brockhaus<br><strong>Preis:</strong> 14,95 EUR<br><strong>erhält­lich bei:</strong> <a href="https://www.cbuch.de/John-Bunyan-Die-Pilgerreise-Hardcover/226462" target="_blank" rel="noreferrer noopener">cbuch.de</a><strong><br></strong></p>
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		<title>Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserunde: Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Leserunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lit!]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Reinke]]></category>
		<category><![CDATA[vorlesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 14. Kapitel (das vorletzte) von Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books mit der Überschrift Leser heranbilden &#8211; Wie Eltern und Pastoren in anderen eine Liebe zu Büchern entzünden können gehört zusammen mit dem 10. Kapitel zu meinen Favoriten aus dem praktischen Teil des Buches. Mir&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das 14. Kapitel (das vorletzte) von <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1433522268/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=num-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1433522268" target="_blank">Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books</a></em> mit der Überschrift <em>Leser heranbilden &#8211; Wie Eltern und Pastoren in anderen eine Liebe zu Büchern entzünden können</em> gehört zusammen mit dem <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=3344" target="_blank">10. Kapitel</a> zu meinen Favoriten aus dem praktischen Teil des Buches. Mir scheint, als verwende der Autor seine ganze sprachliche, kreative und kognitive Überzeugungskraft in diesen Kapiteln, um mit seinem Buch größtmögliche Auswirkungen zu erzielen. Wenn das Elternhaus für die eigenen Kinder und die Gemeinde für die neuen Kinder im Glauben nicht früh Anreize zum Lesen schafft und geübte Leser heranbildet, geht wertvolles Potenzial verloren. Denn nicht vielen Erwachsenen gelingt es mit zunehmendem Alter eine Affinität zu Büchern zu entwickeln. Deswegen richtet Tony Reinke ermutigende Worte an Eltern und Pastoren.</p>
<blockquote><p>Zuhause und in der Gemeinde sind Bücher überaus wichtige Hilfsmittel.</p>
<p>Dieses Kapitel möchte zwei Zielgruppen unterstützen, die dazu bestimmt sind, andere zum Lesen zu ermutigen &#8211; Eltern und Pastoren. Es möchte Eltern und Pastoren helfen, kreativ darüber nachzudenken, wie sie in anderen eine Sehnsucht nach Büchern entzünden können. (S. 165)</p></blockquote>
<p>Es erscheint mir nicht sinnvoll, hier alle Anregungen zusammenzufassen. Ich habe mir vier Ideen für Eltern herausgesucht, die meiner Meinung nach unablässig sind, um Kinder zum Lesen zu motivieren.<span id="more-3414"></span></p>
<p><strong>1. Fülle dein Haus mit Büchern.</strong> Spurgeon hatte als siebenjähriger freien Zutritt in die Bibliothek seines Großvaters und verbrachte Stunden in ihr. Ist nicht damit in seiner frühen Kindheit ein Grundstock gelegt worden für die über 3500 Predigten, die er hielt? &#8222;Ohne großartige Bücher werden wir keine großartigen Prediger, Autoren oder Leiter haben.&#8220; Bücher sind nicht nur wertvoll, sondern sie kosten Geld. Um den Geldbeutel zu schonen, kann man sich Bücher in Bibliotheken ausleihen. Gibt es in deiner Gemeinde eine Bibliothek mit wertvollen Büchern?</p>
<p><strong>2. Lese deinen Kindern vor.</strong> Lese deinen Kindern vor, wenn sie noch nicht lesen können. Lese ihnen vor, wenn sie schon lesen können. Und lese ihnen vor, wenn sie ins Teenager- und Jugendalter kommen. Lese mit Betonung. Lese so, dass die Kinder an deinen Lippen hängen. Und lese ihnen auch das vor, was du kostbares aus deiner eigenen Lektüre gewonnen hast. Lass deine Kinder an deiner Lektüre teilhaben.</p>
<p><strong>3. Lese deine Bücher in der Gegenwart deiner Kinder.</strong> Kinder tun gerne das, was die Eltern tun. Es gibt Phasen, in denen Kindern gerne die Eltern imitieren. Wenn sie dich beim Lesen beobachten, werden sie sich vielleicht auch ganz vorsichtig und still neben dich setzten und auch lesen.</p>
<p><strong>4. Lass deine Kinder in der Familie laut vorlesen.</strong> Tony Reinke schreibt: &#8222;Mein ältester Sohn (9 Jahre) verschlingt duzende Bücher. [&#8230;] Ich werde ihm so viele Bücher kaufen, wie viele er lesen kann, solange er damit einverstanden ist, in jedem Buch fünf Lieblingsseiten zu markieren, diese zum Abendbrot mitzubringen, den Kontext zu erklären und sie der Familie laut vorzulesen.&#8220;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<blockquote><p>Ich vermute, dass die meisten eifrigen Leser Mentoren hatten, die sie beeinflussten. Gott hat Eltern und Pastoren dazu bestimmt, in der Liebe zum Bücherlesen ein Vorbild für die Kinder und für die Gemeinde zu sein. Es ist in dieser Kultur äußerst schwierig Bücher attraktiv zu machen, aber eine Liebe zum Lesen zu entzünden, ist eine hohe Berufung, die unsere Zeit, unsere Pläne und unsere Voraussicht wert ist.</p></blockquote>
<p>Noch ein Hinweis auf einen älteren Artikel von mir und Vorträge von William Mackenzie: <a href="https://www.nimm-lies.de/?p=309" target="_blank">Books work, when you cannot.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/leserunde-lit-a-christian-guide-to-reading-books-xiii/3414">Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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