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	<title>Vorsehung Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Vorsehung Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Das Lied vom weisen Oleg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:34:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Das Lied vom weisen Oleg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfüllung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück seines Schmiedes]]></category>
		<category><![CDATA[Prophezeihung]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt eine alte russische Legende, die 1822 der bekannte russische Dichter Alexander Puschkin als Ballade &#8222;Lied vom weisen Oleg&#8220; bekannt gemacht hat (eine gelungene deutsche Übersetzung findet sich hier). Besungen wird Oleg der Weise, der zweite russische Zar und Begründer der Kiewer Rus&#8216;. 150&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/das-lied-vom-weisen-oleg/18749">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/das-lied-vom-weisen-oleg/18749">Das Lied vom weisen Oleg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine alte russische Legende, die 1822 der bekannte russische Dichter <em>Alexander Puschkin </em>als Ballade  &#8222;Lied vom weisen Oleg&#8220; bekannt gemacht hat (<a href="https://ruverses.com/alexander-pushkin/the-lay-of-the-wise-oleg/12155/">eine gelungene deutsche Übersetzung findet sich hier</a>). Besungen wird <em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oleg_(Kiewer_Rus)">Oleg der Weise,</a></em> der zweite russische Zar und Begründer der Kiewer Rus&#8216;. 150 Jahre später <a href="https://wysotsky.com/1031.htm?82">vertonte </a>der Dichter <a href="https://www.glaubend.de/wo-sind-nur-unsere-liedermacher-hin/">Wladimir Wyssozki</a> den gleichen Stoff als Populäres Volkslied. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="369" height="456" src="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/bild1-2.jpg" alt="" class="wp-image-18752" style="width:369px;height:auto" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/bild1-2.jpg 369w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/bild1-2-243x300.jpg 243w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /><figcaption class="wp-element-caption">Oleg der Weise auf einem Gemälde von Wiktor Waznezow</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Inhalt der Ballade: Hoch gerüstet zu Roß reitet der erfolgreiche Oleg in die nächste Schlacht. Da begegnet ihm ein weiser Seher, der ihm auf die Anfrage kündet, dass er viel Erfolg haben wird, sein Reich bis an die Grenzen Byzanz erweitern wird, die Feinde zerstreuen wird, sich viel Ruhm aneignen wird. Dabei wird ihn in allen Gefahren sein mutiges Roß begleiten. Doch soll Oleg wissen: <em><strong>&#8222;Und doch einst von diesem Roß hast Du den Tod!&#8220;</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oleg ist getroffen und verfinstert. Betrübt verabschiedet er sich von seinem treuen Gefährten. Das Ross soll nun in einem entfernten Stall bewacht werden, damit es Oleg nicht gefährlich werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahre vergehen und nach vielen erfolgreichen Schlachten schmaußt der Fürst im Kreise seiner alten Vertrauten. Sie gedenken der vergangene Ereignisse, da erinnert sich Oleg an sein Pferd. Dabei erfährt er von seinen Dienern, dass diesen nun etliche Jahre am Hügelhang begraben liegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Alter Seher, Du hast mich belogen! Noch heute trüge mein Roß mich vielleicht&#8230;&#8220; </strong>denkt sich Oleg und lässt sich zur Hügelstätte führen, um die Gebeine zu sehen. Die Feuchtigkeit hat die Erde weggespüllt und einige Knochen sind zu sehen, darunter auch der Roßschädel. Auf diesen tritt der Fürst; dabei kriecht aus dem Schädel eine Grubenoter, kriecht am Bein des Fürsten empor und sticht ihn mit tödlichem Biss.  </p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8222;Eine giftige Viper biss ihn,<br>und so fand er tatsächlich<br>durch sein eigenes Pferd den Tod.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein bekanntes Erzählmuster, dass unzählig oft in der Weltliteratur vorkommt: <strong>&#8222;Der Versuch, einem vorhergesagten Schicksal zu entkommen, führt gerade zu dessen Erfüllung&#8220;. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">König Ödipus ist hier vielleicht das berühmteste und auch tragischste Beispiel.Ein anderes ist Macbeth. Drei &#8222;Schicksalsschwestern &#8222;begrüßen ihn als den als zukünftigen König.&#8220; Da sich andere Prophezeihungen dieser Frauen erfüllen, hält sich Macbeth für gerechtfertigt &#8222;seinem Schicksal&#8220; nachzuhelfen und König Duncan zu beseitigen, der ja im Weg für seine Thronbesteigung steht. So macht sich Macbeth zum Mörder und zu einem Abhängigen dieser Prophezeihungen.  Zu diskutieren ist:  <em>Bestimmen die Wahrsagungen Macbeths Schicksal oder enthüllen sie nur eine Zukunftsmöglichkeit, die Macbeht durch seine eigenen Entschiedungen verwirklicht?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine spannende Variante dieses Themas findet sich bei Tolkiens&#8216; Herr der Ringe. Der Hexenkönig von Angmar hält sich für unbesiegbar, da eine Prophezeihung ihn wissen lässt: <em>&#8222;Nicht durch die Hand eines Mannes wird er fallen&#8220;. </em>Genau in dem Moment, in dem er sich dieser Unbesiegbarkeit brüstet, nimmt Eowyn (eine Frau) den Helm ab und antworett <em>&#8222;Ich bin kein Mann!&#8220;</em> und versetzt ihm den tödlichen Stich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Favorit unter solchen Erzählungen ist &#8222;Der Schmied seines Glückes&#8220;. Eine Erzählung von Gottfried Keller aus dem Novellenzyklus: &#8222;<a href="https://nimm-lies.de/tag/die-leute-von-seldwyla">Die Leute von Seldwyla&#8220;.</a> Keller erzählt die Geschichte vom Schmied Johannes Kabis. In seiner Werkstatt hängt ein Hufeisen mit dem Spruch: <em><strong>&#8222;Jeder ist seines Glückes Schmied&#8220;. </strong></em>Von dieser Botschaft ist er überzeugt. So verlässt er irgendwann auch sein Gewerbe, und zieht von Ort zu Ort auf der Suche nach Glück. An einem fernen Ort gelingt ihm  durch Gechick, Selbstbewusstsein und Kleverniess ein schneller Aufstieg. Doch gerade seine Intrigen führen dazu, dass er am Ende alles verliert.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">All diese alten Geschichten zeigen: In vergangenen Zeiten war man vom erbarmungslosen Takt des Schicksals beeindruckt. Jeder konnte dazu eine Geschichte erzählen, wie man den Umständen ausgeliefert hat. Heute schlägt der Zeiger klar in die andere Richtung, Die Selbstbestimmung ist hoch im Kurs. Es sind Zeiten geworden, in der &#8222;sich jeder für den Glück seines Schmiedes hält&#8220;. Jede auch nur wage Andeutung von der Abhängigkeit des Menschen von Gott, wird als Ketzerei empfunden, oft auch in kirchliche Kreise hinein. Selbstbestimmung ist einfach das Gebott der Stunde. Nicht Sklave des Schicksals möchte man sein, sondern Herr seines Schicksals!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Christ muss man beide Perspektiven verwerfen. Weder der Drohende Finger des Schicksals noch der Marktschreier der Selbstbestimmung kann ihn beeindrucken!  Ein Christ weiß: <a href="https://www.jesus.de/liederschaetze/meine-zeit-steht-in-deinen-haenden/">&#8222;Meine Zeit steht in seinen Händen!&#8220;</a> (Ps. 31.16). Nichts bestimmt über mein Leben außer Gott allein. Wir sind niemals einem Schicksal ausgeliefert, sondern einem Gott, ohne dessen Willen nicht der kleinste Vogel vom Kurs abkommt und der alle unsere Haare gezählt hat. Einerseits löst die Bibel allen Schicksalsglauben dadurch auf, dass sie zeigt, dass Gottes Kontrolle viel weiter reicht. Es gibt kein blindes Schicksal, welches Gott Vorschläge dafür macht, was er uns zulassen soll oder nicht. Nein, er regiert allein und souverän!. Gott sitzt im Regimente. Keine unpersönliche Macht, sondern ein allmächtiger, allweiser, allguter Gott, der Herr Zebaoth (Mehr dazu <a href="https://www.glaubend.de/die-gewaltige-trostkraft-der-lehre-von-der-auserwaehlung/">hier</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Wissen um Gottes Regiment, klingt Selbstbestimmung zu sehr nach Rebellion. Nicht umsonst redet die Bibel ja auch von<em> Selbstverleugnung, statt von Selbstbestimmung.</em> Ja Gott möchte uns frei haben, ja Gott möchte uns mündig sehen, aber eine Autonomie? Völlig Undenkbar! Wie wäre sowohl das Schreiben oder Lesen dieses Artikels ohne Gottes Befähigung möglich gewesen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss die Frage: Wie kann mein Bild von Gott so verändert werden, dass ich mich weder für einen Sklaven noch für einen Herr meiner Umstände halte, sondern ein vertrauensvoller Nachfolger Christi sein kann? </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/das-lied-vom-weisen-oleg/18749">Das Lied vom weisen Oleg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Gottes Vorsehung entschuldigt unsere Bosheit nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 15:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Plan Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Sünde]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer eine reformierte Sicht des Zusammenspiels von Gottes Vorsehung und Dingen wie Zufall, dem Bösen, menschlicher Verantwortung sucht handelt sicherlich nicht falsch wenn er zu Calvins Institutio zeigt. In den Kapiteln 16 bis 18 widmet sich Calvin dem Thema der Vorsehung. Zunächst wird die Lehre&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/gottes-vorsehung-entschuldigt-unsere-bosheit-nicht/17871">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/gottes-vorsehung-entschuldigt-unsere-bosheit-nicht/17871">Gottes Vorsehung entschuldigt unsere Bosheit nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wer eine reformierte Sicht des Zusammenspiels von Gottes Vorsehung und Dingen wie Zufall, dem Bösen, menschlicher Verantwortung sucht handelt sicherlich nicht falsch wenn er zu Calvins Institutio zeigt. In den Kapiteln 16 bis 18 widmet sich <a href="http://www.calvinismus.ch/ubersicht/unterricht-in-der-christlichen-religion/buch-1/">Calvin dem Thema der Vorsehung.</a> Zunächst wird die Lehre von der Vorsehung definiert: Es ist Gottes Erhaltung seiner Schöpfung. das biblische Bild von der Schöpfung ist nicht einfach bloß ein Theistisches als hätte ein großer Erschaffer einmal einen Knopf gedrückt und nun arbeitet ein äußerst komplexer Mechanismus ganz autonom ein Programm ab &#8211; Nein die Bibel zeichnet ein Bild, dass die Schöpfung auch nicht einen Augenblick bestehen kann, wenn sie nicht durchgehend erhalten würde (Heb. 1,3 man vgl. aber auch die vielen weiteren Beispieltexte die Calvin zu dieser These aufführt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kapitel 16 bespricht Calvin nun das Zusammenspiel von Menschlicher Verantwortung und Gottes Vorsehung. Wem die griechischen und römischen Sagen und Legenden nur am Rande bekannt sind, wird über die große Obsession der Antike überrascht sein, dass der Einzelne einem Unabänderlichen Schicksal ausgeliefert ist. Genau da greift Calvin ein und zitiert einige bekannte &#8222;Klassiker&#8220;. Das christliche Modell von Gottes Souveränität und ist selbstverständlich komplexer,freier, gründlicher. In jedem Fall ist Gottes absolute Vorsehung und Kontrolle niemals eine Ausrede für das was wir anrichten. Daran lässt Calvin keinen Zweifel übrig. Ein Auszug aus dem dritten Abschnitt vom 16 Kapitel des ersten Buches der Institutio. <a href="http://www.calvinismus.ch/ubersicht/unterricht-in-der-christlichen-religion/buch-1/">Das vollständige erste Buch findet sich kostenfrei im Web.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Wem solche Bescheidenheit zuteil geworden ist, der wird weder um der Widerwär­tigkeiten vergangener Zeiten willen gegen Gott murren, noch auch die Schuld für die Übeltaten auf ihn schieben, wie es Agamemnon bei Homer tut: </em>„Ich bin dessen nicht schuld, sondern Zeus und das Schicksal!“ <em>Er wird sich auch nicht wie jener Jüngling bei Plautus, wie vom Schicksal dahingerissen, verzweifelt ins Verderben stürzen:</em> „Unbeständig ist das Los der Dinge, nach Willkür handelt das Schicksal am Menschen; ich will mich zum Felsen begeben, um mit meinem Leben der Sache ein Ende zu machen!“<em> Auch wird er nicht nach dem Beispiel eines anderen mit dem Na­men Gottes seine Untaten beschönigen. So spricht es Lyconides in einer anderen Ko­mödie (des Plautus) aus:</em> „Gott war der Anstifter, ich glaube, die Götter haben es so gewollt; denn ich weiß: hätten sie es nicht gewollt, so wäre es nicht geschehen!“<em> Nein, er wird aus der Schrift forschen und lernen, was Gott gefällt, um unter Führung des Geistes danach sich auszustrecken; er wird zugleich bereit sein, Gott zu folgen, wohin er ihn ruft, und damit zeigen, daß nichts heilsamer ist, als diese Lehre zu kennen.</em></p>



<span id="more-17871"></span>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gottlose Leute machen mit ihren Albernheiten einen Aufruhr, so dass sie sozu­sagen beinahe Himmel und Erde durcheinander werfen:</em> „Wenn der Herr doch den Zeitpunkt unseres Todes bestimmt hat, so kann man ihm nicht entgehen, und alle Vorsichtsmaßnahmen sind vergebliche Mühe!“ <em>Wenn also der eine einen Weg mei­det, den er als gefährlich kennt, um nicht von Räubern umgebracht zu werden, – wenn der andere den Arzt holt und sich um Arzneien bemüht, um sein Leben zu er­halten, – oder wenn wieder ein anderer sich schwererer Speisen enthält, um seine schwache Gesundheit zu schonen, – oder wenn einer Bedenken trägt, ein baufälliges Haus zu beziehen, – oder wenn wir alle miteinander Wege ersinnen und mit großer Anstrengung überlegen, um zu bekommen, was wir begehren – dann sind das (nach ihrer Meinung) lauter sinnlose Mittel, mit denen man Gottes Willen zu ändern be­gehrt; oder aber Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit, Frieden und Krieg und alles andere, das Menschen erstreben oder hassen und deshalb mit großem Fleiß zu erlangen oder fernzuhalten streben, wird gar nicht von seinem gewissen Entscheid bestimmt! Ja, man hält dann auch die Gebete der Gläubigen für verkehrt, ja für überflüssig — da man ja in ihnen um Gottes Leitung in solchen Dingen bittet, die Gott doch seit aller Ewigkeit festgelegt hat! Kurz, alle Vorkehrungen für die Zukunft hebt man auf, als im Widerspruch zu Gottes Vorsehung stehend – da diese auch ohne Rücksicht auf sie schon beschlossen habe, was geschehen soll. Und was wirklich geschieht, das schreibt man der Vorsehung Gottes derart zu, dass man dabei den Menschen entschuldigt, der es doch gewiss mit Überlegung angerichtet hat. Da bringt ein Meuchelmörder einen rechtschaffenen Bürger ums Leben – er hat, so sagt man, Gottes Rat ausgeführt! Da hat jemand gestohlen oder die Ehe gebrochen – er ist ein Knecht der Vorsehung Gottes, denn er hat getan, was von dem Herrn vorgesehen und bestimmt war! Da lässt ein leichtsinniger Sohn seinen Vater sterben, ohne sich um Heilmittel zu bemühen – er konnte ja Gott nicht widerstehen, der es von Ewigkeit her so beschlossen hatte! Auf diese Weise heißen dann alle Untaten Tugenden, weil sie ja angeblich der Anordnung Gottes dienen!</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/gottes-vorsehung-entschuldigt-unsere-bosheit-nicht/17871">Gottes Vorsehung entschuldigt unsere Bosheit nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>&#8222;Gelobt sei der Herr, der dir heute den Erlöser nicht versagt hat&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 13:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibeln]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher zur Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Boas]]></category>
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		<category><![CDATA[Naomi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch &#8222;Five Festal Garments&#8220; von B.G. Webb untersucht fünf Bücher des AT, die wir als Christen häufiger vernachlässigen. Webbs Überlegungen waren unter anderem die Grundlagen für nachfolgende Skizzen: 1. Episodische Struktur: Webb macht auf die Schönheit des Aufbaus im Inneren des Werks aufmerksam. Es&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/gelobt-sei-der-herr-der-dir-heute-den-erloeser-nicht-versagt-hat/14360">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/gelobt-sei-der-herr-der-dir-heute-den-erloeser-nicht-versagt-hat/14360">&#8222;Gelobt sei der Herr, der dir heute den Erlöser nicht versagt hat&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Five-Festal-Garments-Lamentations-Ecclesiastes/dp/0830826106">Five Festal Garments</a>&#8220; von B.G. Webb untersucht fünf Bücher des AT, die wir als Christen häufiger vernachlässigen. Webbs Überlegungen waren unter anderem die Grundlagen für nachfolgende Skizzen:</p>
<h2>1. Episodische Struktur:</h2>
<p>Webb macht auf die Schönheit des Aufbaus im Inneren des Werks aufmerksam. Es liegt eine strukturelle Parallele mit geringfügigen Varianten in Kapitel 2 und Kapitel 3 vor:</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 270px;">
<tbody>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 50%; height: 30px;">Kapitel 2:</td>
<td style="width: 50%; height: 30px;">Kapitel 3:</td>
</tr>
<tr style="height: 90px;">
<td style="width: 50%; height: 90px;">1. Ruth bietet Naomi, ob sie gehen kann und sagt ihr was sie tun will. Naomi bietet Ruth zu gehen</td>
<td style="width: 50%; height: 90px;">Naomi bietet Ruth zu gehen und sagt ihr, was sie zu tun hat.</td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 50%; height: 30px;">2. Ruth geht</td>
<td style="width: 50%; height: 30px;">2. Ruth geht</td>
</tr>
<tr style="height: 60px;">
<td style="width: 50%; height: 60px;">3. Boas frägt, wer Ruth sei und es wird ihm erklärt</td>
<td style="width: 50%; height: 60px;">3. Boas frägt, wer Ruth sei und es wird ihm erklärt</td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 50%; height: 30px;">4. Boas bittet Ruth zu bleiben und sagt, dass &#8222;Sie segnenswert sei&#8220; und gibt ihr Nahrung</td>
<td style="width: 50%; height: 30px;">4. Boas sagt Ruth, dass &#8222;Sie segnenswert sei&#8220; und bittet sie zu bleiben und gibt ihr Nahrung</td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 50%; height: 30px;">5. Ruth spricht mit Naomi, erzählt ihr was passiert sei und bekommt von ihr Rat</td>
<td style="width: 50%; height: 30px;">5. Ruth spricht mit Naomi, erzählt ihr was passiert sei und bekommt von ihr Rat</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Doch in dieser Parallele entwickelt sich weiter, so wie aus der Erntezeit von Kapitel zwei die Dreschzeit von Kapitel drei wird.</p>
<p>Dieses Zentrum wiederum ist flankiert von &#8222;Namenslisten&#8220;: Zu Beginn finden wir mindestens drei Namen, die keinerlei Rolle mehr spielen sollen. Die Genealogie zum Schluß kann jedoch kaum bedeutender sein, verknüpft sie Ruth doch als Bindeglied zwischen der Mose-Richter Zeit mit der Zeit des großen Königs Davids. Entsprechend spiegeln auch diese Namenslisten die Entwicklung von der Leere zur Fülle wider, die Naomi und Ruth als Individuen widerfährt für einen größeren Kontext wieder</p>
<h2>2. Thematische Entwicklung und Kanonische Einbindung</h2>
<p>Damit wären wir mitten im Plot des Buches. Wer Ruth als an Richter anschließend liest, dem wird auffallen, dass die zwei abschließenden <em>Horrorgeschichten</em> des Richter-Buches damit Anfangen, dass Jemand Bethlehem (= Haus des Brotes) verlässt ( Ri 17,9 und Ri 19,2 bzw. 19,18). Wer das Haus des Brotes verlässt, steht in der Gefahr eine Katastrophe auszulösen. Ruth als Abschließender Teil dieser Trilogie bietet nun die &#8222;Kontra-Erzählung&#8220; dafür. Dabei war die Ironie besonders groß, dass im &#8222;Haus des Brotes&#8220; eine Hungersnot herrscht (Rt. 1,1). Im Übrigen dürfen wir auch sonst Umstände der Richter-Zeit erwarten: Ein jeder tut was ihm recht vor Augen scheint. Das gerade eine fremde Migrantin ein beliebtes Opfer für ein kurzes Sexabenteuer werden kann, scheinen Rt2,21 und Rt2,15 zumindest anzudeuten.</p>
<p>Doch zehn Jahre nach Verlassen des verheißenen Landes ausgerechnet in Richtung Moab, muss Ruth Buße übend zurückkehren und bekennt, als die Frauen rufen: &#8222;Ist das die Naomi?&#8220;:</p>
<p><strong>&#8222;Nennt mich nicht Naomi(Lieblich), sondern Mara (Bitter). Denn der Allmächtige hat mich sehr betrübt. Voll zog ich aus, aber leer hat mich der HERR wieder heimgebracht.&#8220; </strong><span id="more-14360"></span></p>
<p>&#8222;Naomis Verlassen von Bethlehem und die Rückkehr zurück kann thematisch in Begriffen von Rebellion und Buße verstanden werden. Namoi kommt aus einem fernen Land als eine &#8222;verlorene Tochter&#8220; zurück&#8220; (Webb, S. 51)</p>
<p>In Naomis Begegnung begegnen wir dem, was aus dem israelische kompromisslosen Monotheismus folgt. Denn wenn Gott über alle Dinge souverän ist, gibt es keine endgültige oder andere Erklärung für das Leiden, das einem wiederfährt. Dennoch irrt Naomi, wenn Sie sich als <em>&#8222;Leer heimgekommen&#8220;</em> sieht. Selbst nachdem ihrund Ruth unerwartete Segnungen wiederfahren, müssen sie die nebenstehenden Frauen daran erinnern, dass ihre <em>&#8222;Schwiegertochter, die sie liebt, ihr besser ist als sieben Söhne&#8220;</em> (Rt. 4,15). Leer heimgekommen ist Sie also gar nicht und aus der bitteren Vorsehung, die Sie empfindet wird bald eine süße.</p>
<p>Ruth ist also ein Buch, das vom Leiden-Glauben-Belohnung/Segen berichtet (so T. Schreiner in The King in His Beauty) oder von Leere-Suchen-Finden-Fülle (so Webb)</p>
<p>Thematisch führt auch ein oberflächliches Lesen nicht darn vorbei zu erkennen, wie das Buch &#8222;Freundlichkeit&#8220; unterstreicht. Boas wird als Beispiel der Freundlichkeit gegenüber Witwen, Waisen und Fremdlingen unterstrichen. Entsprechend lesen Juden das Buch Ruth zu Pfingsten, im jüdischen Verständnis ist Pfingsten nicht nur das erste Erntedankfest, sondern auch der 50 Tag nach dem Passahfest, der Tag, an dem Israel in der Wüste das Gesetz empfing. Dabei werden manche Gesetze eher freimütig übergangen. Neben dem übergangen ersten Erlöser ist dabei vor allem an die Einbindung der Moabiter zu denken, die niemals in die Gemeinde des Herrn kommen dürfen (5. Mo 23,3-6). Das Ruth Moabiterin ist, wird dabei nie verschwiegen sondern eher besonders unterstrichen (6 Mal im Buch). Boas lebt also den Geist und nicht den Buchstaben des Gesetzes aus. Ausgerechnet eine Frau aus dem verbannten Stamm ist dabei eine echte &#8222;Israelitin im Herzen&#8220;. Das die hebräische Kanonisierung Ruth oft auch nach Sprüche einordnet stellt Ruth als DIE Frau nach Sprüche 31 dar: Tugendsam und freundlich. Deutlich wird das z.B. in Rt. 2,12-13:</p>
<p><strong><em>&#8222;(Worte Boas zu Ruth): Der Herr vergelte dir deine Taut, und dein Lohn möge vollkommen sein bei dem Herrn, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, dass du unter seinen Flügeln Zuflucht hättest. Sie sprach: Lass mich Gnade vor deinen Augen findn, mein herr, denn du hast mich getröstet und deine Magd freundlich angesprochen&#8230;&#8220;</em></strong></p>
<p>Beachtet, wie Ruth die Begriffe &#8222;freundlich&#8220; und &#8222;Gnade&#8220; miteinander verknüpft.</p>
<h2>3. Bezüge zum Neuen Testament</h2>
<p>Das Ruth mit Büchern wie Esther oder Hohelied eher in unseren täglichen Betrachtungen untergehen liegt nicht nur an der Kürze der Bücher, sondern auch daran, dass das NT relativ wenig Bezüge zu diesen Büchern nimmt. Zu Ruth findet sich aber in Matthäus 1,5 ein spannender Hinweis. Bekanntlich unterstreicht Matthäus nebst Ruth auch die anderen heidnischen Frauen im Stammbaum Jesu, aber nur hier findet sich die Info, dass die Mutter des Boas selbst niemand geringeres als Rahab sei. Das heißt der Muster-Israelit schlecht hin hat eine kanaanäische Mutter und heiratet eine Muster-Frau aus Moab. In Ruth finden wir so auf besondere Weise deutlich gebracht, dass der ein echter Israelit sei, der es inwendig ist (Röm. 2,29).</p>
<p>Nach ihrer Begegnung mit dem <em>Erlöser Boas</em>, lernen Ruth und Naomi, dass sie &#8222;nicht leer&#8220; dastehen. Nein, Sie bekommen die Fülle, weil Sie zum Gott Israels umkehren. Dennoch sehen Sie nur einen Teil der vorsehenden Fürsorge Gottes. Der Autor des Buches Ruth blickt weiter und hat David im Blick. Wenn sich später Matthäus hinsetzt um sein Evangelium zu verfassen, wird das kleine Buch zu einem Schlüsselstein auf dem Weg Gottes die Verheißung des Schlangenbesiegers aus 1. Mo. 3,15 zu erfüllen.</p>
<h2>4. Lessons learned</h2>
<p>Ich habe einige Lektionen mit einem Freund geteilt. Bereits einige wenige Stunden Invest in das Buch haben mich uvergleichlich und unwiderruflich bereichert:</p>
<ul>
<li>So bin ich persönlich ein Mensch, der sehr mit Fehlentscheidungen hadert. Mir ist es dabei kein Trost, dass in vielen dieser Fehlentscheidungen auch andere mitgeredet haben. Ich kann mich hier mit Naomi aus Kapitel eins identifizieren, die die Verantwortung Israel für Moab einzutauschen, komplett auf sich nimmt. Dabei war Sie als Frau wahrscheinlch eher einfach mitgezogen mit ihrem Ehemann. Ich weiß, dass der Blick zurück auf (vermeintliche) Fehlentscheidungen &#8222;ungemein verbittern&#8220; kann. Der Blick auf die Vorsehung Gottes, die denen die Gott Lieben nur das Beste bietet, ist eine Lektion die ich mit Naomi lernen möchte. Das was für uns nur Plan B oder C zu sei scheint, ist in Gottes Augen Plan A. Wir dürfen also auch unsere Fehlentscheidungen vertrauensvoll in Gottes Hand legen.</li>
<li>Das ausgerechnet eine Moabiterin Gnade wiederfährt ist etwas, dass den &#8222;überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte in Christus Jesus&#8220; ausdrückt (Eph. 2,7). Eigentlich ist es nahezu bizarr, das Gott hier über das Gesetz hin gnädig ist. Aber ist nicht genau das, was uns am Kreuz Christi begegnet?</li>
<li>Schließlich hat mich die Ehrlichkeit des Buches beeindruckt. In Bethlehem ist eben wirklich Hungersnot, und es möge dabei hundertfach &#8222;Brothaus&#8220; heißen. Und auch in Israel besteht für eine junge hübsche fremde Witwe die Gefahr, vergewaltigt zu werden. Boas, Ruth und Naomi sind sich dessen völlig klar bewusst. Aber Sie blicken auf weitaus mehr, das die geographischen Grenzen und die politische Situation Israels durchbricht. &#8222;Diese alle sind gestorben im Glaubne und haben die Verhießungen nicht ergriffen, sondern sie nur von ferne gesehen udn gegrüßt und haben bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden sind&#8220; (Heb. 11.13). Sie haben sich als Menschen in einer Bundesbeziehung mit einem gnädigen  Gott verstanden. Die Freundlichkeit mit der Ruth die Fremde aufgenommen wird, zeigt schließlich nur auf die Freundlichkeit mit der uns Gott annimmt. Paulus macht daraus in Titus 3,4 gar ein Wortspiel, wenn er von der (en chrēstotēti) in Christus Jesus (en Christō)  spricht: <em>&#8222;Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig.&#8220;</em></li>
</ul>
<h2>5. Literaturhinweise:</h2>
<ul>
<li>Auf die &#8222;Bethlehem Trilogie&#8220; wurde ich durch <a href="https://www.nimm-lies.de/right-in-their-own-eyes/13877">George Schwabs Richter Kommentar</a> aufmerksam.</li>
<li><a href="https://www.amazon.de/Five-Festal-Garments-Lamentations-Ecclesiastes/dp/0830826106">Five Festal Garments</a> ist ein spanneder Beitrag zur biblischen Theologie der Fünf Festschrifte im Judentum, nämlich Hohelied, Ruth, Klagelieder, Esther und Prediger.</li>
<li>Wer sich in aller Kürze einen thematischen Überblick und eine christologisch-kanonische Einbindung in die Bibel wünscht, sollte zu <a href="https://www.amazon.de/King-His-Beauty-Biblical-Testaments/dp/0801039398/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=the+king+in+his+beauty&amp;qid=1620218676&amp;sr=8-1">&#8222;The King in His Beauty</a>&#8220; von Thomas Schreiner (hier geht es zu einem <a href="https://www.amazon.de/King-His-Beauty-Biblical-Testaments/dp/0801039398/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=the+king+in+his+beauty&amp;qid=1620218676&amp;sr=8-1">Interview mit dem Autor</a>) greifen.</li>
<li>Ausführlicher mit einer Besprechung von Gliederung, Gattung, Inhalt und rechtlichem Hintergrund geht <a href="https://www.nimm-lies.de/tipp-helmuth-egelkraut-das-alte-testament/12770">Egelkraut in seiner Einleitung in das Alte Testament</a></li>
<li>Leon Morris hat einen <a href="https://www.amazon.de/Judges-Ruth-Tyndale-Testament-Commentaries/dp/0830842578/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=judges+totc&amp;qid=1620218867&amp;s=books&amp;sr=1-1">allgemeinverständigen eher kurzen Kommentar zum Buch Ruth in der TOTC Reihe verfasst.</a></li>
<li>Umfangreicher und eher praktischer orientiert ist dabei <a href="https://www.amazon.de/Sweet-Bitter-Providence-Race-Sovereignty/dp/1844744248/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=a+sweet+and+bitter+providence&amp;qid=1620218923&amp;s=books&amp;sr=1-1">John Pipers Buch &#8220; A Sweet and Bitter Providence&#8220;. </a></li>
<li>Die Ausführlichste Studie, zum Begriff des Erlösers und seiner breiten Bandbreite gerade in der Verwendung im Alten Testament und was das für das Verständnis bedeutet, was Erlösung überhaupt bedeutet, habe ich bei Christopher Wright: <a href="https://www.amazon.de/Mission-Gods-People-Biblical-Theology/dp/0310291127/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=wright+the+mission+of+gods+people&amp;qid=1620219497&amp;s=books&amp;sr=1-1">&#8222;The Mission of God&#8217;s People&#8220;</a> gefunden.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/gelobt-sei-der-herr-der-dir-heute-den-erloeser-nicht-versagt-hat/14360">&#8222;Gelobt sei der Herr, der dir heute den Erlöser nicht versagt hat&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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