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	<title>Evangelikale Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Evangelikale Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Christlicher Glaube in den Herausforderungen unserer Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 14:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Biblsiche Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Christlicher Glaube in den Herausforderungen unserer Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[evangelikale Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Werk Christlicher Glaube in den Herausforderungen unserer Zeit liegt als vierbändiger Sammelband vor und ist im Umfeld der Konferenz Jesus25 entstanden. Die Reihe versammelt eine Vielzahl von Beiträgen zu zentralen Fragen des evangelikalen Glaubens und versteht sich insgesamt weniger als Spezialstudie, sondern als theologische&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/christlicher-glaube-in-den-herausforderungen-unserer-zeit/18322">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/christlicher-glaube-in-den-herausforderungen-unserer-zeit/18322">Christlicher Glaube in den Herausforderungen unserer Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Werk <em><a href="https://www.bibelundbekenntnis.de/allgemein/christlicher-glaube-in-den-herausforderungen-unserer-zeit/">Christlicher Glaube in den Herausforderungen unserer Zeit</a></em> liegt als vierbändiger Sammelband vor und ist im Umfeld der Konferenz <a href="https://www.jesus25.net/ressourcen/publikationen"><strong>Jesus25</strong> </a>entstanden. Die Reihe versammelt eine Vielzahl von Beiträgen zu zentralen Fragen des evangelikalen Glaubens und versteht sich insgesamt weniger als Spezialstudie, sondern als theologische Standortbestimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Bände behandeln die Themen</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Heilige Schrift</strong>,</li>



<li><strong>Jesus Christus</strong>,</li>



<li><strong>Biblische Ethik</strong> und</li>



<li><strong>Die evangelikale Bewegung</strong>.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte zunächst einige Bemerkungen zum Gesamtwerk machen und anschließend die einzelnen Bände vorstellen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Gesamtwerk</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere dieser Sammelbände liegt in der <strong>außergewöhnlichen Breite der Autorenschaft</strong>. Neben theologischen Fachvertretern kommen bewusst auch Laien zu Wort. Vertreten sind Autoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Großbritannien. Die Altersspanne reicht vom Jahrgang 1996 bis zu Autoren wie Rolf Hille (1947) und Ulrich Parzany (1941). Auch weibliche Stimmen sind vertreten, etwa durch Nicola Vollkommer. Auffällig und erfreulich ist zudem die Beteiligung russlanddeutscher Autoren wie Heinrich Derksen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Theologen finden sich auch Naturwissenschaftler unter den Beiträgern, etwa Reinhard Junker oder Markus Till. Entsprechend unterschiedlich sind Länge und Anspruchsniveau der einzelnen Artikel: von kurzen, allgemeinverständlichen Texten bis hin zu umfangreichen, wissenschaftlich argumentierenden Essays.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vielfalt ist zugleich Stärke und Herausforderung des Gesamtwerks. Es eignet sich weniger zur fortlaufenden Lektüre, dafür umso mehr als <strong>Nachschlage- und Orientierungswerk</strong>. Gerade in digitaler Form (<a href="https://de.logos.com/product/403500/christlicher-glaube-in-den-herausforderungen-unserer-zeit">z. B. als Logos-Ausgabe</a>) entfaltet diese Struktur ihren Nutzen.</p>



<span id="more-18322"></span>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Band 1: Die Heilige Schrift</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben ist in diesem Band der Essay von <strong>Markus Till</strong>, <em>„Die Bibel – was ist das eigentlich?“</em>. Till gelingt es in bemerkenswerter Weise, auch in zugespitzten theologischen Debatten sachlich und differenziert zu argumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Anliegen des Beitrags ist die Frage nach der <strong>Irrtumslosigkeit der Schrift</strong>. Till zeigt überzeugend, dass diese Lehre keineswegs ein modernes Produkt amerikanischen Fundamentalismus ist, sondern sich durch die Kirchengeschichte seit den Kirchenvätern zieht. Seine Argumentation verbindet historische Sachkenntnis mit theologischer Klarheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich macht er deutlich, dass die Schriftfrage keine rein akademische, sondern eine zutiefst <strong>praktische Frage des Gemeindelebens</strong> ist. Er formuliert zugespitzt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Eigentlich sollte das nicht so sein bei uns. Denn die Reformatoren haben die Kirche ja auf einem Prinzip aufgebaut, das sich ‚Sola Scriptura‘ nennt: Allein die Schrift soll herrschen.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist dabei nicht, welches Bibelverständnis subjektiv bevorzugt wird, sondern wie sich die Bibel selbst versteht. Schrift und Offenbarung lassen sich nach Till nicht voneinander trennen. Der Beitrag schließt mit einem wichtigen Hinweis auf die notwendige Demut in der Auslegung – ein Gedanke, der den gesamten Band prägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird dieser Themenkomplex durch Beiträge von Ron Kubsch, Matt Studer sowie einen neu aufgelegten Klassiker zur Kanonfrage von <strong>John Wenham</strong>, der betont: Nicht die Kirche begründet den Kanon, sondern der Kanon geht der Kirche voraus.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Band 2: Jesus Christus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Band enthält mehrere allgemeinverständliche, teilweise evangelistisch geprägte Beiträge von Ulrich Parzany und Rolf Hille. Theologisch besonders gewichtig sind jedoch die Artikel</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>„Das Kreuz“</em> (Markus Till),</li>



<li><em>„Für unsere Sünde“</em> (Martin Grünholz) und</li>



<li><em>„Die leibliche Auferstehung Jesu“</em> (Johannes Kovar).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beitrag von <strong>Johannes Kovar</strong> verdient besondere Aufmerksamkeit. In sorgfältiger exegetischer Arbeit setzt er sich mit gängigen naturalistischen Erklärungsmodellen der Auferstehung auseinander und zeigt deren Schwächen auf. Zugleich arbeitet er heraus, dass die neutestamentlichen Texte bewusst <strong>konkret-körperlich</strong> von den Begegnungen mit dem Auferstandenen sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders aufschlussreich sind Kovars Wortstudien sowie seine Beobachtungen zur Septuaginta, die bereits vorchristlich eine ausgeprägte Auferstehungssprache entwickelt. Entscheidend ist dabei: Eine <strong>sofortige leibliche Auferstehung mitten in der Geschichte</strong> war für das Judentum der Zeit völlig unerwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zentrale Gedanke des Essays lautet:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Auffällig ist die Betonung des Körperlichen.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Damit stellt der Beitrag eine heilsame Korrektur allzu „vergeistigter“ Auferstehungsvorstellungen dar.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Band 3: Biblische Ethik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der dritte Band ist der umfangreichste und zugleich der umstrittenste. Der Schwerpunkt liegt deutlich auf Fragen der Sexualethik. Diese Schwerpunktsetzung ist sachlich nachvollziehbar, führt jedoch dazu, dass andere ethische Themen nur am Rand behandelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Beiträge bleiben angesichts der Komplexität der Themen zu kurz. Besonders der Artikel zur Nachhaltigkeit wirkt in diesem Kontext wenig überzeugend. Positiv hervorzuheben sind jedoch einzelne Essays, etwa <strong>Johannes Traichels</strong> <em>„Der Kampf um die Liebe“</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders anregend ist der Beitrag von <strong>F. Grassl</strong>, <em>„Die ganze Person: Grundzüge einer Theologie des Leibes“</em>. Der hier entwickelte Gedanke, dass Geschlechtlichkeit nicht bloß eine körperliche Eigenschaft, sondern eine metaphysische Realität ist, eröffnet weiterführende theologische Perspektiven.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Band 4: Die evangelikale Bewegung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Entgegen anfänglicher Skepsis meinerseits, erwies sich der vierte Band als besonders lesenswert. Er enthält zunächst eine allgemeinverständliche Darstellung der überarbeiteten Glaubensbasis der Evangelischen Allianz (2018).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wertvoll sind die abschließenden historischen Essays zur evangelikalen Bewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. <strong>Frank Hinkelmann</strong> analysiert differenziert Strömungen, Institutionen, Medien und Gemeindeverbände und beleuchtet auch Spannungen innerhalb der Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdenklich stimmen die abschließenden Überlegungen zur Identitätsfrage der Evangelikalen. Die Vielfalt der Frömmigkeitsformen darf nicht zur Auflösung theologischer Mitte führen. Das Schlusszitat bringt diese Sorge prägnant auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Zukunft der Gesamtbewegung wird nicht zuletzt davon abhängen, ob man diese Entwicklung stoppen und zu einer lebendigen, gesunden Theologie zurückfinden kann.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vergleich der Glaubensbasis von 1972 und 2018 wirft dabei berechtigte Fragen nach inhaltlichen Verschiebungen auf – insbesondere im Blick auf Schriftverständnis, Rechtfertigungslehre und das allgemeine Priestertum.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Schlussbemerkung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt bietet <em>Christlicher Glaube in den Herausforderungen unserer Zeit</em> einen gelungenen Überblick über zentrale evangelikale Überzeugungen. Der Band ist kein abschließendes Lehrbuch, sondern eher eine <strong>theologische Visitenkarte</strong>: <em>Was wir Evangelikale glauben – und warum.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade durch die Mischung aus allgemeinverständlichen und anspruchsvolleren Beiträgen eignet sich das Werk gut als Einstieg, Orientierung und Nachschlagewerk.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/christlicher-glaube-in-den-herausforderungen-unserer-zeit/18322">Christlicher Glaube in den Herausforderungen unserer Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Handbook of Evangelical Theologians</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2020 21:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Elwell]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelicals]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Handbook of Evangelical Theologicals]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet eigentlich &#8222;evangelikal&#8220;? Hier einfach auf die (ehemals) einheitliche Haltung zur Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift zu verweisen, trifft nicht zu, da auch Zeugen Jehovas und Adventisten in dieser Hinsicht &#8222;bibeltreu&#8220; sind. Es gibt auch die Möglichkeit &#8222;Evangelikal&#8220; als Synonym für den ganzen Protestantismus zu&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/handbook-of-evangelical-theologians/14113">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/515Z4CMZYYL.jpg" alt="Amazon.com: Handbook of Evangelical Theologians (9780801032127): Elwell,  Walter A.: Books" width="254" height="359" />Was bedeutet eigentlich &#8222;evangelikal&#8220;? Hier einfach auf die (ehemals) einheitliche Haltung zur Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift zu verweisen, trifft nicht zu, da auch Zeugen Jehovas und Adventisten in dieser Hinsicht &#8222;bibeltreu&#8220; sind. Es gibt auch die Möglichkeit &#8222;Evangelikal&#8220; als Synonym für den ganzen Protestantismus zu sehen, so wie es immerhin niemand Geringeres als der Oxforder Historiker Diarmaid MacCulloch in seiner <a href="https://www.amazon.de/Die-Reformation-1490-1700-Diarmaid-MacCulloch/dp/3421059500">Reformationsgeschichte</a> tut. Hier tut die Sprache ihr Übriges. Evangelisch ist im Englischen bekanntlich auch &#8222;evangelical&#8220;. Doch wäre der große Vorsitzende des Rates der EKD Herr Bedford-Strohm, so denke ich, alles andere als glücklich darüber, wenn man ihn als evangelikal bezeichnen würde&#8230;.</p>
<p>In Deutschland verbindet man Evangelikalismus wiederum häufig mit einer baptistischen Taufpraxis, dass wiederum vor allem dem angelsächsischen konservativen Evangelikalismus, ja selbst dem Fundamentalismus nicht gerecht wird, wenn man hier an die Bedeutung des Presbyterianismus denkt. Ist es vielleicht das Festhalten an einem Kurz-Zeit-Creationismus? Auch hier würde dann mindestens Warfield, Packer und wahrscheinlich auch Keller aus dem Rahmen fallen.</p>
<p>So muss auch Elwell, der Herausgeber des <em>&#8222;<a href="https://www.amazon.de/Handbook-Evangelical-Theologians-Walter-Elwell/dp/0801032121">Handbooks of Evangelical Theologians</a>&#8222;</em> zugeben: <em>&#8222;Was ist eigentlich Evangelikalismus? (&#8230;) Es sollte keine einfache einzelne auf diese Antwort zu geben. Jeder scheint auf eine intuitive Weise zu wissen, was Evangelikalismus bedeutet, doch wenn es darauf ankommt seine Bedeutung niederzuschreiben, lassen sich keine zwei identischen Definitionen finden.&#8220;</em><span id="more-14113"></span></p>
<p>Dennoch ist Elwell eine gute Auswahl gelungen. Dabei schränkt er den Rahmen seines Lexikons weiter ein: Es werden nur Persönlichkeiten betrachtet, die zumindest einen Teil ihrer Karriere im letzten Jahrhundert hatten, die sich mit der evangelikalen Bewegung identifizieren konnten, und die ihr vornehmliches Interesse an der Theologie, statt an biblischen Studien besaßen. Damit erstreckt sich Elwells Rahmen immer noch über zahlreiche Denominationen, ob nun arminianisch, calvinistisch, charismatisch, lutherisch oder baptistisch. Entpsrechend erstreckt sich dieses Handbuch auf Personen wie Augustus Strong (immerhin 1836 geboren), Franziskus Piper, Cornelius Van Til, aber auch Helmut Thielicke und John Walvoord.</p>
<p>Es ist eigentlich genau das  Wörterbuch, was ich schon länger gesucht habe. Die biographischen Artikel geben nicht nur Stationen im Leben der Personen wieder, sondern konzentrieren sich in besonderer Weise auf die Rezeption ihres Werkes und ihres Einflusses im Evangelikalismus. Z.B. bekommt man beim sehr weitreichenden Werk von Carl F.H. Henry, einem Theologen, der in Deutschland nie die Bedeutung erreicht hat, die ihm zustehenden sollte, so überhaupt einen Zugang. In einem anderen Fall, nämlich Louis Berkhof, war es mir zum ersten Mal überhaupt möglich, eine derart ausführliche Biographie, mit so vielen ausführlichen Informationen zu Person, Werk und Einfluss dieses Dogmatikers zu finden. Es ist erfrischend zu sehen, welche Giganten das oft so belächelte zwanzigste Jahrhundert auch im Evangelikalismus herausgebracht hat.</p>
<p>Das Werk besitzt auch einige Schwächen. So vermisst man schnell einige Personen, Bavinck z.B. Auch wären Artikel, die sich nicht auf einzelne Personen konzentrieren, sondern eine verbindende oder eine Transfer-Funktion besitzen, hilfreich. Nun kann es aufgrund der harten politischen Situation in China kaum akademisch tätige Evangelikale geben (und gegeben haben), bedeutet das aber zwangsläufig, dass der chinesische (oder auch koreanische) Evangelikalismus für das zwanzigste Jahrhundert nichts zu sagen hätte? Das Wörterbuch enthält so eine zu sehr angelsächsische, eine zu wenig globale Note. Relativ offen werden historische Entscheidungen im Leben der Personen dargestellt, aber auch hier wären Transferartikel hilfreich. Nicht nur die besprochenen Personen waren entscheidend für den Aufstieg des Dispensationalismus in den USA oder die Krise des Fundamentalismus nach dem ersten Weltkrieg. Das wären feine Artikel geworden, wenn man sie sauber recherchiert hätte. Ähnlich wären auch Artikel über die Entwicklung von Bildungseinrichtunge, aber auch Zeitschriften und Verlagen denkbar.</p>
<p>Das letzte Manko, rein technischer Natur. Es blieb bei der ersten Auflage, die bereits über 25 Jahre alt ist. Eine Aktualisierung müsste dann auch Theologen wie Carson oder Piper einbinden.</p>
<p>Dieses Handbuch ist übrigens nicht das einzige Lexikon, dass Elwell herausgab. Bei Logos lässt sich ein <a href="https://www.logos.com/product/36343/walter-a-elwell-reference-collection">achtbändiges Set</a> erwerben. Auch das von mir besprochene Werk ist Teil meiner Logos Bibliothek und ist jedem empfehlen der sich an einen der Väter des Evangelikalismus wagen möchte und nach einem Startpunkt sucht, wo er anfangen kann! Es ist ein reiches Erbe, das hier auf uns wartet!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/handbook-of-evangelical-theologians/14113">Handbook of Evangelical Theologians</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Bühne: Roms herzlicher Hardliner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 19:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[evangelistische Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bruder in Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Lieber Bruder in Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Benedikt XVI.]]></category>
		<category><![CDATA[römisch-katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Bühne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir sind Papst“ – so titelte die Zeitung mit den großen Buchstaben bei der Wahl von Kardinal Josef Ratzinger zum Papst. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und Papst Benedikt der XVI. bewegte abermals viele Gemüter in Deutschland. Besuchte er doch sein Heimatland und&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/buhne-roms-herzlicher-hardliner/2631">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/buhne-roms-herzlicher-hardliner/2631">Bühne: Roms herzlicher Hardliner</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Roms-herzlicher-Hardliner_3507_0.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2630 alignright" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Roms-herzlicher-Hardliner_3507_0-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Roms-herzlicher-Hardliner_3507_0-300x300.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Roms-herzlicher-Hardliner_3507_0-150x150.jpg 150w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Roms-herzlicher-Hardliner_3507_0-768x768.jpg 768w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Roms-herzlicher-Hardliner_3507_0-120x120.jpg 120w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Roms-herzlicher-Hardliner_3507_0.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>„Wir sind Papst“ – so titelte die Zeitung mit den großen Buchstaben bei der Wahl von Kardinal Josef Ratzinger zum Papst. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und Papst Benedikt der XVI. bewegte abermals viele Gemüter in Deutschland. Besuchte er doch sein Heimatland und durfte als erster Papst überhaupt im Deutschen Bundestag zu Wort kommen.</p>
<p>Pünktlich zum Papstbesuch erschien bei der Christlichen Buchhandlung Wolfgang Bühne eine Give-Away-CD mit Vortrag über den deutschen Papst. Ich habe reingehört um einen besseren Eindruck von „Roms herzlichem Hardliner“ zu gewinnen. Unter diesem Titel hielt Wolfgang Bühne diesen Vortrag und gab einen Einblick in den Werdegang und die Theologie von Josef Ratzinger, Papst Benedikt XVI.<span id="more-2631"></span></p>
<p>Schon am Anfang betont Wolfgang Bühne, dass es ihm nicht darum geht, den deutschen Papst zu verunglimpfen. Vielmehr ist es ihm wichtig, mit Ehrlichkeit und Fairness den Menschen Josef Ratzinger und seine Überzeugungen ein Stück weit zu erklären. Dazu hat er einige seiner Bücher gelesen und zitiert immer wieder aus seinen Werken.</p>
<p>Je länger der Vortrag andauert, desto mehr „Sympathie“ gewinnt der evangelikale Zuhörer an einigen Seiten des Papstes. Es ist zum Beispiel bemerkenswert, wie wenig Raum Maria im Denken Ratzingers einnimmt. Kurz bevor die Aufnahme Mariens in den Himmel zum Dogma erklärt wurde, sprach sich Ratzinger deutlich dagegen aus – beugte sich jedoch anschließend unter die Entscheidung der Kirche. Ein Journalist, der mit dem damals noch frisch gewählten Papst ein ausführliches Interview führte, bescheinigte ihm eine unter „geistlichen Würdernträgern“ ungewohnte Bescheidenheit. Und entgegen einer Vielzahl evangelischer Führer in Deutschland ist Papst Benedikt der XVI. ein Verteidiger moralischer und ethischer Werte.</p>
<p>All diese und noch viel mehr gute und wahre Eigenschaften des Papstes haben mit dazu geführt, dass führende Evangelikale vermehrt dazu übergegangen sind, den Papst in Rom als „Bruder in Christus“ anzusehen. Nebenbei erwähnt sei hier auch das aktuelle Beispiel um den „evangelischen Brief an den Papst“, an dem sich auch einige Evangelikale beteiligten und an den <a href="http://www.clv-server.de/pdf/fut/311/fut311%20Oekumene.pdf" target="_blank">„Lieben Bruder in Rom“</a> meist durchgehend kritiklose Briefe beisteuerten.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage, inwieweit es richtig ist, den Papst als „Bruder in Christus“ anzusehen. Hat der Reformator Martin Luther den Papst in Rom nicht stets als einen „Antichristen“ bezeichnet? Oder hat sich die römisch-katholische Kirche in ihrer Rechtfertigungslehre tatsächlich gewandelt, so dass man von „Brüdern“ sprechen kann?</p>
<p>Wolfgang Bühne führt viele Zitate des „herzlichen Hardliners“ auf und macht deutlich, dass trotz aller positiven Ansichten des Papstes er letzten Endes ein „unbeugsamer Verteidiger römisch-katholischer Dogmen ist“. Christen sollten sich durch die freundliche und herzliche Art Josef Ratzingers nicht täuschen lassen und sich bewusst sein, dass er ein treuer Hüter römisch-katholischer Theologie ist und somit keine „Brüderlichkeit“ besteht.</p>
<p>Nachdem ich Bühnes Vortrag zweimal gefolgt war, viel mir ein Schwachpunkt auf. Als ich die CD kaufte, ging ich davon aus, dass es ein Vortrag für Katholiken sei. Eine Art evangelistische Verteil-CD. Nach meiner Einschätzung ist der Vortrag dafür aber nur bedingt geeignet. Zu wenig macht Bühne die biblischen Alternativen anhand Bibelversen deutlich.</p>
<p>Vielmehr ist der Vortrag für die Christen nützlich, die eine theologische Distanz sehen, sich aber verstärkt dem Papst öffnen. Somit wünsche ich, dass viele Evangelikale diesen Vortrag hören, und eine tatsächliche Sicht vom „Mann in Rom“ gewinnen.</p>
<p><strong>Daten</strong><br />
Titel: Roms herzlicher Hardliner<br />
Autor/Herausgeber: Wolfgang Bühne<br />
Minuten: 53<br />
Format: Audio-CD in Papphülle<br />
Jahr: 2011<br />
Ver­lag: Christliche Buchhandlung Bühne<br />
Preis: 2,90 EUR<br />
erhält­lich bei: www.leseplatz.de, www.cbuch.de</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/buhne-roms-herzlicher-hardliner/2631">Bühne: Roms herzlicher Hardliner</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</title>
		<link>https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 12:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Russlanddeutsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie. So heißt das 452 Seiten starke Werk des Dozenten John N. Klassen. Ich möchte heute ein Buch vorstellen, das ich mit viel Genuss, aber auch Wehmut gelesen habe. Nachdem ich es bestellt hatte, stand es zuerst eine Zeit&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/russlanddeutsche-freikirchen-in-der-bundesrepublik-deutschland/1352">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #333333; font-style: normal;"><img decoding="async" class=" wp-image-1393 alignright" style="color: #333333; font-style: normal; line-height: 30px;" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/Russlanddeutsche3155_0.jpg" alt="" width="250" height="404" /></p>
<p><em>Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie.</em> So heißt das 452 Seiten starke Werk des Dozenten John N. Klassen.</p>
<p>Ich möchte heute ein Buch vorstellen, das ich mit viel Genuss, aber auch Wehmut gelesen habe. Nachdem ich es bestellt hatte, stand es zuerst eine Zeit im Regal, da ich mich nicht traute, mit dem Lesen zu beginnen. Es gibt manche Bücher, die mit einem Rutsch durchgelesen werden können ohne den Leser sonderlich zu bewegen. Andere greifen das Gemüt an und erzeugen Emotionen.</p>
<p><em>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland</em> ist ein Buch, dass mich nicht unberührt gelassen hat. Es ist eine sorgfältige Ausarbeitung und wurde ursprünglich als Dissertation geschrieben. Gegenstand des Buches ist die russlanddeutsche Geschichte, die Entwicklung der Russlanddeutschen in der neuen, alten Heimat Deutschland und deren Theologie. Mich hat das Buch nicht kalt gelassen, da ich mich als Russlanddeutscher in vielen Bereichen selber angesprochen fühle.</p>
<p><span id="more-1352"></span></p>
<p>Es gibt sehr wenig Literatur, die sich mit den Christen unter den Russlanddeutschen befasst. Obwohl diese mittlerweile einen nicht unbedeutenden Zweig innerhalb der deutschen evangelikalen Bewegung darstellen. Deshalb bin ich für dieses Buch dankbar. John N. Klassen, selbst Mennonit, schreibt gut verständlich und sensibel.</p>
<p>Das Buch besteht aus vier Teilen, wobei der Autor bei der Auswanderung der Deutschen nach Russland beginnt. Der Leser erhält dabei einen guten Einblick über die Hintergründe bei der Ausreise. Auch über das Leben in Russland bzw. Sowjetunion schreibt Klassen eindrücklich. Im zweiten Teil geht es um den Aufbruch nach Deutschland und die Gründung erster Gemeinden. Im dritten und ausführlichsten Teil wird das Wachsen und Leben der Aussiedler-Gemeinden dargestellt. Dabei stellt Klassen mehrere Gemeinden aus verschiedenen Richtungen der Russlanddeutschen vor. Denn wer meint, Russlanddeutsche Christen wären eine homogene Gruppe, wird beim Studieren schnell eines Besseren belehrt. Die nähere Beobachtung dieser Bewegung macht schnell klar, dass die Entwicklung nach der Ausreise in die alte Heimat sehr unterschiedlich verlaufen ist.</p>
<p>Klassen hat viele Jahrzehnte unter Russlanddeutschen verschiedener Schattierungen gearbeitet, viele Gespräche geführt und daraus Schlussfolgerungen gezogen. Auf fast 60 Seiten versucht er Antworten auf die sehr relevante Frage der Mission und die Zukunft der Russlanddeutschen zu geben. Er zeigt dabei die besondere Frömmigkeit vieler russlanddeutscher Gemeinden auf und stellt fest, dass in vielen Gemeinden die Ethik ein deutlich höheres Gewicht als die Theologie hat. Dies ist auch ein wesentlicher Kritikpunkt Klassens. Eine Einengung der christlichen Freiheit durch, nach seiner Ansicht, kulturell bedingte Regeln.</p>
<p>Gleichzeitig bescheinigt er den Christen aus diesen Gemeinden eine große Bindung an die Bibel. Historisch-kritische und liberale Theologie hätten bisher in den meisten Gemeinden keinen Eingang gefunden.</p>
<p>Zum Schluss äußert Klassen die Hoffnung, dass sich die Aussiedler-Gemeinden im &#8222;Heimatland&#8220; integrieren werden, um missionarisch auch unter den Einheimischen relevant zu werden.</p>
<p>Man mag zu den Schlussfolgerungen unterschiedlich stehen. Unumstritten ist, dass dieses Buch einen Meilenstein darstellt.</p>
<blockquote><p>Klassens Werk stellt einen lange erwarteten und unverzichtbaren Beitrag zur Aussiedlerfrömmigkeit dar. Evangelikale Aussiedler können sich nun kritisch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen, einheimische Evangelikale lernen eine für sie bisher eher unbekannte Welt kennen. Dr. Friedhelm Jung</p></blockquote>
<p>Sehr interessant ist vor allem für Russlanddeutsche der Anhang mit einer Fülle von Belegen, Beispielen, Untersuchungen und Tabellen. Ein Personen-, Sach- und Ortsregister hilft bei der Suche nach bestimmten Stellen und ein detailliertes Inhaltsverzeichnis gibt einen schönen Überblick über den Inhalt. Meine Heimatgemeinde konnte ich in Auflistungen auch finden.</p>
<p>Leider ist das Buch mit einem Preis von 34,80 EUR nicht gerade billig. Ich hoffe trotzdem, dass viele russlanddeutsche und einheimische Christen das nötige Geld für dieses so wesentliche Werk über die Aussiedler-Gemeinden ausgeben. Es gibt keine vergleichbare Untersuchung dieser wachsenden evangelikalen Bewegung.</p>
<p><strong>Titel: </strong>Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland &#8211; Grundlinien ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung und Theologie.<br />
<strong>Autor:</strong> John N. Klassen<br />
<strong>Sei­ten: </strong>452<br />
<strong>For­mat:</strong> 15 x 21 cm<br />
<strong>Ein­band:</strong> Paper­back<br />
<strong>Jahr:</strong> 2007<br />
<strong>Ver­lag:</strong> VTR/VKW<br />
<strong>Preis:</strong> 34,80 EUR<strong><br />
</strong></p>
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		<title>DEA geht auf konservative Bibeltreue zu</title>
		<link>https://nimm-lies.de/dea-geht-auf-konservative-bibeltreue-zu/1189</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 19:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelbund]]></category>
		<category><![CDATA[DEA]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche evangelische Allianz]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Konservative]]></category>
		<category><![CDATA[Maleachi-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Topic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche evangelische Allianz (DEA) hat für Ende März 2012 über 230 führende deutsche Evangelikale zu einer Begegnungstagung ins Allianz-Haus nach Bad Blankenburg eingeladen. Wie es in dem Einladungsschreiben heißt, stünden &#8222;Christen und Kirchen in unserem Land vor großen Herausforderungen: Fortschreitende Säkularisierung [Verweltlichung], zunehmend aggressiver&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/dea-geht-auf-konservative-bibeltreue-zu/1189">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.ead.de/" target="_blank">Deutsche evangelische Allianz (DEA)</a> hat für Ende März 2012 über 230 führende deutsche Evangelikale zu einer Begegnungstagung ins Allianz-Haus nach Bad Blankenburg eingeladen. Wie es in dem Einladungsschreiben heißt, stünden &#8222;Christen und Kirchen in unserem Land vor großen Herausforderungen: Fortschreitende Säkularisierung [Verweltlichung], zunehmend aggressiver Atheismus, neue religiöse und multikulturelle Expansion [Ausdehnung], Demographie [Bevölkerungsentwicklung] Migration (Bevölkerungswanderung), Herausforderungen durch die Weltreligionen Islam, Hinduismus und Buddhismus.“</p>
<p>Angesichts dieser Situation wolle die DEA Christen mit unterschiedlicher geistlicher Prägung zusammenbringen, um sich einmal darüber auszutauschen, was man gemeinsam gegen diese Herausforderungen unternehmen könne. Auf der Liste der Eingeladen stehen extreme Charismatiker und Pfingstler, Vertreter aus den Landeskirchen und viele Freikirchler. Erstmals hat die DEA zu einem solchen Großtreffen auch Personen aus dem konservativen bibeltreuen Lager eingeladen. Dazu gehören Vertreter des <a href="http://www.bibelbund.de/" target="_blank">Bibelbundes</a> und des <a href="http://maleachi-kreis.de/">Maleachi-Kreises</a>. Eine solche Einladung bedeutet nicht, dass die Eingeladenen auch das Anliegen der DEA teilen und nach Blankenburg fahren werden. Dennoch ist dies ein erstes konkretes Signal, auch konservative Bibeltreue ins DEA-Boot zu holen.<span id="more-1189"></span></p>
<p>Quelle: TOPIC Nr. 4, April 2011</p>
<p>Mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Skambraks.</p>
<p>TOPIC erscheint mtl. &#8211; Bezugspreis jährlich incl. MwSt. + Versand:<br />
Deutschland: 22,00 Euro Schweiz: 43,20 CHF<br />
Länder der EU: 28,00 Euro andere Länder: 45,00 Euro<br />
TOPIC-Versand und Abo-Vewaltung: RZS, Walbergraben 1, D-35614 Asslar, Telefon 06441/804173, Telefax 06441/804501</p>
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			</item>
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		<title>Buchempfehlung: Gefährliche Stille!</title>
		<link>https://nimm-lies.de/gefahrliche-stille/459</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rempel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 21:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[CLV]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Gefährliche Stille!]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr der Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Konservative]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Maleachi-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Mystik]]></category>
		<category><![CDATA[SCM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr der Stille geht seinem Ende entgegen. Noch knappe drei Monate und dann darf es wieder lauter werden. Nun ja, vielleicht nicht lauter, aber zumindest wird das Thema in der evangelikalen Öffentlichkeit nicht mehr so breit behandelt. Wer sich auf der Seite des Medienkonzerns&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/gefahrliche-stille/459">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/256226_z1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-9089" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/256226_z1-198x300.jpg" alt="256226_z1" width="198" height="300" /></a>Das Jahr der Stille geht seinem Ende entgegen. Noch knappe drei Monate und dann darf es wieder lauter werden. Nun ja, vielleicht nicht lauter, aber zumindest wird das Thema in der evangelikalen Öffentlichkeit nicht mehr so breit behandelt. Wer sich auf der Seite des Medienkonzerns SCM umschaut, entdeckt dutzende neue Bücher und Accessoire zur Stille. Interessant in diesem Zusammenhang, dass das einzige Buch, welches sich kritisch mit dem Thema befasst, von SCM boykottiert wird. Grund genug, dass Buch näher anzuschauen &#8230;</p>
<p>Das Buch besteht aus 7 eigentlichen Kapitel und zwei Anhängen. Verfasst haben die Beiträge verschiedene Autoren des Maleachi-Kreises.</p>
<p>Einleitend beginnt Ulrich Skambraks mit der Feststellung, wie akut notwendig Stille in unserem Leben geworden ist. Unser Leben läuft immer schneller an uns vorbei. Ruhepausen sind „unproduktive“ Zeitdiebe und haben wenig Chancen in unserem täglichen Dasein. Deshalb raten Psychotherapeuten dazu, das Leben zu „entschleunigen“, also zu verlangsamen.<span id="more-459"></span></p>
<p>Weiter beschreibt er die Projektidee hinter dem „Jahr der Stille“. Den Startschuss, den Leitungskreis und das Ideenheft zum „Jahr der Stille 2010“. Besonders dem Ideenheft und den Personen und Überzeugungen, die im Heft vertreten sind, widmet Skambraks seine Aufmerksamkeit.</p>
<p>Im zweiten Kapitel „Trügerische Stille&#8230;“ beginnt Wolfgang Nestvogel mit einer Vorstellung:</p>
<p>„<em>Ein „normaler Evangelikaler“ aus dem Jahr (sagen wir) 1976,</em><em> treues Mitglied einer Landeskirch</em><em>lichen Gemeinschaft oder freien Gemeinde, regelmäßiger Teilnehmer an Veranstaltungen der Evangelischen Allianz, fällt plötzlich in ein Koma. Er bekommt nicht mit, was sich in den folgenden Jahrzehnten innerhalb der christlichen Szene in Deutschland verändert. Im Jahr 2010 wacht er wieder auf, besucht wie in früheren Jahren den Gottesdienst seiner Gemeinde, erfährt von aktuellen Angeboten der jetzigen Evangelischen Allianz, erhält Einladungen zu Kongressen von Willow Creek und Emerging Church, bekommt ein Abonnement der Zeitschrift Aufatmen und hört begeisterte Vorberichte von den geplanten Aktionen zum Jahr der Stille. Ich wage zu behaupten: Dieser Mensch findet sich nicht mehr zurecht.“ S. 81</em></p>
<p>Diese Vorstellung macht die große Wandlung deutlich, die die evangelikalen in den letzten 40 Jahren durchlebt haben. Nestvogel bemüht sich um Ursachenforschung. Dabei nennt er drei wesentliche Gründe:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Der verlorene Kompass (der Verlust der Verbindlichkeit in der Lehre)</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Der verlorene Mut</p>
<p>Nicht alle verkennen das inhaltliche Problem beim Jahr der Stille.</p>
<p><em>Eigentlich müssten diese Einsichtigen jetzt aktiv werden. Sie müssten in ihrem Umfeld, in ihrer Gemeinde, in ihrem Hauskreis durch solide Information und faire Erläuterungen auf die Problematik des Projektes hinweisen. Sie müssten sich erkennbar positionieren. Hier verlässt viele der Mut. Auch mancher, der in den evangelikalen Reihen Vertrauen genießt und sich durch einen treuen Dienst in vielen Jahren bewährt hat, äußert sich nicht (mehr), obwohl er öffentlich Gehör finden würde. Die Suche nach den Gründen bleibt spekulativ. S. 90</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Die verlorene Gemeinschaft</p>
<p><em>Umso dringender wird das Anliegen einer neuen, bibeltreuen Sammlungsbewegung, wie immer man sie auch nennen mag. Wenn nicht jetzt, wann dann? S. 95</em></p>
<p>Roland Antholzer gibt einen Einblick in das Spannungsfeld zwischen „Couch und Kreuz“. Also Psychologie und christlicher Seelsorge.</p>
<p>In den Kapiteln „Stille in der Bibel“ und „Stille<a href="../wp-content/uploads/bibel.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-476 size-medium" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/bibel-300x252.gif" alt="" width="300" height="252" /></a> mit der Bibel“ geben die Autoren biblische Anleitung um Stille und Ruhe in Gott zu finden. Dabei fällt Eberhard Platte mit seinem positiven Umgang mit dem Stillejahr auf.</p>
<p>Laufen wir nicht vor der Stille weg, sondern lernen es neu, vor Gott und in der Beschäftigung mit seinem Wort zur Ruhe zu kommen. S. 130</p>
<p>Johannes Pflaum gibt dabei in „Stille mit der Bibel“ Hilfestellung, wie das gelingen kann.</p>
<p><em>Eine Hilfe zum besseren Verständnis können einfach Fragen zum Text sein. Beispielsweise der sogenannten POTZEK-Schlüssel. Um welche Personen geht es in diesem Text? An welchem Ort handelt der Text? Was ist das Thema das Textes? In welche Zeit gehört der Text? Welche Ereignisse finden statt? Und was ist der Kern des Textes? […] All dies wird zum Gewinn, wenn wir es mit einer inneren betenden Haltung tun, mit dem Wunsch, dass unser Herr selbst durch sein Wort zu seinem Knecht oder seiner Magd spricht. S. 140</em></p>
<p>Als Leiter der Emmaus-Fernbibelschule gibt Martin Vedder praktische Anleitung zum erhörlichen Gebet. Zu oft sind wir gerade was das Gebet angeht einem Irrglauben erlegen. Vedder zeigt dabei auf, was erhörliches Gebet verhindern kann und wie erhörliche Gebete zustande kommen.</p>
<p>Im siebten Kapitel erzählt Lothar Schäfer von seinem persönlichen „Jahr der Stille“. Dabei geht es um eine schwere Krankheit, die er auskurieren musste. Dies zwang ihn zu mehr Stille und Ruhe in seinem Leben.</p>
<p>In den beiden Anhängen geht Ulrich Skambraks auf die Themen „Bibel und Anbetungstanz“ und „Das Herzensgebet“ ein.</p>
<p>Mehrere Autoren waren an diesem Buch beteiligt. Und so unterschiedlich die Themen sind, so auch der Schreibstil. Ganz besonders gut hat mir „Trügerische Stille&#8230;“ von Wolfgang Nestvogel gefallen. Auch Martin Vedder hat eine besonders gut lesbaren Beitrag geschrieben. Etwas anspruchsvoller, auch von der Materie, ist „Zur Ruhe kommen – auf der Couch oder am Kreuz?. Insgesamt aber gut geschrieben. Und das Cover in weiß sieht klasse aus.</p>
<p>Der Herausgeber dieses Buches ist der <a href="http://maleachi-kreis.de/" target="_blank">Maleachi-Kreis</a>.<a href="../wp-content/uploads/maleachi_grundlayout_05.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><br />
</a> Sich selbst beschreibt sich dieser Zusammenschluss als „ein Arbeitskreis für Glaubensstärkung in Lehre und Leben.“ Zum Kreis gehören „bibeltreue Verantwortliche aus dem evangelikalen Raum“. Es ist zu vermuten, dass die Verantwortlichen aus diesem losen Verbund weitere Bücher herausgeben werden.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich nicht ohne Vorurteil mit der Lektüre begann. Vor einigen Jahren besuchte ich einen Maleachi-Tag im Bibel-und Erholungsheim Hohegrete. Der Tag blieb mir positiv in Erinnerung. Durch Besuche der „Endzeit aktuell“-Thementage im gleichen Hause hörte ich Vorträge zum Thema Mystik und Evangelikale.</p>
<p>Somit betrachtete ich das offizielle Heft zur Stille kritisch, als es bei mir per Post einging.</p>
<p>Dieses Buch muss als wertvolles Buch bezeichnet werden. Es ist bedauerlich, dass der größte christliche Verlagsverbund SCM dieses Buch boykottiert. Denn lieblose Kritik ist hier nicht zu finden. Ganz im Gegenteil. Es hat mich zudem positiv überrascht, dass nicht nur Kritik geübt wird, sondern auch mehrere erbauliche Beiträge zur Stille und Gemeinschaft mit Gott zu finden sind.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass die „normalen Christen“ sich durch die Bevormundung der SCM nicht abhalten lassen, ein eigenes Urteil zu bilden. Und dieses Buch lesen.</p>
<p>Titel: Gefährliche Stille<br />
Autor: Maleachi-Kreis (Hrsg.)<br />
Seiten: 224<br />
Einband: Paperback<br />
Format: 13,5 cm x 20,5 cm<br />
Verlag: CLV<br />
Jahr: 1. Auflage 2010<br />
Preis: 6,90 EUR<br />
erhältlich: <a href="http://clv.de/Buecher/Zeitgeschehen/Gefaehrliche-Stille.html?listtype=search&amp;searchparam=stille" target="_blank">CLV</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/gefahrliche-stille/459">Buchempfehlung: Gefährliche Stille!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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