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	<title>Predigt Archive - NIMM und LIES</title>
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	<title>Predigt Archive - NIMM und LIES</title>
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		<title>Halbzeitanalyse(b): der Stundist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 14:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibeln]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Laien-Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Artikelserie „Halbzeitanalyse&#8220; berichte ich über Blicke in die Vergangenheit wie in die Zukunft von der Mitte des Lebens her. Dabei möchte ich Fehlentwicklungen genauso zugeben, wie Gute Wege weiterhin beschreiten. Bisher erschienen sind: Eine besondere Stärke der Evangeliums-Christen ist die konsequente Auslebung des&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/halbzeitanalyseb-der-stundist/17914">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/halbzeitanalyseb-der-stundist/17914">Halbzeitanalyse(b): der Stundist</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-block-paragraph">In der Artikelserie „Halbzeitanalyse&#8220; berichte ich über Blicke in die Vergangenheit wie in die Zukunft von der Mitte des Lebens her. Dabei möchte ich Fehlentwicklungen genauso zugeben, wie Gute Wege weiterhin beschreiten. Bisher erschienen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.glaubend.de/halbzeitanalysei-keep-the-fire-burning/">Keep the Fire Burning – Wie das Feuer für Christus weiter brennen kann.</a></li>



<li><a href="https://www.nimm-lies.de/halbzeitanalysea-gewohntes-lesen/16894">Gewohntes Lesen</a></li>



<li><a href="https://www.glaubend.de/halbzeitanalyseii-vom-nehmen-zum-geben/">Vom Nehmen zum Geben.</a></li>



<li><a href="https://www.glaubend.de/halbzeitanalyseiii-der-hochzeitstag/">Der Hochzeitstag</a></li>
</ul>



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<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Stärke der Evangeliums-Christen ist die konsequente Auslebung des allgemeinen Priestertums. In diesem Artikel möchte ich von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Seit ich 17 Jahre alt bin, habe ich regelmäßig am Predigtdienst meiner Gemeinde teilgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da einige meiner Leser selbst im Laien-Predigtdienst stehen, könnten die folgenden Notizen für den einen oder anderen hilfreich sein. Der Artikel ist recht umfangreich geworden; ich habe ihn daher in Kapitel gegliedert, die – soweit ich es einschätzen kann – nach Belieben übersprungen werden können. Das erste und das letzte Kapitel zu lesen, dürfte allerdings hilfreich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bist du selbst Prediger?</strong> Dann freue ich mich über einen persönlichen Erfahrungsbericht – gerne auch als Kommentar.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Lieber Prediger als König</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Spurgeon sagte einmal: Wer die Wahl hat, König oder Prediger zu werden, und sich für das Königtum entscheidet, hat schlechter gewählt. Das trifft meinen Blick auf die Aufgabe der Predigt ganz gut. Ich selbst spreche meist lieber von einer „Andacht“, um anzuerkennen, dass die Predigt von Gemeindeleitern – Ältesten oder Pastoren – ein besonderes Gewicht und eine besondere Autorität hat. Etwas mehr zu dieser Unterscheidung findet sich [<a href="https://nimm-lies.de/ueber-das-halten-von-viertelstunden-andachten/16332">hier</a>].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig davon kann ich mir kaum eine größere Ehre vorstellen, als diesen Dienst tun zu dürfen. Gleichzeitig kenne ich kaum eine Aufgabe, vor der ich mehr Ehrfurcht habe &#8211; <em>„Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben.“ </em>(Psalm 22,23)</p>



<span id="more-17914"></span>



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<h3 class="wp-block-heading">Eine große Anfechtung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Predigtdienst ist zugleich mit schweren Anfechtungen verbunden. In den letzten Jahren gab es kaum einen Moment, in dem ich mir nicht gewünscht hätte, nie wieder predigen zu müssen. Es geht um Wahrheit – und bei jeder Vorbereitung frage ich mich: Ist dieser Satz wahr? Ist er angemessen? Häufig scheint mir, als würde ich entweder zu kompromissbereit oder zu direkt sprechen. Die Balance zwischen Wahrheit und Liebe auszutarieren, ist für mich eine kaum zu ertragende Herausforderung – und sie wird mit der Zeit nicht kleiner. Oft spüre ich diese Last sogar körperlich.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Die ungewöhnlichsten Erfahrungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich anfing, war alles einfacher. Ich begann in einem kleinen Hauskreis, der zwar im Gemeindehaus stattfand, aber nur etwa 12 Personen zählte. Schon kurz nach meiner Taufe durfte ich dort das Wort weitergeben – zunächst im 14-tägigen, später im wöchentlichen Rhythmus. Bald diente ich auch in der Muttergemeinde, später kamen Jugend- und Gebetsstunden hinzu. In manchen Monaten hielt ich bis zu 10–12 Beiträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war eine intensive Zeit – ich verbrachte viel Zeit im Wort Gottes und nutzte alles, was ich an Material finden konnte. Rückblickend muss ich sagen: Es ging zu schnell. Ich ließ mich vom Vergleich mit anderen jungen Predigern leiten – vergaß dabei aber oft meine Herkunft aus einem eher bildungsfernen, nicht christlich geprägten Elternhaus.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Erste Strategien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schon mit 17 entwickelte ich erste Strategien. Im Hauskreis predigte ich fast ausschließlich über Psalmen und nutzte dafür <em><a href="https://clv.de/Die-Schatzkammer-Davids/256372">Die Schatzkammer Davids</a></em> – ein großartiges Werkzeug mit fertigen Gliederungen zu jedem Psalm. Diese waren meine liebste Stütze In der Gemeinde griff ich häufiger zu biografischen Predigten: Glaubensgestalten, deren Leben zur Anwendung herausforderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war (und bin) skeptisch gegenüber übermäßiger <a href="https://nimm-lies.de/tag/christus-im-alten-testament">Christozentrik </a>bei alttestamentlichen Helden – auch wenn ich damals christologische Bezüge oft übersehen habe. Ein Beispiel: Ich predigte einmal über die Berge der Bibel – Horeb als Berg der Gottesbegegnung, Karmel als Berg des Kampfes… aber vergaß völlig Golgatha. Heute könnte ich mich dafür ohrfeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich suchte ständig nach Illustrationen, las Unmengen an Literatur – aber oft ohne Plan. Erst mit der Zeit lernte ich, die Flut an Kommentaren und Handbüchern richtig einzuordnen – als <em>Hilfs</em>-mittel, nicht als <em>Leit</em>-mittel.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Der exegetische Dreisatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Kritik am deutschen Schulsystem bin ich für eine Fähigkeit besonders dankbar: Textinterpretation. Der exegetische Dreisatz – Beobachten, Interpretieren, Anwenden – ist bis heute mein Grundschema. Was wir in der Schule an literarischer Analyse gelernt haben, lässt sich hervorragend auf die Bibel anwenden. Ich erinnere mich, wie mein Deutschlehrer sagte: <em>„Wir analysieren Goethe nur deshalb so gründlich, weil man nach der Aufklärung dieselben Methoden nicht mehr nur auf die Bibel anwenden wollte.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde ist es nie mehr geworden als:<br><strong>Beobachten – Interpretieren – Anwenden.</strong><br>Ich schrieb darüber [<a href="https://www.glaubend.de/wie-wuerde-sherlock-holmes-seine-bibel-lesen-bibellesemethoden-fuer-junge-christen/">hier</a>].</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Die Belehrungskrankheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Man hat es vermutlich schon herausgelesen: Ich litt früh an der Predigerkrankheit – oder wie ich es nenne: der <em>Belehrungskrankheit</em> (vgl. Jak 3,1). Ich las die Bibel nicht mehr zuerst für mich, sondern um etwas weiterzugeben. Kaum schlage ich einen Text auf, sehe ich Gliederungen, Schlüsselbegriffe, Parallelen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich predige innerlich sofort – das ist schwer loszuwerden. Aber es ist möglich, sich selbst zu predigen. Eine schnelle Texterfassung ist kein Fehler – aber dann muss der nächste Schritt folgen: <em>Was sagt dieser Text konkret mir?</em> Daran arbeite ich bis heute.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Meine Fehler</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Fehler bereue ich besonders:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ich habe manchmal mit der Absicht gepredigt, jemand Bestimmtem etwas auszurichten. Das ist unweise. A. Motyer beschreibt das in seinem Buch <a href="https://nimm-lies.de/tag/preaching"><em>Preaching</em> </a>sehr treffend.</li>



<li>Wegen meiner Neigung zu Zynismus und Sarkasmus hatten manche meiner Predigten einen unpassenden Ton. Dem heiligen Amt war das nicht angemessen.</li>
</ol>



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<h3 class="wp-block-heading">Worüber ich mich freue</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles war falsch – im Gegenteil: Ich darf Christus danken!</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Edit vom 25.01.2026 kursiv gesetzt) <em> Trotz theologischer Veränderungen, z.B. vom <a href="https://www.glaubend.de/dispensationalismus-und-bundestheologie-im-vergleich/">Dispensationalismus zur </a>Bundestheologie kann ich sagen</em>: Die Richtung blieb immer gleich. Ich habe immer evangelisch gepredigt, d. h. im Einklang mit den vier Soli:<br><strong>Allein Glaube. Allein Gnade. Allein Christus. Allein die Schrift.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine erste Predigt drehte sich um Sacharja 4,6:„Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist…“ Ich habe einmal ein sehr frühes Predigt-Konzept zu einem Blog-Artikel gewandelt [<a href="https://www.glaubend.de/das-evangelium-erreicht-einen-zoellner/">hier</a>].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere mich an eine Predigt über die Helden Davids – ein wilder Haufen, der doch dem gleichen Ziel diente. Ich verglich das mit der Gemeinde Christi. Ein Zuhörer fand das „zu menschlich – zu wenig Gnade“. Dennoch: Ich würde es heute ähnlich sagen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Was sich verändert hat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Durch meine Hochzeit wurde ich Teil einer größeren Gemeinde. Aus 10 Beiträgen im Monat wurde einer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst im Rückblick habe ich erkannt: Diese Entschleunigung hat meine Blogtätigkeit befeuert. Ich hatte zu viel Bibel im Herzen, um zu schweigen. Und das Schreiben hatte viele gute Folgen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich begann, meine Predigten vollständig auszuschreiben.</li>



<li>Dadurch wurden sie strukturierter, durchdachter, formulierter.</li>



<li>Und: Ich erinnere mich heute an jede dieser Ausarbeitungen – an spontane Skizzen kaum.</li>
</ul>



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<h3 class="wp-block-heading">Was ich mir mehr gewünscht hätte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von Anfang an hätte ich mir mehr Rückmeldung gewünscht. Vor allem in den ersten Jahren suchte ich sie aktiv – bekam aber wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Russlanddeutschen Gemeinden (eine kleine kritische Randbemerkung sei gestattet) wird häufig mehr Energie in Musik und Gesang gesteckt als in die Predigt. Singt man schräg, gibt es sofort Rückmeldung. Predigt man schräg – bleibt es still.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So war ich in dieser Zeit dreimal als Prediger sanktioniert– aber nur einmal wurde mir der Grund für die Sanktionen  erklärt.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Als wäre es das letzte Mal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel muss aber mit einem positiven Ausblick enden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit diesen Sanktionen fühlt sich jede Predigt wie die letzte an.<br><strong>„Predige so, als wäre es das letzte Mal.“</strong><br>Kein schlechter Rat! Er erzeugt Druck – aber auch Kraft. Ich erlebe wie ich so über mich selbst hinauswachsen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgen – so Gott will und wir leben – halte ich wieder einen Beitrag in der Bibelstunde. Hier nun die Auflösung des Artikeltitels:<br>Evangelikale Christen wurden in Russland und der Ukraine oft spöttisch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stundisten"><em>Stundisten</em> </a>genannt – wegen ihrer „Stunden“: Bibelstunden, Gebetsstunden, Jugendstunden&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich? Ich bin inzwischen selbst ein <em><a href="https://nimm-lies.de/ueber-das-halten-von-viertelstunden-andachten/16332">Viertel-Stundist</a></em> geworden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/halbzeitanalyseb-der-stundist/17914">Halbzeitanalyse(b): der Stundist</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ein für jede Predigt gefährlicher Bibelvers</title>
		<link>https://nimm-lies.de/ein-fuer-jede-predigt-gefaehrlicher-bibelvers/17085</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 14:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindebau]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Ohren jucken]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine beliebte Prediger-Phrase haben wir hier im Blog schon einmal betrachtet. Eine andere Phrase, lose anspielend auf 2. Tim 4,3 bzw. auch 1. Tim 4,1; Jes. 30,10 Jer. 5,30-31 ist der Bezug auf Zuhörer, die nur das hören wollen nach &#8222;denen ihnen die Ohren jucken&#8220;&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/ein-fuer-jede-predigt-gefaehrlicher-bibelvers/17085">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ein-fuer-jede-predigt-gefaehrlicher-bibelvers/17085">Ein für jede Predigt gefährlicher Bibelvers</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine beliebte Prediger-Phrase <a href="https://www.nimm-lies.de/der-am-haeufigsten-falsch-zitierte-bibelvers/14403">haben wir hier im Blog schon einmal betrachtet.</a> Eine andere Phrase, lose anspielend auf 2. Tim 4,3 bzw. auch 1. Tim 4,1; Jes. 30,10 Jer. 5,30-31 ist der Bezug auf Zuhörer, die nur das hören wollen nach &#8222;denen ihnen die Ohren jucken&#8220; (das nun wirklich in 2. Timotheus 4,3 nachzulesen, aber &#8222;nur in der Luther&#8220;)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Womöglich bin ich auch nur etwas &#8222;überprogrammiert&#8220; auf diese Phrase, die meine frühere Kinderstundenleiterin sehr gerne genutzt hat. Keine Ermahnung die nicht damit eingeleitet wurde! Aber mir scheint, dass man sie schon recht häufig  auch an vielen anderen Stellen hört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prediger nutzt diese Phrase gerne: In vielen Kirchen da versammeln sich die Leute, um zu hören, was sie hören wollen, aber bei uns hört man noch den &#8222;ganzen Ratschluss Gottes&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch interessanter, auch die Zuhörer selbst nutzen die Phrase gerne: Diese und Jene Kirche verließ man, da man dort nur das predigte, &#8222;wonach die Ohren gejuckt haben&#8220;. Und an der Stellen wird der Vers wirklich gefährlich, den diese These klingt ja zumindest ein bisschen paradox: Wir <em>wollten </em>a) nicht hören, jetzt hören wir b). a) war uns UNANGENEHM, da es unseren Ohren GENEHM war &#8211; Nun sind wir BEREIT das ANGENEHME b)  zu hören, was UNANGENEHM  im vergleich zu a) ist. &#8211; Bitte was? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin schon der Meinung, dass es möglich ist, gerade mit der Absucht nur das zu hören &#8222;was meine Ohren hören wollen&#8220; und gleichzeitig völlig davon überzeugt  zu sein, dass man frei jeder Gefahr sei, vor die uns 2. Tim 4,3 warnt. Nun mal den ganzen Vers (nur in der Luther): <em><strong>“Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken,”</strong></em> (2. Timotheus 4,3). Manche mögen einfach harte ermahnende Predigten &#8211; sie sollen ruhig dem nächsten in der wilden Freikirche ins Gewissen reden! So angenehm zu sehen, dass man so viel besser ist, als die meisten &#8222;Christen&#8220; (man möchte ja nicht urteilen, aber so richtig als Brüder kann man  sie auch nicht annehmen) um einen herum. Diese Art von Geisteseinstellung kann sich einschleichen, während man sich mit 2. Tim 4,3 und ähnlichen Versen seiner eigenen Demut versichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht nur der Zuhörer verfällt diesem Wechseltausch. Auch der (häufig) sehr beißende, abgrenzende Prediger, begrüßt 2. Tim 4,3 mit Kusshand. Nun kann er problematische, radikale, und alle sonstigen Thesen immer damit verteidigen, dass er ja, die &#8222;heilsamen schwer zu ertragende Lehre&#8220; verkündigt. Tatsächlich denke ich da durchaus an ein konkretes Beispiel, weiß aber das einige der Blogleser mit diesem radikalen Anti-Korona-Die-Endzeit-ist-nah Prediger sympathisieren. Es ist ja so einfach geworden, jede Kritik an der Predigt mit &#8222;der Nichtertragung der heilsamen&#8220; Lehre niederschmettern zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens glaube ich sehr wohl an die Wichtigkeit von 2. Tim 4.3, gerade wie der Vers auch sagt für unsere Zeit. Dennoch glaube ich, dass wir gerade auf das hereinfallen, vor was uns Paulus warnt, wenn wir unsere Seelen für irgendwelche gehörten oder gepredigten Phrasen streicheln. Wenn wir anfangen mit diesem Vers nicht uns, sondern die Nächsten zu prüfen. Wenn wir Unsere Ohren zum Massstab für andere Ohren erklären, so als wäre &#8222;unser eigenes Begehren&#8220; der Maßstab für Gottes Wort!!! Wenn wir Texte wie 2. Tim. 4.3 als Rechtfertigung für Selbstgefälligkeit (ob nun als Hörer oder Verkündiger) nutzen, statt als das was es ist, eine Ermahnung zur Wachsamkeit für jedermann!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens glaube ich, dass es ein wichtiges Maß gibt, woran man das &#8222;Ohren-Jucken&#8220; als Prediger einschränken und lokalisieren kann: Man betrachte seine Textwahl: Gibt es beliebte Themen, bevorzugte Texte und Texte die ignoriert werden? Ich glaube jeder Prediger wird dann feststellen, dass es doch nicht immer so ist, wie man häufig meint, dass man einzig aufgrund der Führung des Geistes gepredigt hat. Diesen &#8222;Ohren-Wähl&#8220;-Faktor gilt es möglichst gering zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich geht es dem Zuhörer. Lehne ich eine gehörte Predigt nur, wegen der falschen Person, der mittelmäßigen Exegese oder der ungeeigneten Beispiel wegen ab?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann habt ihr euch dabei erwischt, dass ihr gerade das hören wolltet, wonach eure &#8222;Ohren gejuckt&#8220; haben? Ich wünsche uns allen, dass dieser &#8222;gefährliche&#8220; Vers gefährlich für unser Eigendünkel wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ein-fuer-jede-predigt-gefaehrlicher-bibelvers/17085">Ein für jede Predigt gefährlicher Bibelvers</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Über das Halten von Viertelstunden-Andachten</title>
		<link>https://nimm-lies.de/ueber-das-halten-von-viertelstunden-andachten/16332</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 20:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Andachten]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[glaubend.de]]></category>
		<category><![CDATA[Predigen]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren bin ich in meiner Gemeinde als Laienprediger tätig. Für mich ist das einerseits eine hohe und kostbare Berufung, andererseits eine Herausforderung, die von Mal zu Mal größer wird (da einem die Verantwortung bewusst wird). Was Laienpredigten in russlanddeutschen Gemeinden von z.B. Predigten&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/ueber-das-halten-von-viertelstunden-andachten/16332">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ueber-das-halten-von-viertelstunden-andachten/16332">Über das Halten von Viertelstunden-Andachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit einigen Jahren bin ich in meiner Gemeinde als Laienprediger tätig. Für mich ist das einerseits eine hohe und kostbare Berufung, andererseits eine Herausforderung, die von Mal zu Mal größer wird (da einem die Verantwortung bewusst wird). Was Laienpredigten in russlanddeutschen Gemeinden von z.B. Predigten in reformierten Gemeinden unterscheidet ist die Kürze. Meist sind es zwei bis drei Brüder, die am Wort dienen und hier etwa 15 bis 25 Minuten Zeit dafür haben. Mit dieser Praxis will man auch 1 Kor. 14,26-33 genügen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn sicherlich nicht immer alles reibungslos abläuft, ist das Modell der Laienpredigt eine Reflexion des Allgemeinen Priestertums und der Vielfalt der Gaben, die in der <a href="https://www.glaubend.de/die-vielfalt-der-gaben-und-der-gottesdienst/">Gemeinde vorhanden sind. </a>Manchmal wird gegen die Laienpredigt einwendet, dass die Bibel ja nur berufene Pastoren kennt, doch damit verwechselt man das Pastorenamt mit dem Dienst der Predigt. So als wäre irgendein Laienprediger meiner Gemeinde nicht von Gemeinde (durch die Leitung) zum Dienst berufen. Selbst die Berufung zum Dienst entspricht hier also eher dem biblischen Modell, als wenn man die Berufen hält, die von Ihren theologischen Ausbildungen berufen sind. So als würde die Uni die Prediger einer Gemeinde berufen! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht die Verteidigung der russlanddeutschen Predigt ist das Ziel dieses Artikels, sondern eine andere Überlegung: Da es mein Ziel war, diese Aufgabe gut zu erfüllen, habe ich einiges an Literatur referenziert und festgestellt &#8211; bei dem vielen Guten das sie beibringen &#8211; das ein Umsetzungsproblem bleibt. Ein Großteil dieser Werke, Podcasts und Anleitungen hat vor allem 45-Minuten lange Predigten im Blick. Nicht alles davon kann man eins zu eins auf eine 15-Minütige Andacht übertragen. Eben weil man mehrere Brüder reden lässt, sind die Predigten in russlanddeutschen Gemeinden häufig kürzer. Aus diesem Grund habe ich meine Andachten auch<a href="https://www.youtube.com/watch?v=D3PNUkv0iBM&amp;list=PL1z8tu_n-DrcoWoI6jWmYrqTr9ccYQesM"> &#8222;Viertelstunden&#8220; genannt. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ok genug der Vorrede, einige Erfahrungen, die ich in der Zeit sammeln konnte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verachte die Möglichkeit vor anderen über religiöse Fragen zu reden nicht! Wolfgang Dyck berichtet in seinen Werken davon, dass er in den Nachtclubs und Discos von St. Pauli und Co nur wenige Minuten für ein Wort bekam! Überhaupt gibt es eine Menge Situationen, in denen man nur wenige Minuten etwas zu sagen hat bzw. auf offene Ohren stößt. Es gibt die schädliche Überlegung, die sich einschleichen kann, dass man anfängt zu denken, nur eine Predigt von 45 Minuten ist eine Predigt, die der Mühe wert ist. Obwohl 45 Minuten Predigten ihre Vorteile haben, ist es einfach ein anderes Szenario. Aber hier gibt es keinen Unterschied in der Wichtigkeit!</li>



<li>Noch mehr &#8222;fällen&#8220;. Sporadisch konnte ich auch längere Vorträge und Themen halten. Selbst hier war ich immer wieder erstaunt, dass man mindestens 2/3 der Vorarbeit &#8222;fällen&#8220; muss. In <a href="https://www.nimm-lies.de/jesus-predigen-nicht-irgendwas/14909">&#8222;Jesus predigen- nicht irgendwas&#8220;</a> spricht Wilhelm Busch über die Wichtigkeit dieser Aufgabe. Die Vorbereitung muss eigentlich ausfallen wie für eine Predigt von 45 Minuten und nun fängt ein intensives Fällen an. </li>



<li>Noch mehr &#8222;konzentrieren&#8220;: Es predigen zwei: Einer predigt 45 Minuten, einer 15 Minuten. Beide weichen für die geringe Zeit von 5 Minuten ab. Nehmen einen uneindeutigen Verweis, ein unpassendes Zitat, ein oberflächliches Beispiel. Der Erste Prediger mit der Langen Andacht, kann noch ohne weiteres die Kurve kriegen. Die 5 MInuten sind gerade mal 10% seiner Andacht gewesen. Vielleicht werden sie gar vergessen, da der andere Teil gelingt. Bei einem drittel verlorener Zeit sieht die Situation für den zweiten Prediger ganz anders aus: Das bedeutet, das jede Illustration, jedes Beispiel, jeder gewählte Vers bei einer kurzen Andacht noch viel mehr (vor allem im Gebet und in der Gemeinschaft mit Christus) ausgewählt werden sollte. Selbstverständlich bedeutet es auch, dass jede rein rhetorisch angesetzte &#8222;Phrasenwiederholung&#8220; wirklich ernsthaft erwägt werden sollte.</li>



<li>Noch mehr Eindeutigkeit: Eine längere Andacht kann emotionell wandern: Nüchtern anfangen, emotionall anfangen und schließlich ziemlich ermahnend ändern. Eine kurze Andacht kann das alles auch sein: Entweder sachlich, oder emotionell, oder herausfordernd, oder exegetisch gründlich, oder wie &#8222;ein Lexikonartikel&#8220;: Aber sie kann nur eines davon sein</li>



<li>Kürze nur nicht am biblischen Text: Eine Herausforderung, an der Viele scheitern. Ihnen ist die Knappheit der Zeit klar, somit fängt man an nur einen Text eines größeren Bibelabschnitts zu wählen. Den Rest fast man in eigenen Worten zusammen. Außer in dem Fall wo der zu besprechenden Text vorgeben ist, halte ich dieses Vorgehen für falsch. Es gibt nichts besseres, was wir sagen können, als den biblischen Text. Und wenn wir den Lesern Lust zum Worte Gottes gemacht haben, Jesus schmackhaft gemacht haben, mögliche Störfrequenzen und Stolpersteine für den gewählten Text beseitigt haben, dann haben wir unsere Arbeit getan.</li>



<li>Zum Schluss eine Ermutigung: Wer sein Thema in 15 Minuten überzeugend vorbringen kann, dem gelingt das auch in 45 Minuten. Umgekehrt ist es schwieriger. </li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/ueber-das-halten-von-viertelstunden-andachten/16332">Über das Halten von Viertelstunden-Andachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>&#8222;Wiedergeburt durch die Taufe&#8220; von C.H. Spurgeon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 12:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[C.H. Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt von Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergeburt durch die Taufe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit noch 29 Jahren hielt C.H. Spurgeon eine Predigt, die die theologischen Artikel seiner Zeit noch jahrzehntelang prägen sollte. Einen Überblick der Debatte gibt G. Beasley-Murray im Einführungskapitel zu &#8222;Did the Early Church Baptize Infants&#8222;. Thema dabei war ausgerechnet die Taufe. Spurgeon rechnet mit den&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/wiedergeburt-durch-die-taufe-von-c-h-spurgeon/15750">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit noch 29 Jahren hielt C.H. Spurgeon eine Predigt, die die theologischen Artikel seiner Zeit noch jahrzehntelang prägen sollte. Einen Überblick  der Debatte gibt G. Beasley-Murray im Einführungskapitel zu &#8222;<a href="https://amzn.to/3R1GO5Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Did the Early Church Baptize Infants</a>&#8222;. Thema dabei war ausgerechnet die Taufe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spurgeon rechnet mit den unter Eid verbrieften Aussagen innerhalb der anglikanischen Taufpraxis ab, die dem Getauften die Wiedergeburt zusagt. Die Durchführung dieser Praxis kann Spurgeon nur in sehr entschiedenen Tönen verwerfen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"> &#8222;Ich kann verstehen, dass ein einfältiger, unwissender, ungelehrter Mensch dies alles auf die Forderung eines Priesters hin tut; aber ich kann nicht verstehen, wie gottesfürchtige, verständige Leute am Taufstein stehen und den so gnädigen Vater mit Gelübden beleidigen können, die nach einer Erdichtung zusammengestellt wurden und praktisch Falschheit beinhalten. Wie dürfen verständige Gläubige es wagen, Worte zu sprechen, von denen sie in ihren Gewissen überzeugt sind, dass sie sich weit von der Wahrheit entfernen? Selbst wenn ich imstande sein sollte, den Prozess zu verstehen, durch welchen gottesfürchtige Menschen ihre Gewissen mit solchem Tun in Übereinstimmung bringen können, selbst dann werde ich den festen Glauben haben, dass der Gott der Wahrheit niemals einen geistlichen Segen höchster Art mit dem Hersagen solcher falschen Versprechungen und unwahren Gelübde in Verbindung bringen könnte und dass Er es niemals tun wird. Meine Brüder, fällt es euch nicht auf, dass solche unehrlichen Erklärungen nicht mit einer neuen Geburt verbunden sein können, die von dem Geist der Wahrheit gewirkt wird? Ich bin mit diesem Punkt noch nicht ganz fertig, denn ich muss einen anderen Fall annehmen und voraussetzen: Dass Paten und Patinnen gottlos sind, und das ist keine harte Voraussetzung, da wir in vielen Fällen wissen, dass Paten und Eltern nicht mehr über den Glauben nachdenken als der abgöttisch geheiligte Stein, um den sie sich versammeln. Was sind diese Sünder zu sagen bereit, wenn sie ihren Platz eingenommen haben? Nun, sie sind bereit, die ernsten Gelübde abzulegen, die ich bereits erwähnt habe. Total ungläubig, wie sie sind, versprechen sie dennoch für den Säugling, was sie selber niemals getan und worüber sie nie nachgedacht haben. Sie versprechen an Stelle dieses Kindes, »dass es dem Teufel und allen seinen Werken entsagt und beständig Gottes heiliges Wort glauben und gehorsam seine Gebote halten werde«. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Brüder, denkt nicht, dass ich hier hart spreche. Ich denke wirklich, dass hier etwas ist, dass den Dämonen Anlass zum Gespött gibt. Jeder ehrliche<br>Mensch sollte es beklagen, dass Christen so etwas dulden und dass es gläubige Leute gibt, die sich schmerzlich getroffen fühlen, dass ich in aller Freundlichkeit des Herzens die Abscheulichkeit strafe. Unwiedergeborene Sünder versprechen für einen armen Säugling, dass er alle heiligen Gebote Gottes halten werde, die sie selbst tagtäglich in ausgelassener Weise brechen! Dies kann nur die Langmut Gottes ertragen. Und man sollte nicht dagegen sprechen? Die Steine auf der Straße könnten sich über solche Niedertracht gottloser Männer und Frauen beklagen, welche versprechen, dass ein anderer dem Teufel und allen seinen Werken entsagt, während sie selber dem Teufel dienen und seine Werke mit wahrer Begierde tun. Und der Höhepunkt von dem allen ist, dass ich glauben soll, dass Gott das gottlose Versprechen annimmt und infolgedessen das Kind wiedergeboren wird. Ihr könnt an eine Wiedergeburt durch diese ›Operation‹ nicht glauben, egal ob die Paten Heilige oder Sünder sind. Wenn sie Gläubige sind, so tun sie unrecht, indem sie tun, was ihr Gewissen verdammen muss; wenn sie Gottlose sind, so tun sie unrecht, wenn sie etwas versprechen, von dem sie wissen, dass sie esnicht halten können, und in keinem Fall kann Gott solchen Dienst annehmen, noch viel weniger die Wiedergeburt unfehlbar an eine solche Taufe knüpfen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/wiedergeburt-durch-die-taufe-von-c-h-spurgeon/15750">&#8222;Wiedergeburt durch die Taufe&#8220; von C.H. Spurgeon</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Christus in der ganzen Schrift erkennen und verkündigen Literaturhinweise für ein Bibelstudium mit Christus im Zentrum</title>
		<link>https://nimm-lies.de/christus-in-der-ganzen-schrift-erkennen-und-verkuendigen/14813</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 13:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibeln]]></category>
		<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher zur Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christus im Alten Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Hermeneutik]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Reise in ein Bibellesen mit Christus im Zentrum fing mit Edmund Clowney an. Zuerst bin ich auf die von Clowney mit Tim Keller gemeinsam gehaltene Vorlesung &#8222;Preaching Christ in a Postmodern World gestoßen&#8220;.  Diese war ein gewisser Startpunkt und später griff ich zur Vorlesung&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/christus-in-der-ganzen-schrift-erkennen-und-verkuendigen/14813">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/christus-in-der-ganzen-schrift-erkennen-und-verkuendigen/14813">Christus in der ganzen Schrift erkennen und verkündigen &lt;br /&gt;&lt;span style=&#039;color:#4d4545;font-size:1.5rem;&#039;&gt;Literaturhinweise für ein Bibelstudium mit Christus im Zentrum&lt;/span&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://m.media-amazon.com/images/I/51kO6W+21DL.jpg" alt="Preaching Christ in All of Scripture (English Edition) by [Edmund P. Clowney]" width="236" height="364" />Meine Reise in ein Bibellesen mit Christus im Zentrum fing mit Edmund Clowney an. Zuerst bin ich auf die von Clowney mit Tim Keller gemeinsam gehaltene Vorlesung <a href="https://subsplash.com/reformtheosem/learn-about-rts/ms/+d5da03d">&#8222;Preaching Christ in a Postmodern World gestoßen&#8220;. </a> Diese war ein gewisser Startpunkt und später griff ich zu<a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/biblical-theology/id430337487">r Vorlesung zur biblischen Theology von Clowney,</a> die ebenfalls kostenfrei zugänglich ist.</p>
<p>Seine Strategie stellt Clowney in Kürze auch in einem Essay vor, der das Einleitungskapitel zu einem Predigtsammelband von ihm darstellt: <a href="https://www.amazon.de/-/en/Edmund-P-Clowney-ebook/dp/B0029UWLDI">Preaching Christ in All of Scripture</a> &#8211; Christus aus der ganzen Schrift predigen.</p>
<p>Durch Clowney habe ich auch unerwartete Fährten der Schrift entdeckt, die zu Christus führen. In seiner Vorlesung führt Clowney aus, wie z.B. das Gebot &#8222;Du sollst nicht ehebrechen&#8220; auf Christus zeigt: Gott nimmt nicht eine bereits vorhandene Institution der Ehe, um diese als Metapher für die Liebe Christi zu seiner Gemeinde zu verwenden, sondern die Ehe ist ein Abbild einer längst, ja vor Grundlegung der Welt vorhandenen Realität, der dienenden Liebe Christi. Unsere Ehen werden an diesem Anspruch, der im Sohn Gottes zu sehen ist, gemessen. Deswegen ist Ehebruch und Hurerei auch so tragisch, da wir dem nicht nachkommen, zu dem wir als Abbilder/Bilder Gottes berufen sind. Apropos Bilder Gottes. Sollen wir uns nicht auch deswegen keinerlei Bilder von Gott machen, da Gott selbst &#8222;den Abganz seiner Herrlichkeit&#8220; (Heb. 1.1-2) in seinem Sohn zeigen will und wir eben nur einen Antichristen produzieren würden, wenn wir selber ein Bild von Gott machen würden?</p>
<p>In dieser Weise entdeckt und beschreibt Clowney, wie alle Spuren, Bilder, Gedanken, Gebote, Traditionen und Praktiken der Bibel zu Christus führen. Ist Christus in den Gesetzen der Thora zu finden, verstehen wir plötzlich, warum sich die Psalmsänger an den Geboten, ob nun den Zeremonialgesetzen oder den juristischen, derart erfreuen: <em>&#8222;HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet. (&#8230;) Deine Gebote sind mir ein Lied geworden&#8220; (Ps. 119,52.54)</em><span id="more-14813"></span></p>
<p>Clowney hat insgesamt einen äußerst hilfreichen Hinweis dafür, wie man eine biblische Typologie von einer unbiblischen Allegorie unterscheiden kann. Er fasst das folgendermaßen zusammen (Graphik aus &#8222;Preaching Christ in All of Scripture, S. 32)</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14819" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1.png" alt="" width="498" height="312" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1.png 498w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1-300x188.png 300w" sizes="(max-width: 498px) 100vw, 498px" /></p>
<p>Zur Erklärung: Ein Ereignis oder Amt des Alten Testaments (in der Graphik E) muss bereits zu Zeiten des Alten Testaments eine Wahrheit T1 besessen haben, die während der Heilsgeschichte eine Erfüllung Tn in Christus besitzt. Aus diesem wiederum folgt die Predigt für unsere Zeit.  Die weißen Pfeile zeigen die korrekten Wege. Die grauen wiederzum zeigen die Probleme von Verkürzungen: Allein aus einem Element des AT über eine <em>Allegorie</em> zur unseren Predigt zu springen wird der  Bedeutung dieser Wahrheit für das Alte Testament nicht gerecht. So wäre es z.B. falsch zu sagen: Die Bundeslade ist aus Holz, und aus diesem Holz auf das Holz des Kreuzes Christi zu schließen. Das wäre eine unpassende Allegorie. Nimmt man wiederum ein Ereignis des Alten Testaments und überträgt es ohne jegliche Bedeutung innerhalb der Heilsgeschichte auf den Zuhörern liegt die Gefahr des Moralismus nahe. Dies passiert, wenn man z.B. David als &#8222;mutiges Beispiel&#8220; für den Umgang mit Ängsten in seinem Kampf gegen Goliath darstellt, und dabei die Rolle des gesalbten Stellvertreters übersieht, die David in diesem Kampf übersieht. ( Es wird auch dem Text nicht gerecht, den nebst David hatte auch Goliath keinerlei Probleme mit Ängsten oder mangelndem Mut &#8211; was beweist, dass es in der Geschichte eben nicht darum geht, zu zeigen &#8222;wie man mutig wird&#8220;). So wie Davids Sieg den Männern den Mut gegen die Philister gibt, so gibt der Sieg des endgültigen Gesalbten des Herrn seinem Volk Mut im Kampf gegen die Sünde.</p>
<p>Die Verbindung zwischen der Realität des Neuen Testaments mit dem Element des Alten Testaments ist somit eine zweifache: Eine Symbolische Beziehung (Z.B. Kleider des Priesters) wie eine heilsgeschichtliche (Christus ist ein Priester nicht nach der Ordnung Levis sondern Melchisedeks).</p>
<p>Clowneys Strategien helfen der Gemeinde das Evangelium in allen Seiten der Schrift, sowohl im Alten, wie im Neuen Testament zu erkennen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright " src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41VhseSYxkL._SX336_BO1,204,203,200_.jpg" width="227" height="335" /></p>
<p>Wer eine weiterführende Analyse des Themas Christus im Alten Testaments sucht, wird sicherlich in <a href="https://www.amazon.com/-/de/dp/0802844499/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=NB6B915SEKW4&amp;keywords=sidney+greidanus&amp;qid=1659358758&amp;s=books&amp;sprefix=sidney+greidanus%2Cstripbooks-intl-ship%2C180&amp;sr=1-6">&#8222;Preaching Christ from the Old Testament&#8220;</a> von Sidney Greidanus ein Werk finden, dass sehr ausführlich gehalten ist und auch alternative Verständnisse darstellt.</p>
<p>Ein kurzes reformatorisches Paperback zu diesem Thema findet sich in Thomas Schirrmacher<a href="https://www.thomasschirrmacher.info/wp-content/uploads/2020/09/3-928936-61-1_Christus_im_AT_OCR.pdf"> &#8222;Christus im Alten Testament&#8220;,</a> dass der Autor auch kostenfrei anbietet.</p>
<p>Eine andere Sache ist natürlich auch, wie solche Predigten schließlich praktisch aussehen. Wilhelm Busch hat seine Alttestamentlichen Predigten mit <a href="https://www.sermon-online.com/de/contents/13949">&#8222;Spuren zum Kreuz&#8220;</a> veröffentlicht, heute kostenfrei bei CLV/sermononline downloadbar. Busch gibt selbst Spurgeon als den an, der ihm geholfen hat, das Alte Testament mit neuen Augen zu sehen (Vergleicht dafür das sehr tiefgründige Vorwort Buschs in Spuren zum Kreuz). Spurgeons Predigten zu alttestamentlichen Vorbildern erschienen wiederholt in unterschiedlichen Sammelbändern, mehrere davon biete ich kostenfrei auf <a href="https://www.glaubend.de/archiv/">meiner Homepage zum Download</a> an ( vor allem: Alttestamentliche Vorbilder, Christus im Alten Testament, Das Evangelium im Jesaja)</p>
<p>Sehr hilfreich empfand ich übrigens auch  die Ausführungen von Eduard Böhl, die er als Einleitung zu seinen <a href="http://www.licht-und-recht.de/boehl/Zwoelf_messianische_Psalmen.pdf">zwölf messianischen Psalmen</a> aufführt (Link führt zum kostenfrei auf Licht und Recht vorhandenen Buch).</p>
<p>Dieses Thema wird auch in Kommentaren vertieft, besonders hilfreich finde ich die Reihe von Tremper Longman (III) zur<a href="https://www.logos.com/product/149320/gospel-according-to-the-old-testament-series"> &#8222;Gospel according to the Old Testament&#8220;</a>. Ich nutze dieses Reihe vor allem in Logos und habe hier vor einiger Zeit den Kommentar zum <a href="https://www.nimm-lies.de/right-in-their-own-eyes/13877">Richter-Buch</a> vorgestellt.</p>
<p>Abschließend: Ich bin insgesamt der Meinung, dass man mit &#8222;Christus im Alten Testament&#8220; auch übertreiben kann, so sehr, dass man nicht mehr in der Lage ist in Hiob ein Vorbild der Geduld oder in Elia ein Beispiel des Gebets sehen kann. Jakobus konnte das in seinem Brief! Auch kann das &#8222;Ich predige nur Christus&#8220; eigentlich nur eine Ausrede für Oberflächlichkeit und Fehlen von jeglicher Konkretheit werden. Ich fand John Pipers <a href="https://www.glaubend.de/auslegung-oder-auflegung/">Ausführungen dazu sehr hilfreich.</a> Aber das man auch von der anderen Seite vom Pferd fallen kann, bedeutet nicht, dass man nicht einen gottgefälligen Zugang zum Alten Testament entwickeln sollte. Wir dürfen Gottes Wort in der Gegenwart Gottes Lesen und er möge durch seinen guten Heiligen Geist unser Herz zu einer tieferen Erkenntnis der Liebe Christi reifen lassen. Das wir aber Christus in den Schriften, Propheten und Mose entdecken müssen, lehrte schon Christus selbst seine Jünger: <em>&#8222;Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen. Da öffnete er ihnen das Verständnis, dass sie die Schrift verstanden&#8230;&#8220;</em> (Luk. 24,44-45)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/christus-in-der-ganzen-schrift-erkennen-und-verkuendigen/14813">Christus in der ganzen Schrift erkennen und verkündigen &lt;br /&gt;&lt;span style=&#039;color:#4d4545;font-size:1.5rem;&#039;&gt;Literaturhinweise für ein Bibelstudium mit Christus im Zentrum&lt;/span&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<title>Die Predigt des Reverend Sprague aus St. Petersburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 07:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Sawyer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In die Abenteuer von Tom Sawyer hat Reverend Sprague zwei Mal die Gelegenheit für eine Predigt. Das eine Mal spricht er über dies und das und das andere Mal ist er ein Tausendsassa um die Realität in den gewünschten Farben leuchten zu lassen. Nichts neues&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/die-predigt-des-reverend-sprague-aus-st-petersburg/14295">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/die-predigt-des-reverend-sprague-aus-st-petersburg/14295">Die Predigt des Reverend Sprague aus St. Petersburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In <em>die Abenteuer von Tom Sawyer</em> hat Reverend Sprague zwei Mal die Gelegenheit für eine Predigt. Das eine Mal spricht er über dies und das und das andere Mal ist er ein Tausendsassa um die Realität in den gewünschten Farben leuchten zu lassen. Nichts neues im Westen also.  Ganz zu Beginn des Buches erleben wir einen Sonntag von Tom (Hervorhebungen von mir):</p>
<blockquote><p>&#8222;Und jetzt kam die Predigt.<em> Es war eine gute, leutselige Predigt und ging </em><em>bis ins einzelne. </em>Sie beschäftigte sich mit der Kirche und mit den Kindern der Kirche; mit den anderen Kirchen des Dorfes; mit dem Dorfe selbst; mit dem Lande; mit dem Staat; mit den Behörden der einzelnen Staaten; mit den Vereinigten Staaten; mit dem Kongreß; mit dem Präsidenten; mit den Staatsdienern; mit den armen, sturmumtosten Seefahrern; mit den unter dem Joch ihrer Monarchen seufzenden Millionen Europas und des Orients; mit den Glücklichen und Reichen, die nicht Augen haben, zu sehen und Ohren, zu hören; mit den armen Seelen auf fernen Inseln; und schloß mit der Bitte, daß seine Worte auf guten Boden fallen und dereinst hundertfältige Frucht tragen möchten. Amen</p>
<p>Der Knabe, dessen Geschichte dieses Buch enthält, hatte keine Freude an dieser Predigt, er hörte sie einfach an — und vielleicht auch das nicht. Doch merkte er sich einzelne Details daraus, ganz unbewußt, denn, wie gesagt, er achtete kaum darauf, aber er kannte den Sermon des Geistlichen<br />
schon längst und bemerkte es sofort, wenn mal irgend ein neuer Passus eingeschoben war, und das empfand er dann unangenehm; <em>er hielt Beisätze </em><em>und Abweichungen von dem Althergebrachten für unnobel und unrecht</em>&#8220; (<a href="https://onemorelibrary.com/index.php/de/?option=com_djclassifieds&amp;format=raw&amp;view=download&amp;task=download&amp;fid=25186">S. 33 aus dieser Übersetzung</a>)</p></blockquote>
<p><span id="more-14295"></span></p>
<p>Entsprechend auch das Fazit der Versammlung: <em>&#8222;Es bedeutete eine wahre Erleichterung für die Versammlung, als der Gottesdienst zu Ende und der Segen gesprochen war.&#8220;</em> (S. 35)</p>
<p>Später verstecken sich Tom Sawyer und ein paar Jungs auf einer Insel, werden im und um den  Mississippi vergeblich gesucht, für ertrunken gehalten und erscheinen dann zu ihrem eigenen Trauergottesdienst. Der Prediger warf sich wieder ins Zeug und bewies, dass man seine eigenen Erfindungen irgendwann selbst glaubt, wenn man sie nur häufig genug wiederholt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Im Verlauf seiner Predigt gab der Geistliche solche Bilder von der Sanftmut, dem ehrenhaften Lebenswandel und den vielversprechenden Talenten der verlorenen Durchgänger, daß jedermann, sich einbildend, diese Porträts zu erkennen, Schmerz empfand bei dem Gedanken, daß er gegen all das bisher blind gewesen sei und an den armen Jungen beständig nichts als Fehler und Flecken gesehen hatte. Der Geistliche erzählte manch rührendes Ereignis aus dem Leben der Verschwundenen, das ihre sanften, edelmütigen Naturen zeigte, und das Volk konnte jetzt leicht sehen, wie edel und schön diese Vorkommnisse waren und sich mit Kummer daran<br />
erinnern, daß sie ihnen damals, als sie sich zutrugen, als arge Spitzbubenstreiche erschienen waren, die den Ochsenziemer verdienten. Die Gemeinde wurde mehr und mehr gerührt, je weiter die ergreifende Predigt fortschritt, bis schließlich alles geknickt war und seine tränenreichen Klagen zu einem Chorus selbstanklagenden Schluchzens vereinigte; sogar der Geistliche überließ sich seinen Gefühlen und weinte auf offener Kanzel.&#8220;<em> (S. 110)</em></p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/die-predigt-des-reverend-sprague-aus-st-petersburg/14295">Die Predigt des Reverend Sprague aus St. Petersburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sünder in der Hand eines zornigen Gottes</title>
		<link>https://nimm-lies.de/suender-in-der-hand-eines-zornigen-gottes/9953</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2015 21:53:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Leben als Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Edwards]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Sünde]]></category>
		<category><![CDATA[Zorn Gottes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jonathan Edwards war mir bis vor kurzem &#8211; und eigentlich immer noch &#8211; recht unbekannt. Ich denke neben den beiden Kapazitäten Whitefield und Wesley wird dieser letzte der Puritaner einfach oft übersehen. Zudem war und ist sein Einfluss natürlich in den USA viel größer als&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/suender-in-der-hand-eines-zornigen-gottes/9953">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div style="width: 383px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c2/Jonathan_Edwards_engraving.jpg/800px-Jonathan_Edwards_engraving.jpg" alt="" width="373" height="468" /><p class="wp-caption-text">Jonathan Edwards</p></div></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Edwards_%28Prediger%29" target="_blank">Jonathan Edwards</a> war mir bis vor kurzem &#8211; und eigentlich immer noch &#8211; recht unbekannt. Ich denke neben den beiden Kapazitäten Whitefield und Wesley wird dieser letzte der Puritaner einfach oft übersehen. Zudem war und ist sein Einfluss natürlich in den USA viel größer als hier auf dem europäischen Festland.</p>
<p>Dennoch möchte ich auf die Predigt aufmerksam machen, die R.C. Sproul als die bekannteste und wichtigste Predigt bezeichnet, die jemals auf dem amerikanischen Kontinent gehalten wurde: <em>Sünder in der Hand eines zornigen Gottes.</em></p>
<p>Hierbei gelingt es Edwards zahlreiche theologische Lehren in kurzer Zeit so deutlich zu erklären, dass jedem Zuhörer bzw. Leser klar werden muss, welche praktische Bedeutung diese Lehren für ihn haben. Gottes Zorn ist gerechtfertigt, denn jeder Mensch hat soviel Sünde und Rebellion auf sich geladen, dass er nichts anderes als die Hölle verdient. Wenn er zu diesem Zeitpunkt nur am Leben ist, so ist dies nichts anderem zu verdanken als der Langmut und dem Willen Gottes.<span id="more-9953"></span></p>
<p>Edwards zeigt die totale Ungenügsamkeit und Verderbtheit des Menschen auf, die nichts anderes verdient hat, als den vollen und großen Zorn Gottes.</p>
<blockquote><p>Nichts kann die unbekehrten Menschen in irgendeinem Augenblick vor der Hölle bewahren als allein der Wille Gottes. Damit meine ich jenen souveränen, erhabenen Willen, der durch keine Verpflichtung und durch keine Schwierigkeiten, überhaupt durch nichts gehindert oder zurückgehalten wird als durch sich selbst; nichts anderes ist nur im geringsten und in jeder Hinsicht an der Bewahrung der Unbekehrten in einem bestimmten Augenblick beteiligt. (&#8230;) Das Gerichtsurteil, die Verdammnis zur Hölle, ist schon gefällt. Die Sünder haben es nicht nur verdient, dorthin zu gelangen; gegen sie steht der Rechtsspruch im Gesetz Gottes, jene ewige und unumstößliche Rechtsordnung, die Gott zwischen sich und der Menschheit aufgestellt hat; schon deshalb sind die Sünder jetzt schon für die Hölle bestimmt. (Joh. 3,18: „Wer nicht glaubt, der ist schon verdammt.“ ) (&#8230;) Der Teufel steht bereit, über sie herzufallen und sie als seine Beute zu ergreifen, sobald Gott es ihm erlauben wird. Sie gehören ihm; denn ihre Seelen sind schon in seinem Besitz und in seiner Gewalt. Die Heilige Schrift zeigt sie uns als seine Habe (Lk 11,21).</p></blockquote>
<p>Weil dieser Zorn Gottes auf keine Weise umgänglich ist, stellt sich die Frage, warum wir als Menschen und Zuhörer oft so träge sind, Gott gehorsam zu sein, uns zu bekehren. Warum wir nicht zu Christus fliehen, der den Zorn Gottes auf sich nahm?</p>
<blockquote><p>Möchten doch erweckte, aber noch nicht bekehrte Menschen durch diese Tatsachen sich überzeugen lassen, in welch großer Gefahr sie schweben. Was du hier vernommen hast, trifft für jeden zu, der noch nicht in Christus ist. Jene Welt des Jammers, der See aus brennendem Schwefel ist auch unter dir ausgebreitet. Sieh den schrecklichen Abgrund mit den glühenden Flammen des göttlichen Zorns, den weit geöffneten Schlund der Hölle! Du hast nichts Sicheres unter deinen Füssen, nichts, das dich halten könnte; zwischen dir und der Hölle ist nichts als Luft; nur die Kraft Gottes und sein Wille können dich schützen. Wahrscheinlich siehst du all das noch nicht ein; du glaubst, du seist sicher vor der Hölle; aber siehst du nicht Gottes Hand in alledem? Du schaust auf alles andere, auf das Wohlbefinden deines Leibes, auf deine Sorgen um dein Leben und auf die Mittel, die du zu deiner Bewahrung gebrauchst. Aber all das bedeutet in Wirklichkeit nichts, wenn Gott seine Hand von dir zurück zieht; es wird eben sowenig deinen Fall aufhalten wie die Luft, in der du schwebst. Deine Sündhaftigkeit macht dich sozusagen so schwer wie Blei, so dass sie dich mit ihrem gewaltigen Gewicht und ihrem starken Druck zur Hölle treiben wird. Wenn Gott dich fallen ließe, würdest du den Boden unter dir verlieren, im Nu hinunter sinken und im bodenlosen Abgrund untertauchen.</p></blockquote>
<p>Eine hervorragende Predigt, die aber einiges an Bauchschmerzen bereiten kann und eine harte Speise ist, aber umso mehr wichtig und in unserer oberflächlichen Zeit, wo Heuchelei ohne Ende sprießt, notwendig ist. Es ist besser auf dieser Erde einmal mehr eine Depression zu bekommen und sich einmal zu viel zu prüfen, als für alle Ewigkeit in die Hölle geworfen zu werden. Schließlich macht die Predigt auch so bedeutend, in welcher Gefahr all die zahlreichen nicht geretteten Freunde und Verwandten von uns sind. Wie müssten wir als Christen wach werden und für die Errettung der uns Anvertrauten kämpfen.</p>
<p>Zu finden auf <a href="http://www.soulsaver.de/glaube/suender-in-den-haenden-eines-zornigen-gottes/seite-3/" target="_blank">soulsaver.de</a> (Ein Blog, der wirklich lesenswert ist). Als PDF verfügbar ist diese Predigt z. B. <a href="http://www.bucer.org/uploads/tx_org/mbstexte074_2.pdf" target="_blank">hier</a>, vorgelesen wird die Predigt auch auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SNEIuCPPxko" target="_blank">Youtube.</a> (So bin auch ich auf diese kostbare Perle aufmerksam geworden.)</p>
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		<title>Buchvorstellung: Die Hungersnot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 13:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Auslegung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Lawson]]></category>
		<category><![CDATA[Pastor]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steven Lawson ist eine der wenigen, kostbaren Ausnahmen und gehört wohl mit Abstand zu meinen Lieblingspredigern. Ein Lehrer von mir sagte mal: ,,Er fängt bei 100 % an zu predigen und ab da geht es nur noch bergauf!“ Seine Bücher zu lesen ist ebenso interessant,&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/buchvorstellung-die-hungersnot/9488">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/584312000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-9494" src="https://www.nimm-lies.de/wp-content/uploads/584312000-300x300.jpg" alt="584312000" width="300" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/584312000-300x300.jpg 300w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/584312000-150x150.jpg 150w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/584312000-120x120.jpg 120w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/584312000.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Steven Lawson ist eine der wenigen, kostbaren Ausnahmen und gehört wohl mit Abstand zu meinen Lieblingspredigern. Ein Lehrer von mir sagte mal: ,,Er fängt bei 100 % an zu predigen und ab da geht es nur noch bergauf!“<br />
Seine Bücher zu lesen ist ebenso interessant, wie ihm zuzuhören. Er ist so voller Leidenschaft, ein meisterhafter auslegender Prediger der Schrift, ein freundlicher Mensch! Wie John MacArthur im Vorwort dieses Buches schreibt, hat Lawson begriffen, dass der große Mangel der heutigen Kirche die sorgfältige Auslegung der Heiligen Schrift von der Kanzel aus ist.</p>
<p>In seinem Buch ,,Die Hungersnot“ macht Lawson klar, was die Gemeinden mehr denn je brauchen. Alles schreit nach Pastoren, die ihrer höchsten Berufung gerecht werden und Gottes Forderungen erfüllen – Pastoren, die ihrer Herde das ganze Wort Gottes predigen. Wir brauchen Männer Gottes, die sein Wort auf eine Weise auslegen, dass Seine Stimme gehört, Seine Herrlichkeit gesehen und Sein Wille befolgt wird. Das ist Auslegungspredigt, die wir heute so bitter nötig haben.</p>
<p>Die Hungersnot ist eine durch und durch biblisch orientierte Ausarbeitung über das Thema Predigt. Es ist eine großartige Übersicht über einige der wichtigsten und grundlegendsten Anweisungen, die die Bibel für Prediger bereithält.</p>
<p>Von meiner Seite aus kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen. Es macht sehr deutlich, was wir heute brauchen, und motiviert einen förmlich dazu, nach ,,auslegenden Predigten zu suchen“. Nach diesem Buch habe ich mehr denn je auf den Inhalt der Predigten geachtet. Nebenbei lernt man Vieles zu berücksichtigen, was einem davor nie aufgefallen wäre.</p>
<p>Manuel Klem</p>
<p>Titel: Die Hungersnot<br />
Autor: Steven J. Lawson­<br />
Sei­ten: 122<br />
Ein­band: Paperback<br />
Jahr: 2007<br />
Ver­lag: Mitternachtsruf<br />
ISBN: 978-3858103123<br />
Preis: 8 EUR<br />
erhält­lich bei: <a href="https://www.cbuch.de/lawson-die-hungersnot.html" target="_blank">cbuch.de</a><br />
Leseprobe: <a href="http://www.cbuch.de/images/product_images/popup_images/2390_4.JPG" target="_blank" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">cbuch.de</a></p>
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		<title>Gesegnete Weihnachten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eduard Klassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 13:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[James Montgomery Boice]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten Geburt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eddi-on.de/?p=691</guid>

					<description><![CDATA[<p>Draußen schneit es. Das Haus ist aufgeräumt. Alle Vorbereitungen für das Fest sind beendet. Die Geschenke für die Lieben sind verpackt und liegen bereit. Aber auch wenn das alles nicht die Hauptsache an Weihnachten ist, gehört es trotzdem irgendwie dazu. Zumindest bei uns. Und so&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/gesegnete-weihnachten/691">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span>Draußen schne<span>it</span> es. D<span>as</span> Haus ist aufgeräumt. Alle Vorbereitungen für d<span>as</span> Fest sind beendet. Die Geschenke für die Lieben sind verpackt und liegen bere<span>it</span>. Aber auch wenn d<span>as</span> alles nicht die Hauptsac<span>he</span> an Weihnachten ist, gehört es trotzdem irgendwie dazu. Zumindest bei uns. Und so genieße ich diese Tage vor Weihnachten m<span>it</span> der Familie.<br />
</span></p>
<p><span>W<span>as</span> aber auf jeden Fall zu Weihnachten gehört, das ist die <span>Weihnachtsgeschichte</span> aus der Bibel. Jesus wird als Kind geboren. Unzählige Male habe ich </span>in den vergangenen Tagen <span>die Abschnitte aus der Bibel gelesen, die von der Geburt Jesu handeln. Dazu auch fast jeden Abend die Weihnachtsgeschichte aus der Kinderbibel für unsere Kinder. M<span>it</span> unserem Dreijährigen konnten wir auch d<span>as</span> erste mal einen <span>Vers</span> aus der Bibel auswendig lernen: </span><em>Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben</em><span> (<span>Jes</span> 9,5). Dieser <span>Vers</span> begleitete mich durch die Adventsze<span>it</span>.</span></p>
<p><span><span id="more-691"></span>Gestern l<span>as</span> ich dann eine Predigt v<span>on</span> James <span>Mongomery</span> <span>Boice</span>, in welcher er diesen <span>Vers</span>, der eigentlich etw<span>as</span> länger ist, auslegt:</span></p>
<blockquote><p>Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die  Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held,  Ewig-Vater, Friede-Fürst (nach Luther 1984).</p></blockquote>
<p>&#8222;Was tust du, wenn ein Baby geboren wird? Wenn du der Familie nahe stehst, dann bringst du ihm ein Geschenk. Aber hier haben wir einen Fall, in dem das Kind selbst Geschenke mitbringt &#8211; in dem was es ist und was es beabsichtigt zu tun.&#8220;</p>
<p><span>An Weihnachten wollen wir uns v<span>on</span> dem Kind, v<span>on</span> Jesus selbst, beschenken lassen. In diesem Sinne wünsc<span>he</span> ich den Lesern <span>dieses</span> Blogs ein gesegnetes Weihnachten, weil Jesus sich uns schenkt</span>.</p>
<p>Hier einige Gedanken aus der Einleitung von der Predigt <em><span><span>Four</span> Gifts <span>for</span> <span>Christmas</span></span></em><span> v<span>on</span> James Montgomery <span>Boice</span> (deutsch: Vier Geschenke zu Weihnachten) aus seiner Predigtsammlung </span><a href="http://www.amazon.de/gp/product/184550366X?ie=UTF8&amp;tag=wweddionde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=184550366X&quot;&gt;The King Has Come: The Real Message of Christmas&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wweddionde-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=184550366X&quot;" target="_blank"><em><span><span>The</span> <span>King</span> <span>has</span> <span>Come</span>. <span>The</span> Real <span>Message</span> <span>of</span> <span>Christmas</span></span></em></a>:</p>
<div>
<blockquote><p><span><span><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-692" title="TheKingHasCome" src="https://www.eddi-on.de/wp-content/uploads/TheKingHasCome-186x300.jpg" alt="" width="186" height="300" srcset="https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/TheKingHasCome-186x300.jpg 186w, https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/TheKingHasCome.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px" />The</span> <span>first</span> <span>part</span> <span>of</span> <span>this</span> <span>verse</span> <span>anticipates</span> Christ&#8217;s dual <span>nature</span> <span>when</span> <span>it</span> <span>speaks</span> <span>of</span> a &#8218;child&#8216; <span>being</span> &#8218;born&#8216; <span>and</span> a &#8217;son&#8216; <span>being</span> &#8218;<span>given</span>.&#8216; Jesus w<span>as</span> <span>not</span> <span>born</span> <span>as</span> a <span>Son</span>, <span>because</span> <span>he</span> <span>already</span> w<span>as</span> a <span>Son</span>. He w<span>as</span> <span>the</span> <span>eternal</span> <span>Son</span> <span>of</span> <span>God</span>, <span>the</span> <span>second</span> <span>person</span> <span>of</span> <span>the</span> <span>Godhead</span>. <span>As</span> <span>the</span> <span>Son</span> <span>he</span> w<span>as</span> <span>given</span>. <span>But</span> Jesus w<span>as</span> <span>born</span> <span>as</span> a <span>child</span>, <span>which</span> <span>is</span> a <span>way</span> <span>of</span> <span>describing</span> <span>the</span> <span>incarnation</span>,  in <span>which</span> <span>the</span> <span>divine</span> <span>Son</span> <span>of</span> <span>God</span> <span>took</span> <span>on</span> human <span>nature</span>. <span>It</span> <span>teaches</span> <span>that</span> <span>the</span> <span>second</span> <span>person</span> <span>of</span> <span>the</span> <span>Godhead</span> <span>became</span> a man. <span>Isaiah</span> <span>may</span> <span>not</span> <span>have</span> <span>understood</span> <span>that</span> <span>fully</span> <span>himself</span>. <span>But</span> <span>we</span> <span>can</span> <span>see</span> <span>how</span> <span>the</span> <span>language</span> <span>of</span> <span>the</span> <span>text</span>, <span>guided</span> <span>by</span> <span>the</span> <span>Holy</span> <span>Spirit</span>, <span>prophetically</span> <span>announced</span> Christ&#8217;s <span>two</span> <span>natures</span>.</span></p>
<p><span><span>What</span> <span>do</span> you <span>do</span> <span>when</span> a ba<span>by</span> <span>is</span> <span>born</span>? If you <span>are</span> close <span>to</span> <span>the</span> family, you bring a gift. <span>But</span> <span>here</span> <span>is</span> a case in <span>which</span> <span>the</span> <span>child</span> <span>himself</span> brings <span>gifts</span> &#8211; <span>because</span> <span>of</span> <span>who</span> <span>he</span> <span>is</span> <span>and</span> what <span>he</span> came <span>to</span> <span>do</span>.<span> </span></span></p>
<p><span><span>What</span> I am <span>particularly</span> <span>interested</span> in <span>here</span>, <span>however</span>, <span>are</span> <span>the</span> <span>four</span> <span>names</span> <span>for</span> Jesus <span>that</span> <span>occur</span> in <span>the</span> <span>second</span> half <span>of</span> <span>the</span> <span>verse</span>. <span>They</span> <span>are</span> <span>great</span> <span>names</span>, <span>for</span> <span>they</span> <span>describe</span> <span>who</span> <span>this</span> <span>incarnate</span> <span>Son</span> <span>of</span> <span>God</span> <span>is</span>, <span>and</span> <span>they</span> <span>do</span> so in <span>terms</span> <span>of</span> <span>his</span> <span>gifts</span> <span>to</span> us. By <span>describing</span> him <span>as</span> a Wonderful  Counsellor, <span>the</span> <span>verse</span> tells us <span>that</span> <span>he</span> <span>is</span> <span>the</span> source <span>of</span> <span>divine</span> spiritual wisdom, <span>which</span> <span>we</span> need. By calling him <span>the</span> Mighty<span> God</span>, <span>it</span> tells us <span>that</span> <span>he</span> will empower us <span>for</span> life&#8217;s tasks.  Everlasting Father unfolds <span>the</span> gift <span>of</span> sonship. Prince <span>of</span> Peace  highlights <span>the</span> <span>gifts</span> <span>of</span> peace both between ourselves <span>and</span> <span>God</span>, <span>and</span> internally.</span></p></blockquote>
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