<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zitat Archive - NIMM und LIES</title>
	<atom:link href="https://nimm-lies.de/tag/zitat-2/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://nimm-lies.de/tag/zitat-2</link>
	<description>Christlicher Bücherblog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Jan 2026 20:51:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://nimm-lies.de/wp-content/uploads/favicon-nimm-lies-150x150.png</url>
	<title>Zitat Archive - NIMM und LIES</title>
	<link>https://nimm-lies.de/tag/zitat-2</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was ich mir nicht wünsche von C.H. Spurgeon</title>
		<link>https://nimm-lies.de/was-ich-mir-nicht-wuensche-von-c-h-spurgeon/18303</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/was-ich-mir-nicht-wuensche-von-c-h-spurgeon/18303#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 20:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[C.H. Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Rat für allerlei Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nimm-lies.de/?p=18303</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ausschnitte aus &#8222;Guter Rat für allerlei Leute&#8220;, wo Spurgeon zum Schluss des Buches das auflistet, was er sich nicht wünscht: &#8222;Wenn es anderen Leuten gleich wäre und ich alles so haben könnte, wie ich es möchte, so wünschte ich mir nicht, dass mein argloses Buch&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/was-ich-mir-nicht-wuensche-von-c-h-spurgeon/18303">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/was-ich-mir-nicht-wuensche-von-c-h-spurgeon/18303">Was ich mir nicht wünsche von C.H. Spurgeon</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ausschnitte aus<a href="https://info2.sermon-online.com/german/CharlesHaddonSpurgeon/Guter_Rat_Fuer_Allerlei_Leute_2015.pdf"> &#8222;Guter Rat für allerlei Leute&#8220;</a>, wo Spurgeon zum Schluss des Buches das auflistet, was er sich nicht wünscht:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wenn es anderen Leuten gleich wäre und ich alles so haben könnte, wie ich es möchte, so wünschte ich mir nicht, dass mein argloses Buch von Kritikern verrissen würde, die nicht einmal die Ehrlichkeit gehabt haben, es zu lesen, sondern die sich ihr Urteil schon vorher gebildet haben, wie Simon der Einfältige es tat, als er zum Geschworenen gewählt wurde. (…)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich wählen könnte, so wünschte ich nicht, dass mir ein halbes Dutzend Seiten aus diesem Buch als Einwickelpapier um die Butter ins Haus gebracht würden. Sehr unwahrscheinlich ist es allerdings nicht, und so muss ich schon damit vorliebnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nicht mit zwei alten Gäulen pflügen, die eine Gelenkentzündung an den Beinen haben und kurzatmig sind und überhaupt nicht mehr zur Arbeit taugen(…)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünschte mir nicht, eine Kuh mit einem Stutzschwanz in der Sommerzeit zu sein oder ein Knecht mit einem halben Dutzend Herren oder ein Prediger mit ungehobelten Tyrannen als Diakonen(…)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte kein Hund sein mit einem Blecheimer am Schwanz oder kein Wurm am Angelhaken oder kein Mann mit einem zänkischen Weib als Frau. Ich habe durchaus keine Lust, in den Rachen eines Krokodils oder in die Hände der Anwälte zu fallen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nicht taub werden vom Tratsch der Nachbarschaft und nicht zu Tode gequält werden vom Zeitschriftenwerber, der mir ein Abonnement aufdrängen will, das ohne Ende fortbesteht wie die Schulden eines alten Trunkenboldes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch möchte ich nicht im Dienst bei einem Geizhals sein oder Arbeiter bei einem Brummbär oder Lakai bei einem Angeber oder Schmarotzer bei einem reichen Tollkopf. Ich möchte nicht Armengeld beantragen müssen.(…) </p>



<span id="more-18303"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nicht mit dem Hut in der Hand umhergehen, um zu betteln, oder Geld borgen oder ein Tagedieb sein oder wie ein Mensch leben, dem man alles aufladen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So übel es mir geht, habe ich doch keine Lust, mich zu verändern, wenn ich nicht bestimmt weiß, dass ich mich dadurch verbessern werde. (…)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch möchte ich nicht Lehrer bei verzogenen Kindern oder ein von Hunden geplagter Ochse oder eine Henne sein, die Enten ausgebrütet hat. Noch schlimmer dran ist freilich ein Prediger, der schläfrige Zuhörer hat; er jagt mit toten Hunden und fährt mit hölzernen Pferden. Man könnte ebenso gut mit schlafenden Rindern wie mit schlafenden Menschen Gottesdienst halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nicht zur Fußmatte oder zum Putztuch werden oder mich zu schmutzigen Dingen hergeben, um mich bei großen Leuten beliebt zu machen. Es lüge, wer will, ich habe lieber die Wahrheit auf meiner Seite, auch wenn ich barfuß gehen muss. Unabhängigkeit und ein gutes Gewissen bei Salz und Brot sind besser als Sklaverei und Sünde bei Braten und Konfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte kein allgemeiner Packesel sein. Ich möchte nicht wie eine Gans gerupft werden und kein Aktienbesitzer sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte keine Orte besuchen, an denen ich nicht gern würde sterben wollen; auch wäre es mir nicht möglich zu leben, ohne eine wohlgegründete Hoffnung für die künftige Welt zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nicht auf einem Pulverfass sitzen und dabei eine Pfeife rauchen, und doch tun das jene, die um ihr Seelenheil völlig unbekümmert sind, während das Leben doch so ungewiss ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Auch möchte ich mir nicht mein Schicksal auf Erden wählen, sondern es Gott überlassen, es für mich zu bestimmen; ich würde mir sonst bei aller meiner Klugheit das Schlimmste aussuchen, während Gottes Wahl immer die beste ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/was-ich-mir-nicht-wuensche-von-c-h-spurgeon/18303">Was ich mir nicht wünsche von C.H. Spurgeon</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/was-ich-mir-nicht-wuensche-von-c-h-spurgeon/18303/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Warum ich bei den Brüdern geblieben bin&#8220; von F.F. Bruce</title>
		<link>https://nimm-lies.de/warum-ich-bei-den-bruedern-geblieben-bin-von-f-f-bruce/17777</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/warum-ich-bei-den-bruedern-geblieben-bin-von-f-f-bruce/17777#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 08:48:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeindebau]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Brüderbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Brüdergemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[F.F. Bruce]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindemitgliedschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nimm-lies.de/?p=17777</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da ich mehr über F.F. Bruce wissen wollte, von dem ich vor kurzem ein Werk vorgestellt habe, bin ich auf eine ihm und seinem Werk geweihte Seite gestoßen. Auf dieser Wiederum fand ich zwei Essays unterschiedlicher Länge, in der Bruce seine Zugehörigkeit zur Brüderbewegung erläutert.&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/warum-ich-bei-den-bruedern-geblieben-bin-von-f-f-bruce/17777">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/warum-ich-bei-den-bruedern-geblieben-bin-von-f-f-bruce/17777">&#8222;Warum ich bei den Brüdern geblieben bin&#8220; von F.F. Bruce</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Da ich mehr über F.F. Bruce wissen wollte, von dem ich vor <a href="https://nimm-lies.de/review-hard-sayings-of-the-bible/17760">kurzem ein Werk </a>vorgestellt habe, bin ich auf eine <a href="https://www.ffbruce.com/">ihm und seinem Werk geweihte Seite</a> gestoßen. Auf dieser Wiederum fand ich zwei Essays unterschiedlicher Länge, in der Bruce <a href="https://www.ffbruce.com/who-are-the-bretheren/">seine Zugehörigkeit zur Brüderbewegung erläutert.</a> Der kürzere Essay mit dem Titel &#8222;Warum ich bei den Brüdern geblieben bin&#8220; sprach mir ganz aus dem Herzen. Regelmäßig tritt auch an mich die Frage heran, warum ich eine Evangeliums-Christen-Baptisten Gemeinde besuche. Wie Bruce brachte mich die Frage in Schwierigkeiten, nicht weil die Frage an sich schwer zu beantworten ist, sondern weil ich nichts so recht damit anfangen kann und mich etwa dafür rechtfertigen müsste, so als wären die Evangeliums-Christen außerhalb der christlichen Orthodoxie. Bruce Statement hilft mir konkreter zu antworten, auch wenn natürlich die Brüderbewegung nicht vollständig mit den Evangeliums-Christen zu vergleichen ist, und ich mir wünschen würde, dass meine Ortsgemeinde den ersten von Bruce genannten Aspekt mehr leben würde. Der zweite Aspekt wird in Gemeinden &#8222;unseres Musters&#8220; aber wirklich so gelebt, wie Bruce es in den britischen Brüdergemeinen erlebt hat. Ich übersetze den Text &#8222;Why I have stayed with the Brethren&#8220; vollständig:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Obwohl mir diese Frage von Zeit zu Zeit gestellt wird, fällt es mir schwer, sie zu beantworten, weil ich Zweifel an ihren Implikationen habe. Kirchlich gesprochen gehöre ich (1) zur universalen Kirche und (2) zur örtlichen Gemeinde, die sich in der Crescent Road in Stockport trifft; und kirchlich gesprochen gehöre ich zu nichts anderem. Die einzige Alternative zur Zugehörigkeit zur universalen Kirche wäre, den einst überlieferten Glauben zu verleugnen; und wenn man mich fragt, warum ich in der Gemeinde an der Crescent Road in Stockport bleibe, muss meine Antwort lauten: „Wenn du diese Gemeinde kennen würdest, müsstest du gar nicht fragen, warum ich bleibe!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin seit fünf bis sechs Jahren Mitglied der Gemeinde an der Crescent Road, aber ich gehöre seit vielen Jahren bereits Gemeinden desselben allgemeinen Musters an. Und wenn Leute mich fragen: „Warum bleibst du bei den Brüdern?“, meinen sie damit: „Warum bleibst du bei Gemeinden dieses besonderen Musters?“ Und dann muss ich nach einer Antwort suchen, denn es ist mir nie in den Sinn gekommen, eine Mitgliedschaft in einer Gemeinde mit einem anderen Muster zu suchen. Zweifellos spielt dabei auch eine gewisse Trägheit eine Rolle; Menschen neigen dazu, in der Gemeindegemeinschaft zu bleiben, in der sie begonnen haben, es sei denn, sie haben einen zwingenden Grund, zu wechseln – und einen solchen Grund habe ich nie bewusst verspürt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wenn ich über die Sache nachdenke, entdecke ich einige positive Gründe, zu bleiben, und ich kann zwei davon nennen, die in meinen Augen erhebliches Gewicht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eine Grund ist, dass ich in diesen Gemeinden dazu ermutigt werde, meine Zugehörigkeit zur universalen Kirche anzuerkennen. Es wird mir nie suggeriert, dass „unsere Denomination“ oder „unser Kreis von Versammlungen“ einen besonderen Anspruch auf meine Loyalität hätte – jenseits des Anspruchs, an dem meine Mitgeschwister weltweit teilhaben. Hier finde ich einen Rahmen, in dem echte christliche Einheit aufrichtig und vorbehaltlos gelebt werden kann. Zu einer Gemeinde dieses Musters dürfen alle Gläubigen an unseren Herrn kommen und dürfen sicher sein, um Seinetwillen willkommen zu sein; und es wäre mir unerträglich, einer Gemeinde anzugehören, die nicht alle aufnimmt, die Christus aufgenommen hat. Aus einer Gemeinde dieses Musters heraus kann ich Gemeinschaft mit allen Gläubigen an unserem Herrn haben, ohne irgendeinen „konfessionellen Grundsatz“ zu kompromittieren – denn in einer solchen Gemeinde gibt es keine konfessionellen Grundsätze, die man kompromittieren könnte. Vor dem Hintergrund meiner weiten Erfahrung mit gelegentlicher Gemeinschaft in Gemeinden unterschiedlichster Ausprägung ruht meine Überzeugung darin, dass eine Gemeinde dieses Musters für mich die richtige ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der andere positive Grund ist, dass ich in diesen Gemeinden eine Atmosphäre geistlicher und intellektueller Freiheit gefunden habe, die mir so angenehm und geradezu belebend erscheint, dass ich bezweifle, ob sie anderswo ihresgleichen fände. Ich weiß auch, dass diese Erfahrung nicht nur mir eigen ist, oder nur den Gemeinden, denen ich im Laufe der Jahre glücklicherweise angehören durfte. In einem Brief, den er 1961 als Vorsitzender des Komitees an die Mitglieder der „Young Men’s Bible Teaching Conference“ sandte, schrieb Dr. W. M. Capper: „Eines der Dinge, die viele von uns zu den Christlichen Brüdern hinzieht, ist ihre Weite – nicht ihre Enge.“ Mit angemessener Zurückhaltung hinsichtlich der Verwendung des Begriffs „die Christlichen Brüder“ sage ich zu diesen Worten: Amen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/warum-ich-bei-den-bruedern-geblieben-bin-von-f-f-bruce/17777">&#8222;Warum ich bei den Brüdern geblieben bin&#8220; von F.F. Bruce</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/warum-ich-bei-den-bruedern-geblieben-bin-von-f-f-bruce/17777/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Georg Müller liest die Bibel und trifft auf die Erwählungslehre</title>
		<link>https://nimm-lies.de/georg-mueller-liest-die-bibel-und-trifft-auf-die-erwaehlungslehre/15957</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/georg-mueller-liest-die-bibel-und-trifft-auf-die-erwaehlungslehre/15957#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 20:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Erwählung]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Heil]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nimm-lies.de/?p=15957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Georg Müllers Autobiographie ist ein wirklich monumentales Werk. Leider ist auf deutsch nur ein Teil übersetzt worden, aber durchaus so viel, dass man einen Einblick in das Denken dieses Mannes bekommt, der prägend ist für das Denken der Brüdergemeinden bis heute ist. Müller gewährt Einblicke&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/georg-mueller-liest-die-bibel-und-trifft-auf-die-erwaehlungslehre/15957">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/georg-mueller-liest-die-bibel-und-trifft-auf-die-erwaehlungslehre/15957">Georg Müller liest die Bibel und trifft auf die Erwählungslehre</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Georg Müllers Autobiographie ist ein wirklich monumentales Werk. Leider ist auf deutsch nur ein Teil übersetzt worden, aber durchaus so viel, dass man einen Einblick in das Denken dieses Mannes bekommt, der prägend ist für das Denken der Brüdergemeinden bis heute ist. Müller gewährt Einblicke wie die entstehende Brüderbewegung auf Praktiken wie des &#8222;unbezahlten&#8220; Predigtdienstes oder der &#8222;Führung beim Predigen&#8220; gekommen ist. Punkte die in vielen Gemeinden bis heute relevant sind. Persönlich schwanke ich zwischen Bewunderung und Irritation, wenn ich Müllers Biographie lese. So gebe ich Müller z.B. Recht wenn er die Auswüchse einer verstaatlichen oder staatsnahen Kirche gründlich und treffend kritisiert. Wie er aber das Gegenstück realisiert hat, wirkt manchmal allzu willkürlich. Es will einem scheinen, dass Auswüchse der Brüderbewegung, an denen sie heute krankt (unendliche Streitigkeiten, Zersplitterung und eine gewisse Lehrfeindlichkeit) schon bei ihren Vätern ihre Keime hatten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch kann uns Müller in vielen Dingen als Beispiel dienen, so in seiner Bereitschaft, sich von Gottes Wort formen zu lassen. Er war ein Treuer Knecht unseres Herrn! Er schreibt, wie er einige seiner Positionen fundamental  überdenken musste, als er tiefer in Gottes Wort einstieg. Das Buch <a href="file:///C:/Users/pauli/Desktop/_german_GeorgMuellerWaisenhausleiter_Und_Der_Himmlische_Vater_Ernaehrt_Sie_Doch_1999.pdf"> &#8222;Und der himmlische Vater ernährt sie doch&#8220;</a> kann man auch kostenfrei im Web lesen. Das nächste Beispiel zeigt vielleicht recht gut, wie einerseits die Kommentar-Feindlichkeit etwas anmaßendes an sich hat. Man muss fast an das Zitat von Spurgeon denken, als er einst sagte, wie seltsam es doch wäre, dass ausgerechnet die Menschen, die so viel Wert darauf legen, wie viel der Heilige Geist ihnen offenbart hat, so gering davon denken, was der Heilige Geist anderen offenbart hat. (<a href="http://www.romans45.org/spurgeon/misc/c&amp;cl1.htm">aus &#8222;A Chat about Commentaries&#8220;, ab Zeile 9</a>). Doch dann kommt Punkt 2 und 3 und 4 die jeden ernsthaften Christen ermutigen fleißig in der eigenen Bibel zu lesen und erneut bestätigen, dass ein ernsthaftes Bibellesen nicht ohne Frucht bleiben wird. Im späteren Verlauf berichtet er auch wie sich seine Haltung zur Missionsarbeit (von Organisation zur individuellen geistgeführten Berufung), zur Endzeit (vom Optimismus zum Pessimismus) und zur Taufe (von Kinds- zur Glaubenstaufe) geändert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;1.) Nur das Wort Gottes kann unser Maßstab für die Beurteilung geistlicher Dinge sein; es kann uns nur durch den Heiligen Geist erklärt werden, der in unserer Zeit genauso wie zu allen Zeiten der Lehrer seines Volkes ist. Und nur der Heilige Geist kann uns unseren natürlichen Zustand zeigen, kann uns klarmachen, wie sehr wir einen Erlöser brauchen, kann uns befähigen, an Christus zu glauben, kann uns die Heilige Schrift erklären und beim Predigen beistehen usw. Dass ich ganz besonders den letzten Punkt verstand, war für mich von großer Bedeutung. Denn der Herr half mir, dies durch ein Experiment zu testen, indem ich alle Kommentare und fast jedes andere Buch zur Seite legte und nur das Wort Gottes las und studierte. Das Ergebnis war, dass ich an dem ersten Abend, an dem ich mich zu Gebet und Nachdenken über die Heilige Schrift in mein Zimmer zurückzog, in wenigen Stunden mehr lernte als bisher in vielen Monaten des Studiums. Aber der eigentliche Unterschied war, dass ich, indem ich dies tat, wirkliche Festigkeit für<br>meine Seele erhielt. <br>2.) Vor dieser Zeit hatte ich mich sehr gegen die Lehre der Erwählung und der bis zum Ende bewahrenden Gnade gewehrt &#8211; so sehr. dass ich noch wenige Tage nach meiner Ankunft in Teignmouth die Erwählung eine teuflische Lehre genannt habe. Aber nun wurde ich dahin geführt, diese kostbaren Wahrheiten durch das Wort Gottes zu untersuchen. Ich las das Neue Testament von Anfang an durch und achtete besonders auf alles, was mit diesen Lehren zu tun hatte. Zu meinem großen Erstaunen fand ich, dass jene Stellen, die über Erwählung und Bewahrung reden, etwaviermal so häufig sind wie jene, die scheinbar gegen diese Wahrheiten reden. Und wenig später, als ich auch diese Stellen näher untersucht und verstanden hatte, halfen auch sie mir in der Bestätigung dieser beiden Lehren&#8230;.&#8220;</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/georg-mueller-liest-die-bibel-und-trifft-auf-die-erwaehlungslehre/15957">Georg Müller liest die Bibel und trifft auf die Erwählungslehre</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/georg-mueller-liest-die-bibel-und-trifft-auf-die-erwaehlungslehre/15957/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Das Gericht über Gott&#8220; &#8211; von John Stott</title>
		<link>https://nimm-lies.de/das-gericht-ueber-gott-von-john-stott/14912</link>
					<comments>https://nimm-lies.de/das-gericht-ueber-gott-von-john-stott/14912#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sergej Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 14:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Leiden]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nimm-lies.de/?p=14912</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dem umfassenden und ausgezeichneten Werk &#8222;Das Kreuz&#8220; schreibt John Stott darüber, was er als &#8222;das größte und herrlichste aller Themen&#8220; bezeichnet. Das Buch betrachtet weit mehr als den Aspekt des Sühnetodes, auch wenn das eine zentrale Stellung einnimmt. Scott schafft es vor den Leser&#8230; <a class="read-more" href="https://nimm-lies.de/das-gericht-ueber-gott-von-john-stott/14912">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/das-gericht-ueber-gott-von-john-stott/14912">&#8222;Das Gericht über Gott&#8220; &#8211; von John Stott</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-image is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://www.scm-shop.de/media/catalog/product/cache/1/image/600x/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/3/3/331090000.jpg" alt=""/></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">In dem umfassenden und ausgezeichneten Werk <a href="https://www.scm-shop.de/das-kreuz-57048.html?gclid=CjwKCAjw8JKbBhBYEiwAs3sxNwPmPHUOmgNpbL1Rb9yeWG4NN-0lZkCZGpLPNKZszF0UbBHDDzx9phoCaRwQAvD_BwE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Das Kreuz&#8220;</a> schreibt John Stott darüber, was er als &#8222;das größte und herrlichste aller Themen&#8220; bezeichnet. Das Buch betrachtet weit mehr als den Aspekt des Sühnetodes, auch wenn das eine zentrale Stellung einnimmt. Scott schafft es vor den Leser allgemeinverständlich verschiedene Aspekte des Kreuzes Christi zu zeigen, die Bedeutung des Kreuzes für die Verkündigung, für unser Gottesbild, als Wirkung für unsere Heiligung und dem Sieg über dem Bösen, aber auch als Antwort auf ungelöste Fragen nach dem Leid, die Stott zu Ende seines Werkes betrachtet  Hier findet sich die Kurzgeschichte &#8222;das Lange Schweigen&#8220;. An dieser Stelle ist keine Quelle angegeben und ich konnte auch in der englischen Fassung keinen Ursprung ausmachen, nehme also an, dass diese lesenswerte Kurzgeschichte von John Stott selbst stammt (ich hoffe der Verlag verzeiht mir ein etwas zu großes Zitat): </p>



<span id="more-14912"></span>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Am Ende der Zeit standen Milliarden Menschen verstreut auf einer großen Ebene vor Gottes Thron. </p><p>Die meisten wichen vor dem gleißenden Licht vor ihnen zurück. Ein paar Gruppen jedoch, die weit vorne standen, redeten hitzig miteinander &#8211; nicht voll unterwürfiger Beschämung, sondern voller Streitlust. &#8222;Kann Gott uns verurteilen? Was weiß er denn vom Leiden?&#8220;, begehrte eine vorwitzige junge Brünette auf. Sie riss sich einen Ärmel auf und zeigte eine eintätowierte Nummer aus einem Nazi-Konzentrationslager vor. &#8222;Wir haben Schrecken erduldet&#8230;Schläge&#8230;Folter&#8230;Tod&#8220;</p><p>In einer anderen Gruppe schob ein schwarzer Junge seinen Kragen herunter. &#8222;Und das hier?&#8220;, fragte er und zeigte eine hässliche Strieme von einem Strick vor. &#8222;Gelyncht&#8230; für kein anderes Verbrechen, als dass ich schwarz bin!&#8220;</p><p>IN einer anderen Gruppe stand ein schwangeres Schulmädchen mit verdrossenen Augen. &#8222;Warum sollte ich leiden&#8220;, murmelte sie. &#8220; Es war nicht meine Schuld.&#8220; </p><p>Weit über die Ebene verstreut standen Hunderte solcher Gruppen. Alle hatten eine Klage gegen Gott vorzubringen für das Böse und das Leiden, das er in der Welt zuließ. Schön für Gott, dass er im Himmel lebte, wo alles lieblich und voller Licht war, wo es kein Weinen gab und keine Angst, keinen Hunger und keinen Hass. Was wusste denn Gott von all dem, was die Menschen in dieser Welt zu erdulden gezwungen gewesen waren? Gott führt ja ein ziemlich behütetes Leben, sagten sie.</p><p>So schickte jede dieser Gruppen ihren Anführer vor, den sie auswählten, weil er am meisten erlitten hatte. Ein Jude, ein Schwarzer, ein Mensch aus Hiroshima, einer, der durch Arthritis furchtbar entstellt war, ein Contergan-Kind. In der Mitte der Ebene berieten sie miteinander. Schließlich waren sie bereit, ihre Argumentation vorzutragen. Sie war ziemlich clever. </p><p>Ehe Gott qualifiziert war, als ihr Richter aufzutreten, musste er erdulden, was sie erduldet hatten. Ihre Entscheidung war, dass Gott zu einem Leben auf der Erde verurteilt werden sollte &#8211; als Mensch! &#8222;Er soll als Jude geboren werden. Die Legitimität seiner Herkunft soll im Zweifel stehen. Gebt ihm etwas zu tun, was so schwer ist, dass selbst seine Familie ihn für verrückt halten wird, wenn er es versucht. ER soll von seinen engsten Freunden verraten werden. Dann soll er aufgrund falscher Anklagen vor einem voreingenommenen Gericht angeklagt und von einem feigen Richter verurteilt werden. Er soll gefoltert werden. Zuletzt soll er sehen, was es heißt, schrecklich allein zu sein. Dann soll er sterben. Und zwar soll er so sterben, dass kein Zweifel daran bestehen kann, dass er gestorben ist. Es soll eine große Schar von Zeugen dabei sein, die es bestätigen kann.&#8220; </p><p>Während jeder Anführer seinen Teil zu dem Urteil beitrug, erhob sich aus dem Gedränge der versammelten Menschen ein lautes, zustimmendes Gemurmel. </p><p>Und als der Letzte mit der Verkündigung seines Urteils fertig war, trat ein langes Schweigen ein. Niemand sagte mehr ein Wort. Niemand rührte sich. Denn plötzlich wussten alle, dass das Urteil an Gott bereits vollstreckt worden war.</p><cite>John Stott: Das Kreuz (S. 435f.)</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nimm-lies.de/das-gericht-ueber-gott-von-john-stott/14912">&#8222;Das Gericht über Gott&#8220; &#8211; von John Stott</a> erschien zuerst auf <a href="https://nimm-lies.de">NIMM und LIES</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nimm-lies.de/das-gericht-ueber-gott-von-john-stott/14912/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
