Alle Artikel mit dem Schlagwort “James I. Packer

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Tipp: Christliche Denker für eine neue Generation

Gilbert K. Chesterton für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 5)Hanniel Strebel hat bereits vor einigen Jahren bei ceBooks.de fünf kurze ebooks über Christliche Denker verfasst. Leider bin ich erst vor kurzem dazu gekommen diese zu lesen.  Chesterton, C.S. Lewis, Packer, Schaeffer und Solschenizyn werden in Leben, Werk und Denken mit je ca. 10.000 Wörtern eingeführt. Das ist die perfekte Länge um einen Startpunkt in die meist kaum zu überschauende Schreibleistung der Denker zu bekommen. Meine persönliche Nagelprobe machte ich mit dem Band über C.S. Lewis, da mir seine Werke ebenfalls recht gut bekannt waren, ich aber gleichzeitig kaum etwas über den Mann C.S. Lewis wusste.J. I. Packer für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 4)

Sehr positiv fand ich die Herangehensweise des Autors, dass man Leben und Denken insbesondere bei Christen nie trennen kann. Zusätzlich überrascht Hanniel immer wieder mit einem sehr persönlichen und dabei wärmenden Zugang, der vor allem jungen Leuten den Einstieg in diese Literatur erleichtern kann. Beeindruckend ist zudem, dass deutlich wird, dass sich Hanniel sehr intensiv und tiefgründig sowohl mit dem Werk wie mit dem Leben von C.S. Lewis auseinandergesetzt hat und aus einer Vielzahl von Werken ausführlich zitiert. Hanniel versucht zudem aufzuzeigen, warum Lewis auch Alexander Solschenizyn für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 3)heute noch aktuell ist, dies geschieht indem einzelne Impulse im Werk intensiver untersucht werden. Ich teile Hanniels Position, dass dies bei Lewis insbesondere bei „The Abolition of Man“, der Fall ist, ein Buch dass mich bereits als Schüler tief traf!

Der Band über C.S. Lewis gefiel mir so gut, dass ich gleich zu weiteren griff, und Chesterton sowie Packer in einem Zug verschlang. Aktuell lese ich den Band über Schaeffer und bin schon gespannt auf Solschenizyn.

Zu den einzelnen Bänden: Es gelingt dem Autor das komplexe, schwer zu systematisierende Denken Francis Schaeffer für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 2)Chestertons zu entwirren.  Das Lesen dieses Bandes weckte in mir die Lust Chesterton auch als Biograph kennenzulernen (z. B. schrieb Chesterton eine umfangreiche Biographie über Thomas von  Aquin).  Packer kannte ich bisher nur als Autor von „Gott erkennen“ und war überrascht in ihm einen derart tiefgründigen Denker kennenzulernen. Und schließlich: Schaeffer ist mehr als l’Abri.

10.000 Wörter ist eine gute Länge um an einem Abend bei einigen Tassen Tee durchzukommen,C. S. Lewis für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 1) oder in einem Wartezimmer,  oder auch bei zweieinhalb Mittagspausen. Eine Ideale Länge um sich schnell einen kompakten aber doch weitreichenden Überblick zu verschaffen. Viele Stellen lesen sich wie Wikipedia-Artikel: Einfach verständlich und prall gefüllt mit Inhalt.  Jeder Band ist für 3,99 EUR bei ceBooks.de erhältlich.  Fazit: Unsere Zeit braucht Helden, hier kann man fünf davon kennenlernen!

 

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Tipp: J. I. Packer für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 4)

James I. Packer, geboren 1926, gebürtiger Brite und eingebürgerter Kanadier, darf mit Recht als eine führende Person des Evangelikalismus im 20. Jahrhundert bezeichnet werden. Er gelangte vor allem durch sein Buch „Gott erkennen“ (engl. „Knowing God“) zu großer Bekanntheit. Vor kurzem verabschiedete sich der 90-Jährige von der Öffentlichkeit. Seine tiefe Freude an Christus, sein geradliniger Lebensmarathon und seine erstaunliche schriftliche Hinterlassenschaft sind es wert näher betrachtet zu werden.

Packer weist einer neuen Generation den Weg: Die unermüdliche Betonung der Bedeutung von Jesus‘ stellvertretendem Sühnetod, seine Hochachtung vor der Autorität der Heiligen Schrift und dem Nachdruck auf einer biblisch verstandenen Bedeutung der Heiligung legen den Boden für eine gesunde geistliche Entwicklung für Einzelne, Kirchgemeinden und Gemeindebünde.

In 10‘000 Worten erhältst du in diesem Buch eine Einführung in die Lebensgeschichte und das Werk sowie einige Impulse für das Leben im 21. Jahrhundert.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

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Kapitel 14: Gott, der Richter

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Heute wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf das 14. Kapitel des Buches „Gott erkennen“ von James I. Packer richten. Dieses Kapitel beschreibt Gott als Richter.

Gott wird alle Menschen richten. Er hat ein Anrecht darauf, da er unser Schöpfer ist. Seine Autorität ist so groß, dass er seine Macht mit niemand anderem zu teilen braucht. Gott ist Legislative und Judikative in einer Person. Zudem hat Gott auch die Weisheit, ein rechtes, wahres und korrektes Urteil zu sprechen und auch die Macht dieses zu vollstrecken. Weiterlesen

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Kapitel 11: Dein Wort ist die Wahrheit

5029_0Heute wollen wir Kap. 11 des Buches besprechen, welches sich mit Gottes Wort befasst. Gott und sein Wort lassen sich nicht trennen, denn nur durch Gottes Selbstoffenbarung lernen wir, wie Gott ist und wie er handelt! Folgerichtig fängt das Evangelium des Johannes mit diesen Worten an: „Im Anfang war das Wort (…) und das Wort war Gott!“

Dies ist bereits das Wunder, dass Gott mit seinen Geschöpfen redet, und dies tut er auf vielerlei Weise. Nämlich  durch Gesetz, Verheißung und Zeugnis. Das bedeutet, dass Gott uns nicht im Unklaren lässt, über seinen Willen, uns Hoffnung gibt ein gottgefälliges Leben zu führen und allen seinen Kindern Beistand verspricht, aber auch seine Offenbarung immer wieder in der Schrift bestätigt. Weiterlesen

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Kapitel 9: Der allein weise Gott

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Weisheit ist die Kompetenz, das beste und höchste Ziel zu erkennen, die Gesinnung es zu erwählen, gepaart mit dem sichersten Mittel es auch zu erreichen. (S.105)

Diese sehr schöne Definition gibt Packer über Weisheit allgemein zu Beginn des neunten Kapitels.

Gott ist jedoch nicht nur weise, sondern auch mächtig, denn „sein ist beides, Weisheit und Macht (Dan.2.20)“. Wir können jedoch oftmals Gottes Weisheit nicht einsehen, da wir diese an unserem Wohlbefinden festmachen. Menschliche Probleme empfinden wir dann als Beweis für Gottes Begrenztheit. Am deutlichsten können wir Gottes Weisheit vor allem an seinem Umgang mit seinem Volk erkennen. Er wurde mit einem charakterschwachen Abraham fertig, so dass dieser schließlich seine Rolle in Gottes Heilspan treu erfüllte. Bei Jakob war er in der Lage ganz andere Medizin anzuwenden. Auch diesen führte er zum Segenssieg. Wir sollten schließlich in der Lage sein, Gottes Weisheit in unserem Leben zu erkennen. Mit einer dunklen Zukunft vor uns brauchen wir nicht zu zagen, denn Gott weiß ganz genau, was uns zum Besten dienen wird, wenn wir uns nur an Ihn klammern wollen.

Paulus ist uns hier ein großes Vorbild. Denn welche anderen Gründe auch immer hinter den Schwierigkeiten stecken, die ein Christ erleben wird (…), jedes Leid hat zumindest das eine Ziel, für das auch Paulus seinen Pfahl im Fleisch erduldete: Sie wurden uns gegeben, um uns demütig zu machen, und wir in dieser Lage die Kraft Christi in unserem irdischen Leben bezeugen. (S.116)

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Kapitel 8: Die Majestät Gottes

5029_0Wir sind moderne Menschen, und der moderne Mensch – der doch so sehr von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt ist – hat für gewöhnlich ein sehr kleines Bild von Gott. Wenn der normale Kirchgänger das Wort Gott gebraucht, denkt er meist nicht an die göttliche Majestät – von den übrigen Menschen ganz zu schweigen.

Die Majestät Gottes ist ein Thema, bei dem man von zwei Seiten vom Hocker fallen kann. Entweder, wie das Zitat (S. 96) oben zeigt, hat man ein kleines Bild von Gott, so dass man denkt, Gott kümmere sich nicht um die Sorgen, Probleme, Leiden eines Menschen. Dies sieht praktisch so aus, dass man auch als Gläubiger an dem ein oder anderen Problem fast zu Grunde geht, weil man einfach nicht auf die Idee kommt, Gott um Hilfe zu fragen. Oder man stellt sich Gott als so majestätisch vor, dass man keinen persönlichen Gott mehr erkennen kann.

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Kapitel 7: Der unveränderliche Gott

5029_0Kapitel sieben stellt den Anfang des zweiten Teiles des Buches Gott erkennen von James I. Packer dar. Teil II beschäftigt sich mit den Eigenschaften Gottes. Interessanterweise hat Packer als erste Eigenschaft die Unveränderlichkeit Gottes gewählt. Davon handelt Kapitel sieben.

Die Anwendung aus der Lehre der Unveränderlichkeit Gottes ist, dass diese der Berührungspunkt ist, in welchem das Leben der Gläubigen unserer Zeit identisch ist mit dem Leben der Gläubigen des AT und NT. So können wir zwar wenig mit dem Nomaden Jakob oder dem Hirten David anfangen, wenn wir nur ihre Kultur sehen. Sehen wir jedoch ihren Glauben, dürfen wir getrost sein, sie glaubten an den Gott, an den auch wir glauben (S.90):

In 2. Mose 3 gibt Gott sich gegenüber Mose, als der „ICH BIN, DER ICH BIN“ zu erkennen – ein Begriff, der in der Bibel abgekürzt als JAHWE (der HERR) wiedergegeben wird. Dieser Name ist keine Beschreibung Gottes, sondern vielmehr eine Darstellung seiner Selbstexistenz und seiner ewigen Unveränderlichkeit.

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Kapitel 6: Er wird Zeugnis geben

5029_0Heute wollen wir Kapitel sechs des Buches Gott erkennen besprechen. Es schließt den ersten Teil des Buches „Erkenne den Herrn“ ab.  Diese sechs Kapitel haben einen Überblick über das Thema „Gott“ gegeben, sowie die Bedeutung der Erkenntnis Gottes abgesteckt. Zuletzt wurden die drei Persönlichkeiten der Dreieinigkeit analysiert. Kapitel sechs rundet somit mit der Betrachtung über den Heiligen Geist, den ersten Teil des Buches ab.

Packer stellt vollkommen korrekt fest, dass „die Lehre vom Heiligen Geist das Aschenputtel der christlichen Lehre“ sei (S.79),“Nur wenige scheinen sich für sie zu interessieren„. In der Kirche wird viel über das Werk und die Person Christi geredet, doch die Person und das Werk des Heiligen Geistes wird weitgehend ignoriert. Dabei ist das Werk des Heiligen Geistes von elementarer Bedeutung.

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Kapitel 5: Der inkarnierte Gott

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Heute sind wir bereits beim fünften Kapitel des Buches „Gott erkennen“ von James I. Packer. In diesem Kapitel beschäftigt sich der Autor mit der Inkarnation Gottes: Der Fleischwerdung bzw. Menschwerdung Gottes. Als Einstieg in das Thema wählt der Autor die Schwierigkeiten der Menschen an die Wunder der Bibel zu glauben. Dabei muss man nur von einem einzigen Wunder überzeugt sein, dann wird man als Schlussfolgerung alle anderen Wunder annehmen. Wer verstehen kann, dass die „zweite Person der Gottheit zum zweiten Adam wurde“ (S. 60), bei dem lösen sich alle anderen Schwierigkeiten auf.

Im weiteren Verlauf des Kapitels geht Packer auf verschiedene Aspekte der Menschwerdung ein. Besonders gelungen fand ich die Auslegung zu Johannes 1,1-18 (S. 63 – 65). Packer zeigt auf, dass Johannes eine ganz klare Beweisführung führt, dass Jesus Christus wahrer Gott ist: Weiterlesen

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Kapitel 4: Der einzig wahre Gott

5029_0Wir wollen heute das vierte Kapitel des Buches „Gott erkennen“ von James I. Packer betrachten. Ich denke, wer noch mit einsteigen möchte, wird noch bis Kapitel sechs gute Möglichkeiten haben. Da die ersten sechs Kapitel die Grundlage für das ganze Buch darstellen. Somit besprechen Sie die grundlegenden Elemente des Wesens Gottes.

Ich persönlich muss zugeben, dass ich von Kapitel zu Kapitel ehrfürchtiger vor unserem HERRN werde. Ich glaube, die alten Israelis taten recht mit ihrer Ehrfurcht davor, den Namen Gottes in irgendeiner unehrenhaften Weise auszusprechen.

In Kapitel vier analysiert der Autor das zweite Gebot: „Du sollst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas droben im Himmel oder unten auf der Erde oder im Meer. Du sollst dich auf keinen Fall vor ihnen niederwerfen oder sie anbeten! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott“ ( 2. Mo 20,4-5). Weiterlesen