Ein Schwerpunkt-Thema für NIMM-LIES soll dieses Jahr die Bibel sein! 2020 gab Thomas Schirrmacher ein Interview mit dem Pro-Medien-Magazin, in dem er mangelnde Bibelkenntnis als größte Bedrohung für das Christentum ausmachte. Er sagt:
„Die größte Bedrohung ist, dass die Bibelkenntnis abnimmt. Es geht dabei (…) um das Bibelwissen als Grundlage der zentralen Wahrheiten des Christentums.“
Schirrmacher hat völlig recht. Ständig bewegen die Christenheit – ob nun konservativ oder liberal – andere Themen. Heute mag es das Thema geistlicher Missbrauch sein. Viel wird darüber gesprochen. Kürzlich las ich einen Blog, der sich vor allem daran abarbeitet, dass der Hebräerbrief für sich genommen bereits als geistlicher Missbrauch verstanden werden müsse.
Selten war es wohl so unpopulär, die Bibel zu kennen, obwohl es gleichzeitig noch nie so einfach war, sich Bibelkenntnisse anzueignen. Deswegen möchte ich mich für NIMM-LIES in diesem Jahr verstärkt mit dem „Buch der Bücher“ beschäftigen. Wenn ich nur einen unserer Leser dazu bringen kann, mehr in der Bibel zu lesen, habe ich einen großen Sieg errungen.
Heute möchte ich darauf blicken, welchen Wert die Bibel in unseren Versammlungen und Gottesdiensten besitzt.
Es gäbe eine sehr einfache Möglichkeit, dem Wort Gottes in unseren Gottesdiensten mehr Priorität zu verleihen: Das Wort Gottes würde bereits dadurch in der Gemeinde geehrt werden, wenn man es im Gottesdienst öffentlich vorlesen würde. Ich habe das z. B. im Metropolitan Tabernacle in London erlebt. In jedem Gottesdienst wird dort jeweils ein Kapitel aus einem der Evangelien vorgelesen. In manchen Gemeinden erheben sich die Zuhörer sogar zum Hören des Wortes, weil man ihm diese Autorität zusprechen möchte. Das ist eindrücklich.
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Ich fragte Egelkraut damals, was sein Lieblingsbuch neben der Bibel wäre und er nannte mir einen damals gänzlich unbekannten Titel: 

