Alle Artikel in der Kategorie “Allgemein”

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Neues Design mit bewährtem Inhalt

Dem aufmerksamen Besucher dieser Seite ist mit Sicherheit nicht entgangen (RSS-Feed-Leser sollten die Seite jetzt auch mal direkt aufrufen), dass ich in letzter Zeit an dem Aussehen des Blogs gearbeitet habe. Ich hoffe, dass den meisten das minimalstische Design gefällt und die Orientierung auf dem Blog erleichtert. Doch ist dies nicht die letzte Änderung. Es wird sich noch einiges tun. Wiederkommen lohnt sich. Aber auch inhaltlich hat sich in letzter Zeit einiges getan. Wenn hier früher hauptsächlich Rezension erschienen sind, sind in letzter Zeit einige Interviews dazugekommen. Außerdem wird vermehrt auf aktuelle Entwicklungen rund ums Büchermachen und Bücherlesen hingewiesen. Abgerundet wird das Angebot auf dieser Seite mit in unregelmäßigen Abständen erscheinenden Blognews. Dabei verlinken wir auf andere Blogs und Internetseiten.

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Kinder lehren

Wer des englischen mächtig ist, dem sei ein sehr interessanter Artikel empfohlen. Es geht darum, wie wir unseren Kindern das richtige Haushalten mit dem Geld beibringen können. Zwei Fragen sind dabei von entscheidender Bedeutung:

  1. Wie viel Geld darf mein Kind bekommen?
  2. Wie bringe ich es meinem Kind schon von früh auf bei, das Geld zu Gottes Ehren einzusetzen?

T. Challies stellt ein Buch vor, das sich mit diesem Thema beschäftigt: Familiy Money Matters von John Temple (http://dayonebookstore.com/index.php?_a=viewProd&productId=4727). Die Frage nach dem „Wie viel“ wird ausreichend behandelt, wohingegen die zweite eher in den Hintergrund rückt (zumindest bei der Buchvorstellung).

Es wird eine Tabelle vorgestellt nach der die „Lohnauszahlung“ erfolgen sollte.

 

Gerechnet wird in „Units“ – also Einheiten. Es liegt im Ermessen der Eltern für „1 Unit“ 5 Euro anzusetzten oder eben 10. Wichtig ist, dass das Taschengeld – und auch die Verantwortung – von Jahr zu Jahr steigt (+15% /Jahr). Gleichzeitig wird auch die Inflation mitberücksichtigt (+5%). Sie ist für deutsche Maßstäbe etwas zu hoch und sollte zwischen 2-3% liegen.

Beispiel: Angenommen, eine Familie hat zwei Kinder mit 4 und 11. Im „Anfangsjahr“ bekommt das Vierjährige „1 Unit“, das Elfjährige 2,66 Units (z.B. 5 Euro und 13,3 Euro pro Monat/Woche). Im nächsten Jahr bekommt das Fünfjährige 1,21 Units und das Zwölfjährige 3,21 Units (also 6,05 Euro und 16,05 Euro pro Monat/Woche).

Ob es nun das oben genannte Modell ist oder irgendein anderes, wichtig ist eines: Das Kind sollte Geld bekommen und lernen damit umzugehen! Und das ist die eigentliche Aufgabe/Herausforderung für die Eltern.

  • Wir sollten den Kindern von früh auf beibringen von ihrem „Lohn“ bereitwillig einen Teil dem HERRN abzugeben. Dafür eignet sich eher die Auszahlung pro Monat.
  • Ein Teil sollte für spätere Zeiten aufgespart werden (z.B. für Geburtstags-, Weihnachtsgeschenke…) Dieses wird unsere Kinder Weitsicht, Vernunft und Freigiebigkeit lehren.
  • Der Rest sollte in die Spardose. Kinder können sich somit etwas aufsparen, um etwas Größeres zu kaufen. An dieser Stelle sollten wir sie ganz besonders beratend leiten!

Die Eltern haben nicht nur die Pflicht „den Kindern Schätze zu sammeln“ (2Kor 12,14), sondern vor allem sie weise zu machen im Umgang mit dem Geld!

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Spurgeons Autobiografie in 4 Bänden

Am 19. Januar 2011 berichtete ich hier im Blog über die nur antiquarisch erhältliche englische, vierbändige Ausgabe von Spurgeons Autobiografie. Die Beschreibung der Bücher lautete:

Für Spurgeon-Freunde:
Wunderschöne Original-Ausgabe der 4-bändigen Autobiographie, sehr viele Illustrationen, London, Passmore/Alabaster 1899, großes Format, geprägte Einbände 50,00

Meine Bitte an alle Leser war folgende:

Ich hoffe sehr, dass diese 4 Bände noch einige Zeit verfügbar bleiben, damit ich sie bestellen kann, wenn das Kleingeld zusammen ist. Also bitte, bitte nicht kaufen. Ok?

Mit Enttäuschung stellte ich später fest, dass sie verkauft worden ist.

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Nur noch 5 Tage: Jonathan Edwards kommt

Regelmäßig durchstöbere ich die Homepages von christlichen Verlagen, um nach interessanten Neuigkeiten Ausschau zu halten. Die Eigenschaften der alten Griechen stecken wohl auch in den Menschen des Internetzeitalters.

Hier ist eine gute Neuigkeit: In wenigen Tagen erscheint die Biografie von Jonathan Edwards endlich auf Deutsch. Peter hat bereits auf diese Neuerscheinung hingewiesen. Damals hieß es noch, dass die Biografie erst im März erscheinen würde. Und jetzt ist es sogar im Februar schon so weit.

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Vorzüge und Tücken der Auslegungspredigt

In der neuen Ausgabe der „Sword and Trowel“ (02/2010) gibt es einen interessanten Artikel von Peter Masters (ein von mir sehr geschätzter Prediger). Thema: Fortlaufende Auslegungspredigt (consecutive expository preaching). (Wer es original nachlesen möchte.)

Das Thema ist mir wichtig, da es – wie es mir scheint – vielen Gemeinden oft an vernünftiger, gründlicher Auslegungspredigt mangelt. Doch auch diese Predigtart sollte mit Bedacht geschehen. Denn auch sie birgt einige „Gefahren“.

Dieser Beitrag ist eine kurze Zusammenfassung (und teils Übersetzung) dieses Artikels.

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Antichristliche Kalender

Ich zitiere einen etwas längeren Text:

Die EU-Kommission ließ 3.2 Millionen Schülerkalender für fünf Millionen Euro drucken, in denen die christlichen Feiertage wie Weihnachten, Ostern und andere gestrichen wurden. Dafür wurden muslimische und hinduistische Feiertage penibel aufgeführt wie den islamischen Fastenmonat Ramadan, das Lichterfest der Sikhs und Hindus oder auch das chinesische Neujahrsfest und die dafür zentrale Bedeutung des „mythischen Wesens Nian“.

MdEP und ZDK-Mitglied Martin Kastler (CSU) fordert Konsequenzen für die zuständigen Brüsseler Beamten und eine Entschuldigung von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

Das Kolpingwerk Europa hat den Schülerkalender als „inakzeptabel“ kritisiert und werde sich wegen Diskriminierung an den Petitionsausschuß in Straßburg wenden.

Für Prof. Dr. Hubert Gindert vom Forum Deutscher Katholiken ist dieser Kalender ein weiterer Beweis einer zunehmenden Christophobie in Europa: Die Kalender-Initiative der EU-Kommission bestätigt, was der Präsident des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, Erzbischof Fisichella, beklagt: „In Europa nehmen wir auf dramatische Weise eine zunehmende Christianophobie wahr, die sich auch in Ländern mit alter christlicher Tradition zeigt.“ Wir fordern alle auf, derartigen Bestrebungen der EU-Kommission entgegenzutreten, damit Christen im eigenen Land nicht zu Fremden gemacht werden.“

Der „Katholische Laienrat Österreichs“ (KLRÖ) verlangt eine Ergänzungslieferung zum EU-Schülerkalender für alle Adressaten mit Informationen über christliche Feste.

Die EU-Kommission hat sich bei der katholischen Kirche für die Herausgabe entschuldigt, will ihn aber nicht aus dem Verkehr ziehen oder die verteilten Exemplare einsammeln.

Quelle: http://www.zeltmacher-nachrichten.eu

Es ist zwar erschreckend, aber dennoch nicht unerwartet. „Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen“ (Joh 15,20). Es wäre sicherlich gewinnbringend darüber nachzudenken, wie wir diesem begegnen sollen. Evtl. mit „segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen und bittet für die, die euch beleidigen“??? Oder dann doch solchen „entgegentreten“?

Interessant ist auch, dass Christen mittlerweile einen Sinn für „ihr eigenes Land“ bekommen haben. Dabei „haben wir hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“