Alle Artikel in der Kategorie “Leben als Christ

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Buchempfehlung: Lügen, die wir Frauen glauben

256211_z1Kein Buch (speziell für Frauen) hat so viele gute Kritiken von den Kunden der Christlichen Buchhandlung Düren erhalten wie dieses Buch.

Nancy Leigh DeMoss legt ihren Finger in kleine und größere Wunden im Leben vieler Christinnen hinein. Sie schreibt, dass viele christliche Frauen von Lügen geprägt sind. Das ist zuerst mal kein schöner Gedanke. Wer gibt denn gerne zu, dass er einer (oder gar mehrere) Lüge glaubt.

Aber je länger ich das Buch las, desto mehr erkannte ich, wie auch ich (als Mann) an viele der Lügen glaubte. Hier eine kleine Kostprobe der zahlreichen Lügen, die uns in unserem Leben oft lähmen:

„Gott ist genau wie mein Vater“, „Gott ist nicht wirklich ausreichend“, „Ich muss lernen, mich selbst zu lieben“, „Ich kann mein Wesen nicht ändern“, „Äußere Schönheit ist wichtiger als innere“, „Man kann mir nicht zumuten, mit unerfüllten Wünschen zu leben“, „Ich habe keine Zeit, alles zu tun, was ich tun sollte“, „Eine Berufskarriere ist wichtiger und befriedigender als Hausfrau und Mutter zu sein“. Weiterlesen

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Alex & Brett Harris: Start

Nach dem provokativem ersten Buch der zwei Rebelution-Verfechter wollte ich nicht lange zögern und habe mir gleich Nummer zwei gekauft. Die Lektüre von Start ging schnell vonstatten und nun ist es an der Zeit, euch davon zu berichten.

Thema und Inhalt

Alex und Brett haben Yes you can geschrieben um gegen falsche Vorstellungen anzugehen: Die jungen Jahre sind dazu da, herumzuhängen und sich allein zu amüsieren. Stattdessen fordern die beiden auf, Schwieriges für Gott anzupacken.

Yes you can läutete den Beginn der Rebelution-Bewegung ein. Start ist dagegen dein persönlicher Reiseführer. Er soll dir helfen, in der Bewegung der Rebelution praktisch mitzumischen. S. 8

Die inzwischen 22-jährigen ermutigen zum ersten Schritt. Oft beginnt Gottes Projekt in der Familie, in der Heimatgemeinde oder in der Jugendgruppe. Es geht nicht in erster Linie darum Abenteuer zu erleben oder besonders großen Erfolg zu erleben. Auch bei der Wahl des Projekts für Gott kann die Orientierung an den bestehenden Fähigkeiten und Interessen helfen. Dabei sollte eine wesentliche Frage nicht unbeantwortet bleiben: „Warum will ich diese schwierige Aufgabe anpacken?“ Ist es meine Sucht nach Anerkennung? Der Wunsch nach Macht und Einfluss?

Im Kapitel „Wenn du eine Idee hast“ gibt es einige interessante Antworten auf Fragen, die in der Entstehungsphase eines Projekts auftauchen. Darunter sind so scheinbar selbstverständliche und gleichfalls wichtige Fragen wie: Wo sind meine Grenzen? Was machen andere bereits, und was kann ich von ihnen lernen? Was gibt es zu diesem Thema zu lesen? Wie kann ich andere (Eltern, Freunde, Gemeinde) mit einbinden?

Dann beschäftigen sich Alex und Brett mit möglichen Nebenwirkungen, die sich sehr gerne einstellen. Auf der einen Seite die große Bandbreite im Bereich Einbildung und Stolz. Auf der anderen Seite Entmutigung und Enttäuschung. Deshalb ist es umso wichtiger, bei jedem Schritt Gott im Blick zu behalten. Es geht nicht um Erfolg, nicht um Begeisterung oder Niederlagen. Es geht um Treue im Werk für Gott.

Doch auch die besten Vorsätze, Projekte und Hingabe an Gott können gestört werden:

Eines Tages sitzt du in deinem Sessel und liest ein Buch über Theologie, aus dem du viel lernen kannst. Plötzlich fällt dein Blick auf den Fernseher. Und er sieht so leer und einsam aus. Und dann fällt dir ein, dass deine Lieblingssendung ja gerade läuft. Und. Dann. Machst. Du. Die. Kiste. An. S. 154

Alex und Brett ermutigen darum zur praktischen Veränderung des eigenen Umfelds. Es gibt viel zu Überdenken. Was prägt mich? Durch was lasse ich mich beeinflussen? Welche Freunde habe ich? Bringen sie mich näher zu Gott oder bewirken sie eher das Gegenteil? Was tue ich, wenn ich Freizeit habe? Stundenlang surfen, surfen und nochmals surfen? Das Netz bietet so viele Möglichkeiten des oberflächlichen Zeitvertreibs.

Zum Schluss gibt es noch zwei Storys über Rebelutionäre und ihre Projekte. Und für angehende Rebelutionäre eine Liste mit 88 Vorschlägen um vor allem die eigene Welt zu verändern. Und vielleicht sogar auch die Umwelt.

Sprache, Stil und Cover

Start orientiert sich vom Design noch stärker am amerikanischen Original, als es Yes you can bereits tat. Ganz in schwarz mit einem roten kreisrunden Fleck auf dem Cover, zieht es förmlich an. Auch selbst das Format des Buches ist sehr gut gewählt. Nicht zu groß und nicht zu klein.

Autor

Alex & Brett Harris sind jüngere Brüder von Joshua Harris, der unter anderem das Buch „Ungeküsst und doch kein Frosch“ geschrieben hat. Ein Buch über den Sinn des Lebens, auch ohne zwangsweise eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht zu führen.

Fazit

Normalerweise ist Teil zwei einer Story schlechter als Teil eins. In diese Richtung ging auch meine Vermutung. Weil Yes you can (Do hard things) so gut angekommen ist, musste einfach Teil zwei und in diesem Fall Start (Start here) erscheinen. Es musste „schwächer“ sein. Doch ich wurde in meiner negativen Annahme enttäuscht. Das Buch lohnt sich. Es ist die logische Fortsetzung vom ersten Buch. Auch wenn ich nicht in jedem Detail zustimmen kann, wünsche ich, dass viele dieses Buch bestellen und lesen.

Daten

Titel: Start
Autor:
Alex & Brett Harris mit Elisa Stanford
Seiten: 224
Einband: Hardcover
Format: 13 cm x 19 cm
Verlag: Gerth Medien
Jahr: 1. Auflage 2011
Preis: EUR 9,99
erhältlich bei: Gerth Medien, leseplatz oder SCM

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Alex & Brett Harris: Yes you can

Dieses Buch ist eine einzige Provokation auf die verschwendeten Leben vieler junger (Christen-)Menschen. Als ich dieses Buch las, stellte sich mir eine wesentliche Frage. Wieso ist das Buch nach dem Erscheinen in deutscher Sprache 2009 immer noch weitgehend unbekannt? Wenn auch du zu denen gehörst, die jeden Tag Stunden auf Facebook verbringen, dann ist das Buch für Dich! Weiterlesen

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Timotheus Magazin

Christliche Zeitschriften haben es zumindest in den USA seit Beginn der Finanzkrise besonders schwer. Das führende Zeitschriftenhaus Christianity Today musste gleich mehrere Zeitschriften einstellen. Ganz anders scheint es im deutschsprachigem Raum auszusehen. Hier gab es in den vergangenen Jahren eine Fülle an neuen Zeitschriften. Faszination Bibel, Lebenslust, respect – alles neue Magazine die um Leser und vor allem Abonnenten werben.

Als junger Mensch sucht man natürlich nach etwas ganz Speziellem. Ein paar Zeitschriften gibt es schon auf dem christlichen Markt. Die modernevangelikale „dran“ und gleich drei Zeitschriften aus dem Umfeld der Brüdergemeinden: „komm!“, „folge mir nach“ und „fest und treu“.

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Gute Gaben, alles haben?

Das Thema Christ und Geld wird gerne behandelt. Man schaue sich nur an, wie viele Bücher dazu bereits geschrieben wurden. Und vielleicht ist das auch ganz gut so. Man beachte: 16 der 38 Gleichnisse Jesu handeln vom Umgang mit irdischem Besitz. Jetzt also dieses Buch. Ich habe es ganz besonders günstig im Paket bei der Aktion zum 10-jährigen Jubiläum vom 3L Verlag bestellt.

Thema und Inhalt

Das Buch ist in zehn Kapitel eingeteilt. Fast jedes Kapitel stützt sich dabei auf einen längeren Bibelabschnitt. Dabei macht John Benton direkt am Anfang klar, dass wir Menschen in einer vom Konsumdenken beherrschten Welt leben.

Wie sollte nun unsere Grundausrichtung als Christen aussehen?

Wir sollten unsere Hoffnung auf Gott setzen und nicht auf materielle Dinge. S. 16

Wir sollen die materiellen Güter dieser Welt im Licht der kommenden Welt gebrauchen. S. 20

Er nennt die Problematik der Postmoderne. Nichts ist wahr. Nichts ist falsch. Alles steht zur Debatte. Alles ist relativ. Wie soll man dabei als durchschnittlicher Mensch hindurchblicken? Wer kann einem noch sagen was wirklich richtig oder falsch ist? Diese Orientierungslosigkeit verführt den Menschen zur Aufgabe des selbstständigen Denkens und Flucht in den Konsum.

Der einzige Lebenszweck ist, das Leben zu genießen, solange man es noch kann. S. 30

Benton fragt wo denn die christliche Gegenbewegung geblieben sei. Wo ist der revolutionäre Lebensstil, den Jesus predigte?

Das Image eines Weltverbesserers und eines Außenseiters sollte wahrer Jüngerschaft immer anhaften. Es ist dieses Image, das wir wieder neu entdecken müssen. S. 35

…der Hauptgrund[…]für die Impotenz der christlichen Gemeinden von heute [sind] nicht unbedingt die schlimmen Sünden, sondern die Tatsache, dass Christen sich vom Trivialen ablenken lassen – von dem schier unbegrenzten Angebot an zeitvergeudenden Aktivitäten unserer Konsumgesellschaft. S. 36

In der Analyse über die Medienmacht stellt der Autor fest, dass vor allem das Fernsehen stark zur Manipulation unseres Denkens führt. Er führt fünf wesentliche Botschaften auf, die das Fernsehen aussendet:

Was du siehst, ist wahr.

Nur das Jetzt zählt.

Was auf dem Bildschirm geschieht, betrifft dich nicht.

Was unterhaltsam ist, ist gut.

Was du wählst, ist das Beste. S. 64

Doch es bleibt nicht nur beim Aufführen des mächtigen Konsumzwangs, des manipulierenden Fernsehens und der verführerischen Werbung.

Benton fordert die Christen auf, die Ich-Sucht zu kreuzigen und zur Zufriedenheit in Christus zurückzukehren. Vor allem mit dieser Haltung wird eine Trennung zur konsumsüchtigen Umwelt geschaffen.

Form und Sprache

Das Buch ist einerseits schnell zu lesen, da es meist leicht formuliert ist. Andererseits wirkt es trocken und langatmig. Das Cover ist gut, auch wenn ich bei “Gute Gaben” zuerst an die Gaben des Heiligen Geistes denken musste. Besonders schön sind bei 3L-Büchern der rote Streifen auf dem Cover. Es wirkt einfach edel und unverwechselbar.

Autor

3L schreibt: John Benton ist mehr als 25 Jahre lang Pastor der “Chertsey Street Baptist Church” in Guildford (UK) und seit 14 Jahren Herausgeber von “Evangelicals Now”. Er ist Autor mehrer Bücher. John Benton ist glücklich verheiratet mit seiner Frau Ann.

Fazit

Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen. Teilweise überflog ich es, da mir die Gedanken selbstredend oder nicht wesentlich erschienen. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, einige gute und neue Gedanken reicher geworden zu sein. Aber einige Seiten hätte ich mir sparen können. Und so wird es vermutlich auch anderen Lesern gehen. John Benton holt teilweise weit aus und fordert damit zum Überfliegen auf. Ich möchte es so sagen: Wer sich über den Konsumzwang in der Welt und dessen Auswirkungen auf uns Christen Gedanken macht, wird in diesem Buch Hilfe finden. Wer jedoch einfach nur Auslegungen und praktische Anwendungen zu Bibelaussagen über Geld sucht, sollte lieber zu „Wahre Jüngerschaft“ oder „Wer gibt, gewinnt“ greifen.

Titel: Gute Gaben, alles haben?
Autor:
John Benton
Seiten: 150
Einband: Paperback
Format: 13,5 cm x 20,5 cm
Verlag: 3L Verlag
Jahr: 2001
Preis: 9,60 EUR

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Fliehet die Sex-Falle

FDSFVersuchungen im geschlechtlichen Bereich ist ein Thema, das jeden angeht. Wer von uns kann sagen, dass er damit nichts zu tun hat? Haben nicht schon zu viele Christen durch diese Sünde „Schiffbruch erlitten“?

Es ist schon bezeichnend, wie stark sich unser Umgang mit bestimmten Themen ändert. Früher durfte „darüber“ gar nicht erst gesprochen werden. Heute bemühen sich manche christlichen Autoren möglichst offen über Sexualität zu schreiben. Ich war auf das Buch gespannt…

Versuchungen überwinden in einer Welt der Unmoral. So lautet der Untertitel. Das Buch besteht aus sechs kurzen Kapiteln.

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Gefunden: Gottes Wille

Eifern und hadern wir nicht manchmal mit Gott, weil wir seinen Willen einfach nicht erkennen? Wir schauen wehmütig zu Mose und Gideon zurück und wünschen uns ihre Zeichen. Wäre das alles nicht viel leichter? Ob Beruf, Heirat, Dienst in der Gemeinde, ständig müssen wir kleinere oder größere Entscheidungen treffen und versuchen es auf vielen Wegen. Ich muss mich auch dazu bekennen, dass Schwierigkeiten habe, Gottes Willen deutlich zu erkennen. Also ist dieses Buch sehr passend für mich…

Der Buchdeckel zeigt deutlich wo es lang geht:

„Herr, wenn sie sich mit mir auf diese Bank setzt, dann soll das dein Zeichen sein, dass du willst, dass ich sie heirate!“ Die Bank war frisch gestrichen, die Ehe kam nicht zustande. Mancher Chrit, der nach Gottes Willen sucht, könnte genauso gut sein Horoskop lesen. Geht es nicht auch anders? und was ist das überhaupt – Gottes Wille?“

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Immer wieder freitags…

Immer wieder freitags bekomme ich die Gebetsmail von Open Doors. Darin berichtet das Hilfswerk wöchentlich über verfolgte Christen und ruft zum Gebet für sie auf. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, mindestens einmal pro Woche für verfolgte Christen zu beten. Denn es ist für mich schockierend, wie es unseren Brüdern und Schwestern in verschiedenen Ländern der Erde geht. Das mindeste, was wir für sie tun können, ist das Gebet zu unserem himmlischen Vater. Gleichzeitig sind die Gebetsaufrufe für mich eine große Ermutigung, weil ich sehe, wie diese Christen unerschütterlich ihren Glauben bezeugen. Es ist überwältigend, welche Mühen sie auf sich nehmen, Gottesdienste durchzuführen, um im Glauben zu wachsen.

Wenn ich ihre Zeugnisse und Erfahrungen lese, frage ich mich immer wieder, welchen Wert meine Bibel und mein Glaube an Jesus Christus für mich haben. In einem freien und demokratischen Land zu leben, hat für die Ausübung des Glaubens unendlich viele Vorteile. Wenn man jedoch diese Vorteile nicht zu nutzen weiß, können diese positiven Umstände katastrophale Folgen haben und zur Gleichgültigkeit, Trägheit und Stagnation im Glaubenswachstum führen. Um diesem vorzubeugen, eignen sich Bücher, die über die Erfahrung der verfolgten Gemeinde erzählen.

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So wie der Meister

„Wir leben in einer Kultur, die Toleranz zur höchsten Tugend erhoben hat […] Glaube ist subjektiv geworden, dass nur wenige Menschen heute den Mut haben, Christus als den einzigen Weg, die Wahrheit, und das Leben zu bekennen. “ So fängt das englisch-sprachige Buch More Like the Master von Randy Jaeggly an. Hier ein paar Auszüge:

Als Gläubige müssen wir uns von allen humanistischen Sichtweisen über Gott distanzieren. Diese fehlerhaften Ideen ueber Gott sind um uns herum, sie duerfen aber nicht in unseren Herzen sein. Wir muessen Sein Wesen kennenlernen. Wir muessen unseren Herrn auf der Basis biblischer Erkenntnis lieben, sonst werden wir beginnen, unser Christenleben den verschiedene Weltanschauungen anzupassen.Wir können unseren Gott nicht lieben und vertrauen, wenn wir Ihn nicht kennen.

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