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Gute Gaben, alles haben?

Das Thema Christ und Geld wird gerne behandelt. Man schaue sich nur an, wie viele Bücher dazu bereits geschrieben wurden. Und vielleicht ist das auch ganz gut so. Man beachte: 16 der 38 Gleichnisse Jesu handeln vom Umgang mit irdischem Besitz. Jetzt also dieses Buch. Ich habe es ganz besonders günstig im Paket bei der Aktion zum 10-jährigen Jubiläum vom 3L Verlag bestellt.

Thema und Inhalt

Das Buch ist in zehn Kapitel eingeteilt. Fast jedes Kapitel stützt sich dabei auf einen längeren Bibelabschnitt. Dabei macht John Benton direkt am Anfang klar, dass wir Menschen in einer vom Konsumdenken beherrschten Welt leben.

Wie sollte nun unsere Grundausrichtung als Christen aussehen?

Wir sollten unsere Hoffnung auf Gott setzen und nicht auf materielle Dinge. S. 16

Wir sollen die materiellen Güter dieser Welt im Licht der kommenden Welt gebrauchen. S. 20

Er nennt die Problematik der Postmoderne. Nichts ist wahr. Nichts ist falsch. Alles steht zur Debatte. Alles ist relativ. Wie soll man dabei als durchschnittlicher Mensch hindurchblicken? Wer kann einem noch sagen was wirklich richtig oder falsch ist? Diese Orientierungslosigkeit verführt den Menschen zur Aufgabe des selbstständigen Denkens und Flucht in den Konsum.

Der einzige Lebenszweck ist, das Leben zu genießen, solange man es noch kann. S. 30

Benton fragt wo denn die christliche Gegenbewegung geblieben sei. Wo ist der revolutionäre Lebensstil, den Jesus predigte?

Das Image eines Weltverbesserers und eines Außenseiters sollte wahrer Jüngerschaft immer anhaften. Es ist dieses Image, das wir wieder neu entdecken müssen. S. 35

…der Hauptgrund[…]für die Impotenz der christlichen Gemeinden von heute [sind] nicht unbedingt die schlimmen Sünden, sondern die Tatsache, dass Christen sich vom Trivialen ablenken lassen – von dem schier unbegrenzten Angebot an zeitvergeudenden Aktivitäten unserer Konsumgesellschaft. S. 36

In der Analyse über die Medienmacht stellt der Autor fest, dass vor allem das Fernsehen stark zur Manipulation unseres Denkens führt. Er führt fünf wesentliche Botschaften auf, die das Fernsehen aussendet:

Was du siehst, ist wahr.

Nur das Jetzt zählt.

Was auf dem Bildschirm geschieht, betrifft dich nicht.

Was unterhaltsam ist, ist gut.

Was du wählst, ist das Beste. S. 64

Doch es bleibt nicht nur beim Aufführen des mächtigen Konsumzwangs, des manipulierenden Fernsehens und der verführerischen Werbung.

Benton fordert die Christen auf, die Ich-Sucht zu kreuzigen und zur Zufriedenheit in Christus zurückzukehren. Vor allem mit dieser Haltung wird eine Trennung zur konsumsüchtigen Umwelt geschaffen.

Form und Sprache

Das Buch ist einerseits schnell zu lesen, da es meist leicht formuliert ist. Andererseits wirkt es trocken und langatmig. Das Cover ist gut, auch wenn ich bei “Gute Gaben” zuerst an die Gaben des Heiligen Geistes denken musste. Besonders schön sind bei 3L-Büchern der rote Streifen auf dem Cover. Es wirkt einfach edel und unverwechselbar.

Autor

3L schreibt: John Benton ist mehr als 25 Jahre lang Pastor der “Chertsey Street Baptist Church” in Guildford (UK) und seit 14 Jahren Herausgeber von “Evangelicals Now”. Er ist Autor mehrer Bücher. John Benton ist glücklich verheiratet mit seiner Frau Ann.

Fazit

Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen. Teilweise überflog ich es, da mir die Gedanken selbstredend oder nicht wesentlich erschienen. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, einige gute und neue Gedanken reicher geworden zu sein. Aber einige Seiten hätte ich mir sparen können. Und so wird es vermutlich auch anderen Lesern gehen. John Benton holt teilweise weit aus und fordert damit zum Überfliegen auf. Ich möchte es so sagen: Wer sich über den Konsumzwang in der Welt und dessen Auswirkungen auf uns Christen Gedanken macht, wird in diesem Buch Hilfe finden. Wer jedoch einfach nur Auslegungen und praktische Anwendungen zu Bibelaussagen über Geld sucht, sollte lieber zu „Wahre Jüngerschaft“ oder „Wer gibt, gewinnt“ greifen.

Titel: Gute Gaben, alles haben?
Autor:
John Benton
Seiten: 150
Einband: Paperback
Format: 13,5 cm x 20,5 cm
Verlag: 3L Verlag
Jahr: 2001
Preis: 9,60 EUR

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Die Hand voll glühender Asche

„Die Hand voll glühender Asche“ ist ein Gleichnis. Ein Gleichnis für das ganz normale Christenleben. Die Hauptperson ist Christ Anders. Als Computerverkäufer, Ehemann und Vater von vier Kindern lebt er ein unglückliches Leben. Geheimnisvolle Rückenschmerzen plagen ihn. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Durch die Begegnung mit Ernst van Gelst (Evangelist) beginnt er die Suche nach Gott und das Endziel, Lebensstadt. Doch so einfach ist es nicht. Freunde und Feinde kreuzen seinen Weg um ihn zu Fall oder zu Recht zu bringen.

Ich habe eine Leseprobe abgetippt. So könnt ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen. Weiterlesen

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Gefunden: Gottes Wille

Eifern und hadern wir nicht manchmal mit Gott, weil wir seinen Willen einfach nicht erkennen? Wir schauen wehmütig zu Mose und Gideon zurück und wünschen uns ihre Zeichen. Wäre das alles nicht viel leichter? Ob Beruf, Heirat, Dienst in der Gemeinde, ständig müssen wir kleinere oder größere Entscheidungen treffen und versuchen es auf vielen Wegen. Ich muss mich auch dazu bekennen, dass Schwierigkeiten habe, Gottes Willen deutlich zu erkennen. Also ist dieses Buch sehr passend für mich…

Der Buchdeckel zeigt deutlich wo es lang geht:

„Herr, wenn sie sich mit mir auf diese Bank setzt, dann soll das dein Zeichen sein, dass du willst, dass ich sie heirate!“ Die Bank war frisch gestrichen, die Ehe kam nicht zustande. Mancher Chrit, der nach Gottes Willen sucht, könnte genauso gut sein Horoskop lesen. Geht es nicht auch anders? und was ist das überhaupt – Gottes Wille?“

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Wenn Gott dich berufen hat

Wenn Gott dich berufen hat, wirklich so zu sein wie Jesus, dann wird er von dir einen solchen Gehorsam verlangen, dass du nicht in der Lage sein wirst, dich mit anderen Christen zu vergleichen. Oft wird es den Anschein haben, dass er anderen Menschen erlaubt, Dinge zu tun, die er dich niemals tun lässt.

Es kann sein, dass andere Christen, die einen sehr religiösen Eindruck machen, auf eigene Faust vorankommen, zielstrebig ihre Pläne ausführen, aber du kannst es nicht. Und wenn du es versuchst, dann wir st du so versagen und der Herr wird dich so zurechtweisen, dass du dich schrecklich schuldig fühlen wirst.

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Hindernisse der Jüngerschaft

Jeder, der beginnt Christus nachzufolgen, kann sicher sein, dass sich verschiedene Fluchtwege vor ihm auftun werden. Dies wird eindrücklich dargestellt in dem Bericht der drei, die Jesu Jünger hätten sein können, die aber anderen Stimmen den Vorrang gegenüber der Stimme Christi einräumten:

»Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: ›Ich will dir folgen, wo du hingehst.‹ Und Jesus sprach zu ihm: ›Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester, aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege.‹

Wir wollen ihn »Herrn Schnell« nennen. Er bot sich begeistert an, dem Herrn überallhin zu folgen. Die Antwort des Heilandes scheint auf den ersten Blick in gar keinem Zusammenhang mit dem bereitwilligen Angebot des Herrn Schnell zu stehen. Es war so, als ob er sagte: »Du erklärst, dass du willens bist, mir überallhin zu folgen, aber bist du auch gewillt, ohne jede Bequemlichkeit auszukommen? Bist du bereit, die Sicherheit eines Heimes zu opfern, um mir zu folgen? Bist du bereit, die normalen Bequemlich keiten des Lebens aufzugeben, um mir treu ergeben zu dienen?« Leider war seine Liebe zur irdischen Bequemlichkeit größer als seine Hingabe an Christus!

Und er sprach zu einem anderen: ›Folge mir nach.‹ Der aber sprach: ›Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.‹ Aber Jesus sprach zu ihm: ›Lass die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes.‹

Den zweiten Mann wollen wir »Herr Langsam« nennen, denn er wollte noch etwas erledigen, bevor er dem Herrn folgen würde. Es war nicht so, dass er völlig uninteressiert am Herrn gewesen wäre. Es war da nur etwas, was er gern vorher noch tun wollte. Das jedoch war seine Sünde. Wir können seine Worte auch wie folgt abwandeln: »Es gibt bestimmte Dinge, die ein geistlich Toter genauso wie ein Gläubiger tun kann. Sieh zu, dass du dein Leben nicht mit Sachen zubringst, die ein unbekehrter Mensch genauso gut tun könnte.« Gottes Wille ist, dass ein Mann für seine Bedürfnisse und für die seiner Familie arbeiten soll. Aber die Ausübung einer Beschäftigung soll nur dazu dienen, für die laufenden Bedürfnisse zu sorgen, während die Hauptberufung eines Christen ist, das Reich Gottes zu predigen.

Und ein anderer sprach: ›Herr, ich will dir nachfolgen, aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in mei nem Hause sind.‹ Jesus aber sprach zu ihm: ›Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes‹ « (Lk 9,57-62).

Der dritte Mann soll »Herr Einfach« genannt werden, weil er es sich zu einfach macht. Er stellt die Liebe zu seiner Familie an den ersten Platz in seinem Leben, und nicht den Herrn. Worin hat dieser Mann versagt? Es war dies: Die innige Verbindung zu seiner Familie war ihm wichtiger als der Herr Jesus. Mit anderen Worten: »Meine wirklichen Jünger sind nicht aus solch einem egoistischen, weichlichen Stoff gemacht wie du. Ich brauche Menschen, die bereit sind, auf häusliche Bindungen zu verzichten; solche, die nicht von sentimentalen Angehörigen abgelenkt werden; solche, die mich über alles in ihrem Leben stellen.« Vielleicht

war es eine weinende Mutter, die schluchzte: »Du wirst das Herz deiner Mutter brechen, wenn du aufs Missionsfeld gehst!« Wir wissen es nicht.

Dieses sind also drei der Haupthindernisse für die Jüngerschaft, dargestellt anhand von drei Männern, die nicht gewillt waren, den ganzen Weg mit dem Herrn zu gehen.

Herr Schnell – er war zu schnell, ohne die Kosten zu überschlagen, voll Selbstvertrauen. Aber er war nicht in der Lage, auf Bequemlichkeiten zu verzichten.

Herr Langsam – er war zu langsam, weil er gebremst wardurch eine Beschäftigung oder den Beruf. Diese Dinge waren ihm wichtiger als der Herr.

Herr Einfach – macht es sich zu einfach, indem er seiner Familie den ersten Platz gibt vor dem Herrn Jesus.

Der Herr Jesus ruft auch heute noch – wie er schon immer gerufen hat – Männer und Frauen, die ihm tapfer und hingegeben folgen wollen.

Wahre Jüngerschaft, William MacDonald, CLV, Seiten 24 – 29, gekürzt

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Das Tal der fliegenden Steine

Das Tal der fliegenden Steine

Thema und Inhalt

Peter Dunning und sein Freund Bill Adams sind Schüler am Melbourne-Gymnasium. Besonders Peter bekommt durch sein konsequentes Christsein Widerstand aber auch Bewunderung zu spüren. Nach der Schule studiert Bill Medizin und Peter geht auf eine Bibelschule um als Missionar nach Afrika gehen zu können.

In Afrika arbeitet er weit abgelegen von jeglicher „Zivilisation“ unter Ureinwohnern. Er findet Freunde die ihn unterstützen, aber auch Feinde die ihm den Tod wünschen. Sein treuer Partner Baru ist ihm eine große Hilfe um die Zusammhänge der oft dunklen Geschichte Afrikas zu verstehen. Als die größten Feinde entpuppen sich mehr und mehr die „Leopardenmänner“.

Die „Leopardenmänner“ bestehen aus einer Gruppe von Alten die die alten Riten und Kulte wieder aufleben lassen wollen. Menschen werden durch eine eiserne Löwenkralle schrecklich verunstaltet und es kommt zu Todesopfern. Als die Lage mehr und mehr zu eskalieren scheint, versucht Peter Hilfe beim Distriktoffizier zu finden.

Zur gleichen Zeit macht sich Bill als ausgebildetet Arzt mit „Prof“, ihrem alten Chemielehrer, nach Afrika auf. Sie kommen gerade rechtzeitig um Bill vor der Hinrichtung durch die Leopardenmänner zu bewahren…

Form und Sprache

Der Text ist ein wenig altertümlich geschrieben. Das liegt wahrscheinlich daran dass das Buch nach der Originalausgabe 1951 zwanzig Jahre später übersetzt wurde. Damals erschien es im Verlag Hermann Schulte in Wetzlar (heute Gerth Medien). Das Cover mit den schwebenden Steinen ist nicht besonders schön umgesetzt. Also wenig „fürs Auge“.

Autor

Douglas C. Percy hat weitere Bücher über Mission geschrieben die aber alle nur in englischer Sprache verfügbar sind.

Wertung

Es hat mir Freude gemacht dieses Buch zu lesen. Spannung und Inhalt sind vorhanden. Auch wenn die Geschichte nur Erfindung ist, so ist das Buch doch erbaulich. Ich habe Ermutigung zur Hingabe gefunden und kann das Buch sehr gerne empfehlen.

Daten

Titel: Das Tal der schwebenden Steine
Autor:
Douglas C. Percy
Seiten: 128
Einband: Taschenbuch

Format: 13,5 x 20,5 cm
Verlag: Christlicher Missions-Verlag (CMV)
Jahr: 1. Auflage , Januar 2006
Preis: Sonderangebot 2,50 €

erhältlich bei: cmv-shop.de/index.php