Der besonders für Kinderbücher bekannte Samenkorn-Verlag hat mit den beiden Heften Die Nacht im Wald (1) und Das gestohlene Geld (2) eine neue Heftreihe begonnen. In der Reihe Gott hat alle Kinder lieb geht es in jedem Heft um ein Kind aus einem anderen Land.
Die ersten beiden Hefte erzählen über die Länder Ukrainer und Kenia und bestehen aus einem Sachteil und einer Geschichte. Im Sachteil lernen die jungen Leser (ab 6) und Vorleser das Land kennen. Wo es liegt, welche Tiere und Pflanzen vorkommen, welche Sprachen gesprochen werden und welche Volksgruppen dort leben. Typisches Essen und ein Rezept werden vorgestellt und sogar Kinderspiele. Auch Sitten, Traditionen und typische Namen der Länder fehlen nicht. Zuletzt erfahren die Kinder von den größten Problemen im Land und woran die Menschen dort glauben.
Die zweite Hälfte besteht aus einer spannenden Geschichte über ein Mädchen oder einen Jungen aus dem betrachteten Land und endet mit einigen konkreten Gebetsanliegen zum Land. Die Hefte sind mit Fotos und liebevollen Zeichnungen gestaltet und eignen sich sehr gut, um Kinder aus einer christlichen Perspektive mit den Ländern der Welt vertraut zu machen.
1 Die Nacht im Wald/2 Das gestohlene Geld, Reihe Gott hat alle Kinder lieb, 42 – 50 Seiten, Samenkorn, Steinhagen


Der Verlag Friedensstimme hat inzwischen acht Malhefte veröffentlicht, die verschiedene Themen beinhalten. „Tierwelt“, „Helden der Bibel“ „Malheft für Jungen“, „Malheft für Mädchen“ um nur einige zu nennen. Die Hefte haben 24 Seiten (Format 19 x 26 cm) und enthalten Bildmotive und Bibelverse zum Ausmalen. Ich empfinde manche der Bildmotive als zu detailliert, kleineren Kindern wird ein sauberes Ausmalen schwerer fallen.
Der Wunsch eine neue Kinderbibel mit bibeltreuen Texten und schönen Bildern herauszugeben, entstand bei den Mitarbeitern des Verlages Samenkorn und Hilfskomitee Aquila etwa vor sechs Jahren. Nach vielen Überlegungen, Planung und Gebet begannen wir damals zögernd mit der Arbeit. Das Buch sollte 365 biblische Geschichten, dazu passende Bilder und Fragen zu den Geschichten enthalten. Die Sprache sollte einfach und kindgerecht sein, ohne den Wortlaut der Bibel zu stark zu verändern. Ebenso war es ein Anliegen, die biblischen Geschehnisse nicht karikierend oder verniedlichend darzustellen, sondern realistische und ernstzunehmende Bilder zu veröffentlichen.

