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Konservative bauen Angebot aus

In diesem Jahr präsentieren konservative Evangelikale ein Konferenzprogramm, das es in diesem Umfang noch nie gegeben hat. Im Folgenden wollen wir einen – keinesfalls vollständigen – Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen geben und bieten dazu Kontaktmöglichkeiten an, um sich näher zu informieren.

Mit insgesamt sechs Veranstaltungen über das Jahr verteilt ist der Maleachi-Kreis (www.maleachi-kreis.de / Telefon: 02732 791859) wohl der größte Anbieter von Tagungen, Konferenzen und Tagen mit ganz unterschiedlichen Themen.

Erstmalig in diesem Jahr geht die Propheticon (Thema: „Prophetie – Fahrplan in die Zukunft?“ / 18.03. bis 20.03.2011 / www.propheticon.de / Telefon: 07054 5287) in Kassel an den Start. Ins Leben gerufen hat dies Konferenz mit Rednern wie Roger Liebi, Randall Price und Jürgen Bühler das Bibel-Center Breckerfeld.

Ebenfalls mit einem prophetischen Thema macht der Gemeindehilfsbund zusammen mit dem Gemeindenetzwerk auf sich aufmerksam. Zu dem Thema „´Ja, ich komme bald!´- zum biblischen Zeugnis der Widerkunft, Gericht und Neuschöpfung“ werden u. a. Redner wie Pfarrer Dr. Joachim Cochlovius, Prof. Dr. Werner Gitt, Dr. Arnold Fruchtenbaum, Dr. Theo Lehmann und Norbert Lieth erwartet. Es werden zwei identische Konferenzen angeboten, wobei eine bereits ausgebucht ist. Bei der zweiten im Haus Felsengrund in Bad Teinach-Zavelstein waren Ende Februar noch Plätze frei (09. bis 10.04.2011 / Telefon 07053 92660).

Zwei Konferenzen mit einer pointiert glaubensstärkenden und apologetischen Note bieten die Zeitschrift Der schmale Weg und der Betanien-Verlag an. Die Zeitschrift Der schmale Weg, die von Dr. Lothar Gassmann verantwortet wird, veranstaltet eine Leser-Konferenz vom 26. April bis 01. Mai 2011 im Bibel- und Erholunfsheim Hohegrete. Das Thema lautet: „Das Wesen der Gemeinde Jesu Christi. Der schmale Weg dem Lamme nach“ (Telefon: 02682 95280).

Der Betanien-Verlag bietet am 10. September 2011 eine Tages-Konferenz an zum Thema „Geistliches Unterscheidungsvermögen lernen und fördern. Wie stärken und schützen wir unsere Gemeinden?“ an. Eingeladen zum Veranstaltungsort „Haus Neuland“ in Bielefeld-Sennestadt sind Redner wie Dr. Martin Erdmann, Thorsten Brenscheidt und Dirk Noll (www.betanien.de/konferenz).

Die Bedeutung des Wortes Gottes wollen drei weitere Konferenzen in den Mittelpunkt rücken: Vom 19. bis 21. Mai 2011 bietet das Europäische Bibel Trainings Centrum (ETCB) in Bonn eine „Hirten-Konferenz“ zum Thema „Auswirkungen der Schrift im Leben der Gläubigen und Gemeinde“ an. Zu dem Thema wollen sprechen: Benedikt Peters sowie Rick Holland und John MacArthur von der Grace Community Church in der Nähe von Los Angeles (www.hirtenkonferenz.de / Telefon: 030 44351910).

Ebenfalls im Mai (27.-28.) veranstaltet das von Dr. Martin Erdmann geleitete Verax Institut eine Konferenz in der Ev.-Freikirch. Gemeinde in Unna-Königsborn. Thema: „Ein verlässlicher Anker fürs Leben – Die absolute Wahrheit der Heiligen Schrift in einer Zeit der Beliebigkeit“. Als Redner sind neben Erdmann vorgesehen: Dr. Kai Soltau, Dr. Geoffrey Holder und Pfarrer Reinhard Möller (www.verax.ws / Telefon: 01522 – 9561000).

Mit seiner „2. Reher Bibelbund-Konferenz“ ist auch der Bibelbund auf der diesjährigen Konferenzbühne der Bibeltreuen wieder vertreten: Es werden zum Thema „Fasziniert von der Bibel“ u. a. referieren: Michael Kotsch, Thomas Jeising, Hartmut Jaeger, Thomas Schneider und Karl-Heinz-Vanheiden (21.10. bis 25.10.2011 / www.bibelbund.de / Telefon: 030 44039253).

Wie jedes Jahr bietet auch die Konferenz für Gemeindegründung (KfG) eine Frühjahrs- und eine Herbstkonferenz an (www.kfg.org / Telefon: 06652 918187) – darunter eine in Groß Dölln nördlich von Berlin zum Thema „Seelsorgerliche Herausforderung in der Ortsgemeinde“.

Allein das hier aufgeführte Konferenzprogramm dürfte nach Erfahrungswerten zusammengenommen an die 4.800 Besucher in die Veranstaltungen locken. Weiterlesen

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Notlage: Eltern verlieren ihre Kinder

Viele Kinder christlicher Eltern sind offensichtlich auf dem Weg ins Verderben. Im Leben ihrer Sprösslinge gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass sie auf dem Weg in den Himmel sind. „Wie man einen Knaben gewöhnt, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird“, heißt es in Sprüche 22,6. Demnach erziehen („gewöhnen“) wir unsere Kinder nicht so, wie wir sollten, denn andernfalls würden sie auf dem guten, angewöhnten Weg bleiben. Wir wollen uns nun einige Gründe anschauen, warum Christen ihre Kinder verlieren.

1.) Eltern versäumen es, Familienandachten zu halten
In den meisten christlichen Familien gibt es überhaupt keine Andachten. Wenn das mal zur Sprache kommt und es den Eltern peinlich ist, werden eine kurze Zeit lang Andachten gehalten, damit sie sagen können, sie hätten welche. Der Vater muss dafür sorgen, dass es eine regelmäßige Zeit des Bibellesens und Betens gibt und dazu sinnvolle Fragen gestellt und Antworten gegeben werden, von denen alle profitieren.

2.) Eltern züchtigen ihre Kinder nicht
„Züchtige deinen Sohn, so wird er dich erquicken und dir Freude machen“ (Spr 29,17). Ein Vater, der seine Kinder nicht züchtig, liebt sie nicht (Spr 13,24). Mangelnde Zucht führt zu einem liederlichen Lebensstil und zu mangelndem Respekt. Das Tolerieren von Ungehorsam bei Kindern führt später bei Teenagern zu offenem Trotz. Weise Eltern, die nach der Bibel erziehen, züchtigen ihre Kinder (Spr 19,18; 23,13.14). Weiterlesen

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Ich liebe Bücher!

Schon als Kind ging ich regelmäßig in die Stadtbücherei. „Die fünf Freunde“ und „Die Schwarze Sieben“ von Enid Blyton habe ich ebenso verschlungen wie „Die drei Fragezeichen“ von Alfred Hitchcock. In der Zeit der Oberstufe kam die Auseinandersetzung mit der Literatur dazu. Es faszinierte mich, wenn Autoren wie Heinrich Böll, Max Frisch oder Friedrich Dürrenmatt grundsätzliche Fragen des Menschseins stellten. Wir – die Christen – hatten die Antworten. Leider kannten wir häufig die Fragen nicht mehr.

Ich war damals schon Christ. So wurde der Deutschunterricht zur Plattform fürs Zeugnisgeben. Ganz ungeplant und ohne Krampf. Das konnte sogar schriftlich – in Aufsätzen – geschehen. Mein Lehrer war Sozialdemokrat und überzeugter Atheist. Aber er war fair. Ich kann mich an manche Stunde erinnern, wo wir minutenlang zu zweit diskutierten. Die Klasse hörte gespannt zu.

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