Alle Artikel in der Kategorie “Zeitgeschehen

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ZELTMACHER: Aktion gegen die Volxbibel

Es sind schon einige Jahre vergangen, seitdem der erste Teil der „Volxbibel“ erschienen ist. Zu Beginn waren die Proteste enorm. Viele Christen waren schockiert darüber, dass ein christlich-evangelikaler Verlag eine gotteslästerliche Bibelübertragung herausgeben wollte. Alle Kritik half wenig – das Buch erschien im eigens dafür gegründeten Volxbibel-Verlag und wurde zum Bestseller.

Mittlerweile ist es ruhiger geworden um Martin Dreyer und die von ihm initiierte Übertragung in Jugendsprache. Es scheint fast so, dass sich alle Christen mittlerweile mit der „Volxbibel“ angefreundet – oder zumindest akzeptiert haben.  Der christliche Pressespiegel „Zeltmacher Nachrichten“ hat nun mit einer Unterschriften-Aktion gegen die Volxbibel gestartet, die zum Schluss an die „Stiftung Christliche Medien“ weitergeleitet wird. Wir als Redakteure vom christlichen Literaturblog NIMM UND LIES unterstützen die Unterschriften-Aktion gegen die Volxbibel ausdrücklich und ermutigen Euch, sich der Erklärung zur Volxbibel anzuschließen.

Wer sich der Erklärung zur Volxbibel anschließen möchte, kann seinen Namen und ggf. Wohnort per Email an info@zeltmacher.eu – Betreff: Volxbibel – senden oder im Kommentarbereich unter der Erklärung auf dieser Webseite unterschreiben. Wir werden die Liste fortlaufend aktualisieren und an die Stiftung Christliche Medien weiterleiten. Über die Reaktionen und weiteren Entwicklungen werden wir Sie hier informieren. Je mehr Unterschriften, desto wirksamer der Protest gegen die Volxbibel auch über die Medien. Quelle: www.zeltmacher-nachrichten.eu

Ein Beispiel aus der Volxbibel.

Hier geht es zur aktuellen Unterschriften-Liste.

Die Redaktion von „Zeltmacher Nachrichten“ geht auch auf die  5 beliebtesten Gegenstimmen zur Anti-Volxbibel-Aktion ein.

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Das Ende des gedruckte Buches…

Das Szenario, welches Horst M. Müller in einem Interview mit der Zeit schildert, klingt nicht nur abstrus sondern ist für mich auch völlig unvorstellbar. Horst M. Müller ist Neurobiologe und Linguist an der Universität Bielefeld. Hier ein Auszug aus dem Interview:

Zeit: Professor Müller, Sie prophezeien das Ende des gedruckten Buchs. Werden Erstklässler in Zukunft mit E-Books lesen lernen?

Müller: In 50 bis 100 Jahren hat das gedruckte Buch ausgedient, aber sein Nachfolger wird nicht das E-Book sein. Das ist ja nur ein digitaler Abklatsch.

Zeit: Wie wird ein Buch in 50 Jahren aussehen?

Müller: Man kann sich das als eine intelligente Maschine vorstellen. Was genau diese Maschine können wird, lässt sich natürlich nicht exakt voraussagen, da müsste man spekulieren.

Zeit: Dann spekulieren sie doch mal.

Müller:  So ein Buch wird mit vielen Sensoren ausgestattet sein, mit einer Kamera, mit Web- und GPS-Modulen. Es wüsste immer, wo genau man sich gerade befindet. Ein Reiseführer zum Beispiel könnte dem Leser erklären, vor welchem Denkmal er gerade steht.

[…]

Müller: Mit dem gedruckten Buch von heute, wird das, was ich als Buch der Zukunft bezeichne, auch nicht mehr viel zu tun haben. Es ist eher so eine Art iPad hoch zehn. Allerdings mit einem ganz entscheidenden Unterschied: Es wird fast ohne Schrift auskommen.

Quelle: DIE ZEIT, Nr. 12 vom 15. März 2012, Seite 76

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Kostenlose Korane: Was Christen von Muslimen lernen sollten

Beim Stöbern in den Ebay Kleinanzeigen viel mir eine Anzeige in der Kategorie „Zu verschenken“ auf. Ein Nutzer der Kleinanzeigen bot offensichtlich einen „Kostenloser Koran auf deutsch für nicht muslime ….“ an. So der genaue Wortlaut. Aus der Beschreibung wurde deutlich, dass hier kein alter Koran angeboten wurde, der sonst im Altpapier landen würde, sondern ein neuer Koran versandkostenfrei zum Zwecke der Mission erhältlich war.

Ich suchte weiter und stellte fest, dass aktuell in 11 Anzeigen ein kostenloser Koran angeboten wird. Und das nicht zufällig oder ausnahmsweise sondern systematisch.

Ich hatte bis dahin nicht erwartet, dass Muslime eine Plattform wie die Kleinanzeigen zu Missionszwecken verwenden. Vielmehr ging ich davon aus, dass es doch sicher Christen gibt, die Bibeln auf so eine Art und Weise kostenlos anbieten.

Es machte mich neugierig und so suchte ich nach kostenlos erhältlichen Bibeln unter Ebay Kleinanzeigen. Die Suche war ernüchternd. Eine einzige Anzeige versprach die kostenlose Zusendung einer Bibel und weiterer Schriften. Weiterlesen

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Das Ende meiner Zeltmacher Mission

Einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über vollzeitlichen Dienst, Mission in Deutschland und Abhängigkeit vom Herrn hat Rami von den Zeltmacher Nachrichten verfasst.

Nein, nicht dieser Internetdienst ist gemeint sondern die Missionsarbeit vor Ort. Die folgenden Gedanken zu dessen Ende sind persönlich. Ich schreibe sie trotzdem, weil ich ein Tabu brechen will. Es geht ums Geld und zwar um jenes, das Christen geben sollten, damit es den Gemeinden besser geht, sie geistlich besser versorgt werden und missionarisch aktiver wirken können. Nicht irgendwo, sondern auf dem Missionsfeld Deutschland. Nicht andere, sondern wir Deutsche. Da ich nun acht Jahre lang meine Erfahrungen sammeln durfte denke ich, zum Thema beitragen zu können. Und vielleicht ist ja der Tag der Reformation ein ganz guter Zeitpunkt.

Im Frühjahr 2003 habe ich fröhlich meine Stelle gekündigt und eine Karriere aufgegeben, um dem HERRN vollzeitlich zu dienen. Im Herbst 2011 bewerbe ich mich nun genauso fröhlich um eine neue Stelle, weil ich dem Zirkus rund ums Geld endgültig absagen will. Seit Jahren balancieren wir auf einem Hochseil gespannt zwischen der Unterstützung treuer Geschwister und den Einnahmen aus unserem Gewerbe, das wir angefangen haben bzw. anfangen mussten. Es reicht einfach nicht, wir fallen oft vom Seil und es fehlt das solide Fangnetz, das Missionare besser haben sollten.

…weiterlesen auf www.zeltmacher-nachrichten.eu

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Bühne: Roms herzlicher Hardliner

„Wir sind Papst“ – so titelte die Zeitung mit den großen Buchstaben bei der Wahl von Kardinal Josef Ratzinger zum Papst. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und Papst Benedikt der XVI. bewegte abermals viele Gemüter in Deutschland. Besuchte er doch sein Heimatland und durfte als erster Papst überhaupt im Deutschen Bundestag zu Wort kommen.

Pünktlich zum Papstbesuch erschien bei der Christlichen Buchhandlung Wolfgang Bühne eine Give-Away-CD mit Vortrag über den deutschen Papst. Ich habe reingehört um einen besseren Eindruck von „Roms herzlichem Hardliner“ zu gewinnen. Unter diesem Titel hielt Wolfgang Bühne diesen Vortrag und gab einen Einblick in den Werdegang und die Theologie von Josef Ratzinger, Papst Benedikt XVI. Weiterlesen

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Appell für mehr konservativ-evangelikale, deutschsprachige Autoren

Ich muss gestehen, ich war noch nie in Amerika. Ich habe also auch noch nie eine amerikanische Gemeinde besucht. Ich war auch noch nie in einem amerikanischen Buchladen. Aber manchmal habe ich den Eindruck, wir wissen alles über amerikanische Gemeinden kennen viele ihrer Bücher. Wir kennen deren wichtigste Pastoren. Wir wissen, wie das Gemeindeleben bei diesen Pastoren funktioniert. Wir wissen das alles, weil wir über das Internet zu tausenden Predigten amerikanischer Prediger Zugang haben. Weil wir hunderte gute amerikanische Blogs lesen können. Weil wir über das Internet englische Bücher fast über Nacht nach Hause zugeschickt bekommen können. Und weil mittlerweile hunderte Bücher aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt wurden. Und wenn etwas aus Amerika kommt, vielleicht von einem dieser sehr bekannten Pastoren, dann wollen wir es sofort haben. Das, was aus Amerika kommt, das ist gut. Amerika, das gelobte Land. Deutschland braucht Amerika! Wirklich?

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School of Theology

Wer lange darauf wartete, wird jetzt belohnt. Die neuen „School of Theology“ Vorträge sind da! Hier kannst du sie herunterladen oder auch kaufen.

Was ist School of Theology? Es ist eine reformatorische Konferenz, die ein mal im Jahr in Metropolitan Tabernacle (Spurgeons früherer Wirkungsort) stattfindet. Es kommen Redner aus unterschiedlichen Gemeinden.

Was macht School of Theology so besonders? Es ist ihre klare und kompromisslose Botschaft! Ganz in der Spur ihrer Vorfahren, der vielfach geschätzten Puritaner, bemühen sich Pastoren um ihre Gemeinden und ihrer Schrifttreue.

Was ist das diesjährige Thema? Zurüstung der Diener zum Werk in ihrer Gemeinde.

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DEA geht auf konservative Bibeltreue zu

Die Deutsche evangelische Allianz (DEA) hat für Ende März 2012 über 230 führende deutsche Evangelikale zu einer Begegnungstagung ins Allianz-Haus nach Bad Blankenburg eingeladen. Wie es in dem Einladungsschreiben heißt, stünden „Christen und Kirchen in unserem Land vor großen Herausforderungen: Fortschreitende Säkularisierung [Verweltlichung], zunehmend aggressiver Atheismus, neue religiöse und multikulturelle Expansion [Ausdehnung], Demographie [Bevölkerungsentwicklung] Migration (Bevölkerungswanderung), Herausforderungen durch die Weltreligionen Islam, Hinduismus und Buddhismus.“

Angesichts dieser Situation wolle die DEA Christen mit unterschiedlicher geistlicher Prägung zusammenbringen, um sich einmal darüber auszutauschen, was man gemeinsam gegen diese Herausforderungen unternehmen könne. Auf der Liste der Eingeladen stehen extreme Charismatiker und Pfingstler, Vertreter aus den Landeskirchen und viele Freikirchler. Erstmals hat die DEA zu einem solchen Großtreffen auch Personen aus dem konservativen bibeltreuen Lager eingeladen. Dazu gehören Vertreter des Bibelbundes und des Maleachi-Kreises. Eine solche Einladung bedeutet nicht, dass die Eingeladenen auch das Anliegen der DEA teilen und nach Blankenburg fahren werden. Dennoch ist dies ein erstes konkretes Signal, auch konservative Bibeltreue ins DEA-Boot zu holen. Weiterlesen