Alle Artikel mit dem Schlagwort “Musik

Kommentare 0

Anbetungsmusik auf der Gitarre

Youtube ist gegenwärtig häufig im Alltag präsent. Selbst mit Youtube-Premium lässt sich aber die Zahl von „Schrott-Videos“, von denen sich gerade die Kinder anziehen lassen kaum bändigen. Doch neulich hat mir Youtube was wirklich gutes Vorgeschlagen: „Worship Guitar – 100 Beautiful Hymns“ .

Ich weiß, bei einigen Klingeln beim Begriff „Worship“ die Alarmglocken. Aber es ist das Englische Wort für Anbetung, Preis, Lobpreis. Ich hoffe somit die skeptischen Leser von diesen Übertragungen bekannter Glaubenslieder auf (Western)-Gitarre zu überzeugen, die von Josh Snodgrass realisiert wurden. Mein absolutes Lieblingsstück von Josh ist O Sacred Head Now Wounded (Oh Haupt voll Blut und Wunden). Sowohl das Tremolo wie die gewählten Dissonanzen passen hervorragend als Vor und Zwischenspiel zu diesem bekannten Passionslied.

Obwohl Josh von vielen seiner Liedern auch Tabulatoren bzw. Noten anbietet, konnte ich leider vom obigen Lied keine Noten ausfindig machen, selbst nach direkter Kontaktaufnahme mit Josh. Ich habe von Josh nämlich erfahren, dass er seine Stücke frei vom Gehör spielt ohne eine Notation vorzunehmen.

Da ich selber Gitarrenspieler bin und einen äußerst ähnlichen Spielstil besitze, wenn auch auf der klassischen Gitarre, ist für mich die Musik von Josh natürlich besonders interessant. Da ich jedoch von weiteren Gitarrenspielern und Music-Liebhabern unter den Lesern dieses Blogs ausgehe, wollte ich mit euch diese Information teilen. Joshs Lieder finden sich in Spotify genauso wie in Youtube und auf den sonstigen üblichen Plattformen.

Kommentare 0

Wenn selbst Beethoven und Shakespeare nicht genug sind

Die Tage bin ich bei Kreeft/Tacelli auf diese Aussage von/über Jean-Paul Sartre gestoßen: „Even the atheist Jean-Paul Sartre admitted that “there comes a time when one asks, even of Shakespeare, even of Beethoven, ‘Is that all there is?’ ” (Peter Kreeft und Ronald K. Tacelli, Handbook of Christian Apologetics: S. 78). – Ich habe das Zitat nicht auf deutsch finden können und übersetze frei: „Selbst der Atheist Jean-Paul Sartre räumte ein, dass es Zeitengibt, in der man sich sogar über Shakespeare und Beethoven fragt: ‚War das alles?'“

Kreeft und Tacelli führen Sartres Aussage im Rahmen ihrer Argumentation auf, dass unser Verlangen „nach Mehr“ davon zeugt, dass wir mit einem Verlangen „nach Mehr programmiert“ sind. Gänzliche Zufriedenheit im Materiellen? – Fehlanzeige!

Ich gebe den Autoren in ihrer These recht, aber beim Lesen der oben genannten Zeilen schweiften meine Gedanken zur Pracht der Musik. Zur Erfüllung, die wir beim Konsum von Musik erfahren. Sollte es da etwas besseres geben als „Beethovens Neunte“? Seine letzte vollende Sinfonie ist wirklich ein Genuss (Auf Youtube finden sich zahlreiche Aufführungen, von denen ich einige angehört habe, aber meine Expertise reicht nicht aus, um sie zu bewerten).

Es ist auch Beethovens Neunte die im Jahre 2072, wenn alle Emotionen mit Medikamenten unterdrückt werden und Kunst verboten ist, da sie Gefühle und Emotionen fördert, den leitenden „Anti-Gefühls-Polizisten“ John Preston zum Umdenken führt. So stellt es die Dystopie „Equilibrium“ dar: Als Preston ein Nest von „Sinnestätern“ aufdeckt, dass gefüllt ist mit den letzten Resten an Kunstartikeln, kann er nicht widerstehen eine Schalplatte aufzulegen und hört auf dieser die Neunte Sinfonie von Beethoven (Diese hervorragende Szene mit Christian Bale findet sich hier).

So gut wie jeder dürfte zumindest einen Auszug dieser Sinfonie kennen, die Europahymne über die Freude (Ich kann an dieser Stelle nicht widerstehen auf die herrliche Parodie dieser Ode an die Freude von Rowan Atkinson hinzuweisen). Geradezu auf unglaubliche Weise beeindruckend ist schließlich die Tatsache, dass diese Komposition von Beethoven verfasst wurde, als er bereits vollständig taub war.

Weiterlesen
Kommentare 0

Das ist mein Leben Ihm wert

Es gibt viele Gründe, warum ihr diese CD kaufen solltet!Das ist mein Leben Ihm wert

  • diese CD wurde zum großen Teil von Brüdern und Schwestern meiner Gemeinde erstellt. Sie singen und musizieren darauf
  • Mir selbst wurde die große Ehre zuteil einen Track auf Gitarre beitragen zu dürfen
  • Bibeltreue und tröstende Liedtexte, relativ frei vom humanistischen Geplärre unserer Zeit
  • Einiges der Liedtexte dürfte für deutsche Ohren eher neues Material sein
  • Es gibt keine Trommeln oder ähnliche Percussion

Ein Grund erschwert die Kaufentscheidung:

  • Insgesamt vermisst man etwas mehr heitere, lebendigere Beiträge. Viel Lento und Largo, wenig Andante und kein Allegro.

Zu erwerben hier.