Alle Artikel von “Alexander Rempel

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Buchbesprechung: Hudson Taylor – Ein Mann, der Gott vertraute

192032000Es sind mehrere Bücher entstanden, die das Leben und den Dienst von Hudson Taylor beschreiben. Das oben genannte ist im Jahr 2006 erstmals erschienen und umfasst 176 Seiten. Die Verfasser dieses Buches waren Howard und Geraldine Taylor, Sohn und Schwiegertochter Hudson Taylors.

Ich würde das Buch als grobe Zusammenfassung des Dienstes von Hudson Taylor beschreiben, das jedoch ganz deutlich die Prioritäten aufzeigt, die sein Leben bestimmt haben.

Da sehen wir einen Mann, der sich jung (mit 17 Jahren) für Christus entschied und sofort dem Ruf Gottes folgte, Menschenseelen zu gewinnen. Durch eifriges Bibelstudium und ernstes Gebet wuchs er geistlich sehr schnell und ließ sich von Gott für einen großen und herrlichen Dienst unter den Chinesen zubereiten, für die er eine besondere Liebe verspürte. Weiterlesen

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Buchbesprechung: Das Haus mit dem Zeichen

114136000Bereits seit über 13 Jahren steht Nordkorea an erster Stelle des Weltverfolgungsindex. Was dahinter steckt und was es wirklich bedeutet, in Nordkorea Christ zu sein, bringt uns das Buch „Das Haus mit dem Zeichen“ von OpenDoors besonders deutlich nahe. Das Buch umfasst 240 Seiten und erschien im August 2011.

Es beruht auf wahren Begebenheiten und ist zusammengefasst als eine Beispielgeschichte, wie sie Christen in Nordkorea tatsächlich erleben. Weiterlesen

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Besprechung: Paul Schneider – Der Prediger von Buchenwald

395550000Wenn es um das dritte Reich in Deutschland und das grausame, menschenfeindliche und gottlose Regime Adolf Hitlers geht, wenden sich viele junge Menschen ab mit der Begründung, man habe dieses Thema schon ausreichend in der Schule behandelt und Deutschland hätte schließlich genug den Sündenbock gespielt.

Deshalb ist es ja so wichtig, nicht nur diese Seite der Medaille und auch vielleicht nicht in erster Linie die Verfolgung und Tötung des jüdischen Volkes, sondern das Erleben und Leiden von deutschen Christen zu betrachten. Es war für mich eine neue und sehr bereichernde Sichtweise, die dieses Buch mir eröffnet hat. Weiterlesen

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Berger: Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Ber­ger, „Edi­tion Nehe­mia“ ist ein jun­ger Ver­lag. Wie kamen Sie dazu, einen neuen Ver­lag zu gründen?

Christoph Berger: Ich würde nicht sagen, dass wir die Idee hat­ten, einen Ver­lag zu grün­den. Er wuchs viel mehr aus einer loka­len Bücher­ar­beit her­aus. Den Ver­lag Edi­tion Nehe­mia in die­ser Form als Stif­tung gibt es seit dem Jahr 2013. Die Arbeit mit den Büchern hat das im Kern bis jetzt fast unver­än­derte Team jedoch schon 2002 in einer gemein­d­ein­ter­nen Bücher­ar­beit auf­ge­nom­men. Auch ich sel­ber arbeite seit die­ser Zeit mit. Im Jahr 2005 wurde uns eine Ver­sand­buch­hand­lung mit­samt Ver­lag zur Pflege anver­traut. Im Zuge einer Neu­ori­en­tie­rung grün­de­ten wir dann die Stif­tung Edi­tion Nehemia.

logo_webseiteNIMM UND LIES: Warum gerade „Edi­tion Nehe­mia“? Warum haben Sie sich für die­sen Namen entschieden?

Christoph Berger: Die bib­li­sche Per­son Nehe­mia ist ein gro­ßes Vor­bild für uns. In einer Zeit, wo viele der Juden lie­ber in Baby­lon blie­ben, als sich für das Wohl der Stadt Got­tes ein­zu­set­zen. In einer Zeit, wo selbst die in Jeru­sa­lem übrig geblie­be­nen Juden durch ihre Feinde bestimmt und bedrängt wur­den und ihre Hände gelähmt wur­den, setzte er es sich zum Ziel, sei­nen Zeit­ge­nos­sen zu helfen. Weiterlesen

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Khalil: 100 Jahre – Ein Leben für IHN

8093-600x600Das Buch von Essam Khalil, das ursprünglich in Arabisch verfasst wurde, ist ein Taschenbuch von 155 Seiten. Es ist bereits in arabischer, englischer und niederländischer Sprache erschienen und wurde im Jahr 2014 in deutscher Sprache veröffentlicht.

Aus dem Vorwort wird deutlich, welches Ziel dieses Buch verfolgt: Es soll den Leser anspornen, seine Lebensentscheidungen nach göttlichen Werten zu treffen und sich in den Dienst für ihn hinzugeben. Es soll Eltern ermutigen, für ihre Kinder nicht unbedingt das irdische Wohl und Erfolg nach weltlichen Maßstäben zu suchen, sondern ihnen den Wert eines hingegebenen Lebens wichtig zu machen und auch nicht im Wege zu stehen, wenn Gott sie besonders gebrauchen möchte. Weiterlesen

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Buchrezension: Der Christ und sein Äußeres

276_0Der Autor hat den Mut, mit diesem Buch „ein heißes Eisen“ anzupacken, das ihm sicher nicht nur Zuspruch und dankbare Leser einbringen wird. Wobei es schade wäre, wenn das Buch nur von solchen gelesen würde, die grundsätzlich die Überzeugungen des Autors teilen.

Auch wenn ich nicht in jedem Detail den Ausführungen zustimmen kann und einzelne Schlussfolgerungen nicht unbedingt ausgewogen und hilfreich finde, so bin ich doch dankbar für diese Veröffentlichung, weil die Argumente nachvollziehbar sind und auf jeden Fall zum Nachdenken, zum Überprüfen und Korrigieren eigener Standpunkte anregen können.

Wohltuend ist auch, dass Töws nicht in einer richtenden, verletzenden Weise gegenüber andersdenkenden Lesern schreibt, sondern sich bemüht, auch auf die Argumente solcher Leser einzugehen, die aus einer anderen Tradition oder einem anderen Kulturkreis kommen. Weiterlesen

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Buchrezension: Ich kann nicht mehr!

ich_kann_nicht_mehr-prockDieses Buch beschäftigt sich mit notvollen Situationen unterschiedlichster Art, von denen die meisten Christen im Laufe ihres Lebens in irgendeiner Form betroffen sein werden. Konkret geht es dabei um Probleme in der Ehe, die Sorge um heranwachsende Kinder die sich vom Glauben abwenden, Versuchungen im persönlichen Glaubensleben wie auch um Konkurs, Gemeindeprobleme und die Thematik des Burnouts.

Beim Lesen wird sehr schnell deutlich, dass der Autor diese Situationen selbst durchlebt hat. Gleich zu Beginn berichtet er kurz von den „Schicksalsschlägen“ in seinem persönlichen Leben, bevor er sich den einzelnen Themen zuwendet. Der Leser fühlt sich „an die Hand genommen“ und verstanden, was es ihm leicht machen wird, die praktischen und Mut machenden Denkanstöße und Ratschläge anzunehmen.
Der zweite Teil des Buches ist ebenso wertvoll und beschäftigt sich mit der Lebens- und Leidensgeschichte Hiobs. Weiterlesen

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Buchbesprechung: Gescheiterte Flucht

Gescheiterte-Flucht1Schlesien, Mitte des 19. Jahrhunderts: Das ruhige Leben von Oberförster Albert Grüning ist jäh beendet, als ein Wilddieb den Schneeberger Forst unsicher macht. Das Forstwirtschaftsministerium macht Druck: er soll den Wilddieb schnellstens dingfest machen, sonst droht ihm die Kündigung. Plötzlich taucht auch noch die hübsche Rahel von Bredow auf, die einige Sommerwochen im Dorf unten verbringt.

Während einer ihrer ausschweifenden Spaziergänge begegnet sie dem einsamen Sonderling aus dem Hochwald, der an chronischer Übellaunigkeit leidet. Doch Rahel lässt sich von Grünings Knurrigkeit nicht beeindrucken und erkennt, dass dieser eine Last mit sich herum trägt, die ihm zu schaffen macht. Während die Vergangenheit dem Oberförster immer mehr Aufmerksamkeit abverlangt bemerkt er gar nicht, dass er immer mehr ins Visier des Wilddiebes gerät… Weiterlesen

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Buchbesprechung: Der Giftbecher des Prinzen

4247_0Für die Kinder bin ich immer auf der Suche nach christlichen Kinderbüchern. Dieses Buch ist ein ganz besonders schönes Exemplar mit Bildern, die es auch für kleinere Kinder interessant machen. Auf knapp 40 Seiten findet man hier eine gleichnishafte Erzählung vom Prinzen, der für die Erlösung seines Volkes im Auftrag seines Vaters, den König des Lebens ,den Giftbecher trinken muss. Die Kinder erkennen anhand der Geschichte, die Geschichten aus der Bibel und setzen Parallelen.

Uns hat dieses Bilderbuch sehr gut gefallen. Wir haben darüber gesprochen, welche Bedeutung die einzelnen Personen in der Geschichte dieses Buches haben. Einzelne Aspekte kann man vertiefen, z.B. dass die Freunde des Prinzes alle weggelaufen sind, als sie gesehen haben, wie schrecklich der Ort ist, an dem der Prinz seinen Kelch mit Gift trinken muss. Weiterlesen

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Lesen als Herausforderung

Wie kann man von Büchern am meisten profitieren? Als Bücherfreund  hat Jonas Erne in seinem Blog seine Erfahrungen in fünf Punkten zusammengefasst:

Als lang­jäh­ri­ger Bücher­freund habe ich schon immer sehr gerne gele­sen. Bücher waren für mich seit jeher neue Wel­ten, in die ich mit mei­ner Phan­ta­sie abtau­chen konnte. Und das gilt nicht nur für Romane und Bio­gra­phien, son­dern in ähn­li­cher Weise für Sach­bü­cher und Abhand­lun­gen aller Art.

Vor ein paar Tagen bin ich über eine wun­der­bare Beschrei­bung gestol­pert. Han­niel Stre­bel bezeich­nete ein Buch, das er gele­sen hatte, als „steile Berg­tour“. Ja, auch ich kenne diese Bücher, die eine steile Berg­tour sind. Im Rück­blick würde ich sagen, dass das vier­bän­dige Haupt­werk Imma­nuel Kants über die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der Ver­nunft, das ich im Zuge mei­nes Theo­lo­gie­stu­di­ums (frei­wil­lig) gele­sen habe, die ver­mut­lich steilste Berg­tour mei­nes bis­he­ri­gen Lese­le­bens war.

Für mich ist Lesen eine Sache, die mich in vie­len Berei­chen mei­nes Lebens wach­sen lässt. Was mache ich, um vom Lesen mög­lichst viel pro­fi­tie­ren zu können?

Zu den fünf Punkten: hier klicken.