Alle Artikel von “Eduard Klassen

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Den Spuren Jesu folgen

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Das neue Jahr ist angebrochen. In der Gemeinde stehen viele Termine und Projekte für 2013 fest. Hast du oder hat deine Gemeinde auch einen Jüngerschaftskurs oder einen Bibelstudienkurs für 2013 geplant? Der junge Rigatio Verlag hat sich auf die Fahne geschrieben, attraktive und gut strukturierte Kurse anzubieten. Der erste Kurs Den Spuren Jesu folgen richtet sich an Christen, die das Wissen über Jesus vertiefen, den Glauben stärken und in der Nachfolge unterstützen möchten.

Das Äußere

Es gibt bereits einige gute und bewährte Jüngerschaftskurse. Was ist an diesem Kurs anders und vielleicht auch besser? Ich fange mit dem Nebensächlichen an. Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war ich vom Format und vom Cover beeindruckt. Das Format ist etwas kleiner als DIN-A4 und liegt dadurch gut in der Hand. Das Paperback-Cover enthält Matt-Glanz-Effekte – ein Blickfänger. Der Verlag legt offensichtlich Wert auf visuelle Ästhetik. Doch kommen wir zum Inhalt.

Das Innere

Ein Christ möchte wie Jesus Christus sein. Jesus ist nicht nur der Retter von Sünden, sondern auch ein Vorbild für seine Nachfolger. Jesus ruft seine Jünger auf, so zu handeln wie er gehandelt hat. Paulus schreibt, dass wir so gesinnt sein sollen, wie es Jesus Christus auch war. Wer diese Herausforderung annimmt, fängt an, sich mit der Person Jesu zu beschäftigen. Der Kurs Den Spuren Jesu folgen hilft, sich innerhalb 10 Wochen ganz auf das Leben von Jesus zu konzentrieren. Der Leitvers stammt aus dem 1. Johannesbrief 2,6:

„Wer sagt, dass er in ihm [in Jesus] bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener [Jesus] gewandelt ist.“

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Harry Görzen: Bei Kindern Neugierde für Gottes Schöpfung wecken

NIMM UND LIES: Lieber Harry Görzen, vor genau einem Jahr erschien die erste Ausgabe der christlichen Kinderzeitschrift bioteeny. Ungefähr ein Jahr Vorbereitung lag damals hinter Ihnen. Wie kamen Sie auf die Idee, eine neue Zeitschrift ins Leben zu rufen?

Harry Görzen: Meine Frau und ich waren auf der Suche nach einer Zeitschrift für unsere Kinder. Sie sollte bunt sein, ein seröses Erscheinungsbild haben, die Allgemeinbildung berücksichtigen und Themen behandeln, die Kinder interessieren. In die engere Auswahl kamen damals Dein Spiegel, Löwenzahn und Geolino. Dein Spiegel war uns zu textlastig und zu politisch ausgerichtet. Löwenzahn war kitschig und unordentlich. Geolino gefiel uns am meisten, nur war dort immer wieder der Evolutionsgedanke eingestreut. Uns war klar, dass wir als Eltern diesen Irrtum beim Lesen filtern können. Unsere Kinder aber nicht, und dass dieser eingestreute Same nicht fruchtlos bleiben würde.bioteeny

Also suchten wir auf dem christlichen Markt nach einer ähnlichen Zeitschrift. Und zu unserer großen Verwunderung wurden wir nicht fündig. Da reifte bei mir die Idee, selbst eine Zeitschrift aufzulegen. Ich hatte einige Freunde, die Naturwissenschaften studierten und nach einigen Beratungen und Gebet trafen wir uns mit diesen. Nachdem wir unsere Idee vorgestellt hatten, waren alle bereit mitzuarbeiten.

NIMM UND LIES: Es gibt einige erfolgreiche säkulare Kinderzeitschriften. Besteht ein Bedarf an einer wissenschaftlichen Kinderzeitschrift mit christlicher Ausrichtung? Weiterlesen

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Kotsch, Michael: Es muss nicht immer Schokolade sein

Bild­quelle: www.cb-buchshop.de

Um Weihnachten ranken sich viele Bräuche. Und es kommen immer wieder neue dazu. Manche sind befremdend und merkwürdig. Andere wecken warme Erinnerungen und haben einen direkten Bezug zum Sinn des erfolgreichsten Festes überhaupt. Ich finde es interessant, dass bekennende Christen mit vielen anderen das Fest ähnlich feiern. Christen tun es, weil sie die Bedeutung des Festes kennen und die verschiedenen Bräuche christlich deuten. Die anderen feiern einfach aus Tradition und weil es so schön feierlich ist. Hier können sich wunderbare Gelegenheiten ergeben, auf die ursprüngliche Bedeutung des Festes hinzuweisen. Weiterlesen

Blognews: Neuer Verlag Rigatio – Puritaner im Schuber – Christlicher E-Book-Shop startet bald

Neuer Verlag Rigatio – Vom neu gegründeten Verlag Rigatio ist vor kurzem das erste Buch erschienen: Den Spuren Jesu folgen – Leben, wie er gelebt hat. Es handelt sich um einen 10 wöchigen Kurs. „Dieser Kurs ist ideal für alle, die die verändernde Kraft des Wortes Gottes persönlich erleben und von Jesus Christus direkt lernen wollen. Gruppenleiter können mit diesem Material andere zu einer intensiveren Nachfolge führen.“ Weitere Infos, Zusatzmaterial, eine Leseprobe und weitere geplante Bücher gibt es auf www.rigatio.com. Weitere Infos folgen bald hier im Blog.

Puritaner im Schuber – Der 3L-Verlag hat jetzt 10 Bände ihrer Puritaner-Bücher in einem Schuber zusammengefasst. Diese werden zu einem Sonderpreis von 79,50 EUR angeboten. Das ist eine Ersparnis von über 20 Euro. Eine aktualisierte Bibliografie zu den deutschen Puritaner-Büchern gibt es HIER.

Christlicher E-Book-Shop ceBooks.de – Der christliche E-Book-Shop ceBooks.de geht bald an den Start. Für alle E-Book-Fans wird das wahrscheinlich eine gute Nachricht sein. Und für alle, die sich zu Weihnachten einen E-Book-Reader wünschen, für die wird ceBooks.de die erste Anlaufstelle sein.

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Inken Weiand: Kopf hoch, Eva – 40 Überlebenstipps von Müttern der Bibel

Bild­quelle: www.media-kern.de

„Kopf hoch, Eva“ – ein kecker Titel. Ich würde das Buch nicht lesen, wenn der Untertitel nicht verraten würde, worum es wirklich geht: 40 Überlebenstipps von Müttern der Bibel. Die Autorin Inken Weiand, selbst Mutter von drei Kindern, hat in der Bibel nach vorbildhaften, zickigen, schönen Müttern gesucht. Entstanden ist eine Liste mit 40 Müttern. Die chronologische Kapitel-Reihenfolge fängt mit Eva an und hört mit Eunike auf. Beide Namen werden den meisten bekannt sein. Doch wer kennt Details von Zippora, Atalja oder Gomer? Oder was ist mit den Müttern, deren Namen uns in der Bibel nicht überliefert werden? Dazu zählt z.B. Moses Mutter, Simsons Mutter oder die weniger bekannte Mutter des Königs Belsazar? Die Autorin ist überzeugt, dass Mütter zu jeder Zeit ähnliche Probleme und Herausforderungen haben. So gesehen, können Mütter von Müttern aus der Bibel eine Menge lernen. Weiterlesen

E. S. Williams: Wer sind die „Neuen Calvinisten?“

Viele können mit dem Calvinismus nichts anfangen. Andere freuen sich darüber, dass der Calvinismus in Deutschland immer mehr an Akzeptanz gewinnt. Was aber ist der „Neue Calvinismus“ und welche führenden Personen sind damit gemeint? Muss davor gewarnt werden? Oder sollte man sich darüber freuen?

Bild­quelle: www.cbuch.de

E.S. Williams hielt auf der diesjährigen School of Theology im Metropolitan Tabernacle in London zwei Vorträge über die Neuen Calvinisten. Diese Vorträge hat der Betanien Verlag vor Kurzem als Broschüre herausgegeben. Dies ist ein mutiger Schritt, weil in dieser Schrift zwei berühmte amerikanische Pastoren und Autoren kritisiert werden, die in den letzten zwei Jahren Deutschland mit ihren Vorträgen besuchten. Die Rede ist von Tim Keller der 2011 Vorträge in Berlin hielt und John Piper, der dieses Jahr in Hamburg auf der Evangelium21-Konferenz sprach. Beide Personen werden in Deutschland durch ihre Bücher  immer populärer. Beide sind neben Mark Discroll und Albert Mohler die führenden Personen der neuen Calvinisten in den USA. Doch längst nicht nur dort ist ihr Einfluss auf die Christenheit enorm. Wer deren Webseiten untersucht, stellt fest, dass sie weltweit aktiv sind. Weiterlesen

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Rudolf Ebertshäuser: Überwinden in Bedrängnissen und Ängsten

Die Edition Nehemia hat vor einigen Monaten ein kleines Buch herausgegeben, das einen Auszug aus dem umfangreicheren Buch „Auf dem Weg zur geistlichen Reife“ enthält. Die kleine Hardcover-Ausgabe ist edel gestaltet und eignet sich hervorragend als Geschenk für Christen in Bedrängnissen und Ängsten.

Rudolf Ebertshäuser versteht es, in durchaus schwierige Lebensumstände ein tröstendes und ermutigendes Wort zu sagen. Unter Bedrängnissen versteht er die facettenreichen Leiden, Nöte, Krankheiten, Krisen und Misserfolge. Das Leben verläuft nicht immer gradlinig und schmerzfrei. Wer ein offenes Auge hat, wird die Nöte anderer sehen und mit christlicher Nächstenliebe helfen wollen. In diesem Buch findet der leidende und ängstliche Christ tröstende Worte. Der Inhalt ist so allgemein wie möglich gehalten, um in diversen Lebensumständen Wegweisung zu geben. Der Autor lenkt den Blick auf den gnädigen, souveränen und heiligen Gott hin.

Der Glaube hält auch im Dunkel der Anfechtung fest an den Verheißungen Gottes; er weiß, dass Gott ihm gnädig ist und für ihn ist, auch wenn der Augenschein dagegen spricht.

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Leserunde: Lernen, zu beten (12) – ENDE

Heute erscheint der letzte Artikel zu dem Buch „Lernen, zu beten“ von D.A. Carson. Vor gut 13. Wochen habe ich angefangen, die einzelnen Kapitel zu besprechen, indem ich Inhalte, die mir wichtig geworden sind, aufgegriffen und näher erläutert habe. Das Buch in einer Gruppe zu lesen und zu besprechen, wäre effektiver gewesen, als Artikel zu schreiben oder sie zu lesen. Beim gemeinsamen Bibelstudium und Gebet lernt man nicht nur die Gebete des Paulus kennen, sondern man lernt auch voneinander in biblischer Weise zu beten. Diese Vorgehensweise möchte ich jedem empfehlen. Vielleicht geben meine Beiträge Impulse für das Gruppengespräch.

Bildquelle: www.3lverlag.de

Es gibt Fachbücher, die man in der vorgegebenen Kapitelreihenfolge, also vom Anfang bis zum Ende lesen sollte. Das Buch von Carson könnte man auch mit dem letzten Kapitel beginnen und sich zum Anfang vorarbeiten. Doch weil der Autor im letzten Kapitel ein Gebet untersucht, das so ganz anders ist als die anderen, ist es empfehlenswert, nicht mit dem letzten Kapitel zu beginnen. Das Gebet aus Römer 15 ist eines, das von Gott nicht so erhört wurde, wie Paulus es sich gewünscht hat. Es wird in dem Leben eines jeden Christen „unerhörte“ Gebete geben. Damit ist nicht gemeint, dass Gott die Gebete nicht gehört hat. Gott hört ganz sicher jedes Gebet, aber erfüllt unsere Bitten nach seinem Willen und entscheidet souverän, was er sofort gibt, was er später gibt oder was er sich verbittet zu geben. „Das Gebet ist nicht wie ein gutes Rezept: Befolge einfach ein paar technische Anweisungen und schon klappt alles.“ Auch wenn Gott seine Kinder in Regel nicht ohne erfreuliche Gebetserhörungen lässt, bleibt immer noch die Erfahrung des Geheimnisses der „unerhörter Gebete“. Weiterlesen

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Leserunde: Lernen, zu beten (11)

Heute folgt der vorletzte Artikel zu dem Buch „Lernen, zu beten“ von D.A. Carson. Der Professor für Neues Testament hat uns anhand der Gebete des Apostel Paulus das Beten gelehrt. Wenn man es genau nimmt, kann uns nur der Heilige Geist wirklich beim Beten helfen. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen und Zeit investiert, die Gebete des Paulus‘ zu studieren, wird eine ungeahnte Tiefe in seinem Gebetsleben erfahren. Im Gebet können wir die innigste Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott pflegen, die wir auf dieser Erde je haben können. Näher können wir Gott nicht kommen als im Gebet. Doch Beten will gelernt werden.

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Wenn unsere Generation nicht viele Gebetskämpfer hervorbringt, deren Gebetsgewohnheiten die Normen der Schrift angemessen wiedergeben, dann müssen wir umso dringender zur ursprünglichen Quelle zurückkehren. Dann werden wir von Neuem lernen, wofür wir beten sollen, welche Argumente wir verwenden und auf welche Themen wir uns konzentrieren sollen, welche Leidenschaft sich gehört, wie diese Gebete in eine größere christliche Vision passen und wie die zentrale Stellung Gottes in unseren Gebeten wahren.

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Leserunde: Lernen, zu beten (10)

Heute möchte ich einen kurzen Einblick in das 10. Kapitel des Buches „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son geben. Dieses und das nächste Kapitel beschäftigen sich mit zwei Abschnitten aus dem Epheserbrief. Die dichte Sprache der ersten drei Kapitel dieses Bibelbuches geben immer wieder Anlass, sich mit dem reichen Inhalt zu beschäftigen.

Es ist nicht nur zu empfehlen, sondern unumgänglich ein Buch wie dieses mit offener Bibel an der Seite zu lesen. Zwar ist am Anfang eines jeden Kapitels der Bibeltext freundlicherweise abgedruckt. Doch das hin und her blättern ist unpraktisch und man verliert schnell die Übersicht. Gerade bei diesem Text aus Epheser 1,15-23 der nur aus zwei Sätzen mit über 180 Wörtern besteht, ist es sinnvoll, den Text beim Lesen der Auslegung stets im Blick zu behalten.

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Nachdem D.A. Carson im 9. Kapitel uns Leser mit der geheimnisvollen Eigenschaft, der Souveränität Gottes, bekannt gemacht hat, erklärt er im 10. Kapitel, was es bedeutet, zum souveränen Gott zu beten. Der Autor hat gute Arbeit geleistet, den Gedankengang in diesen langatmigen Sätzen nachzuzeichnen. Wer textauslegende Predigten wertschätzt, wird gut beraten sein, dieses Kapitel zu lesen und durchzuarbeiten. Denn nichts anderes macht Carson hier, als den Abschnitt auszulegen. Als Zusammenfassung begnüge ich mich heute nur mit der Wiedergabe der Zwischenüberschriften. Nicht weil ich das Kapitel unwichtig, schwierig oder überflüssig finde. Nein, dieses Kapitel gehört mit zu den Besten des ganzen Buches. Es ist großartig und hilfreich.

Der rote Faden in diesem Abschnitt hat folgende Eckpunkte:

1. Weil Gott souverän ist, sagt Paulus Dank für Gottes eingreifende, souveräne Gnade im Leben seiner Leser (V. 15-16).

2. Weil Gott souverän ist, tut Paulus Fürbitte dafür, dass Gottes souveräne, heilige Ziele in der Erlösung seines Volkes erreicht werden mögen (V. 17-19).

3. Weil Gott souverän ist, bietet Paulus einen Überblick über Gottes dramatischste Erweise seiner Kraft (V. 19-23).

Kurz und bündig: Weil Gott souverän ist, tut Paulus Fürbitte dafür, dass Gottes souveräner, heiliger Ratschluss in der Erlösung seines Volkes erreicht werden möge. Insbesondere bittet er Gott, dass wir ihn besser kennenlernen und die Erkenntnis haben mögen, bestimmte entscheidende Wahrheiten zu erfassen – die Hoffnung unserer Berufung, der Reichtum von Gottes herrlichem Erbe in den Heiligen und seine unvergleichlich große Kraft für uns, die wir an ihn glauben.

Und diese Frage muss ich mir immer wieder stellen: „Wann haben Sie zum letzten Mal für solche Dinge gebetet?“

Und jetzt bist du dran! Wie wür­dest du die Fra­gen zur Ver­tie­fung am Ende des Kapi­tels beant­wor­ten? Was ist dir beson­ders wich­tig gewor­den? Ich freue mich auf dei­nen Kom­men­tar. Bis Mitt­woch wol­len wir das 11. Kapi­tel (vorletzte) lesen. Ich wün­sche dir dabei Got­tes Segen!