Alle Artikel von “Eduard Klassen

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Wayne A. Mack: Demut – die vergessene Tugend

Einen versierten Leser erkennt man daran, dass er sofort einen Stift zückt, wenn jemand eine Buchempfehlung ausspricht. Wenn die Person sogar den Autor kennt und in irgendeiner Form zum Buch beigetragen hat, ist diese Empfehlung besonders wertvoll. Heute stelle ich ein Buch vor, nicht nur weil ich es wichtig finde, sondern weil es eine Person wertvoll findet, die ich schätze. Joel R. Beeke hat das Vorwort – somit eine Empfehlung – für das Buch Demut – die vergessene Tugend geschrieben. Ich kenne Joel R. Beeke weder persönlich, noch habe ich ihn real gesehen. Da ich aber einiges von ihm selber gelesen und seine Vorträge gehört habe, würde ich jedes Buch lesen, welches er empfiehlt. Nachdem ich das Vorwort von Demut las, wusste ich, dass ich das Buch mit großem Interesse lesen würde.

Es sind vor allem drei Aspekte, weswegen ich dieses Buch vorstelle und weiter empfehle.

1. Der Autor verarbeitet in seinem Buch wertvolle Zitate seiner geistlichen Vorbilder.

In der Regel ist es mühsam, Bücher zu lesen, die auf jeder zweiten Seite ein längeres Zitat enthalten. Andererseits offenbaren die Zitate die Quellen und die geistlichen Vorbilder des Autors. Wenn diese sorgsam ausgewählten Zitate dezent dosiert und angemessen verarbeitet werden, verleihen sie dem Buch Würde und Qualität. Macks Buch enthält wertvolle Zitate u.a. von Augustinus, Bunyan, Edwards, Spurgeon und Watson. Diese dienen zur Bestätigung und Erhellung biblischer Wahrheiten. Beim Durcharbeiten des Buches war ich immer wieder gespannt auf das nächste wertvolle Zitat.

2. Der Autor hat sein Buch als Arbeitsbuch konzipiert.

Wer vor dem Schlafengehen unbedingt ein gutes Buch lesen möchte, sollte Macks Buch lieber nicht lesen. Es wäre zu schade, wenn der Leser nach einem herausfordernden Kapitel, müde das Licht ausschaltet und das gelesene nicht verarbeitet. Denn jedes Kapitel endet mit Übungsaufgaben zur Anwendung und Diskussion. Damit bezweckt der Autor zum einen, dass der Inhalt wiederholt und gefestigt wird. Zum anderen sind einige Fragen zur Selbsteinschätzung und -prüfung. Nur wer diese Aufgaben bearbeitet, zieht maximalen Nutzen aus der Lektüre. Was nützte dieses Buch, wenn man es stolz beiseitelege und viel über die vergessene Tugend wüsste, aber das Herz von Überheblichkeit überquillt.

3. Der Schreibstil des Autors erinnert an die Puritaner.

In der Einleitung zum Buch enthüllt der Autor seine Vorgehensweise. Diese erinnerte mich stark an die Vorgehensweise der Puritaner. Gründlich, aber nicht langwierig, kleinschrittig, aber nicht unmäßig. In seiner Einleitung zum Buch schreibt er:

Dieses Buch wurde aus der Bemühung heraus geschrieben, Stolz und Demut aus biblischer Sicht zu verstehen. Es soll uns helfen den zerstörerischen Stolz-Faktor in unserem Leben zu reduzieren und die wahre Demut in uns zu fördern. Dazu habe ich einen Vier-E-Ansatz verwendet. Auf Grund der Überzeugung, dass man nichts ablegen oder anlegen kann, ohne zu wissen, worum es sich dabei handelt, beginne ich dieses Buch mit der biblischen Erklärung von Stolz und Demut. Dann setze ich mich damit auseinander, wie man Stolz und Demut erkennen kann. Und schließlich erkläre ich, wie man wahre Demut entwickeln und den zerstörerischen Stolz eindämmen kann.

Es könnte der Eindruck entstehen, dass diese Vorgehensweise zu schematisch und zu trocken sei. Dies ist aber genauso wie bei den Puritanern bei Mack nicht der Fall. Er hat sowohl die Bibel aus auch den Menschen gründlich untersucht und kommt zu interessanten Ergebnissen. Nicht alles in diesem Buch war mir neu. Aber in jedem Kapitel gab es neue und frische Gedanken. Diese, in einfache Worte gefasst tiefe Gedanken, sind für Kinder als auch Väter im Glauben eine Hilfe, die vergessene Tugend wiederzuentdecken und sich anzueignen.

Titel: Demut – die vergessene Tugend
Autor: Wayne A. Mack
Sei­ten: 160
For­mat: 13,5 x 20,5 cm
Ein­band: Taschen­buch
Jahr: 2011
Ver­lag: CMV
Preis: 4,90 €
erhält­lich bei: cbuch.de

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Leserunde: Lit! – Fortsetzung

Im neuen Jahr wollen wir mit unserer Leserunde: Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books fortsetzen und hoffentlich beenden. Nächste Woche Dienstag folgt die Besprechung von Kapitel 7. Die Kapitel im zweiten Teil des Buches sind jeweils ca. 10 Seiten lang. Mich würde interessieren, ob wir (1) pro Woche ein Kapitel, oder (2) zwei Kapitel pro Woche lesen und besprechen sollen. Die erste Option hätte den Vorteil, dass jeder Artikel nur ein Thema behandeln würde und bei der Diskussion nur ein Thema im Vordergrund stände. Allerdings würden wir mit dem Buch erst in zwei Monaten durch sein. Die zweite Option hätte den Vorteil, dass wir in einer relativ kurzen Zeit mit dem Buch fertig wären. Dabei müssten wir in Kauf nehmen, zwei Themen gleichzeitig zu behandeln. Die Entscheidung würde mir leichter fallen, wenn sich einige Leser dazu äußern würden.

Um keine Zeit zu verlieren, empfehle ich, das 7. Kapitel Read with Resolve (Mit Entschlossenheit lesen) bis nächste Woche Dienstag zu lesen. Jetzt wird es richtig praktisch. Und wer bisher bei dieser Leserunde nicht mitgemacht hat, kann immer noch einsteigen. Als ich das Buch bekam, interessierte mich zunächst der praktische Teil mehr und ich begann gleich mit Kapitel 7. Also, los geht’s!

 

Update:

Wir lesen jede Woche zwei Kapitel. Am kommenden Dienstag, den 17.01.2012, erscheint also die Zusammenfassung und Besprechung von Kapitel 7 und 8. Nimm und lies!

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Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Gott hat das größte Geschenk aller Zeiten gegeben: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3,16).

Und Christus gab alles für uns. Er, „… der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein … machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden“ (Philipper 2,6-7).

Wie können wir darauf anders reagieren, als nur indem wir uns selbst Ihm ganz hingeben?

Quelle: John F. MacArthur: Gott mit uns, S. 143

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Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (V)

Wir beenden heute den ersten Teil der Leserunde zu dem Buch Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books und damit auch den ersten Teil des Buches: Eine Theologie der Bücher und des Lesens. Nach Weihnachten habe ich geplant, die Serie fortzusetzen. Nähere Infos folgen im neuen Jahr.

Kapitel 6 hat die geheimnisvolle Überschrift: Der Gott, der Drachen ermordet. Die reinigende Kraft der christlichen Vorstellungskraft / Phantasie. Beginnen wir mit dem „weihnachtlichen“ Part des Kapitels und lesen einen Abschnitt aus dem 12. Kapitel der Offenbarung des Johannes:

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Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (IV)

Kurz vor Weihnachten wollen wir mit dem ersten Teil des Buches Lit! A Christian Guide To Reading Books abschließen. Heute möchte ich eine Zusammenfassung nur von Kapitel 5  geben. Kapitel 6 folgt dann am kommenden Donnerstag, welches sogar „weihnachtliche“ Elemente enthält.

Das 5. Kapitel trägt die Überschrift: The Giver’s Voice. Seven Benefits of Reading Non-Christian Books (deutsch: Die Stimme des Gebers. Sieben Gründe, warum man von nichtchristlichen Büchern profitieren kann).  Tony Reinke setzt voraus, dass die Bibel das wichtigste Buch ist und die höchste Priorität bei unserer Lektüre einnimmt. Selbstverständlich lesen wir aber auch gute christliche Bücher, die auf der Bibel basieren. Wie sieht es aber mit nichtchristlichen Büchern aus? Darf man sie lesen, oder sollte man sie vielleicht sogar lesen? Im vorhergehenden Kapitel erläuterte Reinke, dass die Voraussetzung, um überhaupt von Büchern zu profitieren, eine stabile, biblische Weltanschauung von höchster Bedeutung ist. Man sollte also wissen, was die Bibel zu den wichtigsten Themen aussagt. Danach steht einem im Prinzip die Welt mit ihren Büchern offen. Reinke ist aber nicht der Meinung, dass man alles lesen sollte, aber immerhin vieles:

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Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (III)

Ich finde es übrigens echt schön, dass einige das Buch Lit! A Christian Guide To Reading Books gemeinsam mit mir lesen, durcharbeiten und hier ihre Kommentare hinterlassen. Auch wenn es in der Vorweihnachtszeit oft hektisch zugeht und für den ein oder anderen sicher wichtigere Dinge zu tun sind. Heute wollen wir das vierte Kapitel besprechen: Reading from across the Canyon. How a Biblical Worldview Equips Us to Benefit from Books. Auf Deutsch würde das so lauten: Lektüre von jenseits des Canyon. Wie eine biblische Weltanschauung die Voraussetzung schafft, von Büchern zu profitieren. Die Bibel bietet uns eine geschlossene Weltanschauung. Sie vollkommen zu erfassen, werden wir wohl nie imstande sein. Dennoch ist es absolut wichtig, wenn man als Christ in der Welt leben möchte, zumindest die Eckpfeiler der biblischen Weltanschauung zu kennen und zu studieren. Tony Reinke stellt sieben Fragen, um die wichtigsten Wahrheiten der Bibel zu erfassen. Die Antworten fallen bei ihm zwar kurz und knapp aus, erfassen aber das Wesentliche. Die Fragen lauten: Weiterlesen

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NIMM UND LIES Verlosung - Dezember 2011

Kurz vor Weihnachten haben wir für unsere Leser noch eine ganz besondere Verlosung. Im November erschien die erste Ausgabe des christlichen Kindermagazins bioteeny. Fast ein Jahr lang arbeitete der Herausgeber Harry Görzen mit seinem Team an dem Konzept und der Realisierung der ersten Ausgabe. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Das Motto von bioteeny ist den Psalmen entnommen: „Groß sind die Werke des Herrn, erforschenswert für alle, die Gefallen an ihnen haben“ (Psalm 111,2). Gott, der Schöpfer des Universums und Gott, der die Weltgeschichte nach seinem Willen lenkt soll in allen Beiträgen gebührend geehrt und der Glaube der Kinder an diesen Gott gestärkt werden. In einer zunehmend atheistischen Gesellschaft und Schulbildung ist diese Zeitschrift eine willkommene Alternative.

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Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (II)

Wir lesen gemeinsam das Buch Lit! A Chris­tian Guide To Rea­ding Books. Ich schreibe zu jedem Kapitel eine Zusammenfassung, so dass jeder in die Diskussion einsteigen kann.

Nach den ersten beiden Grundlagenkapiteln lenkt Tony Reinke unseren Blick im dritten Kapitel auf die größte Konkurrenz des Buches: das Bild. Die Überschrift lautet: „Lesen ist glauben. Wie man in einer Augenschmaus-Kultur Bücher genießt.“ Die Zeit der bilderlosen Zeitungen ist längst vorbei. Es gibt wohl keine Zeitung und kein Magazin, das ohne Bilder auskommt. Bei andere Medien, wie z.B. beim Fernsehen, bei Filmen, Videospielen, Videobanden zu Werbezwecken und andere Formen des animierten oder bewegten Bildes kann man zu Recht sogar von einer Bilderflut sprechen. Das Bild im weiteren Sinne steht längst nicht mehr als Ergänzung zum Wort, sondern ist eine ausgeprägte Konkurrenz zum Wort. Diese Konkurrenz hat leider nicht immer erfreuliche Nebenwirkungen. Der Medienwissenschaftler Neil Postman sagte treffend über das Fernsehen: „Fernsehen wurde nicht für Idioten erschaffen – es erzeugt sie.“ Tony Reinke möchte in diesem dritten Kapitel aus biblischer Sicht über die Gefahren des Bildes nachdenke. Er schreibt in seinen einleitenden Zeilen:

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Leserunde: Lit! auf Morgen verschoben

Heute wäre die Besprechung des zweiten Kapitels Reading is Believing dran. Leider haben einige Dinge meine komplette Planung der letzten drei Tage durcheinandergeworfen. Somit ist mein Artikel leider noch nicht „druckreif“. Du darfst morgen im Laufe des Tages damit rechnen. So Gott will! Alle, die mitlesen und mitdiskutieren wollen, können sich aber schon mal Gedanken zum Inhalt machen und z.B. diese Fragen beantworten:

– Welche drei Sätze sind mir besonders wichtig geworden?

– Welche Fragen sind mir bei Lesen gekommen?

– Für welche Passage wünsche ich mir eine deutsche Übersetzung?

Also dann bis morgen!

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Einmaliges Angebot: Englische Bücher von John MacArthur

Das muss ich heute noch unbedingt los werden: Grace To You bietet noch bis zum 4. Dezember 2011 (also morgen Nacht, Pacific Standard Time = -9 Stunden) einen Rabatt von 20% auf ganz viele englische und spanische Bücher, Bibeln und andere Medien von John MacArthur. Der Versand nach Deutschland/Europa beträgt umgerechnet ca. 4,50 Euro. Die Preise sind zum Teil deutlich günstiger als Amazon.de-Preise.

Hier zwei Beispiele:

MacArthur Study Bible ESV Translation kostet knapp 35 Euro. Bei Amazon zahlt man für diese Ausgabe gute 60 Euro! Einige Eckdaten zu dieser Bibel:

  • Complete ESV Bible text
  • Nearly 25,000 explanatory notes from John MacArthur
  • Bible text in 8.5 point type, 7.5 point study notes
  • More than 140 two-color maps, charts, timelines, and illustrations
  • Complete introductions to each Bible book
  • 80,000 cross-references
  • An extensive concordance
  • A section of full-color maps
  • Bible reading plans
  • Concise articles on “How We Got the Bible” and “Introduction to the Bible”

 

MacArthurs Kommentar in 29 Bänden kostet bei GTY nur 315 Euro. Bei Amazon liegt der Preis bei über 520 Euro! Wer noch schnell gute und bleibende Weihnachtsgeschenke braucht, sollte hier zuschlagen.

Englische Info:

This 29 Volume series provides reliable, New Testament interpretation and practical Bible-study lessons. John MacArthur provides verse-by-verse exposition and a clear, in-depth discussion that bring the text’s meaning to light.