Alle Artikel in der Kategorie “Zitate

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Martyn Lloyd-Jones: Lies Jonathan Edwards!

Folge D. Martyn Lloyd-Jones‘ Empfehlung!

Ich rate dir: Lies Jonathan Edwards! Hör auf, viele verschiedene Veranstaltungen zu besuchen; hör auf, nach verschiedenen Formen der Unterhaltung zu suchen, die in heutiger Zeit in evangelikalen Kreisen so üblich geworden sind. Lerne, zu Hause zu bleiben. Lerne, wieder zu lesen und lese nicht nur die spannenden Geschichten gewisser moderner Leute. Kehre zurück zu Solidem und Tiefem und Echtem.

Verlieren wir die Kunst des Lesens? Erweckungen begannen oft, nachdem Menschen wieder Bände lasen, wie diese zwei Bände von Edward’s Werken. Männer, lest das. Entscheide dich dafür. Lies seine Predigten; lies seine praktischen Schriften und setze fort mit bedeutenden Abhandlungen theologischer Themen.

D. Martyn Lloyd-Jones, “Jonathan Edwards and the Crucial Importance of Revival,” Puritans: Their Origins and Successors (Edinburgh: Banner of Truth, 1987), 369-370.

Gefunden HIER.

Liste deutscher Bücher von und über Jonathan Edwards:

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Martin Luther über Bücher

Luther verbrennt die Bannbulle,
Ölgemälde von Paul Thumann

„Gerne hätte ich es gesehen, wenn meine Bücher allesamt verborgen geblieben und untergegangen wären. Unter anderem ist ein Grund dafür der, daß es mir vor dem Vorgang graut. Denn ich sehe wohl, was für ein Nutzen in der Kirche geschafft wurde, daß man angefangen hat, außer und neben  der Heiligen Schrift viele Bücher und große Bibliotheken zu sammeln, insbesondere ohne allen Unterschied alle möglichen Väter, Konzilien und Lehrer aufzuspeichern. Damit ist nicht nur die edle Zeit und das Studium in der Schrift versäumt worden, sondern auch die reine Erkenntnis des göttlichen Worts für immer verloren gegangen, bis die Bibel- wie es mit dem fünften Buch Moses zur Zeit der Könige Judas (2. Kön. 22,8) geschah – unter der Bank im Staub vergessen wurde.“ Weiterlesen

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Warum es vielen schwer fällt, Bücher zu lesen

Welche Rolle hochwertige Bücher in unserem Leben spielen, ist absolut von entscheidender Bedeutung. Warum fällt es dann so vielen Christen schwer, sich mit Büchern zu beschäftigen?

Bild­quelle: CFalk / pixelio.de

A. W. Tozer sagte einmal: „Um ein hervorragendes geistliches Buch zu genießen, muss man sich in einem Maße Gott hingeben und von der Welt lösen, wie es nur wenige Christen von heute besitzen.“ Es fordert zwar feste Entschlossenheit, durch Bücher neue Gewohnheiten zu entwickeln und das Denken neu auszurichten, doch weit größer ist der Lohn, den Sie sehen werden, wenn sich Ihre Denkweise ändert und Sie geistlich wachsen. Wenn es darum geht, wie wir unsere Freizeit nutzen, erlauben wir dann der Welt, uns nach ihrem Bild zu formen? Was können wir heutzutage tun um das zu ändern?

John MacArthur in John MacArthur – Dienst am Wort und Evangelium, S. 240-241

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C. S. Lewis über seine Liebe zu Büchern

Weiter lehrte mich Arthur, Bücher als Gegenstände zu lieben. Respektiert hatte ich sie schon immer. Mein Bruder und ich waren zwar imstande, ohne Skrupel eine Trittleiter zu zerhacken; aber ein Buch mit Daumenflecken oder Eselsohren zu besudeln, hätte uns mit Scham erfüllt. Doch Arthur respektierte Bücher nicht nur, er war verliebt in sie; und bald war ich das auch. Das Aussehen der Seite, die Textur und der Geruch des Papiers, die unterschiedlichen Geräusche, die verschieden Papiersorten verursachen, wenn man die Seiten umblättert, all das wurde mir zu sinnlichen Freuden.

C. S. Lewis in Überrascht von Freude / gefunden bei Christus allein

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Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt.

Bildquelle: www.wikipedia.de

Ich halte mich länger bei diesen Dingen auf, weil in unserer Zeit viel gelesen wird. Das  Büchermachen scheint kein Ende zu nehmen, obgleich nur wenige von ihnen nützlich sind. Billige Veröffentlichungen scheinen modern zu sein. Es wimmelt nur so von Tageszeitungen aller Art, und das Niveau von einigen, die am weitesten verbreitet sind, lässt deutlich den Geschmack unserer Zeit erkennen. Bei der Flut von gefährlichem Lesestoff spreche ich mich klar für das Buch meines Herrn aus. Ich bitte euch, das Buch der Seele nicht zu vergessen. Lest nicht Tageszeitungen, Romane und Fantasiegeschichten, während ihr die Propheten und Apostel achtlos liegen lasst. Lasst euch nicht von spannender und ausschweifender Literatur vereinnahmen, während aufbauende und heilige Dinge keinen Platz in euren Gedanken finden.

Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt. Was immer ihr auch lest, lest sie zuerst. Und hütet euch vor schlechten Büchern, von denen es heute eine ganze Menge gibt. Seid vorsichtig, was ihr lest. Ich schätze auf diese Weise ist mehr seelischer Schaden entstanden, als die meisten Menschen sich überhaupt vorstellen können. Bewertet alle Bücher danach, ob sie mit der Schrift vereinbar sind. Jene, die ihr am nächsten kommen, sind die besten, und die, die sich am meisten von ihr entfernen und ihr am meisten wiedersprechen, sind am gefährlichsten.

Quelle: Gedanken für junge Männer, J.C. Ryle, S. 49-50

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Keine Zeit zum lesen?

Nehmen wir an du liest ungefähr 250 Worte in der Minute und du beschließt täglich nur 15 Minuten in einem ernstzunehmenden theologischen Werk zu lesen, um dein Verständnis von biblischen Wahrheiten zu vertiefen. In einem Jahr (365 Tage) würdest du so 5.475 Minuten lesen. Multipliziere das mit 250 Wörtern pro Minute und du erhältst 1.368.750 Wörter pro Jahr. Die meisten Bücher haben zwi- schen 300 und 4oo Wörter pro Seite. Wenn wir also von 350 Wörtern pro Seite ausgehen, kommen wir in einem Jahr auf 3.910 Seiten. Das bedeutet, dass du – bei 250 Wörtern pro Minute und 15 Minuten am Tag – in einem Jahr ungefähr 20 durchschnittlich dicke Bücher lesen kannst …

John Piper (Desiring God Blog; 15.11.2011), fest & treu – 2/2012

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Wenn die Liebe zur Arbeit größer ist als zu Gott

Fünfundzwanzig Jahre lang hatte ich den Dienst in der großen Stadtgemeinde getan. Der Wiederaufbau in der Nachkriegszeit ging oft über die Kraft. Eine schwere Nierenkolik, die mich in Neuenbürg beim Warten auf die Baugenehmigung einer Heimerweiterung in Neusatz mit furchtbaren Schmerzen überfiel, zwang mich am selben Tag ins Krankenhaus. Nachdem ich vier Tage und Nächte trotz Morphium qualvoll verbracht hatte, erlebte ich durch Gottes Güte eine wunderbare schnelle Heilung. Ich tat Buße vor Gott und erkannte, dass ich meine Arbeit lieber gehabt hatte als Gott.

Quelle: Hauß, Friedrich: Erfahrungen mit Gott in Krieg und Wiederaufbau. 2011, S. 103.

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Randy Alcorn über die Liebe zu Büchern

Ich liebe Bücher. Über Jahre hinweg habe ich viel Geld für Tausende von großartigen Büchern ausgegeben. Einige davon verlieh ich, aber die meisten standen einfach bei mir im Regal. Und doch ärgerte es mich, wenn meine Lieblingsbücher nicht zurückgegeben wurden oder zerfleddert zurückkamen.

1985 beschloss ich, alle meine Bücher aus meinem Büro zu nehmen und sie in unsere neue Gemeindebibliothek zu stellen. Dies sparte der Gemeinde eine Menge Geld und machte kaum benutzte gute Bücher anderen Menschen zugänglich. Ich werde nie vergessen, wie ich ein paar Jahre später in der Bibliothek stand und mir die Namen derer durchlas, die viele meiner Lieblingsbücher ausgeliehen hatten. Manchmal standen bei jedem Buch Dutzende von Namen. Ich erkannte, dass ich, indem ich diese Bücher freigegeben hatte, in das Leben anderer Menschen investiert hatte. Plötzlich war ich umso erfeuter, je abgegriffener das Buch aussah! Meine Sichtweise veränderte sich total. Zwar liebte ich Bücher immer noch, doch meine emotionale Bindung an deren Besitz ist geringer denn je. Der Leib Christi gewann durch diese Regelung, und ich selbst auch.

Randy Alcorn, Geld, Besitz und Ewigkeit, 3L Verlag, Waldems 2010, S. 274