Alle Artikel mit dem Schlagwort “Biografie

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Ausgewählte Neuerscheinungen 2012

In den vergangenen Wochen habe ich eine Menge Kataloge gewälzt. Sowohl digitale als auch traditionelle – aus Papier und Druckerschwärze. Mindestens eine Feststellung habe ich dabei gemacht. Dieses Jahr wird es nicht weniger Neuerscheinungen geben. Und das liegt sicher auch an der wachsenden Zahl christlicher Velage.

Ich habe einige für mich besonders interessante Neuerscheinungen ausgewählt um sie hier vorzustellen. Die Beschreibungen geben jeweils den Verlagstext wider. Teilweise gibt es noch keine Vorschau-Cover. In diesem Fall ist das Cover des Originals abgebildet.

Die Ryrie-Studienbibel

In den USA mit über 2 Millionen verkauften Exemplaren ein großer Erfolg – jetzt gibt es sie auch mit einer deutschen Bibelübersetzung: Die Studienbibel von Charles C. Ryrie mit dem Text der Elberfelder Bibel.
– 10.000 Erklärungstexte zu einzelnen Bibelpassagen
– Integrierte Schaubilder, Tabellen und Zeitleisten
– Einführungstexte zu den biblischen Büchern mit ausführlichen Textgliederungen
– Bibelleseplan
– Systematische und leicht zugängliche Überblickstexte zu den wichtigsten Lehren der Bibel

Eine Studienbibel, die einerseits für jedermann leicht zugänglich ist, andererseits für ein ganzes Leben lang Informationen bietet.

Verlag: SCM R.Brockhaus/CV Dillenburg – Seiten: ca. 2700 – Preis: 59,90 EUR – Erscheint voraussichtlich: Mai 2012

John MacArthur – Servant of the Word and Flock (Originaltitel)

Through more than forty years, John MacArthur has opened and taught the Word of God in one local congregation, Grace Community Church, Los Angeles. Consequences have followed which no one anticipated, and which the preacher attributes to the sovereign hand of God. A people united to Christ, and to their pastor, became a channel for blessing across the earth. It has been a ministry marked by characteristics that re-appear in every spiritual advance – not concern for relevance not special attractions for young or old, male or female; but love for God and dependence on his Word and promises. MacArthur has proved, without ever intending to do so, that true preaching of the Word of God is international, because if you teach the Bible it transcends every border, every language, every culture. It is as relevant today, and will be tomorrow, as in all the years since God put it down. That is why his sermons are heard or read in more than two hundred countries around the world today.
But this is also a human story, including the shaping of his youth, the strength of marriage and family, the refining influence of trials and controversies, and the building of a man whose staff have never known to be angry. There are friends who, for all their love of his ministry, say his life is his best sermon.

Autor: Iain Murray – Verlag: Betanien – Seiten: ca. 280 – Preis: ca. 13,90 EUR – Erscheint voraussichtlich: Mitte 2012

Die letzte christliche Generation

Die Krise ist real, die Verantwortung liegt bei uns

McDowell zeigt ein alarmierendes Problem: Viele Jugendliche in Gemeinden glauben nicht mehr an grundlegende christliche Lehren. Wie können wir ihnen Christsein vorleben und vermitteln, damit sie Jesus nachfolgen und wir nicht die letzte Generation Christen sind?

Autor: Josh McDowell – Verlag: CV Dillenburg – Seiten: 192 – Preis: 12,90 EUR – Erscheint voraussichtlich: Februar 2012

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Bilder: Bonhoeffer. Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet

Bücherliebhaber interessieren sich nicht nur für den Inhalt der Bücher, sondern auch für die äußere Aufmachung: Umschlag, Papier, Bindung, Format, Schrift und auch Geruch. Bei der neuen Bonhoeffer Biografie habe ich den Eindruck, der Hersteller hat eine intensive Liebe zu Büchern. Das Buch hat einen Schutzumschlag und ist vom Format her etwas größer als die gewöhnlichen Hardcoverbücher. Dadurch wirkt das sowieso voluminöse Werk mit 750 Seiten edler und imposanter. Jedem Kapitel sind einige Zitate aus dem folgenden Kapitel vorangestellt. Die Textgestaltung ist schlicht und elegant. Alles in Allem ein sehr schönes Buch. Ich habe einige Bilder vom Buch gemacht. Man erkennt, dass hier jemand was vom Büchermachen versteht.

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Angelesen: Jonathan Edwards

Mit der Biographie von Jonathan Edwards hat Iain H. Murray ein Monumentalwerk geschaffen. 24 Jahre nach der englischen Erstausgabe ist das Werk seit Februar dieses Jahres auch in deutscher Sprache erhältlich. Ich habe mich über die Neuerscheinung beim CLV sehr gefreut. Bis heute habe ich erst die Hälfte des Buches gelesen, aber schon jetzt kann ich sagen, das ich diese Biographie mit großem Gewinn gelesen habe und gerne weiterempfehlen werde.

An dieser Stelle möchte ich drei Zitate aus den ersten Kapiteln wiedergeben und kurz erläutern, warum sie für mich wichtig geworden sind. Weiterlesen

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Henry Martyn – Alles für Christus verlassen

Henry-Martyn149_0Henry Martyn (1781 – 1812) arbeitete als der erste moderne Pionier-Missionar unter Muslimen. Was veranlasst einen jungen Mann mit 27 Jahren seine große Liebe aufzugeben, nach Indien zu gehen und einsam in der Fremde an einem chronischen Leiden zu sterben?

Es gibt wohl wirklich nicht viele Menschen, die koste es, was es wolle, Gottes Willen zu erfüllen suchen. Henry Martyn ist einer von diesen. Er opfert seine ihm vorhergesagte Zukunft als großer Gelehrter, seine Gesundheit und nicht zuletzt seine große Liebe.

Für ihn ist die Hingabe an Gott wichtiger und somit ist für ihn klar, was er tun soll. Der junge Engländer gewinnt Zuneigung zu Muslimen und reist zuerst nach Indien. Mit Hilfe Einheimischer beginnt er mit der Übersetzung des Neuen Testaments auf Urdu. Immer wieder wird er durch Muslime aufgefordert, seinen Glauben zu verteidigen. Martyn schreibt dazu:

Ich wünsche mir, dass eine Gesinnung des Suchens geweckt würde, doch ich lege keinen großen Wert auf schlüssige Argumente; auf diese Weise wird das Werk Gottes selten gewirkt. Das Evangelium durch den Heiligen Geist predigen, der vom Himmel herabgesandt wurde, ist der bessere Weg, ihre Seelen zu gewinnen.“ S. 65

Ich habe noch nie so stark verspürt, dass ich nichts tun kann. Alle meine klaren Argumente sind nutzlos; wenn der Herr seine Hand nicht ausstreckt, spreche ich zu Steinen.“ S. 117

Das mag eine Grundhaltung sein, die wir leider gerne mal vergessen. Als Christen haben wir schon oft die Erfahrung gemacht, dass langes und bisweilen heftiges Debattieren noch lange keinen Nichtchristen zu Christus bekehrt.

Später geht Henry Martyn unter großer körperlicher Anstrengung nach Persien. Seine Stimme wird immer schwächer so dass es ihm immer schwerer fällt, zu reden, geschweige denn zu predigen. Doch diese große Einschränkung führt nicht dazu, dass er in seine Heimat reist. Er versucht stattdessen sich verstärkt auf dem Gebiet für Gott einzusetzen, der ihm noch bleibt. Die Übersetzung des Neuen Testaments ins Persische.

Als er innerhalb kürzester Zeit fertig wird, will er nun doch die Reise bis nach England auf sich nehmen um noch einmal die lieben Freunde und Familie zu sehen. Doch soweit kommt er nicht mehr. In Tokat, einem Ort in der heutigen Türkei stirbt er als ein Mensch, der alles für Gott geopfert hatte.

Das Leben des Henry Martyn ist ein beeindruckendes Leben. Voller Höhen und Tiefen in der völligen Hingabe an Gott. Leider ist das Buch eher analytisch und somit nicht sehr spannend geschrieben. Für den Preis von 2,90 EUR aber eine sehr gute Investition.

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Neuauflage: Dorie – Ein verwandeltes Leben

256138_z1-624x1024Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen. Meine Eltern liebten mich und tuen es heute noch. Sie haben nicht immer alles richtig gemacht. Aber sie waren immer darum bemüht. Und dafür bin ich wirklich dankbar. Leider hat nicht jedes Kind dieses Privileg. Es scheint, dass immer mehr Kinder ungewollt und ungeliebt geboren werden. Über so ein Kind handelt dieser wahre Bericht eines schweren Frauenschicksals, das Gott selbst in die Hand nahm.

Doris ist ein ungewolltes Kind. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer kleinen, häßlichen Wohnung. Doris Schwester Maria ist jünger als sie und so trägt sie die Verantwortung wenn die Mutter tagsüber arbeitet. Meist kommt sie spät nach hause.

Hoffentlich freut sie sich, mich zu sehen!“ Doch wie gewöhnlich schob sie mich beiseite und nahm meine Schwester Maria in die Arme. „Liebling, wie geht es dir?“, sagte sie zärtlich. Ich stand da, die Hände in den Taschen meines verschlissenen Rockes vergraben und wartete darauf, dass sie mich auch liebhatte. Doch sie stieß mich beiseite. „Was willst du?“, fuhr sie mich an. „Würdest du mich auch umarmen?“, fragte ich schüchtern. „Scher dich weg!“, schnauzte sie mich an. S. 7

Doris und Maria landen bald in einem Waisenhaus. Besonders Doris hat große Probleme sich einzuleben. Sie wird agressiv und verbittert. Als Doris 13 wird, werden die Schwestern an eine Pflegemutter vermittelt. So folgt eine Station der nächsten. Von fast allen ungeliebt und abgelehnt, findet Doris durch Begegnungen mit Christen den Weg zu Gott.

Ein freundliches Ärzteehepaar stellt Doris als Haushaltshilfe ein und sie empfängt das erste mal so etwas wie Anteilnahme und Sorge. Auf ihrer Suche nach ihrem Vater bekommt sie einen einträglichen Job und beginnt auf eigenen Füßen zu stehen. Auch geistlich entwickelt sie sich weiter.

Das letzte, was ich sein wollte, war Missionarin. Das Zweitschlimmste für mich war, einen Prediger zu heiraten.“ S. 72

Aber durch die Begegnung mit der Missionarin Darlene Deibler Rose entsteht eine grundlegende Änderung.

Als ich an jenem Abend zum Altar ging, kniete Darlene Deibler neben mir nieder und legte ihren Arm um mich. Gemeinsam beteten wir, und ich versprach: „Herr, ich werde gehen!“ S. 75

Froh über diese Entscheidung fährt sie zu ihrem kranken Vater um es ihm mitzuteilen.

Dad, ich bin hergekommen, um dir etwas zu sagen – Gott hat mich dazu berufen, Missionarin zu werden, um anderen von Jesus Christus zu sagen. Ich werde diesen Herbst zur Bibelschule gehen und später nach Neuginea.“

So krank er auch war, erhob er sich und richtete sich kerzengerade vor mir auf. Seine Augen starrten an mir vorbei ins Leere. Dann wandte er sich um und kehrte mir den Rücken zu. „Wenn du das willst, brauchst du erst gar nicht deinen Koffer auszupacken. Rufe ein Taxi und fahre sofort wieder nach Kalifornien zurück. Von jetzt ab bist du nicht mehr meine Tochter!“ S. 80

Doris beginnt mit den Vorbereitungen zum Leben als Missionarin. An einer Bibelschule lernt sie Lloyd kennen und sie heiraten. Gemeinsam arbeiten sie in Neuginea und bauen Kontakte zu der „wilden Bevölkerung“, den „Danis“ auf.

Der kleine Sohn Burney wird jedoch der Anfang vom Ende der Missionarstätigkeit. Er möchte nicht ohne die Eltern sein und bei ihnen kann er auch nicht bleiben. So entscheiden sie sich schweren Herzens Neuginea zu verlassen. Zuhause erwartet sie nicht nur Verständnis.

Ihr habt uns enttäuscht. Warum habt ihr Gott nicht vertraut, dass er euch da draußen heilen würde? Er hätte sicherlich euch und eure Kinder durchgetragen!“ S. 141

Doch Doris hält daran fest, dass Gott sie liebt. Sie geht auf Vortragsreisen und kann viele verletzte und kaputte Seelen auf Christus hinweisen. Auf den, der alle zerbrochenen Herzen heilen kann.

Ich glaube für Menschen, die nie so Schreckliches erlebt haben wie zum Beispiel Doris, ist dieses Buch auch in einer besonderer Weise wichtig. Christen, die aus intakten Familien kommen, kennen so ein unglückliches Familienleben oft nicht. Zumindest nicht aus eigener Erfahrung. Dieses Buch kann helfen, Betroffene besser zu verstehen. Gerade heute. In einer Zeit, in der Familien so oft kaputt gehen.

Titel: Dorie – ein verwandeltes Leben
Autor:
Doris van Stone/Erwin Lutzer
Seiten: 160
Einband: Paperback
Format: 13 cm x 20,5 cm
Verlag: CLV
Jahr: voraussichtlich 15.02.2011
Preis: 2,90
erhältlich bei: CLV

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Harold St. John – Reisender in Sachen Gottes

Harold-St.-JohnHeute stelle ich euch ein Buch vor, dass bereits 1989 das erste Mal (in Deutschland) erschienen, und absolut wert ist, mehrmals gelesen zu werden.

Thema und Inhalt

Es geht um Harold St. John. Er scheint sich bei allen von mir gelesenen Biographien besonders hervorzuheben. Die Lebensgeschichte dieses Originals ist thematisch gegliedert. Das sieht dann so aus: das Kind, der Evangelist, der Liebende, Vater von fünf Kindern, der Mann der Gemeinde, der Bibelstudent, der Prediger usw. Jedes der 14 Kapitel beschränkt sich somit auf ein bestimmtes Gebiet im Leben von St. John.

Mehr als zwanzig Jahre arbeitete er bei einer Bank. Und alleine diese Tatsache sagt eine Menge über ihn und sein Leben aus. Ein Leben gefüllt mit Selbstdisziplin und Einsatz für den Herrn.

Ich habe niemals gesehen, dass Harold durch die Straßen oder durchs Leben geschlendert wäre. Er sah immer aus, als wäre er von einer Aufgabe getrieben. S. 18

Er war immer in Bewegung, arbeitete für zwei und hinterließ immer den Eindruck, dass er begriffen hatte, das die Aufträge unseres himmlischen Königs eile erfordern. S. 20

Zumindest in seiner Anfangszeit kämpfte er mit enormen Schwierigkeiten bei der Predigtvorbereitung. Ganz im Gegensatz zu seinen privaten Bibelstudien die Tausende lose Blätter füllten. Für leichtfertiges Reden von der Kanzel und unausgegorene Gedanken war er nicht zu haben. Seine Predigten waren immer gekennzeichnet vom Umgang mit dem Herrn und sorgfältiger Vorbereitung.

Harold St. John hatte ein großes Herz für junge Menschen und es war im ein großes Anliegen, die Jugend zur völligen Hingabe zu motivieren. Viele kamen zu ihm um Rat und Hilfe zu einem Problem oder einer Frage zu erhalten. Aber seine Antworten wurden nicht immer so einfach beantwortet. Er vermied es bei Streit oder Zwist schnell Partei für eine Gruppe einzunehmen. Um nur ein Beispiel für seinen hervorragenden Umgang zu nennen:

Mr. St. John, sind sie der Meinung, dass ein junger Christ tanzen gehen darf?“ Ich antwortete: „Erst einmal bin ich ganz froh, dass du junger Christ gesagt hast. Ein alter Christ wird gar kein Verlangen nach Tanzen haben, weil seine Knochen zu steif sind. Aber du hast mir eine sehr schwere Frage gestellt, und es fällt mir schwer, darauf eine Antwort zu geben. Wenn du mich etwas Einfaches gefragt hättest, etwa die Bedeutung der Räder oder der Flügel der Seraphim bei Hesekiel, so hätte ich dir sofort antworten können, aber zu solch einer tiefgründigen Frage wie dieser habe ich leider keine Antwort.“ S. 108

In allen Kreisen und Altersgruppen wurde er als Mann Gottes geschätzt. Das lag sicher auch an seiner sehr demütigen Art über andere Menschen und Christen zu reden. Beim Besuch einer Familie und gemeinsamen Mittagessen fing eine der Töchter an, einen alten gottesfürchtigen Evangelisten zu kritisieren und zu verspotten. Nun begannen auch andere Familienmitglieder abwertende Bemerkungen über andere Gemeinschaften zu machen. Für viele Christen äußerst unüblich war die Reaktion Harolds. Er erhob sich ruhig und wandte sich an den Gastgeber:

„Es macht Ihnen doch sicher nichts aus, wenn ich mich jetzt verabschiede?“ „Aber“, sagte sein Gastgeber voller Überraschung, „wir haben doch gerade erst mit dem Essen begonnen!“ „Nun“, antwortete Harold St. John, „ich habe es mir zur Regel gemacht, niemals Leuten Gesellschaft zu leisten, die von Gottes Dieners abwertend sprechen. Ich muss Sie bitten, mich entweder zu entschuldigen oder das Thema zu wechseln.“

Dieser Umgang mit anderen Christen beschämt mich persönlich. Ist es nicht gerade eine Neigung der „Bibeltreuen“, zu denen ich mich dazuzähle, die oft sehr heftig und abwertend über die „Neoevangelikalen“ schimpfen? Es scheint manchmal so, als hätten wir unsere helle Freude daran, wenn wir andere kritisieren können. Harold St. John ist hierbei ein alternatives, besseres Vorbild.

Dass bedeutet nicht, dass er sich für Zusammenschlüsse unter Konfessionen aller Couleur aussprach. Er fürchtete sich nicht, die katholische Kirche als eine „große Sekte“ zu bezeichnen (S. 145).

Patricia St. John hat das Buch voll mit Zitaten von ihrem Vater gespickt. Und ich würde am liebsten noch viel mehr Zitate vorstellen. Ich werde mich jetzt aber nur noch auf drei Zitate über Harold St. John beschränken.

„Der heiligste Mann, den ich je kennen gelernt habe, unabhängig vom Glaubensbekenntnis“, schrieb ein Mann der katholischen Kirche.

„Er verbreitete eine Atmosphäre des Friedens, die aus einer anderen Welt zu stammen schien, und die uns wirklich zum Segen wurde.“

„Ich halte Mr. St. John für einen der großartigsten Christen, denen ich je begegnet bin. Sein Gesicht war immer eine Erfrischung, denn er wandelte einfach mit Gott“. sagte eine alter Missionar der China-Inland-Mission. S. 175

Sprache, Stil und Cover

Ich bin überzeugt, dass auch Wenigleser bei dieser Biografie ihre Freude haben werden. In kurzen Absätzen und großer Schrift formatiert, kommt der Leser gut voran. Auf diese Weise stellt sich schnell ein Erfolgserlebnis ein.

Autor

Patricia St. John (1919-1993), die Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher und Tochter des bekannten Missionars Harold St. John, verbrachte ihre Kindheit in England und begann – nach einer einjährigen Zwischenstation in der Schweiz 1950 einen Dienst als Missionskrankenschwester in Marokko. Während dieses 27 Jahre währenden Dienstes unternahm sie auch Reisen in den Libanon, die Türkei, nach Ruanda und Äthiopien. 1977 kehrte sie nach England zurück, wo sie ältere Verwandte pflegte und von zu Hause aus Jugendlichen, allein stehenden Eltern und älteren Menschen dienste. Ihre Bücher, die ihr eigenes spannendes Leben und ihre vielen Reisen widerspiegeln, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Quelle: CLV

Fazit

Es ist eine Freude diese originelle Lebensgeschichte zu lesen. Harold St. John ist heute für jeden jungen und auch älteren Christen eine Ermutigung und ein Ansporn, niemals in Selbstzufriedenheit zu verfallen und alles für den Herrn zu geben.

Titel: Harold St. John – Reisender in Sachen Gottes
Autor:
Patricia St. John
Seiten: 240
Einband: Hardcover
Format: 14,5 cm x 21 cm
Verlag: CLV
Jahr: 2. Auflage 2000
Preis: 9,50 EUR
erhältlich bei: CLV gesondert oder günstig im Paket

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Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin (CD)

Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin

Christliche Hörspiele für Erwachsene gibt es noch nicht so lange. Vor wenigen Jahren hat SCM Hänssler mit der Produktion von HörspielBüchern begonnen. Es war für mich etwas verwunderlich. Denn bis dahin hatte ich noch nie etwas von HörspielBüchern gehört. Hörspiele kannte ich. Hörbücher auch. Aber was waren Hörspielbücher? Ich wollte es bald herausfinden…

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Susannah Spurgeon – Die Frau an der Seite des Predigerfürsten

SSCRDas Leben Charles Haddon Spurgeon ist vielen bekannt. Viele seine Predigten sind heute noch erhältlich und werden immer wieder neu aufgelegt. Er gilt als Fürst unter den Predigern. Eher unbekannt ist die Frau an seiner Seite: Susannah Spurgeon.

Am 15.01.1832 wird Susannah Thompson geboren. Es ist eine fromme Familie und ein Freundeskreis von ernsten Gläubigen die sie in ihrer Jugend prägen. Sie bekehrt sich, aber es mangelt an Gleichgesinnten und nützliche, christliche Beschäftigung. Ihre erste Begegnung mit Spurgeon ist von allem anderen als Zuneigung geprägt. Doch es dauerte nicht lange bis seine ernsten Predigten sie wachrütteln und sie merkt, dass ihr fruchtloses Leben nicht richtig ist. Weiterlesen