
Dieses Buch ist eine kostbare Entdeckung für das Jahr 2022. Manfred Siebald, der das Buch übersetzt hat, liefert auch das Vorwort zu diesem Werk, dass zu seiner Veröffentlichung in den 40ern Jahren für Empörung gesorgt hat:
Der Hintergrund war dieser: Das BBC wollte einen Hörspielzyklus über das Leben Jesu veröffentlichen. Dass man Dorothy L. Sayers, also eine Nicht-Theologin (und Krimi-Schreiberin) als Autorin dieses Werkes aussuchte, schockierte die Zuhörerschaft womöglich ähnlich wie die Tatsache, dass die theatralische Darstellung der Dreieinigkeit verboten war. Verstieß auch ein Hörspiel dagegen?
Was herauskam ist ein zwölfteiliger Hörspielzyklus mit umfangreichen Personenbeschreibungen. Der Zusammenhang zu dem Buch: Das Buch ist die Übersetzung der Hörspieltexte und eben der Personenbeschreibungen. Dieses Buch zu lesen war mir ein Hochgenuss und immer wieder nickte ich überrascht über die Zusammenhänge, die Sayers aus den einzelnen Begebenheiten im Leben Jesu zog: Z.B. wie die drei Versuchungen Jesu in der Wüste immer wieder an ihn in seinem Dienst herantraten. Oder wie sich die Frage nach der Macht und Herrschaft von Krippe bis Kreuz bis hin zur Auferstehung zieht.
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Das Geheimnis der Sieben Meere ist das fünfte Abenteuer der Rothstein-Kids, bestehend aus den drei Geschwistern Luca, Lina und Michi. Wieder ist es ein Hörspiel ohne Buchvorlage und mit einer Länge von 79 Min. passt es auf eine Audio-CD. Ich halte es für die richtige Entscheidung, die Geschichten auf eine Audio-CD-Länge zu begrenzen, damit die Orientierung nicht verloren geht und es zu keinen unnötigen Längen kommt. Auf der Rückseite der CD heißt es:
In der Marktkirche in Halle werden die Rothstein-Kids in ein spannendes Abenteuer rund um ein paar gruselige Ausstellungsstücke verwickelt: Kopf und Hände Martin Luthers, gestaltet nach Gips-Abdrücken, die man dem Verstorbenen abgenommen hat. Als diese plötzlich verschwunden sind, überschlagen sich die Ereignisse …
Die Türen des Gefängnisses öffnen sich. Regina tritt hinaus. Viele Fragen rasen ihr durch den Kopf und die Verzweiflung macht sich breit. Als einziger Trost dient ihr der Satz eines alten Pastors, durch den sie zum Glauben an Jesus Christus kam.
In einer kleinen, ungeheizten Stube zu Leipzig saß Christian Fürchtegott Gellert vor seinem Schreibtisch und stützte den Kopf in die Hände. Auf dem Tisch lag eine Bibel, die bei Hiob 2,10 aufgeschlagen war. „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ Dieser Bibelvers hatte ihn dazu bewegt, ein Lied zu schreiben. Nie hätte er ahnen können, was dieses Lied in den nächsten drei Tagen alles bewirken würde …
Vor Weihnachten bin ich auf das erste Hörspiel des neuen Verlags hipkemusic gestoßen und habe es interessiert angehört. In der Beschreibung heißt es:


