Alle Artikel von “Alexander Rempel

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Tipp: Fröhliche Reise, Herr Minister! (Eckart zur Nieden)

„Fröhliche Reise, Herr Minister!“ Das braucht dem hochgestellten Beamten aus Äthiopien eigentlich niemand zu wünschen, nachdem er von Philippus erfahren hat, wer Jesus Christus ist. „Ich vertraue nicht darauf, dass die Löwen keinen Hunger haben. Ich vertraue auf Gott!“ erklärt Daniel, der in Kürze den Bestien vorgeworfen werden soll.

So und ähnlich reden und antworten Menschen der Bibel in den in diesem Buch zusammengestellten Interviews. Es sind oft Szenen von ungeheurer Spannung, manchmal auch voller Tragik. Aber auch Humor blitzt da und dort durch. In diesen Dialogen werden all die Zweifel und Fragen unserer Zeit an Gestalten der Bibel sichtbar – an Menschen, die unerschütterlich mit dem unsichtbaren. aber lebendigen Gott gerechnet haben.

Folgen Verlag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de

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Tipp: Pater Chiniquy’s Erlebnisse – Gesamtausgabe

Was Pater Chiniquy (1807-1899) aus seinem Leben und Dienst zu erzählen weis, grenzt fast ans Unglaubliche. Ist dieses Buch nicht zeitlos unüberlebbar und für die heutigen Tendenzen aktueller denn je? Erfüllen sich darin nicht die nahezu prophetischen Worte des ehrwürdigen Präsidenten Abraham Lincoln, welche er zu Chiniquy sprach?

Wann hat sich die katholische Kirche Roms jemals über ihre Intrigen und Gräueltaten der Inquisition Busse getan oder ihre gottlosen heidnischen Bräuche aufgegeben? Sprachen die Reformatoren unrecht, als die römische Kirche als antichristlich bezeichneten? Hat Rom außer dem Namen etwas mit Jesus Christus gemeinsam? Das bringt manchen zum Denken und zur Korrektur.

Können Chiniquiy’s Erlebnisse heute nicht unvermindert beobachtet werden in Politik, Literatur, Film, Presse, Radio, Fernsehen und im Privatleben?

Folgen Verlag, als eBook 6,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de

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Warum manche christlichen Hörspiele sehr günstig sind

Manche Kunden beklagen sich über Hörspiel-Preise im zweistelligen Bereiche (zirka 10 EUR) und verweisen auf die günstigen Veröffentlichungen (zirka 6 EUR) anderer christlicher Hörspiel- und Hörbuch-Verlage. Dabei wird ein entscheidender Unterschied übersehen.

Viele, oft kleinere konservativ-evangelikale Verlage, können nur deshalb vergleichsweise günstige Preise anbieten, weil die Arbeit teilweise von ehrenamtlichen (Laien-)Mitarbeitern erbracht wird.

Wo ist Habty? Familie Streatley Folge 4, CMV, 6 EUR

Das heißt, nicht alle angefallenen Kosten werden durch den Verkaufspreis wieder eingenommen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter (vor allem Sprecher, aber auch Lektoren und Designer) schenken den Kunden letztendlich Ihre Zeit und Arbeitskraft.

Dazu gehören auch die Verlage CMV und CLV. Der Verlag CMV zum Beispiel veröffentlicht die meisten Hörspiele zum Preis von 6 EUR. Bei fast allen Sprechern handelt es sich um ehrenamtliche Laien-Darsteller. Zusätzlich wird eine für christliche Hörspiele verhältnismäßig hohe Auflage in Auftrag gegeben, um die Kosten auf möglichst viele Exemplare zu verteilen und den Preis gering halten zu können.

Zum Vergleich: Einzelfolgen der säkularen (nicht-christlichen) 5 Freunde sind mit je 6,99 EUR sogar teurer als die CMV-Hörspiele, obwohl die 5 Freunde zu den erfolgreichsten Hörspielserien überhaupt gehören und die Auflage X-Mal höher ist.

Die meisten christlichen Verlage (CVDillenburg, SCM Hänssler, Gerth Medien) veröffentlichen Hörspiele zum Preis von rund 10 EUR. Die Hörspiel-Dauer liegt bei zirka 65 Minuten. Dieser Preis ist für professionell gemachte Hörspiele angesichts des Aufwands, Qualität, Umfangs und Auflage durchaus angemessen.

Verlage die mit ungeübten Laien-Sprechern arbeiten, sollten sich hingegen, meines Erachtens, am 6 EUR-Preis orientieren.

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NEU: schöpfung.info Nr. 2 „Licht“

Um Christen bei der Auseinandersetzung von Bibel und Wissenschaft zu unterstützen und Glau­ben zu stärken, wurde im Herbst 2017 eine Initiative ins Leben gerufen, die neben einer Website das kostenfreie Magazin „schöpfung.info“ herausgibt. Jetzt ist die zweite Ausgabe „Licht“ erschienen und kann kostenlos angefordert werden.

Im Vorwort heißt es:

„Der Geist Gottes schwebte über dem Wasser“.
Das war der Zustand der Erde in einem leeren Universum, bevor Gott seine Schöpfung nun von Tag zu Tag immer reicher anfüllt. Wasser war unser Leitthema der letzten Ausgabe. In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Licht, welches durch das berühmte „Es werde Licht“ am ersten Tag der Erdgeschichte ins Dasein gerufen wurde. Dem aufmerksamen Bibelleser entgeht natürlich nicht, dass die Sonne, die Quelle unseres Lichts, noch gar nicht da war .

Sowohl diese als auch die damit in Verbindung stehende Frage, wo denn Wissenschaft aufhört und Glaube an das Übernatürliche anfängt, werden in der Rubrik WISSEN behandelt, zusammen mit einem Artikel über moderne Weltentstehungstheorien aus dem Bereich der Quantenmechanik. Doch auch das STAUNEN soll nicht zu kurz kommen. Wir werfen u.a. einen Blick auf ungewöhnliche Lichterscheinungen und auf das Organ, das uns die Wahrnehmung des Lichts erst möglich macht: das Auge.


Wussten Sie, dass unser Universum genauestens darauf abgestimmt ist, dass Leben überhaupt möglich ist? Gott hat viel genauer gearbeitet als der beste Schweizer Uhrenmacher! Staunen Sie auch mit über die biblische Bedeutung des Lichts und der Farben. Beim kritischen REFLEKTIEREN von säkularen Medienartikeln wie z.B. der Frage nach dem, was vor dem Urknall gewesen sein soll, wird der Glaube an das unfehlbare Wort Gottes gestärkt. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Gottes Segen beim Lesen dieser Ausgabe. Zögern Sie nicht, uns Feedback zu geben.

Das Magazin erscheint drei Mal im Jahr und kann auf schöpfung.info kostenlos abonniert wer­den. Die zweite Ausgabe hat 32 Seiten.

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Wie viel verdient ein (christlicher) Verlag an Musik-CDs?

Beim letzten Bücherbasar in der Weihnachtszeit erhielt ich als Organisator die Rückmeldung, dass die angebotenen Musik-CDs für 12,90 EUR zu teuer wären. Ich war offen gesagt „etwas überrascht“. Nach meiner bisherigen Kenntnis des christlichen Verlagsmarktes war dieser Preis mehr als fair.

Dazu muss bemerkt werden, dass dieser Preis deutlich unterhalb der üblichen CD-Preise modern-evangelikaler Verlage wie SCM oder Gerth Medien (gehört seit 2017 ebenfalls zu SCM) liegt. Hier sind Preise zwischen 15 EUR und 20 EUR üblich.

Ich recherchierte, wie sich ein Preis zusammensetzt und wie viel ein Verlag letztendlich tatsächlich an einer CD verdient. Die Informationen erhielt ich aus einem Blog (Buchkalkulation – Was verdienen Autor und Verlag an Büchern?) und dem E-Mail-Verkehr mit einem christlichen Verlag.

Eine Kalkulation sieht demnach in etwa wie folgt aus:

Musik-CD Auflage
2500
Endverkaufspreis           12,90 €
19% Steuer –          2,06 €
Aufnahmekosten (Studio, Bearbeitung) –          2,24 €
Buchhandelsrabatt und Vertriebskosten ca. 50 % –          5,42 €
Honorare, Spesen –          0,40 €
CD-Produktion –          0,60 €
Booklet-Gestaltung, Lektorat, Korrektur –          0,16 €
Werbung, Marketing –          0,14 €
Lagerkosten –          0,12 €
Saldo/Erlös je Stück             1,76 €
Roherlös, Auflage 2500     4.400,42 €

Bei einer durchschnittlichen CD-Auflage von 2500 bleiben zirka 1,90 EUR je CD beim Verlag. Dabei sind bei dieser Kalkulation Gemeinkosten wie Personal, Miete für Gebäude u. a. noch nicht einmal berücksichtigt. Und wenn GEMA-pflichtige Musik enthalten ist (was meist der Fall ist), fallen zusätzlich GEMA-Gebühren an.

Jesus Christus LOBEN (CD), CLV, 12,90 EUR

Zusätzlich ist das Risiko einzuplanen, dass sich nicht alle aufgelegten Exemplare zum regulären Preis abverkaufen lassen und der Verlag den Restbestand zu einem deutlich rabattierten Preis verkaufen muss, um nicht auf dem Bestand sitzen zu bleiben.

Tatsächlich ist es so, dass sich Musik-CDs so wie auch Bücher unterschiedlich gut verkaufen. Mit vielen Produktionen macht der Verleger ein Verlustgeschäft. Mit einem weiteren großen Teil werden nur etwas mehr als die Kosten gedeckt. Und nur ein Teil der Artikel verkauft sich so gut, dass sie die Verluste der anderen ausgleichen und das wirtschaftliche Bestehen des Verlags sichern. Es ist also eine Art Mischkalkulation.

Die Realität sieht demnach so aus, dass ein Preis von 12,90 EUR für eine handwerklich professionell gemachte Musik-CD ein sehr günstiger Preis ist und der Verlag damit im besseren Fall lediglich einen geringen Überschuss erwirtschaftet. Und je kleiner die Auflage ist, also die zu erwartende verkaufte Stückzahl einer CD, desto höher muss der Preis letztendlich sein.

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1. Ausgabe der neuen Redaktion (Timotheus-Magazin)

Die 29. Ausgabe des Timotheus-Magazins (04_2017) war die letzte unter der Leitung der Gründerredaktion. In Zukunft wird das Magazin von einem neuen Team herausgegeben und es wird ganz offensichtlich merkliche Veränderungen geben.

Aus dem Inhalt
Das Smartphone und die Sucht nach Ablenkung
Johannes Calvin: Dem Evangelium treu in Leid und Anfechtung
„Was ist eigentlich …“ Bluetooth?
„Christ +“ Die MEHR-Konferenz 2018 – Johannes Hartl und sein Einfluss auf bibeltreue Christen
Buchrezensionen
Es ist vollbracht! Was Ostern wirklich bedeutet
Bericht von der Josia-Konferenz – Reformation der Herzen
Veranstaltungshinweise & Buchempfehlungen

Schon der Blick in das Inhaltsverzeichnis macht deutlich, dass die Timotheus-Ausgaben zukünftig inhaltlich breiter aufgestellt sein werden. Nicht mehr monothematisch sondern vielschichtig in der Auswahl der Themen, was die Zeitschrift abwechslungsreicher und für mich interessanter macht. Ich bleibe in jedem Fall weiter Abonnent des „Timotheus“-Magazins. Weiterlesen

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Änderung beim Timotheus Magazin

2010 hat Peter Voth mit einigen anderen Christen aus Düren das Timotheus Magazin gestartet. Die erste Ausgabe war rein online erschienen und fand bei Hans-Werner Deppe, dem Verlagsleiter des Betanien Verlags, so viel Gefallen, dass das Magazin ab der 2. Ausgabe als gedrucktes Heft im Verlag erschien. Mit der 29. Ausgabe endet nach 7 Jahren eine Ära und übergibt die Gründerredaktion um Peter Voth das Magazin vollständig in die Hände des Betanien Verlags. So heißt es in der Ausgabe 29:

Sieben Jahre lang wurde das Timotheus Magazin nun von einem Team aus Düren „gemacht“ – und das auf fast gänzlich ehrenamtlicher, unentgeltlicher Basis. Wir als Betanien Verlag in Augustdorf haben in diesen Jahren sozusagen ein druckfertiges Produkt bekommen, das wir nur noch drucken und vertreiben brauchten. Für diese unzähligen Stunden an mühsamer Arbeit und treuem Dienst für den Herrn können wir den Geschwistern aus Düren nicht ansatzweise genug danken:

Peter Voth: Er hat die Hauptlast der Arbeit getragen: nicht nur ein hervorragendes, akribisches und einzigartig richtungsweisendes Design des Magazins, das ihm eine ganz besondere und attraktive Note verliehen hat, sondern auch die sehr aufwändige redaktionelle und administrative Leitung und dazu noch Beiträge als Autor. Möge der Herr ihm diesen unermüdlichen Einsatz reich vergelten. Wir gratulieren Peter außerdem zu seiner Hochzeit im Oktober 2017 und wünschen ihm und seiner Frau Lore Gottes reichen Segen und alles Gute für die Zukunft!

Waldemar Dirksen, Viktor Sudermann und Andreas Kuhlmann: Zusammen mit Peter sind sie die „Schöpfer“ des Timotheus Magazins und haben über all die Jahre treu als Redaktionsteam und als Autoren für einen hervorragend durchdachten und segensreichen Inhalt des Magazins gesorgt.
Tanja Mierau danken wir als langjährige unentgeltliche Lektorin für ihre treue Arbeit.
Wir danken an dieser Stelle auch den weiteren Autoren, die unentgeltlich regelmäßig Beiträge geliefert haben: Andreas Münch, Stefan Beyer, Hanniel Strebel seien nur stellvertretend genannt für die vielen jungen deutschsprachigen Autoren, die exklusiv und unentgeltlich für das Timotheus Magazin geschrieben haben. Wir vom Betanien Verlag würden uns freuen, auch in Zukunft Input von euch zu bekommen!

Ab 2018 übernehmen wir als Betanien Verlag die Redaktion und Gestaltung – also die eigentliche Erstellung – des Timotheus Magazins und dürfen dabei von der immensen Aufbauarbeit des oben genannten Teams profitieren. Ausrichtung und Zielgruppe bleiben natürlich dieselbe: ein bibeltreu-reformatorisches Quartalsmagazin, das insbesondere jungen Christen praktische Orientierung und Ermutigung für ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi bieten soll. Es wird eine Herausforderung, dabei die bisherige Qualität aufrecht zu erhalten. Dazu benötigen wir euer Gebet und gern auch eure Anregungen. Schreibt uns! Deshalb danken wir an dieser Stelle auch den mittlerweile über 500 Abonnenten des Magazins und rechnen weiterhin mit euch!

Der größte Dank gilt natürlich unserem Herrn Jesus Christus, für den und durch den allein wir diese Arbeit tun können.

Hans-Werner Deppe vom Betanien Verlag

Die Einzeltitel des Timotheus-Magazins kosten 3,90 EUR und können beim Betanien Verlag bestellt werden.

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Tipp: Die Kramerskinder

Womöglich inspiriert durch die erfolgreiche Kinderheftreihe „In der Waldstraße“ (Samenkorn Verlag), hat der Verlag Friedensstimme ebenfalls eine eigene Reihe gestartet: „Die Kramerskinder“.

Zur Familie Kramer gehören: Mama und Papa

Elias ist 12 Jahre alt. Er bastelt gerne mit Holz und hilft Papa oft im Garten.

Philipp ist 10 Jahre alt. Spannende Bücher sind seine Lieblingsbeschäftigung.

Melissa ist 7 Jahre alt und geht in die zweite Klasse. Sie mag kochen und malen.

Betty ist mit ihren 5 Jahren schon eine kleine Hausfrau. Sie liebt es, ihre Puppen zu versorgen.

Seit 2015 erscheinen regelmäßig neue Hefte in denen die Familie gemeinsam gewöhnliche und besondere Erlebnisse verleben. Beim Lesen und Betrachten der Hefte fällt das betont konservativ-christliche Weltbild auf.

Dass zeigt sich zum Beispiel darin, dass die Mädchen und Jungen Aufgaben gemäß ihrer gottgegebenen und natürlichen geschlechterspezifischen Rolle einnehmen. Die Mädchen halten sich viel bei Mutter und Großmutter in der Küche auf, die Jungen unternehmen besonders viel mit Vater und Großvater. Eine wohltuende Alternative für genderverseuchte und radikalfeministische säkulare Kinderbücher :-).

Jedes Heft hat 36 Seiten und kostet 1,70 EUR. Bisher sind 10 Hefte erschienen.

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Wie viel verdient ein (christlicher) Verlag an Büchern?

Manche Kunden nehmen an, dass Verleger aufgrund der vermeintlich hohen Preise reich sein müssten. Diese Annahme rührt sicher aus der Unkenntnis, wie sich ein Buchpreis zusammensetzt. Wie sich ein Preis zusammensetzt, wird aus der Buchpreiskalkulation deutlich.

Der Betanien Verlag hat in seinem Blog ein Kalkulationsbeispiel für eine Buchproduktion veröffentlicht. Hier erhält der Verbraucher einen informativen Einblick, wie sich der Preis für ein Buch zusammensetzen kann, welches aus dem Englischen übersetzt wird.

Buch aus dem Englischen übersetzt, 300 Seiten Auflage
Anspruchsvoller geistlicher Inhalt 2000
Endverkaufspreis           15,90 €
7% Steuer –          1,04 €
Buchhandelsrabatt und Vertriebskosten ca. 45 % –          6,69 €
Autorenhonorar 5 % –          0,74 €
Übersetzung –          2,50 €
Druck –          2,25 €
Lektorat, Korrektur –          0,75 €
Satz –          0,50 €
Covergestaltung –          0,25 €
Saldo/Erlös je Stück             1,18 €
Roherlös, Auflage 2000     2.359,81 €

Bei dieser Kalkulation bleiben je Buch 1,18 EUR als Erlös. Wobei auch hier einschränkend gesagt werden muss, dass Kosten wie Vorplanung, Koordination, Verwaltung, Lagerung, Werbung, Logistik, Freiexemplare, Beschädigungen, Zinsen, Vorabhonorare etc. darin nicht enthalten sind. Wenn diese Kosten abgezogen sind, bleibt ein kümmerlicher Gewinn übrig.

Erst ab einer 2. oder 3. Auflage kann bei einem Buch aus diesem Bereich ein nennenswerter Gewinn erlöst werden, da Kosten für Übersetzung, Bearbeitung des Textes und Covergestaltung nicht erneut anfallen.

Der Spalier und der Weinstock, Betanien, 13,90 EUR

Realistisch betrachtet kommt es jedoch regelmäßig vor, dass ein Buch mit anspruchsvollem geistlichem Gehalt auch nach 4 Jahren nicht vollständig verkauft werden kann und der Preis um die Hälfte reduziert wird.

Das hat zur Folge, dass der Erlös nach Abverkauf aller 2000 Exemplare geringer ist, als die angefallenen Kosten. Der Verlag erwirtschaftet also einen Verlust mit diesem Artikel. Und dieser Verlust muss durch die Erlöse aus anderen Artikeln ausgeglichen werden. Wenn der Verlag zu viele schwierig verkäufliche Bücher und CDs veröffentlicht, ist daher schnell seine Existenz bedroht.

Wenn ein Kunde über den Online-Shop des Verlags bestellt, ist der Erlös höher, da der Buchhandelsrabatt wegfällt. Aber gerade bei kleinen Verlagen ist der Anteil, der über den Großhandel (SCM, Amazon etc.) verkauft wird, mit zirka 90 % enorm hoch. Daher appelliere ich auch an dieser Stelle, möglichst beim Verlag direkt zu bestellen, um die christliche Verlagsarbeit zu unterstützen.

Zusammenfassend ist also festzustellen, dass (christliche) Verlage mit den Veröffentlichungen nicht reich werden und die Preise in aller Regel nicht mehr als einen angemessenen Gewinn ermöglichen. Um einen großen Gewinn zu erwirtschaften muss ein Titel mehrere 100 000 Mal verkauft werden. Und das geschieht nur alle Jubeljahre.