Alle Artikel in der Kategorie “Erbauliches”

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Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Gott hat das größte Geschenk aller Zeiten gegeben: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3,16).

Und Christus gab alles für uns. Er, „… der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein … machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden“ (Philipper 2,6-7).

Wie können wir darauf anders reagieren, als nur indem wir uns selbst Ihm ganz hingeben?

Quelle: John F. MacArthur: Gott mit uns, S. 143

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Bonhoeffers Lektüre im Gefängnis

Noch ca. 100 Seiten und ich werde Metaxas Bonhoeffer-Biografie beenden. Der Autor schafft es meisterhaft, der Person Bonheoffer sehr nahe zu kommen. Besonders die Auswahl aus seiner enormen Briefkorrespondenz finde ich sehr gelungen.

Zwei Auszüge aus den Briefen, die Bonhoeffers Leseeifer schildern, möchte ich hier weitergeben. In einem Brief an seine Eltern vom 12. Oktober 1943 berichtet er über seinen schlichten aber disziplinierten Alltag:

„Morgens nach dem Frühstück, also ab 7 Uhr ungefähr, treibe ich Theologie, dann schreibe [ich] bis Mittag, nachmittags lese ich, dann kommt ein Kapitel aus der Weltgeschichte von Delbrück, etwas englische Grammatik, aus der ich doch noch allerlei lernen kann, und schließlich, je nach der Verfassung, schreibe ich oder lese ich wieder. Abends bin ich dann müde genug, um mich gern hinzulegen, wenn auch noch nicht zu schlafen.“ (S. 571)

Bonhoeffer wählte seine Lektüre sehr sorgfältig aus. Dass seine Meßlatte dabei sehr hoch war, geht aus einem Brief an seinen engsten Freund Eberhard Bethge hervor:

Die Generation von Maria [Bonhoeffers Verlobte] und Renate [Bethges Ehefrau, beide deutlich jünger als die beiden Freunde] ist eben leider mit einer sehr schlechten zeitgenössischen Literatur groß geworden und den Anschluss an das ältere Schrifttum finden sie viel schwerer als wir. Je mehr wir an die wirklich guten Sachen herangekommen sind, desto fader ist uns doch die dünne Limonade der neueren Produktion geworden, manchmal fast zum Übelwerden. Kennst du ein Buch aus der schönen Literatur der letzten 15 Jahre, vom du glaubst, daß es Bestand hat? Ich nicht. Es ist teils Gewäsch, teils Gesinnungsmacherei, teils wehleidige Sentimentalität – aber keine Erkenntnis, keine Gedanken, keine Klarheit, keine Substanz und fast immer eine schlechte, unfrei Sprache. Ich bin an diesem Punkt ganz bewußt ein laudator temporis acti. (S. 573-574)

Das was Bonhoeffer über die damalige schöne Literatur schrieb, trifft heute umso mehr zu. Leider kann man das auch über zahlreiche christliche Neuerscheinungen sagen. Gott sei Dank, es gibt noch Verlage und Autoren die ihre Messlatte bewusst höher setzten und gegen den Mainstream schwimmen.

Wer ein vom Autor signiertes Exemplar der Bonhoeffer-Biografie gewinnen möchte, der schaue auf der Facebook-Seite von SCM-Hänssler vorbei. Wer bis zum 1. Advent einen Kommentar hinterlässt, macht bei der Verlosung mit.

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Das Ende meiner Zeltmacher Mission

Einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über vollzeitlichen Dienst, Mission in Deutschland und Abhängigkeit vom Herrn hat Rami von den Zeltmacher Nachrichten verfasst.

Nein, nicht dieser Internetdienst ist gemeint sondern die Missionsarbeit vor Ort. Die folgenden Gedanken zu dessen Ende sind persönlich. Ich schreibe sie trotzdem, weil ich ein Tabu brechen will. Es geht ums Geld und zwar um jenes, das Christen geben sollten, damit es den Gemeinden besser geht, sie geistlich besser versorgt werden und missionarisch aktiver wirken können. Nicht irgendwo, sondern auf dem Missionsfeld Deutschland. Nicht andere, sondern wir Deutsche. Da ich nun acht Jahre lang meine Erfahrungen sammeln durfte denke ich, zum Thema beitragen zu können. Und vielleicht ist ja der Tag der Reformation ein ganz guter Zeitpunkt.

Im Frühjahr 2003 habe ich fröhlich meine Stelle gekündigt und eine Karriere aufgegeben, um dem HERRN vollzeitlich zu dienen. Im Herbst 2011 bewerbe ich mich nun genauso fröhlich um eine neue Stelle, weil ich dem Zirkus rund ums Geld endgültig absagen will. Seit Jahren balancieren wir auf einem Hochseil gespannt zwischen der Unterstützung treuer Geschwister und den Einnahmen aus unserem Gewerbe, das wir angefangen haben bzw. anfangen mussten. Es reicht einfach nicht, wir fallen oft vom Seil und es fehlt das solide Fangnetz, das Missionare besser haben sollten.

…weiterlesen auf www.zeltmacher-nachrichten.eu

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School of Theology

Wer lange darauf wartete, wird jetzt belohnt. Die neuen „School of Theology“ Vorträge sind da! Hier kannst du sie herunterladen oder auch kaufen.

Was ist School of Theology? Es ist eine reformatorische Konferenz, die ein mal im Jahr in Metropolitan Tabernacle (Spurgeons früherer Wirkungsort) stattfindet. Es kommen Redner aus unterschiedlichen Gemeinden.

Was macht School of Theology so besonders? Es ist ihre klare und kompromisslose Botschaft! Ganz in der Spur ihrer Vorfahren, der vielfach geschätzten Puritaner, bemühen sich Pastoren um ihre Gemeinden und ihrer Schrifttreue.

Was ist das diesjährige Thema? Zurüstung der Diener zum Werk in ihrer Gemeinde.

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Ich lese „nur“ die Bibel …

Frage: Man hört öfter das Argument: „Ich lese keine Bücher oder Auslegungen über die Bibel, ich lese lieber die Bibel selbst.“ Ist das eine richtige und nachahmenswerte Einstellung?

Antwort: Sicherlich nicht! Natürlich ist das Lesen der Heiligen Schrift von äußerster Wichtigkeit, und es sollte neben dem Gebet den höchsten Stellenwert in unserem Leben haben. Aber Gott benutzt zu unserem Wachstum in der Erkenntnis Seiner Selbst nächst Seinem Wort eine Reihe anderer Hilfsmittel, die selbstverständlich alle auf dieses Wort gegründet sind. Eines der wichtigsten dieser Hilfsmittel ist die Belehrung durch andere. Gott will, dass sie geschieht, und jeder von uns braucht sie.

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Wie ich zum Bücherlesen kam

Ich bin sehr dankbar, in einem Elternhaus aufgewachsen zu sein, in dem Lesen und Bücher keine Fremdwörter waren. Wir waren keine besonders intellektuelle Familie. Wir redeten selten über das Lesen und das Gelesene. Wir haben auch nicht klassische Werke gelesen, also die Literatur, die man gelesen haben muss, weil die ganze Welt sie gelesen hat. Aber wir haben einfach gelesen. Wir lasen was uns zwischen die Hände kam. Mein Vater las in seiner Jungendzeit sehr viel, besonders nach seiner Bekehrung. Ja, er hat Bücher verschlungen. Nach unserem Umzug von Kasachstan nach Deutschland – ich war damals 9 Jahre alt –, hat er recht früh damit angefangen, eine Bibliothek mit deutschen Büchern aufzubauen. Weiterlesen

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Heute schon etwas Nützliches gemacht?

Mit Büchern, Werk, gesundem Spiel
sei meine Jugend zugebracht,
dann hab ich täglich das Gefühl,
ich hätt’ was Nützliches gemacht.

Isaac Watts, 1715
Geistliche und belehrende Lieder für Kinder

(gefunden in: Iain H. Murray: Jonathan Edwards. Ein Lehrer der Gnade und die große Erweckung, S. 30)

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Was lese ich? – Was ich lese, zeigt, was ich bin

„Was lese ich?“ und „Was sollte ich eigentlich lesen?“ — das sind wichtige Fragen für jeden Gläubigen. In diesen Fragen liegt mehr, als wir gerne zugeben wollen. Wir müssen uns alle, ja ich muss mir selbst eine ehrliche Antwort auf diese Frage geben. Ein bekanntes Sprichwort sagt: Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, was du bist. Wir könnten ebenso gut auch sagen: Zeige mir dein Bücherregal und ich sage dir, wo du bist. Oder anders ausgedrückt: Zeige mir, welche Bücher, Zeitungen und Zeitschriften du liest, und ich sage dir, wie es um dein geistliches Leben bestellt ist.

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Zeitmanagement

Ein sehr guter Artikel zum Thema persönliches Zeitmanagement. Vielen Dank dafür!

1. Frieden

Die wichtigste Zeit ist morgens. Nimm Dir Zeit zum Bibellesen und Gebet. Dort findest Du Frieden und Orientierung für deinen Dienst und deine Arbeit. Das ist die Grundlage des Zeitmanagements. Und wenn Du morgens nicht früh genug aufstehen kannst, dann solltest Du abends einfach eher ins Bett gehen.

2. Planung

Nach der Stillen Zeit kommt die Planung. Nimm Dir Zettel und Stift und schreibe Dir auf, was Du an dem Tag schaffen möchtest. Mache nur eine Liste, trage sie mit Dir und schreibe dort alles auf was Dir noch einfällt. Schaffe Dir so einen freien Kopf – Du vergisst nichts, denn alles steht auf der To-Do-Liste.

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Books work, when you cannot!

Vor zwei Jahren hatte ich die Möglichkeit ein kurzes Gespräch mit William Mackenzie und seiner Frau Carine zu führen, die vor fast 40 Jahren den christlichen Verlag Christian Focus Publications gründeten. Seine Arbeit und Ziele haben mich tief beeindruck. Gerne denke ich diese Begegnung zurück. Einige Bücher von CFP sind bereits ins Deutsche übersetzt. Und ich wünschte, es wäre noch viel mehr. Heute möchte ich einen Vortrag von Mackenzie empfehlen, den er auf einer Elternkonferenz in den USA hielt. Der Vortrag trägt den Titel: Can our children survive the world? (Deutsch: Können unsere Kinder in dieser Welt überleben?)

Wie wird ein Verleger, der sein Leben lang Bücher herausgibt – vor allem auch sehr viele Kinderbücher -, die Frage beantworten? Klar, Bücher sollte in dem Überlebenskampf eine große Rolle einnehmen (seine Frau hat sehr viele Kinderbücher veröffentlicht). Mackenzie schildert, wie Gott Bücher in der Vergangenheit benutzte und auch in der Gegenwart immer noch benutzt, um Menschen zu verändern. Er hat absolut recht, wenn er sagt: „Books work, when you cannot!“ (Bücher haben auch dann noch ihre Wirkung, wenn du nicht mehr wirken kannst.)

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