Alle Artikel in der Kategorie “Erbauliches”

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Auf Fels gebaut 5: Roberts Rache

Bild­quelle: Betanien Verlag

Bild­quelle: Betanien Verlag

Lieblingsgeschichten – wer hat sie nicht? Ich habe Joel R. Beeke gefragt, was seine Lieblingsgeschichte in den Büchern Auf Fels gebaut ist. Mit freundlicher Genehmigung des Betanien Verlages veröffentlichen wir hier die Geschichte Roberts Rache aus Band 5: Wie Gott zur Rettung einen Hund schickte. Weitere Informationen zu dem Buch findest Du am Ende der Geschichte.


Robert hörte, wie seine Lehrerin den Lernvers der Woche vorlas und eine Frage dazu stellte: »›Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, so gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du glühende Kohlen auf seinen Kopf sammeln.‹ Dieser Text steht in Römer 12,20. Kann mir jemand sagen, was das bedeutet?«
Bevor überhaupt jemand die Hand heben konnte, um zu antworten, ballte Robert die Faust und zischte: »Nein!«
»Entschuldige, Robert«, sagte Mrs. Burns, »Verstehst du den Text nicht?«
»Doch, ich verstehe ihn«, antwortete er hitzig, »aber was da steht, werde ich niemals tun!«
»Komm doch nach der Stunde einmal zu mir, Robert. Vielleicht kannst du mir dann erklären, warum du so ärgerlich bist.« Weiterlesen

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Zur Ehre Gottes leben

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„Zur Ehre Gottes leben“ war das Ziel, das Watchman Nees Leben bestimmte. Er wurde 1903 in China in einem Elternhaus geboren, das zwar formell christlich war, in dem er aber in seiner Kindheit keine entschiedene Hingabe vorgelebt bekam. Als 18-jähriger Schüler erlebte er eine tiefe Bekehrung zu Gott. Er beschrieb diese Wende mit folgenden Worten: „Gott verlangte von mir, dass ich von da an alle meine Fähigkeiten als einem anderen gehörig betrachtete. Ich wagte nicht, auch nur ein wenig von meinem Geld oder eine Stunde meiner Zeit oder geistige oder körperliche Kraft zu verschwenden, denn sie gehörten nicht mir, sondern ihm. Es war etwas Großes, als ich diese Entdeckung machte. An diesem Abend begann für mich das christliche Leben.“

Mit großem Fleiß begann er, die Bibel zu lesen und Menschen für den Herrn zu gewinnen. Nach Abschluss seiner Schulbildung widmete er sich ganz dem Verkündigungsdienst und war dabei in seinen materiellen Bedürfnissen völlig von Gott abhängig. Gott benutzte seinen Dienst, um an vielen Orten Chinas Christen nach neutestamentlichen Vorbild als Gemeinden zusammenkommen zu lassen. Diese Christen wurden von Außenstehenden als „Kleine Herde“ bezeichnet. Weiterlesen

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Bibliographie: Biographien

Im Folgenden habe ich versucht alle Biographien von Männern und Frauen Gottes zusammenzustellen, welche es auf deutsch zu erwerben gibt. Aufgrund der großen Bandbreite an antiquariaten Werken werden (bis jetzt) nur Werke berücksichtigt, welche man neu erwerben kann. Es wurde zudem versucht auf vorhandene Wikipedia-Artikel oder Webseiten über die vorgestellten Menschen zu verweisen, damit man sich schon ein erstes Bild über die einzelnen Personen machen kann. Desweiteren wurde auch eine chronologische Auflistung angestrebt. Für Tipps, Hinweise und Ergänzungen bin ich dankbar.

Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist. Hebr. 12,1

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Heilig dem Herrn

255387_z1Da hier im Blog bisher nur wenige Werke von Spurgeon besprochen wurden, habe ich mich entschlossen in diesem Bereich nachzuhelfen, in dem ich einen Band aus der CLV ClassiC-Reihe, welcher 6 Predigten Spurgeons enthält, vorstellen möchte: „Heilig dem Herrn“.

Zum Anfang möchte ich aus dem Vorwort (von Wolfgang Bühne) zitieren:

Möge Gott die Botschaften dieses Mannes benutzen, um das Volk Gottes in dieser letzeten Zeit aus aller Kompromissbereitschaft, Lauheit und Weltförmigkeit wachrütteln und zum entschiedenen Glaubensgehorsam zu erwecken.

Gemäß dem Vorwort ist es dem Verlag gelungen, besonders aussagestarke Predigten von dem „Fürsten der Prediger“ zusammenzustellen. Besonders beindruckt hat mich hier die Predigt mit dem Titel “ Wiedergeburt duch die Taufe?“. Ein gut gelungenes und tiefgehendes- gleichzeitig jedoch sehr verständiges- Plädoyer gegen die Idee, dass man durch die Taufe ein Kind Gottes werden könne. Weiterlesen

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Martin Luther über Bücher

Luther verbrennt die Bannbulle,
Ölgemälde von Paul Thumann

„Gerne hätte ich es gesehen, wenn meine Bücher allesamt verborgen geblieben und untergegangen wären. Unter anderem ist ein Grund dafür der, daß es mir vor dem Vorgang graut. Denn ich sehe wohl, was für ein Nutzen in der Kirche geschafft wurde, daß man angefangen hat, außer und neben  der Heiligen Schrift viele Bücher und große Bibliotheken zu sammeln, insbesondere ohne allen Unterschied alle möglichen Väter, Konzilien und Lehrer aufzuspeichern. Damit ist nicht nur die edle Zeit und das Studium in der Schrift versäumt worden, sondern auch die reine Erkenntnis des göttlichen Worts für immer verloren gegangen, bis die Bibel- wie es mit dem fünften Buch Moses zur Zeit der Könige Judas (2. Kön. 22,8) geschah – unter der Bank im Staub vergessen wurde.“ Weiterlesen

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Fritz Binde über das Wissen der Welt und das Wissen über Gott

„Ich hatte einen Plan gemacht. Streben wollte ich, streben jede Stunde und mit allen Kräften. Aber nach was? Maler wollte ich werden. Aber malen konnte ich nur am Sonntag. Sollten die Abende der Woche verloren gehen mit dem Geschwätz der sogenannten Freunde? Das musste aufhören. Da sah ich im Schaufenster einer Buchhandlung eine Reihe blaugrauer Bücher stehen. „Wissen der Gegenwart“ stand darüber und jeder Band kostete eine Mark.

Bildquelle: www.verlag-linea.de

Auf einmal wusste ich, wonach ich streben wollte,  nämlich nach mehr Wissen als mir die Schule und Vaters Bibliothek gegeben haben, nämlich nach dem gesamten Wissen der Gegenwart – über alles in der Welt. Auch über Gott. Ja, auch über Gott. Und da wusste ich auch, wo von jetzt an die Mark bleiben sollte, die mir Vater jede Woche als Taschengeld gab. Einen solch blaugrauen Band würde ich mir dafür kaufen, jede Woche einen, und an den Abenden jeder Woche würde ich ihn durchlesen. So fing ich an und führte es aus, Woche um Woche. Ich las vom Licht, vom Schall, von der Wärme und Elektrizität, von Fixsternen und Kometen, von der Sonne und den Planeten, von der Erde und ihrem Gestein, vom Bau und Wachstum der Pflanzen, von den Werkzeugen und der Geschichte der Tiere, vom Bau und Werden des Menschen, von den Kulturen und Künsten der Rassen und Völker und von der Geschichte der Staaten.  Weiterlesen

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Damit aus Jungen Männer werden: Etabliere eine Bücherkultur

Hanniel Strebel schreibt in seinem Blog über Bausteine in der Erziehung, die Jungs zu Männern machen sollen. Der siebte Vorschlag behandelt die Lesekultur in der Familie.

Der nächste Lösungsvorschlag klingt in unserem Zeitalter schon fast utopisch: Wir sollen unsere Söhne zu echtem Hirnfutter, sprich lebendigen Büchern, hinführen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Konkurrenz zum Bildschirm hoch ist. Darum glaube ich, dass eine Bücher-Kultur nur über Jahre im Elternhaus etabliert werden kann. Einige Initiativen, die ich unternehme, sind: Bücher sind überall in der Wohnung verfügbar.

…weiterlesen auf www.hanniel.ch

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Kann ich sicher sein, dass ich gerettet bin?

Viele Gemeindeglieder sind geplagt von Zweifeln über ihre Erlösung. Satan flüstert ihnen ein, dass es unmöglich sei für solche Sünder – wie sie es sind – im Stand der Gnade zu sein. Und einige Gemeinden verschlimmern das Problem auch noch, indem sie lehren, dass es für Gläubige möglich sei, ihr Heil zu verlieren. Aber Heilsgewissheit ist in diesem Leben möglich. In der Tat – wie Dr. R. C. Sproul in diesem Crucial Questions (Entscheidende Fragen) Büchlein argumentiert – ist es die Pflicht eines Christen, seine Berufung und Erwählung fest zu machen (2. Petrus 1,10). Um den Gläubigen zu helfen, dieses Ziel zu erreichen, erklärt Dr. Sproul die Gewissheit, zeigt wie wir sie erlangen können, enthüllt die Segnungen, die sie verleiht, und warnt vor den Gefahren falscher Gewissheit. Hier gibt es Hilfe für solche, die danach ringen, zu wissen, wo sie mit Jesus Christus stehen.

Dr. R.C. Sproul – der Gründer und Vorsitzende von Ligonier Ministries – ist für seine Fähigkeit bekannt, tiefe Wahrheiten des christlichen Glaubens zu vermitteln. Er predigt wöchentlich an der Saint Andrew’s in Sanford, Florida; und kann über das tägliche Radio-Programm Renewing Your Mind gehört werden. Er ist Autor von über 70 Büchern, darunter auch: The Prayer of the Lord. Er lebt in Longwood, Florida. Weiterlesen

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Zitat über Sarah Edwards‘ Frömmigkeit

Neulich las ich einige Gedanken über Sarah Edwards‘ (Jonathan Edwards‘ Frau) Frömmigkeit, unter anderem einen Ausschnitt, den ich sehr amüsant fand.

„Ein paar Jahre später war es Sarah Edwards‘ Ansehen als Christin, das einem verlegenen Pastor in Portsmouth zu Hilfe kam, seine Fassung in einem denkwürdigen Fall wiederzufinden. Dies geschah anlässlich der Ordinierung von Job Strong. Edwards war zum Predigen eingeladen worden, aber wegen der Entfernung hatte ein anderer Pastor, Samuel Moody aus New York, sich als Ersatzmann bereitgehalten, falls der Pastor aus Northampton nicht ankommen sollte. Die in der Kirche Versammelten saßen dicht gedrängt, und viele brannten darauf Edwards zu hören. Der Gottesdienst sollte anfangen, aber von dem erwarteten Prediger war nichts zu sehen. Zögernd erhob sich Moody […]. Er nahm seinen Platz ein und begann mit dem Gottesdienst. In dem Gebet, das der Predigt unmittelbar vorausging, nahm er sich die Freiheit seine eigene Enttäuschung und diejenige der Gemeindeglieder auszudrücken, weil sie auf den ‚bedeutenden Diener Gottes, Rev. Mr. Edwards aus Northampton, verzichten müssten‘. Nachdem er erst auf dieses Thema eingeschwenkt war, fuhr Moody fort, Gott für Edwards zu danken, wobei er seine Ehrerbietung für ’seine ungewöhnliche Frömmigkeit‘, seine ‚exzellente Predigtgabe‘, seinen Dienst und seine Schriften erwähnte. Ohne dass er es wusste, war Edwards in die Kirche eingetreten, kurz nachdem Moody das Gebet begonnen hatte, und stand nun still neben ihm, als er die Augen öffnete! Moody erholte sich schnell von dieser Überraschung, schüttelte Edwards die Hand und begrüßte ihn mit den Worten:

Bruder Edwards, wir sind alle sehr erfreut, dich heute hier zu sehen, was vielleicht für niemand mehr gilt als für mich selbst. Ich hätte mir aber gewünscht, dass du etwas früher oder etwas später hereingekommen wärest oder dass ich dein Kommen bemerkt hätte, denn dann hätte ich gewusst, dass du da bist. Ich hatte nicht vor, dir ins Angesicht zu schmeicheln; aber es gibt da etwas, das ich dir sagen möchte: Man erzählt, deine Frau würde einen noch geraderen Weg zum Himmel gehen als du.“

Quelle: Jonathan Edwards, CLV, 2011, S. 267-268

Übrigens: Eine kurze Buchbesprechung gab es schon auf nimm-lies.

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Randy Alcorn über die Liebe zu Büchern

Ich liebe Bücher. Über Jahre hinweg habe ich viel Geld für Tausende von großartigen Büchern ausgegeben. Einige davon verlieh ich, aber die meisten standen einfach bei mir im Regal. Und doch ärgerte es mich, wenn meine Lieblingsbücher nicht zurückgegeben wurden oder zerfleddert zurückkamen.

1985 beschloss ich, alle meine Bücher aus meinem Büro zu nehmen und sie in unsere neue Gemeindebibliothek zu stellen. Dies sparte der Gemeinde eine Menge Geld und machte kaum benutzte gute Bücher anderen Menschen zugänglich. Ich werde nie vergessen, wie ich ein paar Jahre später in der Bibliothek stand und mir die Namen derer durchlas, die viele meiner Lieblingsbücher ausgeliehen hatten. Manchmal standen bei jedem Buch Dutzende von Namen. Ich erkannte, dass ich, indem ich diese Bücher freigegeben hatte, in das Leben anderer Menschen investiert hatte. Plötzlich war ich umso erfeuter, je abgegriffener das Buch aussah! Meine Sichtweise veränderte sich total. Zwar liebte ich Bücher immer noch, doch meine emotionale Bindung an deren Besitz ist geringer denn je. Der Leib Christi gewann durch diese Regelung, und ich selbst auch.

Randy Alcorn, Geld, Besitz und Ewigkeit, 3L Verlag, Waldems 2010, S. 274