Alle Artikel in der Kategorie “Leben als Christ

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Rudolf Ebertshäuser: Überwinden in Bedrängnissen und Ängsten

Die Edition Nehemia hat vor einigen Monaten ein kleines Buch herausgegeben, das einen Auszug aus dem umfangreicheren Buch „Auf dem Weg zur geistlichen Reife“ enthält. Die kleine Hardcover-Ausgabe ist edel gestaltet und eignet sich hervorragend als Geschenk für Christen in Bedrängnissen und Ängsten.

Rudolf Ebertshäuser versteht es, in durchaus schwierige Lebensumstände ein tröstendes und ermutigendes Wort zu sagen. Unter Bedrängnissen versteht er die facettenreichen Leiden, Nöte, Krankheiten, Krisen und Misserfolge. Das Leben verläuft nicht immer gradlinig und schmerzfrei. Wer ein offenes Auge hat, wird die Nöte anderer sehen und mit christlicher Nächstenliebe helfen wollen. In diesem Buch findet der leidende und ängstliche Christ tröstende Worte. Der Inhalt ist so allgemein wie möglich gehalten, um in diversen Lebensumständen Wegweisung zu geben. Der Autor lenkt den Blick auf den gnädigen, souveränen und heiligen Gott hin.

Der Glaube hält auch im Dunkel der Anfechtung fest an den Verheißungen Gottes; er weiß, dass Gott ihm gnädig ist und für ihn ist, auch wenn der Augenschein dagegen spricht.

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Jay E. Adams: Christsein auch zu Hause

Bildquelle: www.clv.de

Dass es in manchen christlichen Familien alles andere als christlich zugeht ist eine schmerzliche Wahrheit und eine Tatsache, die den christlichen Glauben beschädigt. Der Unterschied zu Nichtchristen ist jedoch, dass Christen eine gemeinsame Grundlage im Glauben haben, die jedes Problem überwinden und lösen kann. Das Wichtigste dabei ist Offenheit und echte Kommunikation. In kurzen Kapiteln geht Jay E. Adams auf Aussagen der Bibel zur Ehe und Ehelosigkeit ein. Anschaulich beschreibt er die Rolle der Frau und des Mannes anhand der Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde. Kurze Fragebögen und Tests am Ende der Kapitel helfen das Gelernte in die Tat umzusetzen.

Der mittlerweile über 80-jährige Seelsorger und Autor hat „Christsein auch zu Hause“ bereits 1972 geschrieben. In der Neuauflage ist das Alter des Buches beim Lesen kaum festzustellen. Sehr schön ist es dem Autor gelungen, heiratswilligen jungen und erfahrenen Paaren mit wenigen Worten Orientierung für ein „christliches“ Eheleben zu geben. Damit „Christsein auch zu Hause“ gelebt wird. Weiterlesen

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John MacArthur: Sklave Christi

Bildquelle: www.cbuch.de

Es kann nicht oft geschehen, dass eine Wahrheit des Evangeliums über Jahrhunderte hinweg für nahezu die gesamte Christenheit verborgen und verschüttet bleibt. Offenbar geschieht es aber doch manchmal, dass einzelne Facetten des Evangeliums fast verloren und vergessen werden, und dann erst wieder ausgegraben und freigelegt werden müssen.

Im Frühling 2007 erkannte John MacArthur erstmals, dass in fast allen relevanten englischen Übersetzungen das griechische Wort für Sklave doulus falsch übersetzt wurde. Statt doulus mit „Sklave“ zu übersetzen, tauchte fast durchgehend das Wort Diener (oder Knecht) auf. Diese Entdeckung eröffnet der Autor in dem Buch mit dem wenig schmeichelhaften Titel „Sklave Christi“.

Dabei mangelt diese Sicht der Dinge nicht wenig. Das Denken der zumindest westlichen Christen ist geprägt von der Wahrheit, dass Gott ein Gott der Liebe ist. Gott ist unser liebender Vater. Wir Christen sind seine Kinder. Er liebt uns und lies deshalb seinen Sohn sterben, damit wir Leben haben. Manchmal geht die Vorstellung hier noch weiter und Prediger verkündigen, dass Gott einen „wundervollen Plan“ mit jedem Christen hat. Diese Gedanken sind im begrenzten Maße richtig. Gott liebt uns und er hat auch seine Vorstellung von unserem Leben.

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Kann ich sicher sein, dass ich gerettet bin?

Viele Gemeindeglieder sind geplagt von Zweifeln über ihre Erlösung. Satan flüstert ihnen ein, dass es unmöglich sei für solche Sünder – wie sie es sind – im Stand der Gnade zu sein. Und einige Gemeinden verschlimmern das Problem auch noch, indem sie lehren, dass es für Gläubige möglich sei, ihr Heil zu verlieren. Aber Heilsgewissheit ist in diesem Leben möglich. In der Tat – wie Dr. R. C. Sproul in diesem Crucial Questions (Entscheidende Fragen) Büchlein argumentiert – ist es die Pflicht eines Christen, seine Berufung und Erwählung fest zu machen (2. Petrus 1,10). Um den Gläubigen zu helfen, dieses Ziel zu erreichen, erklärt Dr. Sproul die Gewissheit, zeigt wie wir sie erlangen können, enthüllt die Segnungen, die sie verleiht, und warnt vor den Gefahren falscher Gewissheit. Hier gibt es Hilfe für solche, die danach ringen, zu wissen, wo sie mit Jesus Christus stehen.

Dr. R.C. Sproul – der Gründer und Vorsitzende von Ligonier Ministries – ist für seine Fähigkeit bekannt, tiefe Wahrheiten des christlichen Glaubens zu vermitteln. Er predigt wöchentlich an der Saint Andrew’s in Sanford, Florida; und kann über das tägliche Radio-Programm Renewing Your Mind gehört werden. Er ist Autor von über 70 Büchern, darunter auch: The Prayer of the Lord. Er lebt in Longwood, Florida. Weiterlesen

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John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) - Teil 3

Quelle: www.scm-brockhaus.de

Hier folgt nun der dritte und letzte Teil meiner Buchbesprechung des neu aufgelegten und sprachlich überarbeitetem Klassikers Die Pilgerreise von John Bunyan. Teil 1 und Teil 2 können unten den hinterlegten Links nachgelesen werden.

Trotz einiger Kritikpunkte bin ich von der neuen Ausgabe begeistert. Sie liest sich flüssig und ist leicht verständlich. Die zusätzlichen Kapitelüberschriften teilen die ehemals recht langen Kapitel in leicht zu bewältigende Sinnabschnitte ein. Das ansprechend gestaltete Cover gibt dem Buch eine würdige Hülle, die ich mit immer wieder gerne anschaue. Die Hardcoverausgabe liegt gut in der Hand und wird auch nach mehrmaligem Lesen nicht zerfleddert aussehen. Außerdem kann ich die Pilgerreise auch auf meinem Reader als E-Book lesen, kann darin bequem nach Passagen suchen und habe sie überall dabei.

Einige Anmerkungen zum Vorwort von Johannes Falk

Ein wegweisendes Vorwort zu einem über 300 Jahre alten Bestseller zu schreiben, erfordert eine solide Kenntnis des Inhalts, des Autors und der Rezeptionsgeschichte. Auch wenn ich weit davon entfernt bin, ein John-Bunyan-Experte zu sein, gibt es einige Sätze im Vorwort, die meiner Meinung nach nicht korrekt sein können. Johannes Falk schreibt:

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John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) - Teil 2

Quelle: www.scm-brockhaus.de

Im ersten Teil der Buchbesprechung habe ich einige Gründe genannt, warum ich das Buch Die Pilgerreise von John Bunyan gut finde und jedem empfehlen kann. Im zweiten Teil gehe ich auf die sprachliche Neubearbeitung der Pilgerreise ein, die dieses Jahr im SCM R. Brockhaus Verlag erschienen ist. Wenn ich Vergleiche anstelle, beziehe ich mich auf die ältere Ausgabe von 1998. Weil dieser Artikel recht lang geworden ist, werde ich im nächsten Beitrag auf das Vorwort von Johannes Falk eingehen. Hier also die Vor- und Nachteile der sprachlichen Neubearbeitung.

1. Sie ist ideal zum Vorlesen.

Wer schon ein Mal die ältere Ausgabe der Pilgerreise jemanden vorlesen musste, wird gemerkt haben, dass sie dafür nicht so gut geeignet ist. Holprig ist es vor allem bei den vielen Dialogen. Hier zuerst ein Auszug aus der alten Ausgabe (S.153):

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John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) – Teil 1

Quelle: www.scm-brockhaus.de

„Der Weg ist das Ziel.“ Das behaupte zumindest Konfuzius. Es mag sein, dass diese Aussage für einige Wege, die man geht, zutrifft. Doch diese Idee auf den Lebensweg zu übertragen, kann fatale Folgen haben. John Bunyan fand in der Bibel eine andere Beschreibung des Lebensweges: „Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden“ (Mt. 7,13-14). Welches Ziel du erreichst, hängt davon ab, welchen Weg du gehst. Die Bibel kennt nur zwei Ziele, die auf zwei verschiedenen Wegen erreicht werden. Das hier von Jesus verwendete Bild legt John Bunyan seinem Werk „Die Pilgerreise zur seligen Ewigkeit“ zugrunde (so lautet der Titel der ersten deutschen Übersetzung. Seine allegorische Erzählung, die zuerst 1678/1684 erschien, erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Ich möchte hier die aktuelle und sprachlich neu bearbeitete deutsche Ausgabe von 2012 aus dem SCM R. Brockhaus Verlag besprechen.

Doch zunächst möchte ich im ersten Teil einige Gründe nennen, warum ich das Buch Die Pilgerreise empfehle. Im zweiten Teil gehe ich dann näher auf neue Ausgabe ein.

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Das Gebetsleben Jesu

Das Gebetsleben JesuIn der Regel kennt der interessierte Bibelleser über das „Gebetsleben Jesu“ bestenfalls einige grundlegende Dinge. Leider ziehen die Wenigsten daraus Schlussfolgerungen für ihr eigenes Gebetsleben. Das ist Wolfgang Bühne in diesem Buch sehr gut gelungen!

Das Buch ist keine theologische Abhandlung über das Thema Gebet, sondern vielmehr eine praktische Betrachtung. Nach jedem Kapitel mit einem bestimmten Schwerpunkt gibt es ein „Was können wir daraus lernen“, mit „Erstens“ das und „Zweitens“ das… Meistens ist der zweite Teil genauso lang wie die Betrachtung selbst, so dass das Buch insgesamt sehr praktisch gelebt werden will.

Schon in seinem Vorwort zeigt der Autor unsere Gebetsarmut auf, die am besten mit dem von ihm verwendeten Zitat wiedergegeben werden kann. Weiterlesen

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Tom Bisset: Warum jemand nicht mehr glauben kann

Nach einer kleinen Schreibpause möchte ich mal wieder ein Buch vorstellen. Es handelt sich um ein Buch namens „Warum jemand nicht mehr glauben kann“. Es handelt sich hier weniger um ein theologisches Buch als um eine Mischung aus (religions-)soziologischer Studie und Erfahrungsberichten.

Das Buch richtet sich vornehmlich an solche, die einen christlichen Hintergrund haben. Es befasst sich nicht so sehr mit intellektuellen Fragen, die einen Menschen mitunter auch dazu bewegen mögen, nicht mehr zu glauben, sondern beschreibt eine Vielfalt von Erfahrungen, die Menschen gemacht haben, die einst geglaubt haben oder in irgend einer Form dem Glauben nahe standen (oft auch wegen ihrer christlichen Erziehung als Kinder von Christen). Der Autor Tom Bisset unternimmt nicht den Versuch, hier theologische Erklärungen zu liefern (hier gibt es ja auch mitunter hitzige Debatten), sondern beschreibt, was Menschen dazu bewegen mag, sich von dem Glauben zu entfernen, zu dem sie sich einst freiwillig oder auch eher unfreiwillig bekannt haben.

…weiterlesen auf www.unwisesheep.org

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Geld, Besitz und Ewigkeit

Geld, Besitz und Ewigkeit
Bildquelle: 3lverlag.de

Wolfgang Bühne hat bereits im Magazin „fest und treu“ eine ausgezeichnete Rezension zu diesem Werk geschrieben. Und er übertreibt nicht, wenn er bemerkt, dass dieses Buch „eines der wichtigsten und aktuellsten Bücher“ der letzten Jahre ist. Meine Lebenseinstellung hat sich durch dieses Buch bereits verändert.

Es gibt wahrscheinlich kein zweites so umfangreiches Buch zum Thema Geld und Besitz im Bewusstsein der Ewigkeit wie dieses Mammut-Werk von Randy Alcorn. Auf über 600 Seiten zeigt Pastor Alcorn unaufgeregt und ohne zu poltern Missstände im evangelikalen Lager auf. Und falsche Vorstellungen über Geld und Besitz finden sich bei weitem nicht nur bei Vertretern des Wohlstandschristentums.

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