Alle Artikel in der Kategorie “Leben als Christ

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Dunkle Stunden in der Nachfolge

38-dunkle_stunden-sylvia-geradeIn der heutigen schnelllebigen Zeit ist der Begriff „Burnout“ kein Fremdwort mehr. Fast jeder ist entweder selbst betroffen oder kennt Menschen im eigenen Umfeld, die unter dem Stress- und Erschöpfungszustand leiden. Lange Zeit dachte ich, depressiv könnten nur diejenigen werden, die keinen Glauben, keine Hoffnung und keine Zuversicht haben.

Auch in manchen christlichen Büchern wird es vermittelt: Der Christ soll immer hocherfreut und mutig sein. Und dann höre ich von einigen mir gut bekannten Christen über ihr schweres seelisches und körperliches Leiden. Auch Sylvia Plock, vielen Frauen durch ihre ermutigenden tiefgründigen Vorträge und Bücher bekannt, überfiel plötzlich eine seelische Dunkelheit, begleitet durch Angstzustände, Erschöpfung und Mutlosigkeit. Weiterlesen

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Riesen und Dornen

Riesen sind schlimm – es ist einfach, darüber zu sprechen, wie man mit ihnen umgeht, solange sie meilenweit von uns entfernt sind – solange sie das Land eines anderen plündern. Aber es ist schon etwas anderes, wenn man feststellt, dass einer von der eigenen Türschwelle lauert. Ich kenne das. Ich habe etliche in meinem Vorgarten entdeckt…

Auf diese offene und herzliche Weise fängt der amerikanische Pastor Charles Swindoll sein kleines Büchlein an, das uns ermutigen soll, sich mit den Problemen des Lebens auseinander zu setzen. Wie der Titel es schon verrät, unterteilt der Autor diese Schwierigkeiten in zwei Gruppen: In Riesen und in Dornen.

Zu den Riesen zählen für ihn z.B. Angst, Bitterkeit, Lust, Leid und der weiteren mehr. Diese Themen werden in kurzen Abschnitten mit zahlreichen Beispielen vorgestellt.

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Überreiche Gnade

„Von allen Versuchungen, denen ich je in meinem Leben begegnet bin, ist der Zweifel hinsichtlich des Seins und Wesens Gottes und hinsichtlich der Wahrheit des Evangeliums die schlimmste und die am schwersten zu ertragende. Wenn diese Versuchung kommt, so nimmt sie mir den Gurt meiner Lenden, und zieht mir den Boden unter den Füßen fort. Oh ich habe oft gedacht: „So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit“ und auch jenes andere: „Wenn die Grundfesten stürzen, was vermag der Gerechte?“
Manchmal, wenn ich nach begangener Sünde von der Hand Gottes herbe Züchtigung erwartete, so war das Allernächste, das mir von ihm zuteil wurde, das Offenbarwerden seiner Gnade. Manchmal, wenn ich getröstet worden bin, habe ich mich einen Toren gescholten, dass mir in Schwierigkeiten bange geworden ist. Und dann wiederum dachte ich, wenn ich niedergeschlagen war, wie unweise es von mir sei, derart dem Troste auszuweichen. (…) Über eine bestimmte Sache habe ich mich recht gewundert. Auch wenn Gott meine Seele mit noch so gesegneter Offenbarung seiner selbst besucht, haben mich dennoch hinterher solche Stunden überfallen, die meinen Geist dermaßen in Dunkelheit tauchten, dass ich auch nicht einen einzigen Augenblick begreifen konnte, was denn jener Gott und jener Trost seien, mit denen ich erquickt worden war.“

Dieses offene, herzliche und zeitgemäße Zeugnis ist bereits über 350 Jahre alt. Es stellt sich die Frage, wer der Mann war, der einem so aus dem Herzen sprechen kann, der so gut das formulieren kann, was einen Christen oftmals beschäftigt und niederdrückt. Tatsächlich wird man überrascht sein, einen einfachen Kesselflicker kennenzulernen, jedoch auch einen eifrigen, hingegeben und feurigen Christen, nämlich John Bunyan. Vielen ist sein Klassiker „die Pilgerreise“ bekannt. Für Charles H. Spurgeon wurde dieses Buch so wichtig, dass er dieses Buch als unsterbliche Allegorie bezeichnete und dazu sogar eine Interpretation verfasste.  Trotz der Bedeutung seiner Werke, dürfte der Autor jedoch der Neuzeit weniger bekannt sein.

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Die Vision lebt weiter

Die Vision lebt weiter

Das Buch Die Vision lebt weiter beschreibt die Geschichte hinter den Schlagzeilen aus 2009. Die zwei jungen Frauen Rita Stumpp und Anita Grünwald wussten sich von Gott dazu berufen in den Jemen zu reisen und ihrem Gott und den Menschen zu dienen. Nach vielen Gebeten sahen sie diesen Weg deutlich und flogen in das Land im Nahen Osten, um den Mitmenschen zu helfen. Doch im Jemen wurden sie entführt und tot aufgefunden.

Anita und Rita engagierten sich schon vor der Ausreise in den Jemen in missionarischen Projekten. Anita in Malawi und Rita in Kasachstan. Ein Wunsch lag lange auf ihren Herzen und ging nach dem Tod in Erfüllung: Im November 2010 wurde ein Waisenhaus eröffnet. Erst nach ihrem Märtyrertod kamen andere Menschen über den Wunsch ins Nachdenken und Gott führte es so, dass es umgesetzt wurde. Weiterlesen

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Das widerspenstige Ich

256229_z1Die Macht der Versuchungen – wer hat sie noch nicht erlebt? Ich kann von mir sagen, dass ich sie schon sehr oft zu spüren bekam und ich muss gestehen, dass ich dieser Macht auch oft genug unterlag. Das eigene Ich will nicht das tun, was der Verstand fordert.

Wiederholt mit derlei Situationen konfrontiert bestellte ich das Buch von Erwin W. Lutzer in der Hoffnung, dort einige Hilfestellungen zu finden. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden.

Ausführlich geht der Autor auf verschiedene Versuchungen ein, bspw. mit der Frage danach, warum es Versuchungen überhaupt gibt und warum wir ihnen immer wieder unterliegen. Dabei ist während des Lesens eine ständige Selbstprüfung erforderlich, wenn der Autor auf bestimmte Gewohnheiten eingeht und den Leser fragt, ob diese auch in ihm schon ihre Wurzeln geschlagen haben. Weiterlesen

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Politik – ein schmutziges Geschäft?

politik_ein_schmutziges_geschaft-kotschDurch den Wahlkampf in den vergangenen Wochen und Monaten, sowie der aktuellen Regierungsbildung, ist ein Thema wieder stärker in unsere Wahrnehmung gerückt: Politik.

Die Meinung der Menschen über Politik und Politikern ist nicht besonders gut. Viele haben den Eindruck, dass die Parteien ihre eigenen Interessen vertreten und nicht die der Bürger. Immer wieder erlebt man, dass Politiker Wahlversprechen brechen. Es entsteht ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber der Politik, die oft in Resignation vor „denen da oben“ endet. Politik erscheint langweilig und lebensfern.

Was wir aber nicht übersehen dürfen: Politik ist wichtig. Politik hat einen großen Einfluss auf unser Leben, denn im Bundestag werden Gesetze beschlossen, welche die Rahmenbedingungen für unseren Alltag darstellen. Wir als Christen stehen vor der besonderen Herausforderung ein Verhältnis zur Politik festzulegen. Es geht um die Frage: Wie soll ich als Christ zur Politik stehen?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen habe ich das Buch Politik – ein schmutziges Geschäft? gelesen. Ich war gespannt, was der Autor zu diesem Thema zu sagen hat und wie er das Verhältnis zwischen Christen und Politik sieht. Nach dem Lesen ist bei mir ein gemischter Eindruck geblieben. Weiterlesen

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Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.

Vergebung_usg.inddVor kurzem erschien im Daniel-Verlag das Buch Was du im Himmel nicht mehr tun kannst von Mark Cahill. Es gliedert sich in 14 Kapitel und richtet sich an alle, die die Notwendigkeit des Zeugnisgebens und der Evangelisation bisher noch nicht richtig gesehen haben oder nicht wissen, wie sie selbst Zeugnis geben können.

Mark Cahill versteht es, den Leser am Lesen zu halten. Er zeigt in den ersten Kapiteln die dringende Notwendigkeit auf, den Menschen das Evangelium zu verkündigen. Dabei macht er klar: Es geht nicht darum, dass wir das Evangelium verkündigen müssen, sondern dass wir esdürfen, und dabei können wir nur gewinnen und niemals verlieren, selbst wenn die Botschaft abgelehnt wird. Mark Cahill stellt einige Entschuldigungen vor, die uns schnell einfallen, damit wir möglicherweise nicht Zeugnis geben. Der Rest des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit Beispielen, wie man das Evangelium weitersagen und mit Leuten ins Gespräch über ewige Dinge kommen kann. Hieraus kann man wirklich gute und wertvolle Ideen entnehmen. Gerade für ungeübte Gläubige, die es jedoch auf dem Herzen haben, das Evangelium weiterzusagen, kann dies eine großartige Hilfe sein. Mark Cahill greift die wesentlichen Argumente ungläubiger Menschen auf und gibt griffige Tipps, wie man auf diese Argumente reagieren kann; für die Arbeit z.B. an Büchertischen ein fast unverzichtbarer Leitfaden. Allein der Platz dieser Rezension reicht nicht aus, die hervorragenden Passagen des Buches entsprechend zu würdigen — dazu muss man das Buch schon selbst lesen.

…weiterlesen bei www.soundwords.de

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Mit Gott auf dem Weg

Bild­quelle: heroldverlag.de

Bild­quelle: heroldverlag.de

Als Cover wurde ein Bild gewählt, in dem eine alte Holzbrücke dargestellt wird, die in einem Bogen und mit leichter Steigung über einen Gebirgsfluss führt. Die Brücke hat kein Geländer, sodass man sich an den Seiten nicht abstützen kann. Wer also sichergehen will, sollte dabei wohl in der Mitte laufen. Der Weg mit Gott ist ein alter und viel erprobter Weg. Diesen Weg sind viele gegangen und haben dabei stets die einzige und feste Sicherheit bekommen, die es auf diesem Weg gibt – Gott selbst.

In diesem Werk beschreibt Ryle den Weg, den ein Kind Gottes von seiner geistlichen Geburt bis zur Verherrlichung am Ende seines Lebens gehen soll, um Gott ein Wohlgefallen zu sein. Aber nicht nur das, sondern der Autor lädt in jedem Kapitel den gottlosen Menschen dazu ein, diesen Weg zu wagen und warnt auch eindringlich das ermüdete oder abgelenkte Gotteskind, sich wieder auf diesen Weg und die damit verbundene Herrlichkeit zu besinnen und sich schleunigst daran zu machen, dorthin zurückzukehren und darauf weiterzuschreiten. Das Buch beginnt damit, dass der Leser aufgefordert wird, sich im Lichte des Wortes Gottes selbst zu prüfen und festzustellen, ob Gott an seinem Leben Wohlgefallen habe. Diese Selbstprüfung zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Ausführung von Ryle. Es werden in kurzen Abschnitten 18 Themen angesprochen und der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, die ein jeder Christ von seiner Bekehrung an bis hin zur Ewigkeit durchlaufen darf oder muss. Weiterlesen

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Wolfgang Dyck – Der große Auftrag

Als uneheliches Kind geboren und in Heimen und Erziehungshäusern aufgewachsen wurde Wolfgang Dyck schon als Jugendlicher wiederholt straffällig und verbrachte elf Jahre seines Lebens hinter Gefängnis- und Zuchthausmauern. Durch den Kontakt zur Heilsarmee erlebte Dyck 1960 in Stuttgart seine Umkehr zu Jesus Christus, die sein Leben total veränderte. Aus dem ehemaligen Schwerverbrecher wurde nun ein leidenschaftlicher Rufer zu Jesus Christus. In Kneipen, Nachtlokalen, Gefängnissen und auf der Straße verkündigte er die Frohe Botschaft vom Kreuz. 1970 verstarb er bei einem tragischen Autounfall mit gerade erst 39 Jahren. Trotzdem sind seine Predigten auch heute noch äußerst aktuell. Sein Stil ist einfach, lebendig und erfrischend. An dieser Stelle, sollen die heute noch verfügbaren Werke von und über Wolfgang Dyck vorgestellt werden.

1. Der große Auftrag
Ich war überrascht, dieses Buch in verschiedenen Internetbuchhandlungen (z.B. leseplatz.de) zu finden. Für gerade einmal einen Euro bekommt man vier Predigten von Wolfgang Dyck über den Missionsbefehl. Ein kleiner Auszug aus dem Buch:

Nein, Gott hat nicht angeordnet, dass wir uns gegenseitig die Köpfe waschen sollen. Deine Gedanken sind biblisch rein, orthodox, fundamentalistisch, ich bezweifle es nicht. Aber die Welt pfeift auf deine reinen Gedanken.  Sie möchte Taten sehen. Sie will die Kirche sehen als eine Stadt auf dem Berge, herausgenommen aus allem und klar zu durchschauen in ihrer Begründung und Zielsetzung. 

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Ohne Pampers und Waschmaschine

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Eigentlich wollte Riesken Krampulz dem Drängen ihres älstesten Sohnes nicht beigeben. Ein Buch über ihr Leben schreiben zu lassen, war ihr zu viel Aufmerksamkeit: „Wir sollten uns selbst nicht so wichtig nehmen, es geht doch nicht um uns, sondern darum, dass der Herr verherrlicht wird.“ Doch kurz bevor die Autorin mit ihr Kontakt aufnimmt, liest Riesken folgendes Psalmwort: „Kommt her, höret zu, alle die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an mir getan hat.“

So wird Riesken Kamputz bewusst, dass ihre Erfahrungen mit Gott auch eine Verantwortung für sie sind, von diesen anderen Menschen zu erzählen. So entstand dieses kleine Büchlein, das die Biografie einer Frau beschreibt, die 1938 als Frühchen in Rumänien geboren wird, in ihrem Leben 17 Kinder großzieht, ihre Eltern und ihren Schwiegervater pflegt und schließlich auch ihren Ehemann versorgt, der ganz plötzlich eine Hirnblutung erleidet. Weiterlesen