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Übersicht: Verlage stellen sich vor

Viele gerade bibel­treu aus­ge­richtete kleine Ver­lage wer­den in der brei­ten evan­ge­li­ka­len Öffent­lich­keit (noch) nicht aus­rei­chend wahr­ge­nom­men. Diesen Verlagen wollen wir hier auf NIMM UND LIES eine Plattform bieten. In der Vergangenheit haben bereits einige Verleger Fragen beantwortet und dabei einen Einblick in die Arbeit und Herausforderungen von kleinen Verlagen gewährt. In diesem Beitrag sind alle bisher erschienenen Interviews aufgeführt. Weitere werden bald folgen.

CLKV / Patrick Tschui / Das Lesen verliert an Bedeutung

CLV / Ewald Epp / Um der Notwendigkeit des Themas veröffentlichen wir es trotzdem

CMD / Wilfried Plock / Mit einem betont heils­ge­schicht­li­chen Ansatz eine gewisse Gegen­stimme bilden

CMV / Heinrich Töws / Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten

CSV / Gerrid Setzer / Die Intoleranz der Toleranten wird die Arbeit christlicher Verlage einschränken

Daniel Verlag / Klaus Güntzschel / „Die größte Herausforderung? Die Lesefaulheit!“

Edition Nehemia / Christoph Berger / Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben

Herold Verlag / Benjamin Schmidt / Derzeit in einer gewissen Neuausrichtung

inner cube / Martin Severin / Interesse an wichtigen Themen wecken

Kinderlesebund / Harry Görzen / Bei Kindern Neugierde für Gottes Schöpfung wecken

Verlag Linea / Matthias Schnürle / Klas­si­ker zu erhal­ten und unse­rer Zeit neu zugäng­lich zu machen

VKWOn­line/genialeBuecher.de / Thomas und David Schirrmacher / Wir haben eine Nische zwi­schen from­men und nicht­from­men Ver­la­gen gefun­den

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Eine Mutter nach dem Herzen Gottes

Eine Mutter nach dem HerzenNach vielen positiven Empfehlungen, habe ich mich entschlossen dieses Buch zu lesen – ich habe es nicht bereut!

Sehr liebevoll versucht Elizabeth Georg in diesem Buch, den Mütter ihre Kinder und deren Erziehung nach Gottes Willen, nahe ans Herz zu legen. Anhand vieler biblischer Beispiele und Bibelstellen führt sie zehn Wege an, die uns helfen können unsere Kinder noch mehr zu lieben.

Besonders wichtig sind mir die zwei letzten Kapitel geworden wo die Autorin Mütter dazu ermutigt, unser Bestes zu geben und für unsere Kinder zu beten. Es gibt schon so viele Dinge für die ich, als Mutter beten kann, obwohl mein Kind erst 13 Monate als ist, an die ich aber vor dem Lesen noch gar nicht gedacht habe. Im Leben werden ihm noch sehr viele Dinge begegnen, die ich jetzt schon in Gottes Hand beten kann, damit er sie gut führen wird. Durch das Lesen dieses Buches sind mir noch einige andere Dinge bewusst geworden, die in einer Gott wohlgefälligen Erziehung von großem Nutzen sein können. Weiterlesen

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Buchrezension: Bonisa

256238_z1Bonisa hat nicht nur eine dunkle Hautfarbe – sie lebt auch in einem Land, das viele Dunkelheiten kennt: Nächte voller unheimlicher Urwaldgeräusche.
Gefährliche, umherschleichende Tiere in undurchdringlicher Wildnis. Furcht vor vielen Geistern, wenn die Dämmerung über den Busch hereinbricht. Angst vor der Zukunft – vor Dürre, Armut, Hunger, Bedrohung. Angst in dunklen, unruhig suchenden Augen, deren Blick man niemals mehr vergisst …

Bonisa ist eines von diesen afrikanischen Kindern. Auch in ihrem Herzen und ihren Augen ist die Angst vor der Dunkelheit, vor den Geistern der Finsternis, vor dem grausamen Vater. Weiterlesen

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Buchvorstellung: Wie Kinder glauben lernen

271022000„Ich möchte, dass meine Kinder glauben und Jesus Christus lieben lernen!“ Das möchten viele Eltern, nur oft steht hinter dieser Aussage die Frage: „Aber wie mache ich das?“

Dave Stone zeigt in seinem Buch „Wie Kinder glauben lernen“ einige Grundlage für das tägliche Leben, und gibt praktische Tipps, wie man „Zu Hause Glauben leben kann“.

In kurzen aber eindeutigen Kapiteln beschreibt Dave Stone in einer leicht verständlichen Sprache die wichtigsten Grundlagen für ein Leben im Glauben an Gott. Weiterlesen

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Zehn Fragen an Alexander vom Stein

vom_Stein_Alexander1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Den Anstoß dazu gaben Schöpfungsseminare in einem Freizeit-Zentrum. Ich habe immer sehr viel Material als Lose-Blatt-Sammlung vorbereitet gehabt. Da lag der Gedanke nahe, das Ganze zu einem Buch zu verarbeiten. Ich brauchte aber noch viel Ermutigung. Am Ende ist CREATIO daraus geworden, ein Buch zur Schöpfungslehre.

2. In welchem Bereich sehen Sie die größte Not in der heutigen Christenheit und wo (und/oder) wie könnte man da am besten einschreiten/helfen?

Zu viel Ablenkung vom Wesentlichen. Zu wenig Begeisterung für Gottes Wort. Führt zu wenig Bekennermut und Weckducken, wenn´s drauf ankommt. Wir verbinden heute mit dem Wort „Märtyrer“ zuerst Autos wo man hinten einsteigen kann [Anm: „Mehrtürer“] und vielleicht noch IS-Attentäter. Aber dass die Nachfolge Jesu über viele Jahrhunderte und an vielen Orten gravierende Folgen hatte (und hat!) ist uns sehr fremd geworden (1Pet 4,12). Wir sind schlecht vorbereitet wenn der Wind sich dreht.

Was hilft? Dass der Herr Jesus uns größer und herrlicher wird und wir ihn mit echter Sehnsucht erwarten, gegenseitige Ermunterung und Ermahnung, Zusammenrücken, sich gegenseitig erbauen (Mal 3,16). Weiterlesen

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Buchbesprechung: Geschichte und Gott

Geschichte-und-Gott-Axel-SchwaigerIch bin fest davon überzeugt, dass zwar jedermann davon redet, wie wichtig und hilfreich solide Geschichtskenntnisse sind, doch gleichzeitig sich kaum einer um solche bemüht. Das zeigt ein Blick auf das Angebot christlicher Bücher zum Thema Kirchengeschichte. Betrachtet man das Thema Geschichte allgemein ist eine Deutung aus christlicher Sicht noch seltener zu finden. Am ehesten findet man hier noch Material aus dem Mittelalter (z. B. die Weltchronik oder die Geschichte der zwei Staaten von O. v. Freising von 1146) oder von den Pietisten des vorletzten Jahrhunderts.

Nun wurde diese wichtige Lücke geschlossen und ein grundlegendes Werk zur Interpretation der Weltgeschichte erschien vor einigen Wochen bei CV Dillenburg. Geschichtsdichtung unterliegt immer der Interpretation durch den Betrachter. Dies bedeutet für den Christen, dass ein Forschen in der Schrift und eine Grundhaltung des Vertrauens gegenüber Gott ihm helfen können, die Geschehnisse vergangener Zeiten besser deuten zu können. Weiterlesen

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Zehn Fragen an Johannes Ramel

J. Ramel als katholischer Priester

Vor vielen Jahren (mir scheint fast in grauer Vorzeit) war ich einige Tage beim Evangelischen Missionsdienst Die Wegbereiter als Aushilfe zum Flyer falten und Umschläge bekleben. Damals war der alte Bruder Ostrowski nicht nur am Leben sondern noch ganz aktiv im Dienst und er hatte eine Vielzahl an kleinen und größeren Schriften, die man mitnehmen durfte. Ich denke jeder der ihn kannte, weiß um seine offene, pietistische und konsequente Art.

Nun, damals nahm ich auch einen Flyer über einen ehemaligen katholischen Priester mit, der davon berichtet, wie er in der Heiligen Schrift zum wahren Glauben durchgedrungen ist. Damals hat das unglaublich tiefen Eindruck auf mich hinterlassen und mit der Zeit habe ich auch davon gelesen, aber vor Kurzem bin ich auf die Webseite des selben Priesters gestoßen, die man unter www.johannes-ramel.at aufrufen kann. Weiterlesen

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Zehn Fragen an Jerry Bridges

Bridges Jerry No suit W tie

Die beiden Bücher „Streben nach Heiligkeit“ und „Gott vertrauen“ sind eigentlich Klassiker christlicher Literatur. Leider hat man Bridges‘ Bücher hier in Deutschland fast schon aus den Augen verloren. Vielleicht hilft dieses Interview dabei, auf diesen Autor wieder aufmerksam zu werden.

1. Wie kamen Sie dazu, Bücher zu schreiben?

Ich habe durch schwere Erfahrungen gelernt, dass der Entwurf der Bibel zum Thema Heiligung etwas ist, was ich “Abhängige Verantwortung“ nenne. Das bedeutet, wir sind verantwortlich dafür, geistliche Disziplin zu üben, die zum Gehorsam führt, aber wir sind vom Heiligen Geist abhängig, der uns ermöglicht so zu handeln. Ein alter Freund von mir ermutigte mich, das Schreiben zu versuchen. Somit schrieb ich mein erstes Buch: The Pursuit of Holiness (Deutsch: Streben nach Heiligkeit, EBTC), welches die Grundlagen der „abhängigen Verantwortung“ lehrt. Das Buch wurde 1978 veröffentlicht. Seit dem gab Gott mir immer wieder Ideen für andere Bücher.

2. Ist aktuell ein neues Werk geplant?

Ich bin gerade dabei ein Buch zu beenden, mit dem vorläufigen Titel: „Humility in Action: The Character Traits of the Eight Beatitudes (Deutsch: Selig sind die Demütigen).

Jerry Bridges: Gott vertrauen

3. Was sind ihre drei Lieblingsbücher?

Communion with God

Sin and Tempation von John Owen

The Apostles’ Doctrine of the Atonement von George Smeaton.

4. Welches Buch würden Sie noch einmal lesen?

Communion with God (zu deutsch in etwa: Gemeinschaft mit Gott) von dem Puritaner John Owen, erschienen bei Banner of Truht in Edinburgh Scotland.

5. Wie beur­tei­len Sie den refor­ma­to­ri­schen Auf­bruch unter vie­len Chris­ten aktuell?

Ich bin dadurch ermutigt, denn hierbei handelt es sich um eine wiederholte Akzentuierung der Souveränität Gottes, die Wichtigkeit der persönlichen Heiligkeit und einen verstärkten Blick auf das Evangelium.

6. Wie wurden Sie Christ?

Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen und kannte das Evangelium seit meiner Kindheit. Aber ich war nicht wirklich wiedergeboren. Bis ich achtzehn Jahre alt war, als der Heilige Geist mich davon überzeugte, dass ich nicht ein echter Christ war. Und so bat ich Christus mein Erretter zu sein.

Jerry Bridges: Streben nach Heiligkeit

7. In welchem Bereich sehen Sie die größte Not in der heutigen Christenheit und wie könnte man da am besten einschreiten?

Zu viele bekennende Christen scheinen nicht wiedergeboren zu sein. Sie sind zumeist moralisch gut und Kirchengänger, aber sie haben keinen Wunsch im christlichen Charakter zu wachsen und ihre Nächsten darin zu sehen, dass sie Christus vertrauen.

8. Was bedeutet für Sie „Christ sein“?

Ein Christ ist eine Person, die ein echtes Vertrauen in Christus als seinen Erretter hat und durch den Geist Gottes wiedergeboren wurde.

9. Worin sehen Sie Grund­la­gen für geist­li­ches Wachstum?

  • tägliche Zeit/Gemeinschaft mit Gott in seinem Wort und durch das Gebet
  • das Evangelium zu verstehen ist nicht nur für den Ungläubigen sondern auch für den Christen täglich notwendig
  • persönliches Studium und Verinnerlichung und Anwendung der Bibel im Alltag
  • das Wort Gottes hören, dass qualifizierte geistliche Männer lehren und dem gehorcht was gelehrt wird
  • Sorge um die Ungeretteten, einschließlich der eigenen Nächsten, wie auch derer in fernen Ländern, die nie die Möglichkeit hatten das Evangelium zu hören

10. Wel­che his­to­ri­sche Per­son wür­den Sie gerne Tref­fen und wel­che Fra­gen wür­den Sie mit die­ser bespre­chen wollen?

Diese Frage zu beantworten ist schwer, weil es eine Menge Menschen gibt, die ich gerne treffen würde. Aber wenn ich nur einen aussuchen darf, würde ich George Smeaton wählen, den Autor meines Lieblingsbuches “The Apostles’ Doctrine of the Atonement”. Ich würde ihn fragen, was ihn bewegte, das Buch zu schreiben.

Danke, Bruder Jerry, für die Zeit, die Sie in die Beantwortung der Fragen investiert haben.

Update 24.11.2022

Jerry Bridges ist am 6. März 2016 mit 86 Jahren heimgegangen. Er hat im Verlauf von ca. 40 Jahren 20 Bücher veröffentlicht. Alle auf deutsch erhältlichen Bücher können hier erworben werden: www.cbuch.de

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Paul Washer: Der Zweck der Ehe

5581_0Heute möchte ich auf ein vor kurzem erschienenes kleines Heftchen aufmerksam machen, nun eigentlich nur eine Predigt. Nur eine Predigt? Nun die Gedanken, Hinweise und Ermahnungen die wir hier auf wenigen Seiten geliefert bekommen sind, wie der Untertitel es korrekt feststellt, sehr herausfordernd.

Klassisch reformatorisch orientiert sich Washer in seiner Predigt, dass Gott alle Dinge dazu gebrauchen kann, um uns in Christi Bild zu formen, so auch die Ehe. Die Ehe ist ein Bild für die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde und dadurch ein Ansporn an jeden Mann seine Frau zu lieben. Die Ehe ist eine Berufung durch Gott.

Frauen sagen das oft, sie mögen diesen  Satz: „Es gibt keine Liebe, wie die Liebe einer Mutter“ (…) Das ist nicht biblisch. Du kannst das auf eine Muttertagskarte schreiben, aber es ist nicht biblisch. (…) Die meisten Männer legen ihr Leben nicht nieder für ihre Frauen.

Typisch Washer eben, wie auch folgender Abschnitt zeigt:

Du fragst: „Aber was ist mit deinem Dienst?“ Der Dienst an sich ist nicht mein Ziel. Den Willen Gottes zu tun, das ist mein Ziel. Dem Bild Christi gleichförmig gemacht zu werden, ist mein Ziel, ganz gleich, was dazu erforderlich ist.

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Zehn Fragen an Andreas Fett

Der langjährige Freizeitleiter aus Schoppen hat vor einiger Zeit einen persönlichen Lebensbericht veröffentlicht unter dem Titel, Ja, Vater. Desweiteren ist vor kurzem eine Kurzgeschichtensammlung für Teenager erschienen: Feselutter für lunge Jeute.

1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Andi.2010Der Anstoß war ein Brief von Freunden. Sie schrieben: „Könnte das, was ihr mit Gott
erlebt habt, nicht ein Trost für viele andere sein?“ Dazu fügten sie eine Liste mit 43
Vorschlägen für den künftigen Buchtitel an. Also, am Anfang stand ein Buchtitel. Das
Buch schrieb das Leben – „Ja, Vater!“. Im Grunde ist es nichts weiter als ein
Tatsachenbericht – ein Einblick in eine schwere Krankheitszeit.

2. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant?

Ja, seit Jahren bin ich dabei eine Einstiegshilfe zum Entdecken der Bibel zu schreiben.
10 überschaubare Hefte sollen Kinder und Teenager an das Wort Gottes heranführen.
In der Jungschar- und Freizeitarbeit stelle ich fest: Der Bedarf ist riesig! Wir können
kaum noch auf ein Grundwissen zurückgreifen. Das „Christliche Abendland“ wird
zunehmend zur Mitternachtsregion mit zusätzlicher Sonnenfinsternis. Weiterlesen