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Rezension: Als Christ in der Welt des Internets

Es gibt zahlreiche Bücher, die die wichtige und umfangreiche Frage beantworten: Wie lebe ich als Christ in dieser Welt? Und täglich stellen wir uns der Herausforderung, zur Ehre Gottes ein heiliges Leben in verschiedenen Bereichen zu führen. Das Internet ist aber nicht nur einer der Bereiche, sondern durchzieht alles und umgibt uns oft 24 Stunden am Tag. Die digitale Revolution hat viele – wenn nicht gar alle – Bereiche unseres Lebens verändert. In Deutschland nutzen 80 % der Personen ab 10 Jahren das Internet. Sowohl die Anzahl der Personen als auch die Nutzungshäufigkeit steigt kontinuierlich. Folgende Fragen sind also berechtigt und dringend nötig: Wie gehe ich als Christ damit um? Worauf habe ich zu achten?

Dankbar bin ich für diese Gastrezension von Johann B. zu einem Buch, dass kaum einer nur als Interessierter oder Distanzierter, sondern fast alle als Beteiligte lesen werden.

Als Christ in der Welt des Internets - Rudolf Ebertshäuser

Als Internetuser des Nutzertyps 4-5 (vgl. Seite 63) war ich etwas vorsichtig beim Lesen dieses Buches. Doch schon nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass es sehr ausgewogen und hilfreich formuliert ist. Rudolf Ebertshäuser legt viele wichtige Fakten zum Thema Internet auf den Tisch.

Ich habe gemerkt, dass viele Dinge mich direkt betreffen, so gerade die häufige Unkonzentriertheit nach langer Computer- und Internetzeit. Durch sehr viele Zitate von Denkern und Wissenschaftlern aus unserer Zeit zeigt er mögliche Gründe dafür auf. Weiterlesen

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Zehn Fragen an Alexander Strauch

AlexMediumÜber 200.000 mal wurde Alexander Strauchs Buch „Biblische Ältestenschaft“ in der ganzen Welt verkauft. In Deutschland ist er unter anderem für die Bücher „Der neutestamentliche Diakon“ und „Platz ist in der kleinsten Hütte bekannt“ (Vor etwa einem halben Jahr ganz neu in einer schönen Hardcover-Version erschienen).

1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Die Verwirrung über das Thema Älteste war so schrecklich, dass ich vom Herrn dazu geführt wurde, zu versuchen Antworten auf die zahlreichen Fragen zu geben, welche mir von verschiedenen Brüdern und Schwestern gestellt wurden. Zudem hatte ich eine gezielte Vision vor Augen damit dies Buch eine Auslegung sämtlicher Bibelstellen zum Thema „Ältestenschaft“ wird. Ich versuchte von allen meinen eigenen Traditionen Abstand zu nehmen und die Texte für sich selbst sprechen zu lassen.

2. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant?

Ich arbeite derzeit Tag und Nacht an einer vollständigen Revision von The New Testament Deacon (Der neutestamentliche Diakon), weil in diesem Thema viel Verwirrung herrscht. Ich bitte um eure Gebete, dass ich vor Fehlern bewahrt werde und dass das Buch die biblische Lehre getreu wiedergibt. Weiterlesen

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Die Fabeln Martin Luthers

Ein Hahn scharret auf dem Mist und fand eine köstliche Perle. Als er dieselbe im Kot so liegen sah, sprach er: „Siehe, du feines Dinglein, liegst hier so jämmerlich. Wenn dich ein Kaufmann fände, der würde deiner froh werden und du würdest zu großen ‚Ehren kommen. Aber du bist mir und ich dir, kein (nichts) nütze. Ich nehme ein Körnlein oder Würmeln und ließe ihm alle Perlen.

Lehre: Diese Fabel lehret, dass dies Büchlein, bei Bauern und großen Leuten unwert ist, wie denn alle Kunst und Weisheit bei selbigen verachtet ist. Wie man spricht: Kunst gehet nach Brot. Sie warnt aber, dass man die Lehre nicht verachten soll

Nur wenige wissen, wie vielseitig der Reformator Luther tatsächlich war. Neben seiner Arbeit als Bibelübersetzer, war er ein geschickter Prediger, ein treuer Seelsorger, ein feiner Liederdichter und zuletzt auch bemüht die Allgemeinbildung des „gemeinen“ Volkes aufrecht zu erhalten. So übersetzte er auch eine Vielzahl der Fabeln Äsops ins Deutsche, da „heute niemand die Wahrheit hören möchte“, verträgt man es besser, wenn „ein Wolf oder Bär oder Löwe im Buch dem rechten Wolf und Löwen einen guten Text heimlich liest, den ihm sonst kein Prediger, Freund oder Feind lesen dürfte.“ 

Bei der Übersetzung geht Luther frei zur Sache, und vor allem die Moral der Fabel lenkt er geschickt um. Zudem hat Luther eine Fabel auch selbst verfasst, die sich ebenfalls in diesem kleinen Büchlein finden lässt. Weiterlesen

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Zehn Fragen an Eberhard Platte

Portrait_E.Platte Kopie

Eberhard Platte nahm sich Zeit für unsere Fragen

Bruder Eberhard hat sich bereit erklärt, unsere zehn Fragen zu beantworten.

1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Als gelernter Schriftsetzer und als selbständiger Grafik-Designer hatte ich schon immer mit Büchern und Verlagen zu tun. Auch habe ich gerne und viel gelesen. Nebenberuflich bin ich seit Jahren in vielen Gemeinden zu Seminaren und Bibelabenden unterwegs. Da wurde ich häufig gefragt, ob ich meine Referate und Predigten nicht schriftlich hätte. So begann ich, meine Seminarthemen als Bücher herauszubringen. Die ersten Bücher wurden über die Christliche Verlagsgesellschaft in Dillenburg verlegt. Nachdem die ersten Auflagen vergriffen waren, lag es nahe, dass ich im Eigenverlag sie herausbrachte, damit sie jederzeit verfügbar sind. Alle meine bisherigen Bücher sind über meine Homepage www.wachsen-im-glauben.de erhältlich.

2. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant?

Ja, mehrere:
1. „Nur gesunde Gemeinden wachsen. Was unsere Gemeinden krank macht.“
2. „Vermächtnis. – Die letzten Worte Jesu an uns.“
3. „Nein, ich bin noch nicht zu alt! – Gotte gebraucht (auch) Senioren!“ Weiterlesen

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Das unglaubliche Geschäft des Herrn Bendix

Ein Perlenhändler am Verhandeln

Die Tage bin ich auf sermon-online.de auf ein interessantes Hörspiel gestoßen, welches ich hier als Empfehlung weitergeben möchte.

Hierbei handelt es sich um eine Übertragung des Gleichnisses von der kostbaren Perle aus Matth. 13,45-46

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Händler, der schöne Perlen suchte.

Als er aber eine besonders kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Hierbei fängt die Geschichte so spannend wie ein Krimi an. In einem tiefen Weinkeller wittert der Handlungsbevollmächtigte einer Diamantengesellschaft, Herr Bendix den Kauf seines Lebens. Doch soll der Preis höher ausfallen als er zunächst erwartet, und soll ihn alles kosten was er hat?

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Zehn Fragen an Winfried Borlinghaus

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Winfried ist aktiv beim DCTB tätig.

1. Wie kamen Sie dazu literarisch aktiv zu werden?

Bisher habe ich noch kein eigenes Buch geschrieben, eher Artikel in Zeitschriften, kleineren Büchern mit mehreren Autoren und im Internet

2. Ist  aktuell ein Buchprojekt geplant?

Es bleibt eher bei der Antwort auf Frage eins.

3. In welchem Bereich sehen Sie die größte Not in der heutigen Christenheit und wie könnte man da am besten einschreiten oder helfen?

Die größte Not sehe ich in der Tatsache der gedanklichen, beziehungsmäßigen, berufsmäßigen, unterhaltungsmäßigen, zeitlichen und digitalen Überforderung. Das ständige Bemühen bei all diesen Punkten den Anschluss nicht verlieren zu dürfen, führt zum Rückzug auf sich selbst und die eigene Lebensbewältigung. Dies wird paradoxerweise noch durch pausenlose Gemeinde- und Lebenshilfe-Programme und den damit verbundenen Erwartungsdruck potenziert. Ein mir bekannter Christ sagte mal: „Ich hetzte von einer Besinnung zur nächsten“! Mir scheint, dass viele Christen heute sich eher selbst verstehen und nahe sein wollen, als Jesus und Gott dem Vater. Von ihm erhofft man sich die Förderung der eigenen Lebens- und Gemeindeziele oder zumindest eine zeitgemäße „spirituelle Unterhaltung“. Deshalb brauchen wir möglicherweise weniger Programme und Aktionen, bei denen wir im Zentrum stehen und stattdessen mehr persönliche Zeit mit Gott und für andere Menschen – vor allem für solche, die ihn noch nicht kennen. Weiterlesen

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Empfehlung: Die alte Kiste

Kennt ihr die Hoffmanns aus der Waldstraße? Das sind Tim, Susi, die kleine Lisa, Papa, Mama und Oma Lotte. Sie wohnen in einem schönen Haus ganz nahe am Wald. Jeden Sonntagmorgen gehen die Hoffmanns mit Oma Lotte zum Gottesdienst. Nachmittags besuchen Tim und Susi die Sonntagschule. Dort singen sie schöne Lieder und Tante Renate erzählt ihnen spannende biblische Geschichten. Tim und Susi lieben Jesus und möchten einmal bei Ihm im Himmel sein.

 

Jeden Abend vor dem Schlafengehen beten sie zu Ihm. In den Heften der Reihe „In der Waldstraße“ erfährst du, was die Hoffmans-Kinder mit Jesus erleben, wie sie lernen anderen zu vergeben, den Nächsten von Jesus zu erzählen, Treu im Kleinen zu sein und Gott zu vertrauen und für alles dankbar zu sein.

Heute möchte ich auf eine hochwertige Reihe an Kindergeschichten aufmerksam machen. In etwa 20 lose miteinander zusammenhängenden Heften bekommen wir einen Einblick in das Leben der Familie Hoffmann. Hierbei begleitet man sie in den Urlaub, ins Krankenhaus, in den Zoo oder schlicht und einfach zum Gottesdienst. Überall gibt es für Susi und Tim eine Lektion zu lernen. So hat jedes Heft ein Leitmotiv, welches das ganze Heft durchzieht, z. B. Aufrichtigkeit, Gottvertrauen oder Vergebung.

Dadurch, dass sämtliche Hefte von einem sehr kleinen Team zusammengestellt wurden, ist die Qualität sowohl der Texte, aber vor allem der Illustrationen, sehr gut geworden. Wenn man sich ein wenig auf russlanddeutsche Pietät einlässt, wird man diese Geschichten mögen.

Autor: Naemi Fast
Reihe: In der Waldstraße
Seiten: 36
Bindung: Heft
Preis: 2 EUR pro Heft
zu erwerben bei: Samenkorn

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Bücher, die den Schlaf versüßen

John Piper: Schmeckt und seht (CLV)

Es gibt wieder eine deutsche Neuerscheinung von John Piper. In Schmeckt und seht – Gottes Überlegenheit in allen Lebenslagen genießen führt Piper den Leser in die Nähe Gottes. Nicht nur kampfmüde Gläubige finden darin Ermutigung, Hilfe und Wegweisung im Aufschauen auf den lebendigen Gott.

Ich habe das Buch noch nicht gelesen. Aber das Vorwort hat mich sofort angesprochen. Darin erklärt Piper, warum er das Buch geschrieben hat. Gleichzeitig gibt er wohl den wichtigsten Grund an, warum wir gute Bücher lieben und lesen:

Die besten Schreiber erhöhen unseren Genuss an der Bibel und unsere Freude an Gott selbst.

Diesen Anspruch hat John Piper an sein eigenes Buch. Diesen Anspruch sollte jeder christliche Autor haben. Auch wir Leser können unseren Lesegeschmack und unsere Auswahl an diesem Anspruch testen.

Hier ist das Vorwort in voller Länge:

John Cotton – ein Pastor aus Boston, der 1652 starb – hatte einen geistlichen Geschmack, der dem Durchschnittsmenschen heute unverständlich ist. Im Alter wurde er einmal gefragt, warum er bis spät in die Nacht hinein las. »Weil ich meinen Mund gerne mit einer Portion Calvin versüße, ehe ich mich schlafen lege«, erwiderte er. Mir geht es so mit dem Propheten Jesaja, dem Psalmisten David und dem Apostel Paulus sowie mit Jonathan Edwards, der 51 Jahre nach Cottons Tod geboren wurde.

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Meine persönlichen Lieblingsautoren christlicher Werke

Vor fast drei Jahren habe ich hier im Blog meine liebsten christlichen Bücher vorgestellt. In dieser Zeit durfte ich einiges Neue lernen, und komme dadurch zum Ergebnis, einige Autoren neu dazu nehmen zu müssen, und andere wiederum aus der Liste zu streichen. Die Liste ist zudem nicht bewertend zu verstehen und ist total subjektiv. Zudem glaube ich, dass einige Autoren für andere Menschen weitaus hilfreicher sein könnten, als für mich; dies kann jedoch auch umgekehrt sein.

Eine Warnung sollte ausgesprochen werden: Egal welches Buch du lesen wirst, wenn du es mit der falschen Einstellung liest, wird es dir zum Schaden dienen, selbst wenn es die Bibel höchstpersönlich ist. Betrachte nur die ganzen Theologen, die Christus aus ihrer Theologie raus geworfen haben, und nichts mehr Rechtes in Gottes Wort entdecken können.

Bei jedem Autor möchte ich zudem hinzufügen, was seine Werke mir persönlich gebracht haben.

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Wilhelm Busch: Kennen Sie Hömpel?

255681001_z1Dieser Tage bin ich auf ein Buch aufmerksam geworden, welches schon viele Jahre in meinem Regal steht. Ich muss zugeben, der Titel hat mich irritiert. „Hömpel“ hört sich so hömpelig an, dass ich Bedenken hatte, ob das Niveau der gebotenen Erzählungen nicht zu primitiv werden könnte. Ich sollte mich gehörig irren.

Hömpel war ein Schlosser der in der NS-Zeit einen ganz raffinierten Trick angewendet hat um dem damals inhaftierten Pastor Busch einen tröstenden Besuch erstatten zu können. Dabei waren alle Besuche strikt untersagt. Hömpel fiel eine List ein. Auf ganz langem bürokratischen Wege bekam er die Erlaubnis, im Innenhof des Gefängnisses Gras für seine Hasen zu mähen. Und dabei lässt er sich besonders viel Zeit. Denn Hömpel hat eine Mission: Während seiner Arbeit fängt er an bekannte Melodien zu pfeifen:

Steil und dornig ist der Pfad, der uns zur Vollendung leitet. Selig ist, wer ihn betrat und zur Ehre Jesu streitet …

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