Alle Artikel von “Alexander Rempel”

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Donald A. Carson: Emerging Church

Eine neue Kirche entsteht, die „Emerging Church.“ Vielleicht haben Sie schon davon gehört, vielleicht haben Sie im Internet ihr Logo entdeckt oder Sie sind – wie auch wir – bereits vor dieser neuen Strömung gewarnt worden. Wer das Schlagwort nicht so richtig einzuordnen weiß mag sich auch auf D.A. Carson verlassen. Wenn er sich dieses Themas annimmt, dann muss es von Bedeutung sein. Und seine Analyse ist fair und kompetent.

Eine große Gefahr im Umgang mit der „Emerging Church“ liegt darin, dass sie sehr vielschichtig und nicht so richtig greifbar ist. Sie ist schwer zu definieren, ihre Kennzeichen sind schwer hervorzuheben und gerade das ist paradoxerweise sogar Teil ihres Wesens. Carsons Ansatz ist deshalb lobenswert, weil er sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt und auch die positiven Aspekte findet und diese im ersten Teil seines Buches deutlich herausstellt. Gefährlich wird es, wenn jede falsche Praxis oder Irrlehre unter dem einen Dach „Emerging Church“ gesammelt und dabei auch jeder noch so richtige Ansatz bereits im Keim erstickt wird, nur weil er im gleichen kritischen Zusammenhang gesehen, beurteilt und folglich abgelehnt wird.

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Blognews: Neues Literaturblog, neue Arbeitsgemeinschaft, neue E-Books und neuer Autoren-Wettbewerb

Neu: buecheraendernleben – Seit wenigen Tagen ist ein neues christliches Literaturblog online. buecheraendernleben stellt ähnlich wie NIMM UND LIES christliche Neuerscheinungen vor und möchte in Zukunft mit Interviews kleine christliche Verlage vorstellen. Als erster Verlag gibt Henning Schneider der „Edition Katzenstein“ bemerkenswerte Antworten. Hinter dem neuen Blog steht der langjährige Rezensent christlicher Literatur Christian Döring.

Neu: Arbeitsgemeinschaft christlicher Rezensenten – Und auch für die neue Arbeitsgemeinschaft christlicher Rezensenten ist Christian Döring verantwortlich. Bisher gehören zum Stamm der AG 13 Rezensenten. Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist, christliche Neuerscheinungen aus dem deutschsprachigen Raum zu rezensieren. Dabei kann prinzipiell jeder mitmachen. Die Prinzipien für Rezensenten sind dabei logisch wie richtig. Keine Lobhudeleien sondern ehrliche Leseeindrücke werden erwartet. Als Partner konnte „ALPHA-Buch“ gewonnen werden. Wer also gerne Rezensionen schreibt, der melde sich am besten direkt bei Christian Döring.

Neu: E-Books bei Francke – Für alle Besitzer von E-Book-Readern kann die Meldung von Interesse sein. Bei Francke sind seit März die ersten acht E-Books verfügbar. Wie auch schon der Brunnen Verlag (Gießen) setzt Francke offenbar auch auf das säkulare Portal Libreka. Die E-Books sind im gängigen ePub-Format erhältlich.

Nachwuchsautoren-Wettbewerb 2012 – Die Stiftung Christliche Medien sucht junge Nachwuchsautoren. In vier Kategorien könnt ihr euch um „Qualitätspreise, Geldpreise und die Möglichkeit zur Veröffentlichung von Büchern oder Artikel“ bewerben. Teilnehmen darf jeder unter 35 Jahren. Einsendeschluss ist der 30.06.2012. Weitere Informationen gibt es bei SCM Hänssler.

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NIMM UND LIES Verlosung - April 2012 *BEENDET*

Um ein Buch korrekt beurteilen zu können ist mehr als schnelles Überfliegen notwendig. Nicht selten vertraut man dem Autor eines Buches zu sehr und vergisst zu prüfen – wie die Christen in Beröa – „ob es sich denn so verhielte“. Wir möchten in diesem Monat ein dazu sehr passendes und das thematisch wahrscheinlich einzige Buch zum „Kritischen Lesen“ verlosen. Es ist das Buch „Christliche Bücher kritisch lesen“ von Franz Graf-Stuhlhofer.

Wie erkennt man auch als Laie, ob Angaben falsch sind? Wie er­kennt man, ob ein Argument sinnvoll ist, oder eher ins Leere geht?
In diesem Buch findet der Leser eine Reihe von Erläuterungen, jeweils gefolgt von mehreren Beispielen (insgesamt mehr als hun­dert). Anhand dieser Beispiele soll der Leser üben, selbst zu urteilen. Im Anschluss finden sich die Lösungen. Die Beispiele sind konservativer evangelischer Literatur entnommen.
Das Ziel: Der mündige Leser. – Der Weg dahin: Teils mühsam, teils unterhaltsam. – Der Geg­ner: Faktisch und argumentativ schwa­che Bücher – und die eigene Denkfaulheit. (Verlagstext)

Wir ver­lo­sen drei Exemplare von „Christliche Bücher kritisch lesen“.

Teil­nah­me­be­din­gun­gen:

  1. Hin­ter­lasse einen Kom­men­tar. Damit nimmst du an der Ver­lo­sung teil.
  2. Teil­nah­me­schluss: 21.04.2012, 23.59 Uhr
  3. Ver­sand erfolgt nur an Adres­sen in Deutschland.

Die Gewin­ner ste­hen fest. Es sind Antje, Matthias und Friedhelm. Herzlichen Glückwunsch!

Bildquelle: www.vkwonline.de

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Glenda Revell: Ungewollt und doch geliebt

Abtreibung, sexueller Missbrauch, Sucht, Alkoholismus – diese und noch viele ähnliche Begriffe waren vor 100 Jahren nur selten öffentliche Themen. Früher oft tabuisiert – heute sind es Dinge, die thematisiert werden. Aber viele, die gerade sexuellen Missbrauch direkt oder indirekt erleben, fürchten sich darüber zu reden und fressen ihren Kummer und ihre Leiden in sich hinein.

Die Autorin Glenda Revell beschreibt in diesem Buch ihr eigenes Leben, in dem sie viel Leid und Hass erlebt hat.

Sie wurde als uneheliches Kind geboren, und hätte es damals schon die Abtreibung in dem Maße gegeben wie heute, wäre sie sicher abgetrieben worden. Ihre Mutter versank nach ihrer Geburt in eine tiefe Alkoholsucht, in der sie lange Jahre gefangen blieb. Trotz vieler Bemühungen gewann Glenda nie die Liebe ihrer leiblichen Mutter. Ihren leiblichen Vater hatte sie nie gesehen und kannte nicht einmal seinen Namen. Dagegen musste sie ihren Stiefvater mehr kennenlernen als ihr lieb war – regelmäßig missbraucht er sie.

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Tom Bisset: Warum jemand nicht mehr glauben kann

Nach einer kleinen Schreibpause möchte ich mal wieder ein Buch vorstellen. Es handelt sich um ein Buch namens „Warum jemand nicht mehr glauben kann“. Es handelt sich hier weniger um ein theologisches Buch als um eine Mischung aus (religions-)soziologischer Studie und Erfahrungsberichten.

Das Buch richtet sich vornehmlich an solche, die einen christlichen Hintergrund haben. Es befasst sich nicht so sehr mit intellektuellen Fragen, die einen Menschen mitunter auch dazu bewegen mögen, nicht mehr zu glauben, sondern beschreibt eine Vielfalt von Erfahrungen, die Menschen gemacht haben, die einst geglaubt haben oder in irgend einer Form dem Glauben nahe standen (oft auch wegen ihrer christlichen Erziehung als Kinder von Christen). Der Autor Tom Bisset unternimmt nicht den Versuch, hier theologische Erklärungen zu liefern (hier gibt es ja auch mitunter hitzige Debatten), sondern beschreibt, was Menschen dazu bewegen mag, sich von dem Glauben zu entfernen, zu dem sie sich einst freiwillig oder auch eher unfreiwillig bekannt haben.

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ZELTMACHER: Aktion gegen die Volxbibel

Es sind schon einige Jahre vergangen, seitdem der erste Teil der „Volxbibel“ erschienen ist. Zu Beginn waren die Proteste enorm. Viele Christen waren schockiert darüber, dass ein christlich-evangelikaler Verlag eine gotteslästerliche Bibelübertragung herausgeben wollte. Alle Kritik half wenig – das Buch erschien im eigens dafür gegründeten Volxbibel-Verlag und wurde zum Bestseller.

Mittlerweile ist es ruhiger geworden um Martin Dreyer und die von ihm initiierte Übertragung in Jugendsprache. Es scheint fast so, dass sich alle Christen mittlerweile mit der „Volxbibel“ angefreundet – oder zumindest akzeptiert haben.  Der christliche Pressespiegel „Zeltmacher Nachrichten“ hat nun mit einer Unterschriften-Aktion gegen die Volxbibel gestartet, die zum Schluss an die „Stiftung Christliche Medien“ weitergeleitet wird. Wir als Redakteure vom christlichen Literaturblog NIMM UND LIES unterstützen die Unterschriften-Aktion gegen die Volxbibel ausdrücklich und ermutigen Euch, sich der Erklärung zur Volxbibel anzuschließen.

Wer sich der Erklärung zur Volxbibel anschließen möchte, kann seinen Namen und ggf. Wohnort per Email an info@zeltmacher.eu – Betreff: Volxbibel – senden oder im Kommentarbereich unter der Erklärung auf dieser Webseite unterschreiben. Wir werden die Liste fortlaufend aktualisieren und an die Stiftung Christliche Medien weiterleiten. Über die Reaktionen und weiteren Entwicklungen werden wir Sie hier informieren. Je mehr Unterschriften, desto wirksamer der Protest gegen die Volxbibel auch über die Medien. Quelle: www.zeltmacher-nachrichten.eu

Ein Beispiel aus der Volxbibel.

Hier geht es zur aktuellen Unterschriften-Liste.

Die Redaktion von „Zeltmacher Nachrichten“ geht auch auf die  5 beliebtesten Gegenstimmen zur Anti-Volxbibel-Aktion ein.

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Eine kleine Lady

Es gibt einen wesentlichen Grund, warum ich dieses Buch gelesen habe: „Onkel Tom“. Die Geschichte „Onkel Toms Hütte“ hat mich schon als Kind unheimlich fasziniert und emotional bewegt. In dieser kleinen Romanbiografie geht es um die Autorin Harriet Beecher Stowe.

Sie wuchs mit ihren Geschwistern als Halb-Waise auf und war stark von der puritanischen Strenge des Vaters geprägt. Nicht, dass sie keine gute Beziehung zum Vater hatte. Aber die hohen Anforderungen des Vaters waren mit dafür verantwortlich, dass sie ständig an sich zweifelte. Ob sie eine „gute Christin“ sei. Ob sie den Ansprüchen an eine christliche Mutter und Ehefrau gerecht werden könnte.

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NIMM UND LIES Verlosung - März 2012 *BEENDET*

Vor einer Woche habe ich hier das Buch „Der letzte Held der Titanic“ vorgestellt. Ab heute habt Ihr die Möglichkeit das Buch plus Hörbuch plus Verteilheft zu gewinnen. Hier könnt ihr einen Enblick in den Inhalt des Buches gewinnen:

Als im April 1912 die Titanic ihre Jungfernfahrt nach New York bestritt, reiste mit ihr auch ein Prediger, der unterwegs zur Moody Church in Chicago war. John Harper sollte dort eine Zeitlang predigen und womöglich der neue Pastor werden. Doch dann geschah die Katastrophe. Harper half bis zuletzt, die Passagiere nicht allein vor dem leiblichen Tod zu retten, sondern zeigte ihnen die Rettung für ihre Seele.

Dieses Buch schildert das Leben und Wirken von John Harper und das dramatische Geschehen auf dem Ozeanriesen. Dabei beschreibt es auch bewegende Schicksale einzelner Passagiere. Mitarbeiter von John Harper und Leute, die durch ihn zum Glauben kamen, bestätigen seinen Dienst.

Der abschließende Teil rollt die Tragödie noch einmal als die Illustration auf, die auch der Regisseur James Cameron nannte: „Wir fahren alle auf der Titanic.“ Ihr Untergang ist nicht nur eine der bekanntesten Katastrophen der Welt, sondern auch ein Spiegelbild für den Stolz und das Versagen des Menschen und ein Ruf zur Umkehr.

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„Ein Mann des Glaubens“: Friedrich Hänssler wird 85

Er ist einer der bekanntesten und einflussreichsten christlichen Verleger in Deutschland. Im Laufe seines langen Lebens hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass unzählige Menschen inspiriert, auf Jesus Christus hingewiesen und positiv geprägt wurden. Am kommenden Dienstag wird Friedrich Hänssler 85 Jahre alt.

„Ich wurde damals praktisch ohne meinen Willen und Wunsch in die Verlagsarbeit hineingeschoben“, erinnert sich Hänssler im Gespräch mit pro. Damals, das war 1950, als er in den Hänssler-Verlag eintrat, den sein Vater 1919 gegründet hatte. „Ich habe da mitgearbeitet, weil ich keine andere Chance hatte. Nach einer Tuberkuloseerkrankung konnte ich zunächst nur eine Stunde am Tag arbeiten.“ Ob es ihm dann irgendwann Spaß gemacht habe, im Verlag mitzuwirken? „Spaß war nicht die Frage“, antwortet Hänssler ernst. „Die Frage war mehr, dass man die Aufgabe gesehen hat. Die Aufgabe musste getan werden.“ Im Laufe seines Lebens hat er viele Aufgaben gesehen – und getan.

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Moody Adams: Der letzte Held der Titanic

Als vor 100 Jahren die Titanic ihre erste und gleichsam letzte Fahrt aufnahm, war wahrscheinlich nur ein evangelischer Prediger an Bord. Es war John Harper. Witwer, Vater einer kleinen Tochter und hingegebener Verkündiger.

Um diesen Mann Gottes und Helden geht es in Moody Adams Lektüre „Der letzte Held der Titanic“. Dabei ist es beeindruckend das Leben eines Mannes zu erfahren, dass von Ernsthaftigkeit und Hingabe geprägt war. Nicht erst auf dem Schiff bewies er seine völlige Selbstaufgabe und große Sorge um die Seelen der Verlorenen. Noch bevor er Pastor wurde, war er durch Straßenpredigten bekannt geworden. Ständig erzählte er Menschen von Jesus. Aber erst in den letzten Stunden und Minuten zeigte sich seine wahre „Größe“.

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