Alle Artikel von “Eduard Klassen

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Leserunde: Lernen, zu beten (4)

Wir lesen jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Heute sind wir beim 4. Kapitel angekommen und haben somit gut ein Drittel des Buches gelesen. Bisher gab es noch kaum Kommentare zu den einzelnen Kapiteln. Insgeheim hoffe ich, dass einige das Buch trotzdem mitlesen. Sommermonate sind natürlich auch immer Urlaubs- und Auszeiten, in denen man sich auch mal leichtere Lektüre gönnt. Für das Beten lernen eignet sich jede Jahreszeit, insbesondere aber der Sommer. Andererseits hoffe ich, dass diese Artikel eine Langzeitwirkung haben werden und die Besucher dieser Seite auch nach Monaten oder gar Jahren wegen dieser Artikel zum Buch greifen werden.

Das 4. Kapitel trägt die schlichte Überschrift „Für andere beten“. Auf den ersten fünf Seiten des Kapitels konnte ich zunächst nicht ganz nachvollziehen, wohin der Autor der Leser führt. Auch nach mehrmaligem Lesen konnte ich keinen nachvollziehbaren roten Faden erkennen. Auf Seite 94 kommt Carson dann aber zum Wesentlichen und zu etwas sehr Wichtigem:

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Leserunde: Lernen, zu beten (3)

Wir lesen jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Von Kapitel zu Kapitel werden wir zum Wesentlichen des biblischen Betens geführt. Für mich ist es eine enorme Bereicherung, die Gebete des Paulus zu studieren. Alle diejenigen, die dieses Buch bisher noch nicht gelesen haben, hoffe ich durch diese Artikel dazu zu ermutigen.

In Kapitel 3 beschäftigt sich Carson mit zwei Versen aus dem 2. Thessalonicherbrief 1,11-12. Nachdem wir im vorigen Kapitel den Rahmen des Gebets untersucht haben, schauen wir uns jetzt die Bitten des Apostels an. Es sind vier einfache und bescheidene Bitten, die es jedoch in sich haben. Erstens betet Paulus dafür, dass Gott die Christen ihrer Berufung würdig erachten möge. Die zweite Bitte hängt eng mit der Ersten zusammen, nämlich dass Gott in seiner Macht in jedem Christen die guten Werke des Glaubens zur Erfüllung bringe. Dieses Anliegen hat mich insbesondere beschäftigt und ich werde es im Folgenden etwas vertiefen. Zweierlei Ziele verfolgt Paulus mit diesen Gebeten, dass zum einen Christus verherrlicht wird und zum anderen, dass die Gläubigen verherrlicht werden. Dass beides zusammengehört und sich nicht widerspricht, zeigt der Autor auf eine verständliche Art und Weise.

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Leserunde: Lernen, zu beten (2)

Wir lesen jede Woche ein Kapitel aus dem Buch „Lernen, zu beten“ von D.A. Carson. Im Folgenden möchte ich den Gedankengang des zweiten Kapitels nachzeichnen. Der Autor führt uns direkt zu einem Gebet des Apostels Paulus, das im 2. Thessalonicherbrief aufgezeichnet ist. Die Betrachtung dieses Gebetes hat Carson zweigeteilt und beginnt mit dem Rahmen des Gebets. Dazu hat er aus 2. Thess 1,3-12 zwei Hauptmerkmale herauskristallisiert:

1. Dankbarkeit für Zeichen der Gnade.

Das mag auf den ersten Blick etwas theoretisch und abgehoben klingen. Aber machen wir doch mal den vom Autor vorgeschlagenen Test. Wenn du betest, wofür dankst du am häufigsten? Für die seltenen Sonnenstrahlen in diesem Sommer, für die Gesundheit, für das Essen, für einen guten Tag, für ein tolles Schnäppchen, oder Ähnliches? Ist dir dabei schon aufgefallen, dass es sich bei diesen Dingen nur um vergängliche und irdische Bereiche dreht? Wir sollten für diese Dinge sehr dankbar sein. Doch was offenbart mir dieses Dankgebet? Lesen wir mal, was Carson darüber schreibt:

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Leserunde: Lernen, zu beten (1)

Wir beginnen heute mit der Leserunde „Lernen, zu beten“ von D.A. Carson. Das wird so ablaufen, dass wir ab heute pro Woche ein Kapitel lesen werden. Bis heute sollte man die Einleitung und das erste Kapitel gelesen haben. Ich gehe in diesem Teil kurz darauf ein. Jeder Teilnehmer kann mithilfe der Kommentarfunktion an der Diskussion teilnehmen. Auch wer das Buch schon früher gelesen hat, ist gerne willkommen.

Normalerweise beginnt ein Sachbuch mit einer theoretischen Einführung in das Thema des Buches und geht danach zum praktischen Teil über. Das scheint bei diesem Buch auf den ersten Blick anders zu sein. Nach der Einleitung gibt Carson im ersten Kapitel gleich acht praktische Lektionen über das Gebet. Er berichtet aus seinem Leben, kommt aber nicht umhin, den Lesen zum Nachmachen zu motivieren. Auch wenn der Anfang des Buches uns sofort in die Praxis versetzt, haben wir bisher nur die Einführung gelesen. Carson legt in seinem Buch einen ganz anderen, aber ebenso praktischen Schwerpunkt.

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Lass deine Bücher frei…

Sicher hast du Bücher in deinem Bücherregal, die du einmal gelesen hast und wahrscheinlich nie wieder lesen wirst. Lass diese Bücher frei! Und vielleicht machst du anderen damit eine Freude. Bücher freilassen? Ja, ganz einfach. Nimm an der weltweiten Community BookCrossing teil. Weil ich von der Idee von BookCrossing so fasziniert bin, möchte ich kurz erklären, was es mit ihr auf sich hat und wie christliche Bücherwürmer daran teilnehmen können.

Anmelden bei BookCrossing

Erstelle zunächst ein Benutzerprofil bei BookCrossing. Danach kannst du (alle) deine Bücher registrieren Jedes Buch erhält eine BC-ID, mit der jedes Buch eindeutig identifizierbar ist. Auf der Seite kannst du dann ganz einfach für jedes Buch einen Aufkleber erstellen und individuell anpassen. Mit diesem Aufkleber wird für alle erkenntlich gemacht, dass das Buch mitgenommen, gelesen und weitergegeben werden kann. Einige Community-Mitglieder haben verschiedene deutsche Etiketten zur freien Verfügung hergestellt.

Das Buch geht auf die Reise

Und jetzt wird es spannend! Das Buch geht auf die Reise. Dafür musst du zunächst raus aus dem Haus. Das ist die erste Voraussetzung.

Und dann werde kreativ, und lass das Buch frei! Es gibt keine festen Regeln fürs Freilassen, aber nutze Deinen gesunden Menschenverstand und lass keine Bücher frei, wo es dadurch Schwierigkeiten geben könnte (Flughäfen und Fluglinien sind besonders alarmiert bei herrenlos herumliegenden Sachen). Denke lieber an Plätze, wo Menschen langsamer werden und ihre Umgebung bewusster wahrnehmen – wie zum Beispiel Parkbänke, Spielplätze, Waldwege, Umkleidekabinen, touristische Sehenswürdigkeiten, Züge, Statuen oder… Überrasche uns!

Sobald dein Buch in andere Hände gelangt und die Person der Anleitung auf dem Aufkleber folgt, erfährst du, wo es seine nächste Station macht. BookCrossing hat das Ziel, das deine Bücher mindestens einmal von einer anderen Person gelesen werden. Und wenn der Finder das Buch nach dem Lesen wieder auf die Reise schickt, geht es weiter und weiter und… Und das alles ohne Portokosten. Im Reisejournal kann man nachverfolgen, wer das Buch gelesen hat und wo, inklusive einer Bewertung des Buches. Der Absender des Buches bekommt diese Infos per Email zugesandt.

Gründe eine OBCZ

Eine OBCZ ist eine offizielle BookCrossing Zone, wo Bücher von ihrer Reise ausruhen können und neue Interessenten finden können. Diese Zone könnte an allen öffentlich zugänglichen Orten, wie Cafés, Geschäften usw. gegründet werden. Empfehle diese Möglichkeit doch deinen christlichen Geschäftsleuten weiter, damit die Community wächst. Übrigend hat Deutschland die zweitgrößte BookCrossing-Community nach den USA. Momentan sind in Deutschland über 6500 Bücher in der freien Wildnis verfügbar und warten auf einen Finder.

Sende christliche Bücher auf die Reise

Ich bin ehrlich, ich würde mich riesig freuen, ein christliches Buch auf einer Parkbank, im Zug oder beim Arzt zu entdecken. Welche christliche Literatur eignet sich für diesen Zweck? Wahrscheinlich könnte man jedes evangelistische Buch auf die Reise schicken. Aber auch Erzählungen, Biografien und meinetwegen auch gute Romane werden bei den Findern bestimmt Lesefreude wecken. Oder wie wär es mit einer Bibel oder einem Bibelteil? Und wer weiß, vielleicht ergibt sich auch ganz nebenbei ein Austausch mit den Findern über den christlichen Glauben.

Ich bin begeistern und schicke demnächst ein Paar Bücher auf die Reise. Ich bin gespannt! Auf der Internetseite kannst du übrigens auch nach Büchern in deiner Umgebung suchen. Geh auf die Jagd! Genial, oder?

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Kann ich sicher sein, dass ich gerettet bin?

Viele Gemeindeglieder sind geplagt von Zweifeln über ihre Erlösung. Satan flüstert ihnen ein, dass es unmöglich sei für solche Sünder – wie sie es sind – im Stand der Gnade zu sein. Und einige Gemeinden verschlimmern das Problem auch noch, indem sie lehren, dass es für Gläubige möglich sei, ihr Heil zu verlieren. Aber Heilsgewissheit ist in diesem Leben möglich. In der Tat – wie Dr. R. C. Sproul in diesem Crucial Questions (Entscheidende Fragen) Büchlein argumentiert – ist es die Pflicht eines Christen, seine Berufung und Erwählung fest zu machen (2. Petrus 1,10). Um den Gläubigen zu helfen, dieses Ziel zu erreichen, erklärt Dr. Sproul die Gewissheit, zeigt wie wir sie erlangen können, enthüllt die Segnungen, die sie verleiht, und warnt vor den Gefahren falscher Gewissheit. Hier gibt es Hilfe für solche, die danach ringen, zu wissen, wo sie mit Jesus Christus stehen.

Dr. R.C. Sproul – der Gründer und Vorsitzende von Ligonier Ministries – ist für seine Fähigkeit bekannt, tiefe Wahrheiten des christlichen Glaubens zu vermitteln. Er predigt wöchentlich an der Saint Andrew’s in Sanford, Florida; und kann über das tägliche Radio-Programm Renewing Your Mind gehört werden. Er ist Autor von über 70 Büchern, darunter auch: The Prayer of the Lord. Er lebt in Longwood, Florida. Weiterlesen

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Neue Leserunde beginnt: Lernen, zu beten (D.A. Carson)

Quelle: www.3lverlag.de

Vor einem Monat konnten wir hier im Blog das Buch „Lernen, zu beten“ von D.A. Carson verlosen. Damals kündigte ich bereits an, dass wir das Buch gemeinsam lesen wollen. Ich habe bereits große Teile des Buches gelesen und bin davon überzeugt, dass dieses bewährte Buch für jeden Christen eine lohnende Lektüre ist. Es gibt keinen echten Christen, der das Beten nicht lernen möchte. Vielleicht batest du auch schon bei Jesus, wie es die Jünger taten: „Herr, lehre uns beten!“ Und in der Tat können wir von Jesus und seinen Aposteln, die ja von ihm gelernt haben, das Beten aus erster Hand lernen. Vielleicht hast du auch schon darüber gestaunt, wie intensiv Paulus betete. Die meisten Gebete im Neuen Testament sind uns von Paulus überliefert. Und weil alle Gebete von Paulus immer auch von Gott inspiriert sind, wird ein intensives Studium dieser Texte uns lehren, nach dem Willen Gottes zu beten. Genau dieses Ziel verfolgt D.A. Carson in seinem bereits vor 20 Jahren veröffentlichten Buch. Jetzt ist es in Deutsch erschienen, wofür ich sehr dankbar bin.

Wir beginnen mit der Leserunde in zwei Wochen, am 25. Juli 2012. Bis dahin hast du Zeit, dir das Buch zu besorgen und die Einleitung und das erste Kapitel zu lesen. Danach werden wir wöchentlich ein Kapitel lesen und hier im Blog besprechen. Jeder Teilnehmer ist eingeladen, in der Kommentarfunktion Fragen zu stellen und/oder an der Diskussion teilzunehmen. Wir können uns dabei gerne an den Fragen aus dem Buch orientieren, die sich am Ende eines jeden Kapitels befinden.

Es ist empfehlenswert, dieses Buch in einer Gruppe zu lesen. Wer jedoch keine hat, oder später selbst eine gründen will, kann hier gerne mitmachen. Einen Ersatz für Gespräche in einer Gruppe oder mit einem Mentor kann diese Leserunde nur bedingt bieten.

Eine Leseprobe gibt es auf der Seite von Evangelium21.

Kaufen kannst du das Buch hier: cbuch.de

Als E-Book ist es bisher leider noch nicht erschienen.

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John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) - Teil 3

Quelle: www.scm-brockhaus.de

Hier folgt nun der dritte und letzte Teil meiner Buchbesprechung des neu aufgelegten und sprachlich überarbeitetem Klassikers Die Pilgerreise von John Bunyan. Teil 1 und Teil 2 können unten den hinterlegten Links nachgelesen werden.

Trotz einiger Kritikpunkte bin ich von der neuen Ausgabe begeistert. Sie liest sich flüssig und ist leicht verständlich. Die zusätzlichen Kapitelüberschriften teilen die ehemals recht langen Kapitel in leicht zu bewältigende Sinnabschnitte ein. Das ansprechend gestaltete Cover gibt dem Buch eine würdige Hülle, die ich mit immer wieder gerne anschaue. Die Hardcoverausgabe liegt gut in der Hand und wird auch nach mehrmaligem Lesen nicht zerfleddert aussehen. Außerdem kann ich die Pilgerreise auch auf meinem Reader als E-Book lesen, kann darin bequem nach Passagen suchen und habe sie überall dabei.

Einige Anmerkungen zum Vorwort von Johannes Falk

Ein wegweisendes Vorwort zu einem über 300 Jahre alten Bestseller zu schreiben, erfordert eine solide Kenntnis des Inhalts, des Autors und der Rezeptionsgeschichte. Auch wenn ich weit davon entfernt bin, ein John-Bunyan-Experte zu sein, gibt es einige Sätze im Vorwort, die meiner Meinung nach nicht korrekt sein können. Johannes Falk schreibt:

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John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) - Teil 2

Quelle: www.scm-brockhaus.de

Im ersten Teil der Buchbesprechung habe ich einige Gründe genannt, warum ich das Buch Die Pilgerreise von John Bunyan gut finde und jedem empfehlen kann. Im zweiten Teil gehe ich auf die sprachliche Neubearbeitung der Pilgerreise ein, die dieses Jahr im SCM R. Brockhaus Verlag erschienen ist. Wenn ich Vergleiche anstelle, beziehe ich mich auf die ältere Ausgabe von 1998. Weil dieser Artikel recht lang geworden ist, werde ich im nächsten Beitrag auf das Vorwort von Johannes Falk eingehen. Hier also die Vor- und Nachteile der sprachlichen Neubearbeitung.

1. Sie ist ideal zum Vorlesen.

Wer schon ein Mal die ältere Ausgabe der Pilgerreise jemanden vorlesen musste, wird gemerkt haben, dass sie dafür nicht so gut geeignet ist. Holprig ist es vor allem bei den vielen Dialogen. Hier zuerst ein Auszug aus der alten Ausgabe (S.153):

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