Alle Artikel in der Kategorie “Biblische Lehre”

Kommentare 1

Orthodoxie: Eine Handreichung für die Ungläubigen

15615Das gigan­ti­sche Geheim­nis der Christen

Gil­bert Keith Ches­ter­ton (1874−1936), bri­ti­scher Lite­rat von Welt­rang, fes­selt immer wie­der mei­nen Geist. Wie anre­gend seine Gedan­ken­gänge wir­ken, merkte ich daran, wie oft ich mei­ner Frau ein­zelne High­lights aus sei­nem Buch wei­ter erzählte. Dass ich das Buch mehr­mals las, zeigte mir auf der einen Seite, dass sich meine Gehirn­win­dun­gen erst an das Unver­traute gewöh­nen muss­ten. Auf der ande­ren Seite wurde mir dadurch bewusst, dass ich „echte Nah­rung“ zum Ver­dauen vor­fand. Es gibt ver­schie­dene Zugänge zu die­sem Buch: Der sinn­vollste ist das lust­volle, neu­gie­rige, her­an­tas­tende Lesen. Anspruchs­vol­ler gestal­tet sich das auf­merk­same Suchen nach Ches­ter­tons eige­nem rotem Faden, auf den er immer wie­der zu spre­chen kommt. Noch­mals eine Ebene her­aus­for­dern­der ist das sys­te­ma­ti­sche Dar­stel­len sei­ner Argu­mente. Bei die­ser Buch­vor­stel­lung habe ich mich für eine Mischung aus den ers­ten bei­den Ansät­zen entschieden. Weiterlesen

Kommentare 0

Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.

Vergebung_usg.inddVor kurzem erschien im Daniel-Verlag das Buch Was du im Himmel nicht mehr tun kannst von Mark Cahill. Es gliedert sich in 14 Kapitel und richtet sich an alle, die die Notwendigkeit des Zeugnisgebens und der Evangelisation bisher noch nicht richtig gesehen haben oder nicht wissen, wie sie selbst Zeugnis geben können.

Mark Cahill versteht es, den Leser am Lesen zu halten. Er zeigt in den ersten Kapiteln die dringende Notwendigkeit auf, den Menschen das Evangelium zu verkündigen. Dabei macht er klar: Es geht nicht darum, dass wir das Evangelium verkündigen müssen, sondern dass wir esdürfen, und dabei können wir nur gewinnen und niemals verlieren, selbst wenn die Botschaft abgelehnt wird. Mark Cahill stellt einige Entschuldigungen vor, die uns schnell einfallen, damit wir möglicherweise nicht Zeugnis geben. Der Rest des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit Beispielen, wie man das Evangelium weitersagen und mit Leuten ins Gespräch über ewige Dinge kommen kann. Hieraus kann man wirklich gute und wertvolle Ideen entnehmen. Gerade für ungeübte Gläubige, die es jedoch auf dem Herzen haben, das Evangelium weiterzusagen, kann dies eine großartige Hilfe sein. Mark Cahill greift die wesentlichen Argumente ungläubiger Menschen auf und gibt griffige Tipps, wie man auf diese Argumente reagieren kann; für die Arbeit z.B. an Büchertischen ein fast unverzichtbarer Leitfaden. Allein der Platz dieser Rezension reicht nicht aus, die hervorragenden Passagen des Buches entsprechend zu würdigen — dazu muss man das Buch schon selbst lesen.

…weiterlesen bei www.soundwords.de

Kommentare 0

Die Fähigkeit des prophetischen Redens

237_0

Wie in diesem Blog schon einige Male erwähnt, bringt der 3L Verlag immer wieder Werke von Puritanern heraus. Derzeit sind bereits 14 Bände verschiedener Autoren, wie Owen, Bunyan und weiterer Puritaner erschienen. Der Inhalt der Bücher ist wirklich kostbar. Aufgrund der schönen Aufmachung machen die Bücher jedoch auch jedes Bücherregal um eine Perle reicher.

An dieser Stelle wird Band acht dieser Reihe vorgestellt. Zu Beginn erst einige Worte zum Autor, der mir gänzlich unbekannt war. Glücklicherweise enthält jeder der Puritaner-Bände ein kurzes Vorwort zum Autor.  So konnte man feststellen, das Perkins 1585 in Warwickshire geboren wurde und am Christ’s College in Cambridge studierte er Theologie. Danach diente er 44 Jahre lang bis zu seinem Tod 1602 seiner Gemeinde in Great St. Andrew als Prediger. Er hielt es immer für eine große Berufung von Gott, dass er seinem Gott als Prediger dienen darf. Er glaubte,

dass die Predigt die Herzen derjenigen, die sie hörten, aufreißen sollte. Überdies sah er den Prediger als geistlichen Apotheker, dessen Kenntnis der biblischen Arznei ihn befähigt, die Wunden zu waschen und die geistlichen Krankheiten des Volkes Gottes durch die Gnade Gottes zu heilen.

Weiterlesen

Kommentare 0

Buchvorstellung: Satan ist kein Mythos

215_0Oswald J. Sanders gehört zu meinen Lieblingsautoren. Kurz und frisch ist sein Schreibstil, seine Ausführungen sind immer voller Illustrationen und Beispiele. Auch schwierige und anspruchsvolle Themen bringt er so rüber, dass man sie versteht. Eine Anwendung auf das Leben des Christen ist ihm in seinen Schriften besonders wichtig. Besonders bekannt sind die drei Bände, die sich mit geistlichem Wachstum beschäftigen.

Da mir schon einige Werke von diesem Autor bekannt waren, griff ich äußerst erfreut zu dem Buch „Satan ist kein Mythos„, welches sich, wie der Titel schon sagt, mit dem Verführer der Menschheit und dem Widersacher Gottes beschäftigt.

Das kurze Buch kann man grob in drei Abschnitte unterteilen: Der erste Teil befasst sich mit den Eigenschaften und Bezeichnungen Satans. In der Heiligen Schrift wird er z.B. als Satan (= Widersacher), Teufel (= Durcheinanderwerfer), Beelzebub (= Herr der Fäulnis) bezeichnet. Dies sind einige der Bezeichnungen des Teufels, die in dem Buch besprochen werden.

Weiterlesen

Kommentare 0

Wie aus Fehlern Chancen werden

Chancen_Cover

Bildquelle: cb-buchshop.de

Meinst Du, alles im Leben richtig gemacht zu haben? Du hast einen guten Beruf gewählt, führst eine glückliche Ehe, dein moralisches Leben ist makellos und deine finanzielle Lage stimmt auch? Wenn es so ist, dann brauchst Du eigentlich das Buch, das ich hier vorstellen möchte, nicht zu lesen.

Erwin W. Lutzer schrieb sein Buch für die, die in der Vergangenheit fehlerhafte Entscheidungen getroffen haben und in der Gegenwart mit den Folgen fertig werden müssen. Auch für die, die lernen möchten, in jeder Situation mit Gottes Hilfe richtig zu entscheiden. Und für die, die lieber aus den Fehlern anderer lernen als aus den eigenen.

Angefangen von der ersten und der fatalsten Fehlentscheidung in der Menschengeschichte durch Eva, beschreibt der Autor die folgenschweren Konsequenzen der gottlosen Entscheidungen auch aus anderen bekannten Bibelgeschichten. Weiterlesen

Jay E. Adams: Keine Angst vor Theologie
Kommentare 2

Keine Angst vor Theologie!

betanien.de
Bildquelle: betanien.de

Angst ist ein schlechter Begleiter! Erst recht Angst vor Theologie. Denn die Beschäftigung mit der Lehre über Gott – nichts anderes ist Theologie – und mit der biblischen Lehre im Allgemeinen ist zwar für den Ungläubigen ein Affront, doch für die bibelgläubigen Christen eine Beschäftigung mit dem besten Buch der Welt. Ein Christ, der bekennt, dass Jesus Christus ihm die Sünden vergeben und ein neues Leben geschenkt hat, sollte bei dieser befreiendsten und einfachsten Botschaft der Welt nicht stehen bleiben.

Als Christ musst du theologische Kenntnisse haben, weil Theologie, die Lehre über Gott, die Welt und dich selbst ist. Kein Gläubiger sollte unwissend sein, was Gott über all diese Dinge offenbart hat. (S. 8)

Die Zeit, als biblische Grundkenntnisse den meisten noch in der Schule vermittelt wurden, sind längst vorbei. Viele müssen heute nach ihrer Bekehrung ganz von vorne anfangen. Doch bevor man sich in Einzelheiten verstrickt, ist es ratsam, sich einen Überblick der biblischen Lehre zu verschaffen. Das Buch Keine Angst vor Theologie! von Jay E. Adams ist hervorragend dafür geeignet.

Weiterlesen
Kommentare 5

Der wahre Gott der Bibel

Die Bibel ist nicht Gottes Autobiografie. Wer sie gründlich studiert, erfährt sehr viel über Gott, weil er nicht nur die Autoren der einzelnen Bücher inspiriert hat, sondern weil er darin wörtlich zitiert wird. Ein lebenslanges Studium dieser Selbstoffenbarung Gottes reicht nicht aus, um ihn vollkommen zu erkennen. Auch wenn die Erkenntnis in der Regel mit den Jahren zunimmt, wird sie Stückwerk bleiben. Vor mir liegt jetzt ein Buch über diesen erhabenen Gott, von einem Autor der noch nicht einmal 30 Jahre alt ist. Das finde ich mutig! Wie es dazu kam, dass Andreas Münch ein Buch veröffentlicht, beschreibt er im Vorwort folgendermaßen:

Alles fing damit an, dass ich mich als frischer Absolvent einer Bibelschule auf den vollzeitigen Missionsdienst vorbereitete. Und zwar musste ich zu meinem eigenen Bestürzen feststellen, dass ich zwar in den letzten drei Jahren viel studiert hatte, aber nicht in der Lage war, fundamentale biblische Lehren (wie z. B. die Dreieinigkeit) zu verstehen. […]

Das alles veranlasste mich, dieses Thema der Eigenschaften Gottes und verwandte Themen näher und intensiver zu studieren.

Das Ergebnis dieser Bibelstudien ist letztes Jahr im Betanien Verlag erschienen: Der wahre Gott der Bibel – Ein Studienbuch über Gottes Wesen & Werke. Andreas Münch lädt den Leser also nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Studieren ein. Schauen wir uns mal an, was dabei herausgekommen ist.

Weiterlesen
Kommentare 2

Das Leben des Messias

27lebendesmessiasgerade_z1Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert! (Hebräer 12,3)

Genau das versucht dieses Buch, nämlich dem Leser klar zu machen, wie viel Jesus ertragen und erleiden musste. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig, geistlich und seelisch. Nicht nur am Kreuz, sondern bei seiner gesamten Menschwerdung.

Der Autor Arnold G. Fruchtenbaum ist ein messianischer Jude, der sich viel mit dem Judentum beschäftigt und auch jüdische Theologie studiert hat. Da er geschichtliche Hintergründe und jüdische Sitten bei den Betrachtungen der Bibelstellen miteinbezieht und erklärt, bekommt man einen ganz neuen Blickwinkel für die Geschehnisse in den Evangelien. Weiterlesen

Kommentare 0

Die Gemeinde nach dem Neuen Testament

Die-Gemeine-nach-dem-Neuen-Testament

Was Gemeinde ist und was Gemeinde nicht ist, darüber gehen die Ansichten weit auseinander. In dieser Neuauflage aus dem Verlag Edition Nehemia versucht Karl Thewes Grundsätze einer Gemeinde nach den Neuen Testament zu nennen. Zunächst geht er auf das Wesen der Gemeinde Gottes insgesamt ein. Die Gemeinde wird in der Bibel als Leib Christi, als Geheimnis oder auch als Braut Christi bezeichnet.

Im zweiten, weit umfangreicheren Teil, führt Thewes 25 wesentliche Bereiche einer örtlichen Gemeinde an. Dabei geht es z.B. um Aufnahmebedingungen für die Gemeinde, die Leitung der Gemeinde oder den Frauendienst. Das Buch hat knapp 80 Seiten und so werden die vielen Themen jeweils nur kurz behandelt und reichen für eine solide Auseinandersetzung mit den Grundsätzen einer biblischen Gemeinde nicht aus.

Weiterlesen
Kommentare 2

Motivationen – Warum tun wir, was wir tun?

863.902_motivationenWarum liest du gerade diese Rezension? Oder warum besuchst du generell diese Seite? Oder noch weiter ausgeholt: Warum, um alles in der Welt, tust du, was du tust?

Im dritten Band der kleinen Seelsorgereihe geht Edward T. Welch auf gerade diese Fragen ein und hat ein Heft geschrieben welches heißt: Motivationen – Warum tun wir, was wir tun?

Unser ganzes Leben wird von unseren Motivationen nicht nur beeinflusst, sondern sogar komplett gesteuert. Hinter allem was wir tun, steckt ein Motiv. Welch zeigt in dem Buch, dass alle Gründe, warum wir etwas tun, aus unserem Herzen kommen. Unser Herz kann jedoch eine regelrechte „Götzenfabrik“ sein, in der wir viele „Ich will“-Götzen erschaffen, welche dann unseren Zwecken dienen sollen: „Ich will Erfolg im Beruf“, „Ich will Ansehen haben“, „Ich will finanziell gut aufgestellt sein“, „Ich will …“. Weiterlesen