Für den Sommerurlaub habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, ein paar eBooks zu lesen. Mit dabei war auch dieses Buch von Helmut Ludwig. Abgesehen von seinem Lebensende (er wurde auf Knien in Gebetsposition tot aufgefunden), habe ich bisher kaum etwas von David Livingstone gewusst und so half mir dieses Buch, sein Leben kennenzulernen. Der Autor hat dabei ein schnelles Erzähltempo und konzentriert sich hauptsächlich auf die Erlebnisse des großen Afrikamissionars. Es ist spannend von seinen Auseinandersetzungen mit den Eingeborenen oder dem Kampf mit einem Löwen zu lesen. Durch die zahlreichen mutigen Entscheidungen von Livingstone wird man selbst herausgefordert die eigene Komfortzone zu verlassen. Weiterlesen
Alle Artikel von “Alexander Rempel”
Buchrezension: Gott ist keine Illusion
Francis Schaeffer. Gott ist keine Illusion. Neuauflage 17.11.2021, Haus der Bibel.
Dieses Buch (engl. Originaltitel „The God Who Is There“, 1968) enthält die wesentlichen Erläuterungen der christlichen Weltsicht, wie sie von Francis Schaeffer entwickelt worden ist. Mit Entwicklung meine ich „in zahllosen Gesprächen erarbeitet und verfeinert“. Manche dieser Diskussionen spielten sich in Schaeffers Haus ab, wo Menschen aus aller Welt abstiegen und über die Sinnfrage nachdachten.
Erster Teil: Das intellektuelle Klima in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Schaeffer beginnt mit der Feststellung: Die Kluft ist befestigt. Die einheitlichen, vom Christentum geprägten Denkvoraussetzungen waren verschwunden. Nichtchristen verfielen eine Zeit lang noch der Illusion optimistischer Antworten, ohne nach ausreichenden Grundlagen zu fragen. Sie handelten einfach noch nach den christlichen Massstäben ohne jedoch zu wissen, warum (9). Zur Grundausrüstung gehörte, dass man mit absoluten Massstäben rechnen konnte. Dieses Absolute schloss die Antithese mit ein. (Es scheint mir, dass es bei Kindern aus christlichen Elternhäusern eine solche Phase gibt. Doch diese dauert in der Regel nur kurz.) Wenn wir die Veränderungen in den Denkvoraussetzungen – Schaeffer geht davon aus, dass der moderne Mensch unterhalb die Linie der Verzweiflung gerat ist – nicht nachvollziehen, fehlt uns der Anknüpfungspunkt. Wir führen nur noch Selbstgespräche (14).
WeiterlesenBuchrezension: Bleibend ist deine Treu
Das Buch „Bleibend ist deine Treu“ von Udo Vach ist aus einer Radiosendung entstanden, in der Udo Vach im Laufe einer Woche jeweils ein bekanntes, altes, christliches Lied besprochen hat. Die Radiobeiträge sind verschriftlicht und als ein Andachtsbuch herausgegeben worden.
Die ausgewählten Lieder sind sehr schön. Ich kannte nicht alle, es handelt sich aber um alte Lieder mit einem tiefen Inhalt, der Zeugnis ablegt von dem festen und lebendigen Glauben der Schreiber. Nur solche Lieder können über Jahrhunderte im Liedergut der Christenheit bleiben.
Udo Vach bespricht jeweils für einen Tag der Woche eine oder mehrere Strophen des Liedes und hebt dabei bestimmte Gedanken hervor. Weiterlesen
NEU: Fünf Jungen und kein Chaos in Sicht
Lernerlebnisse mit Kindern
Während den Monaten vor und nach der Geburt meines fünften Sohnes habe ich Lernerlebnisse aus der Sicht eines Vaters festgehalten. Es sind kurze Einträge in Form eines Tagebuchs.
Den Stil habe ich, abgesehen von einer sanften Überarbeitung, beibehalten. Sie können ruhig zwischen Staubsaugen, Wickeln, Vorlesen und Spaziergang eine Einheit lesen und die Lektüre danach wieder weglegen.
Herausgeber: Folgen Verlag, als eBook 1,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de
Buchrezension: Wie können wir denn leben?
Francis Schaeffer. Wie können wir denn leben? Hänssler: Holzgerlingen, 2000. 302 Seiten.
Der Betanien-Verlag hat das Buch neu übersetzt und soeben veröffentlicht (siehe hier).
Francis Schaeffer (1912-1984), Evangelist der Intellektuellen und einer der bedeutendsten Evangelikalen des 20. Jahrhunderts, hat seine Sicht auf die westliche Geistesgeschichte in diesem Buch niedergelegt. Ich empfehle, sich ergänzend die gleichnamige Dokumentarfilm-Serie zu Gemüte zu führen. Beim Lesen muss bedacht werden: Schaeffer sah sich in erster Linie nicht als Philosoph, sondern als Evangelist. Seine (pointierte) Sichtweise hat er über Jahrzehnte in unzähligen Gesprächen mit Intellektuellen aus aller Welt entwickelt und geschärft. Sie ist schon Mitte der 80er-Jahre z. B. von Ronald W. Ruegsegger kritisiert worden. Viel wichtiger scheint mir insgesamt jedoch die Auseinandersetzung mit einer christlichen Weltsicht an sich.
Schaeffer geht etappenweise durch die Geschichte der Christenheit. Zu den einzelnen Phasen habe ich kurze Zusammenfassungen angefertigt. Weiterlesen
NEU: Vom Glück vier Jungen zu erziehen
Als fünffacher Jungenvater mit Söhnen im Alter zwischen 5 Monaten und 8 Jahren ist die Erlebnisdichte hoch. Beim Verarbeiten hilft mir das Schreiben. Lesen, schreiben und singen — das sind meine drei Lieblingsbeschäftigungen. Alle drei Tätigkeiten lassen sich mit Kindern umsetzen.
Was erwartet Sie? 115 kurze Berichte, im Alltag verfasst, in den ursprünglichen, umgangssprachlichen Wendungen belassen. Für das Lesen eines Berichts benötigen Sie zwischen 30 und 60 Sekunden; für das Umsetzen brauchen Sie (aus Erfahrung) einige Monate. Ich wünsche viel Ausdauer und Spaß!
Herausgeber: Folgen Verlag, als eBook 1,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de
NEU: Wer bin ich – wie soll ich sein?
Kind, Frau Mann in der Identitätskrise
Der Mensch leidet heute vielfach unter Orientierungslosigkeit und Manipulation. Dennoch bohrt die Frage »Wer bin ich?« in uns allen den Nerv unserer Identität an.
Im Spiegel der Gesellschaft und in dem der Bibel soll gezeigt werden, wie wir uns als Kinder, Frauen und Männer neu finden und begreifen können. Ganz wesentlich ist hierfür die Begegnung mit dem anderen Menschen und mit Gott durch Jesus Christus.
Herausgeber: Folgen Verlag, als eBook 4,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de
Aufruf zur Errichtung eines Schöpfungsmuseums in Europa
In den USA gibt es mindestens vier große naturgeschichtliche Museen, in denen nicht Evolution, sondern Schöpfung gelehrt wird. In Europa existiert meines Wissens bisher kein einziges von Bedeutung, aber es gibt einige Initiativen und Ansätze, die sich zusammenschließen und ihre Kräfte bündeln sollten:
Die Sammlung „Lebendige Vorwelt“ von Dr. Joachim Scheven befindet sich seit Jahren in der Pfalz unter Verschluss und ist nur angemeldeten Gruppen zugänglich. Eine weitere kleine Sammlung von Fundstücken findet sich in Moosbrunn bei Heidelberg in einem Privathaus. Ein Schöpfungspark der Initiative Pro Genesis liegt momentan auf Eis.
Die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ bemüht sich auf hohem wissenschaftlichem Niveau um die argumentative Begründung der Schöpfung durch Literatur und Schulungen. Die Erstellung von Plakatwänden mit Informationen über Schöpfung und Evolution, die in Gemeinden und Schulen zusammen mit einzelnen Fundstücken ausgestellt werden können, ist angedacht.
Ein erstes, etwas größeres Schöpfungsmuseum in Deutschland in Zusammenarbeit mit Wort und Wissen, befindet sich seit kurzem in den Nebenräumen des Bibelmuseums Wuppertal. Auch in Nierstein existiert eine Initiative zur Errichtung eines Schöpfungsmuseums.
Buchrezension: Zufrieden leben
Ich bin sehr froh, dass mir dieses Buch zwischen die Hände gekommen ist. Der Autor schreibt nicht irgendeine Theorie, die weit weg ist vom Alltag, sondern er schreibt über Dinge, die jedem im Alltag begegnen. Er schreibt mit vielen Beispielen und leicht verständlich. Oft dachte ich von mir, dass ich eigentlich ein zufriedener Mensch bin, aber dieses Buch hat mich eines Besseren belehrt.
Es geht in dem Buch u. a. darum, wie andere Menschen auf uns Einfluss haben und uns formen, wie Gott dies in unserem Leben tut und wie wir reagieren und eigentlich handeln sollten. Der Autor schreibt über unseren Umgang mit der Umwelt, der Zeit, dem Geld, den Freunden, über die Angst, das Vergeben und noch viele weitere Dinge. Weiterlesen
Buchrezension: Gewürdigt zur Schmach
Nach der Veröffentlichung von „Überwältigt von Gnade“, „Standhaft im Leiden“ und „Beharrlich in Geduld“ liegt nun endlich ein weiterer Band von John Piper mit kurzen Lebensskizzen dreier Männer Gottes vor. Piper beabsichtigt hierbei allerdings nicht einen umfassenden Überblick über das Leben und Wirken der ausgewählten Personen zu geben, sondern hebt jeweils einen bestimmten Aspekt im Leben der Protagonisten hervor.
Im vorliegenden Buch geht es nun um das Thema „Leid“ im Leben William Tyndales – der die Bibel ins Englische übersetzte, des Missionars John Paton – der die „neuen Hebriden“ missionierte und Adoniram Judsons – der die Botschaft von Christus nach Birma brachte.
Das Buch beginnt mit einem Einführungskapitel, in dem Piper die These formuliert, dass Leid weniger ein Begleitumstand des Missionsdienstes ist, sondern vielmehr zur göttlichen
Missionsstrategie dazugehört: „Ich spreche nicht nur über die Tatsache, dass durch die Verkündigung an vorderster Front Leiden entstehen. Ich rede vielmehr ebenso von der Tatsache, dass diese Leiden zu der von Gott beabsichtigten Strategie gehören, die in der Mission zum Erfolg führt.“ (S. 22). Weiterlesen



