Alle Artikel von “Alexander Rempel”

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Warum es vielen schwer fällt, Bücher zu lesen

Welche Rolle hochwertige Bücher in unserem Leben spielen, ist absolut von entscheidender Bedeutung. Warum fällt es dann so vielen Christen schwer, sich mit Büchern zu beschäftigen?

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A. W. Tozer sagte einmal: „Um ein hervorragendes geistliches Buch zu genießen, muss man sich in einem Maße Gott hingeben und von der Welt lösen, wie es nur wenige Christen von heute besitzen.“ Es fordert zwar feste Entschlossenheit, durch Bücher neue Gewohnheiten zu entwickeln und das Denken neu auszurichten, doch weit größer ist der Lohn, den Sie sehen werden, wenn sich Ihre Denkweise ändert und Sie geistlich wachsen. Wenn es darum geht, wie wir unsere Freizeit nutzen, erlauben wir dann der Welt, uns nach ihrem Bild zu formen? Was können wir heutzutage tun um das zu ändern?

John MacArthur in John MacArthur – Dienst am Wort und Evangelium, S. 240-241

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R. Kent Hughes: Mann mit Profil

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Viele gläubige (junge) Männer stehen vor dem Problem, dass sie keine richtigen Vorbilder in der Gemeinde und im sonstigen christlichen Umfeld haben. Deshalb wissen sie nicht, wie das Bild einen christlichen Mannes sein sollte. In dem Buch „Mann mit Profil“ geht R. Kent Hughes auf das biblische Bild eines Mannes ein. Hughes war lange Zeit leitender Pastor der College Church in Wheaton, Illinois und ist als Autor von einigen Auslegungen zu Bibelbüchern und charakterbildende Bücher bekannt. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und 21 Enkelkinder.

Der Autor geht in dem Buch auf die verschiedenen persönliche Bereiche eines Mannes ein. Einleitend behandelt er das Thema „In Gottesfurcht leben“, wo das Hauptaugenmerk auf die Disziplin gerichtet wird, denn nur mit Disziplin kann man dem biblischen Bild eines Mannes näher kommen. Der Hauptteil des Buches ist in vier große Bereiche geteilt: Beziehungen, Wesen, Charakter, Dienen. Weiterlesen

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Suche: Fahrräder für Missionszwecke

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Zu den Empfängern gehört beispielsweise die baptistische Gemeinde Belaja Zerkow in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Deren Jugendliche verwenden die gebrauchten Räder für missionarische Einsätze in umliegenden Dörfern. Vormittags streichen sie Zäune, jäten Unkraut oder reparieren Kleinigkeiten im Haushalt. Nachmittags organisieren die Fahrrad-Missionare Kinderstunden, und abends beim Lagefeuer führen die ukrainischen Christen „evangelistische Stunden“ durch. Seit 1993 sind allein dadurch rund 20 neue Gemeinden im Raum Belaja Zerkow entstanden.

Wer ein noch halbwegs gebrauchsfähiges Fahrrad abgeben möchte, kann sich an das Missionswerk FriedensBote wenden (Tel. 08000 777826, kostenfrei). Mitarbeiter des Missionswerkes holen das Fahrrad überall in Deutschland persönlich zu Hause ab. Günstig ist es, wenn Gemeinden gebrauchte Fahrräder sammeln, sodass nur ein Abholtermin nötig ist. Ansonsten werden die Fahrräder nach einem Tourenplan eingesammelt. Auch Fahrräder aus Österreich und der Schweiz sind willkommen und werden auch dort abgeholt (Service-Nummer: 0049 2354 777826). Weiterlesen

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C. S. Lewis über seine Liebe zu Büchern

Weiter lehrte mich Arthur, Bücher als Gegenstände zu lieben. Respektiert hatte ich sie schon immer. Mein Bruder und ich waren zwar imstande, ohne Skrupel eine Trittleiter zu zerhacken; aber ein Buch mit Daumenflecken oder Eselsohren zu besudeln, hätte uns mit Scham erfüllt. Doch Arthur respektierte Bücher nicht nur, er war verliebt in sie; und bald war ich das auch. Das Aussehen der Seite, die Textur und der Geruch des Papiers, die unterschiedlichen Geräusche, die verschieden Papiersorten verursachen, wenn man die Seiten umblättert, all das wurde mir zu sinnlichen Freuden.

C. S. Lewis in Überrascht von Freude / gefunden bei Christus allein

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Iain H. Murray: John MacArthur

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Seit über 40 Jahren dient John MacArthur als Pastor in der Grace Community Church in Kalifornien und ist durch seine schriftauslegenden Predigten weit über die Vereinigten Staaten bekannt geworden. Ich weiß nicht mehr, welches Buch ich von ihm als erstes gelesen habe. Sicher ist, dass es in den vergangenen Jahren immer mehr geworden sind.

Es bedarf nicht wenig Fleiß, Beständigkeit und noch mehr Gnade, über Jahrzehnte hinweg einer Gemeinde treu zu dienen und nicht schon in jungen Jahren den Dienst des Predigers aufzugeben und eine vielversprechende Karriere als Profisportler zu beginnen. Erst ein schwerer Autounfall veranlasst den jungen John sein Leben Christus zu weihen und dass zu tun, „was er von mir will, nämlich sein Wort zu verkündigen.“

Die folgenden Jahrzehnte als Hirte der Gemeinde verlaufen mit Höhen und Tiefen, im Vergleich mit anderen Dienern Gottes aber eher gleichmäßig. Immer wieder fällt MacArthur dadurch auf, dass er sich – oft erst nach abwartendem Zögern – gegen Entwicklungen in der christlichen, evangelikalen Welt ausspricht. Damit macht er sich nicht nur Freunde und ihm wird mangelnde Demut vorgeworfen. Weiterlesen

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Vier Hörbibeln im Vergleich

Es ist müßig ständig vom Zeitmangel zu reden und zu schreiben. Jedem Menschen stehen 24 Stunden pro Tag zur Verfügung, die „lediglich“ gut genutzt werden wollen. Ich bin jeden Tag in etwa 1,5 Stunden auf der Straße unterwegs. Dabei bin ich der Versuchung ausgesetzt, mich durch Radio-Geplänkel berieseln zu lassen. Besser aber als säkulare Musik oder laufend Nachrichtensender zu hören sind gute Predigten und Vorträge. Warum aber nicht direkt die Bibel selbst reden lassen? Inzwischen gibt es eine gute Auswahl verschiedener Bibelübersetzungen und Übertragungen als Hörbücher.

Heute möchte ich vier Hörbibeln gegenüberstellen und vergleichen. Die Übersicht soll helfen, sich für eine Version zu entscheiden. Ich habe mich beim Vergleich auf die drei klassischen Bibelübersetzungen Schlachter, Elberfelder und Luther (in zwei Varianten) konzentriert.

Ich möchte darauf hinweisen, dass die Wertung und Einschätzung von Stimme, Design etc. meinem persönlichen Geschmack entspricht und die Entscheidung für eine bestimmte Hörbibel letzten Endes jeder für sich anhand der Hörproben und der genannten Fakten treffen muss. Ich hoffe der Vergleich führt zu einer guten Entscheidung. Weiterlesen

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Jay E. Adams: Christsein auch zu Hause

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Dass es in manchen christlichen Familien alles andere als christlich zugeht ist eine schmerzliche Wahrheit und eine Tatsache, die den christlichen Glauben beschädigt. Der Unterschied zu Nichtchristen ist jedoch, dass Christen eine gemeinsame Grundlage im Glauben haben, die jedes Problem überwinden und lösen kann. Das Wichtigste dabei ist Offenheit und echte Kommunikation. In kurzen Kapiteln geht Jay E. Adams auf Aussagen der Bibel zur Ehe und Ehelosigkeit ein. Anschaulich beschreibt er die Rolle der Frau und des Mannes anhand der Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde. Kurze Fragebögen und Tests am Ende der Kapitel helfen das Gelernte in die Tat umzusetzen.

Der mittlerweile über 80-jährige Seelsorger und Autor hat „Christsein auch zu Hause“ bereits 1972 geschrieben. In der Neuauflage ist das Alter des Buches beim Lesen kaum festzustellen. Sehr schön ist es dem Autor gelungen, heiratswilligen jungen und erfahrenen Paaren mit wenigen Worten Orientierung für ein „christliches“ Eheleben zu geben. Damit „Christsein auch zu Hause“ gelebt wird. Weiterlesen

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Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt.

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Ich halte mich länger bei diesen Dingen auf, weil in unserer Zeit viel gelesen wird. Das  Büchermachen scheint kein Ende zu nehmen, obgleich nur wenige von ihnen nützlich sind. Billige Veröffentlichungen scheinen modern zu sein. Es wimmelt nur so von Tageszeitungen aller Art, und das Niveau von einigen, die am weitesten verbreitet sind, lässt deutlich den Geschmack unserer Zeit erkennen. Bei der Flut von gefährlichem Lesestoff spreche ich mich klar für das Buch meines Herrn aus. Ich bitte euch, das Buch der Seele nicht zu vergessen. Lest nicht Tageszeitungen, Romane und Fantasiegeschichten, während ihr die Propheten und Apostel achtlos liegen lasst. Lasst euch nicht von spannender und ausschweifender Literatur vereinnahmen, während aufbauende und heilige Dinge keinen Platz in euren Gedanken finden.

Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt. Was immer ihr auch lest, lest sie zuerst. Und hütet euch vor schlechten Büchern, von denen es heute eine ganze Menge gibt. Seid vorsichtig, was ihr lest. Ich schätze auf diese Weise ist mehr seelischer Schaden entstanden, als die meisten Menschen sich überhaupt vorstellen können. Bewertet alle Bücher danach, ob sie mit der Schrift vereinbar sind. Jene, die ihr am nächsten kommen, sind die besten, und die, die sich am meisten von ihr entfernen und ihr am meisten wiedersprechen, sind am gefährlichsten.

Quelle: Gedanken für junge Männer, J.C. Ryle, S. 49-50

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6 Gründe, wieso ich keine gedruckten Bücher mehr lese

marcusjohanus nennt auf seinem Blog Gründe, warum er keine papierenen Bücher mehr liest. Er nennt Vorteile des E-Books und stellt dabei zwangsläufig die Nachteile des gedruckten Buches heraus. Aber es ist sicher eine Frage der Gewichtung der einzelnen Vor- und Nachteile, für welche Form man sich entscheidet. Für mich persönlich ist lediglich Punkt 5 so relevant, dass ich eher ein E-Book vorziehen würde. Und das auch nur bei Belletristik. Insgesamt reichen mir diese Gründe nicht aus, um in großem Maße auf E-Books umzusteigen.

Gedrucktes kommt mir nur noch selten ins Haus. Eigentlich gibt es lediglich zwei Gründe, aus denen ich zum herkömmlichen Buch greife, statt zum E-Book:

  1. Es gibt das Buch nicht als E-Book.
  2. Es handelt sich um ein Buch, das ich für die Arbeit brauche. Was im Prinzip 1. ist, denn die meisten Bücher, die ich berufliche brauche, gibt es ebenfalls nicht als E-Books.

Vom Papierfetischisten zum E-Book-Enthusiasten

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit sperrte ich mich mit den gleichen Argumenten gegen digitalisierte Bücher, wie sie E-Book-Verweigerer immer wieder in entsprechenden Diskussionen äußern:

Wo bleibt denn bei so einem E-Book-Reader die Haptik? Und der Geruch? Bücher sehen im Regal schick aus, da fehlt doch was, wenn ich die nicht mehr habe. So ein Buch, das ist auch eine Wertanlage, ein E-Book nicht …

…weiterlesen auf www.marcusjohanus.wordpress.com

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Wie deutsche Evangelikale sanft katholisiert werden

Wer als Protestant kirchengeschichtlich nur halbwegs gebildet ist, wird sich verdutzt die Augen gerieben haben: In der Ausgabe vom 22. August 2012 veröffentlichte das evangelikale Blatt idea Spektrum einen Beitrag von Rainer Wälde. Überschrift: „Die geistlichen Mütter Europas“. Darin schildert der Protestant Wälde, der mit seiner Frau Ilona eine Typberatung leitet und sich auch als Filmautor einen Namen gemacht hat, seine Arbeiten an seinem neuen Film, der im Dezember 2012 herauskommen soll.

Wälde wird in seinem Film u. a. die kirchengeschichtlichen Rollen von Brigitta von Schweden, Katharina von Siena und Theresa von Ávila verarbeiten. Angeblich haben diese Frauen den christlichen Glauben in Europa vorangebracht. Das ist jedenfalls die Hauptbotschaft des dreiseitigen Artikels. Kein Wort findet man in dem Artikel davon, dass alle drei Frauen Mystikerinnen waren, die hochgradig dämonisiert waren. Weiterlesen