Alle Artikel in der Kategorie “Blognews”

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Deutschsprachige Beiträge zu den goldenen Honigtöpfen

Vielleicht kennt jemand meinen Beitrag über die goldenen Honigtöpfe. Darunter verstehe ich Material, dass hilft die Bibel besser zu verstehen und den Willen Gottes zu erkennen. Predigten, Beiträge, Bücher, Zeitschriften die auf Christus hinweisen und die Ehre Gottes hochschätzen. Es gibt eine wunderbare Menge davon! Welch Segen!

Zunehmend versuche ich daran zu arbeiten, solches Material auch auf Deutsch zugänglich zu machen und auch zu verbreiten.  Entsprechend möchte ich heute auf drei deutschsprachige Podcasts hinweisen.

Kommentar zum Heidelberger Katechismus von Hanniel Strebel

Ich bin dankbar dafür, dass ich Hanniel überzeugen konnte, seine wertvollen Beiträge auch in das Podcast-Format zu bringen.  Ich meine: Wer nutzt schon Soundcloud? Ich habe mir ehrlich gesagt  nur aus Liebe zu Hanniel dafür einen Zugang beschafft 🙂 .

Neuerdings gibt es jetzt Hanniels Kommentar zum Heidelberger Katechismus auch als Podcast!

Höre unter:

Warum sollte man gerade diesen Podcast hören? Jeder, der alleine oder in Gruppe den Heidelberger Katechismus durcharbeitet findet hier zahlreiche Hinweise, historische Hintergründe und praktische Anwendungen.

Wenn Gott Gnade schenkt werden in wenigen Tagen auch die Vogelflüge Hanniels auf diese Weise zugänglich sein.

Aufbau eines Luther-Lesebuchs

Ich bin Manuel Klem zu Dank verpflichtet für das freundliche Angebot, meine Zitate-Zusammenstellungen von Martin Luther zu vertonen. In Zukunft ist geplant Audio und Text gleichzeitig zu veröffentlichen.

Höre unter:

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Gratis-eBook bei ceBooks.de

Liebe Leser dieses Blogs,

neben diesem Blog betreiben wir seit mehreren Jahren den eBook-Shop ceBooks.de. Zuletzt gab es einige technische Schwierigkeiten und so nahmen wir dies zum Anlass um den Shop neu aufzustellen. Wir haben in ein neues Shopsystem investiert und ceBooks.de damit von Grund auf erneuert und zukunftsfähig gemacht.

Um auf die alten Bestellungen zugreifen zu können, ist es jetzt erforderlich, sich einmalig im Shop mit der bisherigen E-Mail-Adresse neu zu registrieren. Die Registrierung erfolgt unter https://cebooks.de/account/register und muss nach Erhalt einer Aktivierungs-Mail bestätigt werden.

Aufgrund der besonderen Situation bieten wir befristet für die Zeit bis zum 31.03.2020 die eBook-Biografie Mary Slessor – Die weiße Königin von Okoyong kostenlos zum Download an.

Nutzt die Zeit zuhause um die Bibel und gute christliche Literatur zu lesen. Besonders schnell und bequem geht das mit einem eBook aus unserem Sortiment.

Neben vielen eBooks bieten wir auch Hörspiele, Hörbücher und spannende Multimedia-Geschichten von Aseba für Kinder an. Alles bequem und in wenigen Minuten von zuhause erhältlich.

Beste Grüße

Alexander Rempel, Christian Neufeld, Eduard Klassen

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Vorstellung: „Das Herman Bavinck Projekt“

Normalerweise möchte ich darauf verzichten, Artikel doppelt zu veröffentlichen. Aber an dieser Stelle erlaube ich mir eine Ausnahme (Dieser Artikel erschien am 9.12.2019 bereits auf meiner Homepage):

Wie alles begann…

Ich stieß über eine Notiz aus dem Jahr 2014(!!!), in der die Rede davon war, dass eine deutsche Übersetzung von Bavincks Dogmatik kurz vor der Fertigstellung steht. Meine Recherche ergab: Das Problem ist ein Flaschenhals. Germanisten und Theologen werden für ein sattelfestes Lektorat gesucht. Dabei wurde der Text von Dr. Jürgen-Burkhard Klautke bereits übersetzt. Ein kurzes Gespräch in unserer Katechismus-Runde machte klar: Das Ding muss durchkommen. Für den deutschen Markt wäre Bavincks Dogmatik jetzt wie Honig für das Maul eines hungrigen Bären!

Übrigens, eine kurze Recherche beim Bavinck-Institut ergab, dass es selbst auf Chinesisch oder Russisch mehr Werke von Bavinck gibt als auf deutsch. Die reformierte Dogmatik gibt es bereits auf Koreanisch und Indonesisch.

Was können wir tun?

Ich kann die Leser dieser Zeilen somit nur zur Unterstützung dieses Projektes aufrufen. Ich denke die Möglichkeiten sind hierfür vielfältig. Vielleicht kennen Sie einen geeigneten Lektor oder sind es sogar selbst? Dann kontaktieren Sie mich einfach und ich teile Ihnen die Kontaktdaten von Br. Klautke mit. Vielleicht legt Ihnen Gott aufs Herz zu spenden, denn finanzielle Mittel fehlen hier auch noch. Dafür habe ich einen Paypal Moneypool erstellt.

Zudem habe ich ein Banner erstellt, dass direkt zum Moneypool führt. Wenn Sie also das selbe Anliegen „bewerben“ möchten, dann kopieren Sie diesen Code auf Ihren Blog/ Ihre Seite:

<a href=“https://www.paypal.com/pools/c/8kuO7Di2va“ target=“_blank“>
<img src=“https://www.glaubend.de/wp-content/uploads/2019/12/bavinck_banner.png“ alt=“Das Herman Bavinck Projekt“ title=“Das Herman Bavinck Projekt“>
</a>

Dadurch fügen Sie das oben gezeigte Bild samt einen Link auf den Paypal-Moneypool ein. Wenn Interesse an der Informationsweitergabe durch Flyer oder Ähnliches besteht, freue ich mich über Ihre Anfrage an mich.

Schließlich bleibt aber das Wichtigste unsere Abhängigkeit vom himmlischen guten Hirten. Ohne Ihn können wir nichts tun und deswegen dürfen wir alle unsere Anliegen, Wünsche und Sorgen zu Ihm im Gebet bringen. Auch für die Veröffentlichung dürfen wir als Privatmenschen, als Hauskreise oder auch als Gemeinden beten.

Input

Wer mehr über Bavinck und sein Werk erfahren möchte, findet viel Content bei hanniel.ch.

Ich durfte zudem mit Jürgen-Burkhard Klautke, den Übersetzer des Werkes, sprechen:

1)Warum gerade H. Bavinck?

Während in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland die schriftkritische und liberale Theologie um sich griff, schenkte Gott in seiner Gnade in den Niederlanden eine Reformation: Hunderttausende reformierter Christen verließen die Staatskirche und konstituierten eigene konfessionelle Kirchen, die sich zu einem Kirchenverband zusammenschlossen. Dies erfolgte unter der Führung von Abraham Kuyper. Der Dogmatiker, der diese Entwicklung maßgeblich geistig begleitete und prägte, indem er als Dogmatiker für die Theologenausbildung zuständig wurde, war Herman Bavinck.

2) Hat Dogmatik heute generell noch eine Chance und einen Markt?

Das weiß ich nicht. Aber ich weiß: Als ich die Dogmatik von Hermann Bavinck in den Niederlanden las, gingen mir ganz neue Welten auf. So etwas und zwar in systematischer Form hatte ich bis dahin noch nicht gelesen.

3) Wie weit ist die Übersetzung? Welche Arbeit muss noch getan werden?

Die Übersetzung ist fertig. Aber sie muss noch etliche Male lektoriert werden. Dies erfolgt sozusagen in meiner freien Zeit. Vielleicht kann man sich vorstellen, was das heißt für ein Werk, das vom Umfang her 2500 Seiten umfasst.

4) Welche Wirkung versprechen Sie sich von dem Buch?

Bavinck war Niederländer. Aber sein Vater, ein Pastor, zog aus Deutschland in die Niederlande. Somit war Herman Bavinck nicht nur die deutsche Sprache von Kindheit an sehr vertraut, sondern auch die deutsche Philosophie und natürlich auch die liberale, also die konfessionslose Theologie, wie sie sich damals nicht zuletzt in der Theologie A. Ritschls widerspiegelte. Indem er sich nicht nur aber auch mit ihr konfrontierte, ist seine Dogmatik nicht veraltet, sondern stellt einen großen Gewinn dar.

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Rahda-Station

Bildergebnis für albanien tirana

„Seit Oktober 2013 leben wir mit unsern drei Kindern in einer kleinen Stadt im Norden von Albanien. Wir leiten ein Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, in dieser Stadt Gemeinde Jesu zu gründen.  Was uns antreibt ist das, was Jesus seinen Jüngern als Auftrag hinterlassen hat:

 „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern.“ (Matthäus 28,18-19)

Dieser Aufforderung sind wir gefolgt, als wir uns auf den Weg gemacht haben. Und jeden Tag wollen wir diesen Auftrag neu ins Auge fassen.

Neben diesem überragenden Anliegen, Gemeinde zu gründen und Jünger zu machen, wollen wir als Team den Menschen natürlich auch praktisch helfen.“ – Rahel und Danny von Rahda-Station

Das ist doch mal eine schöne Webseite! Aber das Material hat mir viel mehr gefallen. Wo findet sich sonst noch eine Webseite, welche die missionarische Arbeit einer Familie, möchte sagen Großfamilie, in Albanien schildert.

Da finden sich zunächst zahlreiche Predigten von Danny. Was hier beeindruckt ist der Wunsch am biblischen Text entlang zu predigen. Zudem schreiben in diesem Blog beide im regelmäßigem Abstand. Rahel bezeugt von sich selbst: „Ich bin gerne Mama. Dennoch hat mich bisher auch nichts so sehr herausgefordert, wie diese Tatsache. Ich bin gerne Mama, nicht nur, weil ich meine Kinder über alles liebe, sondern auch, weil mich diese tägliche Herausforderung näher zu Jesus bringt! Auch ist das Leben in einer fremden Kultur nicht immer leicht und manchmal fehlen mir meine Familie und meine Freundinnen.“ Dabei leidet Danny an MS! Dennoch wagt die Familie mutige Glaubensschritte. Das ist eine große Ermutigung auch für uns als Familie, die wir auch das vierte Kind erwarten. Wir leben zwar in einer christlichen Subkultur, in der man nach außen hin „Ja zu Kindern“ sagt, aber diese Offenheit für eine Großfamilie vom eiskalten Nominalismus geprägt ist. Lesenswert ist auch die regelmäßige Auseinandersetzung mit dem Islam, ein Thema, das für uns in Deutschland nur an Bedeutung zunehmen wird.

Vielen Dank Danny und Rahel, dass ihr Einblick in eure Arbeit und in eure Nachfolge Christi gewährt!

Einige lesenswerte Artikel:

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Licht und Recht

Bildergebnis für kohlbrüggeEher zufällig bin ich über diese wunderbare und liebevoll zusammengestellte Sammlung an reformierter Literatur aus deutschen Kreisen des 19ten Jahrhunderts gestoßen. Gibt es wirklich Zufälle, ich meine natürlich, dass Gott es so führte und mich reich beschenkte mit diesem guten Material! Andreas Gramlich, von dem auf TheoBlog ein umfangreiches Interview zu finden ist, sammelte und bereitete Unmengen an hilfreichem Material von H.F. Kohlbrügge, Adolf Zahn, J. Wichelhaus, Eduard Böhl und vielen weiteren Reformierten Theologen auf.

Eine kleine Auswahl:

Ich habe mich gleich ins Lesen gestürzt. Vor allem die Christologie in Böhls Dogmatik beeindruckte mich sehr. Darüber erfolgt hier demnächst ein eigener Beitrag.

 

 

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Chestertons Orthodoxie als Bilderbuch

Chestertons Orthodoxie ist eine humorvolle, ja geradezu fröhliche Abrechnung mit dem Atheismus, Rationalismus und sonstigen Schreckgespenstern des frühen 20ten Jahrhunderts. Philipp Keller, der auf seiner Homepage vor allem mit einer schonungslosen Analyse über das Thema Smartphone zu hören ließ, brachte nun bereits vor einigen Jahren ein Bilderbuch zu Chestertons Orthodoxie heraus. Die zahlreichen Bon-Mots Chesterton laden ja geradezu ein, so suchte Philipp Keller sich 16 Zitate aus, die er zudem mit Erklärungen versah. Neben einer animierten Variante existiert auch eine PDF-Version zum freien Download.

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ceBooks.de veröffentlicht 300. eBook

Der christliche eBook-Verlag ceBooks.de (Folgen Verlag) hat das 300. eBook veröffentlicht. Es handelt sich um Band 2 der Reihe „Alltag aus christlicher Weltsicht“ von Hanniel Strebel (hanniel.ch) für eine Erziehung, die sich am Wort Gottes und nicht am Konsumzeitalter orientiert. Das eBook ist bei ceBooks.de erhältlich.

In der Reihe „Alltag aus christlicher Weltsicht“ gehe ich Tätigkeiten nach, die bedeutenden Raum einnehmen. Viele Christen, und mögen sie das frömmste Bekenntnis haben, werden durch zwei gesellschaftliche Wandlungen „eingesackt“: Die pornografische Epidemie und die in jeden Winkel unseres Lebens vordringende Webtechnologie. In der vorliegenden Abhandlung geht es um unseren Umgang mit der Sexualität in verschiedenen Lebensphasen.

Heute wird so viel von Sex und so wenig über Sex gesprochen. Menschen sind weniger an Selbstbeherrschung und viel mehr an unmittelbarer Lustbefriedigung interessiert. Christen kennen den Begründer der Sexualität persönlich. Er ihnen alles mitgegeben, was sie zu einem erfüllenden Leben vor Ihm benötigen – also auch im Umgang mit ihrer Sexualität. Es geht dabei um vielmehr als den Geschlechtsakt, nämlich um Ehe, Familie, Kinder, aber auch um Geschlechterrollen, Geburt und Tod.

Jeder Abschnitt kann in einem ruhigen Moment gelesen werden. Er folgt einem einheitlichen Aufbau: Zentraler Gedanke, eine kurze Ausführung dazu sowie ein, zwei Fragen zur persönlichen Reflexion. Hanniel Strebel (Klappentext)

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Blog: hanniel.ch

Heute ein ungewöhnlich persönlicher Blog-Tipp. Und alles fing so an:

Üblicherweise finde ich gutes Material und bekomme später das Interesse auch mal den Autor kennen zulernen. Beim Blog von Hanniel Strebel habe ich diese Erfahrung zum ersten Mal umgekehrt gemacht. Ich bin mehrfach auf einige seiner Artikel gestoßen, die mich eigentlich stets nur irritiert zurückgelassen haben. Viel zu Intellektuell! Echte Christen würden nichts mit BWL machen! Und schon wieder die olle Kamelle Home-Schooling. Und wer bitte schön sollen Kuyper und Bavinck sein? Verwirrt surfte man weiter! Als Folgen-Verlag dann ein Buch von Hanniel veröffentlichte, gab ich mir erneut einen Ruck, doch tat ich das Werk bald als allzu extravagant ab.

Nun, wie kam es zum Umbruch? Alexander Rempel, war einmal bei mir zu Gast und arrangierte ein Treffen mit Hanniel in Zürich. Ich war mäßig begeistert, aber doch hinreichend interessiert. Und nun, wow! Was mich wirklich gleich erreicht hat, war der erste Satz. Noch bevor wir ins Haus gelassen wurden, erzählte uns Hanniel von einer Gebetserhörung! Ich meine, ein Intellektueller, der beten muss? wo gibt es denn sowas? Im Laufe des Besuchs hatte ich die Möglichkeit Hanniels Familie kennen zu lernen. Die Einheit der Familie begeisterte mich:die Familie lebt zusammen als Einheit. Sowas wünsche ich mir für meine Familie auch! Später hatte ich noch die Möglichkeit sein Bücherregal zu sehen und habe mir unfassbar viele Literaturhinweise mitnehmen können, von denen ich sicher einige Jahre zu zehren haben werde. Im Rückblick wird mir deutlich, dass ich das Christentum viel zu eng sah, als etwas privates, verborgenes für die „Religiösen Fragen“. Für Hanniel bedeutet Christ sein, aber Mensch zu sein! Natürlich etwas, was ich immer auch so sagen würde und gesagt hätte, aber doch nicht einmal ahnte, wie intensiv man das ausleben kann!

In den nächsten Wochen nach meinem Besuch las ich ausführlicher einige seiner Artikel! Sehr hilfreich sind seine Buchrezensionen. Hanniel hat bereits mehr als 600 davon veröffentlicht. Für mich persönlich ein wichtiger Indikator, wenn ich ein Theologisches oder sonstiges Sachbuch auswählen möchte. Diese Rezensionen werden dauerhaften und bleibenden Wert schaffen und schaffen aus einer kargen deutschsprachigen Auswahl die Edelsteine heraus zu picken und aus einer riesigen englischsprachigen das Gute zu sieben. Vielen Dank für diesen Dienst!

Die Bandbreite der Artikel ist beeindruckend. Von Erziehung, Bildung, Literatur, Zeitgeschehen, Apologetik und Kulturkritik wird sehr vieles abgedeckt. Den zehn Jahren seiner „Bloggerei“ folgend kann man auch seiner Entwicklung folgen. Polemische Beiträge nahmen ab, Beiträge zu Erziehung und ähnlichem wurden seltener. Dafür gibt es nun seit einigen Monat, die wertvollen Beiträge des „Vogelflugs“. Immer wieder gibt es Veröffentlichungen von Predigten, auch mal auf Schwyzerdütsch, was ich langsam anfange zu lieben. Insgesamt erkenne ich diese roten Linien:

Hanniel schreibt persönlich und direkt. Auch ein Grund warum ich diese Rezension so deutlich emotional verfasst habe und auf eine kühle sachliche Darstellung verzichte.  Übrigens, Irritationen bleiben auch bis jetzt:

  • Bei allem Verständnis kann ich einem Kampf um eine Christliche Kultur nicht folgen. Wie eine Gemeinde das umzusetzen hat bleibt unklar. Zudem bleibt der bleierne Beigeschmack der Geschichtserfahrung, die immer wieder zeigte, wie bitter sakrale Kulturen versagten. Ein Beispiel zur Erläuterung: Dating! Ich folge vollständig der Argumentation, hätte aber Angst vor einer Umsetzung in Kirchen und Gemeinden. Meistens bleibt kaltes und gleichgültiges (auch pharisäisches) Gesetz übrig, was am Menschen vorbeigeht. Bleibt für eine christliche Kultur nur der Rahmen der Familie?

Was half mir vorhandene und anfängliche Irritationen zu überwinden? Da ich Hanniel persönlich kennenlernen durfte, schätze ich an seinem Blog die Authentizität. Hanniel schreibt so, wie er ist. Die Artikel sind nicht beschönigt, und hier liegt ein großes Potential. Oftmals trennt man seine Schreibarbeit politisch korrekt vom Leben, worauf Hanniel verzichtet. Hier ist er für mich, der ich ebenfalls blogge ein Vorbild!

Fünf lesenswerte Artikelreihen zur Auswahl: Weiterlesen

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In eigener Sache

Liebe Abonnenten des NIMM UND LIES-Newsletters. Bisher war es so, dass Empfänger bei jeder Veröffentlichung eines Artikels hier im Blog eine Benachrichtigung per E-Mail erhalten haben. Wir haben Rückmeldung erhalten, dass manche Leser es vorziehen würden, weniger E-Mails zu bekommen. Daher stellen wir unseren Newsletter um.

Statt einer Benachrichtigung bei jeder Veröffentlichung eines Artikels, bündeln wir die Artikel und versenden einmal wöchentlich einen Newsletter über die zuletzt erschienenen Artikel.

Achtung. Du willst/Sie wollen den wöchentlichen Newsletter erhalten? Dann trage/tragen Sie die E-Mail-Adresse auf der Startseite auf der rechten Seite und bestätige/n Sie den E-Mail-Empfang. (Eine automatische Umstellung erfolgt nicht.) Oder nutze dieses Formular:

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Die bisherigen E-Mail-Benachrichtigungen können in jeder Benachrichtigungs-E-Mail abgemeldet werden.

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Änderung beim Timotheus Magazin

2010 hat Peter Voth mit einigen anderen Christen aus Düren das Timotheus Magazin gestartet. Die erste Ausgabe war rein online erschienen und fand bei Hans-Werner Deppe, dem Verlagsleiter des Betanien Verlags, so viel Gefallen, dass das Magazin ab der 2. Ausgabe als gedrucktes Heft im Verlag erschien. Mit der 29. Ausgabe endet nach 7 Jahren eine Ära und übergibt die Gründerredaktion um Peter Voth das Magazin vollständig in die Hände des Betanien Verlags. So heißt es in der Ausgabe 29:

Sieben Jahre lang wurde das Timotheus Magazin nun von einem Team aus Düren „gemacht“ – und das auf fast gänzlich ehrenamtlicher, unentgeltlicher Basis. Wir als Betanien Verlag in Augustdorf haben in diesen Jahren sozusagen ein druckfertiges Produkt bekommen, das wir nur noch drucken und vertreiben brauchten. Für diese unzähligen Stunden an mühsamer Arbeit und treuem Dienst für den Herrn können wir den Geschwistern aus Düren nicht ansatzweise genug danken:

Peter Voth: Er hat die Hauptlast der Arbeit getragen: nicht nur ein hervorragendes, akribisches und einzigartig richtungsweisendes Design des Magazins, das ihm eine ganz besondere und attraktive Note verliehen hat, sondern auch die sehr aufwändige redaktionelle und administrative Leitung und dazu noch Beiträge als Autor. Möge der Herr ihm diesen unermüdlichen Einsatz reich vergelten. Wir gratulieren Peter außerdem zu seiner Hochzeit im Oktober 2017 und wünschen ihm und seiner Frau Lore Gottes reichen Segen und alles Gute für die Zukunft!

Waldemar Dirksen, Viktor Sudermann und Andreas Kuhlmann: Zusammen mit Peter sind sie die „Schöpfer“ des Timotheus Magazins und haben über all die Jahre treu als Redaktionsteam und als Autoren für einen hervorragend durchdachten und segensreichen Inhalt des Magazins gesorgt.
Tanja Mierau danken wir als langjährige unentgeltliche Lektorin für ihre treue Arbeit.
Wir danken an dieser Stelle auch den weiteren Autoren, die unentgeltlich regelmäßig Beiträge geliefert haben: Andreas Münch, Stefan Beyer, Hanniel Strebel seien nur stellvertretend genannt für die vielen jungen deutschsprachigen Autoren, die exklusiv und unentgeltlich für das Timotheus Magazin geschrieben haben. Wir vom Betanien Verlag würden uns freuen, auch in Zukunft Input von euch zu bekommen!

Ab 2018 übernehmen wir als Betanien Verlag die Redaktion und Gestaltung – also die eigentliche Erstellung – des Timotheus Magazins und dürfen dabei von der immensen Aufbauarbeit des oben genannten Teams profitieren. Ausrichtung und Zielgruppe bleiben natürlich dieselbe: ein bibeltreu-reformatorisches Quartalsmagazin, das insbesondere jungen Christen praktische Orientierung und Ermutigung für ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi bieten soll. Es wird eine Herausforderung, dabei die bisherige Qualität aufrecht zu erhalten. Dazu benötigen wir euer Gebet und gern auch eure Anregungen. Schreibt uns! Deshalb danken wir an dieser Stelle auch den mittlerweile über 500 Abonnenten des Magazins und rechnen weiterhin mit euch!

Der größte Dank gilt natürlich unserem Herrn Jesus Christus, für den und durch den allein wir diese Arbeit tun können.

Hans-Werner Deppe vom Betanien Verlag

Die Einzeltitel des Timotheus-Magazins kosten 3,90 EUR und können beim Betanien Verlag bestellt werden.